Sammlung von Newsfeeds
Obergeschoss von Einfamilienhaus brennt komplett aus - Haus durch enormen Wassereinsatz unbewohnbar
Feuerwehr im Großeinsatz
13.01.26, 16:18 Uhr
Datum: Dienstag, 13. Januar 2026, 14:30 Uhr
Ort: Bremen-Osterholz
(et) Bei einem Großbrand hat am Dienstagnachmittag in Bremen-Osterholz eine sechsköpfige Familie ihr Eigenheim verloren. Der Brand war aus bislang unbekannter Ursache im Dachgeschoss ausgebrochen und hatte sich schnell auf der gesamten Länge ausgebreitet. Als die Feuerwehr eintraf stand der Dachstuhl bereits in Vollbrand. Die Eltern und ihre vier Kinder konnten sich gerade noch in Sicherheit bringen. Trotz eines Großeinsatzes der Feuerwehr brannte das Obergeschoss komplett aus und der Rest des Haues wurde durch das Löschwasser schwer in Mitleidenschaft gezogen. Das Haus ist nun unbewohnbar. Die Familie kann zunächst bei Nachbarn unterkommen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
POL-H: Greifbare Entlastung bei Vernehmungen: Stiftung Opferhilfe Niedersachsen übergibt 200 Stresskissen an Polizei Hannover
Zahllose Muscheln und Seesterne werden nach dem Wintersturm an den Strand von Norderney gespült und fallen der Kälte zum Opfer
Natürliches Phänomen - "Tiere, die auf dem Meeresgrund leben, werden wie im Schleudergang einer Waschmaschine durchgeschüttelt und an den Strand getragen" - "Nach einem solchen Ereignis fällt es uns erst auf, wie viele Tiere im Wattenmeer leben" - "Große Gewinner sind die Seevögel"
13.01.26, 12:29 Uhr
Datum: Dienstag, 13. Januar 2026
Ort: Norderney, Niedersachsen
(ah) So etwas sieht man auf Norderney nicht alle Tage; Zahllose Muscheln und Seesterne wurden nach dem Wintersturm "Elli" an den Strand gespült und sind dort verendet, wodurch sich den Seevögeln ein wahres Festmahl bietet.
Laut Dr. Valeria Behrs, der Leiterin des Besucherzentrums Wattwelten auf der Insel, handelt es sich um ein in den Wintermonaten immer wieder auftretendes Phänomen. Tiere, die auf dem Meeresgrund leben, befinden sich in einer Art Winterruhe und werden bei starken Stürmen werden wie im Schleudergang einer Waschmaschine durchgeschüttelt und an den Strand gespült. Nun kommen sie aufgrund ihres heruntergefahrenen Stoffwechsels nicht mehr rechtzeitig ins Wasser zurück und erleiden den Kältetod.
Was möglicherweise für den Betrachter verstörend wirken mag, ist aber völlig normal und natürlich. Vor allem hat der Mensch so die Möglichkeit, die Artenvielfalt im Wattenmeer einmal mit eigenen Augen zu sehen, da die meisten wirbellosen Meeresgrundbewohner meist im Meer versteckt bleiben.
Lagerraum von Altenpflegeeinrichtung gerät in Brand - Gesamte Station aufgrund starker Rauchentwicklung evakuiert - Eine verletzte Person
Vorsorglich "Massenanfall von Verletzten" ausgelöst - Lagerraum ausgebrannt
13.01.26, 11:17 Uhr
Datum: Montag, 12. Januar 2026, ca. 21:15 Uhr
Ort: Hage, Landkreis Aurich, Niedersachsen
(ah) Großeinsatz am Montagabend in Hage im Landkreis Aurich: Im Lagerraum einer Altenpflegeeinrichtung war ein Feuer ausgebrochen und hatte für eine starke Rauchentwicklung gesorgt, wodurch die komplette Station verqualmt wurde. Zahlreiche Rettungskräfte rückten an, es wurde vorsorglich ein "Massenanfall von Verletzten" ausgelöst.
Alle insgesamt 13 Personen, die sich in dem Bereich befanden, wurden vom Rettungsdienst gesichtet, eine Person wurde ins Krankenhaus gebracht. Der Lagerraum brannte komplett aus. Die Brandursache ist noch unklar.
Kleintransporter prallt auf vorausfahrenden Kleinwagen - Pkw-Fahrerin eingeschlossen und schwer verletzt
Feuerwehr muss 57-Jährige befreien - Vollsperrung der Autobahn
13.01.26, 10:58 Uhr
Datum: Dienstag, 13. Januar 2026, ca. 08:30 Uhr
Ort: A620 nahe AS Saarlousi-Mitte,Saarland
(ah) TSchwerer Unfall auf der A620 ei Saarlouis am Dienstagmorgen: Ein Kleintransporter prallte aus bislang ungeklärer Ursache auf einen vorausfahrenden Kleinwagen, wobei dessen Fahrerin in dem Wrack eingeklemmt wurde. Die Feuerwehr musste schweres Gerät einsetzen, um die 57-Jährige zu befreien. Sie erlitt schwere Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht.
Aufgrund des Unfalls musste die Autobahn in Richtung Saarbrücken gesperrt werden. Einige Autofahrer wendeten verkehrswidirg an der Auffahrt, um den Stau zu entgehen.
Gewerkschaft ruft Beschäftigte des öffentlichen Dienstes zur Arbeitsniederlegung auf - Kundgebung auf dem Marktplatz der Hansestadt
Zweite Verhandlungsrunde steht bevor - Aufruf gilt Beschäftigten in mehreren Ämtern sowie ver.di-Mitglieder an Schulen
13.01.26, 10:17 Uhr
Datum: Dienstag, 13. Januar 2026, 10:17 Uhr
Ort: Bremen
(ah) Vor dem Beginn der zweiten Verhandlungsrunde in den Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst hat die Gewerkschaft ver.di am Dienstag Beschäftigte von mehreren Ämtern in Bremen sowie Gewerkschaftsmitglieder an Schulen der Hansestadt zu einem Warnstreik aufgerufen. Zudem fand in der Innenstadt ein Demonstrationszug mit abschließender Kundegebung auf dem Marktplatz statt.
Ver.di fordert für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst unter anderem eine Einkommenserhöhung um 7 Prozent, mindestens aber 300 Euro.
Zahlreiche Unfälle durch Eisglätte - Fahrzeuge rutschen auf den Autobahnen 115 und 10 in die Leitplanken - Sperrungen und erhebliche Behinderungen
Lage soll sich Prognosen zufolge im Laufe des Tages entspannen
13.01.26, 08:39 Uhr
Datum: Dienstag, 13. Januar 2026, ca. 07:00 Uhr
Ort: A115 nahe AS Saarmund und A10 nahe AD Nuthethal, Landkreis, Brandenburg
(ah) Massive Probleme und Behinderungen durch Eisglätte am Dienstagmorgen in Brandenburg: Auf den teils spiegelglatten Straßen kam es zu zahlreichen Unfällen, So rutschte etwa Auf der A115 nahe der Anschlusstelle Saarmund ein Kleintransporter in die Leitplanke, wobei der Fahrer leicht verletzt und die Autobahn in Richtung Berlin voll gesperrt werden musste. Ein ähnlicher Unfall ereignete sich wenig später auf der A10 kurz vor dem Dreieck Nuthethal: Hier schleuderte ein Pkw in die Leitplanke und wurde dabei erheblich zerstört. Der Fahrer blieb unverletzt, auch hier musste die die Richtungsfahrbahn gesperrt werden.
Die Glätte wird Prognosen zufolge noch bis zum Mittag problematisch bleiben, Anschließend soll sich die Lage entspannen.
Gefährliches Blitzeis sorgt in Brandenburg für spiegelglatte Straßen und Schulausfall am Dienstag – Berlin und Brandenburg heben Präsenzpflicht an Schulen auf
Winterdienste die Nacht über im Dauereinsatz während Schülerinnen und Schüler morgen nicht zur Schule müssen
12.01.26, 23:00 Uhr
Datum: Montag, 12. Januar 2026, 23 Uhr
Ort: Montag, 12. Januar 2026, 23 Uhr
(sg) Die Regenfront hat am späten Abend auch Brandenburg erreicht. Die Regentropfen sorgten auf dem noch gefrorenen Boden für regelrechtes Blitzeis und zahlreiche Unfälle (z.B. NSN-Meldung 48094 – Unfall A115). Die Mitarbeiter der Winterdienste tun, was sie können und streuen immer wieder die sich neu bildenden Eisflächen ab. Sie werden wohl, wie hier in Brandenburg an der Havel, überall im Land die ganze Nacht unterwegs sein.
Währenddessen freuen sich die Schülerinnen und Schüler in Berlin und Brandenburg über einen freien Tag. Die zuständigen Behörden hoben die Präsenzpflicht für den morgigen Dienstag auf und stellen es den Eltern angesichts der gefährlichen Straßenverhältnisse frei, Ihre Kinder zur Schule zu schicken.
Krankentransporter gerät auf spiegelglatter Autobahn in Brandenburg ins Schleudern und prallt in Leitplanken – beide Rettungsdienstmitarbeiter verletzt, Patient war zum Glück keiner an Bord
Unmittelbar vor dem Unfall soll die Autobahn bei Nuthetal sogar vom Winterdienst komplett abgestreut worden sein, allerdings war die Fahrbahn wohl so stark vereist, dass dies den Unfall nicht verhinderte
12.01.26, 22:40 Uhr
Datum: Montag, 12. Januar 2025, 22:40 Uhr
Ort: A115 bei Nuthetal, Landkreis Potsdam-Mittelmark, Brandenburg
(sg) Am späten Montagabend kam es auf der Bundesautobahn 115, kurz vor der Anschlussstelle Saarmund, zu einem Verkehrsunfall mit einem Krankentransportfahrzeug.
Auf der aufgrund von Glatteis spiegelglatten Fahrbahn verlor der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug. Das Krankentransportfahrzeug geriet nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte dort gegen die rechte Leitplanke. Nach dem Aufprall schleuderte das Fahrzeug zurück auf die dreispurige Fahrbahn und kam schließlich auf der Mittelspur zum Stillstand.
Ein nachfolgender Lkw-Fahrer konnte noch rechtzeitig bremsen und stellte seinen Lastwagen schützend quer vor das verunfallte Einsatzfahrzeug, wodurch ein Durchfahren weiterer Fahrzeuge in die Unfallstelle verhindert wurde.
Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich keine Patienten an Bord des Krankentransporters. Beide Sanitäter wurden verletzt, einer von ihnen musste mit einem Rettungswagen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.
Die Feuerwehren aus der Gemeinde Michendorf sicherten die Unfallstelle ab. Sie nahmen auslaufende Betriebsstoffe auf, reinigten die Fahrbahn und entfernten Trümmerteile. Für die Dauer der Rettungs- und Aufräumarbeiten sperrten Polizei und Einsatzkräfte die Fahrtrichtung Berlin voll; die Sperrung dauerte etwa eine halbe Stunde. Zusätzlich warnte die Polizei über die Warnanlage Ihres Fahrzeugs vor dem tückischen Glatteis.
An dem Krankentransportfahrzeug entstand Totalschaden, es musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf mehrere zehntausend Euro geschätzt.
Ein Mitarbeiter der Autobahnmeisterei äußerte gegenüber der Polizei, dass nur wenige Minuten vor dem Unfall ein Streufahrzeug die Fahrbahn behandelt hatte – aufgrund der Witterung war dies offenbar jedoch nicht ausreichend, um den Unfall zu verhindern.
Zwei Autos rauschen auf der A7 ineinander - Ein Fahrzeug schanzt zweieinhalb Meter hohen Hügel hinauf und prallt gegen Baum, zweiter Wagen überschlägt sich und landet im Graben - Autobahn war völlig vereist
Insassen haben enormes Glück und erleiden nur leichte Verletzungen - Autobahn zweitweise auf eine Spur verengt
12.01.26, 21:45 Uhr
Datum: Montag, 12. Januar 2026, 21:17 Uhr
Ort: A7 bei Evendorf, Landkreis Harburg, Niedersachsen
(ch) Die Eiseskälte weicht anscheinend nur langsam. Den ganzen Tag über wurden Probleme aufgrund von Eisregen und Schnee gemeldet und auch der Abend scheint keine Ausnahme zu machen. Auf der A7 in Fahrtrichtung Hamburg ist es am Abend zwischen Evendorf und Egestorf zu einem spektakulären Verkehrsunfall mit glücklicherweis halbwegs glimpflichen Ausgang gekommen. Auf stark vereister Fahrbahn fuhren zwei Autos nebeneinander, als einer ins Schleudern geriet und den zweiten Wagen mit riss. Ein Fahrzeug rutschte dabei einen rund 2,5 Meter hohen Hügel hinauf, durchbrach einen Zaun und prallte schließlich gegen einen Baum. Der zweite Wagen überschlug sich und blieb auf dem Dach in einem Straßengraben liegen.
Trotz der heftigen Kollisionen erlitten die beiden Beteiligten nach ersten Erkenntnissen lediglich leichte Verletzungen. Die Straße war zum Unfallzeitpunkt spiegelglatt.
Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten mussten zunächst zwei Fahrstreifen gesperrt werden, später blieb eine Spur gesperrt. Einsatzkräfte warnten eindringlich vor weiterhin gefährlichen Glätteverhältnissen auf der A7 und appellierten an Autofahrer, ihre Geschwindigkeit deutlich anzupassen.
POL-H: Falschfahrer verursacht Verkehrsunfall auf der A 7 - Polizei sucht Zeugen
BMW kommt auf rutschiger Autobahn ins Schleudern und prallt in Leitplanke
Fahrer unverletzt, Wagen schwer beschädigt - Hauptfahrstreifen gesperrt
12.01.26, 09:21 Uhr
Datum: Montag, 12. Januar 2026, ca. 07:30 Uhr
Ort: A5 zwischen AS Fernwald und AS Reiskirchen, Hessen
(ah) Eis- und Schneeglätte aben am Montagmorgen auch in Hessen für Gefahren und Unfälle gesorgt: Auf der rutschigen A5 zwischen Fernweld und Reiskirchen etwa geriet ein BMW ins Schleudern und prallte in die Seitenleitplanke. Der Wagen wurde schwer beschädigt, der Fahrer blieb jedoch unverletzt.
Aufgrund der Bergungsarbeiten musste der Hauptfahrtstreifen gesperrt werden, der Verkehr floss aber ohne größere Behinderungen vorbei,
Straßen teilweise spiegelglatt,- Fahrzeuge mit Eisschicht überzogen - Winterdienst im Dauereinsatz
Anwohner streuen Wege - Regelrechter Eispanzer auf Wegen in der Innenstadt von Norden - "Müssen streuen, damit die Kunden gefahrlos in die Sparkasse kommen können" - "Habe Spikes in der Tasche"
12.01.26, 07:30 Uhr
Datum: Montag, 12. Januar 2026, ca. 06:30 Uhr
Ort: Georgsheil, Norden und Norderney, Landkreis Aurich, Niedersachsen
(ah) Auch Ostfriesland hatte man am Montagmorgen wie erwartet mit Problemen durch Eisregen zu kämpfen. Die Niederschläge sorgten beit Temperaruren um den Gefrierpunkt auf den eiskaöten Böden für teils extreme Glätte, Fahrzeuge wurden mit einer Eisschicht überzogen, aur Wegen und Straßen war es spiegelglatt. Der Winterdienst war seit den frühen Morgenstunden im Dauereinsatz.
Kesselwagen von Güterzug springt aufgrund von Schneemassen aus den Schienen und droht umzustürzen - Vorfall kurz vor Einfahrt auf das Aurubis-Firmengelände
Waggon mit Schwefelsäure beladen - Straße nahe des Firmengeländes voll gesperrt
12.01.26, 07:15 Uhr
Datum: Montag, 12. Januar 2026, ca. 03:00 Uhr
Ort: Hamburg
(ah) Wetterbedingter Bahnunfall am frühen Montagmorgen auf der Veddel in Hamburg: EIn mit Schwefelsäure beladener Kesselwagen eines Güterzugs ist kurz vor der Einfahrt auf das Firmengelände des Kupferherstellers Aurubis aufgrund der Schneemassen im Gleisbereich aus den Schienen gesprungen und drohte umzustürzen.
Die Hauptstraße nahe des Firmengeländes musste voll gesperrt werden. Menschen wurden nicht verletzt. Näheres ist noch nicht bekannt.
Gefährlicher Eisregen verwandelt Saarland in Eisfläche - Schulunterricht fällt aus - Winterdienst im Dauereinsatz
Erste Unfälle auf spiegelgatten Straßen: Pkw rutschte bei Wehingen in Leitplanke, Fahrer verletzt ins Krankenhaus
12.01.26, 06:48 Uhr
Datum: Montag, 12. Januar 2026, ca. 06:00 Uhr
Ort: Saarbrücken sowei L170 bei Wehingen, Landkreis Merzig, Saarland
(ah) Auch im Saarland war es am Montagmorgen spiegelglatt: Gefährlicher Eisregen verwandelte Straßen in Eisflächen. Der Winterdienst war im Dauereinsatz, um die Gefahren zu beseitigen, doch immer wieder kam es zu glätterbedingten Unfällen. So auch auf der L170 bei Wehingen im Landkreis Merzig, wo ein Pkw über die Gegenspur in die Leitplanke rutschte. Der Fahrer wurde dabei verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden.
Aufgrund der Gefahren auf den Straßen wurde zudem der Präsenzunterricht in den Schulen ausgesetzt.
Starker Schneefall und gefrierender Regen verwandelt A7 bei Kassel zum Berufsverkehr in gefährliche Rutschpartie - Autobahn wird binnen weniger Minuten völlig mit Schneematsch bedeckt - Schneepflug räumt die Autobahn, Matschberge fliegen seitlich empor
Eisregenfront überquert Deutschland am Montagmorgen
12.01.26, 06:02 Uhr
Datum: Montag, 12. Januar 2026, 06:15 Uhr
Ort: A7, Kassel, zwischen Kassel und Fulda, Hessen
(ch) Der Montagmorgen begann für viele Pendler mit erheblichen Verkehrsproblemen. Auf der A7 bei Kassel sorgte eine Mischung aus starkem Schneefall und Eisregen für extreme Glätte. Innerhalb weniger Minuten war die Autobahn zugeschneit.
Besonders tückisch war der gefrierende Regen, der sich über den frischen Neuschnee legte und die Autobahn in eine spiegelglatte Fläche verwandelte. Die Polizei rief Autofahrer zu äußerster Vorsicht auf und empfahl, nach Möglichkeit auf nicht notwendige Fahrten zu verzichten. Stellenweise war Schritttempo angesagt.
Meteorologen sprechen von einer Eisregenfront, die weite Teile Deutschlands überzieht. In vielen Regionen treffen Neuschnee und gefrierender Regen zusammen – eine der gefährlichsten Wetterlagen für den Straßenverkehr. Räumdienste sind im Dauereinsatz, dennoch bleibt die Lage angespannt. Verkehrsteilnehmer müssen sich weiterhin auf glatte Straßen, eingeschränkte Sicht und lange Fahrzeiten einstellen.
Winterdienste im nächtlichen Dauereinsatz um Blitzeis durch aufziehende Eisregen-Front zu verhindern - Räumpflug schleudert Salz auf die Autobahn bei Hannover - Schilderbrücken warnen vor Schleudergefahr
Bei anhaltenden Minusgraden führt Eisregen sofort zu einer geschlossenen spiegelglatten Eisschicht auf der Fahrbahn
12.01.26, 04:23 Uhr
Datum: Montag, 12. Januar 2026, 04:15 Uhr
Ort: A7, Hannover, Niedersachsen
(ch) Eine Eisregenfront zieht am Montagmorgen über weite Teile Deutschlands. Es drohen extrem glatte Straßen zum Berufsverkehr. Behörden warnen vor erhöhter Unfallgefahr.
Bereits vor Sonnenaufgang war auf der A7 bei Hannover der Winterdienst im Dauereinsatz: Mit Streufahrzeugen wurde kontinuierlich Salz ausgebracht, um die Fahrbahn befahrbar zu halten und ein Verkehrschaos im Berufsverkehr möglichst zu verhindern.
Weiterhin herrscht dort Dauerfrost von Minus 3,5 Grad laut Thermometer. Niederschlag gefriert bei diesen Temperaturen sofort auf der Fahrbahn und würde für Blitzeis sorgen.
Auf den Schilderbrücken werden Warnhinweise vor Rutschgefahr eingeblendet. Autofahrer werden weiterhin zu besonderer Vorsicht aufgerufen.
Behörden befürchten aufgrund Eisregenlage zu gefährliche Schulwege - Kinder sollen in ganz Niedersachsen zuhause bleiben - Linien- und Schulbusse verbleiben in den Depots - Eisregen verschärft ohnehin glatte Lage deutlich
Bevölkerung wird per Warnapp vor Eisregenlage gewarnt - Schulen sollen erst dienstags öffnen
12.01.26, 02:20 Uhr
Datum: Montag, 12. Januar 2026, 02:20 Uhr
Ort: Leer, Landkreis Leer, Niedersachsen
(ch) Der angekündigte Eisregen hat weitreichende Konsequenzen für den Start in den Tag: In ganz Niedersachsen fällt der Schulunterricht aus, Kinder dürfen zuhause bleiben. Grund sind extrem gefährliche Straßen- und Gehwegverhältnisse. Bereits vorhandener Schnee hat viele Wege rutschig gemacht, der nun einsetzende Eisregen dürfte die Situation deutlich weiter verschärfen.
Auch der öffentliche Personennahverkehr ist massiv betroffen. Schul- und Linienbusse bleiben landesweit in den Depots, um Fahrerinnen, Fahrer und Fahrgäste nicht unnötig zu gefährden. Erst nach Durchzug der Regenfront soll geöffnet werden. Viele Schulen bleiben damit am Morgen verwaist.Wie lange die Einschränkungen anhalten, hängt von der weiteren Entwicklung der Wetterlage ab.
Auf Schnee folgt der Eisregen, der für große Probleme im Zugverkehr sorgen kann - Menschen versuchen Bahnreisen vorzuziehen - Erste Zugausfälle in Hamburg bereits in der Nacht
Pendler im O-Ton: ,,Ich habe Angst das die Züge nicht fahren - es ist rutschig - habe Tee und eine Decke dabei“ - Bahnansagen: ,,Die Bahnsteige können rutschig sein!“ - Bahnreisende befürchten weiteres Chaos auf den Gleisen - Verspätungsanzeigen und Wetterwarnungen am Hamburger Hauptbahnhof
12.01.26, 02:06 Uhr
Datum: Montag, 12. Januar 2026, 02:06 Uhr
Ort: Hamburg
(ch) Deutschland startet mit großer Anspannung in die neue Woche. Schnee, gefrierender Regen und eisige Temperaturen drohen für große Glätte. Der Deutsche Wetterdienst warnt eindringlich vor gefährlichem Eisregen, der sich wie eine spiegelglatte Schicht über bereits verschneite Flächen legt – ein besonders hohes Unfallrisiko.
Am Hamburger Hauptbahnhof weisen Anzeigetafeln seit den Nachtstunden unübersehbar auf Eisregen und Glatteis hin. Immer wieder ertönten Durchsagen mit Warnungen vor rutschigen Bahnsteigen. Erste Züge waren bereits verspätet oder fielen witterungsbedingt aus, weitere Einschränkungen im Fern- und Regionalverkehr gelten als wahrscheinlich.
Auch im Alltag zeigen sich die Folgen: Einige Schulen bleiben vorsorglich geschlossen, um Kinder nicht unnötigen Gefahren auszusetzen. Viele Reisende und Passanten berichten von Unsicherheit, langen Wegen, Verspätungen und der Angst, nicht ans Ziel zu kommen. Manche versuchten noch spät in der Nacht oder sehr früh am Morgen zu reisen, andere bereiteten sich darauf vor, im Zweifel festzusitzen – mit warmen Getränken, Decken und Geduld.
Deutschland wappnet sich damit für einen eisigen und rutschigen Start in die Woche – mit offenem Ausgang für Verkehr, Schule und Berufsalltag.
Feuerwehr übt das Ausleuchten einer Einsatzstelle an einem Rodelberg und ermöglicht Kindern Rodelspaß nach Einbruch der Dunkelheit, wegen angekündigten Tauwetters und der Ungewissheit über neuen Schneefall
Feuerwehr kündigte Stunden zuvor auf Social Media ihre Aktion an
11.01.26, 20:37 Uhr
Datum: Sonntag, 11. Januar 2026, 17:00 Uhr
Ort: Premnitz, Havelland, Brandenburg
(jk) Die Feuerwehr Premnitz hatte am Dachsberg in Premnitz am Sonntagabend eine besondere Übung durchgeführt und dabei zugleich für leuchtende Kinderaugen gesorgt. Im Rahmen einer Einsatzübung wurde das Ausleuchten einer Einsatzstelle trainiert. Als Übungsobjekt diente die Rodelpiste „Am Dachsberg“, die am frühen Abend vollständig ausgeleuchtet wurde.
Hintergrund der Aktion war das angekündigte Tauwetter in der kommenden Woche sowie der bevorstehende Schulbeginn. Da ungewiss ist, wann erneut Schnee fallen würde, wollte die Feuerwehr den Kindern kurzfristig noch einmal die Möglichkeit geben, auch nach Einbruch der Dunkelheit rodeln zu gehen.
Die Initiative hatte die Feuerwehr im Vorfeld über soziale Medien angekündigt. Die Ortswehr erklärte, dass sie den Rodelberg von etwa 17:00 bis 19:00 Uhr ausleuchten werde und Familien ausdrücklich eingeladen seien, die Gelegenheit zu nutzen und mit ihren Kindern vorbeizukommen. Viele Familien folgten der Einladung. Der beleuchtete Hang verwandelte sich am Abend in einen belebten Treffpunkt, an dem die Kinder aber auch Erwachsene die letzten winterlichen Stunden auskosteten. Gleichzeitig konnte die Feuerwehr unter realistischen Bedingungen den Aufbau und Betrieb der Beleuchtungstechnik erproben. Die Aktion zeigte, wie sich Ausbildung und Engagement für die Gemeinschaft verbinden lassen: praxisnah für die Einsatzkräfte und mit einem klaren Mehrwert für die Kinder in Premnitz.

