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Superzelle zieht mit Downburst über Karlsruhe hinweg - heftige Sturmböen mit Starkregen und Hagel - unzählige Bäume stürzen im Stadtgebiet um - viele Bäume fallen auf Autos und Häuser - Straßen werden überschwemmt - Blitz setzt Dachstuhl in Brand -...
Chef der Karlsruher Feuerwehr spricht im O-Ton über den Ausnahmezustand - Feuerwehr spricht von Ausnahmezustand in der Stadt Karlsruhe - dutzende Notrufe gehen ein - Aufräumarbeiten dauern noch längere Zeit an
16.07.26, 21:07 Uhr
Datum: Donnerstag, 16. Juli 2026, 18:00 Uhr
Ort: Karlsruhe, Baden-Württemberg
(ch) Ein schweres Unwetter hat am Donnerstagabend für Chaos in Karlsruhe gesorgt:
Eine von Frankreich heranziehende Superzelle brachte einen Downburst mit schweren Sturmböen, Hagel und Starkregen über das Stadtgebiet. Im gesamten Stadtgebiet stürzten zahlreiche Bäume um, teilweise auf Häuser und Fahrzeuge. Straßen wurden blockiert und Gebäude beschädigt. Mehrere Straßen wurden überschwemmt. In einem Wohnhaus schlug der Blitz ein, sodass der Dachstuhl in Brand geriet.
Die Höhe des entstandenen Schadens ist derzeit noch unklar. Alle Feuerwehren in Karlsruhe sind im Dauereinsatz. Rund 400 Kräfte sind eingesetzt. Aufgrund der Vielzahl an Notrufen werden die Einsätze nach Dringlichkeit priorisiert. Der Bahnverkehr in Karlsruhe wurde aufgrund der Unwetterschäden zeitweise vollständig eingestellt.
Die Einsatzkräfte rechnen damit, noch bis in die Nacht und darüber hinaus mit der Beseitigung der Schäden beschäftigt zu sein. Der Einsatzleiter der Karlsruher Feuerwehr sprach von rund 250 Einsätzen. Die Behörden sprechen von einer außergewöhnlichen Unwetterlage und bitten die Bevölkerung, unnötige Wege zu vermeiden.
Feuer in einer Lagerhalle eines Entsorgungsunternehmens - Müllpresse steht in Flammen - große schwarze Rauchwolke kilometerweit sichtbar - Feuerwehr Karlsruhe im Großeinsatz
Löscharbeiten dauern an - Bevölkerung über Warnapp gewarnt - Brandursache unklar
16.07.26, 09:49 Uhr
Datum: Donnerstag, 16. Juli 2026, 07:45 Uhr
Ort: Karlsruhe, Baden-Württemberg
(ah) Eine große schwarze Rauchwolke war am Donnerstagmorgen über dem Karlsruher Rheinhafen sichtbar:
Gegen 7.45 Uhr wurde die Feuerwehr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in die Fettweisstraße nach Karlsruhe-Daxlanden im Rheinhafen alarmiert.
Vor Ort stellte sich heraus, dass in einer Lagerhalle einer Entsorgungsfirma ein Feuer ausgebrochen war. Laut Feuerwehr brannte eine Müllpresse in der Halle.
Bereits auf der Anfahrt war eine dichte schwarze Rauchwolke kilometerweit sichtbar und aus großer Entfernung zu erkennen.
Aufgrund des Brandes rückte die Feuerwehr mit einem großen Aufgebot an Einsatzkräften an. Unter Atemschutz nahmen die Feuerwehrkräfte umgehend die Löscharbeiten auf. Durch das schnelle Eingreifen konnte der Brand rasch unter Kontrolle gebracht und eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindert werden.
Die Bevölkerung wurde über die Warnapp darauf hingewiesen, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Die Nachlöscharbeiten dauern an. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Die Ursache des Brandes ist derzeit noch unklar. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.
Zwei junge Männer klettern auf 40 Meter hohen Funkmast, trauen sich dann jedoch nicht mehr herunter und wählen den Notruf - Höhenretter und Spezialfahrzeug der Feuerwehr rücken an - beide Personen können in aufwändiger Rettungsaktion aus...
Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen - Feuerwehrsprecher warnt vor derartigen leichtsinnigen Aktionen, welche schnell lebensgefährlich enden können
16.07.26, 01:14 Uhr
Datum: Mittwoch, 15. Juli 2026, 22:00 Uhr
Ort: Stutensee, Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg
(ch) Was als Mutprobe begann, endete in einem aufwendigen Rettungseinsatz: Zwei junge Männer klettern am späten Mittwochabend auf einen rund 40 Meter hohen Funkmast – doch in schwindelerregender Höhe gibt es für sie kein Vor und kein Zurück mehr. Höhenretter müssen anrücken.
Ein kurioser Feuerwehreinsatz hat sich am späten Mittwochabend in Stutensee-Büchig im Landkreis Karlsruhe ereignet. Zwei Jugendliche hatten gegen 22 Uhr den Vandalismusschutz eines rund 40 Meter hohen Funkmastes an der Bahnstrecke auf einem Feld überwunden und waren bis auf die Turmplattform geklettert. Oben angekommen trauten sie sich jedoch nicht mehr eigenständig hinunter.
Aufgrund der Höhe und der gefährlichen Lage wurde ein aufwendiger Rettungseinsatz eingeleitet. Neben der örtlichen Feuerwehr rückten speziell ausgebildete Höhenretter des KIT Karlsruhe und der Berufsfeuerwehr Karlsruhe, sowie eine spezielle Hubrettungsbühne an. Nach umfangreichen Sicherungsmaßnahmen konnten die beiden Jugendlichen schließlich unverletzt von der Plattform gerettet werden. Im Anschluss wurden die Jugendlichen von der Polizei übernommen.
Insgesamt waren über 40 Einsatzkräfte mit 11 Einsatzfahrzeugen an der Einsatzstelle im Einsatz. Die Rettungsmaßnahmen dauerten mehr als eine Stunde.
Feuerwehrsprecher Robert Redinger warnte eindringlich davor, wie schnell jugendlicher Leichtsinn lebensgefährlich werden kann. Das Besteigen solcher Funkmasten ist nicht nur verboten – neben der erheblichen Absturzgefahr bestehe je nach Anlage auch die Gefahr durch technische Einrichtungen.
Nur durch den aufwendigen Einsatz der Spezialkräfte konnte die Situation in der Nacht sicher beendet werden. Die beiden Jugendlichen werden den Boden unter ihren Füßen so schnell nun sicher nicht mehr verlieren wollen.
POL-H: Wunstorf: Motorradfahrer bei Auffahrunfall auf B 441 schwer verletzt - Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen
POL-H: Mitte: Polizei kontrolliert Innenstadtbereich - 19-Jähriger nach Drogenfund festgenommen
Passant sichtet mutmaßliche Kobra an Landstraße nahe einer Baumschule – Rettungskräfte schlagen Alarm – Große Suchaktion nach dem mutmaßlichen und hochgiftigen Reptil läuft unter Sicherheitsvorkehrungen – Einsatzkräfte suchen betroffenes Gebiet mit...
Die aufwendige Suchaktion an der Landstraße bei Halstenbek dauert am Mittag an
15.07.26, 12:25 Uhr
Datum: Mittwoch, 15. Juli 2026, 11:30 Uhr
Ort: Halstenbek, Landkreis Pinneberg, Schleswig-Holstein
(jb) Die Sichtung einer mutmaßlichen Kobra hat am Mittwochmittag einen größeren Sucheinsatz an einer Landstraße bei Halstenbek ausgelöst. Ein Passant hatte das Tier im Seitengraben in der Nähe einer Baumschule fotografiert, beschrieben und gegen 11:30 Uhr die Rettungskräfte alarmiert. Einsatzkräfte suchen das Gebiet derzeit unter anderem mit einer Drohne ab. Direkter Kontakt zu dem Tier besteht am Mittag nicht mehr. Aufgrund der potenziellen Gefahr durch das hochgiftige Reptil läuft die Suchaktion unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen; parallel klären die Einsatzkräfte offenbar vorsorglich ab, ob ein passendes Gegengift in der näheren Umgebung verfügbar ist.
19-jährige Fahrerin gerät auf vierspuriger Straße in Gegenverkehr und kracht in Ford – Beide Fahrer eingeklemmt und lebensgefährlich verletzt – Vollsperrung sorgt für Verkehrschaos im Berufsverkehr
Polizei-Großaufgebot vor Ort – Unfallaufnahmeteam sichert Spuren
15.07.26, 09:42 Uhr
Datum: Mittwoch, 15. Juli 2026, 06:57 Uhr
Ort: Köln, Nordrhein-Westfalen
(th) Am Mittwochmorgen kam es auf der Kölner Straße zu einem schweren Verkehrsunfall. Eine 19-jährige Mercedes-Fahrerin geriet aus ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr. Sie stieß frontal mit dem Ford eines 34-jährigen Mannes zusammen. Beide Personen wurden lebensgefährlich verletzt und in ihren Autos eingeklemmt. Die Straße musste für die Rettungsarbeiten voll gesperrt werden.
Der Unfall ereignete sich gegen 06:57 Uhr auf der vierspurigen Straße. Die Wucht des Aufpralls war enorm. Beide Fahrer wurden in den Wracks ihrer Fahrzeuge eingeklemmt. Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten die beiden eingeklemmten Personen befreien. Rettungswagen brachten die lebensgefährlich Verletzten umgehend in umliegende Krankenhäuser.
Ein 41-jähriger Autofahrer erlitt einen Schock. Er fuhr direkt hinter dem Ford in Richtung Kölner Zentrum. Ein spezielles Unfallaufnahmeteam der Polizei sicherte vor Ort Spuren. Dabei kam auch eine Drohne zum Einsatz. Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
Die Kölner Straße wurde zwischen der Porzer Ringstraße und der A4-Anschlussstelle Westhoven komplett gesperrt. Dies führte im morgendlichen Berufsverkehr zu erheblichen Behinderungen. Vor allem der Verkehr in Richtung Kölner Innenstadt war stark betroffen. Die Bergung der beiden total zerstörten Fahrzeuge dauert bis in den späten Vormittag an.
Einsturzgefahr in Mehrfamilienhaus – Bewohner weigern sich zu gehen – Polizei muss drohen – Feuerwehr entdeckt bei Kontrolle Hanfplantage im Keller und laufenden Gaskocher im Dachgeschoss – Hund beschlagnahmt
Gebäude abgeriegelt – Polizei ermittelt – Statiker angefordert
14.07.26, 20:00 Uhr
Datum: Dienstag, 14. Juli 2026, 14:30 Uhr
Ort: Dortmund, Nordrhein-Westfalen
(th) DRAMA IN DORTMUND: HAUS NACH GROSSEINSATZ GESPERRT, TIERSCHÜTZER SCHLAGEN ALARM
Am Dienstagnachmittag ist ein Mehrfamilienhaus in Dortmund wegen akuter Einsturzgefahr geräumt worden. Tierschützer hatten die Behörden alarmiert, nachdem im Treppenhaus Putz von den Wänden fiel. Bei der anschließenden Evakuierung, der sich Bewohner zunächst widersetzten, entdeckte die Feuerwehr eine Cannabis-Plantage. Ein Hund wurde wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Tierschutzgesetz sichergestellt. Das Gebäude mit acht Parteien ist bis auf Weiteres gesperrt.
Der Einsatz begann ursprünglich harmlos. Mitarbeiter einer Tierschutzorganisation wollten im kommunalen Auftrag einen Hund sicherstellen. Dessen Zustand galt als bedenklich. „Die hatte versucht, in die Wohnung einzutreten. Der Zugang wurde ihr verwehrt und auf dem Weg in die Wohnung kamen Stückchen des Putzes aus dem Treppenraum den Personen entgegen“, schildert Feuerwehr-Zugführer André Rottus die Anfänge. Die Tierschützer alarmierten daraufhin die Behörden. Ein Baufachberater stellte schnell eine ernste Gefahr fest.
Die Experten entdeckten massive Risse im Mauerwerk. „Wir hatten keine andere Möglichkeit als zu evakuieren, weil die Statik der Treppenhauswand nicht mehr unbedingt gegeben war“, so Rottus. Doch einige Bewohner weigerten sich, ihre Wohnungen zu verlassen. Erst als die Polizei mit einem Eingreifen drohte, gaben sie auf. Glücklicherweise sei alles friedlich verlaufen, bestätigte die Polizei.
Bei der anschließenden Kontrolle des Hauses machten die Einsatzkräfte brisante Entdeckungen. Im Keller stießen sie auf eine abgeerntete Cannabis-Plantage. Christopher Lippelt von der Polizei Dortmund: „Hier wurde eine bereits geerntete Marihuanaplantage festgestellt, sowie Utensilien, die auf den Anbau einer Plantage schließen lassen.“ Im Dachgeschoss fand die Feuerwehr zudem einen Topf auf einem eingeschalteten Gaskocher. „Wir konnten den Topf vom Herd nehmen, bevor Schlimmeres passierte“, erklärte Rottus.
Der Hund wurde als Beweismittel beschlagnahmt und einem Tierarzt übergeben. „Die Kollegen fertigen eine Strafanzeige wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz“, sagte Polizeisprecher Lippelt. Das Haus wurde mit Gittern abgeriegelt. Ein Statiker der Stadt Dortmund wird das Gebäude am Mittwoch begutachten. Erst dann entscheidet sich, ob es wieder bewohnbar ist.
Dichter Rauch legt Autobahn lahm – Hunderte Meter Böschung in Flammen – Feuerwehr im Großeinsatz auf der A4 – Löschwasser muss mit Spezial-Lkw gebracht werden – Drohne sucht nach Glutnestern
Geduldsprobe für Autofahrer in der Sommerhitze
14.07.26, 19:24 Uhr
Datum: Dienstag, 14. Juli 2026, 19:24 Uhr
Ort: Frechen, Rhein-Erft-Kreis, Nordrhein-Westfalen
(th) Ein großer Böschungsbrand hat am Dienstagnachmittag die Autobahn 4 bei Köln lahmgelegt. Die Feuerwehr ist mit einem Großaufgebot im Einsatz. Die Fahrbahn Richtung Olpe wurde zeitweise voll gesperrt. Es bildeten sich kilometerlange Staus. Grund war eine ausgetrocknete Böschung, die auf einer Länge von bis zu 400 Metern Feuer gefangen hatte.
Gegen 16.25 Uhr ging der Alarm bei der Feuerwehr ein. Zwischen dem Kreuz Kerpen und dem Kreuz Köln-West stand die Böschung in Flammen. Dichter Rauch zog sofort über die Fahrbahnen. Die Sicht wurde für Autofahrer in beiden Richtungen erheblich behindert. Die Polizei sperrte daraufhin die Richtungsfahrbahn nach Olpe vollständig.
Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig. Auf Autobahnen gibt es keine Hydranten für die Wasserversorgung. Die Feuerwehr musste daher Wasser mit einem speziellen Abrollbehälter zur Einsatzstelle bringen. Nur so konnte der Brand effektiv bekämpft werden. Zur Sicherheit wurde die Umgebung zusätzlich mit einer Drohne kontrolliert. Damit suchten die Einsatzkräfte nach weiteren verborgenen Glutnestern.
Inzwischen konnte die Polizei den linken Fahrstreifen wieder freigeben. Der Verkehr rollt langsam an der Einsatzstelle vorbei. Es kommt aber weiterhin zu erheblichen Verzögerungen. Die anhaltende Trockenheit erhöht die Gefahr von solchen Bränden. Behörden warnen eindringlich. Schon eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe kann eine Katastrophe auslösen.
Großeinsatz in Riegelsberg – 60 Feuerwehrleute kämpfen gegen Flammeninferno unter Hitzeglocke – B268 voll gesperrt – Einsturzgefahr erschwert Löscharbeiten
Bewohner können sich unverletzt retten – Haus unbewohnbar
14.07.26, 17:11 Uhr
Datum: Dienstag, 14. Juli 2026, 13:20 Uhr
Ort: Riegelsberg, Regionalverband Saarbrücken, Saarland
(th) Ein ausgedehnter Dachstuhlbrand hat am Dienstagnachmittag die Feuerwehr in Riegelsberg gefordert. Gegen 13.20 Uhr stand der Dachstuhl eines Wohn- und Geschäftshauses in der Saarbrücker Straße in Flammen. Die Ursache ist noch unklar. Das Feuer brach möglicherweise während der Installation einer Photovoltaik-Anlage aus. Rund 60 Einsatzkräfte kämpften gegen den Brand. Alle Bewohner konnten das Gebäude rechtzeitig und unverletzt verlassen.
Schon von Weitem war eine massive Rauchsäule über dem Ortsteil Walpershofen zu sehen. „Die Einsatzkräfte konnten teilweise auf Sicht hier anfahren“, so Feuerwehr-Pressesprecher Pascal Altmayer. Bei Ankunft bestätigte sich die Lage. „Es war ein offener Dachstuhlbrand. Das Dach war bereits großflächig geöffnet“, erklärte Altmayer. Die Flammen drohten auf ein Nachbargebäude überzugreifen. Die Feuerwehr bekämpfte das Feuer von innen und über zwei Drehleitern.
Die enorme Hitze von 38 Grad Celsius erschwerte die Löscharbeiten erheblich. „Für die Feuerwehr ist das ein sehr belastender Einsatz aufgrund der äußeren Temperaturen“, betonte Altmayer. Drei Feuerwehrleute erlitten Kreislaufprobleme. Sie wurden vom Rettungsdienst versorgt. Wegen der Belastung standen zwei Rettungswagen zur Absicherung der Einsatzkräfte bereit. Die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach stellte eine zusätzliche Gefahr dar.
Das Technische Hilfswerk wurde mit einem Baufachberater alarmiert. Er prüft die Statik des Gebäudes. Wegen Einsturzgefahr gestalten sich die Nachlöscharbeiten schwierig. „Es darf davon ausgegangen werden, dass das Gebäude bis auf Weiteres nicht bewohnbar ist“, sagte Bürgermeister Benjamin Schmidt. Auch das im Ort beliebte Kebap-Restaurant kann derzeit nicht öffnen. Die vier Bewohner kommen bei Verwandten unter. Die Saarbrücker Straße (B268) blieb für Stunden voll gesperrt.
POL-H: Ölfilm auf dem Mittellandkanal: Polizei Hannover leitet Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt ein und appelliert an Badende
Dramatischer Lkw-Brand auf der A9 bei Beelitz – Ein Sattelzug geht in Flammen auf – Riesige Rauchsäule ist weithin sichtbar – Autobahn verwandelt sich nach dem Feuer-Inferno in ein zentimeterdickes Löschschaummeer
Fahrer rettet sich unverletzt – Vollsperrung Richtung Leipzig sorgt für lange Staus
14.07.26, 15:20 Uhr
Datum: Dienstag, 14. Juli 2026, 13:20 Uhr
Ort: A9 Beelitz, Landkreis Potsdam-Mittelmark, Brandenburg
(th) Am Dienstagnachmittag ist ein Lkw auf der Autobahn 9 in Brand geraten. Der Vorfall ereignete sich zwischen Beelitz und Brück in Fahrtrichtung Leipzig. Der Fahrer konnte seinen brennenden Sattelzug noch auf den Verzögerungsstreifen des Rastplatzes "Borker Heide" lenken. Er blieb unverletzt. Ursache war vermutlich ein technischer Defekt. Die Autobahn glich nach dem Löscheinsatz einer Winterlandschaft.
Ein technischer Defekt hat das Feuer wohl ausgelöst. Der Fahrer lenkte den Lkw geistesgegenwärtig auf den Verzögerungsstreifen. Er brachte sich unverletzt in Sicherheit. Kurz darauf stand das Fahrerhaus bereits in Vollbrand. Meterhohe Flammen schlugen aus der Zugmaschine. Sie griffen auf den vorderen Bereich des Aufliegers über. Eine dichte schwarze Rauchsäule war kilometerweit sichtbar.
Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an. Mehrere Trupps kämpften unter schwerem Atemschutz gegen die Flammen. Tanklöschfahrzeuge sicherten im Pendelverkehr die Wasserversorgung. Nach dem Löschen der Flammen begannen aufwendige Nachlöscharbeiten. Die Einsatzkräfte setzten große Mengen Löschschaum ein. So erstickten sie auch die letzten Glutnester. Die Autobahn verwandelte sich in eine weiße Schaumlandschaft.
Die Zugmaschine brannte vollständig aus. Der Auflieger wurde im Frontbereich erheblich beschädigt. Der Sattelauflieger war glücklicherweise fast leer. Er war nur mit wenigen Holzpaletten beladen. Die A9 war während der Löscharbeiten stundenlang voll gesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Ein technischer Defekt gilt als wahrscheinliche Ursache. Die Höhe des Sachschadens ist noch unklar.
Dachstuhl von historischem Fachwerkhaus steht in Vollbrand - Brand von Hütte greift auf Dachstuhl über - zahlreiche Feuerwehrkräfte im Großeinsatz - zwei Personen werden leicht verletzt
Löscharbeiten dauern an - Fachwerkhaus durch das Feuer erheblich beschädigt
14.07.26, 14:45 Uhr
Datum: Dienstag, 14. Juli 2026, 12:10 Uhr
Ort: Wiernsheim - Pinache, Enzkreis, Baden-Württemberg
(th) Am Dienstagmittag ist es im Wiernsheimer Ortsteil Pinache zu einem Gebäudebrand gekommen, bei dem zwei Personen leicht verletzt wurden.
Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen brach das Feuer um 12:13 Uhr in einer Hütte aus, die sich hinter einem Wohnhaus am Kirchplatz befindet. In der Folge griffen die Flammen zunächst auf eine weitere Hütte und schließlich auf das angrenzende Wohngebäude über.
Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot von insgesamt 25 Fahrzeugen und über 100 Einsatzkräften vor Ort, um den Brand unter Kontrolle zu bringen. Trotz der umfangreichen Löscharbeiten der Rettungskräfte ist das betroffene Wohnhaus nicht mehr bewohnbar. Die beiden leicht verletzten Personen wurden vor Ort medizinisch versorgt.
Die Ermittlungen zur genauen Brandursache wurden von der Polizei aufgenommen und dauern an. Angaben zur Höhe des entstandenen Sachschadens können zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht gemacht werden.
POL-H: Hannoversches Schützenfest 2026: Polizei zieht positive Bilanz
Rettungswagen kollidiert auf Weg zum Einsatz mit Auto und überschlägt sich – Einsatzkräfte waren mit Blaulicht und Martinshorn unterwegs – Pkw rammt Rettungsfahrzeug in die Seite – Trümmerteile des Kastenaufbaus und das Blaulicht fliegen über Kreuzung ...
Kein Patient an Bord des Rettungswagens – Totaler Ampelausfall sorgt für Verkehrschaos und Staus in alle Richtungen
14.07.26, 11:23 Uhr
Datum: Dienstag, 14. Juli 2026, 09:30 Uhr
Ort: Kempten, Bayern
(jb) Bei einem schweren Zusammenstoß zwischen einem Rettungswagen auf Einsatzfahrt und einem Pkw in Kempten ist am Dienstagvormittag hoher Sachschaden entstanden. Die Insassen beider Fahrzeuge blieben nach ersten Informationen der Polizei unverletzt. Ein Patient befand sich zum Unfallzeitpunkt nicht im Rettungswagen. Der Rettungswagen fuhr gegen 9:30 Uhr mit Blaulicht und Martinshorn in den Kreuzungsbereich ein. Aus ungeklärter Ursache stieß das Fahrzeug mit einem Pkw zusammen, der den Rettungswagen in die Seite traf. Trümmerteile des Kastenaufbaus und das Blaulicht wurden über die Kreuzung geschleudert. Beide Fahrzeuge waren nach der Kollision nicht mehr fahrbereit. Der Sachschaden wird auf mehrere zehntausend Euro geschätzt. Durch den Unfall wurde auch die Ampelanlage der stark frequentierten Kreuzung zerstört und fiel vollständig aus, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und Staus in alle Richtungen führte.
Unwetter mit zentimetergroßen Hagelkörnern und massivem Starkregen zieht über Kreis Hildesheim – Gewitterzelle flutet Ortschaften in kürzester Zeit – Feuerwehr rettet in vollaufendem Keller eingeschlossene Frau aus Wassermassen – Person ins Krankenhaus...
Wasser steht einen halben Meter hoch in den Häusern
14.07.26, 01:40 Uhr
Datum: Montag, 13. Juli 2026, 23:00 Uhr
Ort: Sarstedt-Gödringen, Landkreis Hildesheim, Niedersachsen
(jb) Ein schweres Unwetter mit Hagelkörnern von mehreren Zentimetern Durchmesser und massivem Starkregen hat am Montagabend in Teilen von Sarstedt (Landkreis Hildesheim) erhebliche Schäden verursacht. Besonders betroffen waren die Ortschaften Hotteln und Gödringen. In Gödringen rettete die Feuerwehr eine in einem vollaufenden Keller eingeschlossene Frau aus den Wassermassen. Sie wurde an den Rettungsdienst übergeben und in ein Krankenhaus nach Hildesheim gebracht. Das Unwetter zog gegen 22:25 Uhr aus Richtung Hannover auf. Laut dem Sarstedter Stadtbrandmeister Jens Klug fielen in Hotteln binnen kürzester Zeit enorme Mengen Niederschlag. Die Straßen standen teilweise so hoch unter Wasser, dass die alarmierten Einsatzkräfte Probleme hatten, die Gerätehäuser zu erreichen. Am Feuerwehrhaus in Hotteln zertrümmerte der Hagel das Dach. Insgesamt arbeitete die Feuerwehr in den beiden Ortschaften ein halbes Dutzend unwetterbedingte Einsatzstellen ab, vor allem vollgelaufene Keller, in denen das Wasser rund einen halben Meter hoch stand. Ein Dachdecker wurde für den Dienstagmorgen zur Schadensbegutachtung am Feuerwehrhaus angefordert.
Auto geht in Tunnelröhre plötzlich in Flammen auf und sorgt für giftige Rauchwolke im Tunnel - alle drei Insassen können sich nach gescheiterten Löschversuchen ins Freie retten - großes Aufgebot an Feuerwehr- und Rettungskräften rückt an - wie durch...
Tunnelbetreiber untersucht nun mögliche Schäden am Tunnel - Tunnelröhre blieb in der Nacht gesperrt - Einsatzmaßnahmen dauern bis tief in die Nacht hinein an
14.07.26, 01:07 Uhr
Datum: Montag, 13. Juli 2026, 21:40 Uhr
Ort: Karlsruhe - Grötzingen, Baden-Württemberg
(jb) Ein brennendes Auto im Grötzinger Tunnel auf der B10 bei Karlsruhe hat am späten Montagabend einen Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ausgelöst.
Gegen 21:40 Uhr schlug zunächst die Brandmeldeanlage im Tunnel Alarm. Wenige Minuten später wurde die Alarmstufe aufgrund zahlreicher Notrufe und einer massiven Rauchentwicklung erhöht.
Zahlreiche Kräfte der Berufsfeuerwehr Karlsruhe sowie der Freiwilligen Feuerwehren aus Durlach und Grötzingen rückten zur Einsatzstelle aus. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand ein Pkw in der Tunnelröhre bereits in Vollbrand. Die drei Insassen konnten das Fahrzeug glücklicherweise noch rechtzeitig verlassen und blieben unverletzt. Eigene Löschversuche waren zuvor gescheitert. Weitere Fahrzeuge oder Personen befanden sich nach Angaben der Einsatzkräfte nicht mehr im Tunnel.
Dichter schwarzer Rauch drang aus der Tunnelöffnung und war bereits von außen deutlich sichtbar. Unter Atemschutz gingen die Feuerwehrleute zur Brandbekämpfung vor und konnten das Feuer zügig unter Kontrolle bringen. Die drei Fahrzeuginsassen wurden vorsorglich medizinisch untersucht, mussten jedoch nicht ins Krankenhaus gebracht werden.
Tunnelbrände gelten als besonders gefährlich. Bereits wenige Atemzüge des hochgiftigen Brandrauchs können lebensgefährlich sein. Dass sich alle Insassen rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten und sich keine weiteren Verkehrsteilnehmer im Tunnel befanden, hatte verhindert, dass der Einsatz schlimme Folgen hatte.
Für die Dauer des Einsatzes musste der Grötzinger Tunnel vollständig gesperrt werden. Der Tunnelbetreiber untersucht nun mögliche Schäden an der Gebäudetechnik sowie an der Tunnelkonstruktion. Ob der Tunnel kurzfristig wieder freigegeben werden kann oder die Sperrung länger andauert, ist derzeit noch unklar. Die Brandursache wird von der Polizei ermittelt.
Land unter - Langanhaltende Gewitterzelle sorgt für Großalarm in zwei Landkreisen – Straßen stehen knietief unter Wasser – Wassermassen fluten Unterführungen in kurzer Zeit – Streifenwagenbesatzung unterschätzt Wasserstand – Polizeibus steht bis zu...
Über 150 Rettungseinsätze in der gesamten Region
14.07.26, 00:57 Uhr
Datum: Montag, 13. Juli 2026, ab 19:00 Uhr
Ort: Kellinghusen und Elmshorn, Landkreise Steinburg und Pinneberg, Schleswig-Holstein
(jb) Eine schwere Unwetterfront hat am Montagabend in den schleswig-holsteinischen Kreisen Pinneberg und Steinburg zu mehr als 150 Rettungs- und Hilfseinsätzen geführt. Besonders betroffen waren die Städte Elmshorn und Kellinghusen, über denen sich eine langanhaltende Gewitterzelle entleerte. In Kellinghusen standen mehrere Straßen knietief unter Wasser. In Elmshorn fluteten die Wassermassen Unterführungen und überraschten Autofahrer. Eine Streifenwagenbesatzung unterschätzte den Wasserstand in einer dieser Unterführungen; das Einsatzfahrzeug erlitt mutmaßlich einen Totalschaden und wurde in der Nacht geborgen. Zudem rückten die Kräfte in Elmshorn zu einem Dachstuhlbrand aus, der vermutlich auf einen Blitzeinschlag zurückgeht. Zwischen Elmshorn und Horst beschädigte großer Hagel mehrere Fahrzeuge. Da die Freiwillige Feuerwehr Elmshorn die Vielzahl der Einsätze nicht allein bewältigen konnte, forderten die Einsatzkräfte Unterstützung von Nachbarwehren und dem Technischen Hilfswerk (THW) an. Die Leitstelle West bilanzierte für beide Landkreise am Ende mehr als 150 Einsätze.
Unwetterfront bringt massive Überschwemmungen im Stadtgebiet von Hannover - großflächiger Hagelniederschlag verwandelt Flughafen-Vorplatz in winterliche Landschaft (on tape) - Terminal am Flughafen Hannover unter Wasser - Reisende warten bange an...
Weiter Probleme bei Abfertigungen in der Nacht am Flughafen Hannover-Langenhagen
13.07.26, 23:51 Uhr
Datum: Montag, 13. Juli 2026, 23:00 Uhr
Ort: Langenhagen, Region Hannover, Niedersachsen
(jb) Eine schwere Unwetterfront mit extremem Starkregen, Blitzschlag und Hagel teils in Golfballgröße hat am Montagabend in der Region Hannover zu massiven Behinderungen und Überflutungen geführt. Wassermassen machten zahlreiche Straßen vorübergehend unpassierbar und ließen Fahrzeuge im tiefen Wasser liegen. Die dicken Hagelmassen verwandelten Straßenränder und Böschungen mitten im Sommer in Winterlandschaften. Die Feuerwehr rückte zu einer Vielzahl wetterbedingter Einsätze aus, um unter anderem umgestürzte Bäume zu zersägen, die mit dem Wurzelwerk ausgebrochen waren. Besonders betroffen war Langenhagen. Dort drang Wasser in ein Terminal des Flughafens Hannover-Langenhagen ein, weshalb der Flugbetrieb kurzzeitig eingestellt werden musste. Passagiere berichteten von einer riskanten Anreise durch bis zu einen halben Meter tiefe Überflutungen auf den Zufahrtsstraßen. Auch nach der Wiederaufnahme des Flugbetriebs kam es bei der Abfertigung der Passagiere im Terminal zu erheblichen Verzögerungen. In Langenhagen drangen die Sturzfluten zudem in zahlreiche Gebäude ein. In der Innenstadt lief unter anderem ein Schulranzengeschäft knietief voll Wasser. Mithilfe von Nachbarn und Angehörigen, die das Wasser mit Kisten und Besen aus dem Laden schoben und Waren sicherten, konnte Schlimmeres verhindert werden. Da auch die Gullys die Wassermassen nicht mehr aufnehmen konnten, dauerten die Aufräumarbeiten längere Zeit an.

