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Regelrechtes Schneechaos auf Norderney - Dicke Schneedecke auf den Straßen und am Strand
Winterdienst im Dauereinsatz - Firmen schließen wetterbedingt, Schülerbeförderung im gesamten Landkreis Aurich nach der 6. Stunde eingestellt
07.01.26, 11:44 Uhr
Datum: Mittwoch, 07. Januar 2026, ca. 12:00 Uhr
Ort: Norderney, Niedersachsen
(ah) Norderney versinkt immer weiter im Schnee: Nachdem die Insel bereits gestern von ungewöhnlich starken Schneefällen heimgesucht wurde, schneit es immer weiter, sodass die weiße Decke am Nachmittag bereits fast 20 Zentimeter dick war. Der Winterdienst ist im Dauereinsatz, Firmen schließen wetterbedingt. Auf den Straßen herrschen schwierige Verhältnisse - und dies nicht nur auf Norderney: Im gesamten Landkreis Aurich, zu dem die Insel gehört, wird mit dem Ende der 6. Schulstunde der Schulbusverkehr eingestellt. Auf den regulären Linien kommt es zudem zu erheblichen Verspätungen und Ausfällen.
Großaufgebot der Feuerwehr löscht Vollbrand - Flammen lodern in den Nachbarhimmel (on tape) - Feuerwehrleute müssen Einsatzstelle immer wieder abstreuen (on tape) - Nachbar-Imbiss versorgt Einsatzkräfte bei klirrender Kälte
Bewohner können sich rechtzeitig in Sicherheit bringen - Löschwasser gefriert bei Temperaturen unter null Grad
07.01.26, 04:29 Uhr
Datum: Mittwoch, 07. Januar 2026, 0 Uhr
Ort: Sankt Augustin, Rhein-Sieg-Kreis, Nordrhein-Westfalen
(ch) In der Nacht auf Mittwoch ist es im Sankt Augustiner Ortsteil Hangelar zu einem ausgedehnten Dachstuhlbrand gekommen. Kurz nach 23 Uhr stand der Dachbereich eines prägenden Altbau-Gebäudes an der Kölnstraße in voller Ausdehnung in Flammen. Bereits beim Eintreffen des ersten Löschfahrzeugs war eine massive Brandausbreitung erkennbar, sodass die Feuerwehr die Alarmstufe zweimal erhöhen musste.
Die beiden Bewohner des dreigeschossigen Hauses konnten sich rechtzeitig und unverletzt ins Freie retten. Sie wurden vor Ort mit Decken versorgt, während dichter Rauch über Teile des Stadtteils zog. Ein erster Löschangriff im Innenbereich musste nach zwei Durchzündungen im Dach abgebrochen werden. Anschließend bekämpften zwei Drehleitern der Einheiten Mülldorf und Menden das Feuer von außen, jeweils von einer Gebäudeseite aus. Gegen 0:21 Uhr meldete die Einsatzleitung „Feuer unter Kontrolle“, die Nachlöscharbeiten und Kontrollen dauerten jedoch bis etwa 3 Uhr an.
Insgesamt waren rund 120 Feuerwehrfrauen und -männer aus allen sechs Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Sankt Augustin im Einsatz. Unterstützt wurden sie von Kräften des Rettungsdienstes, der Polizei, des Ordnungsamtes sowie vom Energieversorger und dem Bauhof. Aufgrund der frostigen Temperaturen und gefrierenden Löschwassers bestand erhebliche Glättegefahr, weshalb großflächig Streusalz ausgebracht werden musste. Den Grundschutz in der Stadt stellte zeitweise eine Einheit aus dem benachbarten Troisdorf sicher.
Für eine besondere Geste in der kalten Nacht sorgte ein benachbarter Imbiss, der die Einsatzkräfte spontan mit warmen Snacks und Getränken versorgte – eine willkommene Unterstützung bei Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt.
Das betroffene Wohnhaus ist derzeit unbewohnbar. Die Bewohner kamen vorübergehend in einem Hotel unter. Die Brandursache ist noch unklar, die Ermittlungen dauern an.
POL-H: Nachtragsmeldung: Vermisste 59-Jährige aus hannoverschem Krankenhaus am Hauptbahnhof aufgegriffen
POL-H: 37-Jähriger bei Verkehrsunfall auf Westschnellweg tödlich verletzt - Polizei sucht Zeugen
POL-H: Öffentlichkeitsfahndung: 59-Jährige aus Krankenhaus in Hannover-Südstadt vermisst - Polizei bittet um Mithilfe
Kräftige Schneefälle machen Norderney zum Winter-Wonderland
Unerschrockene wagen sich vom verschneiten Strand sogar ins Wasser - Dicke Schneeflocken - Völlig verschneite Straßen - Grund möglicherweise der sogenannte "Lake Effect"
06.01.26, 14:42 Uhr
Datum: Dienstag, 06. Januar 2026, ca. 14:30 Uhr
Ort: Norderney, Niedersachsen
(ah) Das sieht man nun wirklich alle Tage: Kräftige Schneefälle haben Norderney am Dienstag in ein regelrechtes Winter-Wonderland verwandelt. Grund hierfür dürfte der so genannte "Lake Effect" sein, der vor allem im Bereich von größeren Wasserflächen dadurch entsteht, dass sehr kalte Luft in der Höhe über das viel wärmere Wasser strömt, die Luft dadurch besonders viel Feuchtigkeit aufnimmt, wodurch es örtlich zu starken Schneeschauern kommt,
Der Strand wurde mit einer weißen Schicht überdeckt, die Straßen auf der Insel waren völlig verschneit. Trotzdem gibt es sogar unerschrockene Inselurlauber, die sich bei dicken Flocken ins eisige Meer wagen. Respekt!
POL-H: Zeugenaufruf: Unbekannte bedrohen Mitarbeiter eines Supermarktes in Isernhagen (NB) und erbeuten Bargeld
BMW kommt von Fahrbahn ab und prallt seitlich gegen Baum - Fahrer kommt ums Leben - Zwei Mitfahrer verletzt
Alle drei Insassen im Wrack eingeklemmt - Unfallursache noch unklar - Vollsperrung in beide Richtungen, erhebliche Verkehrsbehinderungen
06.01.26, 12:12 Uhr
Datum: Dienstag, 06. Januar 2026, 10:45 Uhr
Ort: B6, Westschnellweg, Hannover, Niedersachsen
(ah) Tödlicher Unfall auf dem Westschnellweg in Hannover-Stöcken am Dienstagvormittag: Ein 37-Jähriger verlor dort die Kontrolle über seinen BMW, woraufhin der Wagen von der Bundesstraße abkam und mit der Fahrerseite so heftig gegen einen Baum prallte, dass der Wagen zerstört wurde, der Baum abbrach und auf dem Pkw zum Liegen kam. Alle drei Insassen wurden dabei in dem Wrack eingeklemmt.
Zahlreiche Rettungskräfte wurden alarmiert, auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Die Feuerwehr setzte schweres Gerät ein, um die Eingeklemmten zu befreien. Für den Fahrer kam jedoch jede Hilfe zu spät; er verstarb noch an der Unfallstelle. Der 46 Jahre alter Mann auf dem Beifahrersitz trug schwere Verletzungen davon, eine 29-jährige Frau auf der Rückbank wurde leichter verletzt.
Die Unfallursache ist noch unklar, Aufgrund der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste der Westschnellweg in beide Richtungen voll gesperrt werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Schwertransporter bleibt in Baustelle auf der A3 liegen und blockiert die Richtungsfahrbahn - Kilometerlanger Rückstau - DRK und Malteser versorgen mehrere hundert Wartende im Stau mit Heißgetränken und Decken
Ursache ein technischer Defekt an der Bremse des Aufliegers - Temperaturen von etwa -3 Grad in der Nacht - "Sind fertig" - "Wollen nur noch nach Hause und ins Bett"
06.01.26, 08:19 Uhr
Datum: Dienstag, 06. Januar 2026, ca. 03:30 Uhr
Ort: A3 Fahrtrichtung Köln, nahe AS Siebengebirge, Nordrhein-Westfalen
(ah) Wer in der Nacht zum Dienstag bei Königswinter auf der A3 in Richtung Köln unterwegs war, brauchte gute Nerven, viel Geduld und vor allem etwas Wärmendes: Ein Schwertransporter war dort in einem Baustellenbereich aufgrund eines technischen Defekts an der Brense des Aufliegers liegengeblieben und blockierte somit die Richtungsfahrbahn komplett. Es bildete sich ein kilometerlanger Rückstau, in dem sich neben Pkw und Lkw auch Reisebusse befanden.
In der Nacht herrschten Temperaturen von etwa -3 Grad, sodass das Warten für die Insassen der Fahrzeuge im Stau äußerst unangenehm wurde. DRK und Malteser rückten daher an und versorgten die mehreren Hundert Menschen mit Heißgetränken und Decken. Erst gegen 9 Uhr - also nach fast sechs Stunden - konnte der Schwertransporter wieder bewegt und die Autobahn wieder freigegeben werden.
BMW gerät auf verschneiter Fahrbahn ins Schleudern und prallt gegen Baum – alle vier Insassen verletzt, 20-jährige Insassin muss von Feuerwehr aus Unfallwrack geschnitten werden
Ebenfalls 20-jährige Fahrer hatte offenbar die winterlichen Straßenverhältnisse unterschätzt und die Kontrolle über seinen 1er BMW verloren - Polizei appeliert in O-Ton an alle Autofahrer zur Vorsicht bei aktueller Wetterlage
05.01.26, 23:45 Uhr
Datum: Montag, 5. Januar 2026, 23:45 Uhr
Ort: L316 bei Siegburg, Rhein-Sieg-Kreis, Nordrhein-Westfalen
(sg) Am späten Montagabend gegen 23:45 Uhr kam es auf der Wahnbachtalstraße (L 316) zwischen Siegburg-Wolsdorf und Siegburg-Deichhaus zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein 20-jähriger Fahrer verlor auf der winterglatten Fahrbahn die Kontrolle über seinen 1er BMW, geriet nach links von der Fahrbahn ab und prallte mit der Fahrerseite gegen einen Baum.
Das automatische eCall-Notrufsystem des Fahrzeugs sowie aufmerksame Ersthelfer alarmierten sofort Rettungskräfte und Polizei. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatten sich der Fahrer und zwei seiner gleichaltrigen Mitfahrer teilweise bereits aus dem stark beschädigten Fahrzeug befreit oder wurden dabei von Ersthelfern unterstützt.
Eine ebenfalls 20-jährige Frau, die auf dem hinteren linken Sitzplatz saß, war im Wagen eingeklemmt. Die hinzugerufene Feuerwehr befreite sie mit einer Säge und hydraulischen Rettungsgeräten, indem eine Seitenöffnung geschaffen wurde.
Alle vier Beteiligten wurden mit Rettungswagen in nahegelegene Krankenhäuser gebracht. Die eingeklemmte Mitfahrerin erlitt lebensgefährliche Verletzungen und wurde umgehend intensivmedizinisch versorgt.
Im Einsatz waren vier Rettungswagen, zwei Notärzte, der organisatorische Leiter des Rettungsdienstes, der leitende Notarzt sowie Kräfte der hauptamtlichen Feuerwache und mehrerer Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr. Auch die Polizei rückte an und forderte aufgrund der Schwere des Unfalls ein spezielles Verkehrsunfallaufnahme-Team aus Köln an, um die Unfallursache zu klären.
Der betroffene Abschnitt der Wahnbachtalstraße musste für mehrere Stunden voll gesperrt werden, während Unfallaufnahme, Fahrzeugbergung und Straßensicherung durchgeführt wurden. Über die genauen Umstände, die zum Kontrollverlust des Fahrzeugs führten, ermittelt die Polizei derzeit – winterliche Straßenverhältnisse dürften eine Rolle gespielt haben.
Wohnung im Erdgeschoss von Mehrfamilienhaus steht lichterloh in Vollbrand - 18 Bewohner können gerettet werden - eisige Temperaturen von Minus 15 Grad sorgen für Probleme: Löschwasser gefriert am Brandort, gefährliche Eiszapfen bilden sich am Gebäude...
Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungskräfte in der Nacht - ganzes Mehrfamilienhaus vorerst unbewohnbar - benachbarte Pension bietet den Einsatzkräften eine beheizte Räumlichkeit um sich aufzuwärmen - Kriminalpolizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen
06.01.26, 03:26 Uhr
Datum: Dienstag, 06. Januar 2026, 00:10 Uhr
Ort: Baiersbronn, Landkreis Freudenstadt, Baden-Württemberg
(sg) In der Nacht auf Dienstag ist es in der Klosterstraße im Baiersbronner Ortsteil Klosterreichenbach zu einem schweren Wohnungsbrand gekommen. Bei Temperaturen von bis zu minus 15 Grad Celsius standen die Einsatzkräfte vor besonders schwierigen Bedingungen.
Beim Eintreffen der Feuerwehr stand eine Wohnung im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses bereits in Vollbrand. Aufgrund der starken Rauch- und Brandentwicklung mussten insgesamt 18 Bewohner evakuiert werden. Für 16 von ihnen wurde eine anderweitige Unterbringung organisiert, da das komplette Gebäude vorerst nicht mehr bewohnbar ist.
Die Löscharbeiten gestalteten sich äußerst anspruchsvoll. Durch die extreme Kälte gefror das Löschwasser unmittelbar auf der Straße, wodurch sich gefährliches Glatteis bildete. Der Baubetriebshof musste die Klosterstraße während des Einsatzes streuen, um die Sicherheit der Einsatzkräfte zu gewährleisten.
Zudem bildeten sich am Gebäude massive Eiszapfen aus gefrierendem Löschwasser. Es handelte sich um einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst.
Einsatzleiter Martin Frey von der Feuerwehr Baiersbronn erklärte, man sei zwar auf Einsätze bei Kälte vorbereitet, doch die Bedingungen seien für die Einsatzkräfte sehr anstrengend gewesen: „Extreme Kälte, Glatteis am Einsatzort – das geht an die Substanz.“
Hinzu kam, dass die Akkus der Funkgeräte bei den niedrigen Temperaturen besonders anfällig waren und während des Einsatzes mehrfach gewechselt werden mussten.
Unterstützung erhielten die Einsatzkräfte von einer benachbarten Pension, die in der Nacht Getränke bereitstellte. Dort konnten sich Feuerwehrleute und Rettungskräfte zwischenzeitlich aufwärmen.
Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Anhaltender Dauerfrost sorgt für bibberkalte Nächte - im Landkreis Karlsruhe sinkt die Temperatur in der Nacht auf -13,5 Grad (on Tape) - Straßen verwandeln sich stellenweise in rutschige Eislaufbahnen (on Tape) - Autos gefrieren wie Eiswürfel komplett...
Deutscher Wetterdienst warnt noch die ganze Woche vor Dauerfrost bis Minus 20 Grad in Höhenlagen - wer ein Kaminofen hat, wärmt sich bei den Temperaturen gerne am Feuer auf (on Tape)
06.01.26, 02:18 Uhr
Datum: Dienstag, 06. Januar 2026, 02:00 Uhr
Ort: Karlsruhe, Baden-Württemberg
(sg) Der Dauerfrost geht in die nächste Runde: In der Nacht von Montag auf Dienstag hat die Eiseskälte den Südwesten weiter fest im Griff.
Im Landkreis Karlsruhe sanken die Temperaturen in der Nacht auf satte Minus 13,5 Grad. Straßen und Gehwege waren vielerorts gefroren – eine echte Rutschpartie für Autofahrer und Fußgänger. Die eisige Kälte sorgte für stark vereiste Fahrbahnen.
Verkehrsteilnehmer wurden zu besonderer Vorsicht aufgerufen: Langsames Fahren, größerer Abstand und erhöhte Aufmerksamkeit sind unerlässlich. Auch Fußgänger sollten auf glatten Wegen umsichtig unterwegs sein.
Zahlreiche Autos waren komplett zugefroren. Ohne Eisspray oder gründliches Freikratzen war an freie Sicht durch die Autoscheiben kaum zu denken.
Durch den Dauerfrost wächst bei vielen die Sehnsucht nach Wärme: Wer einen Kaminofen besitzt, wird sich bei der Eiseskälte freuen, am Feuer aufwärmen zu können - denn die Minusgrade sollen noch bis zum Wochenende anhalten, ehe eine leichte Besserung mit Temperaturanstieg in Sicht kommt.
Kleinwagen verunfallt auf der Autobahn und bleibt auf linker Fahrspur liegen - BMW und Kleintransporter krachen in die Unfallstelle - Trümmerfeld auf mehreren hundert Metern verteilt sich auf allen Fahrspuren - vier Personen werden verletzt -...
Autobahn stundenlang voll gesperrt - langer Stau am Abend in Richtung Karlsruhe - Rettungskräfte im Einsatz - Bergungsdienste beklagen mangelhafte Rettungsgasse auf dem Weg zum Unfallort
06.01.26, 00:24 Uhr
Datum: Montag, 05. Januar 2026, 21:00 Uhr
Ort: A5 Höhe Malsch, zwischen Rastatt und Karlsruhe, Fahrtrichtung Karlsruhe, Baden-Württemberg
(sg) Auf der A5 zwischen Rastatt und Karlsruhe ist es am Montagabend gegen 21.00 Uhr in Höhe Malsch zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen.
Wie eine Sprecherin der Polizei Karlsruhe mitteilte, verunfallte zunächst ein Auto aus bislang ungeklärter Ursache. Ein weiteres Fahrzeug krachte anschließend in die Unfallstelle und schleuderte über alle Fahrspuren.
In der Folge fuhr ein drittes Fahrzeug in den sich drehenden Wagen hinein.
Bei dem Zusammenstoß wurden insgesamt vier Personen leicht verletzt. Sie wurden vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Infolge des Unfalls waren Polizei und Rettungsdienst mit einem größeren Aufgebot im Einsatz.
Trümmerteile und Glassplitter verteilten sich über mehrere hundert Meter auf der Fahrbahn, was umfangreiche Reinigungs- und Bergungsarbeiten erforderlich machte.
Die A5 musste in Fahrtrichtung Karlsruhe zeitweise vollständig gesperrt werden. Durch die Sperrung kam es am späten Abend zu einem langen Stau. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen.
Die Rettungskräfte kritisierten die mangelhafte Bildung der Rettungsgasse. Mehrere Großfahrzeuge blockierten diese teilweise, sodass Rettungs- und Bergungskräfte minutenlang ausgebremst wurden und nur langsam zur Unfallstelle vorrücken konnten.
Nach dem großflächigen Stromausfall hat die Hauptstadt nun auch Hilfe von einer Spezialeinheit des THW aus Niedersachsen angefordert
Kameraden wurden am Montagnachmittag alarmiert und machten sich noch am Abend auf den Weg
05.01.26, 16:16 Uhr
Datum: Montag, 05. Januar 2026, 16:00 Uhr
Ort: Bookholzberg, Landkreis Oldenburg, Niedersachsen
(et) Nach dem Brandanschlag auf die Berliner Stromversorgung hat am Montagnachmittag die Hauptstadt Hilfe aus Niedersachsen für die Bewältigung der enormen Aufgaben angefordert. Die Fachgruppe Elektroversorgung des THW Hude-Bookholzberg im Landkreis Oldenburg begann daraufhin sofort mit den Vorbereitungen auf den Einsatz. Seit Samstag sind rund 50.000 Haushalte im Südwesten der Stadt von der Stromversorgung abgeschnitten und müssen mit Dunkelheit und Kälte klarkommen. Bilslang konnten erst 14.000 Anschlüsse wieder hergestellt werden. Bepackt mit Feldbetten, Schlafsäcken und frisch geschmierten Brötchen, machten sich die neun Kameraden mit einem LKW-großen Notstromaggregat am Abend auf den Weg nach Berlin und sollen noch in der Nacht im besonders betroffenen Stadtteil Zehlendorf zum Einsatz kommen. Die Größe reicht aus um ein Krankenhaus, ein Altenheim oder einen Supermarkt mit Strom zu versorgen.
POL-H: Langenhagen: Raub auf Tankstelle - Zeugen gesucht
POL-H: Hannover-Mitte: 28-Jähriger bei Angriff am Stellwerk verletzt - Zwei Tatverdächtige festgenommen
BMW gerät auf Autobahn ins Schleudern – Aufprall gegen Leitplanke – Pkw blockiert linke Fahrspur – Fahrer leicht verletzt – Verkehrsbehinderungen auf A2 am Abend
05.01.26, 00:30 Uhr
Datum: Sonntag, 04. Januar 2026, 22:00 Uhr
Ort: A2 bei Brandenburg an der Havel, Landkreis, Brandenburg
(jb) Auf der A2 bei Brandenburg an der Havel hat sich am späten Sonntagabend ein Verkehrsunfall bei winterlichen Wetterverhältnissen ereignet. Gegen 22 Uhr kam ein BMW bei starkem Schneefall ins Schleudern, prallte gegen die Leitplanke und kam auf der linken Fahrspur zum Stehen. Der Fahrer wurde dabei leicht verletzt. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.
Straßenzüge versinken in totaler Finsternis – Bundeswehr und THW unterstützen Großeinsatz – Notunterkünfte für frierende Bürger errichtet – Bürgerhaus dient als Akku-Ladestation und Internet-Hotspot – Generatoren versorgen Altersheim
Rettungskräfte suchen gezielt nach hilfsbedürftigen Personen
04.01.26, 23:49 Uhr
Datum: Sonntag, 04. Januar 2026, 20:00 Uhr
Ort: Zehlendorf, Berlin
(jb) Der Stromausfall in Berlin dauert weiter an. Auch am zweiten Tag nach Beginn des Ausfalls sind zahlreiche Haushalte ohne Strom. Besonders betroffen ist unter anderem der Stadtteil Zehlendorf. In dem großflächigen betroffenen Bereich blieb die öffentliche Beleuchtung vollständig außer Betrieb, viele Straßenzüge lagen im Dunkeln. Neben der Feuerwehr unterstützen auch das Technische Hilfswerk (THW), die Bundeswehr sowie weitere Hilfsorganisationen die Maßnahmen vor Ort. Ziel ist es, die Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen und kritische Infrastrukturen zu unterstützen. Für betroffene Anwohner wurden Notunterkünfte sowie Anlaufstellen zur Stromversorgung eingerichtet. Im Bürgerhaus Zehlendorf besteht die Möglichkeit, Mobiltelefone und Powerbanks aufzuladen. Zudem steht dort eine Internetverbindung zur Verfügung. Die Angebote werden nach Angaben der Behörden von vielen Menschen genutzt. Rettungskräfte sind weiterhin im Einsatz, um auf medizinische Notfälle zu reagieren und hilfsbedürftige Personen zu unterstützen.
Familien seit Tagen ohne Strom – Krisen-Alltag bei Kerzenschein und Kälte – Mutter und Kinder zeigen, wie sie sich während des Blackouts beschäftigen (im O-Ton) – Internet und Homeoffice komplett lahmgelegt – Schulen geschlossen – Angst vor Frost in...
Reportagenartiger Dreh über das Leben im Blackout - Kinder sitzen bei Kerzenschein mit Gesichtsmasken auf der Couch - Menschen können nicht arbeiten - Schulen bleiben dicht
04.01.26, 23:47 Uhr
Datum: Sonntag, 04. Januar 2026, 22:00 Uhr
Ort: Wannsee, Berlin
(jb) In Berlin-Wannsee sind zahlreiche Haushalte ohne Strom. Betroffen sind auch Familien, die versuchen, den Alltag ohne elektrische Versorgung zu organisieren. Eine davon ist die Familie Mathlouthi, die seit mehreren Tagen ohne Strom in ihrer Wohnung lebt. Anwohner Michael Henke berichtete, dass er erst kurz vor seiner Rückkehr aus Spanien von dem Stromausfall erfahren habe. Er sei aus Bilbao über Brüssel nach Berlin geflogen und habe vorab eine Nachricht über einen mutmaßlichen Anschlag erhalten. Henke erklärte, ohne Strom seien viele Menschen hilflos. Homeoffice sei nicht möglich, Internet falle vollständig aus. Er gehe davon aus, dass Bargeld in einer solchen Situation wichtig sei. Die angekündigte Wiederherstellung der Stromversorgung für Donnerstag sei für ihn entscheidend, da er arbeite und auf Strom angewiesen sei. Auch Mutter Semia Mathlouth, wohnhaft in Berlin-Wannsee, schilderte die Situation. Die vergangenen Tage seien organisatorisch machbar gewesen, da sich die Familie überwiegend draußen aufgehalten habe. Beschäftigungsmöglichkeiten in der Wohnung seien begrenzt, insbesondere durch fehlenden Strom für mobile Geräte. Nach ihren Angaben sind Grundschulen vorerst geschlossen, es gebe lediglich eingeschränkte Notbetreuung an anderen Standorten. Die Familie habe Kerzen genutzt und profitiere von einem gut gedämmten Haus, sodass die Temperaturen bislang erträglich seien. Für die kommenden frostigen Tage schließt Mathlouthi jedoch nicht aus, zeitweise bei Verwandten unterzukommen. Ihre beiden Töchter berichteten, dass sie viel Zeit draußen verbringen, der fehlende Strom aber den Alltag einschränke.
Giftiger Rauch schießt durch Aufzugsschacht in Wohnetagen – Großalarm für Feuerwehr – 100 Senioren müssen Zimmer fluchtartig verlassen – Pflegekräfte retten Bewohner ins Freie – Zwei Angestellte mit Verletzungen in Klinik eingeliefert
Brand gelöscht - Gebäude nach Belüftung wieder betretbar
04.01.26, 19:56 Uhr
Datum: Sonntag, 04. Januar 2026, 17:30 Uhr
Ort: Köln, Nordrhein-Westfalen
(jb) Bei einem Kellerbrand in einem Altenheim in Köln ist es am Sonntagabend zu einem Großeinsatz der Feuerwehr gekommen. Der Brand entwickelte sich gegen 17:30 Uhr in der Neusser Straße. In dem betroffenen Altenheim leben rund 100 Bewohnerinnen und Bewohner. Nach bisherigen Erkenntnissen brach im Keller des Gebäudes ein Brand aus. Der dabei entstandene Rauch breitete sich über einen Aufzugsschacht in die oberen Stockwerke aus. Pflegekräfte reagierten umgehend und begannen eigenständig mit der Evakuierung der Bewohner. Die Feuerwehr setzte diese Maßnahmen nach ihrem Eintreffen fort und unterstützte bei der Räumung des Gebäudes. Aufgrund der Lage wurde ein Großalarm ausgelöst. Zahlreiche Einsatzkräfte waren vor Ort, um die Löscharbeiten durchzuführen und die Rauchentwicklung unter Kontrolle zu bringen. Der Brand im Keller konnte gelöscht werden, anschließend wurden Lüftungsmaßnahmen eingeleitet, um das Gebäude vom Rauch zu befreien. Nach Angaben der Einsatzkräfte wurden keine Bewohner verletzt. Zwei Pflegekräfte erlitten leichte Verletzungen und wurden vorsorglich in eine Klinik gebracht.

