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POL-H: Hannover: Polizei kontrolliert Sonntagsfahrverbot für einen flüssigen und sicheren Ferienreiseverkehr
Zwei Sattelzüge kollidieren beim Spurwechsel auf der Autobahn - Beifahrertür des 40-Tonners wird abgerissen und Plane vom Auflieger aufgeschlitzt - 80 Bierkisten knallen auf die Autobahn - Bierflaschen zerschellen auf der Fahrbahn, Scherben und Bier...
Stundenlange Bergungsarbeiten dauern bis tief in die Nacht - glücklicherweise keine Verletzten - Polizei hat Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen
21.07.26, 00:31 Uhr
Datum: Montag, 20. Juli 2026, seit 18:30 Uhr
Ort: A5 Offenburg, Ortenaukreis, Baden-Württemberg
(ch) Flaschen zerschellen auf der Autobahn, Bier läuft über die Fahrbahn und ein riesiges Scherbenfeld sorgt stundenlange Bergungsarbeiten:
Auf der A5 zwischen Appenweier und Offenburg hat eine Kollision zweier Sattelzüge am Montagabend für ein spektakuläres Trümmerfeld gesorgt.
Gegen 18:30 Uhr wollte der Fahrer eines Sattelzuges den Parkplatz Gottswald in Fahrtrichtung Süden verlassen und auf die Autobahn auffahren. Dabei kam es auf dem Beschleunigungsstreifen zur Kollision mit einem auf der rechten Fahrspur fahrenden, mit Bier beladenen Sattelzug.
Durch den Aufprall riss die Plane des Biertransporters auf der rechten Seite auf, zudem wurde die komplette Beifahrertür abgerissen. Rund 80 Bierkisten stürzten auf die Fahrbahn. Zerborstene Bierflaschen, Glasscherben und ausgelaufenes Bier bedeckten die rechte Fahrspur.
Während der mutmaßliche Unfallverursacher seine Fahrt mit nur leichten Schäden fortsetzen konnte, musste der beschädigte Biertransporter von einem Bergungsunternehmen abgeschleppt werden. Der Bergungsfachbetrieb übernahm anschließend auch die aufwendige Reinigung der Fahrbahn, die sich bis tief in die Nacht hinzog. Immerhin wurde niemand verletzt. Der Verkehr konnte über einen Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeführt werden. Der Sachschaden wird auf rund 70.000 Euro geschätzt.
POL-H: Öffentlichkeitsfahndung: 81-Jährige aus Senioreneinrichtung vermisst - Wer kann Hinweise geben?
Großer Flächenbrand bricht am späten Abend in Rheinaue aus – Feuer walzt sich durch anhaltende Trockenheit auf über 10.000 Quadratmeter Fläche voran – Büsche, Sträucher und sensible Vegetation stehen in Vollbrand – Wassermangel sorgt für für...
Flammen wüteten vor Toren des Chemparks Dormagen
20.07.26, 07:49 Uhr
Datum: Sonntag, 19. Juli 2026, 23:45 Uhr
Ort: Köln-Worringen, Nordrhein-Westfalen
(jb) Ein Feuer im Naturschutzgebiet Rheinaue Worringen-Langel im Kölner Stadtteil Worringen hat am späten Sonntagabend einen aufwändigen Einsatz von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr gefordert. Gegen 23:45 Uhr brach das Feuer aus ungeklärter Ursache aus und breitete sich auf einer Fläche von rund 10.000 Quadratmetern aus. Die Flammen erfassten Büsche, Sträucher und die umliegende Vegetation. Aufgrund einer unzureichenden Wasserversorgung vor Ort ließen die Einsatzkräfte zwei weitere Tanklöschfahrzeuge nachalarmieren. Die Brandbekämpfung wurde mit mehreren C-Rohren und einem B-Rohr durchgeführt; wegen der starken Rauchentwicklung arbeiteten die Einsatzkräfte teilweise unter Atemschutz. Nach rund anderthalb Stunden war das Feuer unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten dauerten längere Zeit an. An dem Einsatz vor den angrenzenden Chemparks Dormagen waren die Löschgruppe Worringen der Freiwilligen Feuerwehr, die Berufsfeuerwehr Köln sowie ein Löschboot beteiligt. Die ebenfalls alarmierte Werkfeuerwehr des Chemparks Dormagen musste mit ihrem Großtanklöschfahrzeug nicht mehr eingreifen. Die anhaltende Trockenheit begünstigte die schnelle Ausbreitung des Brandes.
Hunderttausende feiern bei Hitzewelle in Belgien – Nach dem verheerenden Brand 2025 findet Tomorrowland 2026 mit neuer Bühne, aber ohne Feuerwerk und mit Grillverbot statt – Veranstalter investiert massiv in Sicherheit
Sprecherin: „Sicherheit hat oberste Priorität“
19.07.26, 18:44 Uhr
Datum: Sonntag, 19. Juli 2026, 17:00 Uhr
Ort: Boom, Belgien, Europa
(th) Hunderttausende feiern am ersten Wochenende des Tomorrowland-Festivals 2026. Die Veranstaltung steht unter strengen Sicherheitsauflagen. Der Brand der Hauptbühne im Vorjahr und eine Hitzewelle erzwingen besondere Maßnahmen. So gibt es ein Grillverbot und kein Feuerwerk. Eine spektakuläre neue Hauptbühne ist das Highlight für die rund 70.000 täglichen Besucher.
Die Stimmung auf dem Festivalgelände ist trotz der Umstände ausgelassen. Im Mittelpunkt steht die aufwendig gestaltete Hauptbühne. Pressesprecherin Debby Wilmsen erklärt die Besonderheit. „Wir sind wirklich glücklich, dass wir eine neue Hauptbühne haben.“ Diese habe „viele neue Visuals, neue Dekoration.“ Die Bühne ist eine Investition für mehrere Festivals und wird auch in Thailand und Brasilien zum Einsatz kommen.
Der Schatten des Vorjahres schwebt über der Veranstaltung. 2025 zerstörte ein Feuer eine komplette Bühne und verursachte weitere Schäden. Die genaue Brandursache wird noch untersucht. „Wir haben eine komplette Bühne verloren, aber auch andere Dinge wurden beschädigt“, so Wilmsen. Die finanziellen Folgen sind noch nicht absehbar. „Es wird einige Zeit dauern, aber es wird auch eine Menge Geld kosten.“
Die Veranstalter haben aus dem Vorfall gelernt. Wegen der extremen Hitze in Belgien gelten für alle Events strenge Regeln. „Das Programm des Festivals wird sich nicht ändern“, sagt Wilmsen. Eine wichtige Ausnahme sei das traditionelle Feuerwerk. „Nur die Endshows werden ohne Feuerwerk stattfinden.“ Zudem ist auf dem Campingplatz das Grillen oder Kochen im eigenen Zelt verboten.
Trotz aller Vorkehrungen bleibt ein Restrisiko. „Man hat immer ein Risiko, wenn man ein Festival organisiert“, betont die Sprecherin. Das Wetter und einzelne Personen seien unkalkulierbare Faktoren. Die Veranstalter versuchen jedoch, alle Risiken zu minimieren. Für sie ist klar: „Sicherheit ist unsere Priorität.“
Spezial-Einheiten aus Niedersachsen mit geländegängigen Tanklöschfahrzeugen vor Ort – Großbrand im Müritz-Nationalpark – Munition im Boden erschwert Löscharbeiten – Landkreis vermutet Brandstiftung
Lage weiter angespannt – schwieriger Einsatz – Hunderte Hektar Wald vernichtet
19.07.26, 18:04 Uhr
Datum: Sonntag, 19. Juli 2026, 15:30 Uhr
Ort: Kratzeburg-Dalmsdorf, Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, Mecklenburg-Vorpommern
(th) Im Müritz-Nationalpark kämpfen seit Tagen Hunderte Einsatzkräfte gegen einen riesigen Waldbrand. Das Feuer nahe Granzin hat bereits rund 390 Hektar erfasst. Während die Löscharbeiten andauern, vermutet der Landrat Brandstiftung als Ursache. Spezialkräfte aus anderen Bundesländern unterstützen die schwierigen Löscharbeiten in dem munitionsbelasteten Gebiet.
Die Lage im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte bleibt äußerst angespannt. Rund 300 Frauen und Männer sind unermüdlich im Einsatz. Sie bekämpfen die Flammen auf einer Fläche von fast 400 Hektar. Der Waldboden ist verkohlt. Immer wieder lodern neue Brandnester auf. Die Löscharbeiten gestalten sich durch Munitionsreste im Boden als extrem gefährlich. Die Einsatzkräfte können das Gebiet daher nicht direkt betreten.
Unterstützung kommt von Spezialkräften aus Niedersachsen. Der Katastrophenschutz entsandte vier geländegängige Spezialfahrzeuge. Jedes Fahrzeug ist mit vier Einsatzkräften besetzt. Diese robusten Tanklöschfahrzeuge sind für Waldbrände besonders gut geeignet. Sie fahren direkt durch das unwegsame Gelände an die Brandherde. Ihre Hauptaufgabe ist die Sicherung einer wichtigen Bahnstrecke.
Von einem zentralen Bereitstellungsplatz rücken die Fahrzeuge koordiniert ab. Die Fahrt führt tief in die dichten Wälder des Nationalparks. Dort werden die Einheiten präzise eingewiesen. Sie bewässern breite Schneisen, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Der Kampf gegen das Feuer ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Eine Entwarnung gibt es weiterhin nicht.
Feuersbrunst im Nationalpark – Hunderte Kräfte kämpfen gegen Flammenwalze – Landrat vermutet Brandstiftung – Bundeswehr-Hubschrauber im Dauereinsatz
Spezialkräfte aus Niedersachsen unterstützen Löscharbeiten – Lage entspannt sich langsam
19.07.26, 17:51 Uhr
Datum: Samstag, 18. Juli 2026, 14:00 Uhr bis Sonntag, 19. Juli 2026, 16:00 Uhr
Ort: Kratzeburg-Dalmsdorf, Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, Mecklenburg-Vorpommern
(th) Seit sechs Tagen kämpfen hunderte Einsatzkräfte im Müritz-Nationalpark gegen einen verheerenden Waldbrand. Das Feuer brach nahe Kratzeburg-Dalmsdorf aus. Der Landkreis geht von Brandstiftung aus. Die Einsatzleitung koordiniert Feuerwehr, THW, Polizei und Bundeswehr. Wasserwerfer und Löschhubschrauber sind im Dauereinsatz. Die Lage hat sich mittlerweile etwas entspannt.
Die Feuerfront hat sich in ein nicht munitionsbelastetes Gebiet verschoben. Das erleichtert die Löscharbeiten erheblich. Nun können Hubschrauber das Feuer direkt aus der Luft bekämpfen. Zuvor evakuierte Anwohner konnten in ihre Häuser zurückkehren. Dennoch flammen immer wieder einzelne Brandnester auf. Diese Bereiche sind für die Bodentruppen zu gefährlich.
Spezialkräfte unterstützen die örtlichen Feuerwehren. „Seit Samstag haben wir einen Löschzug zur Waldbrandbekämpfung aus Niedersachsen hier im Einsatz“, sagt der stellvertretende Landrat Michael Löffler. Diese Einheit bekämpfe das Feuer direkt am Boden. Die überörtlichen Kräfte werden schrittweise wieder abgezogen. Die Motivation der Helfer ist trotz der Belastung hoch.
Hinter den Kulissen läuft eine gewaltige Logistikmaschinerie. Das Deutsche Rote Kreuz versorgt bis zu 400 Einsatzkräfte mit fünf Mahlzeiten am Tag. Mathias Zeipelt vom DRK organisiert die Verpflegung. Er und sein Team kümmern sich um alles. Das reicht von tausenden Brötchen bis zum Toilettenpapier. Die große Hilfsbereitschaft und Spenden müssen gut koordiniert werden. „Einfach so herkommen und hier was abblasen ist für uns sehr, sehr schlecht, weil wir es nicht planen können“, betont Zeipelt.
POL-H: Hannover/Ronnenberg: 27-Jähriger flüchtet mehrfach vor der Polizei und verletzt Beamten - Einsatzkräfte müssen Autoscheibe einschlagen
POL-H: Pkw überschlägt sich nach Kollision mit geparkten Fahrzeugen - Fahrer flüchtet zu Fuß
Sturmböen fegen pünktlich zum Ferienstart der meisten Bundesländer über die Nordseeinsel – Strandspaziergänge nur in Jacken möglich – Miserables Wetter sorgt für Flaute im Tourismusgeschäft
Insel für Spontanurlauber derzeit unattraktiv
18.07.26, 16:08 Uhr
Datum: Samstag, 18. Juli 2026, 14:00 Uhr
Ort: Insel Norderney, Niedersachsen
(jb) Zum Beginn der Sommerferien in den meisten Bundesländern sorgt ein schwerer Sommersturm auf der Nordseeinsel Norderney für Flaute im Tourismus. Am Samstag machten starke Sturmböen Strandspaziergänge nur in dicken Jacken möglich. Für Spontanurlauber ist die Insel angesichts des Wetters derzeit kaum attraktiv.
Zahlreiche Urlauber lösen Verkehrs-Kollaps vor dem Schweizer Gotthard-Nordportal aus – Blechlawine auf A2 Richtung Süden wächst auf 20 Kilometer an – Urlauber stecken weit über Stunden im Stau – Reisende verlassen trotz Verbot und drohenden Bußgeldern...
Stau-Chaos schwappt bereits auf Alternativstrecke A13 über – 17-Kilometer-Nadelöhr durch Baustelle und Einspurigkeit völlig überlastet
18.07.26, 15:55 Uhr
Datum: Samstag, 18. Juli 2026, 13:00 Uhr
Ort: A2 bei Göschenen, Schweiz
(jb) Zu Beginn der Sommerreisewelle hat sich vor dem Gotthard-Nordportal in der Schweiz am Samstagmorgen ein Stau von bis zu 20 Kilometern Länge gebildet. Auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süden betrug die Wartezeit für Urlauber zeitweise mehr als drei Stunden. Staubilder aus der Gemeinde Silenen (Kanton Uri) zeigten kilometerlange Fahrzeugkolonnen. Bereits gegen 3:00 Uhr morgens staute sich der Verkehr auf einer Länge von acht Kilometern. Wenig später wuchs die Blechschlange auf den Höchstwert von 20 Kilometern an. Zahlreiche Reisende verließen laut Augenzeugenberichten trotz Verbots ihre Fahrzeuge, um neben der Kolonne spazieren zu gehen. Die Kantonspolizei Uri wies darauf hin, dass das Betreten der Autobahn verboten ist und ein Bußgeld von umgerechnet nach sich zieht. Der Touring Club Schweiz (TCS) empfahl Autofahrern großräumige Ausweichrouten, darunter die Autobahn A13 über den San-Bernardino-Tunnel oder die A9 über den Simplon beziehungsweise den Großen St. Bernhard sowie den Autozug Lötschberg. Auf der Ausweichroute A13 kam es in Fahrtrichtung Süden im Bereich der Ortschaft Trimmis (Kanton Graubünden) ebenfalls zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. In Fahrtrichtung Norden blieb die Lage am Gotthard-Südportal mit rund drei Kilometern Stau und einer halben Stunde Wartezeit vergleichsweise entspannt. Der 17 Kilometer lange Gotthard-Straßentunnel ist die wichtigste Nord-Süd-Verbindung durch die Schweizer Alpen. Da pro Richtung nur ein Fahrstreifen zur Verfügung steht und derzeit eine Baustelle eingerichtet ist, kommt es in den Ferienmonaten regelmäßig zu starken Blockaden.
Leitplanke durchbohrt Fahrzeug komplett – Heftiger Unfall auf Westautobahn in Niederösterreich – Pkw kommt nahe von Fahrbahn ab und prallt in Leitplanke – Zwei Männer aus Deutschland sterben noch am Unfallort – Deutsche Insassin erleidet schwere...
Rotes Kreuz und Feuerwehren waren im Großeinsatz
18.07.26, 12:10 Uhr
Datum: Samstag, 18. Juli 2026, 07:00 Uhr
Ort: A1 bei Amstetten, Österreich, Europa
(jb) Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Westautobahn (A1) in Niederösterreich sind am frühen Samstagmorgen zwei Männer aus Deutschland (NRW) ums Leben gekommen. Eine Deutsche erlitt schwere Verletzungen. Gegen 7:00 Uhr kam ein Pkw in Fahrtrichtung Wien im Bereich der Gemeinde Oed (Bezirk Amstetten) aus ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und krachte gegen die Schutzleitplanken. Teile der Leitplanken durchbohrten das Fahrzeug vollständig. Für die beiden männlichen Insassen kam jede Hilfe zu spät; sie erlagen noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Die verletzte Frau wurde nach der Erstversorgung vor Ort mit dem Notarzthubschrauber Christophorus 15 in ein Krankenhaus nach Linz geflogen. Mehrere Feuerwehren, das Rote Kreuz, die Polizei sowie die ASFINAG und die Autobahnmeisterei waren im Großeinsatz. Die Einsatzkräfte sicherten die Unfallstelle und bargen das zerstörte Wrack. Für die Bergungsarbeiten wurde die A1 im betroffenen Abschnitt gesperrt; der Verkehr konnte später auf einer Spur an der Unfallstelle vorbeigeführt werden. Laut ÖAMTC bildete sich ein rund 14 Kilometer langer Stau. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
Streit bei Fahrscheinkontrolle mit betrunkenem Fahrgast in Personenzug eskaliert - Mitarbeiter der DB-Sicherheit stürzt nach Gerangel aus fahrendem Zug und erleidet lebensgefährliche Verletzungen - Fahrgast kann von Polizeikräften festgenommen werden -...
Großaufgebot an Einsatzkräften rückt an - Notfallseelsorger im Einsatz - andere Fahrgäste werden betreut - Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen - Bahnstrecke stundenlang gesperrt
18.07.26, 00:53 Uhr
Datum: Freitag, 17. Juli 2026, 19:35 Uhr
Ort: Ettlingen-Bruchhausen, Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg
(jb) Ein Mitarbeiter der DB-Sicherheit wurde am Freitagabend lebensgefährlich verletzt, nachdem er im Verlauf einer körperlichen Auseinandersetzung aus einem fahrenden Zug gestürzt war.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen kontrollierten Fahrscheinprüfer gegen 19:35 Uhr auf der Bahnstrecke von Offenburg nach Karlsruhe einen 36-jährigen deutschen Fahrgast. Im Zusammenhang mit der Fahrscheinkontrolle kam es wohl zu einem verbalen Streit, weshalb zwei Mitarbeiter der DB-Sicherheit hinzugezogen wurden.
Im weiteren Verlauf soll der mutmaßlich alkoholisierte 36-Jährige die beiden Mitarbeiter der DB-Sicherheit beleidigt haben. Anschließend kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen dem Fahrgast und einem 26-jährigen bulgarischen Mitarbeiter der DB-Sicherheit. Während des Gerangels stürzten beide Beteiligte zu Boden. Hierbei öffnete sich aus bislang ungeklärter Ursache die Tür des fahrenden Zuges und der 26-Jährige stürzte auf Höhe von Ettlingen-Bruchhausen aus dem Zug.
Alarmierte Einsatzkräfte nahmen den Beschuldigten noch im Zug vorläufig fest. Im Rahmen umfangreicher Suchmaßnahmen fanden Polizeikräfte den lebensgefährlich verletzten Mann etwa zwei Kilometer hinter dem späteren Halteort des Zuges im Bereich der Gleise auf. Rettungskräfte brachten ihn zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.
Die polizeilichen Maßnahmen sowie die Ermittlungen zu den Hintergründen und zum genauen Ablauf des Geschehens dauern an. Der betroffene Zug wurde beschlagnahmt. Die Kriminalpolizei Karlsruhe hat die Ermittlungen übernommen.
Gewitterzelle mit Starkregen sorgt für Überschwemmungen in Karlsruhe und Rastatt - Supermarktparkplatz in Karlsruhe-Grünwinkel wird überschwemmt (on Tape) - Menschen suchen Schutz am Supermarkteingang - Straßen in Rastatt werden überflutet -...
Am Freitagnachmittag zogen erneut kräftige Unwetter über Baden-Württemberg hinweg - aktuelle Aufnahmen zeigen das Ausmaß
17.07.26, 16:33 Uhr
Datum: Freitag, 17. Juli 2026, 16:00 Uhr
Ort: Karlsruhe - Rastatt, Baden-Württemberg
(th) Erneut haben am Freitagnachmittag kräftige Gewitter weite Teile Baden-Württembergs erfasst. Besonders betroffen war diesmal erneut die Region Karlsruhe – allerdings vor allem der westliche Stadtbereich.
Im Karlsruher Stadtteil Grünwinkel sorgte eine intensive Gewitterzelle für heftigen Starkregen. Innerhalb kurzer Zeit standen Straßen und Parkplätze unter Wasser. Besonders betroffen war der Parkplatz eines Supermarktes, der vollständig überflutet wurde. Zahlreiche Kundinnen und Kunden suchten während des Unwetters Schutz im Eingangsbereich des Marktes, bis der stärkste Regen nachließ.
Auch im Landkreis Rastatt zog eine kräftige Gewitterzelle durch. Beeindruckende Luftaufnahmen zeigen die imposante Wolkenformation, die sich vor dem Ausbruch des Unwetters über der Region auftürmte. Anschließend prasselte ergiebiger Starkregen nieder und führte innerhalb kurzer Zeit zu mehreren Überschwemmungen.
In Rastatt wurden mehrere Straßen überflutet. Besonders betroffen war eine Unterführung, die vollständig unter Wasser stand und zeitweise nicht mehr passierbar war. Die Einsatzkräfte waren im Einsatz, um Gefahrenstellen abzusichern und die Folgen des Unwetters zu bewältigen.
Die Gewitter zogen am Abend allmählich weiter, hinterließen jedoch erneut zahlreiche überflutete Straßen und vollgelaufene Flächen. Bereits in den vergangenen Tagen war die Region mehrfach von heftigen Unwettern betroffen.
64-Jähriger will seinen SUV reinigen – Spraydose detoniert im Fahrzeuginnenraum – Wucht der Detonation zerstört den Wagen – Fahrer kommt mit Verletzungen ins Krankenhaus – Ursache waren wohl bei Hitze gelagerte Spraydosen
Polizei warnt eindringlich: Spraydosen niemals im Auto lagern
17.07.26, 16:07 Uhr
Datum: Freitag, 17. Juli 2026, 13:16 Uhr
Ort: Ulm, Baden-Württemberg
(th) Ein 64-jähriger Mann wurde am Freitagnachmittag in Ulm bei einer heftigen Verpuffung verletzt. Das Unglück ereignete sich gegen 13:15 Uhr in einer Waschbox an der Blaubeurer Straße. Der Mann wollte den Innenraum seines SUV mit einer Spraydose reinigen. Mutmaßlich durch Überhitzung kam es dabei zur Explosion. Der Fahrer kam in ein Krankenhaus.
Die Wucht der Detonation war enorm. Sämtliche Türen und der Kofferraumdeckel des Daimler-Benz SUV wurden nach außen gedrückt. Zudem zersprangen Scheiben und die Airbags auf der linken Fahrzeugseite lösten aus. Der Wagen ist ein Totalschaden und musste abgeschleppt werden. Die Seitenwände der Waschbox verhinderten, dass Trümmer Unbeteiligte trafen.
Daniel Frischmann, Sprecher des Polizeipräsidiums Ulm, schildert die Situation. "Kurz nach 13 Uhr wurden wir und die Feuerwehr in eine Waschstraße in der Blaubeurer Straße alarmiert", so Frischmann. Im Fahrzeug sei es zu einer Verpuffung gekommen. Der Grund waren "offensichtlich mehrere länger im Fahrzeug gelagerte Spraydosen".
Der 64-Jährige hatte die Spraydose selbst mitgebracht. Laut Polizei waren die benutzte Dose und weitere Spraydosen wohl seit längerem bei großer Hitze im Fahrzeug gelagert. Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei sicherten den Unglücksort. Die Tankstelle und die Waschanlage blieben während des Einsatzes gesperrt.
Die Polizei warnt eindringlich vor den Gefahren. "Was wir sagen können als Polizei: bei den aktuellen Temperaturen und eigentlich generell niemals Spraydosen im Fahrzeug lagern", betonte Frischmann.
Brand in ehemaliger Krawattenfabrik in Krefeld - Feuerwehr im Großeinsatz
Offenbar Stoffrollen und Lagergut in Brand geraten - Brandursache unklar
17.07.26, 13:45 Uhr
Datum: Freitag, 17. Juli 2026, ca. 12:00 Uhr
Ort: Krefeld, Nordrhein-Westfalen
(ah) Großeinsatz für die Krefelder Feuerwehr am Freitagmittag: Im ersten Obergeschoss einer alten Krawattenfabrik war ein Feuer ausgebrochen und hatte sich rasch ausgeweitet, sodass bald dichter Rauch aus dem Gebäude drang und Fenster barsten. Anwohner wurden aufgefordert, den Bereich zu umfahren und Fenster und Türen geschlossen zu halten; die Feuerwehr rückte mit einem rund 50 Kräfte umfassenden Großaufgebot an und konnte den Brand schließlich unter Kontrolle bringen.
Ersten Angaben zufolge waren offenbar Stoffrollen und Lagergut in Brand geraten. Die Brandursache ist noch unklar. Entsprechende Ermittlungen wurden eingeleitet.
POL-H: Lehrte: 96-jähriger Fahrradfahrer nach Verkehrsunfall gestorben
Superzelle mit 130 km/h Sturmböen lässt keinen Baum mehr neben dem anderen stehen - über 400 Einsatzkräfte von Feuerwehr und THW sind die ganze Nacht im Dauereinsatz um über 250 Einsatzstellen abzuarbeiten - ganze Stadtteile wurden regelrecht verwüstet...
Bäume liegen überall - Autos und Hausdächer beschädigt - Rettungskräfte im Ausnahmezustand
17.07.26, 00:21 Uhr
Datum: Freitag, 17. Juli 2026, 00:30 Uhr
Ort: Karlsruhe, Baden-Württemberg
(ch) Teile der Stadt Karlsruhe liegen regelrecht in Schutt und Asche: Nach einem heftigen Unwetter mit Sturmböen von 130 km/h, Hagel, Starkregen und Gewitter, sind die Schäden enorm.
Eine Superzelle zog am Abend über Karlsruhe hinweg. Unzählige Bäume stürzten um, Straßen wurden überschwemmt, ein Blitz schlug in den Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses ein. Die Feuerwehr spricht von einem Ausnahmezustand. Rund 250 Einsatzstellen müssen abgearbeitet werden. Über 400 Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW und Rettungskräften sind die ganze Nacht damit beschäftigt, die Schäden zu beseitigen.
Ein Radfahrer wurde unter einem umfallenden Baum gebraben und kam ums Leben. Die entstandenen Sachschäden belaufen sich auf eine hohe Millionensumme. Die Aufräumarbeiten werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
Beeindruckende Gewitterfront bringt Starkregen, Sturm und Hagel - Fahrradfahrer werden in Freiburg vom Unwetter überrascht und suchen Schutz - Straßen in Offenburg werden überschwemmt - Autofahrer suchen unter Brücke Schutz vor dem Hagel - E-Scooter...
Starke Unwetter zogen am Abend über Baden-Württemberg hinweg
16.07.26, 22:36 Uhr
Datum: Donnerstag, 16. Juli 2026, 20:00 Uhr
Ort: Freiburg - Offenburg, Ortenaukreis, Baden-Württemberg
(ch) Kräftige Gewitter sind am Donnerstagabend auch über den Ortenaukreis und den Schwarzwald gezogen. Zwischen Freiburg und Offenburg türmte sich eine beeindruckende Gewitterzelle auf, die binnen kurzer Zeit Starkregen, Hagel und teils stürmische Böen mit sich brachte.
Die Niederschläge fielen stellenweise so heftig aus, dass Straßen und Unterführungen kurzzeitig unter Wasser standen. Zahlreiche Radfahrer und Fußgänger wurden in Freiburg von dem plötzlichen Wetterumschwung überrascht und suchten Schutz, bis der stärkste Regen nachließ. Auch im Straßenverkehr kam es vorübergehend zu Behinderungen. Auf der A5 bei Offenburg sorgte Aquaplaning für gefährliche Straßenverhältnisse. Trotz der intensiven Gewitter blieben größere Schäden nach ersten Erkenntnissen aber aus.
Fahrradfahrer wird während heftigem Unwetter von umstürzendem Baum getroffen und darunter eingeklemmt - Feuerwehr und Rettungskräfte rücken an - für den Radfahrer kommt jedoch jede Hilfe zu spät, er stirbt noch am Unfallort
,,Sowas habe ich noch nie erlebt - es liegen überall Bäume, ein Mensch ist gestorben - es war angsteinflößend, es sieht aus wie nach einem Krieg" - Anwohner berichten in Vox-Pops vom heftigen Unwetter - Feuerwehren in Karlsruhe bei weit über 100 sturmbedingten Einsätzen gefordert
16.07.26, 21:37 Uhr
Datum: Donnerstag, 16. Juli 2026, 19:00 Uhr
Ort: Karlsruhe - Nordstadt, Baden-Württemberg
(ch) Beim heftigen Unwetter am Donnerstagabend ist es in der Karlsruher Nordstadt zu einem tragischen Unglück gekommen. In der Michiganstraße wurde ein Radfahrer von einem Baum getroffen, der infolge des Sturms umstürzte.
Der Mann wurde unter dem Baum eingeklemmt und erlitt dabei tödliche Verletzungen. Trotz des schnellen Einsatzes von Feuerwehr und Rettungsdienst konnte ihm nicht mehr geholfen werden.
Die Einsatzkräfte waren am Abend mit einem größeren Aufgebot vor Ort. Die Polizei sperrte den Bereich für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten.
Ein Polizeisprecher bestätigte den tödlichen Unfall. Die genauen Umstände werden derzeit von den Ermittlungsbehörden untersucht. Das schwere Unwetter führte am Donnerstagabend zu zahlreichen Einsätzen der Feuerwehr im gesamten Stadtgebiet.

