Sammlung von Newsfeeds
Opel Astra droht auf Glätte den Hang hinabzurutschen - Fahrer kann Fahrzeug im Schnee stoppen - Feuerwehr rückt mit Schneeketten an um PKW zu sichern
Streufahrzeug der Stadtreinigung wird hinzugerufen um glatte Straße zu streuen
11.01.26, 18:17 Uhr
Datum: Sonntag, 11. Januar 2026, 18:00 Uhr
Ort: Wuppertal Cronenberg, Nordrhein-Westfalen
(jk) Obwohl der Eisregen bislang noch nicht eingesetzt hatt, kam es am Sonntagabend in Wuppertal-Cronenberg bereits zu einer gefährlichen Verkehrssituation auf glatter Fahrbahn. In der Zillertaler Straße drohte ein Pkw auf der bereits stark vereisten Fahrbahn einen Hang hinabzurutschen. Der Fahrer reagierte umsichtig und brachte das Fahrzeug auf der Fahrbahnseite zum Stehen, um durch den vorhandenen Schnee ausreichend Grip zu behalten. Ein Weiterfahren hätte die Gefahr eines unkontrollierten Abrutschens deutlich erhöht.
Zur Absicherung der Situation wurde die Feuerwehr alarmiert. Ein Rüstwagen rückte an, mit Schneeketten auf der Hinterachse an, um den Opel Astra zu sichern und ein weiteres Abrutschen zu verhindern.
Fahrzeug der Stadtreinigung Wuppertal wurden ebenfalls eingesetzt, um die Zillertaler Straße zu streuen und die Verkehrssicherheit wiederherzustellen.
Eisregen in der Nacht zu Montag sorgt für gefährliche Glätte - Zahlreiche Städte und Landkreise setzen Präsenzunterricht aus - Sturmtief Elli sorgte bereits Freitag mit viel Schnee für Schulausfälle
Deutscher Wetterdienst warnt vor Glatteis.
11.01.26, 17:09 Uhr
Datum: Sonntag, 11. Januar 2026, 16:30 Uhr
Ort: Landkreis Aurich, Niedersachsen
(jk) Das winterliche Wetter hält Deutschland weiter fest im Griff und sorgt erneut für Einschränkungen im Schulbetrieb in Niedersachsen. In zahlreichen Städten und Landkreisen fallen am Montag Schulen aus. Diesmal nicht wegen Schnee oder Sturm, sondern aufgrund der Warnung vor gefährlichem Eisregen und daraus resultierender Straßenglätte. Nach Angaben des Deutscher Wetterdienst wird in weiten Teilen Norddeutschlands gefrierender Regen erwartet. Die Niederschläge treffen auf stark ausgekühlte Böden und können innerhalb kurzer Zeit zu spiegelglatten Straßen und Gehwegen führen. Entsprechend hoch ist die Unfallgefahr. Angesichts der prognostizierten Wetterlage setzt das Schulministerium auf Distanzunterricht. Schülerinnen und Schüler, die dennoch zur Schule kommen, werden dort Notbetreut. Bereits am Freitag war der Präsenzunterricht in weiten Teilen Niedersachsen wegen Schnee ausgefallen. Die erneute Wetterwarnung zwingt nun vielerorts zu weiteren Einschränkungen im Schulbetrieb
Nach Schnee droht Glatteis - Regen in der Nacht zu Montag trifft auf ausgekühlte Böden - Hohe Glatteisgefahr - Schulministerium ordnet landesweiten Distanzunterricht an
Deutscher Wetterdienst gibt Unwetterwarnung aus
11.01.26, 16:45 Uhr
Datum: Sonntag, 11. Januar 2026, 16:00 Uhr
Ort: Köln, Nordrhein-Westfalen
(jk) Nach dem Sturmtief Elli, das zuletzt für Temperaturen im Minusbereich und Schneefälle sorgte und zahlreiche Klassenzimmer leer bleiben ließ, führt eine neue Wetterlage in Nordrhein-Westfalen zu weiteren Einschränkungen. Der Deutscher Wetterdienst hatte eine landesweite Vorabwarnung herausgegeben. Zum Wochenbeginn wird es zwar wieder milder, in der Nacht zu Montag wird jedoch Regen erwartet. Dieser trifft auf stark ausgekühlte Böden sowie vorhandene Schnee- und Eisreste und kann auf Straßen und Gehwegen gefrieren. Wegen der erheblichen Glättegefahr ordnete das Schulministerium an, dass der Präsenzunterricht an allen Schulen in Nordrhein-Westfalen am Montag ausfällt. Stattdessen sollen die Schulen Distanzunterricht anbieten, eine Notbetreuung bleibt eingerichtet.
POL-H: Zeugen gesucht: Zwei Fahrzeuge kollidieren auf dem Bischofsholer Damm
Thermometer in Stadtzentrum von Delmenhorst zeigt minus 12 Grad – Arktische Temperaturen im Umland noch deutlich tiefer – Kälte-Dreieck lag am frühen Morgen zwischen Hamburg und Hannover – Bisher frostigster Zeitpunkt des gesamten Winters
Einige lassen sich vom Frühspaziergang bei zweistelligen Minusgraden nicht abhalten
11.01.26, 11:18 Uhr
Datum: Sonntag, 11. Januar 2026, 10:00 Uhr
Ort: Delmenhorst, Niedersachsen
(jb) In Norddeutschland haben die Menschen die bisher kälteste Nacht dieses Winters erlebt. Zwischen 07:00 und 10:00 Uhr heute Morgen lag der Kältepol der Bundesrepublik in einem Dreieck zwischen Hamburg und Hannover. Am kältesten war es vermutlich in und um Delmenhorst. Auf öffentlichen Informationstafeln in den Stadtzentren wurden am Morgen Temperaturen von minus 12 Grad gemessen. Diese Messungen fanden an belebten, bebauten Orten statt - im Umland von Delmenhorst sowie auf freiem Feld war es folglich noch deutlich kälter.
Acht Freunde bauen zwei Meter Iglu in der Innenstadt – Klirrende Kälte bei minus zehn Grad macht Kindheitstraum nach jahrelangem Warten auf Schnee wahr (im O-Ton) – Eis-Festung mit Lichterketten und Discolicht inszeniert – Feierliche Einweihung einiger...
Erbauer hoffen auf Erhalt durch anhaltende Kältewelle - Disco-Iglu steht nun im Auricher Stadtzentrum
10.01.26, 23:21 Uhr
Datum: Samstag, 10. Januar 2026, 22:00 Uhr
Ort: Aurich, Niedersachsen
(jb) Die klirrende Kälte im Norden hat eine Gruppe von Freunden in Aurich für ein außergewöhnliches Projekt genutzt. Bei Temperaturen von bis zu minus zehn Grad haben die jungen Männer im Alter zwischen 23 und 34 Jahren direkt an einer Straße im Stadtzentrum ein über zwei Meter hohes Iglu errichtet. Wie Initiator Ralf Gruel (32) erklärte, erfüllte er sich damit einen langgehegten Kindheitstraum, der mangels Schnee in den letzten zehn Jahren nie realisierbar war. Insgesamt arbeiteten bis zu acht Freunde über mehrere Stunden an dem Bauwerk, das schließlich mit einer Lichterkette und Discolichtern dekoriert wurde. Traditionell ostfriesisch wurde die Fertigstellung nicht mit Kaltgetränken, sondern mit einem „Prosit Ostfriesentee“ gefeiert. Die Erbauer hoffen nun, dass der angekündigte starke Frost das Iglu in den kommenden Nächten weiter aushärtet, damit die frostige Behausung noch einige Tage erhalten bleibt. Neuschnee wird für Aurich vorerst nicht erwartet, dafür bleibt es aber weiterhin bei strengem Dauerfrost.
Extreme Frostwelle rollt nach Sturm „Elli“ heran – DRK-Kältebus im Einsatz gegen den Erfrierungstod – Schlafsäcke und heiße Suppe für Obdachlose – Akuter Mangel an warmer Kleidung und Socken – Helfer appellieren an Wachsamkeit der Bürger (im O-Ton)
Bei lebensbedrohlichen Anzeichen sofort den Notruf 112 wählen - Kälte-Drama: Bis zu Minus 20 Grad drohen
10.01.26, 22:57 Uhr
Datum: Samstag, 10. Januar 2026, 22:00 Uhr
Ort: Bradenburg an der Havel, Landkreis Potsdam-Mittelmark, Brandenburg
(jb) Nach dem Abzug von Sturm „Elli“ droht weiten Teilen Deutschlands eine extreme Kältewelle mit Temperaturen von bis zu minus 20 Grad. In Brandenburg an der Havel bereiten sich Hilfsorganisationen auf eine harte Nacht vor, in der die Werte auf bis zu minus 15 Grad sinken sollen. Um die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft vor dem Erfrieren zu schützen, sind Teams des Deutschen Roten Kreuzes mit dem Kältebus im Stadtgebiet unterwegs. Die ehrenamtlichen Helfer der DRK-Bereitschaft versorgen Obdachlose mit heißen Getränken, Suppen sowie gespendeter Kleidung und Schlafsäcken. Patrick Maier Seiffert vom DRK Brandenburg erklärte, dass vor allem Socken und warme Unterwäsche derzeit Mangelware seien. Der Kältebus fährt feste Punkte ab, reagiert aber auch auf Hinweise aus der Bevölkerung, die per E-Mail oder Telefon eingehen. Neben der materiellen Hilfe bieten die Helfer oft auch ein offenes Ohr für die Schicksale der Betroffenen an. Die ehrenamtlichen Kräfte mahnen Bürger zur Wachsamkeit: Wer Menschen mit Anzeichen von Erfrierungen oder unzureichender Kleidung im Freien sieht, sollte nicht zögern, Hilfe anzubieten oder im Notfall direkt den Rettungsdienst unter 112 zu alarmieren. Planmäßig ist der Kältebus in Brandenburg jeden Mittwoch und Samstag ab 18 Uhr im Einsatz, bei extremer Wetterlage werden jedoch auch Spontaneinsätze ermöglicht.
Nachdem die Schneemassen beiseite geräumt sind - Menschen machen sich auf zu Winterspaziergängen in schöner Schneelandschaft auf der Nordseeinsel
Schöne Landschaftsbilder vom Samstagmittag
10.01.26, 16:44 Uhr
Datum: Samstag, 10. Januar 2026, 14:00 Uhr
Ort: Insel Norderney, Niedersachsen
(jb) Abseits des großen Trubels trauten sich die Menschen auf der Nordseeinsel Norderney am Samstagmittag vor die Türe. Nachdem die Schneeberge beiseite geräumt waren und die Straßen wieder weitestgehend passierbar, nahmen einige Menschen die Schneelandschaft zum Anlass eines schönen Winterspaziergangs.
Kettenreaktion nach Unfall - VW und Opel stoßen zusammen - Opel wird auf Gehweg abgewiesen, erfasst E-Scooter-Fahrerin und prallt gegen Eingangs-Gebäude von Spielhalle - Eine Verletzte
Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden - Roller-Fahrerin in Klinik gebracht
10.01.26, 15:14 Uhr
Datum: Samstag, 10. Januar 2026, 13:00 Uhr
Ort: Harburg, Hamburg
(jb) Kettenreaktion bei einem Unfall in Hamburg-Harburg. Um kurz vor 13 Uhr stießen ein VW und ein Opel auf der Winsener Straße zusammen. Die Ursache ist noch unklar. Nach dem Zusammenstoß wurde der Opel mit polnischer Zulassung auf einen Gehweg abgewiesen und erfasst eine E-Roller-Fahrerin die dort unterwegs war. In der Folge prallte das Auto in die Gebäudefront einer Spielhalle und beschädigte sie erheblich. Lediglich die Rollerfahrerin wurde nach ersten Infos vor Ort verletzt in eine Klinik gebracht. Die Polizei ermittelt.
Wichtige Zufahrt zwischen Hafen und Inselbewohnern nach stundenlangem Einsatz von Räumdiensten wieder frei - Insel war 24 Stunden von Rettungsfahrzeugen abgeschnitten - Verwehungen bildeten Schnee-Berge von bis zu anderthalb Metern Höhe
Krankentransporte zum Festland können wieder stattfinden
10.01.26, 12:04 Uhr
Datum: Samstag, 10. Januar 2026, 10:00 Uhr
Ort: Insel Wangerooge, Niedersachsen
(jb) Auf der Nordseeinsel Wangerooge konnte am Vormittag die wichtige Verbindung zwischen dem Westdorf und dem Hafen wiederhergestellt werden. Nach dem schweren Sturm „Elli“ war die Straße durch massive Schneeverwehungen von bis zu anderthalb Metern Höhe unpassierbar geworden. Insgesamt drei Stunden lang war ein Radlader der Kurverwaltung im Dauereinsatz, um die Schneemassen zu beseitigen. Die Räumung war vordringlich, da der Hafen für Rettungsfahrzeuge rund 24 Stunden lang nicht erreichbar war. Dies ist besonders kritisch, da im Hafen ein Boot der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger bereitsteht, um bei extremen Wetterlagen wie am gestrigen Freitag Krankentransporte zum Festland durchzuführen. Durch den Einsatz ist die medizinische Notfallversorgung über den Seeweg nun wieder vollständig gesichert.
Zahlreiche dicke Eiszapfen an Wohnhäusern drohen herabzustürzen - Feuerwehr muss mit Drehleiter anrücken - Gehweg gesperrt
10.01.26, 11:29 Uhr
Datum: Samstag, 10. Januar 2026, 11:00 Uhr
Ort: Hamburg
(jb) Das einsetzende Tauwetter in Hamburg hat am Vormittag zu mehreren Feuerwehreinsätzen wegen Eiszapfen geführt. Betroffen waren unter anderem die Bergstraße in der Innenstadt sowie die Thadenstraße im Stadtteil Altona. Gegen elf Uhr mussten Einsatzkräfte die Gehwege vor Wohnhäusern weiträumig absperren, da sich dort massive Eiszapfen an den Dachkanten gelöst hatten. Um die Gefahr zu beseitigen, kam eine Drehleiter zum Einsatz, von der aus die Feuerwehrmänner die schweren Eisgebilde kontrolliert in die Tiefe stießen. Nach Abschluss der Arbeiten wurden die betroffenen Fußgängerbereiche wieder für den Verkehr freigegeben.
Fahrer von 40-Tonner verliert auf verschneiter Autobahn die Kontrolle und kracht in die Leitplanken - große Mengen Diesel laufen im Schneematsch über die Fahrbahn - Feuerwehr im Unwelteinsatz - Sattelzug muss geborgen werden
Räumdienste im Dauereinsatz auf der Autobahn (on Tape) - anhaltender Schneefall sorgt für schneebedeckte Fahrbahn
10.01.26, 11:23 Uhr
Datum: Samstag, 10. Januar 2026, 10:00 Uhr
Ort: A45 bei Drolshagen, Fahrtichtung Dortmund, Landkreis Olpe, Nordrhein-Westfalen
(jb) Auf der verschneiten A45 bei Drolshagen in Fahrtrichtung Dortmund ist es am Samstagmorgen zu einem Glätteunfall gekommen. Bei winterlichen Straßenverhältnissen geriet ein Sattelzug auf schneeglatter Fahrbahn ins Schleudern und prallte in die Leitplanken.
Durch den Aufprall liefen große Mengen Diesel aus dem Fahrzeug aus. Der Kraftstoff vermischte sich mit Schneematsch und verteilte sich über Teile der Autobahn. Die Feuerwehr rückte gemeinsam mit der Polizei an, um die Unfallstelle abzusichern und auslaufende Betriebsstoffe aufzunehmen.
Der verunglückte Lkw musste aufwendig geborgen werden. Verletzt wurde bei dem Unfall nach Angaben der Einsatzkräfte niemand. Während der Bergungs- und Reinigungsarbeiten war die A45 nur in eine Richtung befahrbar. Die Fahrbahn musste anschließend gründlich gereinigt werden, um die Verkehrssicherheit wiederherzustellen.
Zu größeren Verkehrsbehinderungen kam es dennoch zeitweise. Die Polizei bittet Verkehrsteilnehmer weiterhin um erhöhte Vorsicht bei winterlichen Straßenverhältnissen.
Wütende Passagiere überrennen erste eintreffende Züge – Lange Schlangen vor Info-Schaltern – Züge Richtung Süden fallen trotz Ankündigung aus – Gereizte Stimmung auf vollgestopften Bahnsteigen (im O-Ton)
Massive Verspätungen und kurzfristige Ausfälle trotz Wiederaufnahme
10.01.26, 10:16 Uhr
Datum: Samstag, 10. Januar 2026, 10:00 Uhr
Ort: Hamburg
(jb) Nach den wetterbedingten Ausfällen des gestrigen Tages rollt der Bahnverkehr in Hamburg seit heute Vormittag wieder an. Seit 10:00 Uhr verlassen die ersten Fern- und Regionalzüge den Hamburger Hauptbahnhof, einen der verkehrsreichsten Knotenpunkte Europas. Dennoch bleibt die Lage für Reisende extrem angespannt. Vor den Informationszentren der Deutschen Bahn bilden sich lange Schlangen, da viele Passagiere nach neuen Verbindungen für ihre ausgefallenen Fahrten suchen. Trotz der offiziellen Wiederaufnahme des Betriebs kommt es weiterhin zu kurzfristigen Ausfällen und erheblichen Verspätungen. So berichten Reisende, dass angekündigte Züge, etwa in Richtung Stuttgart, dennoch entfallen oder so überfüllt sind, dass kein Zusteigen mehr möglich ist. Die Stimmung am Hamburger Hauptbahnhof ist zunehemend gereizt. Viele Menschen, die dringend nach Hause oder zur Arbeit müssen, drängen auf die bereits überfüllten Bahnsteige. Die ersten eintreffenden Züge werden von den wartenden Massen regelrecht überrannt.
Radlader und THW-Großeinsatz gegen die Schneemassen – Teils zwei Meter hohe Schneewehen schneiden Orte von Außenwelt ab - THW muss mit schwerem Gerät anrücken und Landstraßen räumen - Winterdienst-Mitarbeiter schuften mit nur drei Stunden Schlaf (im O...
Räum- und Bergungsarbeiten dauern am Samstagmorgen unter Hochdruck an
10.01.26, 10:13 Uhr
Datum: Samstag, 10. Januar 2026, 07:00 Uhr
Ort: Leezdorf, Großheide und Neßmersiel, Landkreis Aurich, Niedersachsen
(jb) Starker Schneefall hat am Samstagmorgen in Ostfriesland zu erheblichen Problemen im Straßenverkehr geführt. Die Straßen mussten möglichst schnell geräumt werden. In mehreren Orten, unter anderem in Leezdorf und Großheide, waren Radlader privater Firmen im Winterdienst im Einsatz, um die wichtigsten Verkehrswege freizubekommen. Viele der eingesetzten Mitarbeiter hatten nur wenige Stunden Schlaf. Nach Angaben aus dem Winterdienst wurden in der Nacht und am frühen Morgen zahlreiche Einsätze gefahren. Fahrzeuge mussten aus Gräben geborgen werden, hinzu kamen starke Schneeverwehungen durch anhaltenden Wind. Die Lage wurde als teils beherrschbar, teils schwierig beschrieben. Insbesondere am Morgen kam es erneut zu Problemen, da viele Autofahrer unterwegs waren und trotz Räumarbeiten im Schnee stecken blieben oder den Einsatzfahrzeugen die Arbeit erschwerten. Sogar das schwere Gerät ist vor dem Wetter nicht gefeit. Während der Dreharbeiten blieb ein Räumfahrzeug im Schnee stecken und musste geborgen werden. Hermann Jibben vom Winterdienst berichtete, dass er in der Nacht nur kurz schlafen konnte, bevor neue Einsätze folgten. Auch der Mitarbeiter Christoph Jibben war nach eigenen Angaben nur etwa drei Stunden im Bett, bevor er wieder ausrückte. Teilweise seien Straßen und sogar Fahrradwege kaum noch zu erkennen gewesen, einzelne Fahrzeuge hätten sich erneut festgefahren. In einem Fall blieb der Chef einer IT-Firma auf dem Weg zur Arbeit mit seinem Auto stecken. Mehrere Versuche, das Fahrzeug freizubekommen, scheiterten zunächst. Kollegen versuchten mit Schaufeln, Matten und Abschleppmaßnahmen zu helfen. Bislang erfolglos. In Neßmersiel musste sogar das THW ausrücken. Eine Landstraße zwischen Norden und Westerholt sorgte für teils zwei Meter hohe Schneewehen. Mehrere Orte waren dort nicht mehr erreichbar. Das Hlfswerk half dem Winterdienst aus um die Straße freizuräumen.
Opel seit Freitag in massiver Schneewehe gefangen – Insel-Bewohner müssen Wagen aufgeben und zu Fuß heimlaufen nachdem Schippe bei Befreiungs-Versuchen abbricht (on tape) – Fahrzeug fast vollständig unter Schnee-Massen begraben – Bagger rücken zur...
Meteorologen warnen vor Temperatursturz auf minus 6 Grad
10.01.26, 10:08 Uhr
Datum: Samstag, 10. Januar 2026, 09:00 Uhr
Ort: Insel Norderney, Niedersachsen
(jb) Auf der Nordseeinsel Norderney halten extreme Schneemassen die Bewohner in Atem. Seit Freitagabend steckt dort ein Opel in einer massiven Schneewehe fest. Die Insassen mussten ihr Fahrzeug stehen lassen und den Heimweg zu Fuß antreten, nachdem erste Befreiungsversuche mit Schaufeln scheiterten. Inzwischen ist das Auto durch den starken Wind fast vollständig unter dem Schnee verschwunden. Erst nachdem sich der Sturm am frühen Morgen gelegt hat, konnten die Bergungsarbeiten effektiv beginnen. Zuvor hatten ständige Verwehungen ein Räumen unmöglich gemacht. Die betroffene Straße wurde weiträumig mit Flatterband abgesperrt. Um das Fahrzeug vor dem angekündigten Frost zu bergen, sind nun Bagger im Einsatz. Die Einsatzkräfte räumen den Schnee auf eine angrenzende Wiese, um überhaupt an den Wagen heranzukommen. Eile ist geboten: Für die kommenden zwei Tage sagen Meteorologen strengen Frost mit Temperaturen von bis zu minus 6 Grad voraus, was die Schneemassen hart wie Beton gefrieren lassen könnte.
Halber Meter Neuschnee im Schwarzwald erwartet - dichtes Schneetreiben auf der B500 - orkanartige Böen sorgen für Schneeverwehungen - Winterdienste im Dauereinsatz - Fahrradfahrer mit Kurzarm-Shirt kämpft sich durch das Schneegestöber (on Tape)
Wetterwarnung Stufe 3 von 4 für den Schwarzwald am heutigen Samstag ausgerufen - Kinder toben im Schnee
10.01.26, 09:00 Uhr
Datum: Samstag, 10. Januar 2026, 08:00 Uhr
Ort: Titisee-Neustadt, B500, Schwarzwald, Baden-Württemberg
(jb) Sturmtief „Elli“ dreht im Südwesten auf und bringt am Wochenende einen heftigen Wintereinbruch nach Baden-Württemberg. Vor allem im Schwarzwald droht ein Schnee-Chaos, während Schneeverwehungen, starker Neuschnee und Sturmböen bereits seit Samstagmorgen für erhebliche Probleme sorgen. Rund um Titisee-Neustadt setzte früh intensiver Schneefall ein, Straßen waren nur sehr vorsichtig befahrbar.
Der Deutsche Wetterdienst warnt für mehrere Regionen im Schwarzwald bis in die Nacht zum Sonntag vor Unwetter der Stufe 3 von 4. Den gesamten Samstag über wird mit starkem Schneefall von bis zu einem halben Meter Neuschnee gerechnet. Dazu kommen orkanartige Sturmböen. Wer jedoch gut gerüstet für den Winter ist, kann die weiße Pracht im schönen Schwarzwald genießen.
Drehgestell hängt komplett neben der Schiene – Schritttempo der Schienenfahrzeuge soll weitere Entgleisungen verhindern
Keine Verletzten
09.01.26, 22:52 Uhr
Datum: Freitag, 09. Januar 2026, 19:45 Uhr
Ort: Brandenburg an der Havel, Brandenburg
(th) Am Freitagabend um 19:45 Uhr entgleiste in Brandenburg an der Havel eine Straßenbahn wegen großer Schneemengen. In der betroffenen Bahn saßen 16 Personen. Nach Angaben der Einsatzkräfte blieb niemand verletzt. Die Fahrgäste stiegen am Unfallort aus und wurden betreut.
Die Bergung war aufwendig. Einsatzkräfte hoben die Bahn zurück auf die Schiene. Anschließend zogen die Verkehrsbetriebe die betroffene Straßenbahn aus dem Verkehr und ins Depot. Weitere Züge der Linie wurden vorübergehend umgeleitet. Über eine Weichenverbindung konnten andere Bahnen an der Unfallstelle vorbeigeführt werden.
Die Umleitung ging nur in Schritttempo. Die Weichen waren mit Schnee und Eis bedeckt. Genau diese Vereisung kann die Ursache für die Entgleisung sein. Schneemassen blockierten möglicherweise die Zunge der Weiche, so dass Räder aus dem Profil liefen. Techniker prüfen nun die Weichenmechanik und die Signaltechnik.
Die Verkehrsbetriebe arbeiten mit Hochdruck daran, um die Strecke schnell wieder freizugeben.
"Elli" drückt Ostsee über die Kaimauer – Wasser zusätzlich zu Schneeverwehungen
Anwohner waren vorbereitet
09.01.26, 22:38 Uhr
Datum: Freitag, 09. Januar 2026, 22:00 Uhr
Ort: Flensburg, Schleswig-Holstein
(th) Schon den ganzen Tag über sorgte Wintersturm „Elli“ für Probleme auf den Straßen in Nord- und Mitteldeutschland. Doch neben Schneeverwehungen kam am Abend an der Ostseeküste noch ein ganz anderes Problem hinzu. Denn durch den Ostwind mit schweren Sturmböen wurden große Mengen Wasser an die Küsten gedrückt.
Die Folge waren erhöhte Wasserstände und eine Sturmflut am Flensburger Hafen. Hier stieg der Pegel am Abend schon auf rund 1,35 Meter über Normal.
Die Folge: Das Wasser schwappte über die Kaimauer und überflutete die Straßen direkt in der Flensburger Altstadt.
Durch den hohen Wasserstand musste die Straße Schiffbrücke am Abend komplett gesperrt werden. Davon betroffen war auch ein Hafenhotel, in dem die Gäste mit ungläubigen Blicken aus den Fenstern auf das Naturschauspiel blicken konnten. An vielen Gebäuden hatten die Eigentümer zudem schon im Vorfeld die Hochwasserschotten geschlossen.
Der Wintersturm sorgte indes auch für einen kuriosen Anblick: Denn das Hochwasser führte auch große Schneeklumpen mit, die in dem Wasser auf der Straße flossen.
Das Hochwasser soll noch bis in die Nacht weiter steigen, bevor es sich mit Nachlassen des Windes am Morgen zurückziehen soll.

