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Aktualisiert: vor 59 Minuten 55 Sekunden

Lastwagen kracht in Heck von Abschleppfahrzeug - Fahrer wird in seinem Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt - Feuerwehr rückt mit schwerem Gerät an und muss Verletzten befreien

10. Juli 2026 - 13:50

A5 für Rettungs- und Bergungsmaßnahmen vollgesperrt - Unfallursache unklar

10.07.26, 13:50 Uhr

Datum: Freitag, 10. Juli 2026, 11:25 Uhr

Ort: A5 Karlsruhe, Fahrtrichtung Süden, Baden-Württemberg

 

(fg) Auf der A5 in Fahrtrichtung Basel kam es am Freitag gegen 11.20 Uhr auf Höhe Karlsruhe - Durlach zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein Lastwagen fuhr aus bislang ungeklärter Ursache auf ein Abschleppfahrzeug auf. Der Fahrer des Lastwagens wurde in seinem Führerhaus eingeklemmt und erlitt schwere Verletzungen. Die Feuerwehr befreite den Mann mit technischem Gerät. Anschließend versorgten Rettungskräfte den Schwerverletzten und brachten ihn in ein Krankenhaus. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten wurde die Autobahn vollständig gesperrt. Feuerwehr, Rettungsdienst und weitere Einsatzkräfte waren mit einem Großaufgebot vor Ort. Zur Unfallursache und zur Höhe des entstandenen Sachschadens lagen zunächst keine weiteren Informationen vor.

Siebenjähriges Kind beim Überqueren der Straße von Pkw erfasst - Kind wird mit lebensgefährlichen Verletzungen mit Rettungshubschrauber in Krankenhaus gebracht - Mehrere Ersthelfer nach Unfall durch Notfallseelsorge betreut

9. Juli 2026 - 16:50

09.07.26, 16:50 Uhr

Datum: Donnerstag, 09. Juli 2026, 14:20 Uhr

Ort: Nettetal, Kreis Viersen, Nordrhein-Westfalen

 

(jk) Am Donnerstag ereignete sich gegen 14:20 Uhr auf der Straße Schlibecker Berg in Nettetal ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein siebenjähriges Kind lebensgefährlich verletzt wurde.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 47-jähriger Autofahrer aus Grefrath die Straße Schlibecker Berg. Aus Sicht des Fahrers querte das siebenjährige Kind mit einem Tretroller die Fahrbahn von links nach rechts. Dabei kam es zur Kollision zwischen dem Pkw und dem Kind. Das Kind erlitt bei dem Unfall lebensgefährliche Verletzungen. Nach der medizinischen Erstversorgung vor Ort wurde es mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Krefeld gebracht. Zur Aufnahme und Dokumentation des Unfallgeschehens wurde das Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei aus Kleve hinzugezogen. Die Ermittlungen zur Unfallursache sowie zum genauen Unfallhergang dauerten an.

Mehrere Ersthelferinnen und Ersthelfer mussten nach dem Unfall durch Notfallseelsorger betreut werden. Zwei weitere Personen wurden durch den Rettungsdienst medizinisch gesichtet und vorsorglich durch zwei Rettungswagen untersucht. Der Zustand des Kindes ist weiterhin äußerst kritisch.

 

Rehkitz stürzt nach Trennung von Mutter und Geschwistertier eine Spundwand hinunter in die Ruhr - Feuerwehrtaucher holen Jungtier aus dem Wasser und bringen es zurück zur Familie

9. Juli 2026 - 16:31

09.07.26, 16:31 Uhr

Datum: Donnerstag, 09. Juli 2026, 15:00 Uhr

Ort: Mühlheim an der Ruhr, Nordrhein-Westfalen

 

(jk)  Am Donnerstagnachmittag kam es am Wasserbahnhof in Mülheim an der Ruhr zu einer besonderen Tierrettung. Ein Rehkitz war offenbar von seiner Mutter und einem zweiten Kitz auf einem Mittelstreifen getrennt worden und anschließend eine Spundwand hinunter ins Wasser gefallen.

Alleine schaffte es das junge Tier nicht mehr zurück ans Ufer. Die Feuerwehr rückte mit zwei Booten und zwei Tauchern an, um das Kitz aus seiner misslichen Lage zu befreien. Einer der Taucher konnte das verängstigte Jungtier sichern und es anschließend sicher an Land bringen.

Dort wurde das Rehkitz wieder in die Nähe seiner Mutter gesetzt. Die Rettungsaktion verlief erfolgreich. Das Kitz konnte wohlbehalten zurück in die Natur entlassen werden.

 

Bauarbeiten führen zu Teileinsturz - Tragende Säule beschädigt - Statiker geben Entwarnung - Nur Block 53 betroffen - Keine Einschränkungen für den Spielbetrieb - O-Ton von Hans-Jörg Otto, Geschäftsführer Bremer Weser-Stadion GmbH

9. Juli 2026 - 15:13

Niemand wurde verletzt. Es muss nun geprüft werden wie der Schaden behoben wird.

09.07.26, 15:13 Uhr

Datum: Donnerstag, 09. Juli 2026, 14:00 Uhr

Ort: Weserstadion, Bremen

 

(jk) Im Bremer Weserstadion ist es im Rahmen von Modernisierungsarbeiten am Mittwoch zu einem Bauunfall gekommen. Eine tragende Säule im Bereich der Ostkurve wurde beschädigt, anschließend stürzte ein Teil des Oberrangs Block 53 ein. Verletzt wurde niemand.

Nach ersten Untersuchungen mit einem Statiker und den zuständigen Behörden gibt es positive Signale: Der Schaden betrifft demnach ausschließlich den betroffenen Block sowie den darunterliegenden Bereich. Angrenzende Tribünenbereiche seien nicht in Mitleidenschaft gezogen worden.

Auswirkungen auf den Spielbetrieb werden nicht erwartet. Der betroffene Block wird zum ersten Spieltag voraussichtlich jedoch noch nicht wieder zur Verfügung stehen. Die übrigen, nicht beschädigten Bereiche des Stadions sollen weiterhin genutzt werden können. Die Ursache des Schadens wird auf einen Fehler während der Bauarbeiten zurückgeführt. Nach aktuellem Stand wurde beim Entfernen einer Scheibe eine tragende Säule beschädigt. Eigentlich sollte die Säule zunächst statisch geprüft werden, bevor weitere Arbeiten erfolgen.

Wie der beschädigte Bereich wieder aufgebaut wird, ist derzeit noch offen. Gemeinsam mit Fachleuten und dem Bauunternehmen werden verschiedene Möglichkeiten geprüft, unter anderem, welche Variante zeitlich und baulich am sinnvollsten ist.

Der betroffene Bereich wird zunächst gesichert und beschädigte Teile werden entfernt. Anschließend soll entschieden werden, wie der Wiederaufbau umgesetzt wird. Da sich in dem Bereich auch Dauerkartenplätze befinden, wollen die Verantwortlichen zeitnah mit den betroffenen Fans kommunizieren.

 

Überladung – technische Mängel und Gas-Prüfung im Fokus – Beamte nehmen auf der A9 bei Fläming-Ost gezielt Wohnmobile und Wohnwagen ins Visier

9. Juli 2026 - 11:04

Für einige Urlauber endet die Reise – massive Mängel festgestellt

09.07.26, 11:04 Uhr

Datum: Donnerstag, 09. Juli 2026, 10:00 Uhr

Ort: A9 Mühlenfließ, Landkreis Potsdam-Mittelmark, Brandenburg

 

(th)´Zum Start der Sommerferien in Berlin und Brandenburg hat die Polizei am Donnerstag eine Großkontrolle auf der Autobahn 9 durchgeführt. An der Raststätte Fläming-Ost wurden gezielt Wohnmobile und Wohnwagen aus dem fließenden Verkehr gezogen. Die Beamten überprüften die Fahrzeuge auf Verkehrssicherheit und übermäßige Beladung. Für einige endete der Urlaub, bevor er richtig begonnen hatte. 
 

Der Ferienbeginn sorgt traditionell für volle Autobahnen. Besonders Wohnmobile und Gespanne sind dann unterwegs. Um die Sicherheit für alle zu gewährleisten, führte die Polizeidirektion West die Schwerpunktkontrolle durch. Motorradpolizisten lotsten die Fahrzeuge auf den Parkplatz. Dort wurden sie auf Herz und Nieren geprüft. Die zentrale Frage: Ist das zulässige Gesamtgewicht überschritten? Aber auch die Ladungssicherung, die notwendigen Zusatzspiegel bei Anhängern und die vorgeschriebene Gasprüfung bei Campingfahrzeugen standen im Fokus der Kontrolleure. Pressesprecher Mario Thierbach erklärte: "In den letzten Jahren haben wir festgestellt, dass wir oft mit einer Überladung dieser Fahrzeuge konfrontiert sind." Es sei keine "Du-Du-Aktion", betonte er. "Wenn triftige Gründe entgegenstehen, dass die Fahrt hier sicher fortgesetzt werden kann, dann muss sie im schlimmsten Fall hier enden." 
 

Und das war bei einem älteren Wohnmobil der Fall. Polizeibeamter Mirko Schneider stellte erhebliche Mängel fest. "Bei diesem Fahrzeug haben wir massiven Verlust von Dieselkraftstoff", so Schneider. Innerhalb weniger Minuten habe sich eine große Pfütze gebildet. Eine immense Gefahr, gerade für Motorradfahrer. Zudem waren die Bremsscheiben an der Vorderachse stark verrostet. Die Weiterfahrt wurde untersagt. Der Fahrer, Bernhard Ebnet, nahm es gefasst: "Es ist ja eigentlich trotz aller Misere das kleinere Übel in Relation, wenn wir einen Unfall verursacht hätten." Er müsse nun sehen, wie er das Fahrzeug in eine Werkstatt bekomme und die Reise mit öffentlichen Verkehrsmitteln fortsetze. 
 

Die Urlauber zeigten Verständnis für die Maßnahmen. Markus Grimm, der mit seinem Wohnmobil auf dem Weg nach Dänemark war, fand die Kontrolle gut. "Man sieht ja selber auch als Fahrer auf der Autobahn, dass das ein oder andere Fahrzeug dann doch vielleicht überladen ist oder komisch läuft", sagte er. Sein Fahrzeug war nach Gefühl und Erfahrung beladen – mit Erfolg, wie die Waage zeigte. Die Polizei rät allen Reisenden, entspannt in den Urlaub zu starten und das Fahrzeug im Zweifel vorab auf einer öffentlichen Waage wiegen zu lassen.

Müllbrand bricht nachts auf dem Außengelände von Entsorger aus – Lose und gepresste Müllberge stehen in Vollbrand – Leitstelle stuft Alarmstufe nach kurzer Zeit hoch – Kilometerweit sichtbare, pechschwarze Rauchwolke – extreme Hitze lässt...

9. Juli 2026 - 3:54

aufwendigen Löscharbeiten werden voraussichtlich noch bis weit in den Vormittag andauern

09.07.26, 03:54 Uhr

Datum: Donnerstag, 09. Juli 2026, 01:00 Uhr

Ort: Swisttal, Rhein-Sieg-Kreis, Nordrhein-Westfalen

 

(jb) Ein Großbrand auf dem Außengelände eines Entsorgungsbetriebs in Swisttal hat am Donnerstagmorgen einen stundenlangen Einsatz von weit über 100 Rettungskräften ausgelöst. Gegen 1:00 Uhr geriet dort gelagerter loser und gepresster Müll in Vollbrand. Bereits kurz nach dem ersten Alarm stufte die Leitstelle die Alarmstufe auf „Brand 4“ hoch. Durch das Feuer kam es zu einer kilometerweit sichtbaren, dichten schwarzen Rauchwolke und starker Hitzeentwicklung, wodurch Teile einer angrenzenden Hallenverkleidung schmolzen. Die Feuerwehr errichtete Riegelstellungen zum Schutz der umliegenden Gebäude. Mitarbeiter des Betriebs unterstützten die Löscharbeiten mit Radladern, um Müllberge auseinanderzuziehen und wegzuräumen. Eine Drohne der Feuerwehr Alfter lieferte Luftbilder zur Lagebeurteilung. Wegen der starken Rauchentwicklung wurde rund eine halbe Stunde nach der Alarmierung eine offizielle Warnung über die Warn-App NINA herausgegeben. Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Klimaanlagen abzuschalten. Zudem liefen kontinuierliche Schadstoffmessungen. Neben Einheiten aus dem gesamten Rhein-Sieg-Kreis unterstützte auch die Feuerwehr Euskirchen den Einsatz. Die Löscharbeiten dauern voraussichtlich bis weit in den Vormittag an. Die Brandursache ist noch unklar.

 

Zwei Hektar Ackerfläche gehen am Abend in Flammen auf - meterhohe Flammen breiten sich durch enorme Trockenheit rasend schnell aus - große Rauchschwaden kilometerweit sichtbar - Feuerwehren aus der ganzen Umgebung rücken an um Flammen unter Kontrolle...

7. Juli 2026 - 20:54

Ursache für das Feuer nahe des Segelfluggeländes unklar - Polizei ermittelt

07.07.26, 20:54 Uhr

Datum: Dienstag, 07. Juli 2026, 19:00 Uhr

Ort: Rheinstetten, Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg

 

(ch) Rund zwei Hektar Vegetationsfläche sind am Dienstagabend im Bereich des Segelfluggeländes in Rheinstetten im Kreis Karlsruhe in Brand geraten.
Das Feuer brach kurz vor 19 Uhr aus und entwickelte sich aufgrund der anhaltenden Trockenheit sowie der hohen Temperaturen rasch zu einem Großbrand. Nach ersten Informationen stand eine Fläche von rund zwei Hektar in Flammen, was etwa einer Ausdehnung von 200 auf 100 Metern entspricht.
Die dunklen Rauchschwaden waren bereits aus weiter Entfernung sichtbar. Aufgrund der Ausdehnung des Brandes rückten zahlreiche Einsatzkräfte an. Neben der Feuerwehr Rheinstetten unterstützten auch die Berufsfeuerwehr Karlsruhe sowie die Feuerwehr Ettlingen bei den umfangreichen Löscharbeiten.

Durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte konnte der Brand rasch unter Kontrolle gebracht werden. Bei der Brandbekämpfung erhielten die Feuerwehren zudem Unterstützung von Landwirten. Die Ursache des Feuers ist bislang unklar. Die Ermittlungen dauern an.

 

Chemische Reaktion in Industriehalle eines Entsorgungsbetriebes setzt Schwefelwasserstoff frei - Warnmeldung an Bevölkerung ausgelöst Zwei Schwerstverletzte mit Rettungshubschraubern in Kliniken geflogen

7. Juli 2026 - 20:26

Bevölkerung war aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten - 140 Rettungskräfte im Großeinsatz

07.07.26, 20:26 Uhr

Datum: Dienstag, 07. Juli 2026, 20:26 Uhr

Ort: Saarlouis, Saarland

 

(ch) Gefahrstoff-Großeinsatz in Saarlouis: In einer Industriehalle eines Entsorgungsbetriebs ist es nach ersten Informationen zu einer chemischen Reaktion gekommen. Dabei trat Schwefelwasserstoff aus. Insgesamt wurden zwölf Menschen verletzt.

Für die Bevölkerung wurde eine Warnmeldung ausgelöst. Die Menschen in Saarlouis wurden aufgefordert, vorsorglich Fenster und Türen geschlossen zu halten. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei rückten mit einem Großaufgebot an.

Nach Angaben von Pascal Fontaine, Pressesprecher der Feuerwehr Saarlouis, wurden zehn Verletzte in die Kategorie Grün eingestuft, gelten also als leicht verletzt. Zwei weitere Personen wurden schwerstverletzt.

Die beiden Schwerstverletzten wurden aus dem Gefahrenbereich gerettet und anschließend mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser geflogen. Im Einsatz waren der deutsche Rettungshubschrauber „Christoph 16“ sowie „Air Rescue“ aus Luxemburg.

Ob für die beiden Schwerstverletzten Lebensgefahr besteht, konnte die Polizei Saarlouis auf Rückfrage zunächst nicht beantworten. Die genaue Ursache der chemischen Reaktion ist noch unklar.

 

Lagerhalle steht auf Firmengelände in Vollbrand - riesige Rauchsäule weithin sichtbar – mehr als 400 Grad in brennender Produktionshalle stellt Feuerwehr vor Herausforderungen

5. Juli 2026 - 13:39

Löscharbeiten dauern weiter an - Feuerwehr muss sich teils wegen der starken Wärmestrahlung zurückziehen und die eigene Technik retten - Lagerhalle war bis unter das Dach mit Papier und Pappe gefüllt und bot den Flammen reichlich Nahrung

05.07.26, 13:00 Uhr

Datum: Sonntag, 05. Juli 2026, 12:30 Uhr

Ort: Oranienburg, Landkreis Oberhavel, Brandenburg

 

(sg) Dramatische Lage bei einem Großbrand im Gewerbegebiet von Oranienburg: Dort ist am Sonntag eine Produktionshalle auf einem Firmengelände in Vollbrand geraten. Nach Angaben von Oranienburgs Stadtbrandmeister und Einsatzleiter Stefan Liedtke war die Halle bis unter das Dach mit Papier und Pappe gefüllt. „Dadurch hatten wir hier eine enorme Brandlast“, schilderte Liedtke die Lage.

In der Anfangsphase mussten sich die Einsatzkräfte zeitweise zurückziehen. Im Inneren der Halle seien Temperaturen von mehr als 400 Grad gemessen worden. Zudem drückte starker Wind die enorme Hitze und dichten schwarzen Brandrauch immer wieder in Richtung der Feuerwehrleute. „Wir mussten unsere Kräfte in der ersten Phase zurückziehen und auch Schläuche, Fahrzeuge und weitere Technik in Sicherheit bringen“, sagte der Einsatzleiter.

Die Wärmestrahlung war nach seinen Angaben so massiv, dass auch abgestellte Einsatzfahrzeuge geschützt und teilweise aus dem unmittelbaren Gefahrenbereich gebracht werden mussten. Dennoch gelang es der Feuerwehr, eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern. „Das Übergreifen auf eine benachbarte Halle haben wir erfolgreich verhindert“, erklärte Liedtke.

Die betroffene Produktionshalle ist inzwischen weitgehend eingestürzt. Das brennende Material kann deshalb derzeit nicht direkt erreicht werden. Die Feuerwehr setzt zwei Drehleitern ein und löscht von oben sowie von mehreren Seiten. Später soll schwere Technik eingesetzt werden, um die eingestürzte Halle Stück für Stück zu öffnen und an verbliebene Glutnester heranzukommen.

Knapp 100 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Schutzpolizei und Kriminalpolizei sind an der Einsatzstelle. Der Einsatz wird sich voraussichtlich noch über mehrere Stunden hinziehen. „Jetzt löschen wir von allen Seiten und auch von oben. Gleichzeitig achten wir darauf, dass die Einsatzkräfte regelmäßig abgelöst und verpflegt werden. Denn jetzt ist es besonders wichtig, auf die Kameradinnen und Kameraden zu achten, damit sich niemand verletzt und wir den Brand in den kommenden Stunden vollständig löschen können“, sagte Einsatzleiter Stefan Liedtke.

Familien-Van kommt von Autobahn ab, überschlägt sich und stürzt in Böschung – Vater kann noch selbst den Notruf aus dem von der Autobahn kaum zu sehenden Unfallwrack absetzen - 6-jährige Tochter schwebt in Lebensgefahr

5. Juli 2026 - 6:55

Rettungskräfte finden wenig später Fahrzeug abseits der Fahrbahn - Großeinsatz und stundenlange Vollsperrung

05.07.26, 00:30 Uhr

Datum: Sonntag, 05. Juli 2026, 0:30 Uhr

Ort: A61 bei Swisttal-Miel, Rhein-Sieg-Kreis, Nordrhein-Westfalen

 

(sg) Ein schwerer Verkehrsunfall hat in der Nacht zu Sonntag für einen Großeinsatz auf der A61 bei Swisttal-Miel im Rhein-Sieg-Kreis gesorgt. Gegen 0:30 Uhr war eine Familie aus dem Landkreis Cochem-Zell in Rheinland-Pfalz mit einem VW Sharan auf der Autobahn 61 von Swisttal in Richtung Rheinbach unterwegs. Kurz hinter der Anschlussstelle Swisttal-Miel kam der Familien-Van aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab.

Der VW geriet hinter eine beginnende Leitplanke, prallte gegen mehrere Bäume, überschlug sich und kam schließlich schwer beschädigt mehrere Meter tiefer in einer Böschung zum Stehen. Die Wucht des Aufpralls war so heftig, dass eine Tür des Vans aus dem Fahrzeug gerissen wurde und an einem Baum hängen blieb.

Trotz des schweren Unfalls konnte der 38 Jahre alte Vater noch selbst über die 112 den Notruf wählen. Das war offenbar entscheidend, denn das Unfallwrack war von der Autobahn aus in der Dunkelheit nicht mehr zu sehen. Ohne den Notruf wäre der Wagen vermutlich längere Zeit unentdeckt in der Böschung geblieben.

Die anrückenden Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Swisttal erkannten zunächst abgebrochene Äste auf der Fahrbahn und fanden schließlich den schwer beschädigten VW hinter der Leitplanke in der Böschung. Aufgrund des Unfallbildes forderten die ersten Einsatzkräfte sofort weitere Einheiten nach. Mehrere Personen waren teils im Fahrzeug eingeklemmt beziehungsweise eingeschlossen.

Die Rettung gestaltete sich aufwendig. Zunächst mussten Bäume und Sträucher entfernt werden. Gleichzeitig sicherten die Einsatzkräfte das Wrack gegen weiteres Abrutschen ab, fixierten Türen mit Seilen und verschafften sich mit Leitern und Seilsicherung Zugang zu dem Fahrzeug in der steilen Böschung.

Da die Lage zunächst unübersichtlich war und nicht ausgeschlossen werden konnte, dass weitere Personen in den Unfall verwickelt waren, wurde ein sogenannter MANV ausgelöst – ein Massenanfall von Verletzten oder betroffenen Personen. Daraufhin rückten zahlreiche Rettungswagen und Notärzte zur Unfallstelle aus. Auch der Organisatorische Leiter Rettungsdienst und der Leitende Notarzt des Rhein-Sieg-Kreises kamen zur Unglücksstelle.

Bei sommerlichen Temperaturen und unter erheblichem personellen Aufwand gelang es den Einsatzkräften schließlich, alle Verletzten aus dem Fahrzeug zu retten und über die steile Böschung sowie die Leitplanke hinweg zur weiteren Versorgung zu bringen.

Vor Ort war zunächst davon ausgegangen worden, dass der 38-jährige Fahrer, seine 36 Jahre alte Ehefrau und der fünfjährige Sohn schwer bis schwerst verletzt worden sein könnten. Sie wurden mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht. Nach Angaben der Polizei stellte sich dort jedoch zum Glück heraus, dass diese drei Familienmitglieder nur leicht verletzt wurden.

Deutlich kritischer ist der Zustand der sechsjährigen Tochter. Sie erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen und schwebt nach Polizeiangaben weiterhin in Lebensgefahr.

Die Unfallursache ist noch unklar. Die Autobahn 61 musste ab der Anschlussstelle Swisttal-Miel in Fahrtrichtung Koblenz für die umfangreichen Ermittlungs- und Bergungsarbeiten mehrere Stunden gesperrt werden. Der aufgestaute Verkehr wurde durch die Autobahnpolizei zurückgeführt.

Für die Unfallaufnahme war ein Verkehrsunfallaufnahme-Team aus Essen im Einsatz. Das nachgeforderte Technische Hilfswerk leuchtete die Unfallstelle für die Polizei aus. Der verunfallte VW Sharan wurde durch ein Abschleppunternehmen aus dem Seitenraum geborgen und für die weiteren Ermittlungen der Polizei sichergestellt.

 

Verheerender Großbrand bricht in Stuttgarter Großmarkt aus und sorgt für einen der größten Feuerwehreinsätze seit Jahren – Gewaltiges Flammenmeer bedroht gesamten Hallenkomplex – Mehr als 150 Kräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr rücken an –...

4. Juli 2026 - 2:55

Keine Verletzten nach ersten Polizeiangaben – Löscharbeiten an betroffenen Hallen werden noch bis weit in den Samstag andauern

04.07.26, 02:55 Uhr

Datum: Samstag, 04. Juli 2026, 00:00 Uhr

Ort: Stuttgart, Baden-Württemberg

 

(jb) Ein Großbrand in einem Hallenkomplex des Stuttgarter Großmarktes im Stadtteil Wangen hat in der Nacht zu Samstag zu einem der größten Feuerwehreinsätze der vergangenen Jahre der Stadt geführt. Das Feuer brach am späten Freitagabend aus und erreichte schnell eine massive Intensität. Laut Feuerwehr drohten die Flammen auf weitere Lagerhallen überzugreifen. Nach Angaben der Polizei wurde niemand verletzt. Mehr als 150 Kräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr rückten zum Langwiesenweg aus. Wegen des enormen Wasserbedarfs forderte die Einsatzleitung zusätzliche Tanklöschfahrzeuge und Spezialkräfte mit großen Schlauchreserven an. Um Sachschäden zu minimieren, wurden Lastwagen von den bedrohten Hallen weggefahren. Auch am frühen Morgen war der Brand noch nicht unter Kontrolle. Über Warn-Apps wurde die Bevölkerung in einem Umkreis von vier Kilometern über die starke Rauchentwicklung und Geruchsbelästigung informiert. Anwohner in Wangen und den angrenzenden Stadtbezirken wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten; eine direkte Gefahr bestand laut Leitstelle nicht. Die Löscharbeiten werden voraussichtlich bis weit in den Samstag andauern. Die Brandursache und der genaue Inhalt der betroffenen Hallen des Großmarkts, auf dem über 100 Obst-, Gemüse- und Blumenhändler ansässig sind, waren zunächst unklar.

 

 

Wohnung in Wohn- und Geschäftshaus steht in Vollbrand – Flammen schlagen beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte bereits aus den Fenstern – Suche nach Vermissten im brennenden Gebäude eingeleitet – Bewohner können sich eigenständig ins Freie retten –...

4. Juli 2026 - 2:46

REWE-Markt bleibt am Samstag wegen der Wasserschäden teilgeschlossen

04.07.26, 02:46 Uhr

Datum: Freitag, 03. Juli 2026, 22:00 Uhr

Ort: Landsweiler-Reden, Landkreis Neunkirchen, Saarland

 

(jb) Beim Brand einer Wohnung in einem Wohn- und Geschäftshaus in Landsweiler-Reden haben sich alle Bewohner am späten Freitagabend rechtzeitig in Sicherheit gebracht. Gegen 22:00 Uhr wurden Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst zur Kreisstraße alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung sichtbar, beim Eintreffen der ersten Kräfte schlugen meterhohe Flammen aus den Fenstern. Da zunächst unklar war, ob sich noch Personen im Gebäude befanden, leiteten die Einsatzkräfte umgehend die Suche ein. Mehrere Trupps bekämpften das Feuer unter Atemschutz im Gebäude sowie von außen mit Strahlrohren. Die Bewohner der betroffenen Brandwohnung und des restlichen Hauses konnten sich eigenständig ins Freie retten, verletzt wurde niemand. Der Brand wurde auf die betroffene Wohnung begrenzt, angrenzende Wohnungen blieben bewohnbar. Die Brandwohnung selbst ist derzeit unnutzbar; für die Betroffenen wurde eine anderweitige Unterbringung organisiert. Der REWE-Markt bleibt am Samstag aufgrund des Eindringen von Löschwasser durch die Decke nach neusten Informationen teillgeschlossen. Insgesamt waren rund 112 Kräfte im Einsatz. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

 

Lauter Knall und schwarzer Rauch schrecken Anwohner auf – Kellerbrand sorgt für Großeinsatz – Feuerwehr erhöht Alarmstufe – Dichter Rauch flutet Treppenhaus und dringt in Wohnungen ein – Zahlreiche Bewohner klagen über Atembeschwerden – Leitstelle löst...

4. Juli 2026 - 2:38

Polizei hat Brandort im Mehrfamilienhaus beschlagnahmt und die Ermittlungen zur Ursache übernommen

04.07.26, 02:38 Uhr

Datum: Freitag, 03. Juli 2026, 21:45 Uhr

Ort: Leipzig, Sachsen

 

(jb) Ein Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Leipziger Bernhard-Kellermann-Straße hat am Freitagabend einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst ausgelöst. Anwohner meldeten gegen 21:45 Uhr einen lauten Knall und schwarzen Rauch aus dem Untergeschoss. Aufgrund der Lage vor Ort erhöhte die Feuerwehr die Alarmstufe auf „Brand 3“. Dichter Rauch zog durch das Treppenhaus in mehrere Wohnungen. Da zahlreiche Bewohner über Atembeschwerden klagten, löste die Leitstelle den Alarm für einen Massenanfall von Verletzten (MANV) aus. Die Feuerwehr löschte den Brand im Keller und drückte die Rauchgase mithilfe von Lüftern aus dem Gebäude. Die verletzten Personen wurden in nahegelegene Krankenhäuser transportiert. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen.

 

Rund 2.700 m² großer Lagerhallenkomplex mit Wohnmobilen und verschiedenen Lagerstätten steht in Flammen - mehrere Gasflaschen explodieren (on Tape) - meterhohe Flammen schlagen in den Nachthimmel, Rauchsäule kilometerweit sichtbar (on Tape) - Brand...

2. Juli 2026 - 2:22

Löscharbeiten dauern bis in die Morgenstunden an - Rettungskräfte ebenfalls vor Ort - Brandursache unklar - Schaden wird in die Millionenhöhe gehen - Anwohner wegen Rauchwolke gewarnt

02.07.26, 02:22 Uhr

Datum: Donnerstag, 02. Juli 2026, 00:20 Uhr

Ort: Marxzell - Pfaffenrot, Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg

 

(ch) Ein Großbrand hat in der Nacht auf Donnerstag einen rund 2.700 Quadratmeter großen Lagerhallenkomplex im Industriegebiet „Im Schwarzenbusch“ in Marxzell-Pfaffenrot im Landkreis Karlsruhe vollständig zerstört. Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte um kurz nach Mitternacht stand die Halle in Vollbrand. Meterhohe Flammen und eine enorme Rauchentwicklung waren kilometerweit sichtbar und erhellten den Nachthimmel.

,,In der Halle waren verschiedenste Materialien und Gerätschaften eingelagert, darunter auch mehrere Wohnmobile", so Andreas Bimmler, Pressesprecher der Feuerwehren im Landkreis Karlsruhe vor Ort. Die Hallenflächen waren an mehrere Firmen vermietet. Während des Brandes kam es immer wieder zu Explosionen, ausgelöst durch mehrere Gasflaschen, die sich im Gebäude befanden. Dadurch gestalteten sich die Löscharbeiten besonders gefährlich.
Die Feuerwehr leitete umgehend einen massiven Löschangriff über mehrere Rohre sowie über Drehleitern ein. Zeitweise drohte das Feuer auf eine unmittelbar angrenzende Lagerhalle überzugreifen. Durch den gezielten Aufbau einer Riegelstellung gelang es den Einsatzkräften jedoch, eine Ausbreitung der Flammen erfolgreich zu verhindern.
Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis rückten mit einem Großaufgebot an. Insgesamt waren mehr als 100 Einsatzkräfte im Einsatz. Auch das DRK war vor Ort und versorgte die Feuerwehrleute während des stundenlangen Einsatzes.
Die Anwohner in der Umgebung wurden in der Nacht über die NINA-Warn-App gebeten, Fenster und Türen aufgrund der Rauchwolke geschlossen zu halten. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Die Ursache des Großbrandes ist derzeit noch unklar und Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Der Schaden wird in die Millionenhöhe gehen. Die aufwendigen Nachlöscharbeiten werden sich voraussichtlich noch bis in die Morgenstunden hinziehen.

 

Ausscheiden der Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft lässt Preise der Teambekleidung purzeln

1. Juli 2026 - 14:52

Bilder und O-Töne aus einem Sportgeschäft in Essen - "Das wird noch günstiger"

01.07.26, 14:52 Uhr

Datum: Mittwoch, 01. Juli 2026

Ort: Essen, Nordrhein-Westfalen

 

(ah) Das Ausscheiden der Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft lässt nun auch die Preise der Teambekleidung purzeln: Sportgeschäfte verkaufen ihre Restbestände inzwischen teilweise um die Hälfte reduziert - und das könnte sogar erst der Anfang sein, da Hersteller Adidas seine Restbestände möglicherweise noch günstiger anbieten wird. Für den "normalen" Einzelhändler ist aber bei 50% Schluss, da hier schon kein Gewinn mehr abgeworfen wird. 

Trotzdem ist Issam Said, Inhaber eines Essener Sportartikelgeschäfts, mit dem bisherigen Verkauf der DFB-Trikots zufrieden. Echte Fans hatten sich im Vorfeld eingedeckt, während der ersten Wochen der WM lief besonders das Trikot mit dem Undav-Flock sehr gut und außerdem hatte Said klug eingekauft, sodass bei ihm inzwischen nur noch Restbestände an Kindertrikots erhältlich sind - und die werden sicher auch an Schnäppchenjäger weggehen.

 

Sattelzug gerät auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern - Auflieger stürzt auf die Seite, Zugmaschine prallt in Leitplanke

1. Juli 2026 - 13:10

Fahrer unverletzt - Richtungsfahrbahn voll gesperrt - Große Mengen Milch und Betriebsstoffe laufen aus - Größerer Umwelteinsatz

01.07.26, 13:10 Uhr

Datum: Mittwoch, 01. Juli 2026, ca. 10:30 Uhr

Ort: A8 bei Bad Aibling, Bayern

 

(ah) Größerer Umwelteinsatznach einem Lkw-Unfall auf der A8 bei Bad Aibling am Mittwochvormittag: Ein Milchtransporter geriet auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern, woraufhin der Auflieger auf die Seite stürzte und die Zugmaschine in die Leitplanke prallte. Der Fahrer blieb unverletzt, aber der Tankauflieger und der Tank des Lastwagens wurden beschädigt, sodass große Mengen Milch und Betriebsstroffe ausliefen.

Zahlreiche Einsatzkräfte rückten an, um die ausgelaufenen Flüssigkeiten aufzunehmen. Die Autobahn musste in Richtung Rosenheim für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

 

Versuchtes Tötungsdelikt auf offener Straße – 46-Jähriger fährt mit Auto auf 23-Jährigen zu und sticht ihn nieder – Opfer flüchtet verletzt im eigenen Auto in eine Klinik - Großeinsatz der Polizei

30. Juni 2026 - 22:20

Mordkommission ermittelt und fahndet nach dem flüchtigen Täter

30.06.26, 22:20 Uhr

Datum: Dienstag, 30. Juni 2026, 16:15 Uhr

Ort: Bad Honnef, Rhein-Sieg-Kreis, Nordrhein-Westfalen

 

(th) Ein eskalierter Familienstreit hat am Dienstagnachmittag in Bad Honnef zu einem Großeinsatz der Polizei geführt. Ein 46-jähriger Mann steht im Verdacht, ein versuchtes Tötungsdelikt begangen zu haben. Er soll den 23-jährigen Freund seiner Tochter attackiert und verletzt haben. Das Opfer konnte sich selbst in ein Krankenhaus retten. Der Täter ist flüchtig. 
 

Nach ersten Erkenntnissen ereignete sich die Tat gegen 16.15 Uhr auf der Luisenstraße. Dort soll der 46-jährige Tatverdächtige zunächst mit seinem Auto auf den jungen Mann zugefahren sein. Beschädigungen an einer Mauer zeugen von diesem ersten Angriff. Im weiteren Verlauf eines heftigen Streits griff er den 23-Jährigen dann mit einer Stichwaffe an. Er verletzte ihn dabei. Die Hintergründe der Tat liegen offenbar im privaten Bereich. 
 

Dem 23-Jährigen gelang trotz seiner Verletzungen die Flucht. Er setzte sich in seinen eigenen Pkw und floh in ein nahegelegenes Krankenhaus. In der Klinik wurde er ambulant behandelt und konnte diese später wieder verlassen. Weitere Personen kamen bei dem Vorfall nicht zu Schaden. 
 

Der Tatverdächtige war bereits vor dem Eintreffen der alarmierten Polizeikräfte vom Tatort geflohen. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem 46-Jährigen läuft auf Hochtouren. Eine Mordkommission der Bonner Polizei hat die Ermittlungen übernommen. Sie arbeitet eng mit der Staatsanwaltschaft Bonn zusammen. Die Tochter des Angreifers, die die Beziehung mit dem Opfer führt, wurde Zeugin des Geschehens. 

Feuer bricht bei Abbrucharbeiten an altem Fabrikgebäude in Gewerbepark aus – Retter entdecken vier instabile industrielle Gasflaschen auf dem Dach – Hochgefährliche Acetylen-Flaschen stürzen teilweise in das Gebäude – Akute Explosionsgefahr zwingt...

30. Juni 2026 - 21:06

Weitreichende Sperrungen und Evakuierungsmaßnahmen bleiben wegen der unberechenbaren Gefahrenlage bis auf Weiteres bestehen

30.06.26, 21:06 Uhr

Datum: Dienstag, 30. Juni 2026, 17:00 Uhr

Ort: Ettlingen, Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg

 

(th) Wegen akuter Explosionsgefahr nach einem Brand in einem alten Fabrikgebäude im Ettlinger Gewerbepark Albtal läuft seit Dienstagnachmittag ein Großeinsatz. Bei Abbrucharbeiten an dem zum Abriss vorbereiteten Gebäude an der Pforzheimer Straße war gegen 17:00 Uhr ein Feuer ausgebrochen. Die alarmierten Feuerwehren aus Ettlingen, Waldbronn und Malsch konnten den Brand zwar schnell löschen, entdeckten dabei jedoch vier große industrielle Gasflaschen auf dem Dach, die teilweise in das Gebäude stürzten. Da sich die Acetylen-Gasflaschen unkontrolliert erwärmt haben und eine Explosion droht, wurde ein Sicherheitsbereich eingerichtet und das Gebiet im Umkreis evakuiert. Betroffene Anwohner müssen ihre Häuser verlassen und voraussichtlich die gesamte Nacht fernbleiben. Über die Warn-App NINA erging eine Warnung an die Bevölkerung. Die Einsatzkräfte, unterstützt durch die Berufsfeuerwehr Karlsruhe, kühlen die Flaschen kontinuierlich aus der Distanz. Das Technische Hilfswerk ist ebenfalls vor Ort, um die Gasflaschen für eine spätere Bergung in Spezialbehälter zu packen. Wegen der Gefahrenlage sind die umliegenden Straßen sowie die Bahnstrecke der Albtalbahn komplett gesperrt.

 

Orang-Utan aus dem Zoo Dortmund hat nach dem bitteren WM-Aus erstmal keine Spiele mehr zu tippen - Seine Vorhersage war knapp dran, doch die Nationalmannschaft konnte den gesehenen Weg nicht gehen

30. Juni 2026 - 17:37

Mit O-Ton Marcel Stawinoga

30.06.26, 17:37 Uhr

Datum: Dienstag, 30. Juni 2026, 17:00 Uhr

Ort: Dortmund, Nordrhein-Westfalen

 

(jk) Das WM-Abenteuer der deutschen Nationalmannschaft ist beendet. Mit dem Ausscheiden aus der Weltmeisterschaft endet auch der Einsatz von Dortmunds bekanntestem tierischen Fußball-Orakel. Orang-Utan Walter aus dem Zoo Dortmund hat nach der Niederlage in der vergangenen Nacht vorerst keine Spiele der DFB-Auswahl mehr zu tippen.

Walter schiebt eine Deutschlandfahne durch sein Gatter und wirkt nachdenklich. Eine Szene, die viele Fußballfans nach dem bitteren WM-Aus nachvollziehen können. Doch für Walter bedeutet das Ausscheiden nicht etwa eine echte Arbeitslosigkeit. Marcel Stawinoga, Kommunikationsleiter und Artenschutzkoordinator im Zoo Dortmund, sieht es mit einem Augenzwinkern: „Walter hat eigentlich ein gutes Leben.“ Die Zeit als Fußball-Orakel sei für ihn nun vorbei. Sorgen müsse sich der Orang-Utan deshalb aber keine machen. Im Zoo könne es für ihn jetzt einfach wieder etwas ruhiger zugehen.

Mit seinen Orakel-Auftritten hatte Walter vor der WM für Aufmerksamkeit gesorgt. Seine Vorhersagen sollten zeigen, in welche Richtung ein Spiel gehen könnte. „Er hat ja auch gezeigt, dass es knapp werden kann und so war es am Ende ja auch“, erklärt Stawinoga. Die deutsche Nationalmannschaft habe die von Walter gesehene Richtung letztlich aber nicht auf dem Platz umsetzen können.

 

Rentner gerät mit Pkw in den Gegenverkehr und prallt dort frontal mit entgegenkommendem Wagen zusammen - 86-Jähriger kommt ums Leben, beide junge Insassinnen des zweiten Unfallfahrzeugs lebensgefährlich verletzt und mit Rettungshubschraubern ins...

30. Juni 2026 - 10:09

Unfallursache unklar - Großes Trümmerfeld - Rettungskräfte im Großeinsatz - Bundesstraße voll gesperrt

30.06.26, 10:09 Uhr

Datum: Dienstag, 30. Juni 2026, ca. 08:30 Uhr

Ort: B69 bei Vechta, Niedersachsen

 

(ah) Tödlicher Verkehrsunfall am DIenstagmorgen auf der B69 zwischen Vechta und Lohne: Ersten Angaben zufolge geriet ein 86-Jähriger mit seinem Pkw aus bislang ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr und prallte dort frontal mit einem entgegenkommenden Wagen zusammen. Beide Fahrzeuge wurden zerstört, es entstand ein großes Trümmerfeld. Der Rentner kam bei dem Unfall ums Leben, die beiden 20 und 25 Jahre alten Insassinnen des zweiten Pkw erlitten lebensgefährliche Verletzungen und mussten mit Rettungshubschraubern ins Krankenhaus geflogen werden.

Zahlreiche Rettungskräfte wurden zur Unfallstelle gerufen. Die Bundesstraße musste voll gesperrt werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

 

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