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Aktualisiert: vor 2 Stunden 37 Minuten

Großer Haufen Restmüll brennt lichterloh bei Entsorgungsbetrieb in Gewerbegebiet - Dichte, schwarze Rauchsäule kilometerweit sichtbar - Flammen drohen auf angrenzende Lagerhalle überzugreifen - Feuerwehr riegelt Gebäude durch Löschangriff ab

22. September 2026 - 20:12

Schwierige und personalintensive Löscharbeiten bis in die späten Abendstunden

22.09.26, 20:12 Uhr

Datum: Dienstag, 22. September 2026, 18:00 Uhr

Ort: Georgsheil, Landkreis Aurich, Niedersachsen

 

(jb) Ein Großbrand auf dem Gelände eines Entsorgungsbetriebs im ostfriesischen Georgsheil hat am Dienstagabend einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Kurz nach 18:00 Uhr war in dem Gewerbegebiet ein Feuer in einem großen Haufen Restmüll ausgebrochen. Eine dichte Rauchsäule stieg auf und war über mehrere Kilometer hinweg sichtbar.

Die Flammen drohten unmittelbar auf eine angrenzende Lagerhalle überzugreifen. Den alarmierten Einsatzkräften gelang es jedoch durch einen massiven Löschangriff, das Gebäude rechtzeitig abzuriegeln und ein Übergreifen des Brandes zu verhindern. Die Löscharbeiten gestalteten sich langwierig und personalintensiv: Um verdeckte Glutnester im Inneren wirksam bekämpfen zu können, musste der brennende Müllberg mit schwerem Gerät mühsam auseinandergezogen und schrittweise abgelöscht werden. Die Feuerwehr war mit zahlreichen Kräften bis in die späten Abendstunden im Einsatz.

 

Produktionsgebäude von Öl- und Fetthersteller im Hafengebiet von Brake in Flammen - Feuerwehren im Großeinsatz vor Ort - Produktionsbereich teilweise ausgebrannt

22. September 2026 - 16:12

Warnung an Bevölkerung herausgegeben - Brand am späten Nachmittag gelöscht

22.09.26, 16:12 Uhr

Datum: Dienstag, 22. September 2026, 15:30 Uhr

Ort: Brake, Landkreis Wesermarsch, Niedersachsen

 

(jb) Ein Großbrand in einem Werk für pflanzliche Öle und Fette im Braker Hafen (Landkreis Wesermarsch) ist unter Kontrolle. Auf dem Areal des Herstellers Olenex war am Dienstagnachmittag ein Brand im Außenbereich eines Neubautrakts ausgebrochen und hatte rasch auf das Gebäude übergegriffen. Eine massive, mehrere hundert Meter hohe Rauchsäule war über Kilometer hinweg sichtbar; die Warn-App Katwarn forderte Anwohner auf, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Durch einen massiven Löschangriff der Feuerwehr  - unter anderem über zwei Drehleitern von außen - konnte das Feuer zügig eingedämmt und eine weitere Ausbreitung auf angrenzende Industrieanlagen verhindert werden. Die oberen Produktionsbereiche des betroffenen Gebäudekomplexes brannten jedoch vollständig aus. Über verletzte Personen oder die genaue Brandursache liegen bislang keine Informationen vor. Die Nachlösch- und Sicherungsarbeiten an der Einsatzstelle dauern an.

 

Lastwagen kracht in parkenden Sattelzug auf Beschleinigungsstreifen von Autobahnparkplatz - Auflieger wird komplett aufgerissen, Fahrerhaus von auffahrendem LKW total zerfetzt - Lasterfahrer hatte großes Glück und wird nur leicht verletzt -...

22. September 2026 - 5:15

Rettungskräfte im Einsatz - Stauchaos zum morgendlichen Berufsverkehr in Richtung Karlsruhe - weiterer Unfall am Stauende sorgt für zusätzliches Verkehrschaos - Bergungsarbeiten dauern an

22.09.26, 05:15 Uhr

Datum: Dienstag, 22. September 2026, 03:10 Uhr

Ort: A5 Bruchsal - Weingarten, Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg

 

(ch) Ein schwerer Verkehrsunfall hat am frühen Dienstagmorgen für erhebliche Behinderungen auf der A5 zwischen Bruchsal und Weingarten gesorgt.

Gegen 3.10 Uhr kam es zu einer folgenschweren Kollision im Bereich des Parkplatzes Kreuzlach West. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei, parkte ein Lastwagen auf dem Beschleunigungsstreifen des Parkplatzes. Ein Post-Lkw war auf der Autobahn unterwegs und prallte aus bislang ungeklärter Ursache gegen den Auflieger des stehenden Lastwagens. 
Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Auflieger aufgeschlitzt. Das Fahrerhaus des auffahrenden Post-Lkw wurde bei dem Unfall vollständig zerstört. Über die gesamte Fahrbahn verteilten sich Trümmerteile. Zudem trat eine größere Menge Dieselkraftstoff aus und verteilte sich auf der Autobahn.
Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren mit zahlreichen Kräften im Einsatz. Wie durch ein Wunder wurde der Fahrer des auffahrenden Post-Lkw lediglich leicht verletzt. Weitere Personen kamen nach bisherigen Erkenntnissen nicht zu Schaden. Der Sachschaden ist jedoch erheblich.
Die Autobahn musste nach dem Unfall zunächst in Fahrtrichtung Karlsruhe vollständig gesperrt werden. Um den Verkehr möglichst schnell abfließen zu lassen, konnte der linke Fahrstreifen jedoch bereits kurze Zeit später wieder freigegeben werden. Für die umfangreichen Bergungs- und Reinigungsarbeiten war im Laufe des Morgens erneut eine Sperrung notwendig.
Zusätzlich kam es im entstandenen Rückstau zu einem weiteren Unfall. Ein Transporter prallte auf das Stauende. Auch bei diesem Unfall wurde nach ersten Erkenntnissen niemand verletzt. Durch die beiden Unfälle bildete sich am Dienstagmorgen ein langer Rückstau, der insbesondere den einsetzenden Berufsverkehr erheblich behinderte. Die Bergungs- und Reinigungsarbeiten dauerten am Morgen noch an.

 

Wohnung in Mehrfamilienhaus steht nach Explosion von E-Scooter-Akku in Flammen - Feuerwehr rettet Bewohner aus dem Gebäude - drei Personen werden leicht verletzt

22. September 2026 - 2:29

Feuerwehr und Rettungskräfte im Großeinsatz - Löscharbeiten dauerten bis in den späten Abend an - viertel Million Euro Schaden entstanden

22.09.26, 02:29 Uhr

Datum: Montag, 21. September 2026, 20:42 Uhr

Ort: Karlsruhe, Baden-Württemberg

 

(ch) Am Montagabend geriet eine Wohnung im zweiten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Marienstraße in Karlsruhe in Brand.

Nach bisherigen Erkenntnissen explodierte nach dem Ladevorgang der Akku eines E-Scooters. Durch einen Bewohner wurden Löschversuche unternommen, welche jedoch fehlschlugen und sich das Feuer in der Folge zügig in der Wohnung ausbreitete.
Bei Eintreffen der ersten Rettungskräfte schlugen bereits Flammen und dichter Rauch aus den Fenstern der betroffenen Wohnung. Eine Person musste mittels Drehleiter von der Feuerwehr aus dem Anwesen gerettet werden. Alle übrigen Hausbewohner konnten das Gebäude selbständig verlassen. Hierbei wurden drei Personen durch Rauchgasintoxikationen verletzt. Eine 31-jährige Frau sowie ein 39-jähriger Mann mussten zur weiteren Behandlung in eine Krankenhaus eingeliefert werden. Eine weitere 21-jährige Bewohnerin musste nach Erstversorgung vor Ort nicht statioär aufgenommen werden.
Durch die Feuerwehr konnte der Brand zügig unter Kontrolle und im weiteren Verlauf gelöscht werden, so dass ein Übergreifen des Feuers auf die benachbarten Gebäude verhindert werden konnte. Das betreffende Anwesen ist derzeit unbewohnbar. Die Anwohner konnten allesamt bei Freunden und Familienangehörigen unterkommen. Durch den Brand entstand ein Schaden von circa 250.000 EUR.

 

Großbrand zerstört Scheunen und beschädigt Wohnhaus schwer - rund 250 Einsatzkräfte kämpfen stundenlang gegen die Flammen

21. September 2026 - 18:19

Ausgetrocknete Bäche sorgen für Löschwasserprobleme - Tanklöschfahrzeuge aus benachbarten Kreisen angefordert - Drei Drehleitern im Einsatz

21.09.26, 18:19 Uhr

Datum: Montag, 21. September 2026, 20:30 Uhr

Ort: Sellnrod, Gmeinde Mücke, Vogelsbergkreis, Hessen

 

(ch) in Großbrand hat am Abend in Sellnrod in der Gemeinde Mücke einen massiven Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und THW ausgelöst. Ein Gebäudekomplex aus zwei Scheunen und einem unmittelbar angebundenen Wohntrakt stand in Flammen. Rund 250 Einsatzkräfte waren mit der Brandbekämpfung beschäftigt.

Das Feuer griff auf den Wohnbereich über und beschädigte diesen schwer. Ein weiteres unmittelbar angrenzendes Wohnhaus konnte dagegen vor den Flammen geschützt werden. Die Feuerwehr setzte unter anderem drei Drehleitern ein, um den Brand schrittweise unter Kontrolle zu bringen.

Ein Mann erlitt eine Rauchgasvergiftung, als er seinen Hund aus dem brennenden Gebäude rettete. Weitere Menschen wurden nach bisherigen Erkenntnissen nicht verletzt.

Besonders schwierig gestaltete sich die Löschwasserversorgung. Umliegende Bäche führten aufgrund der trockenen Witterung kaum Wasser. Deshalb mussten zusätzliche Tanklöschfahrzeuge aus benachbarten Landkreisen angefordert werden. Auch beim Atemschutz waren die eigenen Kapazitäten durch den langwierigen Einsatz stark beansprucht. Unterstützung kam unter anderem aus Gießen und Marburg.

Für zusätzliche Herausforderungen sorgte eine Photovoltaikanlage auf dem Dach. Der Energieversorger Ovag schaltete deshalb das Unterdorf stromlos, damit die Einsatzkräfte sicher arbeiten konnten.

Auch nach dem Eindämmen der offenen Flammen blieb die Arbeit aufwendig. Um versteckte Glutnester zu erreichen, musste die Feuerwehr Teile der Dachhaut mühsam öffnen. Die Nachlösch- und Aufräumarbeiten sollten bis in die frühen Morgenstunden andauern.

Wie das Feuer ausbrechen konnte, ist bislang unklar. Die Ermittlungen zur Brandursache stehen noch am Anfang.

Rohölpreis sinkt, Preise an den Tankstellen bleiben hoch

21. September 2026 - 12:41

Aktuelle Bilder vom Montag

21.09.26, 12:41 Uhr

Datum: Montag, 21. September 2026, ca. 12:10 Uhr

Ort: Delmenhorst, Niedersachsen

 

(ah) Der Rohölpreis sinkt auf dem Weltmarkt, da man offenbar auf eine Einigung oder Entspannung im Konflikt zwischen dem Iran und den USA hofft, doch an den Tankstellen in Deutschland bleiben die Preise weiter hoch. Am Mittag nach dem nun schon traditionellen Preissprung kletterte etwa der Preis für den Liter Diesel vielerorts wie auch schon in den vergangenen Tagen über die Marke von 2,50 Euro - teils sogar deutlich.

 

Feuerwehreinsatz sorgt für großflächigen Stromausfall im Saarland - Leerstehendes Haus steht in Vollbrand - Oberleitungen für Löscharbeiten abgeschaltet – Mehr als 4.000 Einwohner in Siersburg mehrere Stunden ohne Strom

20. September 2026 - 17:03

Feuerwehr musste Oberleitungen nahe dem Brandherd wegen Drehleitereinsatz und Gefahr durch die Hitze abschalten lassen

20.09.26, 17:00 Uhr

Datum: Sonntag, 20. September 2026, 14 Uhr

Ort: Rehlingen-Siersburg, Landkreis Saarlouis, Saarland

 

(sg) Ein leerstehendes Wohnhaus an der Hauptstraße im Rehlingen-Siersburger Ortsteil Siersburg ist am Nachmittag in Vollbrand geraten. Das Gebäude befindet sich auf einem stark verwilderten Grundstück am Ortsrand, unweit des Aral-Kreisverkehrs an der Autobahnabfahrt.

Die Feuerwehr war gegen 14 Uhr zunächst zu einem vermeintlich kleineren Flächenbrand alarmiert worden. Beim Eintreffen stellte sich jedoch heraus, dass ein leerstehendes Gebäude in voller Ausdehnung brannte. Weitere Kräfte sowie eine Drehleiter wurden daraufhin nachalarmiert. Insgesamt waren rund 90 Einsatzkräfte aus acht der zehn Löschbezirke der Gemeinde vor Ort.

Die Löscharbeiten gestalteten sich äußerst aufwendig. Zur Sicherstellung der Wasserversorgung mussten in beide Richtungen jeweils etwa einen Kilometer lange Schlauchleitungen verlegt werden. Zudem erschwerten der dichte Bewuchs und das verwilderte Gelände den Zugang zum Brandobjekt.

Im Inneren des Hauses verhinderte eine Deckenkonstruktion, dass die Einsatzkräfte bis zum Dachbereich vordringen konnten. Das Feuer musste deshalb zusätzlich von außen und über die Drehleiter bekämpft werden.

Eine weitere Gefahr ging von zwei unmittelbar an der Einsatzstelle vorbeiführenden Freileitungen aus. Um einen Stromüberschlag zu verhindern und einen sicheren Einsatz der Drehleiter zu ermöglichen, musste die Stromversorgung vom Umspannwerk aus unterbrochen werden. Dadurch war der mehr als 4.000 Einwohner zählende Ortsteil Siersburg mehrere Stunden lang ohne Strom. Die Bevölkerung wurde über das Warnsystem Katwarn informiert. Nach dem Rückbau der Drehleiter sollte die Stromversorgung wiederhergestellt werden.

Eine Gefahr für die nahe gelegene Tankstelle bestand nach Angaben der Feuerwehr nicht. Durch den Brand waren jedoch ein angrenzendes Waldstück sowie die Vegetation rund um das Grundstück gefährdet.

Auch die benachbarte Bahnstrecke musste vorübergehend gesperrt werden. Grund dafür war allerdings nicht das Feuer selbst: Schaulustige hatten sich im Gleisbereich aufgehalten, um den Einsatz zu beobachten. Der Notfallmanager der Bahn veranlasste daraufhin die Sperrung der Strecke.

Zur Ursache des Feuers, zur Höhe des entstandenen Sachschadens und zu möglichen Verletzten lagen zunächst keine Angaben vor.

Fünfjähriges Kind stürzt auf Schulgelände im Saarland in rund vier Meter tiefen Rohrschacht - zum Glück bemerken Spielgefährten die Notlage und holen Hilfe – Feuerwehr kann Kind nach rund 2,5 Stunden mit Hilfe eines Baggers nahezu unverletzt aus der...

20. September 2026 - 15:09

Anwohner unterstützen Feuerwehr mit Schaufeln und Gartenwerkzeug - Warum der Entwässerungsschacht nicht sicher verschlossen war, ist noch unklar - Polizei ermittelt - exklusive Fotoaufnahme von Augenzeugen - Emotionale O-Töne mit Feuerwehr-Einsatzleiter und dem beteiligten Baggerfahrer

20.09.26, 15:09 Uhr

Datum: Sonntag, 20. September 2026

Ort: Sulzbach, Regionalverband Saarbrücken, Saarland

 

(sg) Dramatischer Rettungseinsatz auf dem Gelände eines Gymnasiums in Sulzbach: Ein fünf Jahre alter Junge ist dort in einen etwa vier Meter tiefen und lediglich rund 35 Zentimeter breiten Kontrollschacht einer Drainage gestürzt. Andere Kinder bemerkten die Notlage ihres Spielgefährten und holten Hilfe.

Nach Angaben von Thomas Theobald, Wehrführer der Feuerwehr Sulzbach und Einsatzleiter vor Ort, steckte der Junge in etwa drei Metern Tiefe massiv in dem engen Schacht fest. Eine Rettung durch einfaches Herausziehen nach oben war deshalb nicht möglich. Bei dem Schacht handelt es sich um einen Kontrollschacht einer Drainage, der normalerweise mit einem Deckel verschlossen ist.

Die Feuerwehr leitete daraufhin eine aufwendige technische Rettung ein. Mehrere Bauunternehmen wurden um Unterstützung gebeten, um kurzfristig einen Bagger zur Einsatzstelle zu bekommen. Zahlreiche Anwohner unterstützten die Einsatzkräfte zudem spontan mit Schaufeln und anderem Gartenwerkzeug.

Mit Hilfe des Baggers wurde der Bereich zu einem parallel verlaufenden Schacht freigelegt. Über diesen zweiten Schacht konnten sich die Einsatzkräfte seitlich zu dem in rund drei Metern Tiefe festsitzenden Jungen vorarbeiten und einen Zugang zu ihm schaffen. Auf diesem Weg gelang es schließlich, das Kind aus seiner Zwangslage zu befreien.

Während des Einsatzes kamen auch die Eltern des Jungen zum Unglücksort und verfolgten die aufwendige Rettungsaktion. Nach der erfolgreichen Befreiung konnte die Mutter ihren Sohn schließlich erleichtert und glücklich in die Arme schließen.

Die gesamte Rettungsaktion dauerte rund zweieinhalb Stunden. Für die Einsatzkräfte wurde die Situation zusätzlich dadurch erschwert, dass sich das Kind in Panik befand und aufgrund einer Sprachbarriere nur eingeschränkt angesprochen und beruhigt werden konnte.

Trotz der langen Zeit in dem engen Schacht ging der Einsatz glimpflich aus. Der Fünfjährige konnte nahezu unverletzt gerettet werden und erlitt nach ersten Informationen lediglich einige leichte Blessuren und Schrammen.

Wie der normalerweise verschlossene Kontrollschacht geöffnet war und wie das Kind hineinstürzen konnte, war zunächst unklar.

Sturmböen bis Windstärke 9 treffen Norderney – Aufgewühlte Nordsee und kräftige Brandung an der Inselküste

20. September 2026 - 14:55

Herbstliche Impressionen von der Nordseeinsel - Stürmische Wetterlage hält an der Nordsee zunächst weiter an

20.09.26, 15:00 Uhr

Datum: Sonntag, 20. September 2026, 15 Uhr

Ort: Norderney, Landkreis Aurich, Niedersachsen

 

(sg) Stürmisches Wetter bestimmt am Sonntag das Geschehen auf der ostfriesischen Insel Norderney. Kräftiger West- bis Nordwestwind sorgt an der Nordseeküste für ungemütliche Bedingungen. In Böen werden dabei Windstärken von bis zu Beaufort 9 erreicht. Das entspricht Sturmböen mit Geschwindigkeiten von etwa 75 bis 88 Kilometern pro Stunde.

Die kräftigen Winde sorgen insbesondere an den Stränden und entlang der Promenade für eine deutlich aufgewühlte Nordsee. Die Wellen treffen mit kräftiger Brandung auf die Küste, während der Wind immer wieder Gischt über die Uferbereiche trägt.

Die Wetterlage entspricht der aktuellen Gefahreneinschätzung des Deutschen Wetterdienstes. Für Sonntag hatte der DWD in Norddeutschland verbreitet stürmische Böen der Stärke 8 und unmittelbar an den Küsten auch Sturmböen der Stärke 9 aus West bis Nordwest angekündigt.

Auch zu Beginn der neuen Woche bleibt es an der Nordseeküste zunächst windig. Für Montag werden an den Küsten weiterhin stürmische Böen aus Nordwest erwartet, bevor sich die Wetterlage im weiteren Wochenverlauf beruhigen soll.

Schwerverletzter nach Auseinandersetzung auf Lkw-Parkplatz – Rettungshubschrauber bringt 57-Jährigen in Uniklinik - offenbar auch ein Messer bei der Bluttat im Einsatz

20. September 2026 - 9:53

Kriminalpolizei sichert stundenlang Spuren am Autohof Eifeltor - Hintergründe der Tat unklar

19.09.26, 21:00 Uhr

Datum: Samstag, 19. September 2026, 21:00 Uhr

Ort: Köln, Nordrhein-Westfalen

 

(sg) Eine schwere körperliche Auseinandersetzung hat am Samstagabend auf dem Lkw-Parkplatz des Autohofes Eifeltor in Köln einen Großeinsatz von Polizei und Rettungsdienst ausgelöst. Gegen 20.10 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu dem Gewaltdelikt nahe der Autobahn 4 alarmiert.

Rettungswagen, Notarzt, ein Rettungshubschrauber sowie zahlreiche Polizeikräfte rückten zum Einsatzort aus. Auf dem Parkplatz fanden die Einsatzkräfte einen schwer verletzten 57-Jährigen. Nach ersten Erkenntnissen hatte sich der Mann offenbar noch vom eigentlichen Tatort entfernt. Auf dem Parkplatz fanden die Ermittler entsprechende Blutspuren.

Nach ersten Angaben der Polizei vor Ort soll bei der körperlichen Auseinandersetzung auch ein Messer eingesetzt worden sein. Der 57-Jährige wurde nach der medizinischen Erstversorgung mit einem Rettungshubschrauber in die Uniklinik Köln geflogen und dort weiter behandelt. Ob es sich bei dem Verletzten um einen Lkw-Fahrer handelt, war zunächst unklar.

Auch zu den Hintergründen der Auseinandersetzung sowie zum genauen Ablauf der Tat lagen zunächst keine weiteren Erkenntnisse vor. Die Polizei sperrte den Tatort weiträumig ab. Auch die Zufahrten zum Gelände des Autohofes wurden für den Fahrzeugverkehr gesperrt.

Mehrere mögliche Zeugen wurden noch am Abend von den Beamten befragt. Parallel begann eine umfangreiche Spurensicherung. Unter anderem dokumentierten die Ermittler die Positionen der im Umfeld abgestellten Lastwagen, fertigten zahlreiche Aufnahmen an und durchsuchten auch Mülleimer und weitere Bereiche des Parkplatzes nach möglichen Beweismitteln und einer Tatwaffe.

Darüber hinaus sollen mögliche Aufnahmen von Überwachungskameras sowie vorhandenen Dashcams ausgewertet werden. Die Parkflächen des Autohofes waren am Samstagabend nahezu vollständig mit Lastwagen belegt. Im Zuge der Ermittlungen ließ die Polizei zudem eine Lkw-Zugmaschine durch ein Abschleppunternehmen sicherstellen.

Die Spurensicherung und die polizeilichen Maßnahmen dauerten mehrere Stunden. Erst kurz nach 1 Uhr am Sonntagmorgen konnte der Parkplatz nach rund fünf Stunden wieder freigegeben und von Fahrzeugen angefahren werden.

Die Kriminalpolizei Köln hat die weiteren Ermittlungen zu den Hintergründen und zum genauen Ablauf der Auseinandersetzung übernommen.

„Tropfen auf den heißen Stein“ - Großer Frust an den Zapfsäulen vor Start des Tankrabatts - Tankstellen drehen kurz vor 17-Cent-Rabatt an der Preisschraube - Was Autofahrer über Tankrabatt und Preisdeckel denken (im O-Ton) - Warum das staatliche...

19. September 2026 - 12:50

Stimmungsbild mit O-Tönen und aktuellen Schnittbildern - Autofahrer fordern echte Steuerentlastungen statt kurzfristiger Subventionen

19.09.26, 12:50 Uhr

Datum: Samstag, 19. September 2026, 13:00 Uhr

Ort: Sottrum, Landkreis Rotenburg/Wümme, Niedersachsen

 

(jb) Steigende Kraftstoffpreise trotz beschlossener staatlicher Hilfen: Kurz vor dem geplanten Start des 17-Cent-Tankrabatts am 1. Oktober haben zahlreiche Tankstellen bundesweit die Preise nochmals drastisch angezogen. Teils heftige Preissprünge um die Mittagszeit sorgen an den Zapfsäulen für spürbaren Unmut. Ein Stimmungsbild unter Pendlern und Fernfahrern bei Sottrum offenbart eine Mischung aus Skepsis, Frust und Zweifeln an den Plänen der Politik. Die Reaktionen der befragten Autofahrer auf den kommenden Tankrabatt und den diskutierten Spritpreisdeckel ab Januar fallen dabei denkbar nüchtern aus. Viele Kunden kritisieren das Vorhaben als unzureichend: Bei aktuellen Dieselpreisen von rund 2,50 Euro pro Liter sei ein Nachlass von 17 Cent lediglich ein Tropfen auf den heißen Stein; gefordert werden deutlich spürbarere Schritte oder eine dauerhafte Senkung der Steuerlast nach dem Vorbild europäischer Nachbarländer. Zudem stoßen die Instrumente auf grundsätzliche Bedenken. Mehrere Betroffene bemängeln ein „Gießkannenprinzip“ und plädieren stattdessen für zielgerichtete Entlastungen von Familien und Menschen mit geringem Einkommen. Weit verbreitet ist auch das Misstrauen gegenüber den Mineralölgesellschaften: Es bestehe die große Sorge, dass die staatlichen Milliardenhilfen letztlich bei den Konzernen versickern oder durch weitere Preisaufschläge vor dem Stichtag verpuffen, bevor die Entlastung überhaupt bei den Verbrauchern ankommt.

 

Einigung bei Spritpreisen – Bund und Länder beschließen Entlastungspaket für Autofahrer mit Tankrabatt und Preisdeckel – Kosten werden geteilt – Milliarden-Hilfe auf dem Weg

18. September 2026 - 20:50

Entlastung für Autofahrer beschlossen

18.09.26, 20:50 Uhr

Datum: Freitag, 18. September 2026, 20:45 Uhr

Ort: Premnitz, Landkreis Havelland, Brandenburg

 

(th) Wie die BILD berichtet, haben sich Bund und Länder auf ein umfassendes Entlastungspaket geeinigt. Hohe Spritpreise sollen damit bekämpft werden. Das Paket sehe einen erneuten Tankrabatt vor. Zudem werde ein krisenbedingter Spritpreisdeckel eingeführt. Die Einigung sei nach intensiven Verhandlungen in Berlin erfolgt. Sie solle Autofahrer in Deutschland finanziell entlasten. 
 

Der Tankrabatt werde durch eine Steuersenkung realisiert. Die Regierung senke die Energiesteuer auf Kraftstoffe. Dies bedeute eine Reduzierung um 14 Cent pro Liter. Durch die ebenfalls sinkende Mehrwertsteuer ergebe sich eine Gesamtentlastung. Der Preis an der Zapfsäule solle um 17 Cent pro Liter fallen. Die Maßnahme solle für eine schnelle Erleichterung sorgen. 
 

Zusätzlich sei ein nicht dauerhafter Preisdeckel geplant. Dieser solle spätestens zum 1. Januar 2027 eingeführt werden. Als Vorbild dienten Modelle aus Belgien und Luxemburg. Dort gebe es bereits staatliche Preisobergrenzen für Benzin und Diesel. Die Höhe des Deckels orientiere sich an der Entwicklung des Ölpreises. Falle der Ölpreis, könne der Deckel überflüssig werden. 
 

Die Kosten des Pakets beliefen sich laut BILD auf 2,5 Milliarden Euro. Bund und Länder teilten sich diese Last. Die Länder würden dabei 1,25 Milliarden Euro beisteuern. Ursprüngliche Pläne der Union hätten eine stärkere Entlastung vorgesehen. Eine Senkung der Mehrwertsteuer auf sieben Prozent habe zur Debatte gestanden. Dieser Vorschlag habe sich jedoch nicht durchsetzen können.

Womöglich löste unsachgemäß entsorgte Munition schwere Explosion in Überlinger Recyclinghof aus – Ein Mitarbeiter schwer verletzt in Klinik geflogen – Großeinsatz für Feuerwehr und Rettungsdienst

18. September 2026 - 15:57

Gelände weiträumig abgesperrt – Kampfmittelräumdienst auf Anfahrt

18.09.26, 15:57 Uhr

Datum: Freitag, 18. September 2026, 12:10 Uhr

Ort: Überlingen, Bodenseekreis, Baden-Württemberg

 

(th) Bei einer heftigen Explosion in einem Entsorgungszentrum ist am Freitagmittag ein Mitarbeiter schwer verletzt worden. Der Mann wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Mutmaßlich löste unsachgemäß entsorgte Munition in einem Müllcontainer die Detonation aus. Der Bereich wurde weiträumig abgesperrt. 
 

Die Feuerwehr wurde kurz nach 12 Uhr zu einem Gefahrguteinsatz alarmiert. "Es handelt sich mutmaßlich um ein unsachgemäß entsorgtes Munition beziehungsweise Munitionskörper", so Feuerwehrsprecher Daniel Dillmann. Ein Mitarbeiter des Entsorgungszentrums habe durch die Detonation schwere Verletzungen erlitten. Genaue Angaben zum explodierten Gegenstand gibt es bislang nicht. 
 

Die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben und der Bereich großräumig gesperrt. "Aktuell außerhalb des Gefahrenbereichs besteht keine Gefahr", betonte Dillmann. Innerhalb der Absperrung könne eine weitere Explosion jedoch nicht ausgeschlossen werden. Spezialkräfte des Kampfmittelräumdienstes und der Kriminalpolizei sind angefordert.
Sie sollen die Lage beurteilen und das explosive Material sichern. Der verletzte Mitarbeiter wird derzeit in einem Krankenhaus versorgt. Die übrigen anwesenden Mitarbeiter blieben unverletzt. Sie werden betreut und erhalten bei Bedarf psychosoziale Unterstützung. Die Ermittlungen zur Herkunft der Munition laufen.

Seniorin umfährt Schranke, wird vom Zug erfasst – und bleibt offenbar unverletzt - 720 Meter langer Zug kracht in Front des Pkw und schleudert Wagen herum

18. September 2026 - 4:22

Warum die Frau trotz geschlossener Schranken auf die Gleise fuhr, ist völlig unklar – Polizei ermittelt

18.09.26, 04:22 Uhr

Datum: Freitag, 18. September 2026, 00:00 Uhr

Ort: Rastede, Landkreis Ammerland, Niedersachsen

 

(ch) Ein Unfall, der angesichts des Schadensbildes kaum glimpflicher hätte ausgehen können: Am späten Abend ist in Rastede das Auto einer älteren Frau von einem herannahenden Zug erfasst worden. Nach ersten Informationen blieb die Fahrerin dabei augenscheinlich völlig unverletzt.

Die Frau soll zuvor an einem Bahnübergang trotz geschlossener Schranken unvermittelt losgefahren sein und die Schranken umkurvt haben. In diesem Moment näherte sich bereits der Zug und erfasste den Pkw im Frontbereich.

Durch die enorme Wucht des Zusammenstoßes wurde das Auto herumgeschleudert und kam schließlich außerhalb des unmittelbaren Gleisbereichs zum Stillstand. Der rund 720 Meter lange Zug benötigte eine entsprechend lange Strecke, bis er vollständig zum Stehen kam.

Das große Wunder zeigte sich wenig später: Die Autofahrerin konnte offenbar selbstständig aus dem Unfallwagen gelangen und stand nach ersten Beobachtungen sogar im Rettungswagen. Augenscheinlich hatte sie bei der heftigen Kollision keine schwereren Verletzungen erlitten.

Warum die Frau die geschlossenen Schranken umfuhr und auf den Bahnübergang fuhr, ist bislang völlig unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.

Fahrzeuge kollidieren auf Bundesstraße in Hessen - ein Insasse stirbt, zwei weitere werden teils schwer Verletzt

17. September 2026 - 2:10

Feuerwehr muss Insassen aus den Fahrzeugen befreien - genaue Unfallursache wird nun mit Hilfe eines Gutachters ermittelt

17.09.26, 02:10 Uhr

Datum: Mittwoch, 16. September 2026, 21:40 Uhr

Ort: B254 bei Großenlüden-Bimbach, Landkreis Fulda, Hessen

 

(sg) EIn in schwerer Frontalzusammenstoß hat am späten Mittwochabend auf der B254 bei Großenlüder-Bimbach ein Menschenleben gefordert. Zwei weitere Personen wurden schwer beziehungsweise mittelschwer verletzt. Die Bundesstraße musste für die Rettungsarbeiten und die Unfallaufnahme vollständig gesperrt werden.

Gegen 21.40 Uhr waren Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zu dem Unfall in Höhe der Abfahrt Bimbach alarmiert worden. An der Unfallstelle fanden die Einsatzkräfte zwei schwer beschädigte Fahrzeuge vor.

Feuerwehr und Rettungsdienst kümmerten sich um die Insassen und befreiten zwei Verletzte aus den Fahrzeugen. Für eine weitere beteiligte Person kam trotz des schnellen Einsatzes jede Hilfe zu spät. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Anschließend übernahmen die Feuerwehren aus Bimbach und Großenlüder die Bergung des Unfallopfers.

Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten leuchteten die Einsatzkräfte die Unfallstelle großflächig aus und sperrten die Zufahrten zur Bundesstraße. Allein die Feuerwehren aus Großenlüder und Bimbach waren mit 39 Kräften vor Ort. Aufgrund einer zunächst unklaren Ortsangabe war zusätzlich die Feuerwehr Fulda alarmiert worden.

Ein Gutachter wurde hinzugezogen, um den genauen Hergang des tödlichen Zusammenstoßes zu rekonstruieren. Wie es zu dem Frontalunfall kommen konnte, war in der Nacht noch unklar. Die B254 blieb während der umfangreichen Unfallaufnahme komplett gesperrt.

Ehemaliges Frachtschiff steht im Bereich einer Werft im Hafens von Rheinau in Vollbrand - Brand offenbar bei Umbauarbeiten ausgebrochen - Feuerwehr im Großeinsatz

16. September 2026 - 13:28

Schiff sollte offenbar zu einem Wohnschiff umgebaut werden und lag für die Arbeiten an Land - Anwohner wegen starker Rauchentwicklung über NINA gewarnt

16.09.26, 13:28 Uhr

Datum: Mittwoch, 16. September 2026, ca. 12:00 Uhr

Ort: Rheinau, Ortenaukreis, Baden-Württemberg

 

(ah) Am Rheinufer auf dem Gelände einer Werft im Bereich des Hafens von Rheinau-Freistett im Ortenaukreis ist am Mittwochmittag ein Schiff in Brand geraten. Das Feuer weitete sich rasch aus, so dass das Schiff nach kurzer Zeit in Vollbrand stand. Zahlreiche Feuerwehrkräfte wurden alarmiert, auch die Wasserschutzpolizei war im Einsatz. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung über die Warnapp "NINA" aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Bei dem Schiff handelt es sich ersten Angaben zufolge um ein ehemaliges Frachtschiff, das zu einem Wohnschiff umgebaut werden sollte. Der Brand entstand offenbar während dieser Arbeiten. Menschen wurden nicht verletzt. Näheres ist noch unklar.

 

 

Frachtschiff "Rustica" rammt Eisenbahnbrücke bei Elsfleth – Bahnverkehr nur kurz unterbrochen – Neubau der Brücke bereits gestartet

15. September 2026 - 18:55

Sperrung für Schiffe dauert an – Bahnstrecke nach Prüfung wieder frei – Keine Verletzten

15.09.26, 18:55 Uhr

Datum: Dienstag, 15. September 2026, 17:05 Uhr

Ort: Elsfleth, Landkreis Wesermarsch, Niedersachsen

 

(th) Ein Frachtschiff ist am Dienstagnachmittag gegen die Huntebrücke geprallt. Die 86 Meter lange "Rustica" unter niederländischer Flagge kollidierte aus ungeklärter Ursache mit dem Bauwerk. Dabei wurde das Steuerhaus des rund 9 Meter breiten Schiffes zerstört. Verletzt wurde niemand. Der Unfall führte zur Sperrung der Hunte und kurzzeitig auch der Bahnstrecke. Die Wasserschutzpolizei ermittelt zur genauen Unfallursache. 
 

Gegen 19 Uhr gab es für den Bahnverkehr bereits wieder Entwarnung. Fachleute der Deutschen Bahn hatten die Brücke eingehend untersucht. Sie stellten keine sicherheitsrelevanten Schäden am Bauwerk fest. Daraufhin wurde die wichtige Bahnstrecke für den Zugverkehr wieder freigegeben. Die Sperrung der Hunte für die Schifffahrt dauert jedoch weiter an. 
 

Auf dem havarierten Schiff waren Feuerwehr und DLRG im Einsatz. Sie sicherten das Schiff und überprüften das zerstörte Steuerhaus. So sollte eine Gefahr für die Besatzung und die Umwelt ausgeschlossen werden. Die Crew der "Rustica" blieb bei der Kollision glücklicherweise unverletzt. 
 

Der Vorfall ist der jüngste in einer ganzen Reihe von ähnlichen Unfällen. Die Huntebrücke bei Elsfleth ist ein bekannter Unfallschwerpunkt. Aus diesem Grund hat die Deutsche Bahn bereits mit dem Bau einer neuen Hub-Drehbrücke begonnen. Diese soll nach ihrer geplanten Fertigstellung im Winter 2027/2028 eine größere Durchfahrtshöhe und eine breitere Fahrrinne bieten. Damit soll die Sicherheit für Schiffs- und Bahnverkehr erhöht werden.

Einfamilienhaus geht am Nachmittag in Flammen auf - Dichter Rauch ist weithin sichtbar (on Tape) - Nachbargebäude müssen aufgrund von Rauchentwicklung evakuiert werden

15. September 2026 - 15:28

Ein Feuerwehrmann wird leichtverletzt - Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache eingeleitet

15.09.26, 15:28 Uhr

Datum: Dienstag, 15. September 2026, 13:45 Uhr

Ort: Eggenstein-Leopoldshafen, Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg

 

(ah) Am Dienstagnachmittag ist gegen 13:45 Uhr ein Einfamilienhaus in der Gellertstraße in Eggenstein-Leopoldshafen in Brand geraten.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Gebäude bereits in Vollbrand. Aufgrund des Ausmaßes des Feuers rückte die Feuerwehr mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften an. Eine massive Rauchentwicklung war weithin sichtbar.

Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde bei dem Brand ein Feuerwehrmann leichtverletzt. Umliegende Gebäude wurden aufgrund der dichten Rauchentwicklung evakuiert.

Die Feuerwehr leitete umgehend umfangreiche Löschmaßnahmen ein. Die Ursache des Brandes sowie die Höhe des entstandenen Sachschadens sind derzeit noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen eingeleitet.

 

Teile einer abgestürzten Drohne nahe des Steinhuder Meers gefunden - Polizei im Großeinsatz

15. September 2026 - 13:08

Umfangreiche Suchmaßnahmen an der Absturzstelle - Fliegerhorst Wunstorf nicht weit von der Absturzstelle entfernt - Besitzer der Drohne noch unklar

15.09.26, 13:08 Uhr

Datum: Dienstag, 15. September 2026, ca. 13:00 Uhr

Ort: Wunstorf, Region Hannover, Niedersachsen

 

(ah) Erneuter Drohnenfund im Bundesgebiet: Wie das niedersächsische Landeskriminalamt bestätigte, hat man seit Montag Kenntnis vom Fund von Teilen einer abgestürzten Drohne auf einer unbewohnten Freifläche östlich des Steinhuder Meers. Ein Großaufgebot an Polizeikräften war am Dienstag vor Ort, um den Bereich nach weiteren Teilen oder Spuren abzusuchen.

Näheres zu dem Besitzer der Drohne oder weiteren Hintergründen ist noch nicht bekannt. Hinweise auf eine Gefährdung der Bevölkerung liegen derzeit nicht vor. Ebenfalls etwas östlich des Sees befindet sich der Fliegerhorst Wunstorf. Die Drohnenteile wurden jedoch nicht auf dem Gelände des Militärflugplatzes entdeckt. Die Ermittlungen dauern an.

 

Touristen entdecken Kokainpaket am beliebten Urlaubsstrand S'Arenal - Drogen im sechsstelligen Marktwert werden von Polizei in Playa de Palma sichergestellt

15. September 2026 - 5:24

Großaufgebot sucht gesamten Strandbereich nach weiteren vermutlich übers Mittelmeer angespühlten Drogenpaketen ab

15.09.26, 02:00 Uhr

Datum: Dienstag, 15. September 2026

Ort: Playa de Palma, Mallocra, Spanien, Europa

 

(sg) Spektakulärer Drogenfund an der Playa de Palma: Urlauber haben in der Nacht zum Dienstag am Strand von S’Arenal ein Paket mit Kokain entdeckt. Die sichergestellten Drogen haben einen Marktwert im sechsstelligen Bereich.

Der Fund löste gegen 1 Uhr einen größeren Polizeieinsatz an der bekannten Urlauber- und Partymeile aus. Zahlreiche Kräfte der Policía Nacional und der Policía Local rückten an. Zeitweise standen mehrere Streifenwagen mit eingeschaltetem Blaulicht hintereinander auf der Strandpromenade.

Bei dem Fundstück handelte es sich um ein schwarzes, längliches und fest verpacktes Paket. Mehrere Beamte begutachteten es zunächst unmittelbar an einem Streifenwagen. Anschließend trug ein Polizist das sichergestellte Kokain-Paket vom Strand fort.

Mit der Sicherstellung der Drogen war der Einsatz noch nicht beendet. Zivile und uniformierte Polizeikräfte durchsuchten anschließend Teile des Strandes und der Promenade. Dabei kontrollierten sie auch den Bereich unmittelbar am Wasser. Offenbar sollte ausgeschlossen werden, dass dort weitere Drogenpakete liegen.

Mehrere Streifenwagen fuhren die Promenade ab. Auch einzelne Personen, die mit größeren Taschen am Strand unterwegs waren, wurden von den Beamten angesprochen und kontrolliert. Ob die Polizei weitere verdächtige Gegenstände fand, war zunächst nicht bekannt.

Nur wenige Meter entfernt ging das Nachtleben unterdessen weiter. Urlauber und Partygänger liefen über die Promenade, in den umliegenden Bars und Lokalen wurde weiter gefeiert. Viele Besucher bekamen von den Hintergründen des Polizeieinsatzes zunächst kaum etwas mit.

Die Ermittlungen hat die Policía Nacional übernommen. Noch ist unklar, woher das Kokain stammt und wie das wertvolle Drogenpaket an den Strand von S’Arenal gelangte. Die Ermittler müssen nun klären, ob es dort gezielt abgelegt wurde, verloren ging oder möglicherweise vom Meer angespült wurde.

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