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Aktualisiert: vor 1 Stunde 2 Minuten

Erst bis zu 40 Grad, dann drohen schwere Unwetter - Tropennacht ohne Abkühlung bringt unfassbare 26,4 Grad mitten in der Nacht im Südwesten (on Tape) - Sturmfront soll am Donnerstag die extreme Hitze in Deutschland vertreiben und für Chaos sorgen

30. Juli 2026 - 0:54

DWD warnt vor Sturmfront am Donnerstag - schwere Sturmböen und Gewitter sollen mit einer Kaltfront quer durch Deutschland ziehen - doch danach wartet schon die nächste Hitzewellle

29.07.26, 23:37 Uhr

Datum: Donnerstag, 30. Juli 2026, 01:02 Uhr

Ort: Kuppenheim, Landkreis Rastatt, Baden-Württemberg

 

(jb) Es steht eine turbulente Wetterlage bevor: In Kuppenheim im Kreis Rastatt im Nordschwarzwald wurde in der Nacht zum Donnerstag um 1 Uhr noch eine Temperatur von 26,4 Grad gemessen. Damit erlebte die Region eine außergewöhnlich warme Tropennacht. Am Donnerstag erreicht die aktuelle Hitzewelle ihren vorläufigen Höhepunkt. Örtlich könnten sogar die 40 Grad überschritten werden. Doch die extreme Wärme bleibt nicht lange ungestört: Im Tagesverlauf zieht eine kräftige Sturmfront quer über Deutschland. Meteorologen warnen vor schweren Sturmböen und einem markanten Wetterumschwung. Nach der Front ist die Hitze allerdings längst nicht vorbei. Bereits in den folgenden Tagen baut sich die nächste Hitzewelle auf. Vor allem im Süden werden erneut Temperaturen von deutlich über 30 Grad erwartet. Die Wetterlage bleibt damit auch in den kommenden Tagen angespannt.

 

Feuer in Restaurant breitet sich auf mehrere Fachwerkhäuser aus - Flammen erfassen mehrere Dachstühle - Feuerwehr kann wegen eingestürzter Decken nur von außen über Drehleitern löschen - Bewohner werden evakuiert und in Jugendherberge untergebracht

29. Juli 2026 - 18:14

Über 300 Einsatzkräfte vor Ort. Einsatz läuft derzeit.

29.07.26, 18:14 Uhr

Datum: Mittwoch, 29. Juli 2026, 17:30 Uhr

Ort: Lauterbach, Vogelsbergkreis, Hessen

 

(jk) In der Innenstadt von Lauterbach ist am Mittwochnachmittag ein Feuer in einem Restaurant ausgebrochen, das sich in einem Fachwerkhaus befand. Die Flammen breiteten sich im weiteren Verlauf auf angrenzende Gebäude aus. Mittlerweile sind vier Häuser von dem Brand betroffen, mehrere Dachstühle wurden vom Feuer  erfasst. Mehr als 300 Einsatzkräfte waren im Großeinsatz. Unterstützt wurden sie dabei von drei Drehleitern aus verschiedenen Landkreisen. Ein Innenangriff war nicht möglich, da bereits mehrere Decken in den betroffenen Gebäuden eingestürzt sind. Die Brandbekämpfung erfolgte daher ausschließlich von außen sowie über die Drehleitern. Die Bewohner der betroffenen Straße wurden evakuiert und in einer Jugendherberge untergebracht. Ob es Verletzte gibt, ist bislang nicht bekannt. Die Löscharbeiten dauern an.

 

 

Mutmaßlicher Kabeldieb flüchtet mit Transporter vor der Polizei - Fahrzeug kann schließlich auf der Autobahn gestoppt werden - Streifenwagen verunfallt während der Verfolgung, eine Beamtin leicht verletzt

29. Juli 2026 - 8:39

Verdächtiger sollte am Bahnhof Bonn-Duisdorf kontrolliert werden - Flucht endet erst auf der Autobahn bei Wesseling - 35-Jähriger festgenommen

29.07.26, 08:39 Uhr

Datum: Mittwoch, 29. Juli 2026, 08:39 Uhr

Ort: A555 zwischen AS Bornheim und AS Wesseling, Nordrhein-Westfalen

 

(ah) Die Kontrolle eines mutmaßlichen Kabeldiebs in Bonn führte am frühen Mittwochmorgen zu einer Verfolgungsfahrt, die erst auf der A555 bei Wesseling endete. Ersten Angaben zufolge sollte der Verdächtige am Bahnhof Bonn-Duisdorf kontrolliert werden, flüchtete jedoch mit einem Transporter, woraufhin die Polizei die Verfolgung aufnahm. Während der Fahrt kam es offenbar zu einer Kollision zwischen dem Fluchtfahrzeug und einem Streifenwagen, wodruch das Polizeifahrzeug gegen einen Laternenmast rutschte und eine Beamtin leicht verletzt wurde.

Der Transporter konnte schließlich auf der Autobahn gestoppt und der Fahrer festgenommen werden. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass weitere Verdächtige auf der Flucht sind. Die Polizei ermittelt.

 

Ehemaliges Sporthotel in Grefrath in Vollbrand - Feuerwehr im Großeinsatz

29. Juli 2026 - 7:30

Dichter Rauch dringt aus dem seit dem vergangenen Jahr leerstehenden Gebäude - Brandursache unklar

29.07.26, 07:30 Uhr

Datum: Mittwoch, 29. Juli 2026, ca. 03:30 Uhr

Ort: Grefrath, Kreis Viersen, Nordrhein-Westfalen

 

(ah) Großeinsatz für die Grefrather Feuerwehr am frühen Mittwochmorgen: In einem ehemaligen, seit dem vergangenen Jahr leerstehenden Sporthotel war ein Brand ausgebrochen und hatte sich rasch ausgeweitet, sodass das Gebäude beim Eintreffen der ersten Löschkräfte bereits im Dachbereit in Vollbrand stand. Aufwändige Löscharbeiten wurden nötig; das komplette Dach musste geöffnet werden, um versteckte Glutnester zu erreichen.

Es gelang der Feuerwehr aber schließlich, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Menschen wurden nicht verletzt. Die Brandursache ist noch unklar. Die Polizei ermittelt. Dies ist bereits der zweite größere Löscheinsatz innerhalb weniger Monate in dem "Lost Place". Erst im April war es dort zu einem Brand gekommen (siehe News-Nummer 48777).

 

Kind wird in Tempo-30-Zone von Auto frontal erfasst und lebensgefährlich verletzt - Großeinsatz zahlreicher Rettungskräfte mitten im Wohngebiet - Notfallseelsorger müssen größere Ansammlung von Angehörigen und Augenzeugen betreuen

29. Juli 2026 - 0:21

Feuerwehr und Rettungskräfte im Einsatz - Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen

29.07.26, 00:21 Uhr

Datum: Dienstag, 28. Juli 2026, 21:00 Uhr

Ort: Bad Friedrichshall - Jagstfeld, Landkreis Heilbronn, Baden-Württemberg

 

(ch) Ein schwerer Verkehrsunfall hat am Dienstagabend in Bad Friedrichshall-Jagstfeld im Landkreis Heilbronn einen stundenlangen Großeinsatz von Rettungs- und Einsatzkräften ausgelöst.

Gegen 21 Uhr wurde in der Offenauer Straße, einer Tempo-30-Zone, ein Kind von einem Auto erfasst. Nach ersten Informationen der Polizei, erlitt das Kind lebensgefährliche Verletzungen. Das Alter des Kindes war zunächst nicht bekannt. Rettungsdienst und Feuerwehr eilten mit einem Großaufgebot zur Unfallstelle. Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurde zudem ein Rettungshubschrauber alarmiert. Neben der medizinischen Versorgung entwickelte sich vor Ort ein umfangreicher Betreuungseinsatz.

Nach und nach versammelten sich rund 20 bis 30 Angehörige einer Großfamilie im Bereich der Unfallstelle. Um die Einsatzkräfte zu entlasten und eine angemessene Betreuung der Familienangehörigen sicherzustellen, wurde in einer nahegelegenen Veranstaltungshalle ein Betreuungsplatz eingerichtet. Dort kümmerten sich Notfallseelsorger sowie Sanitäts- und Betreuungskräfte um die Angehörigen. Der Einsatz zog sich über mehrere Stunden hin.

Währenddessen blieb die Offenauer Straße für die Rettungsmaßnahmen sowie die Unfallaufnahme weiträumig gesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.

 

Einfamilienhaus steht am Abend komplett in Flammen (on tape) - Frau rettet sich mit schweren Brandverletzungen aus Gebäude und muss in Spezialklinik gebracht werden - Feuerwehr löscht Vollbrand in Obergeschoss und Dachstuhl - Gebäude nach Feuer...

29. Juli 2026 - 0:04

Brandursache steht noch nicht fest - Zahlreiche Feuerwehrkräfte für Löscharbeiten am späten Abend im Einsatz

29.07.26, 00:04 Uhr

Datum: Dienstag, 28. Juli 2026, 22:00 Uhr

Ort: Sinsheim-Reihen, Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg

 

(ch) Mit schweren Verbrennungen ist eine Hausbewohnerin am Dienstagabend aus ihrem brennenden Wohnhaus entkommen. Das Gebäude ist unbewohnbar. Laut Feuerwehr brach der Brand in einem Einfamilienhaus in der Lindenstraße in Sinsheim-Reihen um kurz nach 22 Uhr aus. Die obere Etage sowie der Dachstuhl standen beim Eintreffen der ersten Kräfte bereits in Vollbrand. Die Bewohnerin habe nicht mehr gerettet werden müssen und befand sich vor dem Gebäude, berichtet ein Feuerwehsprecher. Nach notärztlicher Versorgung wurde sie per Rettungswagen in das Schwerbrandverletztenzentrum der BG Unfallklinik Ludwigshafen gebracht. Weitere Personen befanden sich nicht im Haus. Eine Gefahr für umstehende Häuser habe nicht bestanden, so der Sprecher weiter. 45 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Reihen, Steinsfurt und Sinsheim löschten den Brand. Mittels Drohne machten sich die Helfer ein Bild aus der Luft. Von einer Drehleiter aus öffneten die Wehrleute außerdem das Dach, um an Glutnester im Spitzboden des relativ neuen Gebäudes zu gelangen. Die Brandursache sowie die Höhe des Sachschadens sind noch nicht bekannt. Die Ortsdurchfahrt war während des Einsatzes längere Zeit gesperrt.

 

Baustofflager von Baufirma gerät in Brand - Meterhohe Flammen, Rauchsäule kilometerweit sichtbar

28. Juli 2026 - 8:00

Rund 80 Kräfte im Großeinsatz - Anwohner über NINA-App gewarnt - Brandursache unklar - Ein Feuerwehrmann leicht verletzt

28.07.26, 08:00 Uhr

Datum: Dienstag, 28. Juli 2026, ca. 03:45 Uhr

Ort: Bornheim-Hersel, Rhein-Sieg-Kreis, Nordrhein-Westfalen

 

(ah) Nächtlicher Großbrand am Dienstag in Bornheim-Hersel direkt an der Stadtgrenze zu Bonn: Im Baustofflager einer Baufirma war ein Brand ausgebrochen und hatte sich rasch ausgeweitet, sodass kurz darauf meterhohe Flammen und eine gewaltige Rauchsäule aus dem Areal aufstieg. Betroffen waren vor allem Container mit Gerätschaften und Bauholz.

Ein Großaufgebot an Löschkräften aus beiden Städten rückte an und ging von mehreren Seiten gegen die Flammen vor. Aufgrund des intensiven Brandgeschehens und der massiven Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung über die NINA-App gewarnt. Es gelang den Einsatzkräften, den Brand schließlich unter Kontrolle zu bringen und von einem großen Kran auf dem Gelände fernzuhalten. Ein Feuerwehrmann wurde leicht verletzt. Die Brandursache ist noch unklar. Entsprechende Ermittlungen laufen.

 

Lastwagen verliert seine Red-Bull-Ladung auf der Autobahn – hunderte Dosen verteilen sich über alle Fahrstreifen – Autobahn bei Pforzheim musste gesperrt werden – aufwendige Reinigungsarbeiten sorgen für langen Rückstau

27. Juli 2026 - 22:50

Verletzt wurde niemand - Polizei hat Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen

27.07.26, 22:50 Uhr

Datum: Montag, 27. Juli 2026, 18:00 Uhr

Ort: A8, Pforzheim, Fahrtrichtung Karlsruhe, Baden-Württemberg

 

(et) Red Bull verleiht Flügel... doch den Autofahrern im Stau, brachte das am Montagabend auf der A8 bei Pforzheim nicht viel:

Ein mit Energy-Drinks beladener Sattelzug hat am Montagabend auf der A8 zwischen Stuttgart und Karlsruhe seine Ladung verloren. Hunderte Red-Bull-Dosen verteilten sich über sämtliche Fahrstreifen und machten eine Vollsperrung der Richtungsfahrbahn Karlsruhe erforderlich.
Nach Angaben der Polizei geriet der Lastwagen gegen 18 Uhr rund einen Kilometer vor der Anschlussstelle Pforzheim-Süd in einer Kurve ins Schleudern. Dabei verrutschte die Ladung im Auflieger und brach heraus. Der Lkw selbst blieb auf den Rädern und kam kontrolliert zum Stillstand, verletzt wurde niemand.
Die unzähligen Getränkedosen bedeckten alle drei Fahrstreifen und mussten aufwendig von Einsatzkräften beseitigt werden. Die Autobahn wurde zunächst vollständig gesperrt, ehe ein Fahrstreifen freigeräumt werden konnte.
Für die abschließenden Reinigungsarbeiten musste die Polizei jedoch erneut eine Vollsperrung der Richtungsfahrbahn Karlsruhe am späten Abend einrichten. Eine Umleitung wurde über die Anschlussstelle Heimsheim vorbereitet. Es kam zu kilometerlangen Rückstaus.

 

Flächenbrand greift rasend schnell um sich - Peitschender Wind treibt Feuer über 30 Hektar Feld- und Grünfläche – Kräftezehrender Einsatz bei sommerlichen Temperaturen – Zwei Feuerwehrleute leicht verletzt – Dichte Rauchwolke sorgt für...

26. Juli 2026 - 23:29

Bis zu 200 Einsatzkräfte der Feuerwehr Mannheim, aus dem Rhein-Neckar-Kreis, dem Kreis Bergstraße und der BASF-Werksfeuerwehr kämpfen im Großeinsatz - weitere Kräfte aus benachbarten Bundesländern hinzugezogen

26.07.26, 23:29 Uhr

Datum: Sonntag, 26. Juli 2026, ab 15:00 Uhr

Ort: Mannheim, Baden-Württemberg

 

(ch) Ein verheerender Vegetationsbrand im Mannheimer Industriehafen auf der Friesenheimer Insel hat am Sonntagnachmittag zu einem länderübergreifenden Großeinsatz der Feuerwehr geführt. Gegen 15:00 Uhr brach das Feuer aus bislang unbekannter Ursache aus und breitete sich bei peitschendem Wind rasch quer durch das Areal aus. Bislang brannten rund 30 Hektar Feld-, Grün- und Waldflächen sowie ein Kompostierbereich ab. In der Spitze kämpften bis zu 200 Einsatzkräfte aus Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz – darunter Einheiten aus dem Rhein-Neckar-Kreis, dem Kreis Bergstraße sowie die BASF-Werksfeuerwehr – gegen die Flammen. Ein Übergreifen auf angrenzende Industrieanlagen verhinderten die Helfer. Die Brandbekämpfung gestaltete sich wegen des unwegsamen Geländes und der Hitzebelastung extrem aufwendig; unter anderem kam ein Radlader zum Einsatz, um brennende Komposthaufen auseinanderzuziehen. Zwei Feuerwehrleute erlitten leichte Verletzungen. Wegen der starken Rauchentwicklung sperrten die Behörden die Zufahrtsstraßen zum Industriehafen und forderten Anwohner auf, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Ein Sommerfest im angrenzenden Tierheim wurde vorsorglich abgebrochen; rund 150 Besucher verließen das Gelände unter Polizeibegleitung. Für die Tiere bestand keine Gefahr. Die Nachlöscharbeiten an hartnäckigen Glutnestern dauern voraussichtlich bis mindestens Montagfrüh an.

 

Nach Wochen der Trockenheit bringt erster Starkregen die lang ersehnte Abkühlung – In Voerde im Kreis Wesel stand der Mais kurz vor dem Vertrocknen – Landwirte bangen um ihre Ernte

26. Juli 2026 - 20:36

Weitere Gewitter und Starkregen für den Abend angekündigt

26.07.26, 20:36 Uhr

Datum: Sonntag, 26. Juli 2026, 19:00 Uhr

Ort: Voerde, Landkreis Niederrhein, Nordrhein-Westfalen

 

(th) Nach langer Dürre hat am Sonntagabend erster Starkregen den Niederrhein erreicht. Der dringend erwartete Niederschlag fiel in Voerde. Die Landwirte hoffen auf Rettung für den Mais. Dieser drohte auf den Feldern zu vertrocknen. Weitere Gewitter sind für den Abend angekündigt.

Großaufgebot an Rettern im Einsatz – Polnisches Segelboot fährt auf Buhne am Nordstrand auf und havariert – Allein an Bord befindlicher Skipper muss von Feuerwehr, DLRG und DGzRS gerettet werden

26. Juli 2026 - 20:17

Zahlreiche Urlauber werden Augenzeugen des Rettungsarbeiten

26.07.26, 20:17 Uhr

Datum: Sonntag, 26. Juli 2026, 17:50 Uhr

Ort: Norderney, Landkreis Aurich, Niedersachsen

 

(th) Ein polnischer Segler ist am Sonntagabend vor Norderney in Seenot geraten. Sein Boot war am belebten Nordstrand der Insel auf eine Buhne aufgefahren. Ein Großaufgebot von Rettungskräften brachte den Mann sicher an Land. Er wurde zur Kontrolle einem Rettungsdienst übergeben. Zahlreiche Urlauber verfolgten den dramatischen Einsatz am Strand. Die Ursache für die Havarie ist noch unklar. 
 

Ein Großaufgebot von Feuerwehr, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) eilte zur Unfallstelle. Die Einsatzkräfte sicherten das in der Brandung liegende Boot. Der Skipper, der sich allein an Bord befand, konnte wohlbehalten gerettet werden. Vom Strand aus beobachteten viele Schaulustige die schwierigen Rettungsarbeiten. 
 

Ob der gerettete Segler Verletzungen erlitten hat, ist derzeit nicht bekannt. Er wurde vorsorglich vom Rettungsdienst versorgt. Unklarheit herrscht auch über die Höhe des Schadens am Segelboot. Die Bergung des Schiffes gestaltet sich als schwierig. Das nächste Hochwasser wird erst in den späten Abendstunden gegen 22:30 Uhr erwartet. Dies ist rund vier Stunden nach der Havarie.

Großeinsatz für die Feuerwehr in Osthessen: Maschine fängt bei Erntearbeiten Feuer und setzt drei Hektar Stoppelfeld und Wald in Brand – Starke Winde fachen Flammen an – Eine Feuerwehrfrau bei Löscharbeiten verletzt

26. Juli 2026 - 19:19

Grenzübergreifender Einsatz: Kräfte aus Bayern unterstützen in Hessen – Große Trockenheit

26.07.26, 19:19 Uhr

Datum: Sonntag, 26. Juli 2026, 17:40 Uhr

Ort: Ebersburg, Landkreis Fulda, Hessen

 

(th) Ein Feuer an einer Ballenpresse hat am Sonntag einen Großeinsatz ausgelöst. Bei Ebersburg im Landkreis Fulda griff der Brand auf ein drei Hektar großes Feld über. Auch ein Waldstück war betroffen. 83 Einsatzkräfte kämpften gegen die Flammen. Eine Feuerwehrfrau wurde bei dem Einsatz verletzt. 
 

Die Feuerwehr Ebersburg wurde zu einer brennenden Ballenpresse alarmiert. Vor Ort eskalierte die Lage jedoch schnell. Starke Windböen fachten die Flammen an. Das Feuer breitete sich auf einen angrenzenden Waldstreifen aus. „Die Löschmaßnahmen konzentrierten sich erstmal auf die Bekämpfung im Wald“, so David Hasenauer. Hasenauer ist stellvertretender Kreisbrandinspektor. Die Brandausbreitung sollte verhindert werden. 
 

Später kamen weitere Kräfte aus Motten, Kothen, Hilders und Hünfeld hinzu. Erst dann wurde die Ballenpresse selbst gelöscht. Der Einsatz war für die Helfer extrem belastend. Temperaturen um 30 Grad, Rauch und Staub erschwerten die Arbeit. „Die Einsatzkräfte mussten mit FFP2-Schutzmasken vorgehen, teilweise mit Atemschutz“, sagte Hasenauer. 
 

Die Trockenheit verschärft die Situation im Landkreis Fulda erheblich. „Wir haben die zweithöchste Waldbrandstufe“, erklärte Hasenauer. Seit Wochen gibt es kaum Regen. Die Feuerwehren im Kreis sind stark gefordert. Einsätze in Großenlüder und Nüstal gab es bereits. Am Nachmittag war das Feuer unter Kontrolle. Der Blick auf die nächsten Tage bereitet jedoch Sorgen. Es ist kein Regen in Sicht.

Drohnen-Flug über die zerstörten Wälder – 170 Häuser in neuer einer Ortschaft zerstört – Gigantischer Waldbrand am Sonntagnachmittag zerstört riesige Waldflächen – Gewaltige Rauchschwaden am Horizont – Flammenwalze zerstört Häuser in Le Porge –...

26. Juli 2026 - 16:39

Feuerwehr kämpft weiter gegen die Flammen bei Bordeaux – Anwohner unter Schock: „Eine unglaubliche Katastrophe“

26.07.26, 16:39 Uhr

Datum: Sonntag, 26. Juli 2026, 16:39 Uhr

Ort: Le Temple und Le Porge, Bordeaux, Frankreich, Europa

 

(th) Der Blick mit der Drohne zeigt: Am Horizont stehen riesige Rauchschwaden. Sie sind kilometerweit zu sehen. Die Einsatzkräfte legen Schneisen in den Wald. So wollen sie die Flammen aufhalten. Zurück bleiben große verbrannte Flächen. Die Löscharbeiten dauern weiter an. 

 

Stark betroffen in der Region Bordeaux sind die Ortschaften Le Temple und Le Porge. Hunderte Feuerwehrleute sind im pausenlosen Einsatz. Sie kämpfen gegen ein gewaltiges Flammenmeer. Das Feuer hat bereits riesige Waldflächen vernichtet. In Le Porge wurden zahlreiche Häuser zerstört. Viele Menschen haben alles verloren. Die Brandursache ist noch unklar. 
 

Am Horizont stehen riesige Rauchschwaden. Sie sind kilometerweit zu sehen. „Es ist schrecklich, mein Heimatdorf brennen zu sehen“, sagt Anwohner Adam Courcelles. Die Flammen fressen sich unaufhaltsam durch die trockenen Wälder. Starker Wind erschwert die Löscharbeiten erheblich. „Der Wind facht das Feuer immer wieder an“, berichtet der Anwohner Jean Bernhard. Die Einsatzkräfte legen Schneisen in den Wald. So versuchen sie, die Flammen aufzuhalten. 
 

Zurück bleiben große verbrannte Flächen und Zerstörung. „Aktuell sollen allein hier 170 Häuser verbrannt sein“, schätzt Bernhard die Lage ein. Viele Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Sie werden in Notunterkünften untergebracht. Die Verzweiflung ist groß. „Ich habe unkontrollierbare Weinkrämpfe. Es ist die Traurigkeit“, sagt Bernhard. Für die Region ist es auch eine wirtschaftliche Katastrophe. „Für die Geschäfte ist die Saison beendet“, so Courcelles. Die Löscharbeiten dauern an. Ein Ende der Katastrophe ist nicht in Sicht.

Bundespolizei startet nach mutmaßlichem CSD-Anschlag in Berlin massive Ausreisekontrollen an der dänischen Grenze – A7 kurz vor dem Grenzübergang Handewitt auf eine einzige Spur verengt – Schwer bewaffnete Beamte leiten verdächtige Fahrzeuge auf den...

26. Juli 2026 - 12:19

Intensive Polizeimaßnahmen führen zu kilometerlangen Staus auf der A7 Richtung Norden

26.07.26, 12:19 Uhr

Datum: Sonntag, 26. Juli 2026, 10:30 Uhr

Ort: A7 bei Handewitt, Landkreis Schleswig-Flensburg, Schleswig-Holstein

 

(jb) Auf der Suche nach dem Tatverdächtigen des mutmaßlichen Anschlags beim Christopher Street Day (CSD) in Berlin hat die Bundespolizei an der Grenze zu Dänemark intensive Ausreisekontrollen gestartet. Auf der Autobahn 7 verengten die Einsatzkräfte den Verkehr kurz vor dem Grenzübergang bei Handewitt auf eine Spur. Verdächtige Fahrzeuge werden auf den Seitenstreifen umgeleitet und von schwer bewaffneten Beamten kontrolliert. Durch die Fahndungsmaßnahmen bildete sich auf der A 7 in Richtung Dänemark ein Stau von mehreren Kilometern Länge. Die Maßnahmen sind Teil der bundesweiten Fahndung nach dem flüchtigen Tatverdächtigen Abdul B.

 

Feuerwalze in Südwestfrankreich rückt bis auf 30 Kilometer an die Großstadt Bordeaux heran – Dichte Rauchwolke zieht über 50 Kilometer weit ins Umland – Seit fünf Tagen wütender Großbrand vernichtet über 40.000 Hektar Wald – Regierende entsenden 500...

26. Juli 2026 - 11:59

Militär patrouilliert in verlassenen Ortschaften gegen Plünderer – Feuerwehr richtet Hauptquartier in evakuiertem Ort ein

26.07.26, 11:59 Uhr

Datum: Sonntag, 26. Juli 2026

Ort: Bordeaux, Frankreich, Europa

 

(jb) Die verheerenden Waldbrände in Südwestfrankreich und Spanien breiten sich weiter unkontrolliert aus und bedrohen zunehmend die Großstadt Bordeaux. In der Region Gironde steht die Flammenfront derzeit rund 30 Kilometer vor den Toren der Stadt. Eine dichte Rauchwolke verteilt sich bis zu 50 Kilometer weit im Umland. Bislang wurden in dem seit fünf Tagen wütenden Feuer über 40.000 Hektar Wald vernichtet – eine Fläche von der Größe Wiens. Zur Verstärkung der Einsatzkräfte entsandte die französische Regierung 500 weitere Soldaten sowie ein Militärflugzeug vom Typ A400M. Mehr als 260.000 Menschen wurden bislang vor den Flammen in Sicherheit gebracht. Ortschaften wie Sainte-Hélène glichen nach vollständigen Evakuierungen Geisterstädten. Bevor Anwohner ihre Häuser verlassen haben, wässerten sie die Grasflächen in ihren Gärten. Wo das nicht geschehen ist, hilft die Feuerwehr nach. Das Militär bewacht die verlassenen Wohngebiete auch tagsüber, um Plünderungen zu verhindern. Die Feuerwehr nutzt den geräumten Ort als Basis zur Koordinierung der weiteren Einsätze in der Umgebung.

 

Audi-Fahrer prallt an Ausleitung für gesperrte Autobahn 46 in Absperrwagen - Schildertafel massiv deformiert und hundert Meter weit geschleudert - Unfallfahrer in deformiertem Wagen eingeschlossen und schwer verletzt - A46 nach heftigem Crash mit...

26. Juli 2026 - 11:14

Zweite Vollsperrung wegen Unfall sorgt für lange Rückstaus - Sperrung war ursprünglich eingerichtet worden, weil Fahrbahn saniert werden sollte

26.07.26, 11:14 Uhr

Datum: Sonntag, 26. Juli 2026, 07:30 Uhr

Ort: A46 bei Wuppertal, Nordrhein-Westfalen

 

(jb) Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn 46 hat am Sonntagmorgen in Wuppertal zu einer Vollsperrung in Fahrtrichtung Dortmund geführt. Zwischen den Anschlussstellen Elberfeld und Barmen prallte der Fahrer eines hochmotorisierten Audi kurz vor Beginn einer baustellenbedingten Sperrung in einen Verkehrsabsicherungsanhänger. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Anhänger samt Zugfahrzeug beschädigt, während der Pkw mehrere hundert Meter weiter abgewiesen wurde und im Frontbereich massiv deformiert zum Stehen kam. Der Fahrer wurde im Fahrzeug eingeklemmt. Zur Befreiung des Verletzten trennte die Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät die Türen sowie die B-Säule auf der Fahrerseite ab. Nach der patientenschonenden Rettung transportierte der Rettungsdienst den Mann in eine Klinik. Einsatzkräfte streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab. Die A46 blieb während der Rettungs- und Bergungsarbeiten in Richtung Dortmund voll gesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Die ursprüngloche Vollsperrung war eingerichtet worden, weil auf der A46 die Fahrbahn erneuert werden sollte.

 

Ermittlungen nach tödlicher Amokfahrt laufen auf Hochtouren – Tatfahrzeug wird am Morgen akribisch von Spurensicherung untersucht – Öffentliche Großfahndung nach dem Tatverdächtigen Abdul B. ausgerufen – In Berlin geborener Islamist soll Kontakte zur...

26. Juli 2026 - 10:48

Zeugen berichten von Messer-Attacken auf Passanten während der Flucht – CSD-Veranstalter sagen alle Folgeveranstaltungen ersatzlos ab

26.07.26, 10:48 Uhr

Datum: Sonntag, 26. Juli 2026, 09:00 Uhr

Ort: Berlin

 

(jb) Nach der mutmaßlichen Amokfahrt am Rande des Christopher Street Days (CSD) in Berlin laufen die Ermittlungen zu den Hintergründen auf Hochtouren. Das Tatauto, ein von der Fahrbahn abgekommener weißer Transporter, steht weiterhin verunglückt an einem Baum im Tiergarten und wird von Spurensicherern untersucht. Am Tatort legten Trauernde erste Blumen nieder. Die Polizei fahndet unterdessen öffentlich nach dem tatverdächtigen Abdul B. Der in Berlin geborene Deutsche mit libanesischem Migrationshintergrund wird der islamistischen Szene zugerechnet und soll Verbindungen zur Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) haben. Nach Ermittlerangaben hatte er den Mietwagen selbst angemietet und war erst im Mai aus dem Jugendarrest entlassen worden. Einsatzkräfte durchsuchten die Elternwohnung des Tatverdächtigen im Stadtteil Schöneberg. Bei der Tat am Samstagabend verstarb eine Frau noch an der Unfallstelle; mindestens 16 weitere Menschen wurden verletzt, drei von ihnen lebensgefährlich. Die Ermittler prüfen zudem Angaben von Zeugen, wonach der Täter nach dem Aufprall flüchtete und Passanten mit einer Stichwaffe attackierte. Ob Komplizen beteiligt waren, bleibt unklar. Die CSD-Veranstalter sagten alle für Sonntag geplanten Folgeveranstaltungen ersatzlos ab.

 

Verheerende Waldbrände in Frankreich und Spanien seit Tagen außer Kontrolle – Katastrophenschutzorganisation @fire schlägt wegen extremer Bedingungen Alarm – Enorme Hitze, unwegsames Gelände und rasche Windwechsel machen Löschangriffe am Boden...

26. Juli 2026 - 9:21

Spezialisierte deutsche Hilfskräfte stehen in ständiger Bereitschaft für internationale Nothilfe

26.07.26, 09:21 Uhr

Datum: Sonntag, 26. Juli 2026, 10:00 Uhr

Ort: Osnabrück, Niedersachsen

 

(jb) Angesichts der schweren Waldbrände im Süden Europas hat die Katastrophenschutzorganisation @fire auf die extremen Herausforderungen bei den Löscharbeiten in Südeuropa hingewiesen. Insbesondere in Frankreich und Spanien kämpfen Einsatzkräfte seit Tagen gegen unkontrollierte Brände, die durch anhaltende Trockenheit und drehende Winde begünstigt werden. Jan Südmersen, Vorsitzender und Mitbegründer von @fire, kennt die Bedingungen in den betroffenen Regionen aus eigenen Einsätzen. Der Waldbrandexperte aus Osnabrück geht auf die Besonderheiten solcher Großlagen ein: Neben der extremen Hitze und dem unwegsamen Gelände erschweren rasche Windwechsel und die Ausdehnung der Feuer die Löschmaßnahmen am Boden und aus der Luft. Die Brände in den beliebten Urlaubsregionen Südfrankreichs und Spaniens stoßen auch in Deutschland auf große Resonanz. Hilfsorganisationen wie @fire stehen in engem Austausch mit den internationalen Behörden, um bei Bedarf mit spezialisierten Kräften und Ausrüstung zu unterstützen.

 

Rund 300 Quadratmeter großer Carport steht bei Ankunft der Feuerwehr in Vollbrand – Feuerschein und dichter Qualm bereits aus der Ferne sichtbar – Photovoltaikanlage auf Dach und mehrere abgestellte Fahrzeuge durch Feuer zerstört – Einsatzkräfte...

26. Juli 2026 - 9:13

Mehrere Löschzüge waren stundenlang vor Ort im Einsatz – verletzt wurde niemand

26.07.26, 09:13 Uhr

Datum: Sonntag, 26. Juli 2026, 03:00 Uhr

Ort: Viersen-Süchteln, Nordrhein-Westfalen

 

(jb) Ein Feuer in einem rund 300 Quadratmeter großen Carport hat am frühen Sonntagmorgen einen aufwendigen Feuwehreinsatz im Viersener Ortsteil Süchteln ausgelöst. Gegen 3:06 Uhr wurden die ersten Einsatzkräfte in die Straße Steeghütterweg alarmiert. Bereits auf der Anfahrt waren Feuerschein und eine starke Rauchentwicklung sichtbar. Vor Ort stand die gesamte Unterstandsfläche in Vollbrand. Auf dem Dach installierte Photovoltaikelemente sowie mehrere im Carport abgestellte Fahrzeuge, die durch das Feuer in Mitleidenschaft gezogen wurden, erschwerten die Löscharbeiten. Aufgrund der schwierigen Wasserversorgung verlegten die Einsatzkräfte mehrere hundert Meter Schlauchleitung und richteten einen Pendelverkehr mit Löschfahrzeugen ein. Neben den Löschzügen Süchteln und Hauptwache Viersen kamen die Löschzüge Clörath und Anrath sowie weitere Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Viersen zum Einsatz. Durch den massiven Kräfteeinsatz verhinderten die Helfer ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Gebäude. Zur Brandursache und zur Schadenshöhe machte die Feuerwehr zunächst keine Angaben; die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

 

Waldfläche am steilen Hang oberhalb von Oppenau brennt in der Nacht auf über 3.000 Quadratmetern - Jugendliche zündelten bei höchster Waldbrandstufe mit Feuerwerkskörpern und setzen den Wald in Flammen - über 200 Einsatzkräfte kämpfen in der Nacht...

26. Juli 2026 - 2:49

Die Jugendlichen wurden von der Polizei gefasst - Feuerwehrkräfte und Bergwacht im Großeinsatz - Bürgermeister spricht von grenzenloser Fahrlässigkeit der Jugendlichen bei der derzeitigen extremen Trockenheit

26.07.26, 02:49 Uhr

Datum: Sonntag, 26. Juli 2026, 02:49 Uhr

Ort: Oppenau, Ortenaukreis, Baden-Württemberg

 

(jb) Ein leichtsinniger Umgang mit Feuerwerk während der anhaltend hohen Waldbrandgefahr hat in der Nacht zu Sonntag einen folgenschweren Waldbrand in Oppenau ausgelöst: In einem steilen und nur schwer zugänglichen Gebiet oberhalb der Stadt breiteten sich die Flammen innerhalb kurzer Zeit auf mehr als 3.000 Quadratmeter aus. Stundenlang kämpften die Einsatzkräfte in der Nacht gegen das Feuer.

Gegen 22:30 Uhr gingen die ersten Notrufe ein. Betroffen war ein Waldstück im Bereich der Kletthütte oberhalb von Oppenau in steiler Hanglage am Schlossgrundweg. Nach ersten Schätzungen standen mehr als 3.000 Quadratmeter Waldfläche in Flammen.
Bereits kurz nach Brandausbruch rückte ein Großaufgebot mehrerer Feuerwehren aus der gesamten Region an. Über 200 Einsatzkräfte waren im Einsatz. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte von zahlreichen Streifenwagenbesatzungen der Polizei, der Bergwacht sowie DRK-Bereitschaften und Sanitätszügen. Aufgrund des schwer zugänglichen Geländes gestalteten sich die Löscharbeiten besonders schwierig. Das Feuer breitete sich in der trockenen Vegetation rasch aus und erforderte einen massiven Kräfteeinsatz.
,,Jugendliche zündeten Feuerwerkskörper und setzen dadurch die Waldfläche in Brand. Bei der aktuellen Waldbrandstufe ist das eine grenzenlose Fahrlässigkeit", so Uwe Gaiser, Bürgermeister der Stadt Oppenau in der Nacht. Die Polizei konnte die Jugendlichen inzwischen feststellen. Die polizeilichen Ermittlungen wurden eingeleitet.
Zur Unterstützung der Einsatzmaßnahmen befand sich zeitweise auch ein Polizeihubschrauber im Einsatzgebiet, um die Lage aus der Luft zu überwachen und die Einsatzleitung zu unterstützen.
Der Brand führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Sowohl im Stadtgebiet von Oppenau als auch im Bereich der Straßburger Straße (B 28) kam es zu Sperrungen und Einschränkungen. Die Polizei forderte die Bevölkerung auf, den Bereich weiträumig zu meiden und den Anweisungen der Einsatzkräfte unbedingt Folge zu leisten.
Die umfangreichen Löscharbeiten zogen sich bis in die frühen Morgenstunden und dauerten die gesamte Nacht an. Zur Brandursache sowie zur Höhe des entstandenen Schadens lagen zunächst keine weiteren Informationen vor. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

 

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