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Aktualisiert: vor 1 Stunde 33 Sekunden

Tier gerät an Hochspannungsleitung – Stromschlag setzt Vogel in Brand – brennendes Tier stürzt in ausgetrocknete Böschung und entzündet Vegetation – Aufmerksame Kinder hören lauten Knall und wählen Notruf – Jungen weisen anrückende Feuerwehr an...

26. Juli 2026 - 1:49

Arbeiten nahe der Gleise und Oberleitungen sorgt für Sperrung der Hauptstrecke Krefeld–Neuss–Düsseldorf bis in den Abend

26.07.26, 01:49 Uhr

Datum: Samstag, 25. Juli 2026, 19:30 Uhr

Ort: Neuss-Furth, Rhein-Kreis-Neuss, Nordrhein-Westfalen

 

(jb) Wohl ein brennender Vogel hat am Samstagabend einen Böschungsbrand an einer Bahnstrecke in Neuss ausgelöst und für erhebliche Beeinträchtigungen im Zugverkehr gesorgt. Das Tier war im Bereich eines Hochspannungsmastes der Strecke Krefeld–Neuss–Düsseldorf an die Leitungen geraten, erlitt mutmaßlich einen tödlichen Stromschlag und fing Feuer. Der brennende Vogel fiel anschließend auf die ausgetrocknete Böschung und entzündete den Bewuchs. Zwei Kinder hatten den Knall des Stromschlags gehört, das ausbrechende Feuer bemerkt und umgehend den Notruf gewählt. Die Jungen wiesen die anrückenden Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Neuss-Furth an der Einsatzstelle ein. Den ehrenamtlichen Einsatzkräften gelang es, die Flammen schnell unter Kontrolle zu bringen und eine Ausbreitung zu verhindern. Wegen des Einsatzes an den Oberleitungen musste die Bahnstrecke nach Angaben von Zuginfo NRW bis in den späten Abend gesperrt bleiben.

 

"Plötzlich gab es einen lauten Knall" – Augenzeugen berichten von schockierenden Szenen – Weißes Fahrzeug rast am am Rande des CSD im Berliner Tiergarten in Menschenmenge – Wagen fährt mehrere Personen nieder und prallt in Baum – Täter flüchtet –...

26. Juli 2026 - 1:33

Großveranstaltung abgebrochen und Gelände evakuiert – Polizei löst Großfahndung nach dem oder den Tätern aus und richtet Hinweisportal ein

26.07.26, 01:33 Uhr

Datum: Sonntag, 26. Juli 2026, 01:00 Uhr

Ort: Berlin

 

(jb) Bei einer mutmaßlichen Amokfahrt am Rande des Christopher Street Days (CSD) in Berlin ist am Samstagabend eine Frau getötet worden. 16 weitere Menschen wurden schwer und teils lebensgefährlich verletzt. Die Polizei fahndet mit einem Großaufgebot nach dem oder den flüchtigen Tätern. Gegen 22:00 Uhr fuhr ein weißes Fahrzeug im Bereich des Ahornsteigs auf Höhe der Lennéstraße am Tiergarten in eine Menschenmenge. Der Wagen erfasste mehrere Personen, ehe er gegen einen Baum prallte. Der Fahrer verließ daraufhin das Auto und flüchtete. Nach Zeugenberichten soll der Täter auf der Flucht auch eine Stichwaffe eingesetzt und Personen verletzt haben. Polizeisprecher Florian Nath bestätigte, dass Zeugen von Opfern mit Stichverletzungen berichteten. Ob es sich um einen oder mehrere Täter handelt, wird derzeit geprüft. Die Feuerwehr versorgte die Verletzten vor Ort und lieferte sie in Krankenhäuser ein. Eine schwerstverletzte Frau erlag wenig später ihren Verletzungen. Das Großevent im Tiergarten wurde umgehend abgebrochen und das Gelände evakuiert. Politiker zeigten sich tief erschüttert. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner und Innensenatorin Iris Spranger sprachen von einem Angriff auf die freie und weltoffene Gesellschaft. Bundeskanzler Friedrich Merz verurteilte die Tat scharf. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt bot den Landesbehörden die Unterstützung des Bundes an. Die Polizei richtete ein Hinweisportal für Fotos und Videos sowie eine Personenauskunftsstelle für Angehörige ein. Die Fahndung und die Ermittlungen vor Ort dauern an.

 

Zwei Fahrzeuge kollidieren frontal auf Bundesstraße - beide Fahrer werden in ihren völlig zerstörten Unfallwracks eingeklemmt - Feuerwehr muss die beiden bewusstlosen und schwer verletzten Personen mit hydraulischem Gerät retten - Bundesstraße mit...

26. Juli 2026 - 0:34

Feuerwehr und Rettungskräfte im Großeinsatz - Bundesstraße am Abend stundenlang voll gesperrt - Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an

26.07.26, 00:34 Uhr

Datum: Samstag, 25. Juli 2026, 17:45 Uhr

Ort: Gengenbach, Ortenaukreis, Baden-Württemberg

 

(jb) Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 33 zwischen Gengenbach und Biberach sind am Samstagabend gegen 17:45 Uhr zwei Menschen schwer verletzt worden.

Nach ersten Erkenntnissen kollidierten ein schwarzer Mini und ein weißer Opel aus bislang ungeklärter Ursache frontal miteinander. Durch die enorme Wucht des Aufpralls wurden beide Personen in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und waren beim Eintreffen der ersten Kräfte nicht ansprechbar.
Ersthelfer kümmerten sich um die Verletzten und versorgten sie bis zum Eintreffen der Feuerwehr und des Rettungsdienstes. Die Feuerwehr befreite beide Personen anschließend mit hydraulischem Rettungsgerät aus den völlig zerstörten Fahrzeugen. Beide erlitten schwere Verletzungen und wurden nach der notärztlichen Erstversorgung in Krankenhäuser gebracht. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.
Durch den heftigen Aufprall entstand ein großes Trümmerfeld, das sich über die Fahrbahn verteilte. Die Polizei nahm noch vor Ort die Ermittlungen zur bislang ungeklärten Unfallursache auf.
Für die Dauer der Rettungs-, Bergungs- und Unfallaufnahme musste die Bundesstraße 33 in beide Richtungen vollständig gesperrt werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

 

Event evakuiert - Offenbar mehrere Verletzte - Lage unübersichtlich - Großaufgebot an Rettungskräften vor Ort

25. Juli 2026 - 22:44

Massenanfall von Verletzten ausgerufen - Polizei fahndet am späten Abend nach Täter

25.07.26, 22:44 Uhr

Datum: Samstag, 25. Juli 2026, 22:00 Uhr

Ort: Berlin

 

(jb) Am Rande des Christopher Street Days (CSD) in Berlin ist am Samstagabend ein Transporter in eine Menschenmenge gefahren. Das Großevent im Tiergarten wurde daraufhin umgehend abgebrochen und das Gelände evakuiert. Gegen 22:00 Uhr fuhr ein weißer Transporter auf Höhe der Lennéstraße nahe der Tunneleinfahrt mit hoher Geschwindigkeit in eine Gruppe von Menschen. Nach ersten Angaben wurden dabei mehrere Personen verletzt. Die Feuerwehr löste das Stichwort „Massenanfall von Verletzten“ aus und rückte mit zahlreichen Sanitätern, Notärzten und Einsatzkräften an den Ort des Geschehens aus. Der Bereich wurde weiträumig abgesperrt.

Nach Zeugenaussagen stieg der Fahrer nach der Kollision aus dem Fahrzeug aus und flüchtete zu Fuß. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort und fahndet intensiv nach dem flüchtigen Verdächtigen. Die CSD-Veranstalter forderten die Teilnehmer über Durchsagen und soziale Medien auf, das Areal rund um die Siegessäule und den Tiergarten geordnet in Richtung Hauptbahnhof zu verlassen.

 

Verheerende Waldbrände im Südwesten Frankreichs weiterhin außer Kontrolle – Regierung schickt 500 weitere Soldaten ins Katastrophengebiet – Truppen unterstützen bei Massen-Evakuierungen und sichern Geisterdörfer gegen Plünderungen – Militär...

25. Juli 2026 - 19:04

Fast 200.000 Menschen mussten ihre Häuser und Ferienunterkünfte bereits fluchtartig verlassen

25.07.26, 19:04 Uhr

Datum: Samstag, 25. Juli 2026, 18:00 Uhr

Ort: Lacanau, Frankreich, Europa

 

(jb) Die verheerenden Waldbrände im Südwesten Frankreichs sind weiterhin außer Kontrolle. Zur Verstärkung der Einsatzkräfte hat die französische Regierung 500 weitere Soldaten in das Katastrophengebiet beordert. Damit steigt die Zahl der eingesetzten Militärkräfte auf 1.500. Die Einheiten sollen unter anderem bei der Evakuierung bedrohter Regionen und der Sicherung verlassener Gebäude helfen. Über dem Küstenort Lacanau kamen am Abend zudem Löschflugzeuge des Militärs zum Einsatz – ein im zivilen Katastrophenschutz seltene Maßnahme. Nach Angaben der Behörden mussten im Zuge der anhaltenden Brände bereits fast 200.000 Menschen ihre Wohnhäuser oder Ferienunterkünfte verlassen. Tausende Feuerwehrleute kämpfen gegen die Flammen.

 

Corsa kracht in einen Polo, kurz darauf verursacht ein Gaffer den nächsten Unfall in der Gegenrichtung – Während der Unfallaufnahme wenden rücksichtslose Fahrer in der Rettungsgasse und flüchten über einen Feldweg

25. Juli 2026 - 18:56

Polizei stoppt gefährliche Manöver und kündigt Strafen für die Verkehrs-Rüpel an

25.07.26, 18:56 Uhr

Datum: Samstag, 25. Juli 2026, 16:05 Uhr

Ort: B30 Ulm, Baden-Württemberg

 

(jb) Zwei Unfälle legten am Samstagnachmittag die B30 bei Ulm lahm. Ein Fahrer wurde schwer verletzt, ein weiterer durch einen Gaffer leicht. Die folgende Vollsperrung führte zu chaotischen Szenen. Dutzende Autofahrer wendeten verbotenerweise und flüchteten über einen Feldweg. 
 

Der erste Unfall passierte gegen 16 Uhr. Ein Opel Corsa fuhr in Richtung Norden auf einen VW Polo auf. Der Corsa schleifte an der Mittelleitplanke entlang. Der Fahrer wurde dabei schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber kam zum Einsatz.

Kurz darauf krachte es auf der Gegenfahrbahn. Ein offenbar abgelenkter Ford-Fahrer fuhr auf einen Audi. Der Mann wurde dabei leicht verletzt. Die Bundesstraße wurde daraufhin komplett gesperrt. Im entstandenen Stau verloren einige Fahrer die Nerven. "Es gibt Leute, die haben es wesentlich eiliger als wir", so Augenzeuge Jens Stange. 
 

Diese Fahrer hätten "mitten auf der Autobahn" gewendet, berichtet er. Sie fuhren "entgegengesetzt auch in der Rettungsgasse zurück". Ihr Ziel war ein Feldweg als verbotene Ausfahrt. Die Polizei schickte eine Streife und stoppte die gefährlichen Manöver. Andere Autofahrer filmten die Szenen und erstatteten Anzeige. Den Wendern drohen nun hohe Bußgelder. Drei Autos mussten abgeschleppt werden. Nach zwei Stunden war die Strecke wieder frei.

So streng sind die Sicherheitsauflagen bei Tomorrowland - Spar-Feuerwerk, Brandwachen und Grill-Verbot beim Tomorrowland 2026 - Behörden entscheiden täglich über Einsatz von Pyrotechnik - Wasserfall-Gigantismus statt Höhenfeuerwerk

25. Juli 2026 - 12:45

Feuer-Drama vom Vorjahr wirkt nach - Ausführlicher, reportagen-artiger Dreh mit mehreren O-Tönen

25.07.26, 12:45 Uhr

Datum: Samstag, 25. Juli 2026

Ort: Boom, Belgien, Europa

 

(jb) Am zweiten Wochenende des Musikfestivals Tomorrowland im belgischen Boom setzen die Veranstalter trotz strenger Sicherheitsauflagen wieder begrenzte Pyrotechnik ein. Nach dem Brand der Hauptbühne im vergangenen Jahr gelten für das Festivalgelände weiterhin umfangreiche Schutzmaßnahmen. Auf der 43 Meter hohen und 140 Meter breiten Hauptbühne kommen zu ausgewählten Zeitpunkten kontrollierte Effekte der Kategorien T1 und T2 zum Einsatz. Sie sollen das traditionelle Höhenfeuerwerk ersetzen. Über den Einsatz entscheiden die Veranstalter täglich neu in Abstimmung mit den Behörden, Meteorologen und dem Sicherheitszentrum vor Ort. Bei ungünstigen Wetterbedingungen können die Effekte jederzeit angepasst oder abgesagt werden. Zusätzlich stehen rund um die Hauptbühne permanente Brandwachen bereit. Auf dem Campinggelände bleiben offenes Feuer und Grillen strikt untersagt. Neben der Pyrotechnik setzen die Macher der Show auf eine Kulisse aus 56 Lasern, 38 Wasserfontänen, zwei Wasserfällen und 2.400 LED-Kacheln.

 

Pilot stirbt in den Trümmern, weiterer Insasse wird vermisst - Kleinflugzeug schlägt in Dachstuhl von Wohnhaus ein - Bewohner waren nicht zu Hause - Großaufgebot an Einsatzkräften vor Ort

25. Juli 2026 - 11:14

Lauter Knall am Vormittag in ruhiger Wohnsiedlung - Unglücksursache noch unbekannt

25.07.26, 11:14 Uhr

Datum: Samstag, 25. Juli 2026, 11:00 Uhr

Ort: Ganderkesee, Landkreis Oldenburg, Niedersachsen

 

(jb) Beim Absturz eines Leichtflugzeugs in ein Wohngebiet in Ganderkesee ist am Samstagvormittag mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Die Maschine schlug gegen 11:00 Uhr schräg in den Dachstuhl eines Einfamilienhauses im Stettiner Weg ein. Nach Angaben der Polizei waren die Bewohner des Hauses zum Zeitpunkt des Unglücks nicht zu Hause. Nach ersten Informationen der Einsatzkräfte handelte es sich bei dem Todesopfer um den Pilot der Maschine. Ob sich eine weitere Person an Bord befand, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Rettungskräfte rückten mit einem Großaufgebot an den Einsatzort nahe dem Flugplatz Ganderkesee aus. Aus Sicherheitsgründen evakuierte die Polizei alle Anwohner in einem Radius von 100 Metern um die Absturzstelle. Eine Gefahr für die Allgemeinheit besteht laut den Behörden nicht. Laut Online-Flugdaten war die Maschine am Morgen in Bremen gestartet, nach 12 Minuten Flugzeit am Flugplatz Ganderkesee gelandet und dort kurz darauf wieder abgehoben. Rund sechs Minuten nach dem erneuten Start stürzte das Flugzeug in das Wohnhaus. Die Ermittlungen zur Absturzursache dauern an.

 

Feuer weiter nicht unter Kontrolle – Hilfe rollt aus ganz Frankreich an – Kolonnen aus 400 Kilometer entferntem Orléans verlegen in der Nacht ins Katastrophengebiet – Einsatzkräfte vor Ort im Dauereinsatz – Spezialausrüstung wie Hochleistungspumpen und...

25. Juli 2026 - 2:31

Frankreich fordert EU-Katastrophenhilfe an – Europäische Löschflugzeuge fliegen Einsatz aus der Luft

25.07.26, 02:31 Uhr

Datum: Samstag, 25. Juli 2026

Ort: Bordeaux, Frankreich, Europa

 

(jb) Im Kampf gegen den verheerenden Waldbrand im südfranzösischen Département Gironde nahe Bordeaux rollt überregionale Unterstützung aus dem ganzen Land an. Auch in der Nacht verlegten Behörden zusätzliche Feuerwehrkräfte, Logistik- und Versorgungseinheiten sowie Helfer des Französischen Roten Kreuzes in das Katastrophengebiet. Unter anderem brachen Einheiten aus dem rund 400 Kilometer entfernten Orléans (Département Loiret) in Kolonnen gen Süden auf. Die überregionalen Einsatzkräfte führen unter anderem Schlauchreserven, Spezialwerkzeuge wie Pulaskis und Feuerpatschen sowie Hochleistungspumpen mit sich. Sie sollen die seit Tagen im Dauereinsatz befindlichen Einheiten vor Ort ablösen und die Brandbekämpfung verstärken. Das Feuer ist weiterhin nicht unter Kontrolle und dehnt sich unter wechselnden Winden weiter aus. Bislang wurden weit über 10.000 Hektar Waldfläche zerstört; Menschen mussten Häuser, Campingplätze und Ferienunterkünfte räumen. Frankreich forderte zudem internationale Unterstützung über den EU-Katastrophenschutzmechanismus an. Neben Bodentruppen stehen europäische Löschflugzeuge im Einsatz.

 

Rauchsäule aus kilometerweiter Entfernung am Nachthimmel sichtbar - Brand von Schrotthaufen fordert über 200 Einsatzkräfte (Flammen on tape) - Rauchwolke in der Nähe von Krankenhaus sorgt für umfassende Schadstoff-Messungen - Löscharbeiten bis in die...

25. Juli 2026 - 0:11

Brandursache noch unklar - Keine schädliche Konzentration in der Luft gemessen - Klinikbetrieb ging uneingeschränkt weiter

25.07.26, 00:11 Uhr

Datum: Freitag, 25. Juli 2026, 22:30 Uhr

Ort: Friesoythe , Landkreis Cloppenburg , Niedersachsen

 

(jb) Ein Großbrand auf einem Schrottplatz an der Jadestraße in Friesoythe hat am Freitagabend zu einem stundenlangen Großeinsatz der Feuerwehr geführt. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet dort ein riesiger Unratberg nahe der Grundstücksgrenze in Brand. Die dadurch entstandene Rauchsäule war kilometerweit zu sehen. Wegen der starken Rauchentwicklung gaben die Behörden eine Bevölkerungswarnung heraus und forderten Anwohner auf, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Da sich ein Krankenhaus in der Nähe befindet, führte die Feuerwehr umfangreiche Schadstoffmessungen durch. Eine gefährliche Konzentration wurde nicht festgestellt, sodass der Klinikbetrieb normal weiterlief. Rund 200 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks (THW) bekämpften die Flammen. Durch den Aufbau einer Riegelstellung verhinderten die Helfer ein Übergreifen des Feuers auf ein benachbartes Unternehmensgelände. Mithilfe eines Baggers und eines Löschunterstützungsfahrzeugs wurde der brennende Unrathaufen auseinandergezogen, um Glutnester gezielt abzulöschen. Am frühen Samstagmorgen war der Brand unter Kontrolle; die aufwendigen Nachlöscharbeiten dauern voraussichtlich noch mehrere Stunden an.

 

Seltener Himmelskörper verglüht als leuchtende Feuerkugel über der Küste – Augenzeugen filmen das Phänomen – Bilder aus Hinte und von Norderney

24. Juli 2026 - 22:53

Nächtliches Schauspiel am Himmel

24.07.26, 22:53 Uhr

Datum: Freitag, 24. Juli 2026, 22:20 Uhr

Ort: Norderney und Hinte, Landkreis Aurich, Niedersachsen

 

(th) Ein heller Feuerball hat am Freitagabend für Aufsehen gesorgt. Über Ostfriesland erleuchtete ein verglühender Komet den Nachthimmel. Das Schauspiel war gut sichtbar. Mehrere Beobachter zückten ihre Handys und Kameras und machten beeindruckende Aufnahmen.
 

Der Himmelskörper trat in die Erdatmosphäre ein und verglühte. Dabei zog er eine leuchtende Spur. Besonders gut zusehen war das Phänomen in Hinte im Landkreis Aurich und auf der Nordseeinsel Norderney.

Waldbrand im Saarland zunächst unter Kontrolle - Lage bleibt aber weiter angespannt, Winde könnten das Feuer wieder anfachen

24. Juli 2026 - 11:13

Mehr als 300 Löschkräfte können die Flammen am Abend eindämmen -- Brandwache in der Nacht, Einsatzkräfte suchen am Morgen nach Glutnestern

24.07.26, 11:13 Uhr

Datum: Freitag, 24. Juli 2026, ca. 11:00 Uhr

Ort: Nonnweiler, Landkreis St. Wendel, Saarland

 

(ah) Der große Waldbrand bei Nonnweiler im Saarland ist inzwischen unter Kontrolle, aber die Lage bleibt weiter angespannt, da Winde im Laufe des Tages das Feuer wieder anfachen könnte.

Der Brand war am Donnerstagabend in einem Bereich zwischen Primstal und Kastel aus bislang ungeklärter Ursache ausgebrochen und hatte sich in der Folge auf ein Fläche von mehreren Hektar ausgeweitet. Mehr als 300 Einsatzkräfte gingen gegen die Flammen vor und konnten den Brand am Abend schließlich eindämmen. Sieben Feuerwehrleute erliitten dabei leichte Verletzungen. Nach einer Brandwache in der Nacht sind am Freitag weiter zahlreiche Kräfte mit der Suche nach Glutnestern beschäftigt, nachdem zuvor Schneisen an die Ränder des Brandgebietes geschlagen wurden. Der Einsatz wird voraussichtlich noch den gesamten Freitag andauern.

 

 

Großer Flächenbrand löst NINA-Warnung in Köln aus - Rauch zieht über mehrere Stadtteile -Feuerwehr verhindert Ausbreitung auf Häuser - Drohnen kontrollieren Brandstelle aus der Luft

23. Juli 2026 - 21:28

Insgesamt 5,5 Hektar betroffen

23.07.26, 21:28 Uhr

Datum: Donnerstag, 23. Juli 2026, 21:28 Uhr

Ort: Köln, Nordrhein-Westfalen

 

(ch) Ein ausgedehnter Flächenbrand hat am frühen Donnerstagabend einen Großeinsatz der Feuerwehr im Kölner Süden ausgelöst. Betroffen waren insbesondere die Stadtteile Immendorf und Godorf, wo dichter Rauch und Brandgeruch zu zahlreichen besorgten Anrufen führten. Gegen 17.52 Uhr wurde über die Warn-App NINA eine Bevölkerungswarnung herausgegeben.

Nach ersten Erkenntnissen war auf einem Feld ein Bodenfeuer ausgebrochen. Die Flammen breiteten sich auf einer Fläche von rund 5,5 Hektar aus. Durch den Wind zog der Rauch großräumig über die Umgebung.

Die Feuerwehr forderte die Bevölkerung auf, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungs- und Klimaanlagen abzuschalten. Mit einem umfangreichen Löschangriff gelang es den Einsatzkräften, die Flammen unmittelbar vor der angrenzenden Bebauung zu stoppen und ein Übergreifen auf Wohnhäuser zu verhindern.

Zur Lageerkundung und Kontrolle möglicher Glutnester kamen Drohnen zum Einsatz, die das betroffene Gebiet aus der Luft überwachten. Gegen 18.36 Uhr konnte die Warnung für die Bevölkerung wieder aufgehoben werden.

Wie es zu dem Brand kommen konnte, ist derzeit noch unklar. Die Ermittlungen zur Ursache dauern an.

Waldbrand nahe der A1 hat sich binnen kurzer Zeit auf fast 100 Hektar vergrößert - Löschhubschrauber gegen Großbrand im Dauereinsatz - Rund 300 Einsatzkräfte aus mehreren Bundesländern kämpfen gegen Feuer, das sich auf über 30 Hektar ausgebreitet hat

23. Juli 2026 - 21:21

Wind treibt Flammen weiter an - Landstraße vorsorglich gesperrt - Riesige Rauchwolke sorgt für zahlreiche Notrufe und NINA-Warnung - Saarländischer Innenminister vor Ort. und im Ton

23.07.26, 21:21 Uhr

Datum: Donnerstag, 23. Juli 2026, 22:21 Uhr

Ort: Nonnweiler, St. Wendel, Saarland

 

(ch) Der Großbrand in einem Waldgebiet bei Kastel in der Gemeinde Nonnweiler hat sich auch Stunden nach Ausbruch des Feuers noch nicht unter Kontrolle bringen lassen. Seit der Alarmierung gegen 17.30 Uhr kämpfen mittlerweile rund 300 Einsatzkräfte aus mehreren Landkreisen des Saarlandes und aus Rheinland-Pfalz gegen die Flammen. Drei Feuerwehrleute wurden bei den Löscharbeiten leicht verletzt und zur Behandlung in Krankenhäuser gebracht.

Das Feuer war in einem Waldgebiet hinter der Kläranlage nahe der Landstraße zwischen Primstal und Kastel ausgebrochen. Angefacht durch den Wind breitete sich der Brand rasch aus und erfasste nach Angaben des saarländischen Innenministers Reinhold Jost eine Fläche von der Größe des Stausees Nonnweiler, und damit von knapp 100 Hektar. Trotz des massiven Einsatzes wandern die Flammen weiterhin den Berghang hinauf. Zwar ließ der Wind am Abend etwas nach, ein Flammenschlag ist jedoch weiterhin sichtbar.

Die dichte Rauchentwicklung war über weite Teile der Region zu sehen und führte zu zahlreichen Notrufen bei der Leitstelle. Über die Warn-App NINA wurde die Bevölkerung aufgefordert, das Gebiet zu meiden, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungs- und Klimaanlagen abzuschalten.

Neben Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis St. Wendel sind auch Waldbrandspezialisten aus dem Landkreis Merzig-Wadern sowie aus dem rheinland-pfälzischen Landkreis Birkenfeld im Einsatz. Unterstützt werden sie von Kräften des Deutschen Roten Kreuzes, der Malteser, der Polizei sowie Mitarbeitern des Saarforst-Landesbetriebs.

Aus Koblenz wurde der Polizeihubschrauber „Sperber 4“ angefordert, der mit sogenannten Big Packs Löschwasser aus dem Stausee Nonnweiler aufnimmt und über dem Brandgebiet abwirft. Da sich der Einsatz bis tief in die Nacht erstreckt, wurde zusätzlich ein nachtflugtauglicher Hubschrauber der Bundespolizei aus dem Raum Bonn alarmiert, um die Luftunterstützung auch nach Einbruch der Dunkelheit sicherzustellen - dieser konnte aber aus logistischen Gründen nicht anfliegen.

Die Landstraße 147 bleibt im Bereich der Einsatzstelle gesperrt. Eine unmittelbare Gefahr für die Bevölkerung besteht nach Angaben der Behörden derzeit nicht. Auch Evakuierungen sind bislang nicht erforderlich, da sich das Feuer ausschließlich im Waldgebiet ausbreitet. Saar-Innenminister Reinhold Jost und Landesbrandinspekteur Timo Meyer machten sich am Abend persönlich ein Bild von der Lage. Die Entwicklung wird fortlaufend bewertet.

Fahrer von Mercedes AMG überholt trotz Gegenverkehr - Audi-Fahrer muss ausweichen und prallt in entgegenkommendes Wohnmobil - Audi wird beim Zusammenprall total zerstört, dessen Fahrer erleidet lebensgefährliche Verletzungen - zweite Person wird leicht...

23. Juli 2026 - 15:54

Bundesstraße voll gesperrt - Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an

23.07.26, 15:54 Uhr

Datum: Donnerstag, 23. Juli 2026, 12:30 Uhr

Ort: B35, Illingen, Enzkreis, Baden-Württemberg

 

(ch) Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B35 zwischen Illingen und Lienzingen ist am Donnerstagmittag eine Person lebensgefährlich verletzt worden. Eine weitere Person erlitt leichte Verletzungen.

Nach derzeitigen Erkenntnissen war ein 46-jähriger Fahrer eines Mercedes gegen 12:30 Uhr von Illingen kommend in Richtung Lienzingen unterwegs. Im Bereich der Unfallstelle überholte er zwei vor ihm fahrende Fahrzeuge. Während des Überholvorgangs kam ihm ein 50-jähriger Audi-Fahrer entgegen. Dieser musste nach rechts auf den Grünstreifen ausweichen und geriet dabei ins Schleudern.

In der Folge kollidierte der Audi mit der Seite eines Wohnmobils, das zuvor von dem Mercedes überholt worden war. Die 45-jährige Fahrerin wurde hierbei leicht verletzt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Der 50-jährige Audi-Fahrer erlitt durch den Unfall lebensgefährliche Verletzungen. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

Der entstandene Sachschaden wird auf insgesamt rund 100.000 Euro geschätzt. Zur Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge muss die B35 bis vermutlich noch bis gegen 15 Uhr voll gesperrt bleiben. Die Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen zum genauen Unfallhergang übernommen.
 

Scheune, Stall und Heuschober stehen mitten im Ort in Vollbrand (on tape) - Enorme Hitze lässt Fensterscheiben bersten - Feuerwehr verhindert Ausbreitung auf Wohnhäuser - Landwirte unterstützen mit Güllefässern die Wasserversorgung

22. Juli 2026 - 2:40

Größter Brand in der Gemeinde in den letzten zehn Jahren - O-Ton von Landwirt, der Brand bemerkte und Alarm schlug

22.07.26, 02:40 Uhr

Datum: Dienstag, 21. Juli 2026, 23:00 Uhr

Ort: Ruppichteroth, Rhein-Sieg-Kreis, Nordrhein-Westfalen

 

(ch) Ein verheerender Großbrand hat am späten Dienstagabend den Ortskern von Mittelsaurenbach erschüttert. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet eine Fachwerkscheune eines landwirtschaftlichen Anwesens in Brand. Innerhalb kürzester Zeit stand das Gebäude in Vollbrand. Die Flammen griffen anschließend auf einen Stall sowie einen Heuschober über.

Der Landwirt bemerkte das Feuer und informierte umgehend seine Nachbarn. Gemeinsam gelang es ihnen noch rechtzeitig, die im Stall untergebrachten Pferde in Sicherheit zu bringen. Für mehrere Vögel in der Scheune kam jedoch jede Hilfe zu spät – sie verendeten in den Flammen. Zudem wurde ein Traktor vollständig zerstört.

Bereits auf der Anfahrt war der Feuerschein für die Einsatzkräfte weithin sichtbar. Die rund 20 mal fünf Meter große Fachwerkscheune brannte schließlich vollständig nieder. Die enorme Hitzeentwicklung war selbst an den benachbarten Wohnhäusern deutlich zu spüren: Kunststofffenster verfärbten sich, Fensterscheiben barsten.

Die Feuerwehr konzentrierte sich deshalb zunächst darauf, die umliegenden Gebäude vor einem Übergreifen der Flammen zu schützen. Die Löschwasserversorgung gestaltete sich schwierig, weshalb zahlreiche Feuerwehren aus der Umgebung zusätzlich Wasser zur Einsatzstelle transportierten. Unterstützung erhielten die Einsatzkräfte auch von Landwirten, die mit Güllefässern Löschwasser heranbrachten und so die Brandbekämpfung unterstützten.

Durch den massiven Feuerwehreinsatz konnte ein Übergreifen auf weitere Gebäude verhindert werden. Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zwei Sattelzüge kollidieren beim Spurwechsel auf der Autobahn - Beifahrertür des 40-Tonners wird abgerissen und Plane vom Auflieger aufgeschlitzt - 80 Bierkisten knallen auf die Autobahn - Bierflaschen zerschellen auf der Fahrbahn, Scherben und Bier...

21. Juli 2026 - 0:31

Stundenlange Bergungsarbeiten dauern bis tief in die Nacht - glücklicherweise keine Verletzten - Polizei hat Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen

21.07.26, 00:31 Uhr

Datum: Montag, 20. Juli 2026, seit 18:30 Uhr

Ort: A5 Offenburg, Ortenaukreis, Baden-Württemberg

 

(ch) Flaschen zerschellen auf der Autobahn, Bier läuft über die Fahrbahn und ein riesiges Scherbenfeld sorgt stundenlange Bergungsarbeiten:

Auf der A5 zwischen Appenweier und Offenburg hat eine Kollision zweier Sattelzüge am Montagabend für ein spektakuläres Trümmerfeld gesorgt.
Gegen 18:30 Uhr wollte der Fahrer eines Sattelzuges den Parkplatz Gottswald in Fahrtrichtung Süden verlassen und auf die Autobahn auffahren. Dabei kam es auf dem Beschleunigungsstreifen zur Kollision mit einem auf der rechten Fahrspur fahrenden, mit Bier beladenen Sattelzug.
Durch den Aufprall riss die Plane des Biertransporters auf der rechten Seite auf, zudem wurde die komplette Beifahrertür abgerissen. Rund 80 Bierkisten stürzten auf die Fahrbahn. Zerborstene Bierflaschen, Glasscherben und ausgelaufenes Bier bedeckten die rechte Fahrspur.
Während der mutmaßliche Unfallverursacher seine Fahrt mit nur leichten Schäden fortsetzen konnte, musste der beschädigte Biertransporter von einem Bergungsunternehmen abgeschleppt werden. Der Bergungsfachbetrieb übernahm anschließend auch die aufwendige Reinigung der Fahrbahn, die sich bis tief in die Nacht hinzog. Immerhin wurde niemand verletzt. Der Verkehr konnte über einen Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeführt werden. Der Sachschaden wird auf rund 70.000 Euro geschätzt.

 

Großer Flächenbrand bricht am späten Abend in Rheinaue aus – Feuer walzt sich durch anhaltende Trockenheit auf über 10.000 Quadratmeter Fläche voran – Büsche, Sträucher und sensible Vegetation stehen in Vollbrand – Wassermangel sorgt für für...

20. Juli 2026 - 7:49

Flammen wüteten vor Toren des Chemparks Dormagen

20.07.26, 07:49 Uhr

Datum: Sonntag, 19. Juli 2026, 23:45 Uhr

Ort: Köln-Worringen, Nordrhein-Westfalen

 

(jb) Ein Feuer im Naturschutzgebiet Rheinaue Worringen-Langel im Kölner Stadtteil Worringen hat am späten Sonntagabend einen aufwändigen Einsatz von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr gefordert. Gegen 23:45 Uhr brach das Feuer aus ungeklärter Ursache aus und breitete sich auf einer Fläche von rund 10.000 Quadratmetern aus. Die Flammen erfassten Büsche, Sträucher und die umliegende Vegetation. Aufgrund einer unzureichenden Wasserversorgung vor Ort ließen die Einsatzkräfte zwei weitere Tanklöschfahrzeuge nachalarmieren. Die Brandbekämpfung wurde mit mehreren C-Rohren und einem B-Rohr durchgeführt; wegen der starken Rauchentwicklung arbeiteten die Einsatzkräfte teilweise unter Atemschutz. Nach rund anderthalb Stunden war das Feuer unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten dauerten längere Zeit an. An dem Einsatz vor den angrenzenden Chemparks Dormagen waren die Löschgruppe Worringen der Freiwilligen Feuerwehr, die Berufsfeuerwehr Köln sowie ein Löschboot beteiligt. Die ebenfalls alarmierte Werkfeuerwehr des Chemparks Dormagen musste mit ihrem Großtanklöschfahrzeug nicht mehr eingreifen. Die anhaltende Trockenheit begünstigte die schnelle Ausbreitung des Brandes.

 

Hunderttausende feiern bei Hitzewelle in Belgien – Nach dem verheerenden Brand 2025 findet Tomorrowland 2026 mit neuer Bühne, aber ohne Feuerwerk und mit Grillverbot statt – Veranstalter investiert massiv in Sicherheit

19. Juli 2026 - 18:44

Sprecherin: „Sicherheit hat oberste Priorität“

19.07.26, 18:44 Uhr

Datum: Sonntag, 19. Juli 2026, 17:00 Uhr

Ort: Boom, Belgien, Europa

 

(th) Hunderttausende feiern am ersten Wochenende des Tomorrowland-Festivals 2026. Die Veranstaltung steht unter strengen Sicherheitsauflagen. Der Brand der Hauptbühne im Vorjahr und eine Hitzewelle erzwingen besondere Maßnahmen. So gibt es ein Grillverbot und kein Feuerwerk. Eine spektakuläre neue Hauptbühne ist das Highlight für die rund 70.000 täglichen Besucher. 
 

Die Stimmung auf dem Festivalgelände ist trotz der Umstände ausgelassen. Im Mittelpunkt steht die aufwendig gestaltete Hauptbühne. Pressesprecherin Debby Wilmsen erklärt die Besonderheit. „Wir sind wirklich glücklich, dass wir eine neue Hauptbühne haben.“ Diese habe „viele neue Visuals, neue Dekoration.“ Die Bühne ist eine Investition für mehrere Festivals und wird auch in Thailand und Brasilien zum Einsatz kommen. 
 

Der Schatten des Vorjahres schwebt über der Veranstaltung. 2025 zerstörte ein Feuer eine komplette Bühne und verursachte weitere Schäden. Die genaue Brandursache wird noch untersucht. „Wir haben eine komplette Bühne verloren, aber auch andere Dinge wurden beschädigt“, so Wilmsen. Die finanziellen Folgen sind noch nicht absehbar. „Es wird einige Zeit dauern, aber es wird auch eine Menge Geld kosten.“ 
 

Die Veranstalter haben aus dem Vorfall gelernt. Wegen der extremen Hitze in Belgien gelten für alle Events strenge Regeln. „Das Programm des Festivals wird sich nicht ändern“, sagt Wilmsen. Eine wichtige Ausnahme sei das traditionelle Feuerwerk. „Nur die Endshows werden ohne Feuerwerk stattfinden.“ Zudem ist auf dem Campingplatz das Grillen oder Kochen im eigenen Zelt verboten. 
 

Trotz aller Vorkehrungen bleibt ein Restrisiko. „Man hat immer ein Risiko, wenn man ein Festival organisiert“, betont die Sprecherin. Das Wetter und einzelne Personen seien unkalkulierbare Faktoren. Die Veranstalter versuchen jedoch, alle Risiken zu minimieren. Für sie ist klar: „Sicherheit ist unsere Priorität.“

Spezial-Einheiten aus Niedersachsen mit geländegängigen Tanklöschfahrzeugen vor Ort – Großbrand im Müritz-Nationalpark – Munition im Boden erschwert Löscharbeiten – Landkreis vermutet Brandstiftung

19. Juli 2026 - 18:04

Lage weiter angespannt – schwieriger Einsatz – Hunderte Hektar Wald vernichtet

19.07.26, 18:04 Uhr

Datum: Sonntag, 19. Juli 2026, 15:30 Uhr

Ort: Kratzeburg-Dalmsdorf, Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, Mecklenburg-Vorpommern

 

(th) Im Müritz-Nationalpark kämpfen seit Tagen Hunderte Einsatzkräfte gegen einen riesigen Waldbrand. Das Feuer nahe Granzin hat bereits rund 390 Hektar erfasst. Während die Löscharbeiten andauern, vermutet der Landrat Brandstiftung als Ursache. Spezialkräfte aus anderen Bundesländern unterstützen die schwierigen Löscharbeiten in dem munitionsbelasteten Gebiet. 
 

Die Lage im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte bleibt äußerst angespannt. Rund 300 Frauen und Männer sind unermüdlich im Einsatz. Sie bekämpfen die Flammen auf einer Fläche von fast 400 Hektar. Der Waldboden ist verkohlt. Immer wieder lodern neue Brandnester auf. Die Löscharbeiten gestalten sich durch Munitionsreste im Boden als extrem gefährlich. Die Einsatzkräfte können das Gebiet daher nicht direkt betreten.
 

Unterstützung kommt von Spezialkräften aus Niedersachsen. Der Katastrophenschutz entsandte vier geländegängige Spezialfahrzeuge. Jedes Fahrzeug ist mit vier Einsatzkräften besetzt. Diese robusten Tanklöschfahrzeuge sind für Waldbrände besonders gut geeignet. Sie fahren direkt durch das unwegsame Gelände an die Brandherde. Ihre Hauptaufgabe ist die Sicherung einer wichtigen Bahnstrecke. 
 

Von einem zentralen Bereitstellungsplatz rücken die Fahrzeuge koordiniert ab. Die Fahrt führt tief in die dichten Wälder des Nationalparks. Dort werden die Einheiten präzise eingewiesen. Sie bewässern breite Schneisen, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Der Kampf gegen das Feuer ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Eine Entwarnung gibt es weiterhin nicht.

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