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Blitze im Sekundentakt über Wilhelmshaven - Böen entwurzeln zahlreiche Bäume - Feuerwehr muss mehrere Straßen in der Jadestadt beräumen
Nachthimmel am Südstrand wird immer wieder taghell erleuchtet
28.06.26, 04:00 Uhr
Datum: Sonntag, 28. Juni 2026, 4 Uhr
Ort: Wilhelmshaven, Niedersachsen
(sg) In der Nacht zu Sonntag ist ein kräftiges Gewitter über Wilhelmshaven hinweggezogen. Am Südstrand zuckten zahlreiche Blitze teils im Sekundentakt über den Nachthimmel und erhellten die Szenerie immer wieder für kurze Momente taghell.
Auch die Feuerwehr musste infolge des Unwetters ausrücken. Auf einer Straße war ein Baum umgestürzt und blockierte die Fahrbahn. Die Einsatzkräfte rückten mit Kettensäge an, zerteilten den Stamm und räumten die Straße anschließend Stück für Stück wieder frei.
Blitze schlagen beinahe im Sekundentakt ein - heftiges Unwetter beendet historische Hitzewelle in der Nacht - Blitzeinschlag an der Nordseeküste on Tape
Starkregen, Sturmböen und Gewitter im Norden Deutschlands
28.06.26, 03:16 Uhr
Datum: Sonntag, 28. Juni 2026, 03:00 Uhr
Ort: Cuxhaven, Niedersachsen
(sg) Auf die historische Hitzewelle folgten in der Nacht auf Sonntag schwere Unwetter im Norden Deutschlands. Über Cuxhaven zuckten Blitze im Sekundentakt am Nachthimmel. Zahlreiche Blitzeinschläge konnten auf der Kamera festgehalten werden. Begleitet wurde das Schwergewitter von Starkregen und Sturmböen. Ein gewaltigter Blitz schlug direkt an der Nordseeküste von Cuxhaven ein. Welche Energie die tropischen Temperaturen freisetzten, wurde in der Nacht auf Sonntag eindrucksvoll sichtbar.
Großer Waldbrand am Rotenfels bei Traisen - schwer zugängliches Waldgebiet im Bereich des Fernsehturms betroffen – rund 28.000 Quadratmeter munitionsbelastete Fläche sollen brennen
Einsatzkräfte müssen Gefahrenbereich verlassen – Kampfmittelräumdienst alarmiert – Polizeihubschrauber wirft Löschwasser ab
28.06.26, 02:18 Uhr
Datum: Samstag, 27. Juni 2026, 23 Uhr
Ort: Rotenfels bei Traisen, Landkreis Bad Kreuznach, Rheinland-Pfalz
(sg) Am Rotenfels bei Traisen laufe seit Samstagnachmittag ein größerer Waldbrandeinsatz. Betroffen sei ein schwer zugängliches Waldgebiet im Bereich des Fernsehturms. Nach bisherigen Informationen brenne dort eine Fläche von rund 28.000 Quadratmetern.
Die Löscharbeiten würden durch die Lage im Gelände und eine zusätzliche Gefährdung erheblich erschwert. Im Einsatzbereich soll es zu Explosionen gekommen sein. Da nicht ausgeschlossen werden könne, dass sich dort weitere explosionsgefährliche Gegenstände befinden würden, hätten die Einsatzkräfte den betroffenen Abschnitt verlassen müssen. Dieser Bereich könne derzeit nicht aktiv gelöscht werden. Der Kampfmittelräumdienst sei alarmiert worden.
Mehr als 200 Einsatzkräfte seien beziehungsweise seien im Laufe des Einsatzes vor Ort gewesen. Zur Brandbekämpfung sei unter anderem ein Polizeihubschrauber mit Löschwasserabwürfen eingesetzt worden. Die Wasserversorgung sei über Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen sowie durch Wasseraufnahme am Niederhäuser Stausee sichergestellt worden.
Am späten Abend habe sich die Lage weiter verschärft. Gegen 22:15 Uhr soll es zu einem weiteren Brandausbruch gekommen sein. Der Landkreis Bad Kreuznach warne über KATWARN vor Rauch und Brandgasen. Die Bevölkerung werde gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten, sich von Rauch und Brandgasen fernzuhalten und den betroffenen Bereich zu meiden. Teile von Traisen sollen nach aktueller Warnlage evakuiert werden; als Notunterkunft sei die Birkenberghalle in Roxheim genannt worden.
Die Lage sei weiterhin angespannt. Die Einsatzkräfte müssten den Brand in schwierigem Gelände bekämpfen und zugleich die Gefahrenlage durch mögliche Kampfmittel berücksichtigen.
Extreme Hitze bringt Einsatzkräfte und Notaufnahmen an Kapazitätsgrenzen - Kölner Krankenhaus muss durch Katastrophenschutzeinheit mit zusätzlichen Behandlungsplätzen verstärkt werden
Bis zu 40 Grad in der Stadt - mindestens zwei Menschen sterben an Hitzefolgen - zahlreiche zusätzliche Rettungswagen in Dienst genommen
28.06.26, 02:06 Uhr
Datum: Sonntag, 28. Juni 2026, 02 Uhr
Ort: Köln, Nordrhein-Westfalen
(sg) Extreme Hitze habe den Rettungsdienst in Köln am Samstag an die Belastungsgrenze gebracht. Bei Temperaturen von teils bis zu 40 Grad Celsius sei es nach Angaben aus Feuerwehrkreisen zu einer Sonderlage gekommen. Zeitweise seien demnach über den gesamten Tag hinweg keine regulären Rettungswagen mehr verfügbar gewesen.
Zahlreiche zusätzliche Rettungswagen seien in Dienst genommen worden, um die Lage zu stabilisieren. Auch die Notaufnahmen mehrerer Krankenhäuser seien massiv belastet gewesen. Am Krankenhaus Merheim habe eine Katastrophenschutzeinheit weitere Behandlungsplätze in einer Fahrzeughalle vor den Notaufnahmen aufgebaut, um Patientinnen und Patienten versorgen zu können, berichteten Feuerwehrleute.
Aus Kreisen der Einsatzkräfte hieß es zudem, dass mehrere Menschen infolge der hohen Temperaturen gestorben seien. Mindestens zwei Todesfälle seien demnach auf die Hitze zurückzuführen. Eine offizielle Bestätigung hierzu liegt aber bisher nicht vor.
Dachstuhl von Scheune stürzt plötzlich mit lautem Krachen ein - Trümmer begraben Auto unter sich und verteilen sich auf der Fahrbahn - wie durch ein Wunder werden keine Personen verletzt - Feuerwehr am Abend im Einsatz
Statik des Gebäudes versagte und stürzte ein - umstehende Wohngebäude blieben unbeschädigt
28.06.26, 02:02 Uhr
Datum: Samstag, 27. Juni 2026, 21:15 Uhr
Ort: Kirchheim am Neckar, Landkreis Ludwigsburg, Baden-Württemberg
(sg) Ein lauter Knall schreckte am Samstagabend die Anwohner in Kirchheim am Neckar im Landkreis Ludwigsburg auf:
Gegen 21:15 Uhr stürzte in der Gartenstraße eine Scheune plötzlich in sich zusammen. Nach bisherigen Erkenntnissen könnte die anhaltende Hitze in Verbindung mit einer maroden Statik, die Holzkonstruktion so stark beeinträchtigt haben, dass das Gebäude nachgab.
Die Scheune brach vollständig zusammen, wobei sich Trümmerteile über den Innenhof des Privatgrundstücks sowie auf die angrenzende Straße verteilten. Glücklicherweise befanden sich zum Zeitpunkt des Einsturzes weder Personen in noch an dem Gebäude, sodass niemand verletzt wurde. Ein vor dem Grundstück parkendes Auto wurde von Trümmerteilen begraben. Nebenstehende Wohnhäuser wurden glücklicherweise nicht beschädigt.
Die Gartenstraße musste für die Dauer der Bergungs- und Aufräumarbeiten vollständig gesperrt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 150.000 Euro geschätzt. Die genaue Ursache des Einsturzes ist nun Gegenstand der Ermittlungen.
Radfahrer umfährt geschlossene Schranken an Bahnübergang, wird von Personenzug erfasst und stirbt noch an der Unfallstelle – rund 50 Fahrgäste müssen nach stundenlangem Stillstand bei extremer Hitze evakuiert werden – zahlreiche Reisende kollabieren –...
Großaufgebot von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei bei extremer Hitze – Fahrgäste werden in Halle betreut – Notfallseelsorger kümmern sich um Augenzeugen – Ermittlungen zum Unfallhergang laufen
28.06.26, 00:33 Uhr
Datum: Samstag, 27. Juni 2026, 18:30 Uhr
Ort: Willstätt, Ortenaukreis, Baden-Württemberg
(sg) Ein tödlicher Zugunfall hat am Samstagabend gegen 18.30 Uhr den Bahnverkehr auf der Strecke zwischen Offenburg und Straßburg für mehrere Stunden lahmgelegt. Zahlreiche Fahrgäste kollabieren aufgrund der extremen Hitze im stillstehenden Zug. Ein Großalarm an Rettungskräften war die Folge.
Ein Fahrradfahrer wurde an einem beschrankten Bahnübergang zwischen Willstätt-Legelshurst und Kehl-Odelshofen von einem Personenzug erfasst und tödlich verletzt. Nach ersten Erkenntnissen soll der Mann die bereits geschlossenen Schranken umfahren haben, um den Bahnübergang noch zu überqueren. Für den Radfahrer kam jede Hilfe zu spät – er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.
Der Zug musste nach der Kollision auf freier Strecke anhalten. Aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen entwickelte sich die Lage für die rund 50 Fahrgäste zunehmend zu einer Belastungsprobe. Während der stundenlangen Wartezeit kollabierten mehrere Reisende infolge der extremen Hitze.
Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei rückten mit einem Großaufgebot an. Schließlich entschieden die Einsatzkräfte, den Zug zu evakuieren. Die Fahrgäste wurden aus dem Zug geführt und anschließend in eine Halle in Legelshurst gebracht. Dort wurden sie betreut und medizinisch versorgt.
Auch Notfallseelsorger kamen zum Einsatz und kümmerten sich um Augenzeugen sowie betroffene Fahrgäste und Einsatzkräfte.
Für die Dauer der Unfallaufnahme, der Bergungsarbeiten und der Ermittlungen blieb die Bahnstrecke zwischen Offenburg und Straßburg für mehrere Stunden vollständig gesperrt. Es kam zu erheblichen Einschränkungen im Bahnverkehr.
Die genauen Umstände des tödlichen Unfalls sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen der Polizei.
Kräftige Gewitter ziehen am Samstagabend über das Havelland und Potsdam-Mittelmark hinweg - Mehrere Bäume stürzen um – Äste fallen auf Straßen – Feuerwehr in Havelsee, im Havelland und in Brandenburg an der Havel im Dauereinsatz
Gewitterbilder aus dem Havelland – Einsatz- und Regenbilder aus der Gemeinde Havelsee
28.06.26, 00:18 Uhr
Datum: Samstag, 27. Juni 2026, 22 Uhr
Ort: Havelsee, Landkreis Potsdam-Mittelmark, Brandenburg
(sg) Kräftige Unwetter sind am Samstagabend über Teile Brandenburgs hinweggezogen und haben zahlreiche Feuerwehreinsätze ausgelöst. Besonders betroffen waren das Havelland, die Gemeinde Havelsee im Landkreis Potsdam-Mittelmark sowie Brandenburg an der Havel.
Durch Gewitter, Starkregen und teils starke Windböen stürzten mehrere Bäume um. Zudem fielen Äste auf Straßen und sorgten für Behinderungen. Die Feuerwehr war vielerorts im Einsatz, um Gefahrenstellen zu beseitigen, Straßen wieder freizuräumen und die Verkehrssicherheit herzustellen.
In der Gemeinde Havelsee mussten Einsatzkräfte unter anderem umgestürzte Bäume und herabgefallene Äste beseitigen. Auch in Brandenburg an der Havel und im Havelland waren die Feuerwehren am Abend gefordert. Die Einsätze zogen sich nach ersten Informationen vor allem zwischen 21 und 22 Uhr.
Propangastank von Wohnhaus bläst wegen über 40 Grad Außentemperatur ab und sorgt für Explosionsgefahr mitten in Wohngebiet - Kühlung mit mehreren Wasserrohren der Feuerwehr scheitert wegen extremer Sonneneinstrahlung - Gas muss kontrolliert abgefackelt...
Rund 120 Einsatzkräfte bis in den späten Abend im stundenlangen Großeinsatz - Feuerwehrkräfte müssen mehrfach getauscht werden, aufgrund hoher Belastung durch die Temperaturen
27.06.26, 22:21 Uhr
Datum: Samstag, 27. Juni 2026, 20:00 Uhr
Ort: Weingarten (Baden), Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg
(sg) Ein überhitzter Propangastank hat am Samstagnachmittag in Weingarten (Baden) im Landkreis Karlsruhe für eine Explosionsgefahr gesorgt und einen stundenlangen Großeinsatz zahlreicher Einsatzkräfte ausgelöst.
Die Feuerwehr wurde in die Wilzerstraße alarmiert, nachdem der rund sieben Kubikmeter fassende Gastank eines Wohnhauses aufgrund der extremen Außentemperaturen von über 40 Grad über das Sicherheitsventil Gas abblies.
Die Einsatzkräfte versuchten zunächst, den Behälter mit mehreren Strahlrohren dauerhaft zu kühlen. Allerdings erhitzte sich der Tank durch die intensive Sonneneinstrahlung jedes Mal innerhalb kürzester Zeit erneut, sobald die Kühlung unterbrochen wurde. Aufgrund der anhaltenden Explosionsgefahr wurden die umliegenden Wohnhäuser vorsorglich geräumt. Rund 20 Anwohner mussten ihre Häuser verlassen und wurden in der Walzbachhalle untergebracht sowie durch das Deutsche Rote Kreuz betreut.
Nach intensiver Abstimmung zwischen Feuerwehr und dem Gasversorger fiel schließlich die Entscheidung, das Propangas kontrolliert über eine spezielle Gasfackel abzubrennen. Ziel der Maßnahme war es, den Druck im Behälter kontrolliert zu reduzieren und die Explosionsgefahr zu beseitigen. Während des Abfackelns schoss eine mehrere Meter hohe Flamme mitten im Wohngebiet in den Himmel. Zum Schutz der Nachbargebäude richtete die Feuerwehr eine umfassende Riegelstellung ein. Über eine Drehleiter sowie mehrere Trupps mit C-Rohren wurden die angrenzenden Häuser permanent gekühlt.
Insgesamt waren rund 120 Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren im Einsatz. Die extremen Temperaturen machten den Kräften zusätzlich zu schaffen, sodass die Feuerwehrleute regelmäßig ausgetauscht werden mussten. Das Deutsche Rote Kreuz übernahm die Verpflegung der Einsatzkräfte an der Einsatzstelle.
Gewitterzelle zieht westlich von Berlin auf – zahlreiche Blitze über Ketzin im Havelland - schwere Sturmböen bringen zahlreiche Bäume zu Fall - Feuerwehren im Dauereinsatz
Mehrere Pkw verunfallen im Zusammenhang mit umgestürzten Bäumen - nach extremer Wärme hoffen viele Menschen zumindest kurzzeitig auf Abkühlung
27.06.26, 21:40 Uhr
Datum: Samstag, 27. Juni 2026, 21:46 Uhr
Ort: Ketzin, Landkreis Havelland / Beelitz, Potsdam-Mittelmark, Brandenburg
(sg) Nach der großen Hitze ziehen am Samstagabend westlich von Berlin erste kräftige Gewitter auf. Über Ketzin im Landkreis Havelland waren zahlreiche Blitze am Himmel zu sehen. Die Gewitterzelle näherte sich der Region, begleitet von der Sorge vor schweren Sturmböen, Starkregen und möglichen Schäden.
Die Feuerwehren im Landkreis befinden sich in erhöhter Alarmbereitschaft. Mit dem Durchzug der Gewitter können binnen kurzer Zeit Einsätze durch umgestürzte Bäume, herabfallende Äste, vollgelaufene Straßen oder lose Gegenstände entstehen. Besonders nach den heißen Tagen ist die Lage angespannt.
Viele Menschen hoffen dennoch, dass die Gewitter zumindest kurzfristig Abkühlung bringen. Nach der drückenden Hitze könnte der Wetterumschwung die Temperaturen vorübergehend senken – allerdings nicht ohne Risiko, denn die Gewitterzelle hat Unwetterpotenzial.
Update 23 Uhr (Teil 3 und 4):
Das schwere Gewitter hat am Samstagabend in Brandenburg zahlreiche Feuerwehreinsätze ausgelöst. In mehreren Orten stürzten Bäume um, große Äste brachen ab und fielen auf Straßen. Einsatzkräfte mussten vielerorts ausrücken, um Fahrbahnen freizuschneiden und Gefahrenstellen zu beseitigen.
Auch im Landkreis Potsdam-Mittelmark kam es zu mehreren witterungsbedingten Einsätzen. In Beelitz-Heilstätten krachte ein massiver Baum auf die Straße und blockierte diese vollständig. Die Feuerwehren aus Beelitz und Fichtenwalde rückten an, setzten Motorkettensägen ein und beseitigten das Hindernis. Während der Arbeiten war die L88 zwischen Beelitz-Heilstätten und Fichtenwalde voll gesperrt.
An einer weiteren Stelle auf der L88 kam es ebenfalls zu einem Sturmschaden. Dort waren große Äste von einem Baum auf die Straße gestürzt. Die Feuerwehr setzte eine Drehleiter ein, um weitere größere Äste kontrolliert abzutragen. Die Straße musste während der Maßnahmen für rund 45 Minuten voll gesperrt werden.
Feuerwehr pumpt Frischwasser in Teichanlage eines Angelvereins - Schlechte Wasserqualität und massive Hitze setzen Fischbestand offenbar stark zu
Frischwasser soll Lage im Teich stabilisieren - Einsatzleiter erläutert im O-Ton die Lage
27.06.26, 20:28 Uhr
Datum: Samstag, 27. Juni 2026, 18 Uhr
Ort: Edewecht, Landkreis Ammerland, Niedersachsen
(sg) In Edewecht im Landkreis Ammerland hat die Feuerwehr am Samstagabend auf ein drohendes Fischsterben in einer Teichanlage reagiert. In dem Vereinsgewässer hatte sich die Wasserqualität offenbar so stark verschlechtert, dass Gefahr für den Fischbestand bestand.
Die Einsatzkräfte brachten eine Pumpe an einem benachbarten Bach in Stellung und verlegten eine Schlauchleitung bis zur Teichanlage. Von dort wurde Frischwasser in das Gewässer gepumpt. Durch die Maßnahme sollte die Situation im Teich stabilisiert und die Gefahr für die Fische verringert werden.
Vor Ort waren mehrere Feuerwehrleute im Uferbereich im Einsatz. Sie kontrollierten die Wasserentnahme am Bach, sicherten die Schlauchführung und leiteten das Frischwasser in den Teich ein. Auf den Bildern ist zu sehen, wie ein kräftiger Wasserstrahl in das Gewässer gefördert wird.
Die Teichanlage ist als Pachtgewässer des Fischereivereins Edewecht ausgewiesen. Ob bereits Fische verendet waren und wie lange die Maßnahme fortgesetzt werden musste, war zunächst nicht bekannt. Weitere Kontrollen der Wasserqualität dürften nun entscheidend sein.
Allzeithitzerekord geknackt – Deutscher Wetterdienst vermeldet historischen Höchstwert am Nachmittag – Messstation in Drewitz registriert unvorstellbare 41,5 Grad Celsius – Erst am Freitag aufgestellter Rekordwert aus Saarbrücken von 41,3 Grad Celsius...
Vorläufige Daten des DWD bestätigen den heißesten Tag seit Beginn der Wetteraufzeichnung
27.06.26, 17:29 Uhr
Datum: Samstag, 27. Juni 2026, 16:30 Uhr
Ort: Drewitz, Jerichower Land, Sachsen-Anhalt
(jb) In Deutschland ist am Samstag nach vorläufigen Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ein neuer Allzeithitzerekord aufgestellt worden. Die Messstation in Drewitz in Sachsen-Anhalt verzeichnete gegen 16:30 Uhr eine Temperatur von 41,5 Grad Celsius. Damit wurde der erst am Freitag in Saarbrücken gemessene Rekordwert von 41,3 Grad Celsius am Folgetag nochmals übertroffen.
Hitzewelle sprengt am Nachmittag die nächste Fahrbahndecke bei Theeßen – Beton platzt auf allen Fahrspuren auf – Autobahnpolizei Michendorf sperrt Abschnitt Auffahrt ab – Mehrere Fahrzeuge fahren unmittelbar nach dem Aufplatzen über Gefahrenstelle –...
Die für Sonntag erhoffte Freigabe der wichtigen Ost-West-Verbindung in Richtung Berlin ist damit wohl hinfällig
27.06.26, 16:55 Uhr
Datum: Samstag, 27. Juni 2026, 16:00 Uhr
Ort: A2 bei Theeßen, Landkreis Jerichower Land, Sachsen-Anhalt
(jb) Die Vollsperrung der Autobahn 2 in Fahrtrichtung Berlin muss wegen neuer Hitzeschäden im Landkreis verlängert werden. Am Samstagnachmittag gegen 16:00 Uhr platzte die Fahrbahn bei Theeßen im laufenden Betrieb erneut auf – betroffen sind nach ersten Angaben alle Fahrspuren. Die Autobahnpolizei Michendorf leitete umgehend eine Notsperrung des Abschnitts sowie der dazugehörigen Auffahrt ein. Mehrere Fahrzeuge passierten die Schadstelle kurz nach dem Aufplatzen, Berichte über beschädigte Autos liegen bislang nicht vor. Die neue Schadstelle zwischen Wollin und Brandenburg an der Havel verschärft die Verkehrslage erheblich, da Reparaturteams und Maschinen erst nach Abschluss der laufenden Arbeiten an den bisherigen Baustellen umkoordiniert werden können. An der ersten Schadstelle zwischen Ziesar und Wollin laufen die Reparaturen weiterhin. Für die Baustelle kurz vor der Anschlussstelle Wollin wird eine Fertigstellung inzwischen erst für Anfang der kommenden Woche prognostiziert. Eine für Sonntag erhoffte Freigabe der Ost-West-Verbindung ist damit hinfällig.
Angehörige schlagen Alarm – Leitstelle löst Großalarm aus – Etwa 80 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und DLRG rücken zum Fühlinger See aus – Aufwendige Suche zu Lande, zu Wasser und aus der Luft läuft eineinhalb Stunden auf Hochtouren – Mehrere...
Suche blieb erfolglos
27.06.26, 16:48 Uhr
Datum: Samstag, 27. Juni 2026, 15:00 Uhr
Ort: Köln, Nordrhein-Westfalen
(jb) Am Fühlinger See in Köln ist am Samstagnachmittag ein männlicher Badegast nach einer großangelegten Suchaktion spurlos verschwunden geblieben. Angehörige hatten den Mann gegen 15:00 Uhr über den Notruf als vermisst gemeldet, nachdem er bereits eine Zeit lang unauffindbar gewesen war.
Die Leitstelle löste daraufhin einen Großeinsatz aus, an dem rund 80 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) beteiligt waren. Bei der eineinhalb Stunden andauernden intensiven Suche kamen mehrere Boote, ein Hubschrauber sowie eine Drohne zum Einsatz. Zudem wurde der Untergrund des Sees mit einem Echolot abgesucht. Da die Maßnahmen keinen Erfolg brachten, wurde die Suche am Nachmittag abgebrochen.
Schwüle 41,0 Grad werden bereits am Samstagmittag im Schatten bei Bruchsal im Landkreis Karlsruhe gemessen (on Tape) - Sonne brennt unaufhaltsam vom Himmel
Deutschland knackt historische Hitzerekorde am Wochenende
27.06.26, 13:56 Uhr
Datum: Samstag, 27. Juni 2026, 13:50 Uhr
Ort: Bruchsal, Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg
(jb) Deutschland erlebt eine außergewöhnliche und historische Hitzewelle. Bereits am Samstagmittag wurden in Bruchsal im Landkreis Karlsruhe im Schatten Temperaturen von 41 Grad gemessen. Die schwül-heiße Luft macht den Aufenthalt im Freien nahezu unerträglich. Die Sonne brennt erbarmungslos vom Himmel, Straßen und Plätze heizen sich stark auf. Selbst im Schatten ist die Hitze kaum auszuhalten. Meteorologen rechnen regional mit neuen Allzeit-Höchstwerten.
Rund 1.000 m² Ackerfläche stehen in Flammen - Funken bei Erntearbeiten setzen trockene Vegetation in Brand - extreme Hitze sorgt für rasche Brandausbreitung - mehrere Feuerwehren im Großeinsatz - kräftezehrende Löscharbeiten bei 40 Grad in der prallen...
Rauchwolke weithin sichtbar - Nachlöscharbeiten dauern bis in die Nachmittagsstunden an - Feuerwehrsprecher gibt Tipps zur enormen Hitze im O-Ton
27.06.26, 12:55 Uhr
Datum: Samstag, 27. Juni 2026, 11:50 Uhr
Ort: Malsch, Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg
(jb) Ein Flächenbrand hat am Samstagmittag einen Großeinsatz der Feuerwehr im Bereich der Kiesgrube bei Malsch (Landkreis Karlsruhe) ausgelöst. Gegen 11.50 Uhr war auf einem Acker zwischen der B3 und der A5 während laufender Erntearbeiten ein Feuer ausgebrochen.
Begünstigt durch die enorme Trockenheit und die hochsommerlichen Temperaturen von rund 40 Grad breitete sich der Brand innerhalb kürzester Zeit aus. Mehrere Brandstellen entwickelten sich auf dem Feld und führten zu einem größeren Vegetationsbrand. Insgesamt wurden rund 1.000 Quadratmeter Ackerfläche von den Flammen erfasst.
Aufgrund der raschen Brandausbreitung wurde umgehend Großalarm für mehrere umliegende Feuerwehren ausgelöst. Zahlreiche Einsatzkräfte rückten an, um den Vegetationsbrand unter Kontrolle zu bringen und ein Übergreifen der Flammen auf weitere Flächen zu verhindern. ,,Es wurden kühle Getränke bereitgestellt und die Einsatzkräfte durchgetauscht, da die Hitze so enorm ist, dass man nicht lange am Stück an der vordersten Front löschen kann", erklärte der Sprecher der Feuerwehr.
Mit umfangreichen Löscharbeiten gelang es den Feuerwehrkräften schließlich, den Brand einzudämmen und abzulöschen. Die weithin sichtbare Rauchwolke war bereits aus großer Entfernung zu erkennen.
Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis in die Nachmittagsstunden an.
Schwere Schäden im Asphalt der Autobahn zwingen zur kompletten Vollsperrung zwischen Ziesar und Wollin – Extreme Temperaturen lösten gefährliche „Blowups“ aus – Langer Staus am Samstag in der Mittagshitze – Umleitung überlastet mit langer Wartezeit für...
Die Reparaturarbeiten werden unter Hochdruck noch das gesamte Wochenende andauern
27.06.26, 11:46 Uhr
Datum: Samstag, 27. Juni 2026, 13:00 Uhr
Ort: A2 bei Ziesar, Landkreis Potsdam-Mittelmark, Brandenburg
(jb) Nach schweren Hitzeschäden bleibt die Autobahn 2 zwischen Ziesar und Wollin voraussichtlich noch bis Sonntag voll gesperrt. Aufgrund der extremen Temperaturen kam es auf dem Streckenabschnitt zu sogenannten Blowups, bei denen die ältere Betonfahrbahndecke aufbrach. Die plötzlichen Fahrbahnschäden führten am Freitag zu Unfällen und beschädigten mehrere Fahrzeuge. Bei Asphaltabschnitten kam es zudem zu Blasenbildungen. Die Sperrung verursachte am Samstag kilometerlange Staus. Bei einer Mittagshitze von 36 Grad standen Autofahrer und Lkw-Fahrer teils stundenlang fest. Der Verkehr wird frühzeitig von der Autobahn abgeleitet, die Umleitung über die Ausweichrouten beanspruchte für eine Strecke von 20 Kilometern mindestens zwei Stunden. Am Samstagmittag fand eine Abstimmung der beteiligten Verantwortlichen zur Lage statt. Die Reparaturarbeiten laufen unterdessen auf Hochtouren, Lastwagen brachten bereits frischen Fahrbahnbelag. Die anhaltend hohen Temperaturen erschweren jedoch die Arbeiten, da der neu eingebaute Asphalt in mehreren Schichten auskühlen muss. Bei starker Sonneneinstrahlung erhitzt sich die Fahrbahn auf über 60 Grad, weshalb die Verantwortlichen davon ausgehen, dass die Arbeiten das gesamte Wochenende andauern werden. Da auch auf anderen Straßen in Brandenburg hitzebedingte Schäden aufgetreten sind, mahnt das Infrastrukturministerium zur Vorsicht. Schwertransporte werden gebeten, nach Möglichkeit Fahrten zu vermeiden oder besonders vorsichtig zu agieren, um die erhitzten Straßen nicht zu stark zu belasten.
Fachwerkhaus steht am späten Abend in Vollbrand – Bewohnerin schreckt nach lautem Schlag auf und entdeckt Feuer – Dachstuhl brennt lichterloh – Funkenflug setzt auch das Dach des Nachbarhauses in Brand – Beide Wohnhäuser unbewohnbar – Millionenschaden...
Ermittlungen zur Brandursache dauern an
27.06.26, 10:43 Uhr
Datum: Freitag, 26. Juni 2026, 23:00 Uhr
Ort: Leonberg, Landkreis Böblingen, Baden-Württemberg
(jb) Der Vollbrand eines Dachstuhls am Marktplatz in Leonberg hat am Freitagabend einen größeren Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ausgelöst. Gegen 22:50 Uhr bemerkte eine Bewohnerin des betroffenen Gebäudes einen lauten Schlag und kurz darauf das Feuer. Der Brand griff auch auf das Dach des benachbarten Wohnhauses über. Die Feuerwehr brachte die Flammen schnell unter Kontrolle. Für die Löscharbeiten musste der Marktplatz komplett gesperrt werden. Die beiden betroffenen Wohnhäuser sind vorerst nicht mehr bewohnbar. Nach derzeitigem Erkenntnisstand wurde niemand verletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf rund eine Million Euro geschätzt. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.
Anwohner melden gegen 21:30 Uhr unklare Rauchentwicklung am Oberweg – Dachstuhl von altem Landschulheim schlägt beim Eintreffen der Retter bereits komplett in Flammen – Rauch-Gefahr löst NINA-Warnung für Bevölkerung aus – Eingeschränkte...
Kampf gegen versteckte Glutnester dauerte Stunden
27.06.26, 08:19 Uhr
Datum: Freitag, 26. Juni 2026, 21:30 Uhr
Ort: Straelen-Luisenburg, Landkreis Kleve, Nordrhein-Westfalen
(jb) Der Vollbrand eines ehemaligen Landschulheims in Straelen-Luisenburg hat am Freitagabend einen Großeinsatz von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk (THW) ausgelöst. Gegen 21:30 Uhr meldeten Anwohner eine unklare Rauchentwicklung am Oberweg. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der Dachstuhl des Gebäudes bereits komplett in Flammen. Wegen der starken Rauchentwicklung wurde eine Warnung über die App NINA herausgegeben; Anwohner sollten Fenster und Türen geschlossen halten sowie Lüftungen abschalten. Da die Wasserversorgung vor Ort eingeschränkt war, richteten nachalarmierte Löschzüge aus Nettetal einen Pendelverkehr mit Löschwasser ein. Zudem unterstützte ein Großtanklöschfahrzeug aus Wankum die Arbeiten, und die Drohneneinheit des Kreises Kleve übernahm den Blick aus der Luft. Da in dem Gebäude Asbest verbaut ist, ging eine Sofortmeldung an die Bezirksregierung. Das THW rückte mit schwerem Gerät an, um Gebäudeteile für das Ablöschen versteckter Glutnester zurückzubauen. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis tief in die Nacht andauern. Zur Brandursache und Schadenshöhe gibt es noch keine Angaben.
Ganze Allee voller Bäume durch Unwetter verwüstet – Großer Allee-Baum stürzt im Bereich von Haltestelle um – Stamm kracht auf vorbeifahrende Bahn – Oberleitung abgerissen – Stromführende Kabel fallen auf den Boden – Keine Personen von Trümmern oder...
Einsatzkräfte sperren Strecke von Walsum in Richtung Marxloh ab – Aufräumarbeiten dauerten längere Zeit an
27.06.26, 00:56 Uhr
Datum: Freitag, 26. Juni 2026, 22:30 Uhr
Ort: Duisburg-Marxloh, Nordrhein-Westfalen
(jb) Ein herabstürzender Baum hat am Freitag im Duisburger Stadtteil Marxloh die Oberleitung der Straßenbahn abgerissen und ist auf eine vorbeifahrende Bahn gefallen. Der Baum stürzte im Bereich der Haltestelle Heckmann auf einer Allee, auf der mehrere Bäume beschädigt wurden, auf eine Bahn. Die abgerissene Oberleitung kam auf dem Boden zum Liegen; Personen wurden von den Kabeln nicht getroffen. Einsatzkräfte sperrten den Bereich auf der Strecke von Walsum in Richtung Marxloh ab. Die Aufräumarbeiten und die Reparatur der Stromleitung werden voraussichtlich mehrere Stunden in Anspruch nehmen.
Klimaanlagen-Ausfall am bislang heißesten Tag des Jahres in Altersheim – Leitstelle löst Massenalarm aus nach Kollaps mehrerer Senioren – Retter messen Spitzenwerte von bis zu 50 Grad Celsius in Zimmern der obersten Etage – Extrem schwierige...
Die verbliebenen 37 Bewohner wurden in ihren Zimmern gelassen
27.06.26, 00:43 Uhr
Datum: Freitag, 26. Juni 2026, 18:30 Uhr
Ort: Krefeld, Nordrhein-Westfalen
(jb) Wegen extremer Hitze in einem Seniorenheim ist es am Freitagabend in Krefeld zu einem Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz gekommen. Die Leitstelle löste das Alarmstichwort „Massenanfall von Verletzten“ (MANV) aus, nachdem in der Kursana-Residenz an der Hansastraße mehrere Senioren kollabiert waren. Ursprünglich war der Rettungsdienst gegen 18:30 Uhr wegen eines Hitzekollapses alarmiert worden. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass bereits drei Bewohner Kreislaufprobleme erlitten hatten und in den Räumen außergewöhnlich hohe Temperaturen herrschten. In der obersten Etage wurden rund 34 Grad Celsius gemessen, im heißesten Raum sogar 50 Grad Celsius. Die hauseigene Klimaanlage war am bislang heißesten Tag des Jahres offenbar ausgefallen. Da eine Evakuierung der mehr als 40 Bewohner als schwierig galt, versuchten die Einsatzkräfte unter Hochdruck, das Gebäude herunterzukühlen. Gegen 21:00 Uhr wurde der Katastrophenschutz hinzugezogen. Zur Entlastung brachten die Helfer mobile Klimageräte und Ventilatoren in das Gebäude, wobei auch ein benachbartes Seniorenheim mit Geräten aushalf. Für den Großeinsatz sperrte die Polizei die Petersstraße und ließ geparkte Fahrzeuge abschleppen, um Platz für die Rettungsfahrzeuge zu schaffen. Sanitäter untersuchten alle Bewohner und überwachten deren Gesundheitszustand kontinuierlich. Neben Kühlpacks erhielten die Senioren Elektrolytlösungen. Insgesamt vier Personen mussten im Laufe des Abends in Krankenhäuser transportiert werden; die verbleibenden 37 Bewohner konnten im Gebäude verbleiben.

