NonstopNews
Wütende Passagiere überrennen erste eintreffende Züge – Lange Schlangen vor Info-Schaltern – Züge Richtung Süden fallen trotz Ankündigung aus – Gereizte Stimmung auf vollgestopften Bahnsteigen (im O-Ton)
Massive Verspätungen und kurzfristige Ausfälle trotz Wiederaufnahme
10.01.26, 10:16 Uhr
Datum: Samstag, 10. Januar 2026, 10:00 Uhr
Ort: Hamburg
(jb) Nach den wetterbedingten Ausfällen des gestrigen Tages rollt der Bahnverkehr in Hamburg seit heute Vormittag wieder an. Seit 10:00 Uhr verlassen die ersten Fern- und Regionalzüge den Hamburger Hauptbahnhof, einen der verkehrsreichsten Knotenpunkte Europas. Dennoch bleibt die Lage für Reisende extrem angespannt. Vor den Informationszentren der Deutschen Bahn bilden sich lange Schlangen, da viele Passagiere nach neuen Verbindungen für ihre ausgefallenen Fahrten suchen. Trotz der offiziellen Wiederaufnahme des Betriebs kommt es weiterhin zu kurzfristigen Ausfällen und erheblichen Verspätungen. So berichten Reisende, dass angekündigte Züge, etwa in Richtung Stuttgart, dennoch entfallen oder so überfüllt sind, dass kein Zusteigen mehr möglich ist. Die Stimmung am Hamburger Hauptbahnhof ist zunehemend gereizt. Viele Menschen, die dringend nach Hause oder zur Arbeit müssen, drängen auf die bereits überfüllten Bahnsteige. Die ersten eintreffenden Züge werden von den wartenden Massen regelrecht überrannt.
Radlader und THW-Großeinsatz gegen die Schneemassen – Teils zwei Meter hohe Schneewehen schneiden Orte von Außenwelt ab - THW muss mit schwerem Gerät anrücken und Landstraßen räumen - Winterdienst-Mitarbeiter schuften mit nur drei Stunden Schlaf (im O...
Räum- und Bergungsarbeiten dauern am Samstagmorgen unter Hochdruck an
10.01.26, 10:13 Uhr
Datum: Samstag, 10. Januar 2026, 07:00 Uhr
Ort: Leezdorf, Großheide und Neßmersiel, Landkreis Aurich, Niedersachsen
(jb) Starker Schneefall hat am Samstagmorgen in Ostfriesland zu erheblichen Problemen im Straßenverkehr geführt. Die Straßen mussten möglichst schnell geräumt werden. In mehreren Orten, unter anderem in Leezdorf und Großheide, waren Radlader privater Firmen im Winterdienst im Einsatz, um die wichtigsten Verkehrswege freizubekommen. Viele der eingesetzten Mitarbeiter hatten nur wenige Stunden Schlaf. Nach Angaben aus dem Winterdienst wurden in der Nacht und am frühen Morgen zahlreiche Einsätze gefahren. Fahrzeuge mussten aus Gräben geborgen werden, hinzu kamen starke Schneeverwehungen durch anhaltenden Wind. Die Lage wurde als teils beherrschbar, teils schwierig beschrieben. Insbesondere am Morgen kam es erneut zu Problemen, da viele Autofahrer unterwegs waren und trotz Räumarbeiten im Schnee stecken blieben oder den Einsatzfahrzeugen die Arbeit erschwerten. Sogar das schwere Gerät ist vor dem Wetter nicht gefeit. Während der Dreharbeiten blieb ein Räumfahrzeug im Schnee stecken und musste geborgen werden. Hermann Jibben vom Winterdienst berichtete, dass er in der Nacht nur kurz schlafen konnte, bevor neue Einsätze folgten. Auch der Mitarbeiter Christoph Jibben war nach eigenen Angaben nur etwa drei Stunden im Bett, bevor er wieder ausrückte. Teilweise seien Straßen und sogar Fahrradwege kaum noch zu erkennen gewesen, einzelne Fahrzeuge hätten sich erneut festgefahren. In einem Fall blieb der Chef einer IT-Firma auf dem Weg zur Arbeit mit seinem Auto stecken. Mehrere Versuche, das Fahrzeug freizubekommen, scheiterten zunächst. Kollegen versuchten mit Schaufeln, Matten und Abschleppmaßnahmen zu helfen. Bislang erfolglos. In Neßmersiel musste sogar das THW ausrücken. Eine Landstraße zwischen Norden und Westerholt sorgte für teils zwei Meter hohe Schneewehen. Mehrere Orte waren dort nicht mehr erreichbar. Das Hlfswerk half dem Winterdienst aus um die Straße freizuräumen.
Opel seit Freitag in massiver Schneewehe gefangen – Insel-Bewohner müssen Wagen aufgeben und zu Fuß heimlaufen nachdem Schippe bei Befreiungs-Versuchen abbricht (on tape) – Fahrzeug fast vollständig unter Schnee-Massen begraben – Bagger rücken zur...
Meteorologen warnen vor Temperatursturz auf minus 6 Grad
10.01.26, 10:08 Uhr
Datum: Samstag, 10. Januar 2026, 09:00 Uhr
Ort: Insel Norderney, Niedersachsen
(jb) Auf der Nordseeinsel Norderney halten extreme Schneemassen die Bewohner in Atem. Seit Freitagabend steckt dort ein Opel in einer massiven Schneewehe fest. Die Insassen mussten ihr Fahrzeug stehen lassen und den Heimweg zu Fuß antreten, nachdem erste Befreiungsversuche mit Schaufeln scheiterten. Inzwischen ist das Auto durch den starken Wind fast vollständig unter dem Schnee verschwunden. Erst nachdem sich der Sturm am frühen Morgen gelegt hat, konnten die Bergungsarbeiten effektiv beginnen. Zuvor hatten ständige Verwehungen ein Räumen unmöglich gemacht. Die betroffene Straße wurde weiträumig mit Flatterband abgesperrt. Um das Fahrzeug vor dem angekündigten Frost zu bergen, sind nun Bagger im Einsatz. Die Einsatzkräfte räumen den Schnee auf eine angrenzende Wiese, um überhaupt an den Wagen heranzukommen. Eile ist geboten: Für die kommenden zwei Tage sagen Meteorologen strengen Frost mit Temperaturen von bis zu minus 6 Grad voraus, was die Schneemassen hart wie Beton gefrieren lassen könnte.
Halber Meter Neuschnee im Schwarzwald erwartet - dichtes Schneetreiben auf der B500 - orkanartige Böen sorgen für Schneeverwehungen - Winterdienste im Dauereinsatz - Fahrradfahrer mit Kurzarm-Shirt kämpft sich durch das Schneegestöber (on Tape)
Wetterwarnung Stufe 3 von 4 für den Schwarzwald am heutigen Samstag ausgerufen - Kinder toben im Schnee
10.01.26, 09:00 Uhr
Datum: Samstag, 10. Januar 2026, 08:00 Uhr
Ort: Titisee-Neustadt, B500, Schwarzwald, Baden-Württemberg
(jb) Sturmtief „Elli“ dreht im Südwesten auf und bringt am Wochenende einen heftigen Wintereinbruch nach Baden-Württemberg. Vor allem im Schwarzwald droht ein Schnee-Chaos, während Schneeverwehungen, starker Neuschnee und Sturmböen bereits seit Samstagmorgen für erhebliche Probleme sorgen. Rund um Titisee-Neustadt setzte früh intensiver Schneefall ein, Straßen waren nur sehr vorsichtig befahrbar.
Der Deutsche Wetterdienst warnt für mehrere Regionen im Schwarzwald bis in die Nacht zum Sonntag vor Unwetter der Stufe 3 von 4. Den gesamten Samstag über wird mit starkem Schneefall von bis zu einem halben Meter Neuschnee gerechnet. Dazu kommen orkanartige Sturmböen. Wer jedoch gut gerüstet für den Winter ist, kann die weiße Pracht im schönen Schwarzwald genießen.
Drehgestell hängt komplett neben der Schiene – Schritttempo der Schienenfahrzeuge soll weitere Entgleisungen verhindern
Keine Verletzten
09.01.26, 22:52 Uhr
Datum: Freitag, 09. Januar 2026, 19:45 Uhr
Ort: Brandenburg an der Havel, Brandenburg
(th) Am Freitagabend um 19:45 Uhr entgleiste in Brandenburg an der Havel eine Straßenbahn wegen großer Schneemengen. In der betroffenen Bahn saßen 16 Personen. Nach Angaben der Einsatzkräfte blieb niemand verletzt. Die Fahrgäste stiegen am Unfallort aus und wurden betreut.
Die Bergung war aufwendig. Einsatzkräfte hoben die Bahn zurück auf die Schiene. Anschließend zogen die Verkehrsbetriebe die betroffene Straßenbahn aus dem Verkehr und ins Depot. Weitere Züge der Linie wurden vorübergehend umgeleitet. Über eine Weichenverbindung konnten andere Bahnen an der Unfallstelle vorbeigeführt werden.
Die Umleitung ging nur in Schritttempo. Die Weichen waren mit Schnee und Eis bedeckt. Genau diese Vereisung kann die Ursache für die Entgleisung sein. Schneemassen blockierten möglicherweise die Zunge der Weiche, so dass Räder aus dem Profil liefen. Techniker prüfen nun die Weichenmechanik und die Signaltechnik.
Die Verkehrsbetriebe arbeiten mit Hochdruck daran, um die Strecke schnell wieder freizugeben.
"Elli" drückt Ostsee über die Kaimauer – Wasser zusätzlich zu Schneeverwehungen
Anwohner waren vorbereitet
09.01.26, 22:38 Uhr
Datum: Freitag, 09. Januar 2026, 22:00 Uhr
Ort: Flensburg, Schleswig-Holstein
(th) Schon den ganzen Tag über sorgte Wintersturm „Elli“ für Probleme auf den Straßen in Nord- und Mitteldeutschland. Doch neben Schneeverwehungen kam am Abend an der Ostseeküste noch ein ganz anderes Problem hinzu. Denn durch den Ostwind mit schweren Sturmböen wurden große Mengen Wasser an die Küsten gedrückt.
Die Folge waren erhöhte Wasserstände und eine Sturmflut am Flensburger Hafen. Hier stieg der Pegel am Abend schon auf rund 1,35 Meter über Normal.
Die Folge: Das Wasser schwappte über die Kaimauer und überflutete die Straßen direkt in der Flensburger Altstadt.
Durch den hohen Wasserstand musste die Straße Schiffbrücke am Abend komplett gesperrt werden. Davon betroffen war auch ein Hafenhotel, in dem die Gäste mit ungläubigen Blicken aus den Fenstern auf das Naturschauspiel blicken konnten. An vielen Gebäuden hatten die Eigentümer zudem schon im Vorfeld die Hochwasserschotten geschlossen.
Der Wintersturm sorgte indes auch für einen kuriosen Anblick: Denn das Hochwasser führte auch große Schneeklumpen mit, die in dem Wasser auf der Straße flossen.
Das Hochwasser soll noch bis in die Nacht weiter steigen, bevor es sich mit Nachlassen des Windes am Morgen zurückziehen soll.
Pkw kommt bei Glätte im Kreuzungsbereich nicht zum Stehen und prallt in die Seite eines weiteren Fahrzeuges - Keine Verletzten - Ein PKW Totalschaden, das andere kann Fahrt fortsetzen
09.01.26, 20:24 Uhr
Datum: Freitag, 09. Januar 2026, 18:00 Uhr
Ort: L88 Netzen, Potsdam-Mittelmark, Brandenburg
(jk) Am Freitagabend gegen 18:00 Uhr kam es im Kreuzungsbereich der L88 an der Anschlussstelle der A2 in Netzen zu einem Verkehrsunfall. Aufgrund winterglatter Fahrbahn kollidierten dort zwei Pkw im Kreuzungsbereich. Ein Fahrzeug konnte nicht rechtzeitig zum Stillstand kommen und prallte seitlich in ein weiteres Fahrzeug. Verletzt wurde niemand. Eine beteiligte Person wurde durch den Rettungsdienst untersucht, konnte jedoch vor Ort entlassen werden. Ein Pkw war nicht mehr fahrbereit und erlitt einen Totalschaden. Das zweite Fahrzeug konnte nach der Unfallaufnahme seine Fahrt fortsetzen.
Schnee sorgt für Verkehrsbehinderungen und Winterfreuden
09.01.26, 15:49 Uhr
Datum: Freitag, 09. Januar 2026, 15:00 Uhr
Ort: Staßfurt, Salzlandkreis, Sachsen-Anhalt
(jk) Nach einem Vormittag mit zahlreichen Unfällen und Staus entspannte sich die Verkehrslage am Nachmittag spürbar, vorüber ist der Schneefall aber noch lange nicht. Polizei und Deutscher Wetterdienst warnen weiterhin vor glatten Straßen, Schneefall und sogar vor örtlichem Eisregen. Trotz der winterlichen Bedingungen nutzen viele Menschen die Gelegenheit, die verschneite Landschaft zu genießen. In einigen Regionen verursachte der Schnee allerdings weiterhin Verzögerungen im Verkehr und teils eingeschränkten Nahverkehr.
Magdeburg im Schnee-Zauber - Die andere Seite des Winterchaos
09.01.26, 15:08 Uhr
Datum: Freitag, 09. Januar 2026, 15:08 Uhr
Ort: Magdeburg, Sachsen-Anhalt
(jk) Während Schnee und Eis vielerorts für Verkehrsprobleme sorgen, präsentierte sich Magdeburg von seiner schönsten Seite. Die Stadt ist in winterliches Weiß gehüllt, auf der Elbe treiben Eisschollen und schaffen eine eindrucksvolle Kulisse. Schnee bedeutet hier nicht nur Chaos, sondern auch Ruhe, besondere Lichtstimmungen und zeigt die Natur einmal von ihrer ruhigen, winterlichen Seite mitten in der Stadt.
Winterdienste seit den frühen Morgenstunden im Dauereinsatz (on Tape) - starke Schneefälle sorgen im Ortenaukreis für schneebedeckte und glatte Straßen - Schneepflüge räumen die Straßen frei und streuen Salz um ein Chaos im Berufsverkehr zu vermeiden ...
Mitfahrt im Räumfahrzeug auf Video - Bevorstehende Extremwetterlage ab Donnerstagabend sorgt weiterhin für angespannte Stimmung in Deutschland - im Südwesten wird vor Eisregen und Sturm gewarnt, während im Nordosten ein Schneesturm erwartet wird
08.01.26, 03:56 Uhr
Datum: Donnerstag, 08. Januar 2026, 03:30 Uhr
Ort: Offenburg, Ortenaukreis, Baden-Württemberg
(ch) Bereits in den frühen Morgenstunden des Donnerstags kam es im Südwesten Deutschlands zu starken Schneefällen. Im Vorfeld des heranziehenden Sturmtiefs fielen in der Region verbreitet Schnee und Schneematsch, vielerorts waren Straßen schneebedeckt und spiegelglatt.
Im Ortenaukreis reagierten die Einsatzkräfte frühzeitig: In Offenburg sind die Räum- und Streudienste seit etwa 3.30 Uhr im Großeinsatz. Mit Schneepflügen und Streufahrzeugen wurden Hauptverkehrsstraßen, Zufahrten und wichtige Knotenpunkte geräumt und mit Salz behandelt, um ein Verkehrschaos im morgendlichen Berufsverkehr möglichst zu verhindern.
Trotz der Maßnahmen bleibt die Lage angespannt. In den Morgenstunden herrschten weiterhin Minusgrade, was die Glättegefahr zusätzlich erhöhte. Im weiteren Tagesverlauf dürfte sich die Situation jedoch deutlich verschärfen. Mit dem Eintreffen des Sturmtiefs wird im Südwesten mit gefährlichem Eisregen und Blitzeis gerechnet, begleitet von teils stürmischen Böen.
Während im Südwesten Eis und Sturm dominieren, erwartet der Deutsche Wetterdienst im Nordosten Deutschlands eine massive Schneefront mit starken Schneefällen und schweren Sturmböen. Dort könnten sich lokal blizzardartige Bedingungen mit erheblichen Schneeverwehungen entwickeln. Die Winterwetterlage bleibt also auch in den kommenden Stunden und Tagen äußerst angespannt.
Gefährliches Sturmtief mit starken Schneefällen, Blitzeis und Schneeverwehungen nähert sich Deutschland - ,,Autofahrten sollten auf das Nötigste reduziert werden - wir bereiten uns auf Chaos im Straßen- und Schienenverkehr vor" - Bergungs-Profi im O...
Ausführlicher O-Ton, inklusive zahlreicher Antextbilder und Schneeaufnahmen - ,,Winterdienste werden ununterbrochen im Einsatz sein, aber man werde nicht überall zeitgleich sein können" - ,,Autofahrer sollten sich mit warmen Decken und Heißgetränken wappnen"
08.01.26, 00:50 Uhr
Datum: Donnerstag, 08. Januar 2026, 00:45 Uhr
Ort: Karlsruhe, Baden-Württemberg
(ch) Deutschland steht vor einer schweren Winterwetterlage: ,,Es besteht Lebensgefahr! Wir erwarten eine Extremwetterlage mit starken Schneefällen, stürmischen Schneeverwehungen und Blitzeis“ warnt Kevin Henninger, Bergungsexperte eines Abschleppunternehmen.
Ab Donnerstagabend bis zum Wochenende wird es ungemütlich. Das milde Atlantik-Sturmtief trifft auf die kalte Luftmasse über Europa. Schneefälle werden bei wechselnden Temperaturen in Schneeregen übergehen und können für großflächiges Glatteis und gefährlichen Eisregen sorgen – begleitet von gefährlichen Sturmböen.
Parallel wird sich in der Nacht zu Freitag eine Schneesturm-Front bilden und in Richtung Norden und Osten ziehen. Es drohen starke Schneefälle, Sturm und massive Schneeverwehungen. Lokal sind blizzardartige Bedingungen mit hohen Schneemengen und schweren Sturmböen möglich.
,,Autofahrten sollten definitiv auf das Nötigste reduziert werden. Der Verkehr auf den Straßen, aber auch der Schienenverkehr werden extrem beeinflusst sein“, mahnt Kevin Henninger. ,,Wer trotzdem mit dem Auto unterwegs ist, sollte Vorkehrungen treffen und etwas warme Decken oder warme Getränke einpacken um im Notfall ausharren zu können“, so Henninger.
Autos ohne Winterreifen sollten auf garkeinen Fall bewegt werden. ,,Winter- und Bergungsdienste werden ununterbrochen im Einsatz sein, aber man werde nicht überall zeitgleich aktiv werden können. Gerade bei Schneeverwehungen können auch gestreute Straßen, sofort wieder mit Schnee bedeckt werden“, so der Bergungs-Profi.
Der Wetter-Mix aus Schnee, Sturm und Eis sollte nicht unterschätzt und die Warnungen ernst genommen werden. Auch am Wochenende soll die Wetterlage angespannt bleiben und gerade im Nordosten des Landes sollen sich die frostige Temperaturen zunächst weiterhin halten.
Strom fällt kurz vor der Einfahrt in Bahnhof aus - 30 Fahrgäste hängen buchstäblich in der Luft und müssen bei Eiseskälte evakuiert werden - Höhenretter müssen einzige mögliche Stelle sichern
Offenbar Winterwetterbedingter Stromausfall
07.01.26, 22:18 Uhr
Datum: Mittwoch, 07. Januar 2026, 21:00 Uhr
Ort: Wuppertal, Nordrhein-Westfalen
(tz) Ein offenbar Winterwetterbedingter Stomausfall hat am Mittwochabend die Schwebebahn in Wuppertal lahmgelgegt. Kurz vor der Endhaltestelle fiel plötzlich der Strom aus. Die Bahn war zu diesem Zeitpunkt gerade mal zwei Meter in den Bahnhof eingefahren und nur mit der ersren Tür auf der sicheren Seite. Die Waggons der Bahn blieben derweil schwebend vor dem Bahnhof zurück. 30 Fahrgäste hingen buchstäblich in der Luft und konnten nicht mehr raus. Die Feuerwehr diskutierte mehrere Möglichkeiten der Evakuierung und beschloss schließlich die Passagiere über ein Gitterrost am Eingang des Bahnhofs aus den Waggons zu evakuieren. Der Bereich ohne Geländer musste dazu jedoch vorher von Höhenrettern gesichert werden. Erst dann konnten die Fahrgäste, sichtlich erleichtert und sicher die Bahn verlassen. Verletzt wurde dabei zum Glück niemand.
Winterurlauber auf der Nordseeinsel müssen hart im Nehmen sein
Spaziergänger am komplett zugeschneiten Strand
07.01.26, 17:45 Uhr
Datum: Mittwoch, 07. Januar 2026, 16:00 Uhr
Ort: Wangerooge, Niedersachsen
(tz) Winterurlaub an der Nordsee ist nicht jedermanns Fall. Da muss man schon hart im Nehmen sein, wenn einem eiskalter Nordwind bei einem Spaziergang am Wasser um die Nase weht. Ein komplett zugeschneiter Strand ist auch schon eine Seltenheit. In der vom Wind geschützten Stadt konnten die Kinder endlich mal ihre Schlitten rausholen und genossen das Winterwetter.
Ungewöhnlich viel Schnee für Köln mit verschneiten Parks und Straßen
07.01.26, 17:30 Uhr
Datum: Mittwoch, 07. Januar 2026, 17:00 Uhr
Ort: Köln, Nordrhein-Westfalen
(tz) Nun hat das Schneefallgebiet auch Nordrhein-Westfalen erreicht. In Köln schneite es wie schon lange nicht mehr. Verschneite Straßen und Wege prägten am Mittwochabend das Stadtbild. Der Verkehr wurde langsamer auf den verschneiten Fahrbahnen und auch Radfahrer trauten sich noch ins Freie.
Schulausfall bis Freitag aufgrund der anhaltenden Wetterlage in ganz Ostfriesland
Schüler wurden bereits heute früher nach Hause geschickt - Schulbusverkehr kann nicht mehr sicher aufrecht erhalten werden
07.01.26, 16:21 Uhr
Datum: Mittwoch, 07. Januar 2026, 16:00 Uhr
Ort: Norden, Landkreis Aurich, Niedersachsen
(tz) Aufgrund der anhaltenden Schneefälle und der für die nächsten Tage vorhergesagte Wetterlage haben viele Landkreise in Ostfriesland den Schulunterricht bis Freitag ausgesetzt. Der Schulbusverkehr kann bei den Straßenverhältnissen nicht mehr sicher aufrecht erhalten werden. Damit fällt am Donnerstag und Freitag der Unterricht an allen gemeinbildenen Schulen aus. Für die berufsbildenden Schulen wurde ein Distanzunterricht angeordnet. Bereits heute wurden die Schüler früher nach Hause geschickt. Bleibt abzuwarten, wie lange das Winterwetter anhält.
Heftige Schneefälle sorgen binnen kurzer Zeit für gefährliche Straßenverhältnisse und zahlreiche Unfälle
Aktuelle Wetterbilder aus Dinslaken - Fast 50 Unfälle binnen weniger Stunden - A59 völlig verschneit
07.01.26, 13:08 Uhr
Datum: Mittwoch, 07. Januar 2026, ca. 12:30 Uhr
Ort: Dinslaken, Kreis Wesel, Nordrhein-Westfalen
(ah) Starker Wintereinbruch am Niederrhein:Heftige Schneefälle haben in der Region binnen kurzer Zeit für gefährliche Straßenverhältnisse und zahlreiche Unfälle gesorgt. Ninnen weniger Stunden krachte es laut Polizei fast 50 mal, wobei es aber glücklicherweise fast ausschließlich bei Blechschäden blieb. Lediglich eine Frau wurde bei einem Frontalzusammenstoß auf der Jägerstraße leicht verletzt.
Die dicken Flocken überzogen die Fahrbahnen natürlich nicht nur innerorts mit einer rutschigen Schicht. Auch auf der A59 war Vorsicht geboten: Die Autobahn war rasch komplett weiß, Autofahrer mussten sich schnell den Gegebenheiten anpassen.
Regelrechtes Schneechaos auf Norderney - Dicke Schneedecke auf den Straßen und am Strand
Winterdienst im Dauereinsatz - Firmen schließen wetterbedingt, Schülerbeförderung im gesamten Landkreis Aurich nach der 6. Stunde eingestellt
07.01.26, 11:44 Uhr
Datum: Mittwoch, 07. Januar 2026, ca. 12:00 Uhr
Ort: Norderney, Niedersachsen
(ah) Norderney versinkt immer weiter im Schnee: Nachdem die Insel bereits gestern von ungewöhnlich starken Schneefällen heimgesucht wurde, schneit es immer weiter, sodass die weiße Decke am Nachmittag bereits fast 20 Zentimeter dick war. Der Winterdienst ist im Dauereinsatz, Firmen schließen wetterbedingt. Auf den Straßen herrschen schwierige Verhältnisse - und dies nicht nur auf Norderney: Im gesamten Landkreis Aurich, zu dem die Insel gehört, wird mit dem Ende der 6. Schulstunde der Schulbusverkehr eingestellt. Auf den regulären Linien kommt es zudem zu erheblichen Verspätungen und Ausfällen.
Großaufgebot der Feuerwehr löscht Vollbrand - Flammen lodern in den Nachbarhimmel (on tape) - Feuerwehrleute müssen Einsatzstelle immer wieder abstreuen (on tape) - Nachbar-Imbiss versorgt Einsatzkräfte bei klirrender Kälte
Bewohner können sich rechtzeitig in Sicherheit bringen - Löschwasser gefriert bei Temperaturen unter null Grad
07.01.26, 04:29 Uhr
Datum: Mittwoch, 07. Januar 2026, 0 Uhr
Ort: Sankt Augustin, Rhein-Sieg-Kreis, Nordrhein-Westfalen
(ch) In der Nacht auf Mittwoch ist es im Sankt Augustiner Ortsteil Hangelar zu einem ausgedehnten Dachstuhlbrand gekommen. Kurz nach 23 Uhr stand der Dachbereich eines prägenden Altbau-Gebäudes an der Kölnstraße in voller Ausdehnung in Flammen. Bereits beim Eintreffen des ersten Löschfahrzeugs war eine massive Brandausbreitung erkennbar, sodass die Feuerwehr die Alarmstufe zweimal erhöhen musste.
Die beiden Bewohner des dreigeschossigen Hauses konnten sich rechtzeitig und unverletzt ins Freie retten. Sie wurden vor Ort mit Decken versorgt, während dichter Rauch über Teile des Stadtteils zog. Ein erster Löschangriff im Innenbereich musste nach zwei Durchzündungen im Dach abgebrochen werden. Anschließend bekämpften zwei Drehleitern der Einheiten Mülldorf und Menden das Feuer von außen, jeweils von einer Gebäudeseite aus. Gegen 0:21 Uhr meldete die Einsatzleitung „Feuer unter Kontrolle“, die Nachlöscharbeiten und Kontrollen dauerten jedoch bis etwa 3 Uhr an.
Insgesamt waren rund 120 Feuerwehrfrauen und -männer aus allen sechs Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Sankt Augustin im Einsatz. Unterstützt wurden sie von Kräften des Rettungsdienstes, der Polizei, des Ordnungsamtes sowie vom Energieversorger und dem Bauhof. Aufgrund der frostigen Temperaturen und gefrierenden Löschwassers bestand erhebliche Glättegefahr, weshalb großflächig Streusalz ausgebracht werden musste. Den Grundschutz in der Stadt stellte zeitweise eine Einheit aus dem benachbarten Troisdorf sicher.
Für eine besondere Geste in der kalten Nacht sorgte ein benachbarter Imbiss, der die Einsatzkräfte spontan mit warmen Snacks und Getränken versorgte – eine willkommene Unterstützung bei Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt.
Das betroffene Wohnhaus ist derzeit unbewohnbar. Die Bewohner kamen vorübergehend in einem Hotel unter. Die Brandursache ist noch unklar, die Ermittlungen dauern an.
Kräftige Schneefälle machen Norderney zum Winter-Wonderland
Unerschrockene wagen sich vom verschneiten Strand sogar ins Wasser - Dicke Schneeflocken - Völlig verschneite Straßen - Grund möglicherweise der sogenannte "Lake Effect"
06.01.26, 14:42 Uhr
Datum: Dienstag, 06. Januar 2026, ca. 14:30 Uhr
Ort: Norderney, Niedersachsen
(ah) Das sieht man nun wirklich alle Tage: Kräftige Schneefälle haben Norderney am Dienstag in ein regelrechtes Winter-Wonderland verwandelt. Grund hierfür dürfte der so genannte "Lake Effect" sein, der vor allem im Bereich von größeren Wasserflächen dadurch entsteht, dass sehr kalte Luft in der Höhe über das viel wärmere Wasser strömt, die Luft dadurch besonders viel Feuchtigkeit aufnimmt, wodurch es örtlich zu starken Schneeschauern kommt,
Der Strand wurde mit einer weißen Schicht überdeckt, die Straßen auf der Insel waren völlig verschneit. Trotzdem gibt es sogar unerschrockene Inselurlauber, die sich bei dicken Flocken ins eisige Meer wagen. Respekt!
BMW kommt von Fahrbahn ab und prallt seitlich gegen Baum - Fahrer kommt ums Leben - Zwei Mitfahrer verletzt
Alle drei Insassen im Wrack eingeklemmt - Unfallursache noch unklar - Vollsperrung in beide Richtungen, erhebliche Verkehrsbehinderungen
06.01.26, 12:12 Uhr
Datum: Dienstag, 06. Januar 2026, 10:45 Uhr
Ort: B6, Westschnellweg, Hannover, Niedersachsen
(ah) Tödlicher Unfall auf dem Westschnellweg in Hannover-Stöcken am Dienstagvormittag: Ein 37-Jähriger verlor dort die Kontrolle über seinen BMW, woraufhin der Wagen von der Bundesstraße abkam und mit der Fahrerseite so heftig gegen einen Baum prallte, dass der Wagen zerstört wurde, der Baum abbrach und auf dem Pkw zum Liegen kam. Alle drei Insassen wurden dabei in dem Wrack eingeklemmt.
Zahlreiche Rettungskräfte wurden alarmiert, auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Die Feuerwehr setzte schweres Gerät ein, um die Eingeklemmten zu befreien. Für den Fahrer kam jedoch jede Hilfe zu spät; er verstarb noch an der Unfallstelle. Der 46 Jahre alter Mann auf dem Beifahrersitz trug schwere Verletzungen davon, eine 29-jährige Frau auf der Rückbank wurde leichter verletzt.
Die Unfallursache ist noch unklar, Aufgrund der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste der Westschnellweg in beide Richtungen voll gesperrt werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

