Sammlung von Newsfeeds
Rehkitz stürzt nach Trennung von Mutter und Geschwistertier eine Spundwand hinunter in die Ruhr - Feuerwehrtaucher holen Jungtier aus dem Wasser und bringen es zurück zur Familie
09.07.26, 16:31 Uhr
Datum: Donnerstag, 09. Juli 2026, 15:00 Uhr
Ort: Mühlheim an der Ruhr, Nordrhein-Westfalen
(jk) Am Donnerstagnachmittag kam es am Wasserbahnhof in Mülheim an der Ruhr zu einer besonderen Tierrettung. Ein Rehkitz war offenbar von seiner Mutter und einem zweiten Kitz auf einem Mittelstreifen getrennt worden und anschließend eine Spundwand hinunter ins Wasser gefallen.
Alleine schaffte es das junge Tier nicht mehr zurück ans Ufer. Die Feuerwehr rückte mit zwei Booten und zwei Tauchern an, um das Kitz aus seiner misslichen Lage zu befreien. Einer der Taucher konnte das verängstigte Jungtier sichern und es anschließend sicher an Land bringen.
Dort wurde das Rehkitz wieder in die Nähe seiner Mutter gesetzt. Die Rettungsaktion verlief erfolgreich. Das Kitz konnte wohlbehalten zurück in die Natur entlassen werden.
Bauarbeiten führen zu Teileinsturz - Tragende Säule beschädigt - Statiker geben Entwarnung - Nur Block 53 betroffen - Keine Einschränkungen für den Spielbetrieb - O-Ton von Hans-Jörg Otto, Geschäftsführer Bremer Weser-Stadion GmbH
Niemand wurde verletzt. Es muss nun geprüft werden wie der Schaden behoben wird.
09.07.26, 15:13 Uhr
Datum: Donnerstag, 09. Juli 2026, 14:00 Uhr
Ort: Weserstadion, Bremen
(jk) Im Bremer Weserstadion ist es im Rahmen von Modernisierungsarbeiten am Mittwoch zu einem Bauunfall gekommen. Eine tragende Säule im Bereich der Ostkurve wurde beschädigt, anschließend stürzte ein Teil des Oberrangs Block 53 ein. Verletzt wurde niemand.
Nach ersten Untersuchungen mit einem Statiker und den zuständigen Behörden gibt es positive Signale: Der Schaden betrifft demnach ausschließlich den betroffenen Block sowie den darunterliegenden Bereich. Angrenzende Tribünenbereiche seien nicht in Mitleidenschaft gezogen worden.
Auswirkungen auf den Spielbetrieb werden nicht erwartet. Der betroffene Block wird zum ersten Spieltag voraussichtlich jedoch noch nicht wieder zur Verfügung stehen. Die übrigen, nicht beschädigten Bereiche des Stadions sollen weiterhin genutzt werden können. Die Ursache des Schadens wird auf einen Fehler während der Bauarbeiten zurückgeführt. Nach aktuellem Stand wurde beim Entfernen einer Scheibe eine tragende Säule beschädigt. Eigentlich sollte die Säule zunächst statisch geprüft werden, bevor weitere Arbeiten erfolgen.
Wie der beschädigte Bereich wieder aufgebaut wird, ist derzeit noch offen. Gemeinsam mit Fachleuten und dem Bauunternehmen werden verschiedene Möglichkeiten geprüft, unter anderem, welche Variante zeitlich und baulich am sinnvollsten ist.
Der betroffene Bereich wird zunächst gesichert und beschädigte Teile werden entfernt. Anschließend soll entschieden werden, wie der Wiederaufbau umgesetzt wird. Da sich in dem Bereich auch Dauerkartenplätze befinden, wollen die Verantwortlichen zeitnah mit den betroffenen Fans kommunizieren.
POL-H: Zeugenaufruf: Polizei sucht nach Schüssen in Groß-Buchholz weitere Zeuginnen und Zeugen - Wer verfügt über Videoaufzeichnungen?
Überladung – technische Mängel und Gas-Prüfung im Fokus – Beamte nehmen auf der A9 bei Fläming-Ost gezielt Wohnmobile und Wohnwagen ins Visier
Für einige Urlauber endet die Reise – massive Mängel festgestellt
09.07.26, 11:04 Uhr
Datum: Donnerstag, 09. Juli 2026, 10:00 Uhr
Ort: A9 Mühlenfließ, Landkreis Potsdam-Mittelmark, Brandenburg
(th)´Zum Start der Sommerferien in Berlin und Brandenburg hat die Polizei am Donnerstag eine Großkontrolle auf der Autobahn 9 durchgeführt. An der Raststätte Fläming-Ost wurden gezielt Wohnmobile und Wohnwagen aus dem fließenden Verkehr gezogen. Die Beamten überprüften die Fahrzeuge auf Verkehrssicherheit und übermäßige Beladung. Für einige endete der Urlaub, bevor er richtig begonnen hatte.
Der Ferienbeginn sorgt traditionell für volle Autobahnen. Besonders Wohnmobile und Gespanne sind dann unterwegs. Um die Sicherheit für alle zu gewährleisten, führte die Polizeidirektion West die Schwerpunktkontrolle durch. Motorradpolizisten lotsten die Fahrzeuge auf den Parkplatz. Dort wurden sie auf Herz und Nieren geprüft. Die zentrale Frage: Ist das zulässige Gesamtgewicht überschritten? Aber auch die Ladungssicherung, die notwendigen Zusatzspiegel bei Anhängern und die vorgeschriebene Gasprüfung bei Campingfahrzeugen standen im Fokus der Kontrolleure. Pressesprecher Mario Thierbach erklärte: "In den letzten Jahren haben wir festgestellt, dass wir oft mit einer Überladung dieser Fahrzeuge konfrontiert sind." Es sei keine "Du-Du-Aktion", betonte er. "Wenn triftige Gründe entgegenstehen, dass die Fahrt hier sicher fortgesetzt werden kann, dann muss sie im schlimmsten Fall hier enden."
Und das war bei einem älteren Wohnmobil der Fall. Polizeibeamter Mirko Schneider stellte erhebliche Mängel fest. "Bei diesem Fahrzeug haben wir massiven Verlust von Dieselkraftstoff", so Schneider. Innerhalb weniger Minuten habe sich eine große Pfütze gebildet. Eine immense Gefahr, gerade für Motorradfahrer. Zudem waren die Bremsscheiben an der Vorderachse stark verrostet. Die Weiterfahrt wurde untersagt. Der Fahrer, Bernhard Ebnet, nahm es gefasst: "Es ist ja eigentlich trotz aller Misere das kleinere Übel in Relation, wenn wir einen Unfall verursacht hätten." Er müsse nun sehen, wie er das Fahrzeug in eine Werkstatt bekomme und die Reise mit öffentlichen Verkehrsmitteln fortsetze.
Die Urlauber zeigten Verständnis für die Maßnahmen. Markus Grimm, der mit seinem Wohnmobil auf dem Weg nach Dänemark war, fand die Kontrolle gut. "Man sieht ja selber auch als Fahrer auf der Autobahn, dass das ein oder andere Fahrzeug dann doch vielleicht überladen ist oder komisch läuft", sagte er. Sein Fahrzeug war nach Gefühl und Erfahrung beladen – mit Erfolg, wie die Waage zeigte. Die Polizei rät allen Reisenden, entspannt in den Urlaub zu starten und das Fahrzeug im Zweifel vorab auf einer öffentlichen Waage wiegen zu lassen.
Müllbrand bricht nachts auf dem Außengelände von Entsorger aus – Lose und gepresste Müllberge stehen in Vollbrand – Leitstelle stuft Alarmstufe nach kurzer Zeit hoch – Kilometerweit sichtbare, pechschwarze Rauchwolke – extreme Hitze lässt...
aufwendigen Löscharbeiten werden voraussichtlich noch bis weit in den Vormittag andauern
09.07.26, 03:54 Uhr
Datum: Donnerstag, 09. Juli 2026, 01:00 Uhr
Ort: Swisttal, Rhein-Sieg-Kreis, Nordrhein-Westfalen
(jb) Ein Großbrand auf dem Außengelände eines Entsorgungsbetriebs in Swisttal hat am Donnerstagmorgen einen stundenlangen Einsatz von weit über 100 Rettungskräften ausgelöst. Gegen 1:00 Uhr geriet dort gelagerter loser und gepresster Müll in Vollbrand. Bereits kurz nach dem ersten Alarm stufte die Leitstelle die Alarmstufe auf „Brand 4“ hoch. Durch das Feuer kam es zu einer kilometerweit sichtbaren, dichten schwarzen Rauchwolke und starker Hitzeentwicklung, wodurch Teile einer angrenzenden Hallenverkleidung schmolzen. Die Feuerwehr errichtete Riegelstellungen zum Schutz der umliegenden Gebäude. Mitarbeiter des Betriebs unterstützten die Löscharbeiten mit Radladern, um Müllberge auseinanderzuziehen und wegzuräumen. Eine Drohne der Feuerwehr Alfter lieferte Luftbilder zur Lagebeurteilung. Wegen der starken Rauchentwicklung wurde rund eine halbe Stunde nach der Alarmierung eine offizielle Warnung über die Warn-App NINA herausgegeben. Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Klimaanlagen abzuschalten. Zudem liefen kontinuierliche Schadstoffmessungen. Neben Einheiten aus dem gesamten Rhein-Sieg-Kreis unterstützte auch die Feuerwehr Euskirchen den Einsatz. Die Löscharbeiten dauern voraussichtlich bis weit in den Vormittag an. Die Brandursache ist noch unklar.
POL-H: Zeugenaufruf: VW Polo verunfallt auf der Autobahn (A) 2 bei Hannover-Bothfeld
POL-H: Wettbergen: Harley-Davidson entwendet - Polizei bittet um Hinweise
POL-H: Hannover-Oststadt/Ledeburg: Zwei hochwertige Mercedes-Benz SUV gestohlen - Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen
POL-H: Bornum: Unbekannte stehlen Radlader von Baustellengelände - Polizei sucht Zeugen
POL-H: Nachtragsmeldung: Einer von zwei entwendeten Radladern wieder aufgefunden
POL-H: Hannover-Badenstedt: Fußgänger nach Streit von BMX-Radfahrer angefahren - Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen
Langenhagen: Porsche Cayman entwendet – Polizei sucht Zeugen
Zwei Hektar Ackerfläche gehen am Abend in Flammen auf - meterhohe Flammen breiten sich durch enorme Trockenheit rasend schnell aus - große Rauchschwaden kilometerweit sichtbar - Feuerwehren aus der ganzen Umgebung rücken an um Flammen unter Kontrolle...
Ursache für das Feuer nahe des Segelfluggeländes unklar - Polizei ermittelt
07.07.26, 20:54 Uhr
Datum: Dienstag, 07. Juli 2026, 19:00 Uhr
Ort: Rheinstetten, Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg
(ch) Rund zwei Hektar Vegetationsfläche sind am Dienstagabend im Bereich des Segelfluggeländes in Rheinstetten im Kreis Karlsruhe in Brand geraten.
Das Feuer brach kurz vor 19 Uhr aus und entwickelte sich aufgrund der anhaltenden Trockenheit sowie der hohen Temperaturen rasch zu einem Großbrand. Nach ersten Informationen stand eine Fläche von rund zwei Hektar in Flammen, was etwa einer Ausdehnung von 200 auf 100 Metern entspricht.
Die dunklen Rauchschwaden waren bereits aus weiter Entfernung sichtbar. Aufgrund der Ausdehnung des Brandes rückten zahlreiche Einsatzkräfte an. Neben der Feuerwehr Rheinstetten unterstützten auch die Berufsfeuerwehr Karlsruhe sowie die Feuerwehr Ettlingen bei den umfangreichen Löscharbeiten.
Durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte konnte der Brand rasch unter Kontrolle gebracht werden. Bei der Brandbekämpfung erhielten die Feuerwehren zudem Unterstützung von Landwirten. Die Ursache des Feuers ist bislang unklar. Die Ermittlungen dauern an.
Chemische Reaktion in Industriehalle eines Entsorgungsbetriebes setzt Schwefelwasserstoff frei - Warnmeldung an Bevölkerung ausgelöst Zwei Schwerstverletzte mit Rettungshubschraubern in Kliniken geflogen
Bevölkerung war aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten - 140 Rettungskräfte im Großeinsatz
07.07.26, 20:26 Uhr
Datum: Dienstag, 07. Juli 2026, 20:26 Uhr
Ort: Saarlouis, Saarland
(ch) Gefahrstoff-Großeinsatz in Saarlouis: In einer Industriehalle eines Entsorgungsbetriebs ist es nach ersten Informationen zu einer chemischen Reaktion gekommen. Dabei trat Schwefelwasserstoff aus. Insgesamt wurden zwölf Menschen verletzt.
Für die Bevölkerung wurde eine Warnmeldung ausgelöst. Die Menschen in Saarlouis wurden aufgefordert, vorsorglich Fenster und Türen geschlossen zu halten. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei rückten mit einem Großaufgebot an.
Nach Angaben von Pascal Fontaine, Pressesprecher der Feuerwehr Saarlouis, wurden zehn Verletzte in die Kategorie Grün eingestuft, gelten also als leicht verletzt. Zwei weitere Personen wurden schwerstverletzt.
Die beiden Schwerstverletzten wurden aus dem Gefahrenbereich gerettet und anschließend mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser geflogen. Im Einsatz waren der deutsche Rettungshubschrauber „Christoph 16“ sowie „Air Rescue“ aus Luxemburg.
Ob für die beiden Schwerstverletzten Lebensgefahr besteht, konnte die Polizei Saarlouis auf Rückfrage zunächst nicht beantworten. Die genaue Ursache der chemischen Reaktion ist noch unklar.
POL-H: Nachtragsmeldung: Vier Tatverdächtige nach Juwelierüberfall festgenommen
POL-H: Calenberger-Neustadt: Juwelier überfallen - Inhaber schwer verletzt
Lagerhalle steht auf Firmengelände in Vollbrand - riesige Rauchsäule weithin sichtbar – mehr als 400 Grad in brennender Produktionshalle stellt Feuerwehr vor Herausforderungen
Löscharbeiten dauern weiter an - Feuerwehr muss sich teils wegen der starken Wärmestrahlung zurückziehen und die eigene Technik retten - Lagerhalle war bis unter das Dach mit Papier und Pappe gefüllt und bot den Flammen reichlich Nahrung
05.07.26, 13:00 Uhr
Datum: Sonntag, 05. Juli 2026, 12:30 Uhr
Ort: Oranienburg, Landkreis Oberhavel, Brandenburg
(sg) Dramatische Lage bei einem Großbrand im Gewerbegebiet von Oranienburg: Dort ist am Sonntag eine Produktionshalle auf einem Firmengelände in Vollbrand geraten. Nach Angaben von Oranienburgs Stadtbrandmeister und Einsatzleiter Stefan Liedtke war die Halle bis unter das Dach mit Papier und Pappe gefüllt. „Dadurch hatten wir hier eine enorme Brandlast“, schilderte Liedtke die Lage.
In der Anfangsphase mussten sich die Einsatzkräfte zeitweise zurückziehen. Im Inneren der Halle seien Temperaturen von mehr als 400 Grad gemessen worden. Zudem drückte starker Wind die enorme Hitze und dichten schwarzen Brandrauch immer wieder in Richtung der Feuerwehrleute. „Wir mussten unsere Kräfte in der ersten Phase zurückziehen und auch Schläuche, Fahrzeuge und weitere Technik in Sicherheit bringen“, sagte der Einsatzleiter.
Die Wärmestrahlung war nach seinen Angaben so massiv, dass auch abgestellte Einsatzfahrzeuge geschützt und teilweise aus dem unmittelbaren Gefahrenbereich gebracht werden mussten. Dennoch gelang es der Feuerwehr, eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern. „Das Übergreifen auf eine benachbarte Halle haben wir erfolgreich verhindert“, erklärte Liedtke.
Die betroffene Produktionshalle ist inzwischen weitgehend eingestürzt. Das brennende Material kann deshalb derzeit nicht direkt erreicht werden. Die Feuerwehr setzt zwei Drehleitern ein und löscht von oben sowie von mehreren Seiten. Später soll schwere Technik eingesetzt werden, um die eingestürzte Halle Stück für Stück zu öffnen und an verbliebene Glutnester heranzukommen.
Knapp 100 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Schutzpolizei und Kriminalpolizei sind an der Einsatzstelle. Der Einsatz wird sich voraussichtlich noch über mehrere Stunden hinziehen. „Jetzt löschen wir von allen Seiten und auch von oben. Gleichzeitig achten wir darauf, dass die Einsatzkräfte regelmäßig abgelöst und verpflegt werden. Denn jetzt ist es besonders wichtig, auf die Kameradinnen und Kameraden zu achten, damit sich niemand verletzt und wir den Brand in den kommenden Stunden vollständig löschen können“, sagte Einsatzleiter Stefan Liedtke.
POL-H: Zeugenaufruf: Betrunkener verunglückt in Springe mit E-Scooter - Wer kann Hinweise geben?
POL-H: Versuchter Totschlag: Mann durch Schüsse in Groß Buchholz verletzt - Polizei ermittelt Tatverdächtigen - Ermittlungen zu Hintergründen dauern an
Familien-Van kommt von Autobahn ab, überschlägt sich und stürzt in Böschung – Vater kann noch selbst den Notruf aus dem von der Autobahn kaum zu sehenden Unfallwrack absetzen - 6-jährige Tochter schwebt in Lebensgefahr
Rettungskräfte finden wenig später Fahrzeug abseits der Fahrbahn - Großeinsatz und stundenlange Vollsperrung
05.07.26, 00:30 Uhr
Datum: Sonntag, 05. Juli 2026, 0:30 Uhr
Ort: A61 bei Swisttal-Miel, Rhein-Sieg-Kreis, Nordrhein-Westfalen
(sg) Ein schwerer Verkehrsunfall hat in der Nacht zu Sonntag für einen Großeinsatz auf der A61 bei Swisttal-Miel im Rhein-Sieg-Kreis gesorgt. Gegen 0:30 Uhr war eine Familie aus dem Landkreis Cochem-Zell in Rheinland-Pfalz mit einem VW Sharan auf der Autobahn 61 von Swisttal in Richtung Rheinbach unterwegs. Kurz hinter der Anschlussstelle Swisttal-Miel kam der Familien-Van aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab.
Der VW geriet hinter eine beginnende Leitplanke, prallte gegen mehrere Bäume, überschlug sich und kam schließlich schwer beschädigt mehrere Meter tiefer in einer Böschung zum Stehen. Die Wucht des Aufpralls war so heftig, dass eine Tür des Vans aus dem Fahrzeug gerissen wurde und an einem Baum hängen blieb.
Trotz des schweren Unfalls konnte der 38 Jahre alte Vater noch selbst über die 112 den Notruf wählen. Das war offenbar entscheidend, denn das Unfallwrack war von der Autobahn aus in der Dunkelheit nicht mehr zu sehen. Ohne den Notruf wäre der Wagen vermutlich längere Zeit unentdeckt in der Böschung geblieben.
Die anrückenden Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Swisttal erkannten zunächst abgebrochene Äste auf der Fahrbahn und fanden schließlich den schwer beschädigten VW hinter der Leitplanke in der Böschung. Aufgrund des Unfallbildes forderten die ersten Einsatzkräfte sofort weitere Einheiten nach. Mehrere Personen waren teils im Fahrzeug eingeklemmt beziehungsweise eingeschlossen.
Die Rettung gestaltete sich aufwendig. Zunächst mussten Bäume und Sträucher entfernt werden. Gleichzeitig sicherten die Einsatzkräfte das Wrack gegen weiteres Abrutschen ab, fixierten Türen mit Seilen und verschafften sich mit Leitern und Seilsicherung Zugang zu dem Fahrzeug in der steilen Böschung.
Da die Lage zunächst unübersichtlich war und nicht ausgeschlossen werden konnte, dass weitere Personen in den Unfall verwickelt waren, wurde ein sogenannter MANV ausgelöst – ein Massenanfall von Verletzten oder betroffenen Personen. Daraufhin rückten zahlreiche Rettungswagen und Notärzte zur Unfallstelle aus. Auch der Organisatorische Leiter Rettungsdienst und der Leitende Notarzt des Rhein-Sieg-Kreises kamen zur Unglücksstelle.
Bei sommerlichen Temperaturen und unter erheblichem personellen Aufwand gelang es den Einsatzkräften schließlich, alle Verletzten aus dem Fahrzeug zu retten und über die steile Böschung sowie die Leitplanke hinweg zur weiteren Versorgung zu bringen.
Vor Ort war zunächst davon ausgegangen worden, dass der 38-jährige Fahrer, seine 36 Jahre alte Ehefrau und der fünfjährige Sohn schwer bis schwerst verletzt worden sein könnten. Sie wurden mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht. Nach Angaben der Polizei stellte sich dort jedoch zum Glück heraus, dass diese drei Familienmitglieder nur leicht verletzt wurden.
Deutlich kritischer ist der Zustand der sechsjährigen Tochter. Sie erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen und schwebt nach Polizeiangaben weiterhin in Lebensgefahr.
Die Unfallursache ist noch unklar. Die Autobahn 61 musste ab der Anschlussstelle Swisttal-Miel in Fahrtrichtung Koblenz für die umfangreichen Ermittlungs- und Bergungsarbeiten mehrere Stunden gesperrt werden. Der aufgestaute Verkehr wurde durch die Autobahnpolizei zurückgeführt.
Für die Unfallaufnahme war ein Verkehrsunfallaufnahme-Team aus Essen im Einsatz. Das nachgeforderte Technische Hilfswerk leuchtete die Unfallstelle für die Polizei aus. Der verunfallte VW Sharan wurde durch ein Abschleppunternehmen aus dem Seitenraum geborgen und für die weiteren Ermittlungen der Polizei sichergestellt.

