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Meterhohe Flammen schlagen aus Lagerhalle – Explosionen von Gasflaschen erschweren Löscharbeiten – 100 Retter im Großeinsatz – Massive Rauchwolke behindert Sicht auf A59 – Polizei nimmt aggressiven Gaffer in Gewahrsam – Halle mitsamt Fahrzeugen...
Brandermittler und Wasserbehörde haben Untersuchungen am Tatort aufgenommen
01.02.26, 10:02 Uhr
Datum: Sonntag, 01. Februar 2026, 00:30 Uhr
Ort: Sank Augustin, Nordrhein-Westfalen
(jb) Ein nächtlicher Garagenpark-Brand in Sankt Augustin-Menden hat sich in der Nacht zu Sonntag zu einem massiven Einsatz ausgeweitet. Gegen 00:30 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr zur Ladestraße gerufen. Was als Routineeinsatz begann, entwickelte sich binnen Minuten zu einem ausgedehnten Lagerhallenbrand, der über 100 Einsatzkräfte bis weit in den Sonntagmorgen forderte. Beim Eintreffen der ersten Kräfte schlugen meterhohe Flammen aus dem mehrere hundert Quadratmeter großen Objekt. In der Halle gelagerte Möbel, Gegenstände und mindestens zwei Fahrzeuge wurden vollständig zerstört. Zeitweise erschwerten kleine Explosionen und Verpuffungen – vermutlich durch berstende Gasflaschen – die Löscharbeiten. Die Feuerwehr griff das Feuer von mehreren Seiten sowie über eine Drehleiter an, während eine Drohne mit Wärmebildkamera die Glutnester aus der Luft lokalisierte. Die enorme Rauchentwicklung sorgte für weiträumige Behinderungen: Die Autobahnpolizei musste Autofahrer auf der A59 zwischen den Dreiecken Bonn-Nordost und Sankt Augustin-West vor massiven Sichtbehinderungen warnen. Auch die Verbindungsstraße zwischen Meindorf und Menden wurde zeitweise voll gesperrt, wovon auch der Busverkehr betroffen war. Für Unruhe sorgten Schaulustige und besorgte Mieter der Hallenabschnitte, welche die Absperrungen missachteten. Die Polizei musste mehrfach intervenieren und eine Person sogar in Gewahrsam nehmen. Während Experten des LANUK und der Wasserbehörde vor Ort Messungen durchführten, übernahm die Polizei die Ermittlungen zur bislang ungeklärten Brandursache. Die Halle ist vollständig niedergebrannt.
Eine Tote, vier Schwerverletzte, weitere Leichtverletzte – Ursache für Bus-Unfall unklar
Polizei und Gutachter ermitteln
31.01.26, 18:34 Uhr
Datum: Samstag, 31. Januar 2026, 15:00 Uhr
Ort: München-Trudering, Bayern
(th) Schrecklicher Unfall im Stadtteil Trudering. Am Samstagnachmittag krachte ein Linienbus in ein Gebäude. Ein 13-jähriges Mädchen starb noch an der Unfallstelle. Sechs weitere Menschen wurden verletzt, vier von ihnen schwer. Die Stadt steht unter Schock.
Das Drama spielte sich kurz vor 15 Uhr in der Feldbergstraße ab. "Nach jetzigem Stand ist hier die Feldbergstraße entlang gefahren und noch wissen wir nicht den Unfallgrund", so Polizeisprecher Peter Werthmann. Aus noch völlig ungeklärter Ursache verlor der Fahrer des Busses der Linie 194 die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Bus kam von der Fahrbahn ab, durchbrach eine Hecke und prallte gegen die massive Außenmauer eines Gebäudes der Stadtwerke. Die Wucht des Aufpralls war gewaltig. Die gesamte Front des Busses wurde eingedrückt, die Windschutzscheibe zerbarst in tausend Teile.
Für eine 13-jährige Schülerin kam jede Hilfe zu spät. Sie wurde durch die Kollision im Wrack eingeklemmt und erlitt schwerste Verletzungen. Rettungskräfte konnten nichts mehr für sie tun, sie starb noch an der Unfallstelle. "Leider Gottes wurde eine Person, ein 13-jähriges Mädchen, lebensgefährlich verletzt und ist leider verstorben", so Werthmann.
Die Bilanz der Verletzten ist dramatisch. "Wir haben jetzt aktuell den Stand, dass vier Personen schwer verletzt wurden, zwei Personen wurden leicht verletzt", bestätigt der Polizeisprecher. Unter den Schwerverletzten ist auch der 38-jährige Busfahrer mit griechischer Staatsangehörigkeit. Er kam, wie die anderen Verletzten, in eine Klinik.
Unmittelbar nach dem Unglück wurde Großalarm ausgelöst. Ein Großaufgebot von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten eilte zum Unfallort. Über 70 Einsatzkräfte waren vor Ort. Um das tödlich verunglückte Mädchen aus dem zerstörten Bus zu bergen, musste die Feuerwehr schweres technisches Gerät einsetzen. Spezialisten des Kriseninterventionsteams kümmerten sich um Opfer, Zeugen und Angehörige.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Im Mittelpunkt steht die Frage, warum der Bus von der Straße abkam. Ein Hauptaugenmerk der Ermittler liegt auf dem Gesundheitszustand des Fahrers. Es wird geprüft, ob ein internistischer Notfall zum Kontrollverlust geführt haben könnte. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft untersucht ein Gutachter das Wrack und die Unfallstelle. Die Feldbergstraße blieb bis in die Nacht hinein gesperrt.
Räumfahrzeug gerät bei winterlichen Straßenverhältnissen auf der B101 ins Schleudern und stürzt auf die Seite - Mehrere Tonnen Streugut geraten auf die Fahrbahn
Fahrer verletzt ins Krankenhaus - Bundesstraße in Richtung Ludwigsfelde voll gesperrt
30.01.26, 13:47 Uhr
Datum: Freitag, 30. Januar 2026, ca. 11:00 Uhr
Ort: B101 bei Großheide, Landkreis Teltow-Fläming, Brandenburg
(ah) So ein Unfall ist wirklich nur im Winter denkbar: Auf der B101 bei Großheide im Landkreis Teltow-Fläming ist am Freitagvormittag ein Räumfahrzeug bei winterlichen Straßenverhältnissen ins Schleudern geraten und auf die Seite gestürzt, wodurch sich mehrere Tonnen Streugut auf der Fahrbahn verteilten. Der Fahrer wurde bei dem Unfall verletzt, konnte sich jedoch mithilfe von Ersthelfern selbst aus dem Fahrzeug befreien. Er wurde nach der Erstversorgung vor Ort in ein Krankenhaus gebracht.
Aufgrund der Aufräum- , Reinigungs- und Bergugsarbeiten musste die Bundesstraße in Richtung Ludwigsfelde zeitweise voll gesperrt werden. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.
Schnee hat Norderney weiter fest im Griff - Strand und Promenade mit weißer Decke überzogen
Ungewöhnlicher Anblick dürfte noch einige Tage bestehen bleibn, Prognosen sagen Temperaturen deutlich under dem Gefrierpunkt voraus
30.01.26, 13:33 Uhr
Datum: Freitag, 30. Januar 2026, ca. 12:00 Uhr
Ort: Norderney, Niedersachsen
(ah) Schmuddelwetter mit Sturm, Regen und unangenehmen Temperaturen ist man im Nordwesten zwar gewohnrt, aber länger liegenbleibender Schnee und immer neue Schneefälle sind dann doch eher die Ausnahme. Die derzeitige Wetterlage ist aber nun einmal so, wie sie ist und Insulaner und Urlaber können "ihre" Insel daher in einem ungewöhnten Gewand genießen. Und dies wohl auch noch etwas so bleiben: Temperaturen deutlich über Null sind laut Prognosen in den nächsten Tagen nicht zu erwarten, am Wochenende soll es sogar noch weitaus deutlicher unter den Gefrierpunkt gehen.
Mehrere Fahrzeuge kollidieren auf der A560 - Möglicherweise löst misslungener Fahrstreifenwechsel Kettenreaktion aus - Taxi fängt nach Kollision Feuer, welches Polizisten mit beherztem Feuerlöscher-Einsatz noch rechtzeitig bekämpfen können - Insgesamt...
Autobahn komplett gesperrt - Insgesamt vier Autos in Unfall verwickelt
30.01.26, 01:57 Uhr
Datum: Donnerstag, 29. Januar 2026, 22:15 Uhr
Ort: A560 bei St. Augustin, Rhein-Sieg-Kreis, Nordrhein-Westfalen
(ch) Ein möglicherweise misslungener Fahrstreifenwechsel löste am späten Abend auf der A560 eine Kettenreaktion aus, die drei völlig zerstörte Fahrzeuge sowie sechs Verletzte zur Folge hatte. Auf Höhe der Anschlussstelle St. Augustin-Niederpleis war ein VW ID.3 mit einem nachfolgenden VW EOS kollidiert. Beide Autos schleuderten über die Autobahn, ein Großraumtaxi konnte nicht mehr bremsen und prallte in die Unfallstelle. Sowohl dieses Fahrzeug als auch der VW ID.3 landeten im Anschluss in der Leitplanke. Ein viertes Auto wurde ebenfalls in den Unfall involviert. Dessen Fahrer konnte den Wagen sicher auf dem Standstreifen stoppen.
Während sich die insgesamt acht Beteiligten von dem ersten Schrecken versuchten zu erholen, fing das Taxi aufgrund seiner Schäden plötzlich Feuer. Glücklicherweise war rasch eine erste Streifenwagenbesatzung vor Ort, die mittels Feuerlöscher den Brand bekämpfte. Die wenig später eintreffende Feuerwehr übernahm die Nachlöscharbeiten. Aufgrund der großen Zahl an Betroffenen löste der Rettungsdienst Großalarm aus. Mehrere Rettungswagen und Notärzte eilten auf die mittlerweile vollgesperrte A560. Letztlich mussten sie sechs Verletzte – drei leicht und drei mittelschwere, versorgen. Die drei Autos haben nur noch Schrottwert und wurden völlig zerstört.
Wie genau der Unfall sich ereignen konnte, versucht nun die Polizei herauszufinden. Augenscheinlich löste ein Fahrstreifenwechsel die Unglücksserie aus, wobei das die weiteren polizeilichen Ermittlungen noch ergeben müssen.
Gerissenes Tragseil sorgt für kompletten Stromausfall der Oberleitungen am Karlsruher Hauptbahnhof - Züge stehen still - ICE mit 150 Fahrgästen kommt auf freier Strecke zum Stehen und muss abgeschleppt werden - zahlreiche Fahrgäste stranden am...
Fahrgäste berichten vor Ort: ,,Wir warten hier nun seit 3 Stunden“ - ,,Im ICE war eine schwangere Frau mit gesundheitlichen Problemen, da war dann Chaos“ - ,,Meine Eltern fahren nun 90 Kilometer mit dem Auto hier nach Karlsruhe um mich abzuholen“ - Zahlreiche Zugverbindungen fallen aus - Reparaturmaßnahmen dauerten an - Stromversorgung konnte nach und nach wiederhergestellt werden
30.01.26, 00:20 Uhr
Datum: Donnerstag, 29. Januar 2026, seit 20:10 Uhr
Ort: Karlsruhe, Baden-Württemberg
(ch) Bahn-Chaos in Karlsruhe: Am Donnerstagabend ist es am Karlsruher Hauptbahnhof zu erheblichen Störungen im Bahnverkehr gekommen.
Um kurz nach 20 Uhr war ein Tragseil an einer Oberleitung gerissen und führte zu einem vollständigen Stromausfall der Oberleitungen am Hauptbahnhof. In der Folge kam der Zugverkehr im gesamten Bahnhof sowie im umliegenden Streckenbereich weitgehend zum Erliegen.
Mehrere Züge blieben sowohl im Hauptbahnhof als auch auf den Zufahrtsstrecken stehen.
Laut Deutscher Bahn konnten aufgrund des Stromausfalls zwei ICE-Züge nicht in den Karlsruher Bahnhof einfahren. Einer der beiden Fernverkehrszüge habe nicht weiterfahren können und wurde abgeschleppt. Die rund 170 Fahrgäste an Bord mussten den Zug verlassen und auf den Regionalverkehr umsteigen.
Im Hauptbahnhof sammelten sich im Laufe des Abends zahlreiche gestrandete Reisende. Viele Fahrgäste warteten auf Informationen zur Weiterfahrt oder suchten nach alternativen Reisemöglichkeiten. Mehrere Zugverbindungen im Nah- und Fernverkehr fielen vollständig aus, weitere verspäteten sich erheblich.
,,Wir warten hier seit drei Stunden - wir fahren jetzt mit dem Taxi nach Hause“, erzählt eine Frau. Ein anderer Passant erzählt von wilden Szenen im steckengebliebenen ICE: ,,Eine schwangere Frau war unter den Fahrgästen und ihr ging es nicht gut. Die anderen Fahrgäste waren sauer über den stundenlangen Stillstand. Meine Eltern kommen jetzt 90 Kilometer nach Karlsruhe gefahren mit dem Auto um mich abzuholen“, erzählte er.
Erst im Laufe des späten Abends konnte nacheinander die Stromversorgung überbrückt und die Gleise wieder freigegeben werden. Lediglich das betroffene Gleis blieb bis nach Abschluss der Reparaturarbeiten gegen Mitternacht gesperrt.
Kleintransporter und mit mehreren Personen besetztes Auto kollidieren frontal auf Bundesstraße - Vier Personen teils schwer verletzt, für einen weiteren Insassen kommt jede Hilfe zu spät
Gutachter soll Unfallursache herausfinden – Fahrbahn zur Unfallzeit feucht, Temperaturen um den Gefrierpunkt
29.01.26, 23:18 Uhr
Datum: Donnerstag, 29. Januar 2026, 19:00 Uhr
Ort: Bausendorf, Landkreis Bernkastel-Wittlich, Rheinland-Pfalz
(ch) Auf der Bundesstraße 49 zwischen Bausendorf und Wittlich-Neuerburg ist es am Donnerstagabend zu einem schweren Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen geriet ein mit mehreren Personen besetztes Auto in einer Kurve aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrspur und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Kleintransporter. Die Straße war zum Unfallzeitpunkt feucht, die Außentemperatur lag bei etwa null Grad. Zudem hatte der Deutscher Wetterdienst bereits im Vorfeld vor möglicher Glätte gewarnt.
Zunächst war von fünf Verletzten die Rede. Im weiteren Verlauf der Rettungsmaßnahmen stellte sich jedoch heraus, dass eine Person ihren schweren Verletzungen erlag. Die übrigen Beteiligten wurden teils schwer verletzt in umliegende Krankenhäuser gebracht. Aufgrund der Schwere des Unfalls ordnete die Staatsanwaltschaft die Erstellung eines Unfallgutachtens an. Die B49 ist weiterhin vollständig gesperrt, eine Umleitung wurde eingerichtet. Die Sperrung wird voraussichtlich noch mehrere Stunden andauern. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache laufen.
Autos rutschen auf schneebedeckter Fahrbahn in Freudenstadt - Lastwagen geriet auf schneeglatter Bundesstraße in den Seitenstreifen und fährt sich in Schräglage im Schneematsch fest - Polizei vermeldet weitere witterungsbedingte Unfälle in der Nacht -...
Deutscher Wetterdienst warnt weiterhin vor Schneefällen und Glättegefahr im Südwesten und Dauerfrost im Nordosten
29.01.26, 01:19 Uhr
Datum: Donnerstag, 29. Januar 2026, 00:45 Uhr
Ort: Region Freudenstadt, Schwarzwald, Baden-Württemberg
(jb) In der Nacht zu Donnerstag hat eine Kaltfront von Italien kommend, neuen Schnee nach Deutschland gebracht. Besonders betroffen war der Südwesten des Landes, wo in höheren Lagen mehrere Zentimeter Neuschnee fielen. Im Schwarzwald, vor allem in Baden-Württemberg, sanken die Temperaturen unter null Grad, sodass der Schnee liegen blieb und die Straßen spiegelglatt wurden.
In Freudenstadt verwandelte der Schneefall die Landschaft in eine weiße Winterkulisse. Gleichzeitig führte die Schneeglätte auf den Straßen zu zahlreichen rutschenden Autos. Die Winterdienste waren in der Nacht im Dauereinsatz, um die Straßen befahrbar zu halten.
Auch auf der B294 zwischen Freudenstadt und Seewald kam es zu einem Zwischenfall: Ein Lastwagen geriet auf der schneebedeckten Fahrbahn in Höhe eines Parkplatzes in den Seitenstreifen, steckte im Schnee fest und kippte leicht zur Seite. Die Polizei war vor Ort, um die Bergung zu koordinieren. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Das Polizeipräsidium Pforzheim vermeldete auf Anfrage, dass es in der Nacht zu mehreren schneebedingten Unfällen im Schwarzwald kam, es jedoch immer bei Blechschäden blieb.
Am Donnerstag setzt sich das winterliche Wetter vor allem im Südosten Deutschlands fort, wo weitere Zentimeter Neuschnee erwartet werden. Im Norden bleibt es bei vereinzelten Schneeschauern, begleitet von Dauerfrost und eisigem Ostwind. Glättegefahr besteht insbesondere im Westen und Süden des Landes – Autofahrer werden daher zu vorsichtiger Fahrweise und angepasster Geschwindigkeit aufgerufen.
Rettungssanitäterin baut ausrangierte Bell UH-1D in ihrem Garten auf
29-Jährige war früher großer Fan der Fernsehserie "Die Rettungsflieger" - Langwierige Kleinarbeit - Erst die ikonische Hecktür, dann folgt über Jahre ein Teil auf das nächste - "Henriette" natürlich nicht flugfähig - "Leute, die vorbeikommen, finden es wahnsinnig cool" - "Große Hoffnung, die Maschine fertig zu haben und die Möglichkeit zu bieten, dass die Leute sich angucken können, wie früher die Luftrettung bei der Bundeswehr ablief" - "Warum macht man so etwas? Weil man bekloppt ist"
28.01.26, 13:56 Uhr
Datum: Mittwoch, 28. Januar 2026
Ort: Lilienthal, Landkreis Osterholz, Niedersachsen
(ah) Eine solche "Gartendeko" hat nun wirklich nicht jeder: Im Garten von Merle Lorenzen und ihrer Frau steht ein Hubschrauber - und zwar ein echter Bell UH-1D in voller Größe (bis auf die mächtigen Rotoren). Die 29-jährige Rettungsanitäterin war und ist ein großer Fan der Fernsehserie "Die Rettungsflieger" und wollte aus Fanliebe unbedingt die ikonische organgefarbene Hecktür mit "SAR"-Aufschrift eines UH-1D-Rettungshubschraubers der Bundeswehr haben. Schließlich fand sie eine solche Tür und nun kam über Jahre ein weiteres Teil des Helikopters zum nächsten, bis schließlich im vergangenen Jahr die Zelle mit dem Heckteil verbunden werden konnte. In den kommenden Jahren wird noch viel Arbeit in das natürlich auch nicht billige Projekt hineingesteckt werden müssen, aber das Ziel ist, dass sich schließlich Menschen durch den "Henriette" genannten Heli anschauen können, wie die Luftrettung bei der Bundeswehr früher ablief.
Von Passanten und Nachbarn kommen ausnahmslos positive Rückmeldungen: "Sie finden es wahnsinnig cool", so Merle Lorenzen, die dadurch natürlich noch motivierter ist, den Rettungshubschrauber so weit wie möglich fertigzustellen. Flugfähig ist "Henriette" nicht - und wird es auch in Zukunft nicht sein. Hierfür wären die Kosten zu hoch und auch die zu erfüllenden Auflagen ein gewaltiges Hindernis. Bleibt nur noch die Frage, wie man auf eine solche Idee kommt und sie dann auch so durchzieht. Merle Lorenzen hat eine simple Antwort: "Weil man bekloppt ist".
Kleinwagen rutscht auf regennasser Landstraße in den Gegenverkehr und prallt frontal in Transporter - zwei schwerverletzte Personen - Feuerwehr musste eine Person aus völlig zerstörtem Unfallwrack befreien
Feuerwehr und Rettungskräfte im Großeinsatz - Landstraße bis in die Nacht voll gesperrt - Wetterdienst warnt vor angespannter Wetterlage: Starkregen, Glätte und Neuschnee
28.01.26, 00:41 Uhr
Datum: Dienstag, 27. Januar 2026, 18:20 Uhr
Ort: L552, Ubstadt-Weiher, Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg
(ch) Die Wetterlage in Deutschland bleibt weiterhin angespannt: Anhaltender Starkregen sorgte am Dienstagabend auf der regennassen Landesstraße bei Ubstadt-Weiher zwischen den Ortsteilen Zeutern und Odenheim, im Landkreis Karlsruhe für einen schweren Frontalzusammenstoß.
Bei anhaltendem Dauer- und Starkregen rutschte nach einer Kurve auf regennasser Fahrbahn ein Kleinwagen in den Gegenverkehr und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Transporter.
Durch die Wucht des Aufpralls wurden beide Fahrzeuge völlig zerstört. Beide Fahrer erlitten schwere Verletzungen. Eine der verletzten Personen war in ihrem Fahrzeug eingeschlossen und musste von der Feuerwehr mit technischem Gerät aus dem Wrack befreit werden.
Die L552 wurde im betroffenen Streckenabschnitt vollständig gesperrt. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Die Verletzten wurden nach der Erstversorgung in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Die Unfallaufnahme sowie die Bergungs- und Reinigungsarbeiten dauerten bis in die Nacht an.
Der Deutsche Wetterdienst warnt in der Nacht auf Mittwoch vor anhaltenden Regenfällen, teils glatten Straßen und im Verlauf von Mittwoch auf Donnerstag mit starken Schneefällen in Höhenlagen. Die Wetterlage in Deutschland bleibt somit weiterhin angespannt.
"Thames Highway" soll nach Emden geschleppt werden
O-Ton mit dem Havariekommando zur Situation
27.01.26, 13:34 Uhr
Datum: Dienstag, 27. Januar 2026
Ort: Cuxhaven, Niedersachsen
(ah) Der Autofrachter "Thames Highway", der nach einem Brand im Maschinenraum manövrierunfähig vor Borkum liegt, soll nun von einem Bergungsunternehmen nach Emden geschleppt werden. Das Feuer konnte gelöscht werden, Menschen wurden nicht verletzt. Während der ersten Notlage, die den Brand und die Löscharbeiten umfassten, hatte das Havariekommando die Einsatzleitung, die Bergung wird nun von der Verkehrszentrale Emden koordiniert.
Autofrachter muss nach Feuer an Bord auf der Nordsee vor Borkum notankern
Feuer inzwischen gelöscht, keine Verletzten - "MS Thames Highway" hat rund 1300 Fahrzeuge geladen - Schiff ist manövrierunfähig und soll nach Emden geschleppt werden
27.01.26, 08:15 Uhr
Datum: Dienstag, 27. Januar 2026, ca. 00:00 Uhr
Ort: Nordsee vor Borkum, Niedersachsen
(ah) Aufgrund eines Brandes im Mschinenraum musste der Autofrachter "MS Thames Highway" am späten Montagabend auf der Nordsee nordwestlich von Borkum notankern. Das Feuer brach laut Havariekommando kurz nach dem Verlassen des Emder Hafens aus und sorgte in der Folge für einen Blackout auf dem rund 150 Mete langen und mit etwa 1300 Fahrzeugen beladenen Schiff. Feuerwehrkräfte wurden auf den Frachter geflogen, Der Brand konte inzwischen gelöscht werden. Menschen wurden nicht verletzt.
Das Schiff ist jedoch manövrierunfähig und soll nun zurück nach Emden geschleppt werden. Bergungsschlepper und Seenotrettungskreuzer stehen unweit des Havaristen bereit.
Garage brennt nachts lichterloh – Feuer springt auf Dachstuhl über – Wohnhaus steht in kurzer Zeit in Vollbrand – Zwei Bewohner durch Rauchgase verletzt – Gebäude unbewohnbar
Großeinsatz der Feuerwehren - Löscharbeiten bis in die Morgenstunden
27.01.26, 05:39 Uhr
Datum: Dienstag, 27. Januar 2026, 01:30 Uhr
Ort: Göriesried, Landkreis Ostallgäu, Bayern
(jb) Gegen 1:30 Uhr heulten in der Nacht auf Dienstag die Sirenen in Göriesried im Ostallgäu. In einer Garage war ein Brand ausgebrochen, dieser Drohe auf ein Wohnhaus überzugreifen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Garage bereits in Vollbrand. Die Feuerwehr reagierte schnell, doch sie konnte das Schlimmste nicht verhindern. Die Flammen griffen auf den Dachstuhl über und entzündeten somit auch das Wohnhaus. Innerhalb kürzester Zeit stand so auch der Dachstuhl des Wohnhauses in Vollbrand. Laut Angaben der Polizei sind zwei der vier Bewohner durch den Rauch leicht verletzt worden. Das Wohnhaus ist unbewohnbar. Am Morgen ist die Feuerwehr immer noch im Einsatz und kämpft gegen die letzten Glutnester.
Wohnung im Obergeschoss brennt komplett aus - Bewohner mit Rauchgasvergiftung im Krankenhaus - Evakuierte werden bei Minusgraden in Rettungsbussen warm gehalten
Weitere Bewohner können sich selbst ins Freie retten - Zwei ältere Personen mit Rollatoren werden von Mitarbeitern des Ordnungsdienstes gerettet
26.01.26, 22:02 Uhr
Datum: Montag, 26. Januar 2026, 19:45 Uhr
Ort: Remscheid, Nordrhein-Westfalen
(et) Am späten Montagabend ist in Remscheid im Dachstuhl eines Mehrfamilienhaus ein Feuer ausgebrochen und hatte schnell um sich gegriffen. Als die Feuerwehr eintraf schlugen die Flammen bereits aus dem Dach. Doch die beiden Hydranten in der unmittelbaren Umgebung waren zugeparkt. Die Polizei musste erst schnellstens die Fahrzeughalter ermitteln, die dann auch sofort ihre Wagen umparkten. Der Bewohner der Dachgeschosswohung musste von den Einsatzkräften gerettet werden. Er erlitt eine Rauchgasvergiftung und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die anderen Bewohner konnten sich gerade noch rechtzeitig ins Freie retten. Zwei Mitarbeiter des Ordnungsdienstes, die gerade an einem Nachbarhaus waren und die Rauchmelder hörten, halfen sofort mit und konnten zwei ältere Bewohner mit Rollatoren aus dem Erdgeschoss aus der Gefahrenzone retten. Um die Bewohner bei den herrschenden Temperaturen unter dem Gefrierpunkt nicht im Freien stehen zu lassen, wurde ein Bus der Stadtwerke und ein Mannschaftfahrzeug der Feuerwehr, in dem sich die Bewohner warm halten konnten. Die Wohnung im Dachgeschoss brannte komplett aus und ist nicht mehr bewohnbar. Die Brandursache ist noch unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Starke Schneefälle über Ostfriesland - Straßen, Felder und Städte teils mit dicker Schneedecke überzogen
Bilder aus Wittmund - Anwohner schippen Schnee, Winterdienst im Dauereinsatz - Anwohner: "Besser als Regen - nur mehr Arbeit"
26.01.26, 12:08 Uhr
Datum: Montag, 26. Januar 2026, ca. 11:30 Uhr
Ort: Wittmund, Niedersachsen
(ah) Der Wintereinbruch am Montag hat auch vor dem äußersten Nordwesten nich Halt gemacht: Starke Schneefälle überzogen Ostfriesland mit einer zentimeterdicken Schneedecke, der Winterdienst war auf den verschneiten Straßen im Dauereinsatz, Anwohner räumten Wege und Einfahrten.
In Wittmund nahm man die Schneefälle aber durchaus gelassen. Trotz der starken Schneefälle waren hier die Straßen gut geräumt und waren bei entsprechend angepasster Fahrweise gut zu bewältigen. Außerdem hat die weiße Pracht durchaus auch ihre schönen Seiten: "Ich finde es besser als Regen - es macht nur mehr Arbeit", so ein Anwohner beim Fegen des Schnees von seinem Auto.
Starker Schneefall sorgt für Beeinträchtigungen am Frankfurter Flughafen
Räumfahrzeuge auf dem Flugfeld, Flugzeuge werden enteist
26.01.26, 10:33 Uhr
Datum: Montag, 26. Januar 2026, ca. 10:00 Uhr
Ort: Flughafen Frankfurt, Hessen
(ah) Der starke Schneefall hat am Montag auch am Flughafen Frankfurt für Beeinträchtigungen gesorgt, die sich allerdings in Grenzen hielten. Der Großteil der Flüge konnte weitgehend normal durchgeführt werden, dennoch kam es zu Verspätungen und teilweise auch zu Ausfällen.
Die verfügbaren Räumfahrzeuge waren im Dauereinsatz und befreiten das Flugfeld vom Schnee, einzelne Flugzeuge mussten enteist werden.
Straßen komplett verschneit, Winterdienst im Dauereinsatz - Busse bleiben in höheren Lagen stecken
Winterdienst zieht festgefahrenen Bus - Dicke Schneedecke überzieht die Stadt
26.01.26, 08:59 Uhr
Datum: Montag, 26. Januar 2026, ca. 07:00 Uhr
Ort: Göttingen, Niedersachsen
(ah) Der Schnee hat auch Göttingen voll im Griff: Eine dicke weiße Decke lag am Montagmorgen über der Stadt, die Straßen waren komplett verschneit, der Winterdienst war im Dauereinsatz. Nur wenige Passanten gingen vor die Tür und kämpften sich durch den tiefen Schnee.
In den höheren Lagen blieben Busse stecken und kamen nicht mehr weiter. Räumfahrzeuge zogen die Liegenbleiber frei.
Starke Schneefälle stellen Verkehrsbetriebe in Hannover vor Herausforderungen - Sogenannter "Salzwagen" der ÜSTRA im Einsatz .- Zug der Linie 17 springt aus den Schienen, keine Verletzten
"Versuchen alles, um den Betrieb aufrechtzuerhalten"
26.01.26, 08:35 Uhr
Datum: Montag, 26. Januar 2026, ca. 07:30 Uhr
Ort: Hannover, Niedersachsen
(ah) Der massive Schneefall hat am Montagmorgen in Hannover die Verkehrsbetriebe vor Herausforderungen gestellt, aber nicht kalt erwischt. Man sei besser vorbereitet als beim letzten Mal und versuchen alles, um den Betrieb aufrechtzuerhalten, so Thomas Falentschik von der ÜSTRA. Ein sogenannter "Salzwagen", ein Schneeräumfahrzeug auf Schienen, war im Dauereinsatz, um die Gleise nicht mit Salz, aber einem Schneepflug von den Schneemassen zu befreien.
Der Stadtbahnverkehr konnte größtenteils normal laufen, allerdings gab es Beeinträchtigungen auf einigen Liniien, unter anderem durch eine Weichenstörung, Der größte Zwischenfall ereignete sich auf der Wallensteinstraße, wo ein Zug der Linie 17 aus den Schienen sprang, weshalb dort der Betrieb eingestellt werden musste. Menschen wurden glücklicherweise nicht verletzt.
Zahlreiche Lastwagen bleiben auf der Autobahn im Schnee stecken - THW und Bergungsdienste im Dauereinsatz, um Lkw von der Fahrbahn zu ziehen
Autobahn völlig verschneit, teilweise festgefrorene Eisschicht - Erhebliche Verkehrsbehinderungen
26.01.26, 07:50 Uhr
Datum: Montag, 26. Januar 2026, ca. 07:00 Uhr
Ort: A81 nahe AK Weinsberg, Baden-Württemberg
(ah) Die massiven Schneefälle in der Nacht haben am Montagmorgen für Chaos im morgendlichen Berufsverkehr auf der A81 bei Heilbronn gesorgt. Nahe des Kreuzes Weinberg blieben zahlreiche Lkw im Schnee stecken und mussten von THW und Bergungsdiensten von der Fahrbahn gezogen werden. Aufgrund der Liegenbleiber und der Bergungseinätze kam es zu erheblichen Behinderungen und Rückstaus. Auch an den Stellen, an denen die Fahrbahn nicht blockiert war, ging es auf der völlig verschneiten und teilweise überfrorenen Autobahn nur sehr langsam voran.
Eisregen und dichter Schneefall auch in Brandenburg an der Havel
Erst Regen und dann Schnee macht Autofahrten in der Nacht zu Montag zur Rutschpartie
26.01.26, 02:00 Uhr
Datum: Montag, 26. Januar 2026, 2 Uhr
Ort: Brandenburg an der Havel, Brandenburg
(sg) In Brandenburg an der Havel kam es in der Nacht zu Montag zu winterlichen Verhältnissen mit gefrierendem Regen, der auf den Straßen zu teils gefährlicher Glätte führte, gefolgt von anhaltendem Schneefall und dichter Bewölkung bei Temperaturen um den Gefrierpunkt.
Der Deutsche Wetterdienst warnte vor rutschigen Straßenverhältnissen und Glatteis, was zu spürbaren Verkehrsbehinderungen und erschwerten Bedingungen im Berufsverkehr führte.

