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Rund 32.000 Blitze werden bei kräftiger Gewitterzelle registriert - spektakuläre Blitze zucken im Sekundentakt am Nachthimmel im Südwesten (on Tape) - Gewitter mit Starkregen und Sturmböen zieht am Abend über die Region hinweg
Heftige Blitze auf Kamera festgehalten, teilweise vom Boden hinaufgehend, Blitzeinschläge und Slow-Motion-Aufnahmen von beeindruckenden Blitzen - kurze Abkühlung in der Nacht, nächste Hitzewelle im Südwesten steht bereits bevor
31.07.26, 23:50 Uhr
Datum: Freitag, 31. Juli 2026, 20:00 Uhr
Ort: Walzbachtal, Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg
(th) Mehrere kräftige Gewitterzellen sind am Freitagabend über Baden-Württemberg hinweggezogen:
Besonders betroffen war ein Streifen von Offenburg über den südlichen Landkreis Karlsruhe und Pforzheim bis in den Raum Stuttgart und Heilbronn. Nach Auswertungen eines Blitzradars wurden zwischen 19 und 23 Uhr rund 32.000 Blitze in diesem Gebiet registriert. Damit gehörte das Gewittersystem mit zu den blitzintensivsten Ereignissen in diesem Jahr im Südwesten.
Zeitweise wurden zahlreiche Entladungen innerhalb weniger Sekunden erfasst. Wie hier in Walzbachtal im Landkreis Karlsruhe, mit Blickrichtung in den Enzkreis, zuckten spektakuläre Blitze beinahe im Sekundentakt am Nachthimmel. Neben der außergewöhnlich hohen Blitzaktivität brachten die Gewitter kräftigen Starkregen und stürmische Böen mit sich. In vereinzelten Ortschaften mussten Feuerwehren ausrücken. Gemeldet wurden unter anderem umgestürzte Bäume, sowie Blitzeinschläge.
Mit dem Durchzug der Gewitter kühlte die Luft in der Nacht spürbar ab. Die Erleichterung dürfte jedoch nur von kurzer Dauer sein: Bereits in den kommenden Tagen setzt sich im Südwesten erneut sommerlich bis heißes Wetter durch. Damit bleibt auch das Risiko für weitere, lokal kräftige Wärmegewitter bestehen.
Sommerliches Unwetter in Wust-Fischbeck – Sturmböen entwurzeln Bäume – 40 Blitze pro Minute und 2cm dicke Hagelkörner sorgen für Schäden – Landstraßen nur vorsichtig passierbar
Feuerwehren im Einsatz – Mit Radladern gegen die Verwüstung
31.07.26, 22:06 Uhr
Datum: Freitag, 31. Juli 2026, 21:00 Uhr
Ort: Wust-Fischbeck, Landkreis Stendal, Sachsen-Anhalt
(th) Ein extrem heftiges Unwetter hat am Freitagabend eine Spur der Verwüstung durch den Landkreis Stendal gezogen. Besonders betroffen war die Gemeinde Wust-Fischbeck. Gegen 21 Uhr sorgten Orkanböen, Starkregen und Hagel für Dutzende Feuerwehreinsätze. Bäume stürzten wie Streichhölzer um und blockierten wichtige Verkehrsadern. Die Feuerwehrleute Stunden, um die Folgen des Unwetters zu beseitigen.
Der Himmel über der Altmark verdunkelte sich bedrohlich. Dann brach das Inferno los. Ein Blitzgewitter mit bis zu 40 Entladungen pro Minute zuckte am Himmel. Dazu prasselte ein Teppich aus Hagelkörnern nieder. Die Körner erreichten eine Größe von bis zu zwei Zentimetern. Starke Sturmböen peitschten den Regen durch die Straßen und rissen Blätter von den Bäumen.
Für Autofahrer wurde die Situation gefährlich. Eine Fahrt über die Landstraßen glich einem Hindernislauf. Immer wieder krachten Äste und ganze Baumkronen auf die Fahrbahn. Die Straßen waren mit einer dicken Schicht aus nassem Blättern bedeckt. Diese verwandelte den Asphalt in eine gefährliche Rutschpartie. An einigen Stellen gab es kein Weiterkommen mehr.
Mit Kettensägen und schwerem Gerät rückten die Einsatzkräfte aus. Sie kämpften sich von Baum zu Baum vor, um die Wege freizumachen. Ein Radlader wurde eingesetzt, um massive Stämme beiseitezuschieben. Die Aufräumarbeiten zogen sich über Stunden hin. Das genaue Ausmaß der Schäden ist noch unklar.
Kleintransporter gerät auf Gegenfahrbahn und kollidiert frontal mit entgegenkommenden Linienbus - Fahrer schwer im Fahrzeug eingeklemmt, Reanimationsversuche von Rettungsdienst erfolglos - Busfahrer und zwölf Fahrgäste werden verletzt - Sechs...
Mit O-Ton von Polizei und Feuerwehr
31.07.26, 18:02 Uhr
Datum: Freitag, 31. Juli 2026, 16:00 Uhr
Ort: B297 Schlierbach, Landkreis Göppingen, Baden-Württemberg
(jk) Am Freitagnachmittag kam es auf der B 297 am Ortseingang von Schlierbach zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Kleintransporter und einem Linienbus.
Nach ersten Erkenntnissen war der Kleintransporter auf der B 297 aus Richtung Schlierbach kommend in Fahrtrichtung Kirchheim unter Teck unterwegs, als das Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geriet und dort frontal mit dem entgegenkommenden Linienbus kollidierte.
Der Fahrer des Transporters wurde in seinem Fahrzeug schwer eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit schwerem technischen Gerät befreit werden. Reanimationsmaßnahmen durch den Rettungsdienst blieben erfolglos, der Mann verstarb noch an der Unfallstelle.
Auch der Busfahrer sowie zwölf Fahrgäste wurden bei dem Unfall verletzt. Sechs Fahrgäste erlitten schwere Verletzungen, sieben weitere wurden leicht verletzt.
Die Feuerwehren waren mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort. Der Rettungsdienst löste einen Großeinsatz aus, unter anderem waren mehrere Notärzte, Rettungswagen sowie eine leitende Notärztin des Landkreises Göppingen im Einsatz. Die Verkehrspolizeiinspektion Ulm hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Die B 297 bleibt für die Dauer der Unfallaufnahme weiterhin voll gesperrt.
POL-H: Nachtragsmeldung: 79-Jährige aus Godshorn leblos aufgefunden - Öffentlichkeitsfahndung beendet
Feuerwehr kämpft gegen Waldbrand bei Bademeusel in Brandenburg - Tausende Quadratmeter fallen den Flammen zum Opfer
31.07.26, 16:15 Uhr
Datum: Freitag, 31. Juli 2026, 16:00 Uhr
Ort: Zwischen Cottbus und Bademeusel, Brandenburg
(jk) Die anhaltende Trockenheit sorgt in Brandenburg weiterhin für zahlreiche Vegetationsbrände. Auch am Freitag wr die Feuerwehr weiterhin am löschenm, diesmal zwischen Cottbus und Bademeusel. Auf mehreren tausend Quadratmetern brennt dort der trockene Waldboden. Die Einsatzkräfte versuchen mit aller Mühe das Feuer unter Kontrolle zu bringen.
Mann ignoriert rote Ampel, geht über Gleise, wird von Straßenbahn erfasst und gegen zweite S-Bahn geschleudert und dabei schwer verletzt - Drei Straßenbahnfahrer werden psychologisch betreut
Verkehrsunfallaufnahmeteam im Einsatz
31.07.26, 15:26 Uhr
Datum: Freitag, 31. Juli 2026, 13:30 Uhr
Ort: Köln, Nordrhein-Westfalen
(jk) Bei einem schweren Verkehrsunfall ist am Freitagmittag in Köln ein Fußgänger von einer Straßenbahn erfasst und schwer verletzt worden. Der Unfall ereignete sich gegen 13:30 Uhr auf der Frankfurter Straße im Bereich einer Haltestelle, wo die Stadtbahnlinie 3 die Hauptstraße kreuzt. Nach ersten Erkenntnissen lief der Mann aus bislang ungeklärter Ursache bei Rot über die Gleise und wurde kurz vor der Haltestelle von einer herannahenden Straßenbahn erfasst. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Fußgänger gegen eine entgegenkommende Straßenbahn geschleudert. Er erlitt schwere Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Fahrer der beteiligten sowie einer weiteren Stadtbahn wurden noch an der Unfallstelle psychologisch betreut. Für die Dauer der Rettungs- und Unfallaufnahme wurde die Frankfurter Straße beziehungsweise die Bundesstraße 8 im Bereich der Unfallstelle vollständig gesperrt. Der Straßenbahnverkehr musste eingestellt werden, wodurch es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kam. Zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurde das Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei hinzugezogen. Die Ermittlungen zur Ursache dauern an
POL-H: Nachtrag: Seit Mittwoch vermisste Frau aus Döhren wieder da
Wildfuchs genießt die Berliner Sommerpause - Lieblingsplatz mit Blick auf Bundestag und Spree - Zwischen Touristen und Sicherheitszäunen zeigt sich der tierische Besucher völlig unbeeindruckt
Unklar, ob Fuchs sich auf neuen Job im Bundeskabinett bewerben wollte - Tier spaziert im Sicherheitsbereich fröhlich umher (on tape)
30.07.26, 22:15 Uhr
Datum: Donnerstag, 30. Juli 2026, 22:15 Uhr
Ort: Berlin
(ch) Während Bundeskanzler Friedrich Merz die politische Sommerpause nutzt, sein Kabinett mehr oder minder erfolgreich umzuabeun, scheint sich vor dem Kanzleramt bereits ein neuer Stammgast etabliert zu haben. Ein Wildfuchs streunt regelmäßig über die Vorwiese des Regierungssitzes und genießt dort offenbar den wohl besten Blick auf Bundestag und Kanzleramt.
Immer wieder streift das Tier entspannt über die weitläufige Grünfläche, legt sich in die Sonne oder beobachtet das Treiben rund um das Regierungsviertel. Von den Sicherheitszäunen und der Präsenz zahlreicher Beamter zeigt sich der vierbeinige Gast völlig unbeeindruckt.
Auch Touristen bleiben regelmäßig stehen, zücken ihre Handys und fotografieren den ungewöhnlichen Bewohner des Regierungsviertels. Sicherheitskräfte beobachten den tierischen Besucher gelassen. Politische Ambitionen sind bislang nicht bekannt. Der Wildfuchs zeigt sich auffallend entspannt – möglicherweise der Gelassenste im gesamten Regierungsviertel.
Brandherde entlang der Gleise halten Einsatzkräfte auf Trab - Bahnverkehr eingestellt, Landstraßen gesperrt - Brand sorgt für großflächigen Vodafone-Netzausfall
Feuerwehr nach Flächenbrand bereits am Limit - Über 150 Kräfte kämpfen gegen Flammen entlang der Strecke
30.07.26, 20:14 Uhr
Datum: Donnerstag, 30. Juli 2026, 20:00 Uhr
Ort: St. Ingbert, Saarpfalz-Kreis, Saarland
(ch) Ein außergewöhnlicher Feuerwehreinsatz hat am Donnerstagnachmittag den Saarpfalz-Kreis beschäftigt. Gegen 16.50 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu zahlreichen Vegetationsbränden entlang der Bahnstrecke zwischen St. Ingbert und Homburg alarmiert. Auf mehreren Kilometern waren entlang der Gleise immer wieder Brandherde ausgebrochen.
Nach ersten Erkenntnissen könnten Funken eines vorbeifahrenden Zuges die Feuer ausgelöst haben. Innerhalb kurzer Zeit entzündeten sich an mehreren Stellen trockene Böschungen und Vegetationsflächen, sodass die Feuerwehr zahlreiche Einsatzorte gleichzeitig abarbeiten musste.
Um eine weitere Gefährdung auszuschließen und die Löscharbeiten zu ermöglichen, wurde der Bahnverkehr auf der betroffenen Strecke vollständig eingestellt. Die Erreichbarkeit der Brandstellen gestaltete sich schwierig, da sich viele Feuer unmittelbar entlang der Gleisanlagen befanden.
Mehr als 150 Feuerwehrleute aus dem gesamten Saarpfalz-Kreis sowie aus Zweibrücken waren im Einsatz. Für viele Kräfte bedeutete der Einsatz eine besondere Belastung: Zahlreiche Feuerwehrleute waren bereits zuvor bei einem größeren Flächenbrand in Niederbexbach im Einsatz gewesen und wurden nun erneut alarmiert. Die hohen Temperaturen und die Vielzahl der Brandstellen erschwerten die Arbeiten zusätzlich.
Die Löscharbeiten zogen sich über mehrere Stunden hin. Die Polizei und die Deutsche Bahn werden die genaue Brandursache untersuchen. Nach aktuellem Stand deutet jedoch vieles darauf hin, dass Funkenflug eines Zuges die kilometerlange Brandserie ausgelöst hat. Unangenehmer Nebeneffekt für tausende Vodafone-Kunden. Entlang der Bahntrasse waren wohl auch Kabel des Netzanbieters verbaut, die durch den Brand beschädigt wurden. Die Folge: in weiten Teilen des Saarlands blieben die Fernseher von Vodafone-Kunden dunkel, die Handys ohne Empfang sowie die Internetleitungen tot. Erst im Laufe der Nacht auf Freitag soll der Schaden behoben werden.
Großer Flächenbrand breitet sich auf Waldstück aus - starke Sturmböen peitschen die Flammen an und sorgen für rasend schnelle Brandausbreitung - rund zwei Hektar Fläche betroffen - mehrere Feuerwehren im Einsatz - auch die Flughafenfeuerwehr Baden...
Brand kann unter Kontrolle gebracht werden - Nachlöscharbeiten dauern am Nachmittag an - zwei Feuerwehrleute werden leicht verletzt
30.07.26, 17:31 Uhr
Datum: Donnerstag, 30. Juli 2026, 16:00 Uhr
Ort: Hügelsheim, Landkreis Rastatt, Baden-Württemberg
(ah) Am Donnerstagnachmittag wurde die Feuerwehr gegen 16 Uhr zu einem gemeldeten Flächenbrand in der Badener Straße bei Hügelsheim im Landkreis Rastatt alarmiert. Bereits auf der Anfahrt bestätigte eine deutliche Rauchentwicklung den Einsatz.
Aufgrund der raschen Ausbreitung des Feuers durch die starken Sturmböen wurden weitere Feuerwehren sowie ein Flughafenlöschfahrzeug der Flughafenfeuerwehr Baden Airpark nachalarmiert.
Vor Ort standen rund zwei Hektar Acker- und Waldfläche in Flammen. Das Feuer konnte zügig unter Kontrolle gebracht werden. Anschließend waren langwierige Nachlöscharbeiten erforderlich. Rund 50 Feuerwehrleute löschen, zwei von ihnen erleiden einen Kreislaufkollaps.
Während des Einsatzes blieb die Verbindungsstraße zwischen Hügelsheim und Sinzheim vollständig gesperrt.
Wunderschöner Ausblick von der Zugspitze bei angenehmen Temperaturen
14 Grad auf dem höchsten Berg Deutschlands, während weite Teile des Landes aufgrund extremer Hitze ächzen
30.07.26, 17:23 Uhr
Datum: Donnerstag, 30. Juli 2026, ca. 16:00 Uhr
Ort: Zugspitze,, Bayern
(ah) Einen kühlen Ort im Freien zu finden, ist derzeit nicht einfach, da weite Teile Deutschlands unter extremer Hitze ächzen. Abkühlug bietet hier der höchste Berg der Bundesrepublik - und zudem wird man bei angenehmen 14 Grad auch noch mit einem wunderschönen Ausblick auf den blauen Sommerhimmel belohnt.
POL-H: Öffentlichkeitsfahndung: Vivian B. aus Döhren vermisst - Polizei bittet um Mithilfe
Knapp 60 Feuerwehrleute und 21 Fahrzeuge aus NRW und Niedersachsen starten zur Unterstützung der Waldbrandbekämpfung - Kräfte rücken im Rahmen des EU-Katastrophenschutzverfahrens aus – Ankunft in Nordwestspanien für Samstag erwartet
Deutsche Spezialkräfte sollen ihre spanischen Kollegen im Kampf gegen die seit Tagen unkontrolliert wütenden Brände unterstützen
30.07.26, 06:47 Uhr
Datum: Donnerstag, 30. Juli 2026, 09:00 Uhr
Ort: Bonn, Nordrhein-Westfalen
(ch) Spezialkräfte mehrerer Feuerwehren aus Nordrhein-Westfalen brechen am heutigen Donnerstagmorgen zu einem internationalen Waldbrandeinsatz nach Spanien auf. Das sogenannte Waldbrandmodul unterstützt dort auf Ersuchen der spanischen Behörden die Bekämpfung großflächiger Vegetationsbrände im Rahmen des Europäischen Katastrophenschutzverfahrens.
An dem Einsatz beteiligt sind Feuerwehren aus Bonn, Düsseldorf, Leverkusen, Königswinter und Ratingen. Ergänzt wird das Kontingent durch Feuerwehrkräfte aus Niedersachsen, Fachberater der Hilfsorganisation @fire sowie eine Versorgungseinheit der Johanniter-Unfall-Hilfe.
Der Konvoi umfasst insgesamt 56 Einsatzkräfte, 21 Fahrzeuge und drei Anhänger. Nach Eingang der offiziellen Anforderung am Mittwochabend wurden die Vorbereitungen für den Auslandseinsatz unmittelbar aufgenommen. Das Waldbrandmodul soll voraussichtlich am Samstag die Provinz Zamora im Nordwesten Spaniens erreichen. Welchen konkreten Einsatzauftrag die Kräfte übernehmen werden, soll erst vor Ort entschieden werden.
Bei dem Kontingent handelt es sich um das vom Land Nordrhein-Westfalen gemeldete EU-Waldbrandmodul. Die speziell für Vegetationsbrände ausgebildete Einheit ist seit 2019 Teil des Europäischen Katastrophenschutzverfahrens und kam bereits mehrfach bei internationalen Großschadenslagen zum Einsatz – unter anderem in Griechenland, Frankreich, Spanien und den Niederlanden.
Das Europäische Katastrophenschutzverfahren ermöglicht es den Mitgliedstaaten, bei außergewöhnlichen Wald- und Vegetationsbränden kurzfristig spezialisierte Einsatzmodule anzufordern. Diese bestehen aus geländegängigen Löschfahrzeugen, Führungs- und Versorgungseinheiten und sind auf mehrtägige Einsätze im Ausland ausgelegt.
Rund 5.000m² großer Lagerhallenkomplex einer Möbelfirma steht lichterloh in Vollbrand - meterhohe Flammen schlagen in den Nachthimmel (on Tape) - starke Rauchwolke steigt auf - Anwohner werden per Warn-App vor Rauchwolke gewarnt - Flammen greifen auf...
Millionenschaden durch Feuer entstanden - Löscharbeiten dauern die ganze Nacht an - Netzbetreiber muss vom Brand betroffene Stromversorgung überbrücken - Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen
30.07.26, 01:38 Uhr
Datum: Mittwoch, 29. Juli 2026, 23:00 Uhr
Ort: Riegel am Kaiserstuhl, Landkreis Emmendingen, Baden-Württemberg
(jb) Ein Großbrand zerstörte in der Nacht einen ganzen Lagerhallenkomplex einer Möbelfirma in Riegel am Kaiserstuhl im Landkreis Emmendingen.
Gegen kurz vor 23 Uhr am späten Mittwochabend ist in einem rund 5.000 Quadratmeter großen Lagerhallenkomplex einer Möbelfirma ein verheerender Großbrand ausgebrochen.
Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das Gebäude in Vollbrand. Meterhohe Flammen und eine weithin sichtbare, dichte Rauchwolke stieg in den Nachthimmel auf. Das Feuer griff im weiteren Verlauf auch auf mehrere vor der Halle abgestellte Fahrzeuge über, die ebenfalls vollständig in Flammen aufgingen. Auch eine 20 kV-Stromleitung wurde vom Brand erfasst. Der Netzbetreiber musste die ausgefallene Stromversorgung überbrücken. Aufgrund der enormen Hitzeentwicklung und der starken Brandausbreitung wurde ein Großeinsatz ausgelöst.
Insgesamt waren rund 250 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes, dem THW und weiterer Hilfsorganisationen im Einsatz. Die Brandbekämpfung gestaltete sich aufgrund der Ausdehnung des Feuers äußerst aufwendig.
Die starke Rauchentwicklung führte dazu, dass für die umliegende Bevölkerung eine NINA-Warnung herausgegeben wurde. Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungs- und Klimaanlagen abzuschalten.
Die Löscharbeiten werden voraussichtlich die gesamte Nacht andauern. Zur Brandursache liegen derzeit noch keine gesicherten Erkenntnisse vor. Der Sachschaden geht in die Millionenhöhe. Verletzt wurde niemand. Die Ermittlungen werden nach Abschluss der Löscharbeiten aufgenommen.
Erst bis zu 40 Grad, dann drohen schwere Unwetter - Tropennacht ohne Abkühlung bringt unfassbare 26,4 Grad mitten in der Nacht im Südwesten (on Tape) - Sturmfront soll am Donnerstag die extreme Hitze in Deutschland vertreiben und für Chaos sorgen
DWD warnt vor Sturmfront am Donnerstag - schwere Sturmböen und Gewitter sollen mit einer Kaltfront quer durch Deutschland ziehen - doch danach wartet schon die nächste Hitzewellle
29.07.26, 23:37 Uhr
Datum: Donnerstag, 30. Juli 2026, 01:02 Uhr
Ort: Kuppenheim, Landkreis Rastatt, Baden-Württemberg
(jb) Es steht eine turbulente Wetterlage bevor: In Kuppenheim im Kreis Rastatt im Nordschwarzwald wurde in der Nacht zum Donnerstag um 1 Uhr noch eine Temperatur von 26,4 Grad gemessen. Damit erlebte die Region eine außergewöhnlich warme Tropennacht. Am Donnerstag erreicht die aktuelle Hitzewelle ihren vorläufigen Höhepunkt. Örtlich könnten sogar die 40 Grad überschritten werden. Doch die extreme Wärme bleibt nicht lange ungestört: Im Tagesverlauf zieht eine kräftige Sturmfront quer über Deutschland. Meteorologen warnen vor schweren Sturmböen und einem markanten Wetterumschwung. Nach der Front ist die Hitze allerdings längst nicht vorbei. Bereits in den folgenden Tagen baut sich die nächste Hitzewelle auf. Vor allem im Süden werden erneut Temperaturen von deutlich über 30 Grad erwartet. Die Wetterlage bleibt damit auch in den kommenden Tagen angespannt.
Feuer in Restaurant breitet sich auf mehrere Fachwerkhäuser aus - Flammen erfassen mehrere Dachstühle - Feuerwehr kann wegen eingestürzter Decken nur von außen über Drehleitern löschen - Bewohner werden evakuiert und in Jugendherberge untergebracht
Über 300 Einsatzkräfte vor Ort. Einsatz läuft derzeit.
29.07.26, 18:14 Uhr
Datum: Mittwoch, 29. Juli 2026, 17:30 Uhr
Ort: Lauterbach, Vogelsbergkreis, Hessen
(jk) In der Innenstadt von Lauterbach ist am Mittwochnachmittag ein Feuer in einem Restaurant ausgebrochen, das sich in einem Fachwerkhaus befand. Die Flammen breiteten sich im weiteren Verlauf auf angrenzende Gebäude aus. Mittlerweile sind vier Häuser von dem Brand betroffen, mehrere Dachstühle wurden vom Feuer erfasst. Mehr als 300 Einsatzkräfte waren im Großeinsatz. Unterstützt wurden sie dabei von drei Drehleitern aus verschiedenen Landkreisen. Ein Innenangriff war nicht möglich, da bereits mehrere Decken in den betroffenen Gebäuden eingestürzt sind. Die Brandbekämpfung erfolgte daher ausschließlich von außen sowie über die Drehleitern. Die Bewohner der betroffenen Straße wurden evakuiert und in einer Jugendherberge untergebracht. Ob es Verletzte gibt, ist bislang nicht bekannt. Die Löscharbeiten dauern an.
Mutmaßlicher Kabeldieb flüchtet mit Transporter vor der Polizei - Fahrzeug kann schließlich auf der Autobahn gestoppt werden - Streifenwagen verunfallt während der Verfolgung, eine Beamtin leicht verletzt
Verdächtiger sollte am Bahnhof Bonn-Duisdorf kontrolliert werden - Flucht endet erst auf der Autobahn bei Wesseling - 35-Jähriger festgenommen
29.07.26, 08:39 Uhr
Datum: Mittwoch, 29. Juli 2026, 08:39 Uhr
Ort: A555 zwischen AS Bornheim und AS Wesseling, Nordrhein-Westfalen
(ah) Die Kontrolle eines mutmaßlichen Kabeldiebs in Bonn führte am frühen Mittwochmorgen zu einer Verfolgungsfahrt, die erst auf der A555 bei Wesseling endete. Ersten Angaben zufolge sollte der Verdächtige am Bahnhof Bonn-Duisdorf kontrolliert werden, flüchtete jedoch mit einem Transporter, woraufhin die Polizei die Verfolgung aufnahm. Während der Fahrt kam es offenbar zu einer Kollision zwischen dem Fluchtfahrzeug und einem Streifenwagen, wodruch das Polizeifahrzeug gegen einen Laternenmast rutschte und eine Beamtin leicht verletzt wurde.
Der Transporter konnte schließlich auf der Autobahn gestoppt und der Fahrer festgenommen werden. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass weitere Verdächtige auf der Flucht sind. Die Polizei ermittelt.
Ehemaliges Sporthotel in Grefrath in Vollbrand - Feuerwehr im Großeinsatz
Dichter Rauch dringt aus dem seit dem vergangenen Jahr leerstehenden Gebäude - Brandursache unklar
29.07.26, 07:30 Uhr
Datum: Mittwoch, 29. Juli 2026, ca. 03:30 Uhr
Ort: Grefrath, Kreis Viersen, Nordrhein-Westfalen
(ah) Großeinsatz für die Grefrather Feuerwehr am frühen Mittwochmorgen: In einem ehemaligen, seit dem vergangenen Jahr leerstehenden Sporthotel war ein Brand ausgebrochen und hatte sich rasch ausgeweitet, sodass das Gebäude beim Eintreffen der ersten Löschkräfte bereits im Dachbereit in Vollbrand stand. Aufwändige Löscharbeiten wurden nötig; das komplette Dach musste geöffnet werden, um versteckte Glutnester zu erreichen.
Es gelang der Feuerwehr aber schließlich, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Menschen wurden nicht verletzt. Die Brandursache ist noch unklar. Die Polizei ermittelt. Dies ist bereits der zweite größere Löscheinsatz innerhalb weniger Monate in dem "Lost Place". Erst im April war es dort zu einem Brand gekommen (siehe News-Nummer 48777).
Kind wird in Tempo-30-Zone von Auto frontal erfasst und lebensgefährlich verletzt - Großeinsatz zahlreicher Rettungskräfte mitten im Wohngebiet - Notfallseelsorger müssen größere Ansammlung von Angehörigen und Augenzeugen betreuen
Feuerwehr und Rettungskräfte im Einsatz - Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen
29.07.26, 00:21 Uhr
Datum: Dienstag, 28. Juli 2026, 21:00 Uhr
Ort: Bad Friedrichshall - Jagstfeld, Landkreis Heilbronn, Baden-Württemberg
(ch) Ein schwerer Verkehrsunfall hat am Dienstagabend in Bad Friedrichshall-Jagstfeld im Landkreis Heilbronn einen stundenlangen Großeinsatz von Rettungs- und Einsatzkräften ausgelöst.
Gegen 21 Uhr wurde in der Offenauer Straße, einer Tempo-30-Zone, ein Kind von einem Auto erfasst. Nach ersten Informationen der Polizei, erlitt das Kind lebensgefährliche Verletzungen. Das Alter des Kindes war zunächst nicht bekannt. Rettungsdienst und Feuerwehr eilten mit einem Großaufgebot zur Unfallstelle. Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurde zudem ein Rettungshubschrauber alarmiert. Neben der medizinischen Versorgung entwickelte sich vor Ort ein umfangreicher Betreuungseinsatz.
Nach und nach versammelten sich rund 20 bis 30 Angehörige einer Großfamilie im Bereich der Unfallstelle. Um die Einsatzkräfte zu entlasten und eine angemessene Betreuung der Familienangehörigen sicherzustellen, wurde in einer nahegelegenen Veranstaltungshalle ein Betreuungsplatz eingerichtet. Dort kümmerten sich Notfallseelsorger sowie Sanitäts- und Betreuungskräfte um die Angehörigen. Der Einsatz zog sich über mehrere Stunden hin.
Währenddessen blieb die Offenauer Straße für die Rettungsmaßnahmen sowie die Unfallaufnahme weiträumig gesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.
Einfamilienhaus steht am Abend komplett in Flammen (on tape) - Frau rettet sich mit schweren Brandverletzungen aus Gebäude und muss in Spezialklinik gebracht werden - Feuerwehr löscht Vollbrand in Obergeschoss und Dachstuhl - Gebäude nach Feuer...
Brandursache steht noch nicht fest - Zahlreiche Feuerwehrkräfte für Löscharbeiten am späten Abend im Einsatz
29.07.26, 00:04 Uhr
Datum: Dienstag, 28. Juli 2026, 22:00 Uhr
Ort: Sinsheim-Reihen, Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg
(ch) Mit schweren Verbrennungen ist eine Hausbewohnerin am Dienstagabend aus ihrem brennenden Wohnhaus entkommen. Das Gebäude ist unbewohnbar. Laut Feuerwehr brach der Brand in einem Einfamilienhaus in der Lindenstraße in Sinsheim-Reihen um kurz nach 22 Uhr aus. Die obere Etage sowie der Dachstuhl standen beim Eintreffen der ersten Kräfte bereits in Vollbrand. Die Bewohnerin habe nicht mehr gerettet werden müssen und befand sich vor dem Gebäude, berichtet ein Feuerwehsprecher. Nach notärztlicher Versorgung wurde sie per Rettungswagen in das Schwerbrandverletztenzentrum der BG Unfallklinik Ludwigshafen gebracht. Weitere Personen befanden sich nicht im Haus. Eine Gefahr für umstehende Häuser habe nicht bestanden, so der Sprecher weiter. 45 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Reihen, Steinsfurt und Sinsheim löschten den Brand. Mittels Drohne machten sich die Helfer ein Bild aus der Luft. Von einer Drehleiter aus öffneten die Wehrleute außerdem das Dach, um an Glutnester im Spitzboden des relativ neuen Gebäudes zu gelangen. Die Brandursache sowie die Höhe des Sachschadens sind noch nicht bekannt. Die Ortsdurchfahrt war während des Einsatzes längere Zeit gesperrt.

