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Aktualisiert: vor 2 Stunden 43 Minuten

750 Partygäste konnten sich in Sicherheit bringen - angesagte Diskothek steht nach Brandausbruch in der Nacht lichterloh in Flammen - Löscharbeiten dauern am Tag darauf weiterhin an

29. März 2026 - 12:53

Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen - Brand weckt Erinnerungen an Silvester-Inferno in Crans-Montana

29.03.26, 12:53 Uhr

Datum: Sonntag, 29. März 2026, 12:00 Uhr

Ort: Kehl, Ortenaukreis, Baden-Württemberg

 

(jb) In der Nacht auf Sonntag ist in einem Club in Kehl (Ortenaukreis) ein Brand ausgebrochen (wir berichteten).

Wie das Polizeipräsidium Offenburg mitteilte, befanden sich zu dem Zeitpunkt nach ersten Angaben des Betreibers etwa 750 Personen in dem Gebäude.
Trotz der raschen Brandausbreitung, haben es alle Partygäste rechtzeitig ins Freie geschafft. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand die Disko bereits komplett in Flammen.
Am Mittag danach dauern die Ermittlungen zur Brandursache, ebenso wie die Nachlöscharbeiten an. Es muss von einem Millionenschaden ausgegangen werden.
Das Feuer weckt Erinnerungen an das Silvester-Inferno von Crans-Montana, das noch immer die Öffentlichkeit und die Behörden in der Schweiz beschäftigt.

 

Dachstuhl von Bauernhaus gerät am Abend in Brand - über 40 Feuerwehrleute kämpfen drei Stunden gegen Flammen - Gebäude stark beschädigt - niemand verletzt

29. März 2026 - 9:11

Polizei ermittelt zur Brandursache

29.03.26, 09:11 Uhr

Datum: Samstag, 28. März 2026, 21:30 Uhr

Ort: Willich-Neersen, Landkreis Viersen, Nordrhein-Westfalen

 

(jb) Ein Großbrand auf einem Bauernhof im Willicher Stadtteil Neersen hat am Samstagabend einen mehrstündigen Einsatz der Feuerwehr ausgelöst. Um 21:19 Uhr wurden zunächst die Löschzüge Neersen und Clörath alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand der Dachstuhl des Bauernhauses bereits in Vollbrand. Laut Polizei handelt es sich um ein verlassenes Areal. Insgesamt waren rund 40 Einsatzkräfte vor Ort, die den Brand mit drei C-Rohren im Außenangriff sowie über ein Wenderohr der Drehleiter bekämpften. Zur Unterstützung der Löscharbeiten kam ein Teleskoplader des Löschzugs Clörath zum Einsatz. Mithilfe eines Arbeitskorbs und eines speziellen Aufsatzes wurde die Dachhaut des Gebäudes geöffnet, um versteckte Glutnester freizulegen und gezielt abzulöschen. Nach ersten Angaben wurde bei dem Brandereignis niemand verletzt. Der Einsatz dauerte mehrere Stunden an. Die Polizei hat die Brandstelle abgesperrt und die Ermittlungen zur bislang ungeklärten Ursache aufgenommen.

 

Nachtclub ,,Kiss-Club Kehl“ im Industriegebiet steht lichterloh in Vollbrand - Flammen schlagen aus Dachstuhl - 750 Partygäste bringen sich in Sicherheit - zahlreiche Feuerwehrkräfte kämpfen stundenlang gegen die Flammen

29. März 2026 - 6:11

Diskothek hatte zum Zeitpunkt des Brandausbruchs noch geöffnet - Löscharbeiten dauern bis in die Morgenstunden - mehrere Partygäste müssen vom Rettungsdienst betreut werden - Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen

29.03.26, 06:11 Uhr

Datum: Sonntag, 29. März 2026, 03:45 Uhr

Ort: Kehl, Ortenaukreis, Baden-Württemberg

 

(jb) In den frühen Morgenstunden des Sonntags ist in einer Diskothek in der Siemensstraße in Kehl im Ortenaukreis ein Feuer ausgebrochen.

Gegen 3.45 Uhr wurde ein Brand im Dachbereich des Nachtclubs bemerkt und der Notruf verständigt. ,,Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Disco bereits lichterloh in Vollbrand“, so David Oster, Einsatzleiter der Feuerwehr Kehl vor Ort.Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs herrschte noch laufender Betrieb in der Diskothek „K-Club“. Zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdiensten rückten an. Nach Angaben der Polizei in der Nacht, konnten alle 750 Gäste die Disko verlassen - einige mussten vom Rettungsdienst betreut werden.
,,Alle Personen hatten die Diskothek eigenständig verlassen können“, so David Oster weiter.
Das umliegende Industriegebiet wurde weiträumig abgesperrt. Die Löscharbeiten dauerten bis in die Morgenstunden an.
Zur Ursache des Feuers liegen derzeit noch keine Erkenntnisse vor. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen noch in der Nacht aufgenommen.

 

Altes Einfamilienhaus steht nachts lichterloh in Flammen – Rettungskräfte vermuten zu Beginn noch einen Bewohner im brennenden Haus – Mann rettete sich in letzter Sekunde aus brennendem Gebäude ins Freie – Großeinsatz nach Sirenenalarm Mitternacht –...

29. März 2026 - 3:17

Polizei hat die Ermittlungen zur bislang ungeklärten Brandursache aufgenommen

29.03.26, 03:17 Uhr

Datum: Sonntag, 29. März 2026, 00:30 Uhr

Ort: Brookmerland-Leezdorf, Landkreis Aurich, Niedersachsen

 

(jb) Ein Gebäudebrand hat in der Nacht zu Sonntag einen Großeinsatz der Feuerwehren im Brookmerland ausgelöst. Gegen 00:20 Uhr wurden die Einsatzkräfte aus Leezdorf und den umliegenden Gemeinden per Sirenenalarm zu einem Einfamilienhaus in einer engen Nebenstraße gerufen. Bereits während der Anfahrt war für die Retter heller Feuerschein und eine massive Rauchentwicklung über dem Ortsteil Leezdorf sichtbar. Da zunächst gemeldet worden war, dass sich noch eine Person im brennenden Gebäude befinden solle, leiteten die Einsatzkräfte unmittelbar nach dem Eintreffen eine entsprechende Erkundung ein. Kurz darauf gab es Entwarnung: Der Bewohner konnte sich eigenständig aus dem brennenden Haus retten. Er wurde vor Ort vom Rettungsdienst übernommen und medizinisch versorgt. Das alte Einfamilienhaus stand beim Eintreffen der ersten Wehren bereits lichterloh in Flammen. Durch einen massiven Wassereinsatz gelang es den Feuerwehrleuten, den Brand unter Kontrolle zu bringen und eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Die Löscharbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden an. Zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

 

Großeinsatz am Samstag – Frau und zwei Kinder in Wohnhaus niedergestochen – Junge verstirbt – Mädchen Lebensgefahr – Mutter schwerverletzt – Polizei fasst blutverschmierten tatverdächtigen Vater nahe Bahnhof – Polizei richtet Mordkommission ein

28. März 2026 - 11:46

Bürgermeister vor Ort – Rettungsdienst im Großeinsatz – mehrere Notärzte und Rettungshubschrauber vor Ort

28.03.26, 11:46 Uhr

Datum: Samstag, 28. März 2026, 10:29 Uhr

Ort: Witten, Ennepe-Ruhr-Kreis, Nordrhein-Westfalen

 

(th) Ein schreckliches Familiendrama hat sich am Samstag in Witten ereignet. Ein Vater hat seine Familie mit einem Messer attackiert. Sein 13-jähriger Sohn starb noch am Tatort an den schweren Verletzungen. Die 9-jährige Tochter und die 38-jährige Mutter wurden lebensgefährlich verletzt. Der tatverdächtige Vater wurde festgenommen. Die Polizei ermittelt nun wegen eines Tötungsdelikts. 
 

Es ist ein „tragisches Delikt“, so Polizeisprecher Marco Bischoff vor Ort. Nach einem Streit im häuslichen Umfeld eskalierte die Situation. „Nach bisherigem Stand hat der Vater dann mit einem Messer sowohl die Ehefrau wie auch den dreizehnjährigen Sohn, das neunjährige Mädchen, massiv und erheblich verletzt“, so Bischoff. Die Auseinandersetzung verlagerte sich aus der Wohnung auf die Straße. 
 

Ein Großaufgebot von Rettungskräften eilte zur Lessingstraße. Doch für den Jungen kam jede Hilfe zu spät. „Trotz der sofort angeforderten Rettungskräfte, die dann auch schnell vor Ort waren, ist der dreizehnjährige Sohn noch vor Ort hier verstorben“, bestätigt der Polizeisprecher. Seine Mutter und seine Schwester kamen mit schwersten Verletzungen in Krankenhäuser. 
 

Der tatverdächtige Vater konnte durch die Einsatzkräfte festgenommen werden. Er befindet sich momentan im polizeilichen Gewahrsam. Die Hintergründe der Tat sind noch völlig unklar. „Wir haben jetzt eine Mordkommission eingesetzt unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft, um jetzt natürlich genau zu klären, was passiert ist“, erklärt Bischoff das weitere Vorgehen. Die Ermittler sicherten Spuren und befragten Zeugen.

Ein Rettungshubschrauber landete auf einem nahegelegenen Parkplatz. Die Polizei sperrte den Tatort weiträumig ab. Blutspuren waren auf der Straße zu sehen. ?Die Festnahme erfolgte in der Nähe des Hauptbahnhofs. Augenzeugen berichteten von blutverschmierten Händen des Mannes.

 


(Ursprünglich sprach die Polizei von einem 12-jährigen Sohn, korrigierte das Alter dann auf 13 Jahre) 

Kollision auf Brücke – Fahrer (55) flüchtet nach Unfall mit Uber-Fahrdienst – Frontal-Crash gegen Betonpfosten beendet Flucht-Fahrt – Unfallfahrer hatte keine Fahrerlaubnis und war wohl betrunken – Spezialisiertes Unfallteam im Einsatz – Ausfälle im...

28. März 2026 - 4:57

Dem schwerverletzten Unfallfahrer wurde zur Beweissicherung eine Blutprobe entnommen - Vollsperrung am Sonnborner Ufer

28.03.26, 04:57 Uhr

Datum: Samstag, 28. März 2026, 00:00 Uhr

Ort: Wuppertal, Nordrhein-Westfalen

 

(jb) Am frühen Samstagmorgen kam es auf der Straße Sonnborner Ufer zu einem schweren Verkehrsunfall. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war ein 55-jähriger Mann gegen kurz nach Mitternacht mit seinem BMW in östlicher Richtung unterwegs, als es auf der Brücke über der Autobahn zu einer Kollision mit einem Uber-Fahrzeug kam. Statt anzuhalten, entfernte sich der BMW-Fahrer vom Unfallort. Nur wenig später verlor er in einer Linkskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte frontal gegen einen massiven Betonmast. Der Fahrer erlitt dabei schwere Verletzungen und wurde durch Rettungskräfte versorgt. Wie die Polizei weiter mitteilte, war der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis und stand offenbar unter dem Einfluss von Alkohol. Zur Beweissicherung wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Für die Unfallaufnahme war ein spezialisiertes Verkehrsunfallteam der Polizei im Einsatz. Die Straße Sonnborner Ufer musste für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und Unfallaufnahme in beide Richtungen voll gesperrt werden. Dadurch kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen sowie Ausfällen im Schienenersatzverkehr.

 

Festklemmender Wal rettet sich auf den letzten Meter selbst - Tier schwimmt in der der Morgendämmerung wieder los aufs freie Meer - Tagelange Bergung nimmt glückliches Ende

27. März 2026 - 6:13

Zahlreiche freiwillige Helfer waren in die Rettungsaktion eingebunden

27.03.26, 06:13 Uhr

Datum: Freitag, 27. März 2026, 06:00 Uhr

Ort: Niendorf, Kreis Ostholstein, Schleswig-Holstein

 

(jb) Die Kuh ist vom Eis oder besser gesagt: Der Wal ist gerettet. Nach tagelanger Rettungsaktion um den vor Niendorf aufgesessenen Buckelwal in der Ostsee hat sich die Rettung in der Nacht zu Freitag von selbst erledigt. Wie Taucher und Meeresbiologe Robert Marc Lehmann mitteilt, fehlten nur noch wenige Meter zurück in die Freiheit ins Meer. Das Tier scheint sich in der Nacht zu Freitag dem Rummel zahlreicher Fotografen sowie der vielen Retter entzogen zu haben. Scheinbar hat der Wal die letzten Meter zurück in die Freiheit alleine geschafft.

Comedy-Show in der Bonner Oper endet nach auffälligem Rucksackfund unfreiwillig nach der Pause - Rund 800 Besucher müssen Heimweg antreten - Polizei sperrt Bereich weiträumig ab und fordert Experten an

27. März 2026 - 1:54

Kräfte des LKA untersuchen den Fund und können Entwarnung geben

27.03.26, 01:54 Uhr

Datum: Freitag, 27. März 2026, 0:00 Uhr

Ort: Bonn, Nordrhein-Westfalen

 

(ch) Für das Publikum in der Bonner Oper sollte es ein unterhaltsamer Abend mit Michael Mittermeier werden – stattdessen endete die Show abrupt mit einer Evakuierung. Der Comedian stand mit seinem Programm „FLASHBACK – Die Rückkehr der Zukunft“ auf der Bühne, als die Veranstaltung nach einem verdächtigen Fund in der Pause nicht mehr fortgesetzt werden konnte.

Nach dem Fund eines herrenlosen Rucksacks im Eingangsbereich wurde die Oper geräumt. Rund 800 Zuschauer mussten das Gebäude verlassen, der Bereich rund um das Opernhaus wurde abgesperrt. Damit war der Auftritt von Mittermeier beendet, obwohl das Publikum zuvor noch regulär im Saal gesessen hatte und die Show bereits lief. Gerade dieser abrupte Bruch mitten in einem Comedy-Abend sorgte bei vielen Besuchern für Irritation und Enttäuschung.

Spezialisten des Landeskriminalamts rückten aus Düsseldorf an und überprüften das Gepäckstück. Erst später gab es Entwarnung: Im Rucksack befanden sich lediglich Kleidung, Essen und ein Schlafsack. Eine Gefahr bestand also nicht. Die Veranstaltung war zu diesem Zeitpunkt jedoch bereits abgebrochen.

Wintereinbruch sorgt für plötzliches Blitzeis und verwandelt Bundesstraße in spiegelglatte Eisfläche - Mercedes-Fahrer rutscht in Gegenverkehr und kracht frontal in Tanklastwagen - weitere Fahrzeuge können auf glatter Straße nicht mehr bremsen und...

27. März 2026 - 1:11

,,Die Leitstelle teilte uns mit, dass wir vorsichtig anfahren sollen - die Straße war spiegelglatt, wir mussten uns zur Unfallstelle herantasten" - berichtet der Einsatzleiter der Feuerwehr vor Ort - eine schwangere Frau wird vorsorglich in eine Klinik transportiert - Straßenmeisterei muss anrücken um Straße mit Salz zu streuen (on Tape)

27.03.26, 01:11 Uhr

Datum: Donnerstag, 26. März 2026, 21:00 Uhr

Ort: Simmersfeld, Landkreis Calw, Baden-Württemberg

 

(ch) Der nochmalige Wintereinbruch im Süden des Landes hat am späten Donnerstagabend für einen schweren Blitzeis-Unfall auf der B294 bei Simmersfeld im Schwarzwald gesorgt.

Bei Temperaturen um - 1 Grad setzte leichter Schneefall ein, zudem bildete sich überfrierende Nässe. In einem Kurvenbereich der B294 bei Simmersfeld im Landkreis Calw entstand dabei plötzlich gefährliches Blitzeis.
Ein Mercedes mit zwei Insassen geriet gegen 21 Uhr in der Kurve ins Schleudern, rutschte in den Gegenverkehr und kollidierte dort frontal mit einem entgegenkommenden Tanklastwagen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Pkw eine Böschung hinaufgeschleudert und drehte sich. Die Unfallstelle glich einem großen Trümmerfeld.
Ein nachfolgender Opel-Fahrer streifte den Mercedes und kam einige Meter später zum Stehen. Eine 34 Jahre alte schwangere VW-Fahrerin konnte noch rechtzeitig anhalten. Jedoch konnte ein ihr folgender VW-Lenker nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr der VW-Fahrerin auf. Die schwangere Frau wurde vorsorglich in eine Klinik transportiert.
Uwe Seeger, Kommandant der Feuerwehr Simmersfeld, schilderte die schwierigen Bedingungen vor Ort: ,,Wir hatten bereits frühlingshafte Temperaturen und dann ist nochmal ein Wintereinbruch gekommen. Wir müssen als Feuerwehr auch bei der Anfahrt zur Einsatzstelle bei diesen Witterungsbedingungen aufpassen.“
Bereits bei der Alarmierung habe die Leitstelle auf die extreme Glätte hingewiesen: ,,Wir wurden gewarnt, dass Glatteis herrscht und wir vorsichtig anfahren sollen. Die Straße war spiegelglatt. Wir mussten uns langsam an die Unfallstelle herantasten.“
Die B294 musste infolge des Unfalls für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Neben umfangreichen Bergungsarbeiten wurde auch eine Nassreinigung der Fahrbahn durchgeführt. Polizei, Feuerwehr, Rettungskräfte sowie die Straßenmeisterei waren im Einsatz. Die Straße wurde großflächig mit Salz gestreut, um die Glätte zu bekämpfen.

 

Ende März und trotzdem Tiefwinter: Skigebiet völlig eingeschneit, bizarre Verwehungen begraben Autos - Sturm mit rund 90 Stundenkilometer peitscht den Schnee durch den Ort und macht Skifahren zu einem Extremsport - Winterreifen reichen teils nicht mehr...

26. März 2026 - 20:35

Skifahren nur für Hartgesottene - Osterurlauber sollen Schneeketten einpacken

26.03.26, 20:35 Uhr

Datum: Donnerstag, 26. März 2026, 19:00 Uhr

Ort: Obertauern, Salzburger Land, Österreich, Europa

 

(ch) Statt Frühlingsgefühlen herrscht in Obertauern, wie in vielen anderen Teilen Österreichs auch, gerade Ausnahmezustand wie im tiefsten Winter – und das kurz vor April. Das Skigebiet ist in den letzten Stunden regelrecht eingeschneit worden. Autos sind teils komplett im Schnee versunken, Verwehungen formen bizarre „Schneeskulpturen“ auf Dächern und Motorhauben.

Vor allem der Wind ist das Problem: Böen um 90 Stundenkilometern treiben den Schnee durch den Ort und machen Skifahren zur Herausforderung. Auf den Pisten sind vor allem die Hartgesottenen unterwegs – der Sturm peitscht den Wintersportlern den Schnee ins Gesicht, Sicht und Orientierung werden immer wieder schwierig.

Auch auf den Straßen geht vielerorts kaum noch etwas. Selbst mit Winterreifen kommen manche Fahrzeuge nicht mehr voran und fahren sich fest. Für den Reiseverkehr ist das ein Warnsignal: Wer in Deutschland morgen in Richtung Österreich in die Osterferien startet, sollte Schneeketten unbedingt dabei haben. Denn mindestens Sonntag gilt in der Region Schneekettenpflicht – ohne Ketten droht Stillstand.

 

Kräftige Niederschläge und starke Böen bringen massiv Neuschnee in Obertauern

26. März 2026 - 11:43

Räumfahrzeuge müssen Schneemassen beiseite räumen - Lifte und Pisten nur eingeschränkt nutzbar

26.03.26, 11:43 Uhr

Datum: Donnerstag, 26. März 2026, ca, 10:00 Uhr

Ort: Obertauern, Salzburg, Österreich, Europa

 

(ah) Heftiger Wintereinbruch in den Salzburger Alpen: Kräftige Niederschläge und starke Böen haben seit dem Mittwochabend massiv Neuschnee in die Region gebracht, sodass am Donnerstagmorgen in Obertauern vor allem Räumfahrzeuge und Menschen mit Schneefräsen zu sehen sind. Zwar mag ergiebiger Schnee in einem Wintersportort wie eine gute Nachricht klingen, aber die Schneemassen bedeuten für Touristen zunächst einmal, dass Lifte und Pisten nur eingeschränkt nutzbar sind.

 

Blizzard-ähnliche Zustände bereits am Abend - Menschen kämpfen sich durch das Schneetreiben, Häuser im Schneewirbel eingehüllt - Orkanböen bis zu 150 km/h erwartet - Bis Freitag könnte bis zu ein Meter Neuschnee fallen...

26. März 2026 - 3:25

Lawinengefahr dürfte deutlich steigen - Positive Nachrichten für alle Urlauber in den Osterferien: Schnee gibt es reichlich

26.03.26, 03:25 Uhr

Datum: Donnerstag, 26. März 2026, 1:30 Uhr

Ort: Obertauern, Salzburger Land, Österreich, Europa

 

(ch) In den Alpen drohen in den kommenden Stunden winterliche Extrembedingungen. Ein heftiger Schneesturm zieht über Österreich und sorgt für blizzard-ähnliche Zustände: Starker Wind treibt den Schnee horizontal über Pisten und Passstraßen, die Sicht kann in höheren Lagen zeitweise nahezu auf Null sinken.

Nach aktuellen Prognosen werden bis Freitag in den Bergen bis zu einem Meter Neuschnee erwartet. Besonders kritisch wird der Donnerstag: In exponierten Lagen sind Windböen bis zu 150 km/h möglich. Viele Skigebiete stellen sich daher auf Einschränkungen ein – einzelne Lifte und Verbindungen könnten aus Sicherheitsgründen geschlossen bleiben, der Skibetrieb ist vielerorts nur eingeschränkt möglich.

Mit dem Neuschnee und der massiven Verfrachtung durch den Wind steigt zudem die Gefahr von Triebschneeansammlungen – damit dürfte auch die Lawinengefahr deutlich zunehmen. Behörden und Bergbahnen appellieren an Wintersportler, Warnhinweise zu beachten und abseits gesicherter Pisten besonders vorsichtig zu sein.

Dennoch hat die Winterrückkehr zu Ende März etwas positives: Urlauber an Ostern dürfen sich auch viel Neuschnee und gut präparierte Pisten freuen.

 

Dachstuhl von Wohnhaus gerät in Brand - Auffrischender Wind treibt Flammen unter die Ziegel und erschwert Löschangriff über Stunden

25. März 2026 - 18:34

Feuerwehr im Großeinsatz mit Drehleiter und Strahlrohren – Glutnester müssen immer wieder freigelegt werden - Eine Person leicht verletzt, Haus unbewohnbar

25.03.26, 18:34 Uhr

Datum: Mittwoch, 25. März 2026, 17:30 Uhr

Ort: Beelitz, Landkreis Potsdam-Mittelmark, Brandenburg

 

(ch) Ein Dachstuhlbrand an einem Wohnhaus hat die Feuerwehr am Mittwochnachmittag in Wittbrietzen über rund zwei Stunden gefordert. Als die ersten Kräfte eintrafen, hatte sich das Feuer bereits im Dachbereich ausgebreitet. Besonders problematisch war der auffrischende Wind: Er fachte die Flammen immer wieder an und trieb den Brand unter den Dachziegeln weiter voran.

Die Feuerwehr ging mit mehreren Trupps gegen das Feuer vor. Über eine Drehleiter sowie handgeführte Strahlrohre wurde ein Außenangriff aufgebaut, um gezielt an den Dachstuhl zu gelangen. Teilweise war auch ein Innenangriff möglich. Immer wieder mussten Glutnester freigelegt und abgelöscht werden.

Durch Hitze und Wind lockerten sich zudem Dachziegel – eine zusätzliche Gefahr für die Einsatzkräfte und ein Grund, warum der Zugriff auf den Brandherd immer wieder erschwert wurde. Erst nach rund zwei Stunden war das Feuer unter Kontrolle.

Eine Person wurde leicht verletzt, weitere Bewohner blieben unverletzt. Das Wohnhaus ist durch Feuer-, Rauch- und Wasserschäden bis auf Weiteres unbewohnbar. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Angaben zur Schadenshöhe liegen bislang nicht vor.

Starke Schneefälle am Erbeskopf - Mehrere Zentimeter Schnee innerhalb kurzer Zeit

25. März 2026 - 18:02

Aktuelle Wetterbilder aus dem Hunsrück

25.03.26, 18:02 Uhr

Datum: Mittwoch, 25. März 2026, ca. 16:00 Uhr

Ort: Erbeskopf, Hunsrück, Rheinland-Pfalz

 

(ah) Der März neigt sich dem Ende zu und dorch wird es wie prognostiziert wieder winterlicher. Vor allem in etwas höheren Lagen kommt es daher zu stärkeren Schneefällen, wie etwa am Erbeskopf im Hunsrück, wo am Mittwochnachmittag innerhalb kurzer Zeit mehrere Zentimeter Schnee fielen.

 

Pkw kommt bei Überholvorgang ins Rutschen - Drei nachfolgende Fahrzeuge können nicht mehr ausweichen - Zwei Verletzte

25. März 2026 - 17:13

Autobahn in Richtung Saarbrücken für mehr als zwei Stunden voll gesperrt

25.03.26, 17:13 Uhr

Datum: Mittwoch, 25. März 2026, ca. 14:00 Uhr

Ort: A1 Fahrtrichtung Saarbrücken, nahe AS Tholey, Saarland

 

(ah) Ein plötzlicher Eisregenschauer hat am Mittwochnachmittag für einen schweren Unfall auf der A1 im Saarland gesorgt: Ersten Angaben zufolge geriet ein Pkw bei einem Überholvorgang nahe Tholey ins Rutschen, woraufhin drei nachfolgende Fahrzeuge nicht mehr ausweichen konnten und mit dem ersten Wagen kollidierten oder in die Leitplanke prallten. Zwei Menschen wurden leicht verletzt. Aufgrund des Unfalls musste die A1 in Richtung Saarbrücken für mehr als zwei Stunden voll gesperrt werden.

Kräftiger Wetterumschwung zur Wochenmitte - Kaltfront bringt Sturm und deutlich sinkende Temperaturen - Erste Auswirkungen in Krefeld: Baum stürzt auf Straße, Feuerwehr im Einsatz - Zahlreiche Bauzäune kippen um

25. März 2026 - 7:11

Schnee- und Graupelschauer wieder möglich - Kräftige Schneefälle im Alpenraum erwartet

25.03.26, 07:11 Uhr

Datum: Mittwoch, 25. März 2026, 07:11 Uhr

Ort: Krefeld, Nordrhein-Westfalen

 

(ch) Deutschland steht zur Wochenmitte vor einem markanten Wetterwechsel. Ab Mittwoch erfassen mehrere Tiefdruckgebiete Mitteleuropa. Mit dem Durchzug einer kräftigen Kaltfront frischt der Wind deutlich auf – in freien Lagen und im Bergland sind stürmische Böen bis hin zu schweren Sturmböen möglich. Gleichzeitig gehen die Temperaturen spürbar zurück, Schauer und teils kräftige Niederschläge breiten sich aus. Lokal sind auch Graupelgewitter möglich, in höheren Lagen mischt sich Schnee unter den Niederschlag.

In Krefeld zeigt sich bereits, was der Umschwung bedeutet: Ein Baum hielt den Sturmböen nicht stand und stürzte auf eine Straße. Die Feuerwehr rückte aus, sicherte die Gefahrenstelle und räumte die Fahrbahn. Zusätzlich kippten in der Stadt an mehreren Stellen Bauzäune um.

Ab Mittwochabend greift die kältere Luft auch vollständig auf den Alpenraum über. Mit einer Nordwestströmung zeichnet sich eine klassische Staulage an der Alpennordseite ab: Feuchte Luft wird gegen die Berge gedrückt, die Schneefallgrenze sinkt deutlich. Oberhalb von etwa 1500 bis 2000 Metern ist dann verbreitet mit Schnee zu rechnen.

1.500 m² Wald brennt in Kloster Lehnin - Flammen breiten sich rasch aus und fressen sich am Waldboden entlang - Feuerwehr muss Löschwasser im Pendelverkehr zur Einsatzstelle fahren - langwierige Löscharbeiten bis tief in die Nacht

25. März 2026 - 2:45

Unüblicher Waldbrand zu dieser Jahreszeit im März - Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen

25.03.26, 02:45 Uhr

Datum: Mittwoch, 25. März 2026, 22:00 Uhr

Ort: Kloster Lehnin, Ortsteil Emstal, Landkreis Potsdam-Mittelmark, Brandenburg

 

(fg) Plötzlich loderten Flammen am Waldrand: Am späten Dienstagabend ist es am Ortseingang von Emstal (Gemeinde Kloster Lehnin) nahe der L88 zu einem Waldbodenbrand gekommen.

Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, stand bereits eine Fläche von rund 1.500 Quadratmetern in Flammen. Dichter Rauch zog über das Gebiet und erschwerte die Sicht – schnelles und koordiniertes Handeln war gefragt - die Flammen drohten sich immer weiter im Waldboden auszubreiten.
Mit insgesamt sechs Strahlrohren gingen die Feuerwehrleute gegen den Brand vor, teilweise unter Atemschutz. Um die Wasserversorgung sicherzustellen, wurde ein Pendelverkehr mit mehreren Tanklöschfahrzeugen eingerichtet. So konnte kontinuierlich Löschwasser zur Einsatzstelle transportiert werden.
Dank des zügigen und abgestimmten Eingreifens gelang es den Einsatzkräften, das Feuer rasch unter Kontrolle zu bringen und schließlich vollständig zu löschen. Mit Wärmebildkameras durchsuchten die Feuerwehrleute den Waldboden gezielt nach versteckten Glutnestern. Diese wurden bis tief in die Nacht hinein abgelöscht, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

 

Traktor und Pkw kollidieren miteinander - Fahrbahn übersäht mit Trümmerteilen - Zwei Personen werden verletzt - Spezialisierter Abschleppdienst für den Traktor angefordert

24. März 2026 - 23:04

Landratsamts sowie der Bürgermeister der Stadt Aichtal wurden zur Unfallstelle hinzugezogen

24.03.26, 23:04 Uhr

Datum: Dienstag, 24. März 2026, 23:04 Uhr

Ort: B3 Höhe Aichtal, Landkreis Esslingen, Baden-Württemberg

 

(jk) Am Freitagabend ereignete sich auf der B3 auf Höhe Aichtal ein schwerer Verkehrsunfall. Nach ersten Erkenntnissen kollidierten ein Traktor mit Anhänger und ein Pkw miteinander. Dabei wurden zwei Personen verletzt. Durch die Wucht des Aufpralls entstand an beiden Fahrzeugen Totalschaden. Zudem trat eine größere Menge Kraftstoff aus. Die Fahrbahn war übersät mit Trümmerteilen. Neben Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei wurden auch Vertreter des Landratsamts sowie der Bürgermeister der Stadt Aichtal zur Unfallstelle hinzugezogen. Die B3 musste für die Dauer der Bergungs- und Reinigungsarbeiten teilweise gesperrt werden. Für den Abtransport des Traktors wurde ein spezialisierter Abschleppdienst angefordert.

 

BUND kritisiert Castor-Transport scharf: „Unverantwortlich, hochradioaktiven Müll quer durch dicht besiedelte Regionen zu fahren“

24. März 2026 - 21:30

24.03.26, 21:30 Uhr

Datum: Dienstag, 24. März 2026, 21:30 Uhr

Ort: Duisburg, Nordrhein-Westfalen

 

(jk) Parallel zu den gestarteten Castor-Transporten durch Nordrhein-Westfalen haben Atomkraftgegner am Dienstagabend im Ruhrgebiet protestiert. Auf einer Brücke der Autobahn 42 in Duisburg richtete der BUND Nordrhein-Westfalen ab 20 Uhr eine Mahnwache ein. Auf halber Strecke der Transport-Route zwischen Jülich und Ahaus. Die Aktivisten kritisierten die Transporte scharf. Es sei „unverantwortlich“, hochradioaktiven Atommüll quer durch die bevölkerungsreichste Region des Bundeslandes zu fahren, sagte Kerstin Ciesla, stellvertretende Landesvorsitzende des BUND. Einen Sicherheitsgewinn gebe es durch die Verlagerung nach Ahaus nicht. Stattdessen verwiesen die Demonstrierenden auf mögliche Risiken wie marode Autobahnen oder auch Gefahren durch Drohnenangriffe.

Der BUND begleitet die Transporte seit Jahren auch juristisch. Ein angestrebtes Eilverfahren gegen die Transporte blieb jedoch ohne Erfolg, das Oberverwaltungsgericht lehnte den Antrag ab. In der Hauptsache sei das Verfahren aber weiterhin offen, betonten die Aktivisten. Noch in dieser Woche solle die Klage weiter vorangetrieben werden.

Die Mahnwache in Duisburg war bis in die frühen Morgenstunden angemeldet und sollte bis etwa 4 Uhr andauern, es sei denn der Castortransport komme vorher vorbei. Dann würde die Mahnwache auch früher enden. Sie ist Teil mehrerer Protestaktionen entlang der gesamten Transportstrecke durch Nordrhein-Westfalen.

Erste Castoren rollen von Jülich nach Ahaus - Etliche Protestierende auf den Straßen - Großaufgebot der Polizei

24. März 2026 - 21:15

24.03.26, 21:15 Uhr

Datum: Dienstag, 24. März 2026, 21:00 Uhr

Ort: Jülich, Kreis Düren, Nordrhein-Westfalen

 

(jk) Der Start der umstrittenen Atommüll-Transporte durch Nordrhein-Westfalen hat am Dienstagabend für massive Proteste gesorgt. Erste Castor-Behälter mit radioaktivem Material verließen das Gelände des stillgelegten Versuchsreaktors in Jülich in Richtung Zwischenlager Ahaus.

Insgesamt sollen 152 Behälter mit rund 300.000 Brennelement-Kugeln über eine Strecke von etwa 170 Kilometern quer durch NRW transportiert werden. Überwiegend über Autobahnen vom Kreis Düren ins Münsterland. Ein Endlager ist weiterhin nicht vorgesehen, der Atommüll wird zunächst in Ahaus zwischengelagert.

Bereits am frühen Abend versammelten sich rund 100 Demonstrierende vor dem Forschungszentrum in Jülich zu einer Dauerkundgebung. Zeitgleich fand auch in Ahaus ein Protestzug vom Bahnhof zum Rathaus statt. Ab den Abendstunden richteten Atomkraftgegner dort zudem eine nächtliche Mahnwache vor dem Zwischenlager ein.

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