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Aktualisiert: vor 1 Stunde 51 Minuten

Zwei Lastwagen kollidieren am am Stauende – 46-jähriger Fahrer im zerstörten Führerhaus massiv eingeklemmt – Feuerwehr befreit Mann in längerer Rettungsaktion – Schwerverletzter per Rettungshubschrauber in Klinik geflogen – wartende Autofahrer bei...

26. Juni 2026 - 23:51

Aufwendige Bergung der deformierten Zugmaschine – Kilometerlange Staus

26.06.26, 23:51 Uhr

Datum: Freitag, 26. Juni 2026, 20:00 Uhr

Ort: A2 bei Ziesar, Landkreis Potsdam-Mittelmark, Brandenburg

 

(jb) Bei einem schweren Auffahrunfall auf der Autobahn 2 sind am Freitagabend zwei Lastwagen kollidiert. Zwischen den Anschlussstellen Ziesar und Theeßen, nahe der Landesgrenze von Brandenburg zu Sachsen-Anhalt, fuhr ein Lkw am Stauende auf einen vorausfahrenden Sattelzug auf. Der 46-jährige Fahrer des hinteren Fahrzeugs wurde in seinem zerstörten Führerhaus eingeklemmt. Nach einer längeren Rettungsaktion befreiten Einsatzkräfte den Mann, der mit schweren Verletzungen per Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Magdeburg geflogen wurde. Wegen der massiven Schäden am Unfallwrack gestalteten sich die Bergungsarbeiten aufwendig. Spezialfahrzeuge mussten eingesetzt werden, um die deformierte Zugmaschine zu sichern und die blockierte Fahrbahn zu räumen. Der Unfall führte zu kilometerlangen Staus in beide Fahrtrichtungen. Zur Versorgung der wartenden Verkehrsteilnehmer bei hohen Temperaturen war der Katastrophenschutz vor Ort. Die Polizei ermittelt zur Unfallursache.

 

Aufziehende Gewitterzelle trifft am Abend Voerde und den gesamten Kreis Wesel – Sturmböen und Starkregen ziehen durch – hohe Blitzrate am Abendhimmel – Baum stürzt auf Straße – Bevölkerung per App gewarnt

26. Juni 2026 - 23:36

Kreisbrandmeister berichtet von rund 50 unwetterbedingten Einsätzen

26.06.26, 23:36 Uhr

Datum: Freitag, 26. Juni 2026, 21:00 Uhr

Ort: Voerde (NIederrhein), Landkreis Wesel, Nordrhein-Westfalen

 

(jb) Eine aufziehende Unwetterzelle hat am Abend in Voerde und dem gesamten Kreis Wesel für zahlreiche Einsätze gesorgt. Das Unwetter brachte Starkregen und eine hohe Blitzrate mit sich; unter anderem stürzte ein Baum auf eine Straße. Die Bevölkerung war beim Aufziehen des Unwetters am Abend vorab per App gewarnt worden. Nach Angaben des Kreisbrandmeisters verzeichneten die Einsatzkräfte im Kreis Wesel insgesamt rund 50 unwetterbedingte Einsätze.

 

Großangelegte Suchaktion nach vermisstem 12- bis 14-jährigen Mädchen - Freundin schwimmte noch hinterher, verliert sie jedoch aus den Augen - Drohne, Hubschrauber und zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz

26. Juni 2026 - 19:24

Einsatz dauert an

26.06.26, 19:24 Uhr

Datum: Freitag, 26. Juni 2026, 18:00 Uhr

Ort: Wusterwitzer See, Wusterwitz, Brandenburg

 

(jk) Am Wusterwitzer See läuft seit Freitagabend gegen etwa 18 Uhr ein umfangreicher Einsatz von Feuerwehr, Wasserrettung und weiteren Rettungskräften. Nach ersten Informationen wird im See nach einem vermissten Mädchen im Alter von etwa 12 bis 14 Jahren gesucht.

Das Mädchen war gemeinsam mit einer Freundin im Wasser. Als Sie in Not geriet, schwamm die Freundin noch hinterher, verlor sie jedoch aus den Augen.

Zahlreiche Einsatzkräfte haben umgehend eine groß angelegte Suchaktion eingeleitet. Neben Kräften der Wasserrettung sind auch Drohnen sowie ein Hubschrauber im Einsatz, um das Gewässer und die Uferbereiche abzusuchen.

Bislang konnte das vermisste Mädchen nicht gefunden werden. Die Such- und Rettungsmaßnahmen dauern derzeit an.

Regionalexpress bleibt auf offener Strecke liegen - Klimaanlage fällt aus - 475 Fahrgäste müssen von Feuerwehr evakuiert werden - Drei Personen werden ins Krankenhaus gebracht

26. Juni 2026 - 18:38

Passagiere erhalten Getränke und wurden mit Bussen zum Bonner Hauptbahnhof gebracht

26.06.26, 18:38 Uhr

Datum: Freitag, 26. Juni 2026, 15:50 Uhr

Ort: Bonn-Dottendorf, Nordrhein-Westfalen

 

(jk) Am Freitagnachmittag gegen 15:50 Uhr ist ein Regionalexpress auf der linksrheinischen Strecke im Bereich Bonn-Dottendorf auf offener Strecke liegen geblieben. Der Zug war nach von Koblenz kommend in Richtung Wesel unterwegs und hatte rund 475 Fahrgäste an Bord. Ursache für den Stillstand war nach ersten Erkenntnissen ein Ausfall des Kompressors. Dadurch war auch der Antrieb des Zuges gestört, sodass der Regionalexpress seine Fahrt nicht fortsetzen konnte. Da die Klimatisierung an die Kompressoren angeschlossen war, fiel diese ebenfalls aus. Aufgrund der hohen Temperaturen im stehenden Zug und der belastenden Situation für die Reisenden entschied man sich gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr Bonn für eine Evakuierung. Die Fahrgäste wurden aus dem Zug in einen sicheren Bereich gebracht und am Fahrbahnrand im Schatten betreut. Dort erhielten sie unter anderem Kaltgetränke. Drei Personen mussten medizinisch behandelt werden und wurden anschließend zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus gebracht.

Nach etwa eineinhalb Stunden war der Einsatz beendet. Die Einsatzkräfte lobten zudem das Vorgehen des Triebfahrzeugführers: Durch das Öffnen der Türen wurde für die Zeit bis zur Evakuierung ein besserer Durchzug im Zug ermöglicht.

Die Fahrgäste wurden anschließend mit Bussen zum Bonner Hauptbahnhof gebracht und konnten ihre Reise fortsetzen.

Unfassbare 41,4 Grad im Schatten bei Bruchsal im Landkreis Karlsruhe gemessen (on Tape) - Sonne brennt förmlich vom Himmel

26. Juni 2026 - 17:02

Historischer Hitzerekord und ein Ende ist auch am Wochenende nicht in Sicht

26.06.26, 17:02 Uhr

Datum: Freitag, 26. Juni 2026, 17:00 Uhr

Ort: Bruchsal, Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg

 

(jk) Temperatur-Rekord im Südwesten Deutschlands: Die Nächte bringen kaum noch Abkühlung und tagsüber wurden erstmals im Juni mehr als 40 Grad gemessen. Es ist eine historische Hitzewelle. In Bruchsal in Baden-Württemberg wurden am Freitagabend gegen 16.30 Uhr unfassbare 41 Grad im Schatten gemessen. Die Sonne brennt förmlich vom Himmel und eine Besserung ist auch am Wochenende zunächst nicht in Sicht.

 

Duisburg-Baerl erlebt nach 24 Jahren neuen Juni-Rekord - Bis zu 41 Grad in Rheinberg gemessen - Bei den Temperaturen zieht es viele Menschen aus der Hitze - Straßen wirken vielerorts ungewöhnlich leer

26. Juni 2026 - 16:27

26.06.26, 16:27 Uhr

Datum: Freitag, 26. Juni 2026, 16:00 Uhr

Ort: Baerl, Duisburg, Nordrhein-Westfalen

 

(jk) Am Niederrhein ist am Freitag ein neuer Hitzerekord aufgestellt worden: In Rheinberg wurden 41 Grad Celsius gemessen. Damit wurde der bisherige Spitzenwert für den wärmsten Junitag übertroffen.

Gleichzeitig ist auch der seit 24 Jahren bestehende Rekord der DWD-Messstation in Duisburg-Baerl Geschichte. Die extreme Hitze sorgt aktuell bundesweit für außergewöhnliche Temperaturen – besonders im Westen Deutschlands wurden Werte nahe der 40-Grad-Marke erwartet.

 

Saarbrücken zählt mit 40 Grad zu den heißesten Regionen Deutschlands

26. Juni 2026 - 15:30

Mit Vox-pops von Passanten zum Rekord und Hitze

26.06.26, 15:30 Uhr

Datum: Freitag, 26. Juni 2026, 15:30 Uhr

Ort: Saarbrücken, Saarland

 

(jk) Die Hitzewelle hat das Saarland fest im Griff: Saarbrücken erlebt heute einen der heißesten Tage des Jahres. Die Temperaturen klettern in der Landeshauptstadt auf Werte um die 40-Grad-Marke. In der Innenstadt ist die extreme Hitze deutlich spürbar. Viele Menschen meiden die pralle Sonne, die Straßen wirken deutlich leerer als sonst. Wer unterwegs ist, sucht Schatten, hält sich unter Bäumen oder an schattigen Plätzen auf. Regenschirme werden kurzerhand zu Sonnenschirmen umfunktioniert, viele Passanten versuchen sich mit Fächern oder Getränken etwas Abkühlung zu verschaffen.

Die Hitze setzt nicht nur den Menschen zu: Der Asphalt flimmert, die Sonne brennt unbarmherzig vom Himmel. Besonders ältere Menschen und Personen mit gesundheitlichen Problemen sollten die direkte Sonne möglichst vermeiden.

Ob Saarbrücken am Ende tatsächlich zu den heißesten Orten Deutschlands zählt, wird sich zeigen. Fest steht aber: Die Stadt gehört heute zu den Hitzepolen der aktuellen Wetterlage.

Feuerwehr muss Heilbronner Natursee mit Großpumpen belüften - Temperaturen um 40 Grad und ausbleibender Regen bedrohen Fische und andere Wasserlebewesen - Sauerstoffgehalt im Wasser ist bedrohlich gesunken

26. Juni 2026 - 15:18

Feuerwehrkräfte mit großen Pumpen seit Freitag im Einsatz um das Wasser mit Sauerstoff anzureichern - Unterwasserwelt durch tropische Hitze in Gefahr

26.06.26, 15:18 Uhr

Datum: Freitag, 26. Juni 2026, 14:00 Uhr

Ort: Heilbronn, Baden-Württemberg

 

(fg) Die enorme Hitzewelle, Temperaturen um die 40 Grad und fehlende Niederschläge hinterlassen nun auch in der Tierwelt ihre Spuren:

Am Heilbronner Pfühlsee haben Messungen gezeigt, dass sich die Sauerstoffwerte verschlechtern. Um einem weiteren Absinken entgegenzuwirken und die im See lebende Tierwelt zu schützen, wurde nun mit einer Belüftung des Sees begonnen.
Die Feuerwehr rückte am Freitag mit großen Pumpen an. Dabei wird Wasser aus dem Pfühlsee abgepumpt und über Schläuche oberhalb der Wasseroberfläche wieder in den See gespritzt. Dadurch wird die Wasseroberfläche in Bewegung gehalten, sodass mehr Sauerstoff aus der Luft in das Wasser aufgenommen werden kann.
Hohe Wassertemperaturen und niedrige Wasserstände führen dazu, dass weniger Sauerstoff im Wasser gelöst werden kann. Sinkt der Sauerstoffgehalt zu stark ab, kann dies für die im Pfühlsee lebenden Fische und andere Wasserlebewesen lebensbedrohlich werden. Die Stadt hofft mit der Maßnahme der Feuerwehr der Hitzeschäden entgegenwirken zu können.

 

Feuerwehr muss bei extremen Außentemperaturen brennenden Tanklaster auf der A8 löschen - Autobahn in beide Richtungen voll gesperrt

26. Juni 2026 - 12:45

Lkw mit 25.000 Litern Speiseöl beladen - Anstrengende Löscharbeiten - Feuer greift auf Böschung über, Feuerwehr kann Brand rasch unter Kontrolle bringen - Lkw ausgebrannt - Keine Verletzten - Lange Rückstaus

26.06.26, 12:45 Uhr

Datum: Freitag, 26. Juni 2026, ca. 09:00 Uhr

Ort: A8, nahe AS Aichelberg, Baden-Württemberg

 

(ah) Ein brennender Tanklaster hat am Freitagmorgen fast 100 Feuerwehrkräfte auf der A8 bei Aichelberg in Atem gehalten. Das Fahrzeug hatte aus bislang ungeklärter Ursache Feuer gefangen und stand rasch in Vollbrand, sodass die Löschkräfte mit einem Großaufgebot anrückten und die Autobahn in beide Richtungen voll gesperrt werden musste.

Der Fahrer konnte unverletzt aussteigen und den Feuerwehkräften mitteilen, dass das Fahrzeug keinen Gefahrstoff, sondern "nur" 25.000 Liter Speiseöl transportierte. Die Einsatzkräfte, vor allem die Atemschutzgerätetrager, hatten mit den extremen Außentemperaturen von deutlich über 30 Grad zu kämpfen. Eine extrem belastende Höchstarbeit: "Das ist Fitnessstudio im Skianzug", so Feuerwehrkommandant Frank Burr.

Es gelang der Feuerwehr aber, den Lkw-Brand und den im Verlauf entstandenen Böschungsbrand rasch zu löschen. Aufgrund der Vollsperrungen bildeten sich lange Rückstaus. Nachalarmierte Einsatzkräfte versorgten die Wartenden in den Autos mit Getränken.

 

Straßenarbeiter müssen bei extremen Außentemperaturen Knochenarbeit verrichten - Asphalt kommt zudem noch mit etwa 180 Grad aus der Mischanlage

26. Juni 2026 - 10:14

Bilder von einer Baustelle im Saarland, wo am Freitag die 40-Grad-Marke überschritten werden könnte

26.06.26, 10:14 Uhr

Datum: Freitag, 26. Juni 2026, ca. 09:00 Uhr

Ort: Sulzbach, Regionalverband Saarbrücken, Saarland

 

(ah) Die historische Hitzewelle hat Deutschland im Griff. Das Thermometer soll am Freitag fast überall deutlich über 30 Grad klettern und in einigen Regionen ist auch ein Überschreiten der 40-Grad-Marke nicht auszuschließen. So auch im Saarland, wo bereits in den vergangenen Tagen knapp 39 Grad erreicht wurden.

Morgens gegen 9 Uhr herrschen in Sulzbach zwar noch "nur" 24,6 Grad, aber auch hier werden die Temperaturen bald hochsommerlich-heiße Werte haben, sodass froh sein kann, wer sich in gekühlten Räumen aufhalten kann. Diesbezüglich keine Chance haben Marie Siffrin und ihre Kollegen, die auf der Sulzbachtalstraße mit Straßenbauarbeiten beschäftigt sind und hier wahre Knochenarbeit leisten, da zu den Außentemperaturen noch der heiße Asphalt mit 180 Grad aus der Mischanlage kommt. Der Chef versorgt das Team zwar mit kalten Getränken und auch ein naher Hydrand kann zur Abkühlung genutzt werden, aber Baugeräteführerin Marie fasst ihre Arbeit unter diesen Bedingungen in einem wohl für jeden gut verständlichen und nachvollziehbaren Satz zusammen: "Man muss es sich wie ein Backofen mit Umluft vorstellen."

 

 

 

 

Deutschland glüht rund um die Uhr - Tropennacht mit unfassbaren 29 Grad in der Bruchsaler Innenstadt (Thermometer on Tape) – extreme Hitzewelle erreicht am Wochenende ihren Höhepunkt

26. Juni 2026 - 1:51

Auch Stunden nach Mitternacht keine Abkühlung - wer soll da an erholsamen Schlaf denken

26.06.26, 01:51 Uhr

Datum: Freitag, 26. Juni 2026, 01:50 Uhr

Ort: Bruchsal, Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg

 

(jb) Schwitzen statt Schlafen: In der Nacht auf Freitag herrschten in der Bruchsaler Innenstadt selbst um 1.30 Uhr noch unglaubliche 28,8 Grad. Das Thermometer im Auto zeigte sogar 29 Grad an – und das mitten in der Nacht.

Von Abkühlung keine Spur: Stattdessen drückende Gluthitze und tropische Verhältnisse, die vielen Menschen den Schlaf rauben. Und der eigentliche Höhepunkt der Hitzewelle steht erst noch bevor: Bereits am Wochenende werden in Teilen Deutschlands Temperaturen von über 40 Grad erwartet.

Meteorologen rechnen regional mit einer extremen Hitzebelastung. Ein neuer Temperaturrekord für Juni wurde im Südwesten mit dem Erreichen der 39 Grad Marke bereits am Donnerstag geknackt.

 

Wohnhaus mit Schreinerei und Lagergebäude steht lichterloh in Vollbrand - meterhohe Flammen schlagen in den Himmel, starke Rauchwolke weithin sichtbar (on Tape) - Feuerinferno bedroht weitere Wohnhäuser - 25 Bewohner müssen vorsorglich evakuiert werden...

25. Juni 2026 - 21:09

Anwohner im ganzen Ort wurden gebeten Fenster und Türen aufgrund der Rauchwolke geschlossen zu halten - keine Verletzten - Löscharbeiten dauern die ganze Nacht an - ganzer Grundstückkomplex wurde vom Feuer zerstört - DRK versorgt Einsatzkräfte mit Getränken - extreme Hitze belastet die Retter - Brandursache unklar

25.06.26, 21:09 Uhr

Datum: Donnerstag, 25. Juni 2026, 20:15 Uhr

Ort: Gaggenau - Michelbach, Landkreis Rastatt, Baden-Württemberg

 

(th) Ein gigantisches Flammeninferno wütete in der Nacht mitten in einem Wohngebiet in Gaggenau-Michelbach im Landkreis Rastatt. Zahlreiche Anwohner wurden sicherheitshalber evakuiert. Das Feuer drohte sich auf weitere Gebäude auszubreiten. Anhaltende Sommerhitze und die extreme Wärmeabstrahlung der Flammen verlangte den Feuerwehrkräften zudem stundenlang alles ab.

Ein Großbrand hat am Donnerstagabend den Heilweg in Gaggenau-Michelbach in Atem gehalten. Gegen 20.10 Uhr ging über den Notruf die Meldung über ein Feuer in einem ehemaligen holzverarbeitenden Betrieb mit angeschlossenem Wohnhaus ein. Innerhalb kürzester Zeit entwickelte sich daraus ein Großeinsatz.
Aus bislang ungeklärter Ursache geriet gegen 20.15 Uhr ein Wohn- und Geschäftsgebäude mit angeschlossener Schreinerei und Lagergebäude in Vollbrand. „Beim Eintreffen der Feuerwehr zündete das Feuer durch und alle drei Gebäude standen lichterloh in Flammen“, erklärte der Feuerwehrsprecher.
„Wir haben alles, was an Feuerwehr alarmierbar ist, alarmiert“, sagte er weiter. Die anhaltenden Temperaturen von deutlich über 30 Grad Celsius hätten den Einsatzkräften dabei alles abverlangt. „Die Gluthitze und die weiterhin hohen Temperaturen auch in der Nacht machen die Löscharbeiten extrem belastend. Zahlreiche Atemschutzgeräteträger mussten eingesetzt werden.“
Die Feuerwehr konzentrierte sich zunächst darauf, den Brand unter Kontrolle zu bringen und ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude zu verhindern. Zur Entlastung der Feuerwehrleute versorgte das Deutsche Rote Kreuz die Einsatzkräfte fortlaufend mit Trinkwasser. Zudem konnten Feuerwehrangehörige, die nicht unmittelbar im Gefahrenbereich tätig waren, leichtere Einsatzkleidung tragen, erläuterte der Feuerwehrsprecher.
Rund 25 Anwohner aus den vorsorglich geräumten Häusern im Heilweg wurden evakuiert, so die Polizei. Für sie richtete die Stadt in der Wiesentalhalle eine Anlaufstelle ein.
Ein Anwohner berichtete von dramatischen Szenen: „Ich habe Brandgeruch wahrgenommen und nachgeschaut. Dann habe ich dieses Flammeninferno gesehen“, schilderte er. Zudem habe er mehrere Explosionen gehört. Gleichzeitig sprach er den Einsatzkräften seinen Respekt aus: „Bei dieser Hitze so eine Leistung zu bringen, davor habe ich großen Respekt.“
Nach ersten Erkenntnissen wurden bei dem Brand keine Menschen verletzt. Aufgrund der langwierigen Nachlöscharbeiten waren die Feuerwehr, die Rettungskräfte und auch das Technische Hilfswerk noch bis tief in die Nacht im Einsatz. Das Gebäude musste eingerissen werden um alle Glutneser ablöschen zu können. Die Ermittlungen zur Ursache des Feuers dauern an.

 

"Die Kühe waren am Limit" - Wie Arno Oeltjen seine Tiere mit Wasser und Wind durch die Hitze bringt mit Spezialdusche - Kuh-Spa in Westerloy

25. Juni 2026 - 18:53

25.06.26, 18:53 Uhr

Datum: Donnerstag, 25. Juni 2026, 17:30 Uhr

Ort: Westerloy, Westerstede, Landkreis Ammerland, Niedersachsen

 

(jk) Die heißen Sommertage setzen auch Kühen zu. Landwirt Arno Oeltjen aus Westerloy hatte deshalb eine besondere Abkühlungsmöglichkeit für seine Tiere geschaffen: eine Art Waschstraße, in der sich die Kühe freiwillig mit Wasser berieseln lassen können.

„Eine Kuh kann nicht schwitzen wie wir Menschen“, erklärt Oeltjen. Die Tiere müssen ihre Körpertemperatur auf andere Weise regulieren. Gerade Milchkühe produzieren durch ihre hohe Leistung viel Körperwärme, diese Wärme müssen sie wieder abgeben. Neben Schattenplätzen und Ventilatoren sorgt auf dem Hof deshalb eine Wasserkühlung für Erleichterung. Über Spritzdüsen wird Wasser auf die Tiere verteilt. Anschließend sorgt die Luftbewegung dafür, dass die Wärme besser abgeführt wird. Äähnlich wie bei Menschen, die nach einer Abkühlung im Wasser im Wind stehen.

„Die Kuh kann selbst entscheiden, wann sie darunter geht und wie lange sie bleibt“, sagt Oeltjen. Die Tiere könnten sich dort abkühlen, abbürsten lassen und anschließend im Freien trocknen. Die Nutzung sei komplett freiwillig. Die Anlage läuft automatisch und wird über die Temperatur gesteuert. Wird es nachts kühler, reduziert das System die Leistung oder schaltet die Dusche ab.

Die Idee entstand bereits vor einigen Jahren während einer besonders heißen Wetterphase. Damals habe man schnell eine Lösung gebraucht: „Die Kühe waren am Limit und mussten runtergekühlt werden.“ Gemeinsam mit einem Bekannten wurde die Anlage kurzerhand montiert.

Eine Kuh bringt je nach Tier etwa 650 bis 800 Kilogramm auf die Waage. Entsprechend wichtig ist es, dass die Tiere bei hohen Temperaturen Möglichkeiten zur Abkühlung haben. Für Oeltjen gehört dazu auch Technik: „Wenn wir Menschen ins Wasser springen, fühlen wir uns danach auch direkt besser. Genau diesen Effekt wollen wir den Kühen ermöglichen.“

Universität Passau schaltet Kühlung in Gebäuden ab und gibt Tipps gegen die Hitzewelle - Hörsäle bleiben bei 38 Grad ohne Klimaanlage - Studenten verwirrt über Maßnahmen

25. Juni 2026 - 18:00

Mit Vox-Pops von Studenten

25.06.26, 18:00 Uhr

Datum: Donnerstag, 25. Juni 2026, 18:00 Uhr

Ort: Passau, Bayern

 

(jk) Es klingt fast wie eine Szene aus einer Satire: Während für die kommenden Tage Temperaturen von bis zu 38 Grad erwartet werden, soll an der Universität Passau die Kühlung zahlreicher Räume abgeschaltet bleiben. Studierende und Mitarbeitende wurden per Rundmail informiert, inklusive Tipps, wie man sich gegen die Hitze wappnen kann.

Die Universität teilte mit, dass die Kühlung von Hörsälen, Unterrichtsräumen, Lesesälen der Universitätsbibliothek sowie des ITZ-Gebäudes vom 25. bis einschließlich 28. Juni ausgesetzt werde. Als Grund nennt die Hochschule die außergewöhnlich hohen Temperaturen: Die bestehende Kälteversorgung stoße derzeit an ihre Kapazitätsgrenzen. Die Maßnahme sei notwendig, um die vorhandenen technischen Kapazitäten während der Hitzeperiode stabil zu halten und den Gesamtbetrieb bestmöglich aufrechtzuerhalten.

Für viele wirkt die Situation dennoch widersprüchlich. Die Universität wächst, neue Gebäude entstehen, die Infrastruktur wird laufend erweitert und zuletzt wurde unter anderem in moderne Technik und Photovoltaikanlagen investiert. Umso größer ist der Kontrast: Ein moderner Campus, aber ausgerechnet bei einer Hitzewelle müssen Hörsäle, Lernräume und Teile der Bibliothek ohne Kühlung auskommen.

Besonders fragwürdig erscheint der Umstand, dass Temperaturen um 38 Grad inzwischen keine völlig außergewöhnliche Wetterlage mehr darstellen. Viele moderne Klimasysteme sind für Außentemperaturen von bis zu etwa 43 Grad ausgelegt.  Die Situation sorgt entsprechend für ironische Reaktionen: Eine Universität, die für Innovation, Forschung und Zukunftstechnologien steht, verschickt während einer Hitzewelle Hinweise zum richtigen Umgang mit der Wärme, während gleichzeitig die technische Kühlung ausgesetzt wird.

Die Universität betont, dass es sich um eine kurzfristige Maßnahme handelt und parallel an langfristigen Lösungen zur Verbesserung der Versorgungssicherheit gearbeitet werde. Trotzdem bleibt ein ungewöhnlicher Eindruck zurück: Ein moderner Hochschulstandort, der bei sommerlichen Extremtemperaturen an die Grenzen seiner Kühlung gerät.

Feuerwehr sucht über eine Stunde nach Brandherd -Löschfahrzeuge können nicht bis zur Einsatzstelle vordringen - Polizeihubschrauber unterstützt bei Lokalisierung des Feuers und lotst Einsatzkräfte durch den Wald - Feuerwehrleute müssen bei 36 Grad...

25. Juni 2026 - 15:43

Einsatz dauert an

25.06.26, 15:43 Uhr

Datum: Donnerstag, 25. Juni 2026, 14:30 Uhr

Ort: Ferch, Gemeinde Schwielowsee, Landkreis Potsdam-Mittelmark, Brandenburg

 

(jk) Ein Waldbrand bei hochsommerlichen Temperaturen hat die Feuerwehr am Donnerstagnachmittag im Raum Ferch vor eine enorme Herausforderung gestellt. Bei rund 36 Grad mussten die Einsatzkräfte gegen Flammen, Hitze und schwieriges Gelände kämpfen. Gegen 14.30 Uhr ging die Meldung über ein Feuer im Wald ein. Feuerwehren aus Ferch, Glindow und Werder rückten umgehend aus.

Während sich die Flammen bei heißen Temperaturen weiter ausbreiteten, standen die Einsatzkräfte zunächst vor einer ganz anderen Herausforderung: Sie mussten den Brandherd überhaupt erst finden. Doch die Suche nach dem Brand gestaltete sich schwierig. Das Feuer befand sich mehrere Hundert Meter tief im Wald, fernab befestigter Wege. Aufgrund der schlechten Zuwegung konnten die schweren Löschfahrzeuge nicht bis zur Einsatzstelle vordringen.

Erst nach mehr als einer Stunde gelang es den Einsatzkräften, den Brandherd zu lokalisieren. Unterstützung kam dabei aus der Luft: Ein Polizeihubschrauber suchte das Gebiet ab und half offenbar dabei, die Feuerwehr gezielt zur Brandstelle zu führen.

Zu diesem Zeitpunkt hatten die eigentlichen Löscharbeiten noch nicht begonnen. Das Feuer breitete sich weiterhin als Bodenbrand aus und fraß sich durch trockenes Laub, Äste und Unterholz. Nach ersten Einschätzungen könnte bereits eine Fläche von mehreren Hektar betroffen sein. Eine genaue Ausdehnung ließ sich zunächst jedoch nicht bestimmen.

Für die Feuerwehr begann ein Wettlauf gegen die Zeit. Da die Fahrzeuge weit entfernt vom Brandgeschehen stehen bleiben mussten, verlegten die Einsatzkräfte über mehrere Hundert Meter Schlauchleitungen durch das unwegsame Gelände. Der Einsatz wurde für die Feuerwehr zur Belastungsprobe. Bei 36 Grad arbeiteten die Kräfte in schwerer Schutzkleidung gegen die Hitze an. Rauch, dichter Bewuchs und das unwegsame Gelände machten die Löscharbeiten zusätzlich kräftezehrend. Meter für Meter kämpften sich die Einsatzkräfte durch das Waldgebiet, um die Wasserversorgung aufzubauen und den Brand einzudämmen.

Mit Hochdruck bauten die Kräfte eine stabile Wasserversorgung auf, um den Löschangriff einzuleiten. Zur Ursache des Brandes lagen zunächst keine Informationen vor. Bislang sind 4000qm Wald durch das Feuer zerstört worden. Der Einsatz dauert an.

Blow-Ups auf der A2 bei Burg - Autobahn muss in Richtung Hannover für mehrere Tage voll gesperrt werden

25. Juni 2026 - 12:56

Weiträumige Umleitung eingerichtet - Beton muss durch Asphalt ersetzt werden

25.06.26, 12:56 Uhr

Datum: Donnerstag, 25. Juni 2026, ca. 12:00 Uhr

Ort: A2 Fahrtrichtung Hannover, zwischen Burg-Ost und Burg-Zentrum, Sachsen-Anhalt

 

(ah) Die extremen Temperaturen haben auf der A2 bei Burg für Hitzeschäden - sogenannte Blow-Ups - gesorgt, woraufhin am Donnerstagvormittag die wichtige und vielbefahrene Ost-West-Verbindung in Richtung Hannover voll gesperrt werden musste.

Der beschädigte Beton muss nun durch Asphalt ersetzt werden. Die Reparaturarbeiten werden frühestens am Sonntagnachmittag abgeschlossen sein. Die Richtungsfahrbahn wird bis dahin gesperrt bleiben müssen. Autofahrer müssen sich auf weiträumige Umleitungen und erhebliche Behinderungen einrichten.

Linienbus rutscht am Neuländer Elbdeich in Graben und kommt auf abschüssigem Grundstück zum Stehen - Fahrer hatte offenbar wegen akuter und wohl lebensbedrohlicher Erkrankung am Steuer die Kontrolle über das Fahrzeug verloren

25. Juni 2026 - 10:20

Eine Person leicht verletzt, alle weiteren Fahrgäste kommen mit dem Schrecken davon

25.06.26, 10:20 Uhr

Datum: Donnerstag, 25. Juni 2026, ca. 08:30 Uhr

Ort: Hamburg

 

(ah) Schwerer Busunfall iam Donnerstagmorgen in Hamburg-Harburg: Ein Linienbus rutschte am Neuländer Elbdeich in den Graben und kam auf einem abschüssigem Grundstück an einem Baum zum Stehen. Ersten Angaben zufolge hatte der Fahrer offenbar wegen einer akuten und wohl sogar lebensbedrohlicher Erkrankung am Steuer die Kontrolle über das Fahrzeug verloren, sodass der Bus von der Straße abgekommen war. 

Zahlreiche Einsatzkräfte wurden zur Unfallstelle gerufen. Der Fahrer und eine weitere Person, die leichte Verletzungen erlitt, wurden ins Krankenhaus gebracht. Alle weiteren Fahrgäste kamen mit dem Schrecken davon. Feuerwehrkräfte sicherten den verunfallten Bus. Über die weiteren Bergungsmaßnahmen wird nun beraten.

Munitonsbelastetes Gebiet bei Neustrelitz gerät in Brand - Inzwischen mehr als 80 Hektar betroffen - Feuerwehr kann Bereich nicht betreten, ist aber zuversichtlich, dass eine Ausweitung auf den Nationalpark verhindert werden kann

25. Juni 2026 - 7:26

Bundesstraße gesperrt - Landrat: "Einsatz wird noch mehrere Tage andauern, weil wir keine Möglichkeit haben, den Brand direkt zu bekämpfen, sondern nur Schadenbegrenzung betreiben können" - Aktuelle Bilder vom Donnerstagmorgen inkl. Drohnenaufnahmen

25.06.26, 07:26 Uhr

Datum: Donnerstag, 25. Juni 2026, ca. 07:00 Uhr

Ort: Neustrelitz, Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, Mecklenburg-Vorpommern

 

(ah) Der gewaltige Brand auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz im Bereich eines Waldgebiets bei Neustrelitz hat sich am Morgen wieder ausgeweitet, sodass nun etwa 82 Hektar Fläche betroffen sind. Aufgrund der Munitionsbelastung konnte die Feuerwehr das betroffene Gebiet nicht betreten. Die Löschkräfte wässerten daher die Außenbereiche, um eine Ausweitung auf angrenzende Waldflächen des Nationalparks Müritz zu verhindern. Zwar hatte in der Nacht die hohe Luftfeuchtigkeit für etwas Entlastung gesorgt, doch drehende Winde und die für den Tag progostizierten hochsommerlichen Temperaturen bereiten den Einsatzkräften Kopfzerbrechen. Laut Feuerwehrsprecher Jög Westphal, dass man eine Ausweitung des Brandes durch eine sogenannte Riegelstellung verhindern kann.

Eine akute Gefahr für Anwohner besteht nicht, dennoch soll man aufgrund der Rauchentwicklung Fenster und Türen geschlossen halten. Die durch das Brandgebiet führende B193 wurde voll gesperrt.

 

 

Bis zu 80 Hektar Waldgebiet im Müritz-Nationalpark stehen in Flammen – Betroffenes Areal an der B193 massiv mit sowjetischer Munition belastet – Lebensgefahr für Feuerwehr durch erste einzelne Detonationen – Einsatzkräfte können Brandherd nicht...

25. Juni 2026 - 2:54

Nahegelegene Behindertenwerkstatt vorsorglich evakuiert

25.06.26, 02:54 Uhr

Datum: Donnerstag, 25. Juni 2026, 01:00 Uhr

Ort: Neustrelitz, Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, Mecklenburg-Vorpommern

 

(jb) Nahe Neustrelitz brennt ein mittlerweile bis zu 80 Hektar großes Waldgebiet im Müritz-Nationalpark. Da das betroffene Areal an der B193 in Richtung Penzlin munitionsbelastet ist, kann die Feuerwehr das Gelände nicht betreten. Auch in der Nacht halten die Einsatzkräfte lediglich Brandwache und kontrollieren die Lage, während der Wald abbrennt. Anwohner sind aufgefordert, wegen der anhaltenden Rauchentwicklung Fenster und Türen geschlossen zu halten. Bei dem betroffenen Gebiet handelt es sich um einen ehemaligen sowjetischen Truppenübungsplatz und Panzerschießplatz, auf dem viel sowjetische Munition liegt und der sich selbst renaturiert. Nach Angaben der Feuerwehr ist wenig Hochbestand betroffen, weshalb es nicht zu einem ausgedehnten Waldbrand kommt. Erschwerend kam am Nachmittag hinzu, dass sich der Wind ständig drehte. Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) sprach von großen Herausforderungen und Einstufung in Kategorie 4: Das Betreten des Gebiets sei für Feuerwehrleute schlicht zu gefährlich; laut Backhaus soll es bereits erste einzelne Detonationen gegeben haben. Derzeit wird ein Waldbrandriegel aufgebaut und der Einsatz von Kreisregnern vorbereitet. Der Munitionsbergungsdienst des Landkreises, der Katastrophenschutz sowie ein Spezialfahrzeug zur Waldbrandbekämpfung sind vor Ort. Die B193 ist kurz vor Neustrelitz gesperrt. Mitarbeiter einer nahegelegenen Werkstatt für Menschen mit Behinderung wurden zur Sicherheit aus dem Umfeld gebracht.

 

Fehlende Abkühlung sorgt für schwüle Tropennacht - unfassbare 27,7 Grad mitten in der Nacht im Südwesten (on Tape) - doch die große Hitze steht Deutschland erst noch bevor

25. Juni 2026 - 1:40

Meteorologen erwarten Hitzerekord von über 40 Grad am Wochenende

25.06.26, 01:40 Uhr

Datum: Donnerstag, 25. Juni 2026, 01:30 Uhr

Ort: Bruchsal, Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg

 

(jb) Schlaflos durch die Tropennacht: Deutschland erlebt die heißesten Nächte des Jahres – und das ist erst der Anfang.

In Bruchsal im Landkreis Karlsruhe zeigte das Thermometer um 1.30 Uhr nachts noch immer unglaubliche 27,7 Grad an. Dazu kam eine drückende Schwüle, die selbst in den frühen Morgenstunden kaum Luft zum Durchatmen ließ. Von erholsamem Schlaf kann hier keine Rede sein.

Und die eigentliche Hitzewelle steht erst noch bevor: Am Wochenende werden vielerorts Temperaturen über der 40-Grad-Marke erwartet. Experten halten es für möglich, dass regional sogar neue Temperaturrekorde aufgestellt werden.

Deutschland steuert damit auf die heißesten Tage siet etlichen Jahres zu. Für Mensch und Tier bedeutet das eine enorme Belastung. Besonders in den Städten heizen sich Wohnungen und Gebäude zunehmend auf, sodass selbst die Nacht kaum noch Erholung bringt.

Während tagsüber die Sonne erbarmungslos vom Himmel brennt, verwandeln sich viele Schlafzimmer nachts in eine Art Sauna – kostenlos, aber alles andere als angenehm.

 

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