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Vegetation und Wiese stehen am Abend im Karlsruher Nordwesten in Brand - Feuerwehr kann beide Brandstellen rasch löschen - auffällige Häufung von Flächenbränden in den vergangenen Tagen im Karlsruher Nordwesten
Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen
08.08.26, 00:07 Uhr
Datum: Freitag, 07. August 2026, 20:20 Uhr
Ort: Karlsruhe, Baden-Württemberg
(jb) Am Freitagabend ist es im Karlsruher Nordwesten erneut zu mehreren Flächenbränden gekommen. Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten zu zwei Brandstellen ausrücken. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf Brandstiftung.
Der erste Brand wurde gegen 20.20 Uhr im Bereich Alter Postweg, Ecke Kaiserslauterner Straße gemeldet. Auf einer Fläche von rund 400 m² brannte Buschwerk. Ein Löschfahrzeug der Feuerwehr Karlsruhe konnte die Flammen rasch unter Kontrolle bringen und den Brand löschen.
Auf dem Weg zum ersten Einsatzort wurde den Einsatzkräften von Passanten ein weiterer Brand gemeldet. Dieser befand sich an der Bahnlinie in Richtung Neureut. Dort standen nach ersten Angaben etwa 750 m² Buschwerk entlang der Gleise in Flammen. Für die Dauer der Löscharbeiten mussten die Gleise kurzzeitig gesperrt werden. Die Feuerwehr konnte auch diesen Brand löschen. Verletzt wurde niemand.
Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. Brandstiftung kann derzeit nicht ausgeschlossen werden. Die Kriminalpolizei prüft nun, ob ein Zusammenhang mit weiteren Flächenbränden der vergangenen Tagen im Karlsruher Nordwesten besteht.
Wohnung in zweitem Obergeschoss steht am Abend in Vollbrand - Flammen drohen auf andere Etagen überzuschlagen - Feuerwehr fordert weitere Kräfte nach, und kann Brand schließlich unter Kontrolle bringen - keine Verletzten
Brandursache noch unklar
07.08.26, 23:57 Uhr
Datum: Freitag, 07. August 2026, 21:30 Uhr
Ort: Köln, Nordrhein-Westfalen
(jb) Ein Wohnungsbrand in einem Wohn- und Geschäftshaus in der Kölner Innenstadt hat am Freitagabend einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Gegen 21:30 Uhr gingen bei der Leitstelle mehrere Notrufe ein. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Wohnung im zweiten Obergeschoss bereits in Vollbrand, und es drohte ein Flammenüberschlag auf das darüberliegende Stockwerk. Die Feuerwehr forderte umgehend einen zweiten Löschzug nach. Durch die massive Rauchentwicklung kam es kurzzeitig zu einem erhöhten Notrufaufkommen aus der Bevölkerung. Mit einem gezielten Löschangriff über eine Drehleiter von der Straße aus sowie von außen über den Innenhof brachten die Helfer den Brand schnell unter Kontrolle. Anschließend führten Atemschutztrupps die finalen Löscharbeiten im Gebäudeinneren durch. Da sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs keine Menschen mehr in dem Gebäude befanden, wurde niemand verletzt. Die Brandwohnung brannte komplett aus. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 50 Einsatzkräften und 15 Fahrzeugen vor Ort. Gegen 22:30 Uhr konnte der Einsatz beendet werden.
Mit Vollgas aus Parkplatz – 19-jähriger BMW-Fahrer verliert Kontrolle über 600-PS-Boliden, schleudert über alle Spuren, kracht in Leitplanken und reißt Vorderrad ab – Zwei Verletzte und Vollsperrung
Leichtsinnige Spritztour zum Geburtstag endet mit zwei Verletzten, Trümmerfeld und hohem Schaden
07.08.26, 22:49 Uhr
Datum: Freitag, 07. August 2026, 20:50 Uhr
Ort: A8 Dornstadt, Alb-Donau-Kreis, Baden-Württemberg
(th) Am Freitagabend hat ein 19-Jähriger an seinem Geburtstag auf der Autobahn 8 bei Ulm einen schweren Unfall verursacht. Gegen 20.50 Uhr beschleunigte er seinen BMW M5 am Parkplatz Kemmental offenbar zu stark. Er wollte wohl noch an einem Lastwagen vorbeikommen. Dabei verlor der junge Mann die Kontrolle über den Sportwagen. Er und sein ebenfalls 19-jähriger Beifahrer wurden leicht verletzt.
Der über 600 PS starke "BMW M5 competition" brach beim Ausfahren aus dem Parkplatz sofort aus. Er prallte erst gegen den rechten Randstein und schleuderte dann quer über alle drei Fahrstreifen. Anschließend schlug der Wagen in die Mittelleitplanke aus Beton ein. Durch die Wucht wurde er zurückgeworfen. Dabei riss das rechte Vorderrad vom Fahrzeug ab. Der BMW krachte anschließend noch in die rechte Leitplanke. Erst nach rund 200 Metern blieb das Wrack liegen.
Ein großes Trümmerfeld und eine lange Ölspur verteilten sich über die Autobahn. Der Rettungsdienst versorgte die beiden leicht verletzten Insassen vor Ort. Ein Notarzt hatte sie zuvor untersucht. Zwei Rettungswagen brachten die jungen Männer in ein Krankenhaus. Die Feuerwehr Dornstadt sicherte die Unfallstelle mit 30 Einsatzkräften. Sie banden ausgelaufene Betriebsstoffe.
Für die Rettungs- und Aufräumarbeiten musste die Autobahn zeitweise gesperrt werden. Im beginnenden Urlaubsverkehr bildete sich ein über vier Kilometer langer Stau. Die Autobahnmeisterei reinigte die Fahrbahn. Ein Abschleppdienst musste den zerstörten Sportwagen bergen. Zur genauen Schadenhöhe konnte die Polizei noch keine Angaben machen.
Mehr als 100 Schülerinnen und Schüler einer Oberschule in Vechta hätten seit 2020 höhere Abschlüsse erhalten müssen
Ausgleichsregelung nicht ausreichend genutzt - Landesbildungsministerin entschuldigt sich für die entstandenen Nachteile - Anlaufstelle eingerichtet
07.08.26, 11:49 Uhr
Datum: Freitag, 07. August 2026,
Ort: Vechta, Niedersachsen
(ah) Wie das niedersächsische Kultusministerim am Freitag mitteilte, wurden an einer Oberschule in Vechta in den vergangenen Jahren in Teilen fehlerhafte Abschlussentscheidungen getroffen, sodass mehr als 100 Schülerinnen und Schüler seit 2020 höhere Abschlüsse erhalten hätten müssen. Demnach sei die bestehende Ausgleichsregelung, mit der schlechte Noten durch andere Leistungen ausgeglichen werden können, nicht ausreichend angewendet worden.
Betroffen sind insgesamt 107 Absolventinnen und Absolventen der Geschwister-Scholl-Oberschule, bei 32 weiteren müsse die Entscheidung neu beraten werden. Ausgangspunkt der Untersuchungen durch den zuständigen Dezernenten des Regionalen Landesamtes für Schule und Bildung Osnabrück (RLSB) war eine Beschwerde einer ehemaligen Schülerin der Schule. Das RLSB hat inzwischen eine Anlaufstelle eingerichtet, Landeskultusministerin Julia Willie Hamburg hat sich in einer schriftlichen Mitteilung für die den Betroffenen entstandenen Nachteile in ihrem Berufs- und Bildungsweg ausdrücklich entschuldigt.
Junger Biker (23) verliert in der Nacht in langgezogener Kurve auf Bundesstraße die Kontrolle und fährt in den Gegenverkehr - Motorradfahrer kollidiert frontal mit entgegenkommendem Auto und wird rund 50 Meter weit in tieferliegenden Straßengraben...
Feuerwehr und Rettungskräfte retten jungen Motorradfahrer aus dem Graben - er wird mit schweren Verletzungen in Klinik transportiert - Bundesstraße in der Nacht voll gesperrt - Polizei hat Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen
07.08.26, 02:29 Uhr
Datum: Freitag, 07. August 2026, 00:15 Uhr
Ort: B293, Bretten, Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg
(ch) In der Nacht auf Freitag kam es gegen 0:15 Uhr auf der B293 zwischen Bretten und Dürrenbüchig im Landkreis Karlsruhe zu einem schweren Verkehrsunfall:
Wie die Polizei mitteilte, war ein 23-jähriger Motorradfahrer aus Richtung Bretten unterwegs. In einer langgezogenen Kurve verlor er die Kontrolle über seine Maschine und geriet auf die Gegenfahrbahn. Dort kam es zum Frontalzusammenstoß mit einem entgegenkommenden KIA. Durch die Wucht der Kollision wurde der Motorradfahrer nach links in den Straßengraben unterhalb der Bundesstraße geschleudert. Dort kam er rund 50 Meter von der eigentlichen Unfallstelle entfernt zum Liegen. Der 23-Jährige wurde schwer verletzt. Die alarmierten Rettungskräfte mussten ihn aus dem Straßengraben retten und anschließend medizinisch versorgen. Die beiden Insassen des KIA erlitten leichte Verletzungen und standen unter Schock.
Neben dem Rettungsdienst und der Polizei war auch die Feuerwehr im Einsatz. Die Feuerwehr Bretten, Abteilung Diedelsheim, leuchtete die Unfallstelle für die Einsatz- und Rettungsmaßnahmen großflächig aus. Die B293 musste während der Rettungs- und Bergungsarbeiten voll gesperrt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.
Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg sorgt für Großeinsatz – Hunderte betroffen, Schiffs- und Luftverkehr gestoppt – Experten entschärfen Fünf-Zentner-Bombe am Abend – Passanten entdeckten den Blindgänger offenbar aufgrund des niedrigen Pegelstandes
Amerikanische Fünf-Zentner-Bombe liegt im Fluss in Höhe des Rheinparks
06.08.26, 12:45 Uhr
Datum: Donnerstag, 06. August 2026, ca. 12:30 Uhr
Ort: Köln, Nordrhein-Westfalen
(ah) Am Mittwochabend wurde im Rhein in Höhe des Kölner Rheinparks eine amerikanische Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Der Blindgänger wurde noch am Donnerstag von Experten des Kampfmittelräumdienstes erfolgreich entschärft. Wegen der Entschärfung waren umfangreiche Evakuierungs- und Absperrmaßnahmen im Umkreis von 400 Metern notwendig. Passanten hatten die Bombe aufgrund des extrem niedrigen Rheinpegels entdeckt.
Die Evakuierung betraf zahlreiche Wohn- und Geschäftshäuser. Auch das Sendezentrum des Fernsehsenders RTL musste geräumt werden. Dirk Käsbach, Leiter des Amtes für öffentliche Ordnung, zeigte sich erleichtert: „Ich bin sehr erleichtert, dass der Einsatz jetzt abgeschlossen ist. Der Blindgänger ist erfolgreich entschärft.“ Die Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte habe hervorragend funktioniert. Die Evakuierung sei reibungslos verlaufen, so Käsbach weiter.
Die Bergung der Bombe war eine besondere Herausforderung. Sie lag im Wasser und war stark mit Muscheln und Steinen verkrustet. „Die Lage und die Bergung waren sehr schwierig, weil wir unter Wasser nicht entschärfen können“, erklärte Entschärfer Marcel Biwald. Der Blindgänger musste daher zuerst an Land gebracht werden. Das Technische Hilfswerk leistete dabei entscheidende Unterstützung.
Von der 250-Kilo-Bombe ging eine erhebliche Gefahr aus. Sie enthielt etwa 125 Kilogramm Sprengstoff. „Da haben wir immensen Splitterflug, deswegen auch die Evakuierung“, sagte Biwald. Experten rechnen damit, dass aufgrund des Niedrigwassers weitere Blindgänger in den Uferbereichen des Rheins zum Vorschein kommen könnten. Man sei jedoch auf solche Funde gut vorbereitet.
Industriesprengstoff am Strand von Norderney angespült - Spezialkräfte hinzugezogen
Zahlreiche Kräfte im Einsatz - Anwohner und Urlauber über App "Nina" gewarnt
05.08.26, 14:43 Uhr
Datum: Mittwoch, 05. August 2026, ca. 11:30 Uhr
Ort: Norderney, Niedersachsen
(ah) Am Strand von Norderney, unweit der beliebten "Milchbar", ist am Mittwochmittag Industriesprengstoff in noch unbekannter Menge angespült worden. Um den Fundort wurde ein Sperrradius von 300 Metern eingerichtet, der Strand musste in dem Bereich geräumt werden.
Polizei und Feuerwehr rückten an, Sprengstoffspezialisten wurden alarmiert. Weitere Evakuierungmaßnahmen waren zunächst nicht nötig, Anwohner und Urlauber wurden jedoch vorsorglich über die App "Nina" gewarnt. Näheres ist npoch unklar.
Unbekannte sprengen Volksbank-Filiale in Hennef – Polizeihubschrauber fahndet nach flüchtigen Tätern - Acht Hausbewohner müssen stundenlang ins Freie – Spezialisten prüfen Gebäude auf weitere Sprengmittel
Erst im Juni Automatensprengung im Nachbarort
05.08.26, 07:00 Uhr
Datum: Mittwoch, 05. August 2026, 03:00 Uhr
Ort: Hennef, Rhein-Sieg-Kreis, Nordrhein-Westfalen
(ch) Ein lauter Knall hat in der Nacht zum Dienstag zahlreiche Anwohner in Hennef-Uckerath aus dem Schlaf gerissen. Gegen 3 Uhr meldeten mehrere Zeugen eine Explosion und starke Rauchentwicklung an der Volksbank-Filiale an der Westerwaldstraße. Nach ersten Erkenntnissen hatten Unbekannte den dortigen Geldautomaten gesprengt.
Die Täter flüchteten unmittelbar nach der Explosion. Nach Zeugenangaben soll ein dunkles Fahrzeug – möglicherweise ein Audi – vom rückwärtigen Parkplatz in Richtung Rheinland-Pfalz davongefahren sein. Die Polizei leitete sofort eine Großfahndung ein, an der sich auch ein Polizeihubschrauber aus Düsseldorf beteiligte.
In dem Wohn- und Geschäftshaus sind insgesamt elf Menschen gemeldet. Acht von ihnen befanden sich zum Zeitpunkt der Explosion in ihren Wohnungen und mussten das Gebäude verlassen. Sie konnten erst nach Abschluss umfangreicher Sicherheitsmaßnahmen wieder zurückkehren.
Spezialisten der Polizei Köln untersuchten zunächst den Vorraum der Bank auf mögliche weitere Sprengmittel oder Sprengstoffreste. Parallel überprüften Feuerwehr und ein hinzugezogener Statiker das Gebäude auf mögliche Schäden. Verletzt wurde bei der Explosion niemand.
Ob die Täter Bargeld erbeuten konnten, ist derzeit noch unklar. Die Kriminaltechnik der Polizei sicherte bis in den Vormittag Spuren am Tatort. Die Ermittlungen dauern an.
Tropennacht mit 29,4 Grad im Südwesten bringt unglaubliche Schwüle und lässt kaum einen erholsamen Schlaf zu - selbst lokale Gewitter bringen keine Abkühlung
Hitze und Trockenheit über Deutschland - Thermometer zeigt 29,4 Grad on Tape mitten in der Nacht auf Mittwoch
05.08.26, 01:02 Uhr
Datum: Mittwoch, 05. August 2026, 01:05 Uhr
Ort: Forst, Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg
(ch) Die Hitze nimmt kein Ende: Auch in der Nacht zu Mittwoch um kurz nach 1 Uhr zeigt das Thermometer in der Gemeinde Forst im Landkreis Karlsruhe noch unfassbare 29,4 Grad. Von der erhofften Abkühlung keine Spur – stattdessen drückt die extreme Schwüle. Auch einzelne Gewitter bringen kaum Entlastung. Die Luft bleibt schwer und drückend, an erholsamen Schlaf ist für viele kaum zu denken. Tropennacht, Hitze, Schwüle und Trockenheit: Die ersehnte Abkühlung lässt weiter auf sich warten.
Kräftige Gewitterzelle mit beeindruckender Böenfront bis zum Boden hinab zieht am Abend von Frankreich kommend in Richtung Baden-Württemberg - Blitze erhellen den Nachthimmel
Aktuelle Aufnahmen vom späten Abend über Mahlberg im Ortenaukreis
04.08.26, 22:08 Uhr
Datum: Dienstag, 04. August 2026, 21:45 Uhr
Ort: Mahlberg, Ortenaukreis, Baden-Württemberg
(ch) Ein beeindruckendes Naturschauspiel hat sich am späten Dienstagabend am Himmel über dem Ortenaukreis angekündigt. Von Frankreich kommend zog eine markante Gewitterfront in Richtung Baden-Württemberg und war unter anderem von Mahlberg im Ortenaukreis aus deutlich zu sehen. Immer wieder erhellten kräftige Blitze den nächtlichen Himmel. Die weit sichtbare Gewitterzelle mit einer Böenfront mit sichtbarem Regenstreifen zum Boden hinab, sorgte dabei für eine eindrucksvolle Kulisse und kündigte die heranziehenden Gewitter bereits aus größerer Entfernung an. Nach dem extrem warmen Dienstag blieb die Unwettergefahr am Abend in weiten Teilen Deutschlands bestehen.
Sürther Bootshaus am Rheinufer bei Brand zerstört - Rauchsäule weithin sichtbar
Brandursache unklar - Keine Verletzten
04.08.26, 15:27 Uhr
Datum: Dienstag, 04. August 2026, ca. 14:45 Uhr
Ort: Köln, Nordrhein-Westfalen
(ah ) Ein Brand in beliebtem Ausflugslokal im Kölner Süden hat am Dienstag sorgt für Feuerwehrgroßeinsatz gesorgt: Im "Sürther Bootshaus", einem derzeit aufgrund des niedrigen Rheinpegels auf Grund liegenden schwimmenden Restaurant, war am Nachmittag ein Feuer ausgebrochen und hatte sich rasch ausgeweitet, sodass Flammen aus dem Inneren schlugen und eine große Rauchsäule weithin sichtbar war.
Aufgrund des Niedrigwassers war ein Löschangriff mit einem Feuerlöschboot nicht möglich. Das alarmierte Löschboot musste tatenlos wieder umdrehen.
Die Feuerwehr führte einen umfangreichen Löschangriff im Außen- wie auch Innenangriff durch, um die Flammen niederzuschlagen. Trotz des umfangreichen Eingreifens der Feuerwehr wurde das Restaurant jedoch vollständig zerstört.
Mittels einer Wärmebilddrohne kontrollierten die Einsatzkräfte das Gebäude auf weitere Glutnester.
Menschen wurden nicht verletzt, die Brandursache muss nun durch Brandermittler der Polizei ermittelt werden.
Entenfamilie badet im Innenhof des Krefelder Kunstspektrums im eigenen Pool
Küken und Entenmutter genießen seit einigen Wochen den "Service" der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ausstellungsraums
04.08.26, 14:38 Uhr
Datum: Dienstag, 04. August 2026
Ort: Krefeld, Nordrhein-Westfalen
(ah) So lässt sich's als Ente wohl bestens aushalten: Eine Entenmutter und ihre Küken genießen im Innenhof des Krefelder Kunstforums, einem regional bekannten Ausstellungsraum für Gegenwartskunst, bereits seit rund vier Wochen freie Kost und Logis - und sogar Unterhaltungsangebote wie einen Pool wurden ihnen bereitgestellt. Klar, dass die Familie bei den derzeit hochsommerlichen Temperaturen gerade diese Abkühlungsmöglichkeit besonders gern nutzt.
Die Küken wurden am 8.7. auf der Kellertreppe des Kunstspektrums entdeckt und werden seither von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern liebevoll versorgt. Wenn der Nachwuchs flügge ist, wird das Krefelder All-Inklusive-Hotel dann wohl verlassen. Davon können menschliche Sonnenhungrige wohl nur träumen: Man darf solange im Urlaub bleiben, bis man fliegen kann...
Blitzintensive Gewitterzellen ziehen in der Nacht über den Südwesten hinweg - Blitze zucken beinahe im Sekundentakt und erhellen den Nachthimmel
Am Dienstag steht dann nochmals ein extrem heißer Tag mit Temperaturen bis 39 Grad bevor
04.08.26, 01:58 Uhr
Datum: Dienstag, 04. August 2026, 01:30 Uhr
Ort: Karlsruhe, Baden-Württemberg
(jb) In der Nacht auf Dienstag zogen mehrere Gewitterzellen von Frankreich kommend über den Südwesten Deutschlands hinweg. Von Karlsruhe aus war ein beeindruckendes Blitz-Spektakel am Nachthimmel zu sehen. Die Gewitterzellen zogen in einem Streifen über Rheinland-Pfalz hinweg. Am Dienstag steht dann nochmal ein heißer Tag bevor: Bis zu 39 Grad - ehe im Tagesverlauf erneut mit Unwettern zu rechnen sein muss.
Tropennacht mit unfassbaren 28,1 Grad im Südwesten bringt die bislang heißeste Nacht des Jahres (on Tape) - Deutschland glüht rund um die Uhr, am heutigen Dienstag folgt dann der wärmste Tag der Woche - extreme Schwüle sorgt gerade bei älteren Menschen...
An erholsamen Schlaf ist nicht zu denken - auch Hitzegewitter bringen kaum Abkühlung - anhaltende Trockenheit macht auch der Natur zu schaffen
04.08.26, 00:31 Uhr
Datum: Dienstag, 04. August 2026, 01:00 Uhr
Ort: Bruchsal, Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg
(jb) Schlaflos durch die heißeste Nacht des Jahres: Die Hitze hat einen neuen Höhepunkt erreicht. Besonders am Oberrhein in Baden-Württemberg war die Nacht auf Dienstag extrem warm.
In Bruchsal im Landkreis Karlsruhe wurden gegen 1 Uhr nachts noch unfassbare 28 Grad im Freien gemessen - es ist somit die heißeste Nacht des bisherigen Jahres. Dazu kam eine enorme Schwüle.
Von einer Tropennacht sprechen Meteorologen, wenn die Temperaturen auch nachts nicht unter 20 Grad fallen. Solche Nächte gab es in diesem Sommer bereits mehrfach. Doch die Kombination aus Hitze und Schwüle machte diese Nacht besonders belastend.
Viele Menschen konnten kaum schlafen - gerade ältere Menschen haben hier gesundheitlich zu kämpfen. So waren auch die Rettungsdienste im Landkreis Karlsruhe in der Nacht immer wieder zu Notfalleinsätzen in der Region unterwegs. Und am Dienstag geht es direkt weiter. Der heißeste Tag der Woche steht bevor. Vor allem im Westen Deutschlands können im Tagesverlauf Temperaturen von bis zu 39 Grad erreicht werden.
Gleichzeitig kracht es regional bereits ordentlich. Schwere Gewitter haben in einigen Regionen für Starkregen, Sturmböen und Blitze gesorgt. Doch die Gewitter bringen keine nachhaltige Entspannung. Die Trockenheit bleibt ein großes Problem. Felder sind ausgetrocknet, Böden vielerorts knochentrocken. Auch Flüsse und Seen führen teilweise so wenig Wasser wie seit Jahren nicht mehr. Die Natur leidet unter der anhaltenden Hitze. Und für die Menschen heißt es weiter: schwitzen statt schlafen.
Mindestens vier teils Schwerverletzte in Köln - Zeugen melden Schießerei auf offener Straße - Hintergründe unklar - Polizei mit starkem Kräfteaufgebot vor Ort
Lage ist am Abend noch unübersichtlich
03.08.26, 23:12 Uhr
Datum: Montag, 03. August 2026, 22:00 Uhr
Ort: Köln, Nordrhein-Westfalen
(jb) Ein Schusswechsel auf offener Straße hat am Montagabend im Kölner Stadtteil Mülheim zu einem Großeinsatz der Polizei geführt. Gegen 22:00 Uhr alarmierten Zeugen die Einsatzkräfte, nachdem im Bereich der Berliner Straße Schüsse im Zuge einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gefallen waren. Rettungskräfte versorgten vor Ort vier Personen und brachten sie mit teils schweren Verletzungen in umliegende Krankenhäuser. Die genauen Hintergründe sowie der exakte Ablauf des Geschehens sind derzeit noch völlig unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Polizeieinsatz am Tatort dauert an.
Großeinsatz am Montagabend in Mühlheim – Feuerwehr, DLRG und Polizei retten Person aus Schlauchboot
Glück im Unglück: Person wohlauf
03.08.26, 22:54 Uhr
Datum: Montag, 03. August 2026, 21:05 Uhr
Ort: Mühlheim/Ruhr, Nordrhein-Westfalen
(th) Dramatischer Zwischenfall auf der Ruhr am Montagabend. Passanten meldeten ein Schlauchboot, das über die Ruhr trieb. Eine Person lag regungslos im Boot. Ein Großaufgebot an Rettungskräften eilte zur Hilfe. Die Person war bei deren Eintreffen aber wieder ansprechbar.
Gegen 21:05 Uhr wurden Feuerwehr, DLRG und Polizei alarmiert. Als die Retter am Ufer eintrafen, war die Person bereits wieder bei Bewusstsein. Nach einer kurzen Untersuchung durch den Rettungsdienst war klar: Ein Transport ins Krankenhaus ist nicht nötig. Der Einsatz konnte nach kurzer Zeit beendet werden.
Thüringen am Montagabend – Reithallendach zerfetzt – Tiere getötet – Dorf von der Außenwelt abgeschnitten
Anwohner unter Schock: "Es war alles weiß"
03.08.26, 22:53 Uhr
Datum: Montag, 03. August 2026, 17:30 Uhr
Ort: Blankenhain-Thangelstedt, Landkreis Weimarer Land, Thüringen
(th) Ein Unwetter hat am Montagnachmittag in Thangelstedt gewütet. Der Ortsteil von Blankenhain im Weimarer Land wurde von gewaltigen Fallwinden getroffen. Eine vermutete Windhose richtete innerhalb von Minuten verheerende Schäden an. Ein Reithallendach wurde abgedeckt. Trümmer flogen durch das ganze Dorf. Die Infrastruktur brach teilweise zusammen.
Die Wucht des Unwetters traf die Bewohner völlig unvorbereitet. "Innerhalb von fünf Minuten kam ein Sturm", berichtet Anwohner Andreas Dambach. Er sah vom Fenster aus eine Windhose direkt auf seinem Hof. "Man hat nichts gesehen. Es war alles weiß", schildert er die dramatischen Momente. Bei seiner Familie flogen nur einige Dachziegel davon. Andere traf es deutlich schlimmer.
Im Westen des Dorfes deckte der Sturm das Dach einer Reithalle ab. Schwere Asbestplatten wurden wie Geschosse durch die Luft geschleudert. Sie beschädigten zahlreiche Hausdächer und Photovoltaikanlagen. Für eine Gänsefamilie endete das Unwetter tragisch. Zwölf der 20 Tiere wurden von den scharfkantigen Trümmern erschlagen.
Auch der Kinderspielplatz bietet ein Bild der Zerstörung. Bäume wurden entwurzelt oder knickten um. Spielgeräte wurden zerstört. Abgerissene Oberleitungen führten zu Stromausfällen. Die anrückende Feuerwehr musste sich den Weg nach Thangelstedt freischneiden. Mehrere umgestürzte Bäume blockierten die Zufahrtsstraßen.
Trotz des Schocks zeigten die Dorfbewohner großen Zusammenhalt. Nachbarn halfen sich gegenseitig bei den Aufräumarbeiten. Sie sicherten Dächer und beseitigten Trümmer. Der örtliche Kindergarten bleibt am Dienstag geschlossen. Ein Dachdecker muss das Gebäude zuerst auf Schäden überprüfen.
Zentimetergroße Eisgeschosse prasseln auf Groß Ellershausen nieder – Ein kurzer, aber extrem heftiger Hagelsturm demoliert Dutzende Autos, zerschlägt Dächer und sorgt für Chaos
Anwohnerin berichtet von infernalischem Lärm – Feuerwehren im Einsatz
03.08.26, 22:52 Uhr
Datum: Montag, 03. August 2026, 18:30 Uhr
Ort: Göttingen, Niedersachsen
(th) Ein schweres Unwetter hat am Montagabend eine Schneise mit Unwetterschäden durch den Landkreis Göttingen gezogen. Besonders der Göttinger Stadtteil Groß Ellershausen wurde von einem heftigen Hagelsturm getroffen. Gegen 18.30 Uhr prasselten zentimetergroße Hagelkörner nieder. Sie demolierten zahlreiche Autos und beschädigten Häuser. Die Feuerwehren waren im Dauereinsatz.
Anwohnerin Marion Traber erlebte das Unwetter hautnah mit. „Es war megalaut und es hat mit kleinen Hagelkörnern angefangen“, berichtet sie. Die Eiskörner seien schnell immer größer geworden. Das gesamte Unwetter habe nur etwa zehn Minuten gedauert. Die Wucht der Geschosse hinterließ massive Schäden an ihrem Eigentum. Ihr Auto sei an Dach und Haube „total verbeult“.
Auch das Vordach zum Kellereingang wurde von dem Hagel regelrecht „zerschossen“. Die Wucht des kurzen Sturms schockierte die Anwohnerin. „Ich hätte damit nicht gerechnet, dass die Auswirkungen so heftig sind“, so Traber. Sie schätzt die Größe der Hagelkörner auf bis zu fünf Zentimeter. Auch Nachbarn seien schwer getroffen worden. Ein Anwohner meldete Schäden an gleich drei Autos seiner Familie.
Das Gewitter sorgte in der gesamten Region für zahlreiche Feuerwehreinsätze. Umgestürzte Bäume und vollgelaufene Keller hielten die Einsatzkräfte in Atem.
Heißgelaufene Lkw-Bremse setzt 700qm Wald in Flammen – Feuerläuft auf Wohnhäuser zu – 80 Retter im Einsatz – Autobahn gesperrt
Feuerwehr verhindert Großbrand in Mülheim – beherzter Eingriff – Anwohner in Sorge
03.08.26, 22:07 Uhr
Datum: Montag, 03. August 2026, 19:40 Uhr
Ort: Mühlheim/Ruhr, Nordrhein-Westfalen
(th) Am Montagabend kam es an der Autobahn 52 bei Mülheim zu einem gefährlichen Waldbrand. Gegen 19:40 Uhr setzten heißgelaufene Bremsen eines Lkw einen Hang in Brand. Das Feuer breitete sich rasant auf 700 Quadratmetern aus und bedrohte Wohnhäuser. Ein Großaufgebot der Feuerwehren aus Mülheim und Essen war im Einsatz. Die A52 in Richtung Düsseldorf musste gesperrt werden.
Ein Lkw-Fahrer meldete den Verlust glühender Bremsteile auf der Autobahn. Diese entzündeten sofort den ausgetrockneten Grünstreifen an der Böschung. "Dieses Feuer ist den Hang hochgelaufen und hat sich hochgefressen in einer Windeseile", berichtete Einsatzleiter Michael Lülf. Die Flammenfront bewegte sich direkt auf eine Wohnsiedlung zu. Anwohner hatten zu Recht große Sorge. Der Abstand zur ersten Bebauung betrug nur noch etwa zehn Meter. Ein schnelles Eingreifen der Feuerwehr verhinderte eine Katastrophe.
Die extreme Trockenheit verschärfte die Lage dramatisch. Die Feuerwehr Mülheim hatte bereits morgens vor der hohen Waldbrandgefahr der Stufe 4 gewarnt. "Hier reicht der kleinste Funke", erklärte Lülf. Bei 36 Grad Celsius sei das ausgedörrte Gras extrem leicht entzündlich. Die Brandbekämpfung gestaltete sich schwierig. Ein Rettungshubschrauber half den Einsatzkräften, den schwer zugänglichen Brandherd zu lokalisieren.
Insgesamt waren rund 80 Feuerwehrleute aus Mülheim und Essen im Einsatz. Während die Essener Kollegen den Brand von der Autobahn aus bekämpften, sicherten die Mülheimer Kräfte den Hang von oben. Die A52 blieb für die Dauer der Löscharbeiten über eine Stunde gesperrt. Die Nachlöscharbeiten zogen sich noch bis in den späten Abend hin.
6.000 Quadratmeter Böschung geraten am Abend in Brand – Dichte Rauchwolke zieht zwischen Autobahn und Kiesgrube – Unwegsames Gelände und fehlendes Löschwasser erschweren Einsatz – Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen muss Wasser an abgelegene...
Feuerwehr-Drohne lieferte Bilder zur Lagebeurteilung aus der Luft – Brand war nach zwei Stunden unter Kontrolle
03.08.26, 04:24 Uhr
Datum: Sonntag, 02. August 2026, 23:15 Uhr
Ort: A559 bei Köln-Gremberghoven, Nordrhein-Westfalen
(jb) Ein Böschungsbrand im unwegsamen Gelände hat an der Anschlussstelle Gremberghoven zu einer Vollsperrung der Autobahn 559 in Fahrtrichtung Köln geführt. Gegen 23:15 Uhr am Sonntagabend wurde die Feuerwehr Köln alarmiert, nachdem im Bereich zwischen der Autobahn und einer angrenzenden Kiesgrube eine erhebliche Rauchentwicklung festgestellt worden war. Vor Ort brannte die Vegetationsfläche auf einer Ausdehnung von rund 6.000 Quadratmetern. Da die Brandstelle für Einsatzfahrzeuge unzugänglich war und vor Ort keine ausreichende Löschwasserversorgung bestand, gestalteten sich die Löscharbeiten extrem aufwendig. Eine Feuerwehrdrohne unterstützte die Erkundung aus der Luft. Um genügend Löschwasser an die Einsatzstelle zu fördern, richteten die Kräfte einen Pendelverkehr mit mehreren Tanklöschfahrzeugen ein. Bis zu 70 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst bekämpften die Flammen mit fünf Strahlrohren und Löschrucksäcken. Gegen 1:26 Uhr konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden. Während der Löscharbeiten blieb die A 559 in Richtung Köln voll gesperrt. Die Nachlöscharbeiten und Kontrollen nach verbliebenen Glutnestern dauerten bis in die frühen Morgenstunden an.
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