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Aktualisiert: vor 36 Minuten 40 Sekunden

Unter dem Motto "Ja, ich will!" ziehen 10.000 Menschen lautstark durch die Innenstadt – 75.000 Zuschauer – Forderung Aufnahme queerer Rechte ins Grundgesetz – Saarländische Landesregierung zeigt mit eigenem Wagen klare Haltung

31. Mai 2026 - 17:00

Buntes Zeichen im Herzen Europas

31.05.26, 17:00 Uhr

Datum: Sonntag, 31. Mai 2026, 14:00 Uhr

Ort: Saarbrücken, Saarland

 

(th) Am Sonntag verwandelte sich Saarbrücken in ein Meer aus Regenbogenflaggen. Zehntausende Menschen demonstrierten beim Christopher Street Day (CSD) SaarLorLux. Sie forderten den Schutz der queeren Community durch das Grundgesetz. Die Parade startete um 14 Uhr am Landtag. Sie war der  Höhepunkt eines zweitägigen Festes für Vielfalt und Toleranz. 
 

Rund 10.000 aktive Teilnehmer zogen durch die Saarbrücker Innenstadt. Entlang der Strecke feierten in der Spitze bis zu 75.000 Zuschauer mit. Das Motto lautete: „JA, ICH WILL – INS GRUNDGESETZ! ARTIKEL 3+ JETZT!“. Zahlreiche Fußgruppen und geschmückte Wagen bildeten den bunten Zug. Auch die saarländische Landesregierung beteiligte sich mit einem eigenen Wagen. 
 

Der CSD SaarLorLux hat eine besondere Bedeutung. Er verbindet Menschen aus dem Saarland, Lothringen und Luxemburg. Damit setzt er ein starkes Zeichen für europäische Toleranz. Nirgendwo sonst in Deutschland ist der CSD so grenzüberschreitend. Die Veranstaltung gilt als das queere Epizentrum im Südwesten. Sie vereint politischen Aktivismus mit ausgelassener Lebensfreude.

 

Zwei Fahrzeuge stoßen während Starkregen auf Bundesstraße frontal zusammen - für zwei Personen kommt jede Hilfe zu spät, eine weitere Person wird schwer verletzt - Feuerwehr und Rettungskräfte im Großeinsatz

31. Mai 2026 - 16:22

Bundesstraße voll gesperrt - Rettungsmaßnahmen dauern am Nachmittag an

31.05.26, 16:22 Uhr

Datum: Sonntag, 31. Mai 2026, 13:50 Uhr

Ort: Bruchsal, Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg

 

(th) Während eine Unwetterfront mit Starkregen über den Landkreis Karlsruhe zog, kam es am Sonntagnachmittag auf der B35 zwischen Bruchsal und Heidelsheim zu einem schweren Verkehrsunfall. Zwei Fahrzeuge stießen gegen 13.50 Uhr auf der regennassen Fahrbahn frontal zusammen.

Durch die Wucht des Aufpralls entstand ein großes Trümmerfeld auf der Bundesstraße. Zahlreiche Einsatzkräfte sind vor Ort. Wie ein Sprecher der Polizei bestätigt, wurden bei dem Unfall zwei Personen tödlich verletzt. Eine weitere Person wurde schwer verletzt.
Neben Feuerwehr und Rettungsdienst ist auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Auch Notfallseelsorger sind vor Ort. Die B35 ist zwischen Bruchsal und Heidelsheim derzeit vollständig gesperrt.
Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

 

Beeindruckende Unwetterfront zieht über den Kreis Karlsruhe hinweg - kräftiges Gewitter mit Blitz und Donner - Starkregen entlädt sich und prasselt nieder - Wetterumschwung beendet schwüle Sommerhitze

31. Mai 2026 - 14:30

Deutscher Wetterdienst warnt weiterhin vor unwetterartigen Gewittern

31.05.26, 14:30 Uhr

Datum: Sonntag, 31. Mai 2026, 13:30 Uhr

Ort: Kreis Karlsruhe, Baden-Württemberg

 

(th) Nach den schwülen und warmen Sommertagen haben am Sonntag kräftige Gewitter den Südwesten Deutschlands erreicht:

Am Nachmittag zog eine beeindruckende Gewitterfront über den Kreis Karlsruhe hinweg und sorgte für einen heftigen Wetterumschwung. Dunkle Wolken türmten sich am Himmel auf, ehe sich die Gewitterzellen entluden. Starkregen, zahlreiche Blitze und laute Donnerschläge begleiteten das Unwetter. Innerhalb kurzer Zeit gingen große Regenmengen nieder, wodurch Straßen und Wege stellenweise unter Wasser standen. Nach dem Durchzug der Gewitter beruhigte sich die Wetterlage wieder. Zurück blieb eine spürbare Abkühlung, die die drückende Schwüle der vergangenen Tage beendete. Meteorologen hatten die Gewitter bereits im Vorfeld angekündigt. In den kommenden Tagen sollen die Temperaturen zunächst auf einem moderateren Niveau bleiben.

 

Wegen sinkender Milchpreise und aus Existenzangst protestieren Bauern in der Krummhörn gegen die Agrarpolitik – Aufgerufen von BDM und EMB versprühen 20 Traktoren Milch als Zeichen gegen die Entwertung von Lebensmitteln und fordern konkrete politische...

31. Mai 2026 - 12:35

Aktion zum Welt-Milchtag – Kundgebung mit europäischen Landwirten

31.05.26, 12:35 Uhr

Datum: Sonntag, 31. Mai 2026, 12:00 Uhr

Ort: Krummhörn, Landkreis Aurich, Niedersachsen

 

(th) Landwirte haben am Sonntag in der Krummhörn protestiert. Anlass ist der bevorstehende Weltmilchtag am Montag, 01. Juni 2026. 14 Traktoren versprühten Milch als Zeichen gegen die Entwertung ihres Produkts. Die Bauern folgten einem Aufruf des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter (BDM). Sie beklagen einen Wertschöpfungsverlust von über fünf Milliarden Euro seit dem letzten Jahr. 
 

Die Erzeugerpreise decken die Kosten nicht mehr. „Im Moment kostet die Milch knapp 40 Cent, bräuchten tun wir über 55 Cent pro Kilogramm“, sagt Karsten Hansen, Bundesvorsitzender des BDM. Ein Betrieb mit einer Million Kilogramm Milch verliere dadurch über 150.000 Euro im Jahr. Dieses Geld fehle für Investitionen, Umweltmaßnahmen und das Familieneinkommen. Viele Betriebe müssten drastisch sparen. 

Als Ursache sieht Hansen ein Versagen der Politik. „Es ist ein Politikversagen. Es ist kein Marktversagen“, betont der BDM-Vorsitzende. Eine Überproduktion von rund sechs Prozent habe den Preisverfall ausgelöst. Die Politik müsse den Markt regulieren. Es werde ein Produkt hergestellt, das in dieser Menge nicht gebraucht werde. 

Der Verband fordert daher ein konkretes Marktkriseninstrument auf EU-Ebene. Dieses solle es Milchbauern ermöglichen, die Milchmenge kurzfristig zu reduzieren. Nur so könne der Markt wieder ins Gleichgewicht kommen. Hansen sieht kurzfristig keine Besserung. Die Milchanlieferung liege weiter deutlich über dem Vorjahresniveau.

Drei Autos prallen an ungesicherter Kreuzung zusammen – Opel missachtet Vorfahrt und überschlägt sich nach Kollision – Wagen bleibt auf dem Dach liegen – Nachfolgender Seat prallt noch in Unfallstelle – Großaufgebot an Rettern und Hubschrauber im...

31. Mai 2026 - 11:00

Staatsanwaltschaft ordnete ein Unfallgutachten an

31.05.26, 11:00 Uhr

Datum: Samstag, 30. Mai 2026, 23:00 Uhr

Ort: Böblingen, Landkreis Böblingen, Baden-Württemberg

 

(jb) Bei einem schweren Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen sind am späten Samstagabend an der sogenannten Tierheimkreuzung in Böblingen sieben Menschen verletzt worden. Gegen 23:10 Uhr kollidierten im Kreuzungsbereich der K1077 und der Schickardstraße zwei Pkw, woraufhin ein drittes Auto in die Unfallstelle prallte. Zum Unfallzeitpunkt war die Ampelanlage abgeschaltet und zeigte gelbes Blinklicht; die Regelung erfolgte über Verkehrszeichen. Ein vorfahrtsberechtigter 29-jähriger Mercedes-Fahrer stieß im Kreuzungsbereich mit dem Opel einer 25-jährigen Frau zusammen, die ihm mutmaßlich die Vorfahrt genommen hatte. Durch die Wucht des Aufpralls überschlug sich der mit vier Frauen besetzte Opel und blieb auf dem Dach liegen. Eine herannahende 19-jährige Seat-Fahrerin erkannte die Situation zu spät und fuhr auf die verunglückten Wagen auf. Insgesamt wurden drei Personen schwer und vier weitere leicht verletzt. Unter den Schwerverletzten befinden sich die Opel-Fahrerin, eine ihrer Mitfahrerinnen sowie die 31-jährige Beifahrerin im Seat. Ein Großaufgebot an Rettungskräften, darunter auch ein Rettungshubschrauber, brachte die Verletzten in umliegende Krankenhäuser. An den drei Fahrzeugen, die alle abgeschleppt werden mussten, entstand ein Sachschaden von rund 30.000 Euro. Neben Feuerwehr und Rettungsdienst war die Straßenmeisterei sowie das Polizeipräsidium Ludwigsburg mit bis zu sechs Streifen im Einsatz. Die Staatsanwaltschaft ordnete ein Gutachten zur Klärung des genauen Unfallhergangs an. Die Kreuzung war für die Unfallaufnahme zeitweise voll gesperrt und konnte gegen 04:50 Uhr wieder freigegeben werden. Die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg hat die Ermittlungen übernommen und sucht nach Zeugen.

 

Angler ortet mit Echolot versunkenes Objekt – Großaufgebot von Feuerwehr, DLRG und Wasserwacht rückt an – Taucher finden uraltes Autowrack im Schlamm – Jahrzehnte-alter Opel Manta aus dem Wasser geborgen – Keine Personen im Fahrzeug – Leichtgesicht...

31. Mai 2026 - 9:33

Polizei prüft nun Herkunft des jahrzehntealten Fahrzeugs ohne Kennzeichen

31.05.26, 09:33 Uhr

Datum: Samstag, 30. Mai 2026, 13:30 Uhr

Ort: Elchingen, Landkreis Neu-Ulm, Bayern

 

(jb) Ein Angler hat am Samstag in der Donau ein Autowrack geortet. Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW und Wasserwacht rückten zu einem Großeinsatz aus. Taucher fanden einen alten Opel Manta. Das Fahrzeug lag vermutlich seit Jahrzehnten im Wasser. Die aufwändige Bergung dauerte mehrere Stunden. Die Polizei ermittelt nun die Hintergründe. Der Notruf ging am Samstagmittag um 13:20 Uhr ein. Ein Angler hatte mit seinem Echolot ein großes Objekt im Fluss entdeckt. Er vermutete ein Fahrzeug und alarmierte die Retter. Feuerwehren, Wasserwacht und DLRG suchten die Stelle ab. Taucher bestätigten schnell den Verdacht. In der Donau lag ein komplett versunkenes Auto. Personen befanden sich glücklicherweise nicht darin. Für die Bergung forderte die Polizei das THW Neu-Ulm an. Die Arbeiten gestalteten sich äußerst schwierig. Das Auto war bis zur Fensterunterkante mit Schlamm gefüllt. Nicholas Gretzschel ist Zugtruppführer beim THW Neu-Ulm. Er sagte: „Im Auto haben sich Schlamm angesammelt. Das hat uns Probleme gemacht beim Rausziehen durch das hohe Gewicht.“ Das Wrack wog mehrere Tonnen. Die Helfer hoben den Opel Manta mit Hebekissen an. Eine starke Seilwinde zog ihn langsam an Land. Während der Bergung traten Betriebsstoffe aus. „Wir haben vorsorglich im Vorhinein bereits Schläuche als Ölsperren ausgelegt“, erklärte Gretzschel. Am Abend musste die Feuerwehr Elchingen erneut ausrücken. Sie brachte weitere Ölsperren auf der Donau aus. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen Opel Manta. Das Modell wurde zwischen 1975 und 1981 gebaut. Kennzeichen wurden keine gefunden. Die Polizei muss nun klären, wem das Auto gehörte. Es ist unklar, wie der Oldtimer in den Fluss gelangte.

 

 

Großeinsatz für 85 Kräfte bei Hagen im Bremischen – Spaziergänger entdecken Feuer, das sich unterirdisch ausbreitet – Hunderte Meter Schläuche gegen die Glutnester verlegt – Wasser muss im Pendelverkehr zur Einsatzstelle gebracht werden

30. Mai 2026 - 20:01

Unterirdische Glutnester – Der Kampf gegen das unsichtbare Feuer

30.05.26, 20:01 Uhr

Datum: Samstag, 30. Mai 2026, 15:30 Uhr

Ort: Hagen im Bremischen, Landkreis Cuxhaven, Niedersachsen

 

(th) Am Samstagnachmittag kämpften 85 Feuerwehrleute gegen einen Moorbrand im Königsmoor. Das Feuer breitete sich auf über 500 Quadratmeter aus. Spaziergänger hatten den Brand gegen 15 Uhr entdeckt. Die größte Herausforderung war die Wasserversorgung. Einsatzkräfte mussten das Wasser mit Tanklöschfahrzeugen zur Brandstelle bringen. Der Einsatz wird sich noch Stunden hinziehen. 
 

Die erste Alarmierung erfolgte kurz nach 15 Uhr. Zunächst wurde nur ein kleiner Flächenbrand gemeldet. Die Ortsfeuerwehr Hagen erkannte schnell die wahre Größe des Feuers. Daraufhin wurden zahlreiche weitere Kräfte nachgefordert. Elf Wehren aus der Region waren schließlich im Einsatz. Sie kamen aus den Gemeinden Hagen, Beverstedt und Loxstedt. Auch der Landkreis Osterholz schickte Unterstützung. 
 

Die größte Schwierigkeit war der abgelegene Brandort im Moor. Es gab dort keine direkte Wasserversorgung. Deshalb wurde ein Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen eingerichtet. Das Wasser wurde in einen Behälter gepumpt. Von dort führten lange Schlauchleitungen zur Brandstelle. Florian Möller ist stellvertretender Gemeindebrandmeister in Hagen. Er erklärte die besondere Gefahr von Moorbränden. 
 

„Dennoch hat man so ein, ich nenn es mal, unterirdisches Weiterglimmen im Moor“, so Möller. Das mache es schwierig einzuschätzen, wann das Feuer wirklich aus sei. Die Flammen an der Oberfläche sind schnell gelöscht. Doch die Glut frisst sich tief in den trockenen Moorboden. Deshalb muss die Fläche lange und intensiv gewässert werden. Eine Drohne mit Wärmebildkamera soll später Glutnester aufspüren.

Großbrand bricht auf verwaistem Gelände von ehemaligem Fahrzeugwerkes aus – Kilometerweit sichtbare, tiefschwarze Rauchsäule verdunkelt den Himmel – Illegaler Müll sorgt für zusätzliche Brandlast – Zahlreiche Feuerwehren kämpfen unter Atemschutz gegen...

30. Mai 2026 - 16:16

Löscharbeiten dauern an - Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts auf Brandstiftung aufgenommen

30.05.26, 16:16 Uhr

Datum: Samstag, 30. Mai 2026, 14:00 Uhr

Ort: Treuenbrietzen, Landkreis Potsdam-Mittelmark, Brandenburg

 

(jb) Ein Großbrand in einer ehemaligen Produktionshalle hat am Donnerstagnachmittag in Treuenbrietzen zu einer massiven Rauchbelastung geführt. Gegen 14:00 Uhr brach das Feuer auf dem verwaisten Gelände des ehemaligen Fahrzeugwerkes am Hans-Grade-Weg nahe der Bundesstraße 102 aus. Die kilometerweit sichtbare, tiefschwarze Rauchsäule resultierte nach ersten Erkenntnissen aus großen Mengen zurückgelassener Plastikabfälle, die in der Halle lagerten. Zahlreiche Feuerwehren aus der Region rückten zu dem Großeinsatz an. Die Einsatzkräfte kämpften unter Atemschutz gegen die Flammen, um eine Ausbreitung auf benachbarte Hallenteile zu verhindern. Verletzt wurde nach bisherigen Angaben niemand. Wegen der starken Rauchentwicklung wurden Verkehrsteilnehmer und Anwohner im Bereich Treuenbrietzen aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten und das Gebiet zu meiden. Das verlassene Industriegelände steht wegen Sicherheitsrisiken und illegalen Müllablagerungen bereits seit Jahren in der Diskussion. Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen; Brandstiftung wird nicht ausgeschlossen. Die Löscharbeiten dauern an.

 

14 München-Flieger müssen außerplanmäßig in Stuttgart landen – Piloten sichten verdächtiges Flugobjekt in München – Start- und Landesperrung für rund eine Stunde – Chaos im Flugverkehr – Zahlreiche Maschinen müssen umgeleitet werden – Großaufgebot...

30. Mai 2026 - 12:15

Ermittlungen dauern an, der Flugbetrieb am Münchner Flughafen wurde am Vormittag wieder freigegeben

30.05.26, 12:15 Uhr

Datum: Samstag, 30. Mai 2026, 11:00 Uhr

Ort: Stuttgart, Baden-Württemberg

 

(jb) Eine mutmaßliche Drohnensichtung hat am Samstagvormittag am Flughafen München zu erheblichen Einschränkungen im Flugverkehr geführt. Nach Angaben der Bundespolizei hatten zwei Piloten ein verdächtiges Flugobjekt gemeldet. Aus Sicherheitsgründen wurden Starts und Landungen für rund eine Stunde vorsorglich ausgesetzt. Die Sperrung hatte weitreichende Auswirkungen: Zahlreiche ankommende Flüge mussten umgeleitet werden. Allein am Flughafen Stuttgart landeten rund 14 Maschinen außerplanmäßig, darunter auch Langstreckenflugzeuge wie ein Airbus A350 aus Charlotte (USA). Die unerwarteten Umleitungen lockten am Stuttgarter Flughafen zahlreiche Flugzeugbeobachter („Spotter“) an, da Flugzeugtypen dieser Größe dort nur selten zu sehen sind. Umfangreiche Suchmaßnahmen der Sicherheitskräfte nach der gemeldeten Drohne im Bereich des Münchner Flughafens blieben erfolglos. Gegen Vormittag wurde der Flugbetrieb in München wieder aufgenommen. Die Ermittlungen der Behörden dauern an.

 

28-Jähriger kommt nachts von der Straße ab und stürzt in den Hafen – Fahrer befreit sich aus volllaufendem Wrack – Ersthelfer retten Mann aus dem kalten Nass – Mutmaßliche Unfallursache Alkoholeinfluss – Blutprobe angeordnet – DLRG-Taucher bereiten...

30. Mai 2026 - 8:28

Polizei ermittelt nun wegen Trunkenheit im Verkehr gegen den verunfallten Autofahrer

30.05.26, 08:28 Uhr

Datum: Samstag, 30. Mai 2026, 02:00 Uhr

Ort: Aurich, Landkreis Aruich, Niedersachsen

 

(jb) Ein 28-jähriger Autofahrer ist am frühen Samstagmorgen gegen 2:00 Uhr mit seinem Wagen in das Hafenbecken in Aurich gestürzt. Der Mann war in den Nachtstunden alleinbeteiligt mit einem Skoda Fabia von der Fahrbahn abgekommen. Der Fahrer konnte sich selbstständig aus dem mit Wasser volllaufenden Fahrzeug befreien. Ersthelfer unterstützten den 28-Jährigen anschließend dabei, das Hafenbecken zu verlassen. Als mutmaßliche Unfallursache gilt nach ersten Erkenntnissen Alkoholeinfluss; dem Fahrer wurde eine Blutprobe zur Bestimmung des genauen Wertes entnommen. Die Feuerwehr und die DLRG rückten für die Bergungsarbeiten an. Taucher der DLRG bereiteten den versunkenen Pkw im Wasser vor, sodass ein Abschleppunternehmen den Skoda schließlich mittels Seilwinde aus dem Hafenbecken ziehen konnte.

 

Nachbarn bemerken Brand im Dach und klingeln Bewohner aus brennendem Haus - Zweifamilienhaus nach Blitzschlag-Brand nicht mehr bewohnbar

29. Mai 2026 - 21:01

Einsatz am Abend dauerte längere Zeit an

29.05.26, 21:01 Uhr

Datum: Freitag, 29. Mai 2026, 19:30 Uhr

Ort: Bremervörde-Bevern, Landkreis Rotenburg Wümme, Niedersachsen

 

(jb) Ein Blitzschlag hat am Freitagabendzu einem schweren Dachstuhlbrand eines Zweifamilienhauses in Bevern geführt. Die Bewohner des Hauses bemerkten den Einschlag zunächst nicht und wurden erst durch Geistesgegenwart von Nachbarn über das ausbrechende Feuer informiert. Sie konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Trotz des schnellen Feuerwehreinsatzes brannte der Dachstuhl aus; das Wohnhaus ist bis auf Weiteres nicht mehr bewohnbar. Die Ermittlungen dauern an.

 

Durchziehende Gewitterfront lässt mehrere Bäume umknicken - Einer stürzt auf einen geparkten Skoda und trifft den Wagen an der Motorhaube

29. Mai 2026 - 19:41

Feuerwehr stabilisiert Baum zunächst, damit das Auto herausgefahren werden kann

29.05.26, 19:41 Uhr

Datum: Freitag, 29. Mai 2026, 19:41 Uhr

Ort: Dötlingen, Landkreis Oldenburg, Niedersachsen

 

(ch) Eine kräftige Gewitterfront mit starken Sturmböen hat am Abend in Dülken für mehrere Feuerwehreinsätze gesorgt. Durch den Sturm knickten mehrere Bäume um. Einer davon stürzte auf einen geparkten Skoda und traf das Fahrzeug im Bereich der Motorhaube.

Die Feuerwehr rückte an und sicherte zunächst den umgestürzten Baum. Da dieser auf dem Wagen lag, mussten die Einsatzkräfte ihn stabilisieren, bevor das Auto vorsichtig herausgefahren werden konnte.

Im Anschluss wurde der Baum fachmännisch zerlegt und die Gefahrenstelle beseitigt. Verletzt wurde nach ersten Informationen niemand.

 

Nach heißen Tagen ziehen von Westen kräftige Gewitter mit Starkregen und Sturmböen auf - Starkregen unterspült Gehweg und hinterlässt Loch - Hagel sorgt für Temperatursturz (on tape) - Blitzeinschlag in direkter Nähe on tape

29. Mai 2026 - 17:37

Bäume stürzen durch Sturmböen um - Wetterlage wird zum Wochenende zunehmend unruhig - Meteorologen rechnen bis Sonntag immer wieder mit schweren Unwettern - Örtlich drohen Überflutungen, umgestürzte Äste und Verkehrsbehinderungen

29.05.26, 17:37 Uhr

Datum: Freitag, 29. Mai 2026, 17:37 Uhr

Ort: Nordhorn, Grafschaft Bentheim, Niedersachsen

 

(ch) Die Sommerhitze bekommt einen deutlichen Dämpfer. Von Westen ziehen schwere Gewitter auf, die in den kommenden Stunden und Tagen für eine spürbare Abkühlung, aber auch für teils gefährliches Wetter sorgen können. Mit den Gewittern werden Starkregen, Sturmböen und lokal auch Hagel erwartet.

Besonders im Westen und Südwesten können die Unwetter zunächst kräftig ausfallen. Im weiteren Verlauf breitet sich die Gewitterlage weiter aus. Dort, wo die Zellen langsam ziehen oder mehrfach über dieselben Regionen hinweggehen, besteht die Gefahr von Überflutungen auf Straßen, vollgelaufenen Kellern und Aquaplaning.

Auch Sturmböen können zum Problem werden. Abbrechende Äste, umgestürzte Bäume und Behinderungen im Bahn- und Straßenverkehr sind regional möglich. Feuerwehren und Leitstellen stellen sich auf ein unruhiges Wochenende ein.

Eine schnelle Beruhigung ist zunächst nicht in Sicht. Bis Sonntag muss immer wieder mit neuen Schauern und Gewittern gerechnet werden. Wer am Wochenende draußen unterwegs ist, sollte die Warnlage im Blick behalten und bei aufziehenden Gewittern rechtzeitig Schutz suchen.

 

Sattelzug schleudert nach Reifenplatzer in Mittelleitplanke, Auflieger stürzt auf Seite - Große Mengen Steine und Schutt geraten auf die Fahrbahn

29. Mai 2026 - 13:29

Fahrer leicht verletzt - Beide Richtungsfahrbahnen teilweise gesperrt - Aufwändige Aufräumarbeiten

29.05.26, 13:29 Uhr

Datum: Freitag, 29. Mai 2026, ca. 10:30 Uhr

Ort: A6 zwischen Saarbrücken und St. Ingbert, Saarland

 

(ah) Ein schwerer Lkw-Unfall hat am Freitagvormittag für ein Verkehrschaos auf der A6 im Saarland gesorgt. Kurz hinter der Fechinger Talbrücke zwischen Saarbrücken und St. Ingbert war ein Sattelzug nach einem Reifenplatzer in die Mittelleitplanke geschleudert, woraufhin der Auflieger umstürzte und große Mengen Steine und Schutt auf die Fahrbahn gerieten.

Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Aufwändige Aufräumarbeiten wurden nötig. Beide Richtungsfahrbahnen mussten teilweise gesperrt werden. Es kam in der Region zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

 

Zwei entgegenkommende Bahnen prallen auf belebter Kreuzung zusammen und springen aus den Schienen - Zwölf Verletzte

28. Mai 2026 - 12:59

Feuerwehr und Rettungsdienst im Großeinsatz - Kreuzungsbereich gesperrt - Erhebliche Behinderungen im Straßen- und Schienenverkehr in der Landeshauptstadt - Unfallursache noch unklar - Hoher Sachschaden

28.05.26, 12:59 Uhr

Datum: Donnerstag, 28. Mai 2026, ca. 12:00 Uhr

Ort: Hannover, Niedersachsen

 

(ah) Schwerer Stadtbahnunfall am Donnerstagmittag in Hannover: Zwei entgegenkommende Bahnen prallten auf einer vielbefahrenen Kreuzung im Stadtteil Linden zusammen und sprangen in der Folge aus den Schienen. Ersten Angaben zufolge wurden zwölf Menschen bei dem Unfall verletzt, sechs von ihnen wurden ins Krankenhaus gebracht.

Zahlreiche Rettungskräfte wurden alarmiert, der Kreuzungsbereich wurde gesperrt. Es kam zu erheblichen Behinderungen im Straßen- und Schienenverkehr in der Landeshauptstadt. An den Bahnen entstand erheblicher Sachschaden. Die Unfallursache ist noch unklar, jedoch kann offenbar nicht ausgeschlossen werden, dass eine Weiche falsch geschaltet war. Die Polizei ermittelt.

 

 

 

Braune aufgeschäumte und übel riechende Algen säumen die Küste der Urlauberinsel

27. Mai 2026 - 22:10

Algen sind unbedenklich, aber Hautkontakt sollte vermieden werden - Schaum kann Ewigkeitschemikalien (PFAS) enthalten

27.05.26, 22:10 Uhr

Datum: Mittwoch, 27. Mai 2026, 21:00 Uhr

Ort: Nordseeinsel Norderney, Niedersachsen

 

(et) Ein dichter, bräunlicher Schlierenteppich hat nach der diesjährigen Frühjahrsblüte von Braunalgen die Strände der Nordseeinsel Norderney sowie der Nachbarinsel Baltrum erreicht. Ein unästhetischer Anblick und ein intensiver, fauliger Geruch steigt den Gästen der Urlauberinsel in die Nase. Eine akute Gefahr besteht jedoch nicht. Experten betonen, dass es sich um ein wiederkehrendes, natürliches Phänomen im marinen Ökosystem handelt. Bei der Masse handelt es sich um die abgestorbenen, eiweiß- und kohlenhydrathaltigen Hüllen sogenannter Schaumalgen (Phaeocystis globosa), wie der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz mitteilt. Durch den auflandigen Wind und die Brandung werden diese natürlichen Zellinhaltsstoffe wie Seife aufgeschäumt. Der schwefelartige Geruch entsteht durch den völlig normalen, bakteriellen Zersetzungsprozess der Algen. 

Obwohl die Algen selbst ungiftig sind, raten die Behörden vom direkten Hautkontakt mit dem Schaum ab. Der klebrige Algenschaum besitzt die Eigenschaft, Schadstoffe aus der Umwelt, darunter sogenannte Ewigkeitschemikalien (PFAS) sowie Mikroplastik, wie ein Schwamm aufzusaugen. Um Hautirritationen zu vermeiden, sollten Strandgänger, Kinder und Hunde vorerst von den betroffenen Schaumflächen ferngehalten werden.

 

 

 

Gepresster Müll vor Lagerhalle eines Entsorgungsunternehmens steht in Flammen - Feuer droht auf Teile der Halle überzugreifen - schwarze Rauchwolke weithin sichtbar, Anwohner werden per Warn-App gewarnt - kräftezehrender Einsatz für die Feuerwehrkräfte...

27. Mai 2026 - 21:57

Feuerwehren aus der Umgebung mit zahlreichen Kräften vor Ort - Nachlöscharbeiten dauern bis in die Nachtstunden an - keine Verletzten - Brandursache noch unklar

27.05.26, 21:57 Uhr

Datum: Mittwoch, 27. Mai 2026, 20:00 Uhr

Ort: Bruchsal, Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg

 

(et) Weithin sichtbar war die Rauchwolke am Mittwochabend: Bei einem Entsorgungsunternehmen im Bruchsaler Industriegebiet standen gepresste Müllberge in Flammen. Das Feuer drohte auf eine Lagerhalle überzugreifen.

Um kurz nach 20 Uhr kam es in der Lußhardtstraße in Bruchsal zu einem Großbrand in einem Entsorgungsunternehmen. Wie ein Speicher der Polizei mitteilte, geriet Müll im Außenbereich einer Lagerhalle in Brand.
Die Flammen drohten auf die angrenzende Lagerhalle überzugreifen. Bereits auf der Anfahrt war eine große Rauchwolke weithin sichtbar. Zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr Bruchsal waren stundenlang vor Ort. Die Warn-App ,,NINA" wurde ausgelöst um umliegende Anwohner vor der stinkenden Rauchwolke zu warnen.
Bei noch immer anhaltenden 30 Grad sommerlicher Hitze, ein kräftezehrender Einsatz für die Feuerwehrkräfte. Schnell wurden Bereitschaften des DRK und der Malteser alarmiert, um die arbeitenden Feuerwehrkräfte zu versorgen.
Zur Brandursache liegen bislang noch keine Informationen vor. Verletzt wurde niemand. Die Nachlöscharbeiten dauern bis in die Nacht an.

 

Große Scheune mit mehreren Maschinen, PKW und Traktor brennt bis auf die Grundmauern nieder

27. Mai 2026 - 20:56

Feuerwehr auf der anderen Seite der Ems bemerkt Feuer und alarmiert Kollegen

27.05.26, 20:56 Uhr

Datum: Mittwoch, 27. Mai 2026, 19:30 Uhr

Ort: Leer-Nüttermoor, Niedersachsen

 

(et) Bei einem Feuer auf einem landwirtschaftichem Anwesen in Leer ist am Mittwochabend ein immenser Sachschaden entstanden. Feuerwehrkräfte aus Jemgum bei einem Dienstabend auf der anderen Seite der Ems entdeckten das Feuer und alarmierten die Kräfte in Leer. Als die Feuerwehr eintraf schlugen die Flammen schon aus der ganzen Scheune. Die Löschwasserversorgung gestalte sich in der ländlichen Gegend als schwierig, so das erst das angrenzende Wohnhaus mit Wasser aus den Tanklöschfahrzeugen geschützt wurde. Erst nachdem die Löschwasserversorgung dann über eine längere Strecke aufgebaut war, konnte die brennende Scheune gelöscht werden. Die Flammen vernichteten zwei PKW, einen Gabelstplter, einen Traktor und weitere Geräte und Anhänger. Die Scheune brannte mis auf die Grundmauern nieder. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Brandurssche ist noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. 

 

 

Lkw-Fahrer muss auf der Autobahn stark abbremsen, Maschinenteile aus dem Laderaum durchschlagen Stirnwand des Aufliegers - Fahrer leicht verletzt

27. Mai 2026 - 12:23

Aufwändige Bergungsarbeiten - Autobahn in Richtung München voll gesperrt - Kilometerlanger Rückstau

27.05.26, 12:23 Uhr

Datum: Mittwoch, 27. Mai 2026, ca. 07:00 Uhr

Ort: A8 Fahrtrichtung München, nahe AK Ulm/Elchingen, Bayern

 

(ah) Unzureichende Ladungssicherung war offenbar ursächlich für einen folgenschweren Vorfall auf der A8 bei Ulm am Mittwochmorgen: Der Fahrer eines Sattelzugs musste nahe des Autobahnkreuzes Ulm/Elchingen scharf bremsen, woraufhin nicht durch Antirutschmatten gesicherte Maschinenteile im Laderaum ins Rutschen gerieten, da offenbar Sicherungsgurte gerissen waren, und die Stirnwand des Aufliegers durchschlugen.

Der Fahrer wurde leicht verletzt. Aufwändige Bergungsarbeiten wurden nötig, die Ladung des Lkw musste mit einem Großkran aus dem Auflieger gehoben werden. Aufgrund der Arbeiten musste die Autobahn in Richtung München voll gesperrt werden. Es bildete sich ein kilometerlanger Rückstau.

 

Segment von Lagerhalle gerät in Brand und wird komplett zerstört

27. Mai 2026 - 10:35

Verpackungsmaterial im Inneren gelagert - Feuerwehr im Großeinsatz - Brandursache noch unklar

27.05.26, 10:35 Uhr

Datum: Mittwoch, 27. Mai 2026, ca. 08:15 Uhr

Ort: Nordhorn, Landkreis Grafschaft Bentheim, Niedersachsen

 

(ah) Größerer Brand am Mittwochmorgen in Nordhorn: In einem Segment einer großen Lagerhalle war ein Feuer ausgebrochen und hatte rasch für eine gewaltige Rauchentwicklung gesorgt. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an, um gegen den Brand vorzugehen. Durch die Brandschutzmauern im Gebäude wurde ein Übergreifen auf die weiteren Hallensegmente verhindert; der betroffene Bereich, in dem Verpackungsmaterialien gelagert waren, wurde jedoch komplett zerstört.

Menschen wurden nicht verletzt. Zur Brandursache und zur Höhe des entstandenen Sachschadens gibt es noch keine Angaben.

 

 

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