NonstopNews
Verkehr kommt nach Dauerschneefall zum Erliegen - Festgefahrene Lastwagen und kilometerlange Staus (on tape) - Flugverkehr zeitweise eingestellt - Räumdienste auf Vorfeld im Dauereinsatz (on tape)
Über 100 Flüge gestrichen - Maschinen müssen aufwendig enteist werden (on tape) - Flugreisende äußern sich zu Wetterkapriolen im Ton
03.02.26, 18:56 Uhr
Datum: Dienstag, 03. Februar 2026, 18:56 Uhr
Ort: Flughafen-Frankfurt, Hessen
(ch) Rund um den Frankfurter Flughafen kommt es am späten Nachmittag weiter zu massiven Einschränkungen durch Schnee und Glatteis. Seit etwa 16:00 Uhr ist am Airport-Ring die Krittler Straße in Richtung Feuerwache 3 gesperrt. Hintergrund sind mehrere Unfälle und festgefahrene Lastwagen, die auf der glatten Strecke nicht mehr vorankommen.
Nach Angaben der Polizei kam es unter anderem zu einer Kollision zwischen einem Bus und einem Lkw auf der Brücke über die A3. Zudem krachten im Tunnel neben der Feuerwache zwei Autos ineinander. Besonders problematisch: Mehrere Lkw stecken seit Stunden fest, weil sie einen Hang auf der Flughafenumfahrung nicht mehr hinauffahren können. Räum- und Streudienste sind dort im Dauereinsatz, dennoch bleibt die Lage angespannt. Verkehrsteilnehmer müssen rund um die Flughafenumfahrung mit erheblichen Behinderungen rechnen.
Auch auf der A3 spitzt sich die Situation zu: Der Stau zieht sich nach Beobachtungen durchgehend auf allen Spuren vom Frankfurter Kreuz am Flughafen vorbei bis in Richtung Wiesbaden. Nach Angaben von Stauanzeigen erreicht die Blechlawine eine Länge von rund 25 Kilometern.
Am Flughafen selbst läuft der Betrieb nach einer stundenlangen Vollsperrung inzwischen langsam wieder an. Seit 16:15 Uhr startet und landet wieder vereinzelt Verkehr, während Räumfahrzeuge weiter auf den Start- und Landebahnen unterwegs sind. Gleichzeitig werden Flugzeuge enteist. Passagiere müssen sich dennoch auf Verspätungen und kurzfristige Änderungen einstellen.
Sehr starke Schneefälle behindern Verkehr auf der A49 in Hessen - Autobahn an Steigung bei Homberg im Schneetreiben voll gesperrt - Kompletter Stillstand, Chaos im Berufsverkehr - dutzende Lastwagen stehen quer und stecken im Schnee fest - Lasterfahrer...
Fahrbahn schneebedeckt - Verkehr läuft nur langsam - Autofahrer: "So etwas habe ich noch nie erlebt" - "Das war schon heftig"
03.02.26, 16:52 Uhr
Datum: Dienstag, 03. Februar 2026, 16:00 Uhr
Ort: A49 zwischen Marburg und Hessen, Hessen
(ah) Die Schneefront, die von Südwesten her über Deutschland zieht, hat am Nachmittag Hessen erreicht und dort für massiven "Winternachschub" gesorgt, Auf der A49 zwischen Marburg und Kassel war die Fahrbahn innerhalb kurzer Zeit schneebedeckt, sodass nur noch langsames Fahren möglich war. Die Winterdienste waren im Dauereinsatz, konnten aber nicht überall gleichzeitig sein.
An einer Steigung bei Homberg (Ohm) musste die Autobahn im dichten Schneetreiben voll gesperrt werden. Lastwagen standen quer und kamen in der dicken Schneedecke nicht mehr weiter. Es gab zahlreiche Unfälle. Es kam zum kompletten Stillstand und somit zu einem Verkehrschaos im abendlichen Berufsverkehr.
Winterliche Kälte sorgt für Behinderungen im Schiffsverkehr nach und von Norderney
Ungewöhnliche Witterung für die Insel - Einige Fähren ausgefallen
03.02.26, 10:31 Uhr
Datum: Dienstag, 03. Februar 2026, ca. 09:00 Uhr
Ort: Norderney, Niedersachsen
(ah) Die derzeitige Eiseskälte hat Norderney weiter im Griff. Ungewöhnlich niedrige Temperaturen herrschen nun schon seit Tagen auf der Insel. Am Strand liegen zahllose Eisklumpen, im Hafenbecken treiben Eisschollen, was zu Behinderungen im Schiffsverkehr führt. Hiervon betroffen sind vor allem kleinere Schiffe, aber auch im Fährverkehr kommt es zu Ausfällen.
Technischer Defekt löst nächtlichen Großeinsatz aus – Gefährliches Kühlmittel in Produktionshalle ausgetreten – ABC-Zug rückt mit Spezialkräften in Nonnweiler an – Fließbänder bei europäischem Marktführer stehen stundenlang still – Keine Verletzten...
Einsatz konnte in den frühen Morgenstunden beendet werden - Produktion war unterbrochen
03.02.26, 02:16 Uhr
Datum: Montag, 02. Februar 2026, 22:00 Uhr
Ort: Nonnweiler-Otzenhausen, Landkreis Sankt Wendel, Saarland
(jb) Statt Nachtruhe gab es für den Katastrophenschutz im Landkreis Sankt Wendel am späten Montagabend volles Programm. Gegen 22:04 Uhr schrillten im Werk des Tiefkühlgiganten Wagner in Nonnweiler-Otzenhausen die Alarmglocken. Ein technischer Defekt in der Produktion hatte einen Großeinsatz ausgelöst, der erst weit nach Mitternacht sein Ende fand. Besonders heikel: Nach Polizeiinformationen sollen gtößere Mengen Ammoniak im Gebäude ausgetreten sein – ein Stoff, der in großen Kühlanlagen Standard ist, aber bei Leckagen sofort den ABC-Zug auf den Plan ruft. Die Spezialisten rückten an, um die Lage in einem der wichtigsten Produktionsstandorte für den europäischen Markt zu sondieren. Die Produktion war unterbrochen. Immerhin ist Wagner die Nummer zwei im deutschen Pizza-Geschäft und produziert in der Region mit rund 1.500 Mitarbeitern jährlich 350 Millionen Tiefkühlprodukte für halb Europa. Verletzt wurde nach offiziellen Angaben niemand. Gegen 01:30 Uhr konnte der Einsatz schließlich beendet werden.
Carport mit Holzlager steht in Flammen - Brand greift auf nebenstehendes Garagendach über - Feuerwehr kann weiteres Übergreifen auf Wohnhaus verhindern
Über 50 Feuerwehrleute im Großeinsatz - keine Verletzten - Kriminalpolizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen
03.02.26, 00:38 Uhr
Datum: Montag, 02. Februar 2026, 00:38 Uhr
Ort: Straubenhardt, Enzkreis, Baden-Württemberg
(jb) Am Montagabend gegen 19:15 Uhr ist es in der Feldbergstraße in Straubenhardt im Enzkreis zu einem Brand in einem Carport gekommen. Das Feuer drohte auf weitere angebaute Gebäude überzugreifen.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der Carport mit einem Holzlager bereits in Vollbrand. Die Flammen griffen in der Folge auf das Dach einer angebauten Garage über. Das ebenfalls angebaute Wohnhaus konnte durch das schnelle und gezielte Eingreifen der Feuerwehr jedoch vor einem Übergreifen des Feuers geschützt werden.
Über 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren vor Ort und führten umfangreiche Löscharbeiten durch. Um versteckte Glutnester abzulöschen, wurde das Dach der Garage mithilfe einer Drehleiter geöffnet. Das angrenzende Wohnhaus wurde kontrolliert, blieb jedoch unbeschädigt.
Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Pkw kommt nach Kollision mit anderem Wagen von Straße ab, durchbricht Geländer und versinkt in Kanal - 29-Jähriger Zeuge zögert nicht, springt ins Wasser, hilft dem Fahrer beim Herauskommen aus dem sinkenden Fahrzeug und hält ihn über Wasser
Außentemperatur zum Unfallzeitpunkt etwa -5 Grad - Wagen versinkt schließlich - Feuerwehrleute in Überlebensanzügen retten beide Männer aus dem Kanal
02.02.26, 12:04 Uhr
Datum: Montag, 02. Februar 2026, ca. 10:30 Uhr
Ort: Oldenburg, Niedersachsen
(ah) Ein Ersthelfer hat am Montagvormittag sein Leben riskiert, um den Fahrer eines Unfallfahrzeugs zu retten: Ein Pkw kam in Oldenburg nach einer Kollision mit einem anderen Auto von der Ofener Straße ab, durchbrach ein Geländer und stürzte in einen Kanal. Ein 29-jähriger Zeugereagierte sofort und sprang trotz einer Außentemperatur von etwa -5 Grad in das eiskalte Wasser, half dem 70 Jahre alten Pkw-Fahrer, aus dem sinkenden Fahrzeug herauszukommen und hielt ihn danach über Wasser. Feuerwehrleute in Überlebensanzügen retteten die beiden Personen aus dem Kanal, Rettungskräfte versorgten die Unterkühlten und brachten sie ins Krankenhaus. Der Wagen wurde anschließend aufwändig geborgen, auch Feuerwehrtaucher waren im Einsatz.
Der auslösende Unfall wurde Polizeiangaben zufolge von einem 66-Jährigen verursacht, der aus einer Seitenstraße in die Ofener Straße abbog und dabei den vorfahrtsberechtigten Toyota des 70-Jährigen übersah, so dass es es zur Kollisiion kam, der Toyota nach rechts durch das Geländer in den Kanal geschleudert wurde. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren gegen den Verursacher eingeleitet.
Demonstrationszüge und Kundgebung der Streikenden auch in Saarbrücken - Rund 1000 Teilnehmer aus dem Saarland und aus Rheinland-Pfalz
Mehrere Teilnehmer als erwartet
02.02.26, 10:25 Uhr
Datum: Montag, 02. Februar 2026, ca. 10:00 Uhr
Ort: Saarbrücken, Saarland
(ah) Im Zuge des bundesweiten ver.di-Streiks im öffentlichen Nahverkehr kam es am Montag auch in Saarbrückem zu Demonstrationszügen und einer Kundgebung der Streikenden. Etwa 1000 Teilnehmer aus dem Saarland und aus Rheinland-Pfalz nahmen an der Veranstaltung vor dem Rathaus teil; die Erwartungen der Gewerkschaft wurden damit deutlich übertroffen.
Über 130 Jahre altes Segelschiff steckt auf der Außenelbe fest - Crew muss nach Wassereinbruch vom Schiff geholt werden
Freischleppversuche bislang erfolglos
02.02.26, 10:06 Uhr
Datum: Montag, 02. Februar 2026, ca. 09:00 Uhr
Ort: Cuxhaven, Niedersachsen
(ah) Das 1890 gebaute Traditionssegelschiff "Ethel von Brixham" steckt nach einer Havarie am Samstag noch immer auf der Außenelbe vor Cuxhaven fest. Erste Freischleppversuche durch die DGzRS schlugen fehl, zudem kam es am Samstagabend zu einem Wassereinbruch auf dem Schiff, sodass die Besatzung von Bord gerettet wurde.
Das weitere Vorgehen müssen nun der Schiffseigentümer und die Behörden entscheiden.
Audi prallt in vorausfahrenden Lieferwagen, schleudert über Fahrbahn, überschlägt sich und kommt auf dem Dach zum Liegen - BMW und Lieferwagen kollidieren kurz darauf, Hinterrad des Transporters herausgerissen, Fahrer des Pkw eingeklemmt
Zwei weitere Fahrzeuge durch Trümmerteile beschädigt - Stundenlange Vollsperrung der Richtungsfahrbahn, erhebliche Behinderungen im morgendlichen Berufsverkehr
02.02.26, 09:34 Uhr
Datum: Montag, 02. Februar 2026, ca. 06:15 Uhr
Ort: A8 Fahrtrichtung Stuttgart, nahe Ulm-West, Baden-Württemberg
(ah) Die A8 bei Ulm wurde am Montagmorgen durch mehrere Unfälle blockiert. Vier Menschen wurden verletzt. Es kam zu erheblichen Behinderungen im morgendlichen Berufsverkehr.
Zunächst prallte nahe der Anschlussstelle Ulm-West ein Audi in einen vorausfahrenden Mercedes Lieferwagen, schleuderte über die Fahrbahn, überschlug sich und kam auf dem Dach zum Liegen, Der Fahrer konnte mit leichten Verletzungen selbst aus dem Wrack aussteigen. Kurz darauf prallte der BMW heftig in den Lieferwagen heftig und prallten mehrfach in die Leitplanken. Beide Fahrzeuge wurden zerstört, es entstand ein großes Trümmerfeld, ein Hinterrad des Transporters wurde herausgerissen. Feuerwehrleute mussten den im Wrack eingeklemmten Fahrer des Pkw mit schwerem Gerät befreien. Ein VW streifte noch den Lieferwagen und ein weiterer VW überfuhr Trümmerteile.
Zwei Autofahrer wurden schwer verletzt, zwei leicht. Sie wurden mit mehreren Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht.
Die Autobahn musste aufgrund der Unfälle in Richtung Stuttgart für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Es bildete sich ein kilometerlanger Stau. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 90 000 Euro.
Haus brennt nachts bis auf Grundmauern nieder – Eltern und zwei Kinder mit Rauchvergiftung in Klinik – Klirrend-kalte -5 Grad verwandeln Brandort in Eisbahn – Retter müssen festgefrorene Hydranten aus Schnee graben – 100 Einsatzkräfte kämpfen gegen...
Brandursache nach dem nächtlichen Feuer noch völlig unklar
02.02.26, 05:41 Uhr
Datum: Montag, 02. Februar 2026, 01:30 Uhr
Ort: Großheide-Westerende, Landkreis Aurich, Niedersachsen
(jb) Während Westerende schlief, brach in der Nacht zu Montag ein Feuer aus: Was gegen 1:30 Uhr als vermeintlicher Küchenbrand gemeldet wurde, entpuppte sich für die Freiwillige Feuerwehr Großheide binnen Minuten als Kampf gegen die Flammen bei eisiger Kälte. Ein altes Einfamilienhaus stand beim Eintreffen der ersten Retter bereits vollständig in Brand. Die dramatischste Nachricht: Eine vierköpfige Familie – zwei Erwachsene und zwei Kinder – konnte sich im letzten Moment aus dem brennenden Gebäude retten. Sie wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen in Krankenhäuser eingeliefert. Das Haus selbst war nicht mehr zu retten und brannte bis auf die Grundmauern nieder. Zusätzlich zum Feuer entwickelte sich die Witterung zum gefährlichsten Gegner: Bei klirrenden -5 Grad verwandelte sich die Einsatzstelle in eine stellenweise tückische Rutschbahn. Die Kameraden mussten zunächst unter dem Schnee begrabene und festgefrorene Hydranten freilegen, bevor überhaupt Wasser fließen konnte. Das austretende Löschwasser gefror auf dem Asphalt sofort zu spiegelglatten Flächen, auf denen die Einsatzkräfte mehrfach den Halt verloren. Die über 100 Helfer wurden fortlaufend mit heißem Kaffee versorgt. Die Nachlöscharbeiten zogen sich aufgrund der massiven Glutnester bis in den Morgen. Die Brandursache ist noch unklar.
Auto-Rambo flüchtet nach nächtlichem Crash in Wohnviertel – Geparktes Auto wie Katapult in Hauswand geschleudert – Unbekannter rammt zwei Fahrzeuge und flüchtet – Schäden an Gebäude und Autos – Polizei leitet Fahndung noch in der Nacht ein
Polizei sicherte Spuren am Unfallort - Ermittlungen laufen
02.02.26, 03:09 Uhr
Datum: Montag, 02. Februar 2026, 02:00 Uhr
Ort: Billstedt, Hamburg
(jb) Eine Einfamilienhaussiedlung in Hamburg-Billstedt ist in der Nacht zu Montag unsanft aus dem Schlaf gerissen worden. Gegen 2:00 Uhr verursachte ein bislang unbekannter Autofahrer im Danckwerthweg eine Trümmerlandschaft und suchte anschließend zu Fuß das Weite. Nach ersten Erkenntnissen war der Unfallfahrer vermutlich mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Die Fahrt endete mit einer gewaltigen Kettenreaktion: Der Wagen krachte zunächst mit solcher Wucht in ein am Straßenrand geparktes Fahrzeug, dass dieses wie ein Katapultgeschoss in die Fassade eines angrenzenden Einfamilienhauses geschoben wurde. Das geparkte Auto drückte sich in die Dämmfassade des Wohnhauses und hinterließ Sachschaden am Gebäude. Doch damit nicht genug: Erste Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der Unfallverursacher bereits kurz vor dem finalen Einschlag einen weiteren Pkw beschädigt hatte. Anstatt sich um den immensen Schaden zu kümmern, flüchtete der Fahrer unmittelbar nach dem Crash von der Unfallstelle. Die Polizei leitete umgehend eine Fahndung ein und sicherte vor Ort Spuren.
Bewohner durch Brand kurz vor Mitternacht aus Schlaf gerissen – Sirenen-Großalarm in Obergünzburg – Dichter Rauch quillt aus Gebäude – Atemschutztrupps auf Drehleiter reißen Dachhaut für Löscharbeiten auf – 100.000 Euro Sachschaden nach nächtlichem Brand
Ursache für das Feuer ist derzeit noch völlig unklar
02.02.26, 03:04 Uhr
Datum: Sonntag, 01. Februar 2026, 23:30 Uhr
Ort: Obergünzburg, Landkreis Ostallgäu, Bayern
(jb) Aus dem Schlaf gerissen wurden die Bewohner eines Wohnhauses in Obergünzburg kurz vor Mitternacht auf Montag. Rauch drang aus dem Dachstuhl eines Hauses in der Hans-vom-Stein-Straße. Es wurde Großalarm ausgelöst, die Sirenen heulten. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang bereits dichter Rauch aus dem Dachstuhl des Wohnhauses. Die Anwohner konnten das Gebäude glücklicherweise rechtzeitig verlassen. Unter schwerem Atemschutz wurden die ersten Flammen von außen gelöscht, anschließend musste die Dachhaut geöffnet werden. Mit einer Drehleiter wurden die Einsatzkräfte nach oben gebracht, entfernten Dachziegel und löschten weitere Flammen sowie Glutnester ab. Aktuell schätzt die Polizei den Schaden auf rund 100.000 Euro. Warum der Dachstuhl in Brand geriet, ist derzeit noch unklar.
Sonntagabend Streikbeginn – Busse rücken ein – Haltestellen werden nicht mehr angefahren – Demo am Montag geplant
Das große Chaos im Berufs- und Schülerverkehr droht am Montagmorgen
01.02.26, 22:46 Uhr
Datum: Sonntag, 01. Februar 2026, 22:00 Uhr
Ort: Ssarbrücken, Saarland
(th) Stillstand im Saarland. Seit Sonntagabend, 22 Uhr, rollt im öffentlichen Nahverkehr fast nichts mehr. Die Gewerkschaft ver.di hat zum großen Warnstreik aufgerufen. Busse und Bahnen kehrten gegen 22 Uhr in die Depots zurück. Besonders betroffen sein wird der Berufs- und Schülerverkehr am Montag. Pendler und Eltern müssen sich auf massive Einschränkungen einstellen. Auch der bundesländerübergreifende Verkehr zwischen dem Saarland und Rheinland-Pfalz wird betroffen sein.
Am Sonntagabend herrschte gespenstische Leere an den Saarbrücker Haltestellen. Die letzten Busse fuhren ohne Linienbezeichnung zurück in die Depots. An den Haltestellen informierten Tafeln über den Streik. Auch die Gleise der Saarbahn am Hauptbahnhof waren leer.
Verdi fordert 10,6 Prozent mehr Lohn und bessere Arbeitsbedingungen. Die Arbeitgeberseite hat bisher kein Angebot vorgelegt. Der Kommunale Arbeitgeberverband Saar kritisiert den Streik als „völlig unverständlich“. Die Forderungen seien „weder finanzierbar noch realistisch“.
Vom Streik betroffen sind sieben Verkehrsbetriebe, darunter die Saarbahn und die Kreisverkehrsbetriebe Saarlouis. Nicht betroffen ist das private Unternehmen Saar-Mobil. Am Montag ist eine große Kundgebung in Saarbrücken geplant. Verdi rechnet mit rund 600 Teilnehmern aus dem Saarland und Rheinland-Pfalz.
Neben der Landeshauptstadt Saarbrücken sind die Warnstreiks auch in Neunkirchen als zweitgrößte Stadt und Saarlouis als drittgrößte Stadt genauso spürbar wie auf zahlreichen regionalen Buslinien, die bis nach Rheinland-Pfalz verkehren.
BVG-Stillstand seit 3:00 Uhr morgens – Kampf um 35-Stunden-Woche lässt U-Bahnen und Busse in Depots – Passagiere stehen vor verschlossenen Gittern – Leere „Geisterbahnen“ fahren gegen eingefrorene Oberleitungen – Gewaltiger Druck auf S-Bahn-Netz und...
Arbeitskampf soll planmäßig erst am Dienstagmorgen enden
01.02.26, 20:22 Uhr
Datum: Montag, 02. Februar 2026, 03:00 Uhr
Ort: Berlin
(th/jb) Wer am Montagmorgen in Berlin wie gewohnt zur U-Bahn oder zum Bus wollte, stand vor verschlossenen Gittern und verwaisten Haltestellen. Seit 3:00 Uhr morgens läuft der angekündigte Warnstreik der Gewerkschaft Verdi bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) auf Hochtouren. Bis Dienstagmorgen geht im kommunalen Nahverkehr der Hauptstadt so gut wie nichts mehr. Der Grund für den Stillstand ist dieses Mal keine Gehaltsforderung, sondern der Kampf um bessere Arbeitsbedingungen. Während Verdi auf die 35-Stunden-Woche und längere Ruhezeiten pocht, schüttelt die BVG-Chefetage angesichts der Finanzierung den Kopf. Die Fronten sind so verhärtet, dass nun die Fahrgäste die Zeche zahlen müssen. Ein ganz anderes Bild zeigt sich derweil auf den Schienen: Trotz Streik rollen Straßenbahnen durch die Stadt – allerdings als reine „Geisterzüge“. In einem ungewöhnlichen Kompromiss zwischen Gewerkschaft und BVG wurde vereinbart, dass leere Bahnen ohne Passagiere fahren, um bei der aktuellen Kälte ein Einfrieren der Oberleitungen zu verhindern. Nach dem Oberleitungs-Chaos der Vorwoche will man hier offenbar kein Risiko eingehen, auch wenn die Türen für die frierenden Berliner zu bleiben. Wer am Montag trotzdem von A nach B kommen muss, ist auf die S-Bahn, den Regionalverkehr oder das eigene Auto angewiesen. Da auch in Brandenburg im Nahverkehr gestreikt wird, ist der Druck auf das S-Bahn-Netz entsprechend gewaltig. Eine Entspannung ist erst für Dienstagfrüh in Sicht, wenn der Betrieb nach 24 Stunden Arbeitskampf wieder anrollen soll.
Hochbahn und VHH seit 3:00 Uhr im Stillstand – U-Bahnen und Busse bleiben 24 Stunden in Depots – Verdi fordert 7,5 Prozent mehr Lohn – Schulpflicht trotz Verkehrs-Chaos – 270.000 Schüler zur Selbstorganisation gezwungen – S-Bahnen und Fähren als...
Normalisierung des Betriebs erst für Dienstagmorgen erwartet
01.02.26, 18:36 Uhr
Datum: Montag, 02. Februar 2026, 03:00 Uhr
Ort: Hamburg
(th/jb) Wer am Montagmorgen in Hamburg den vertrauten Weg zur Haltestelle antrat, brauchte starke Nerven. Seit 3:00 Uhr morgens ruht der Betrieb bei der Hochbahn und den Verkehrsbetrieben Hamburg-Holstein (VHH) fast vollständig. Die Gewerkschaft Verdi hat die Daumenschrauben in den Tarifverhandlungen angezogen und lässt U-Bahnen sowie den Großteil der Busse für volle 24 Stunden in den Depots. Der Grund für die dicke Luft im hvv-Gebiet: Die Gewerkschaft fordert 7,5 Prozent mehr Lohn sowie bessere Bedingungen für Azubis. Da die Arbeitgeberseite bisher kein Angebot auf den Tisch gelegt hat, das Verdi schmeckt, wird nun Flagge gezeigt – unter anderem mit einer großen Kundgebung und einem Demonstrationszug in Harburg. Besonders "sportlich" ist die Lage für die rund 270.000 Hamburger Schülerinnen und Schüler. Die Schulbehörde stellt klar: Schulpflicht bleibt Schulpflicht. Da der Streik rechtzeitig angekündigt wurde, gilt das Motto „Selbstorganisation“. Nur wer absolut keine Alternative findet, darf nach Rücksprache zu Hause bleiben. Ein kleiner Lichtblick für alle, die trotzdem durch die Hansestadt müssen: Die S-Bahnen, Regionalzüge und die HADAG-Fähren schippern und rollen wie gewohnt weiter, da sie nicht vom Ausstand betroffen sind. Auch die hvv-hop-Shuttles bleiben als Rettungsanker im Einsatz. Wer jedoch auf die Nachtbusse von Montag auf Dienstag setzt, wird enttäuscht: Der Streik wirkt bis tief in die Nacht nach. Erst am Dienstagmorgen soll das Hamburger Verkehrsherz wieder im gewohnten Takt schlagen.
Regen gefriert sofort bei minus zwei Grad – Mehrere Unfälle auf spiegelglatter Fahrbahn
Jeder Schritt ist gefährlich für Fußgänger
01.02.26, 12:42 Uhr
Datum: Sonntag, 01. Februar 2026, 10:50 Uhr
Ort: Hage-Halbemond, Landkreis Aurich, Niedersachsen
(th) Ein Kleintransporter-Fahrer ist am Sonntag gegen 10:50 Uhr auf spiegelglatter Fahrbahn verunglückt. Das Fahrzeug rutschte im Kurvenbereich weg und blieb auf der Seite liegen. Der Fahrer kam unverletzt davon.
Grund für den Unfall waren lokale Regenfälle bei minus zwei Grad. Der Regen gefror sofort und bildete einen gefährlichen Eispanzer auf den Straßen. Im Landkreis Aurich ereigneten sich dadurch mehrere Unfälle.
An der Unfallstelle zwischen der Bundesstraße 72 südlich von Norden und dem Hager Ortsteil Halbemond kümmerten sich Ersthelfer um den geschockten, aber körperlich unverletzten Autofahrer. Andere Pkw und auch ein Streifenwagen passierten die Unfallstelle nur sehr vorsichtig. Die vereiste Fahrbahn machte jede Fahrt zur Rutschpartie.
Auch Fußgänger kämpften mit dem Blitzeis. Auf den Radwegen bildete sich ebenfalls ein Eispanzer. Passanten rutschten gefährlich herum.
Meterhohe Flammen schlagen aus Lagerhalle – Explosionen von Gasflaschen erschweren Löscharbeiten – 100 Retter im Großeinsatz – Massive Rauchwolke behindert Sicht auf A59 – Polizei nimmt aggressiven Gaffer in Gewahrsam – Halle mitsamt Fahrzeugen...
Brandermittler und Wasserbehörde haben Untersuchungen am Tatort aufgenommen
01.02.26, 10:02 Uhr
Datum: Sonntag, 01. Februar 2026, 00:30 Uhr
Ort: Sank Augustin, Nordrhein-Westfalen
(jb) Ein nächtlicher Garagenpark-Brand in Sankt Augustin-Menden hat sich in der Nacht zu Sonntag zu einem massiven Einsatz ausgeweitet. Gegen 00:30 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr zur Ladestraße gerufen. Was als Routineeinsatz begann, entwickelte sich binnen Minuten zu einem ausgedehnten Lagerhallenbrand, der über 100 Einsatzkräfte bis weit in den Sonntagmorgen forderte. Beim Eintreffen der ersten Kräfte schlugen meterhohe Flammen aus dem mehrere hundert Quadratmeter großen Objekt. In der Halle gelagerte Möbel, Gegenstände und mindestens zwei Fahrzeuge wurden vollständig zerstört. Zeitweise erschwerten kleine Explosionen und Verpuffungen – vermutlich durch berstende Gasflaschen – die Löscharbeiten. Die Feuerwehr griff das Feuer von mehreren Seiten sowie über eine Drehleiter an, während eine Drohne mit Wärmebildkamera die Glutnester aus der Luft lokalisierte. Die enorme Rauchentwicklung sorgte für weiträumige Behinderungen: Die Autobahnpolizei musste Autofahrer auf der A59 zwischen den Dreiecken Bonn-Nordost und Sankt Augustin-West vor massiven Sichtbehinderungen warnen. Auch die Verbindungsstraße zwischen Meindorf und Menden wurde zeitweise voll gesperrt, wovon auch der Busverkehr betroffen war. Für Unruhe sorgten Schaulustige und besorgte Mieter der Hallenabschnitte, welche die Absperrungen missachteten. Die Polizei musste mehrfach intervenieren und eine Person sogar in Gewahrsam nehmen. Während Experten des LANUK und der Wasserbehörde vor Ort Messungen durchführten, übernahm die Polizei die Ermittlungen zur bislang ungeklärten Brandursache. Die Halle ist vollständig niedergebrannt.
Eine Tote, vier Schwerverletzte, weitere Leichtverletzte – Ursache für Bus-Unfall unklar
Polizei und Gutachter ermitteln
31.01.26, 18:34 Uhr
Datum: Samstag, 31. Januar 2026, 15:00 Uhr
Ort: München-Trudering, Bayern
(th) Schrecklicher Unfall im Stadtteil Trudering. Am Samstagnachmittag krachte ein Linienbus in ein Gebäude. Ein 13-jähriges Mädchen starb noch an der Unfallstelle. Sechs weitere Menschen wurden verletzt, vier von ihnen schwer. Die Stadt steht unter Schock.
Das Drama spielte sich kurz vor 15 Uhr in der Feldbergstraße ab. "Nach jetzigem Stand ist hier die Feldbergstraße entlang gefahren und noch wissen wir nicht den Unfallgrund", so Polizeisprecher Peter Werthmann. Aus noch völlig ungeklärter Ursache verlor der Fahrer des Busses der Linie 194 die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Bus kam von der Fahrbahn ab, durchbrach eine Hecke und prallte gegen die massive Außenmauer eines Gebäudes der Stadtwerke. Die Wucht des Aufpralls war gewaltig. Die gesamte Front des Busses wurde eingedrückt, die Windschutzscheibe zerbarst in tausend Teile.
Für eine 13-jährige Schülerin kam jede Hilfe zu spät. Sie wurde durch die Kollision im Wrack eingeklemmt und erlitt schwerste Verletzungen. Rettungskräfte konnten nichts mehr für sie tun, sie starb noch an der Unfallstelle. "Leider Gottes wurde eine Person, ein 13-jähriges Mädchen, lebensgefährlich verletzt und ist leider verstorben", so Werthmann.
Die Bilanz der Verletzten ist dramatisch. "Wir haben jetzt aktuell den Stand, dass vier Personen schwer verletzt wurden, zwei Personen wurden leicht verletzt", bestätigt der Polizeisprecher. Unter den Schwerverletzten ist auch der 38-jährige Busfahrer mit griechischer Staatsangehörigkeit. Er kam, wie die anderen Verletzten, in eine Klinik.
Unmittelbar nach dem Unglück wurde Großalarm ausgelöst. Ein Großaufgebot von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten eilte zum Unfallort. Über 70 Einsatzkräfte waren vor Ort. Um das tödlich verunglückte Mädchen aus dem zerstörten Bus zu bergen, musste die Feuerwehr schweres technisches Gerät einsetzen. Spezialisten des Kriseninterventionsteams kümmerten sich um Opfer, Zeugen und Angehörige.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Im Mittelpunkt steht die Frage, warum der Bus von der Straße abkam. Ein Hauptaugenmerk der Ermittler liegt auf dem Gesundheitszustand des Fahrers. Es wird geprüft, ob ein internistischer Notfall zum Kontrollverlust geführt haben könnte. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft untersucht ein Gutachter das Wrack und die Unfallstelle. Die Feldbergstraße blieb bis in die Nacht hinein gesperrt.
Räumfahrzeug gerät bei winterlichen Straßenverhältnissen auf der B101 ins Schleudern und stürzt auf die Seite - Mehrere Tonnen Streugut geraten auf die Fahrbahn
Fahrer verletzt ins Krankenhaus - Bundesstraße in Richtung Ludwigsfelde voll gesperrt
30.01.26, 13:47 Uhr
Datum: Freitag, 30. Januar 2026, ca. 11:00 Uhr
Ort: B101 bei Großheide, Landkreis Teltow-Fläming, Brandenburg
(ah) So ein Unfall ist wirklich nur im Winter denkbar: Auf der B101 bei Großheide im Landkreis Teltow-Fläming ist am Freitagvormittag ein Räumfahrzeug bei winterlichen Straßenverhältnissen ins Schleudern geraten und auf die Seite gestürzt, wodurch sich mehrere Tonnen Streugut auf der Fahrbahn verteilten. Der Fahrer wurde bei dem Unfall verletzt, konnte sich jedoch mithilfe von Ersthelfern selbst aus dem Fahrzeug befreien. Er wurde nach der Erstversorgung vor Ort in ein Krankenhaus gebracht.
Aufgrund der Aufräum- , Reinigungs- und Bergugsarbeiten musste die Bundesstraße in Richtung Ludwigsfelde zeitweise voll gesperrt werden. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.
Schnee hat Norderney weiter fest im Griff - Strand und Promenade mit weißer Decke überzogen
Ungewöhnlicher Anblick dürfte noch einige Tage bestehen bleibn, Prognosen sagen Temperaturen deutlich under dem Gefrierpunkt voraus
30.01.26, 13:33 Uhr
Datum: Freitag, 30. Januar 2026, ca. 12:00 Uhr
Ort: Norderney, Niedersachsen
(ah) Schmuddelwetter mit Sturm, Regen und unangenehmen Temperaturen ist man im Nordwesten zwar gewohnrt, aber länger liegenbleibender Schnee und immer neue Schneefälle sind dann doch eher die Ausnahme. Die derzeitige Wetterlage ist aber nun einmal so, wie sie ist und Insulaner und Urlaber können "ihre" Insel daher in einem ungewöhnten Gewand genießen. Und dies wohl auch noch etwas so bleiben: Temperaturen deutlich über Null sind laut Prognosen in den nächsten Tagen nicht zu erwarten, am Wochenende soll es sogar noch weitaus deutlicher unter den Gefrierpunkt gehen.

