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Aktualisiert: vor 59 Minuten 12 Sekunden

Wohn- und Geschäftshaus steht in der Nacht lichterloh in Vollbrand - meterhohe Flammen schlagen aus dem Dachstuhl in den Nachthimmel (on Tape) - alle Bewohner können sich in Sicherheit bringen - Feuerwehr rettet eine Katze aus dem brennenden Haus (on...

3. August 2026 - 2:57

Dönerbude im Erdgeschoss und mehrere Wohneinheiten im Obergeschoss werden durch das Feuer total zerstört - keine Verletzten - Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen

03.08.26, 02:57 Uhr

Datum: Montag, 03. August 2026, 00:15 Uhr

Ort: Zell am Harmersbach, Ortsteil Unterharmersbach, Ortenaukreis, Baden-Württemberg

 

(jb) In der Nacht auf Montag ist ein Wohn- und Geschäftshaus an der Hauptstraße in Unterharmersbach, einem Stadtteil von Zell am Harmersbach, komplett ausgebrannt.

Gegen 00.15 Uhr gingen bei den Einsatzkräften mehrere Notrufe ein. Bereits beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Gebäude in Vollbrand. Meterhohe Flammen schlugen aus dem Dachstuhl, das gesamte Obergeschoss stand lichterloh in Flammen. Eine massive Rauchwolke war weithin sichtbar.
In dem Gebäude befanden sich im Erdgeschoss eine Dönerbude sowie insgesamt vier Wohneinheiten in den Obergeschossen. Das Feuer breitete sich rasch auf das gesamte Gebäude aus. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an. Mehr als 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst waren vor Ort.
Die Brandbekämpfung erfolgte unter anderem über zwei Drehleitern, während Atemschutzkräfte im Einsatz waren. Alle Bewohner konnten rechtzeitig aus dem Gebäude gerettet werden. Verletzt wurde nach ersten Informationen niemand. Die Feuerwehr konnte im Verlauf des Einsatzes, eine Katze aus dem brennenden Gebäude retten. Das Tier wurde leicht verletzt durch die Feuerwehr an die Besitzer übergeben.
Das Wohn- und Geschäftshaus wurde durch das Feuer komplett zerstört. Die umfangreichen Löscharbeiten zogen sich bis in die frühen Morgenstunden hin. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Warum das Feuer ausbrach, ist derzeit noch unklar.

 

Feuer in Waldstück breitet sich in kürzester Zeit auf 1.600 Quadratmetern aus - Feuerwehr bekämpft Flammen mit Strahlrohren, Feuerpatschen und Wasserwerfer

2. August 2026 - 21:23

Verletzt wurde niemand

02.08.26, 21:23 Uhr

Datum: Sonntag, 02. August 2026, 17:45 Uhr

Ort: Duisburg, Nordrhein-Westfalen

 

(jb) Ein Waldbrand am Naherholungsgebiet Töppersee im Duisburger Stadtteil Rheinhausen hat am Sonntagnachmittag einen Einsatz der Feuerwehr ausgelöst. Gegen 17:45 Uhr wurden die Einsatzkräfte alarmiert. Beim Eintreffen hatte sich das Feuer in dem Waldstück nahe der Wasserski- und Strandanlage bereits auf einer Fläche von rund 1.600 Quadratmetern ausgebreitet; die Flammen schlugen teilweise meterhoch. Unter Unterstützung nachalarmierter Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr brachten die Helfer den Brand mit drei C-Strahlrohren, Feuerpatschen und einem Wasserwerfer zügig unter Kontrolle. Um ein Wiederaufflammen zu verhindern, lockerten die Einsatzkräfte den Waldboden mit Harken auf und löschten versteckte Glutnester ab. Eine Drohne kontrollierte das Areal anschließend aus der Luft. Verletzte gab es nicht.

 

Mehrere Gebäude von Spezialbaufirma stehen in Vollbrand (Flammen on tape) - Feuerwehr kämpft bei hochsommerlichen Temperaturen stundenlang gegen Flammen - Feuerwehrmann wegen Erschöpfung vom Rettungsdienst untersucht - Anwohner vor starker...

2. August 2026 - 18:26

Knapp 200 Einsatzkräfte bei Löscharbeiten im Einsatz - verletzt wurde niemand

02.08.26, 18:26 Uhr

Datum: Sonntag, 02. August 2026, 15:00 Uhr

Ort: Sprendlingen, Landkreis Mainz-Bingen, Rheinland-Pfalz

 

(jb) Ein Großbrand in einem kunststoffverarbeitenden Betrieb im Industriegebiet von Sprendlingen hat zu einem Großeinsatz von rund 200 Einsatzkräften von Feuerwehr, THW, Rettungsdiensten und Polizei geführt. Auf dem Betriebsgelände stehen seit dem Nachmittag mehrere Gebäude in Vollbrand. Aufgrund der anhaltenden Hitze gestaltet sich die Löschwasserversorgung vor Ort extrem anspruchsvoll. Einsatzkräfte evakuierten direkt an das Areal angrenzende Wohnhäuser und betreuen sechs Anwohner. Zudem sperrten sie die nahegelegene Bahnstrecke bei Sprendlingen; ein Schienenersatzverkehr wurde eingerichtet. Verletzte gibt es nicht. Ein Feuerwehrmann wurde mit Erschöpfungserscheinungen vom Rettungsdienst untersucht. Wegen der starken Rauchentwicklung weitete die Einsatzleitung unter Führung des Brand- und Katastrophenschutzinspekteurs Yannick Georges die Warnmeldungen aus. Anwohner in Sprendlingen, Badenheim, Pfaffen-Schwabenheim, Biebelsheim, Planig, Bosenheim und Hackenheim sind aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten, Klima- und Lüftungsanlagen abzuschalten sowie das Einsatzgebiet zu meiden. Der Gefahrstoffzug führt kontinuierlich Messungen im Umfeld durch.

 

Mehrere Hektar Waldfläche im Schwarzwald oberhalb von Nordrach stehen in Flammen - Flammen haben sich in Hanglage tief in den Waldboden gefressen - Löscharbeiten gestalten sich aufgrund des unwegsamen Geländes als schwierig - Löschwasser muss im...

2. August 2026 - 17:55

Starke Rauchwolke am späten Nachmittag sichtbar - Löscharbeiten werden noch einige Zeit andauern - höchste Waldbrandstufe im Schwarzwald

02.08.26, 17:55 Uhr

Datum: Sonntag, 02. August 2026, 16:00 Uhr

Ort: Nordrach, Schwarzwald, Ortenaukreis, Baden-Württemberg

 

(jb) Am Sonntagnachmittag ist oberhalb von Nordrach im Ortenaukreis ein größerer Waldbrand ausgebrochen. Eine größere Waldfläche in Hanglage war von den Flammen betroffen. Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund des teils extrem steilen und unwegsamen Geländes schwierig.

,,Beim Eintreffen der Einsatzkräfte standen bis zu 4 Hektar Waldfläche in Flammen. Es wurde sofort Großalarm ausgelöst", berichtet Carsten Erhardt, Bürgermeister der Gemeinde Nordrach.
Das Feuer hatte sich tief in den Waldboden und die Vegetation hineingefressen, wodurch sich die Brandbekämpfung aufwendig gestaltete. Um ausreichend Wasser an die abgelegene Brandstelle zu bringen, wurde Löschwasser zur Einsatzstelle gepumpt. Zusätzlich kamen Löschfahrzeuge im Pendelverkehr zum Einsatz, um die Wasserversorgung sicherzustellen.
Zeitweise war die Rauchentwicklung weithin sichtbar und zog über den Wald oberhalb der Gemeinde. Die Einsatzkräfte mussten sich auf schwierigem Gelände abschnittsweise zur Brandstelle vorarbeiten und die betroffenen Flächen gezielt ablöschen.
Die Gemeinde Nordrach liegt im Schwarzwald zwischen Offenburg und Zell am Harmersbach. Der Waldbrand oberhalb des Ortes stellte die Einsatzkräfte insbesondere wegen der Hanglage und der schwierigen Wasserversorgung vor eine besondere Herausforderung. 
,,Es gibt Anwohner, welche uns mit Getränken versorgen, das ist echt super", berichtet Carsten Erhardt weiter. ,,Wir vermuten, dass das Feuer durch eine weggeworfene Zigarette ausgelöst wurde. Das ist bei der aktuellen Waldbrandgefahr enorm gefährlich wie man hier sieht", so der Bürgermeister vor Ort. Die Löscharbeiten dauerten am Sonntagabend weiter an.

 

Bauarbeiter löst riesige Wasserfontäne aus – 20 Meter hohe Gischt schießt in den Himmel, sorgt für Regenbogen und eine Abkühlung für Passanten – Feuerwehr und Stadtwerke im Einsatz

1. August 2026 - 18:58

Willkommene Abkühlung oder teures Spektakel?

01.08.26, 18:58 Uhr

Datum: Samstag, 01. August 2026, 17:05 Uhr

Ort: Wuppertal, Nordrhein-Westfalen

 

(th) Ein Bauarbeiter hat am Samstagnachmittag in Wuppertal für ein nasses Spektakel gesorgt. Gegen 17.15 Uhr wollte er ein Standrohr von einem Unterflurhydranten entfernen. Dabei vergaß er möglicherweise, das Ventil zu schließen. Eine rund 20 Meter hohe Wasserfontäne schoss daraufhin in den Himmel. Die Wassermassen fluteten die Straße in Heckinghausen. 
 

Das Wasser schoss unkontrolliert aus der Öffnung. Das abmontierte Standrohr lag nutzlos daneben. Bei 26 Grad Außentemperatur wurde die Panne zur Attraktion. Ein Passant nutzte die unerwartete Dusche für eine Abkühlung. Er blieb einfach in der Gischt stehen. Gegen die Sonne bildete sich sogar ein Regenbogen in der Fontäne. 
 
Die alarmierte Feuerwehr rückte an. Sie versuchte vergeblich, das Standrohr wieder aufzusetzen. Der Wasserdruck war einfach zu hoch. Zwei Mitarbeiter der Wuppertaler Stadtwerke fuhren schließlich durch die Wassergischt vor. Sie schieberten den gesamten Straßenzug kurzzeitig ab und stoppten die Wasserzufuhr.
Danach konnte die Feuerwehr den Hydranten problemlos schließen. Das teure Schauspiel hatte ein Ende. Jeder Kubikmeter Wasser kostet in Wuppertal rund zwei Euro.

Ehrenamtliche des DRK versorgen mit dem Hitzebus obdachlose und bedürftige Menschen in der Innenstadt mit Wasser, Sonnencreme und Lebensmitteln – Dankbarkeit ist der schönste Lohn

1. August 2026 - 12:27

Ein Lächeln als Dank: Mission in der Mittagshitze

01.08.26, 12:27 Uhr

Datum: Freitag, 31. Juli 2026, 12:00 Uhr

Ort: Ulm, Baden-Württemberg

 

(th) Ehrenamtliche Helfer des Deutschen Roten Kreuzes fahren mittags mit dem Hitzebus durch Ulm. Sie versorgen obdachlose und bedürftige Menschen mit Getränken und dem Nötigsten. Das Projekt soll die Qualen in der Sommerhitze lindern. Finanziert wird die wichtige Aktion ausschließlich durch Spenden.


Der weiße Transporter wird pünktlich um 12 Uhr beladen. Alfred Kaltenmeier packt Wasser, Sonnencreme und Müsliriegel ein. Er weiß aus Erfahrung, was auf der Straße gebraucht wird. Die erste Station ist ein Supermarkt am Rande der Innenstadt. Ein Obdachloser freut sich sichtlich über das kühle Getränk. Solche Momente sind der schönste Lohn für die Helfer.
 

Die Fahrt geht weiter Richtung Zentrum. Am Willy-Brandt-Platz sitzt eine ältere Frau in der prallen Sonne. Das Team hält sofort an und gibt ihr Wasser. Am Karlsplatz kennt man die Helfer bereits. "Das sind unsere Stammkunden", sagt Alfred Kaltenmeier lächelnd. Eine Frau bittet um Sonnencreme. Ein Mann braucht ein Pflaster für eine kleine Wunde.

Die Dankbarkeit der Menschen beeindruckt den Rentner Kaltenmeier tief. "Was mich beeindruckt hat ist die Dankbarkeit", erzählt er. "Die schätzen unsere Arbeit." Das Projekt ist aus dem Kältebus für den Winter entstanden. Es finanziert sich ausschließlich durch Spenden, wie Stefan Brandt vom DRK bestätigt. "Wenn sie merken, dass wir ihnen was Gutes tun wollen, ist die Reaktion sehr positiv", so Brandt.

Wohnhaus wird Raub der Flammen – Bei Löscharbeiten Leiche gefunden – Nächtliches Feuer vernichtet Gebäude und Fahrzeug – Identität des Opfers noch unklar

1. August 2026 - 9:53

Kriminalpolizei ermittelt

01.08.26, 09:53 Uhr

Datum: Freitag, 31. Juli 2026, 23:45 Uhr

Ort: Arpsdorf, Landkreis Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Holstein

 

(th) In der Nacht zu Sonnabend kam es in Arpsdorf zu einem tragischen Brandereignis. Ein Einfamilienhaus brannte vollständig nieder. Einsatzkräfte der Feuerwehr entdeckten während der Löscharbeiten eine leblose Person im Gebäude. Die Identität der verkohlten Leiche ist noch nicht geklärt. Die Polizei vermutet, dass es sich um den Hauseigentümer handeln könnte. 
 

Aufmerksame Nachbarn hatten gegen 23:45 Uhr die Flammen bemerkt. Sie setzten sofort einen Notruf ab. Beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte stand das Holzhaus bereits in Vollbrand. Die Flammen schlugen meterhoch in den Nachthimmel. Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr war das Gebäude nicht mehr zu retten. Es brannte bis auf die Grundmauern nieder. 
 

Auch ein im Carport geparktes Auto wurde durch das Feuer komplett zerstört. Der entstandene Sachschaden ist immens. Die Polizei schätzt die Schadenssumme auf rund 300.000 Euro. Die Brandursache ist bislang völlig unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und den Brandort beschlagnahmt. Ein Gutachter soll nun die Ursache für das verheerende Feuer klären.

Zwei Kellerbrände in derselben Straße – mehrere Personen aus verrauchten Gebäuden gerettet – ein Feuerwehrmann bei Evakuierung verletzt

1. August 2026 - 7:47

Feuerwehr-Einsatzleiter berichtet von dramatischen Szenen und Rettungsaktionen

01.08.26, 07:47 Uhr

Datum: Samstag, 01. August 2026, 04:00 Uhr

Ort: Köln, Nordrhein-Westfalen

 

(th) Die Kölner Feuerwehr rückte am Samstagmorgen gegen vir Uhr zu einem Großeinsatz im Zülpicher Viertel aus. In der Heinsbergstraße brannten die Keller von zwei unterschiedlichen Wohnhäusern. Die Einsatzkräfte retteten mehrere Personen aus den Gebäuden. Es gab insgesamt fünf Verletzte, darunter auch ein Feuerwehrmann. Die Brandursache war zunächst unklar. 

 

Die Feuerwehr wurde ursprünglich nur zu einem Kellerbrand alarmiert. Vor Ort machten Passanten die Einsatzkräfte auf ein zweites Feuer aufmerksam. Es brannte in einem weiteren Keller in der gleichen Straße. Daraufhin wurde ein zweiter, eigenständiger Löschzug angefordert. „Wir haben diese beiden Einsatzstellen im Einsatzleitrechner jede für sich behandelt“, erklärte Einsatzleiter Alexander Erwes. So konnte schnell auf die neue Lage reagiert werden. 
 

An einer der beiden Einsatzstellen war die Situation besonders dramatisch. Dort rettete die Feuerwehr zwei Menschen mit einer Drehleiter. Zwei weitere Bewohner hatten sich selbst durch den verrauchten Treppenraum ins Freie gebracht. Sie wurden vom Rettungsdienst versorgt. Insgesamt wurden bei diesem Brand vier Anwohner verletzt. 
 

Auch ein Feuerwehrmann verletzte sich bei dem Einsatz. Er war von Passanten zum zweiten Brandort gerufen worden. „Der hat sich dann hier halt, ohne einen Pressluftatmer aufzuhaben, darum gekümmert, dass die ersten Menschen aus dem Gebäude evakuiert werden“, so Erwes. Die Feuerwehr war mit rund 80 Kräften an beiden Einsatzstellen vor Ort.

Rund 500m² Getreidefeld stehen in Flammen - meterhohe Flammen lodern, starke Rauchwolke weithin sichtbar (on Tape) - Zeugen sehen Person wegrennen, als der Brand ausgebrochen war - Polizei vermutet Brandstiftung und hat die Ermittlungen aufgenommen -...

1. August 2026 - 0:20

Brand kann unter Kontrolle gebracht werden - Nachlöscharbeiten dauerten am Abend an

01.08.26, 00:20 Uhr

Datum: Freitag, 31. Juli 2026, 21:00 Uhr

Ort: Stutensee - Blankenloch, Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg

 

(th) Ein Flächenbrand hat am Freitagabend ein abgeerntetes Getreidefeld zwischen der L560 und dem Bahnhof Blankenloch in Stutensee erfasst:

Der Alarm ging gegen 21 Uhr ein. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei, standen rund 500 Quadratmeter des Feldes in Flammen. Das Feuer breitete sich aufgrund der trockenen Vegetation rasch aus. Die Flammen schlugen teilweise mehrere Meter hoch empor und waren von einer starken Rauchentwicklung begleitet.
Die Feuerwehr Stutensee rückte mit vier Löschfahrzeugen an und konnte den Brand zügig unter Kontrolle bringen sowie eine weitere Ausbreitung verhindern. Gemeldet wurde das Feuer von der Besatzung eines zufällig vorbeifahrenden Rettungswagens. Diese will zudem eine Person beobachtet haben, die sich mutmaßlich vom Brandort entfernte.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Nach derzeitigem Stand wird Brandstiftung als mögliche Ursache vermutet.

 

Rund 32.000 Blitze werden bei kräftiger Gewitterzelle registriert - spektakuläre Blitze zucken im Sekundentakt am Nachthimmel im Südwesten (on Tape) - Gewitter mit Starkregen und Sturmböen zieht am Abend über die Region hinweg

31. Juli 2026 - 23:50

Heftige Blitze auf Kamera festgehalten, teilweise vom Boden hinaufgehend, Blitzeinschläge und Slow-Motion-Aufnahmen von beeindruckenden Blitzen - kurze Abkühlung in der Nacht, nächste Hitzewelle im Südwesten steht bereits bevor

31.07.26, 23:50 Uhr

Datum: Freitag, 31. Juli 2026, 20:00 Uhr

Ort: Walzbachtal, Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg

 

(th) Mehrere kräftige Gewitterzellen sind am Freitagabend über Baden-Württemberg hinweggezogen:

Besonders betroffen war ein Streifen von Offenburg über den südlichen Landkreis Karlsruhe und Pforzheim bis in den Raum Stuttgart und Heilbronn. Nach Auswertungen eines Blitzradars wurden zwischen 19 und 23 Uhr rund 32.000 Blitze in diesem Gebiet registriert. Damit gehörte das Gewittersystem mit zu den blitzintensivsten Ereignissen in diesem Jahr im Südwesten. 
Zeitweise wurden zahlreiche Entladungen innerhalb weniger Sekunden erfasst. Wie hier in Walzbachtal im Landkreis Karlsruhe, mit Blickrichtung in den Enzkreis, zuckten spektakuläre Blitze beinahe im Sekundentakt am Nachthimmel. Neben der außergewöhnlich hohen Blitzaktivität brachten die Gewitter kräftigen Starkregen und stürmische Böen mit sich. In vereinzelten Ortschaften mussten Feuerwehren ausrücken. Gemeldet wurden unter anderem umgestürzte Bäume, sowie Blitzeinschläge.
Mit dem Durchzug der Gewitter kühlte die Luft in der Nacht spürbar ab. Die Erleichterung dürfte jedoch nur von kurzer Dauer sein: Bereits in den kommenden Tagen setzt sich im Südwesten erneut sommerlich bis heißes Wetter durch. Damit bleibt auch das Risiko für weitere, lokal kräftige Wärmegewitter bestehen.

 

Sommerliches Unwetter in Wust-Fischbeck – Sturmböen entwurzeln Bäume – 40 Blitze pro Minute und 2cm dicke Hagelkörner sorgen für Schäden – Landstraßen nur vorsichtig passierbar

31. Juli 2026 - 22:06

Feuerwehren im Einsatz – Mit Radladern gegen die Verwüstung

31.07.26, 22:06 Uhr

Datum: Freitag, 31. Juli 2026, 21:00 Uhr

Ort: Wust-Fischbeck, Landkreis Stendal, Sachsen-Anhalt

 

(th) Ein extrem heftiges Unwetter hat am Freitagabend eine Spur der Verwüstung durch den Landkreis Stendal gezogen. Besonders betroffen war die Gemeinde Wust-Fischbeck. Gegen 21 Uhr sorgten Orkanböen, Starkregen und Hagel für Dutzende Feuerwehreinsätze. Bäume stürzten wie Streichhölzer um und blockierten wichtige Verkehrsadern. Die Feuerwehrleute Stunden, um die Folgen des Unwetters zu beseitigen. 
 

Der Himmel über der Altmark verdunkelte sich bedrohlich. Dann brach das Inferno los. Ein Blitzgewitter mit bis zu 40 Entladungen pro Minute zuckte am Himmel. Dazu prasselte ein Teppich aus Hagelkörnern nieder. Die Körner erreichten eine Größe von bis zu zwei Zentimetern. Starke Sturmböen peitschten den Regen durch die Straßen und rissen Blätter von den Bäumen. 

Für Autofahrer wurde die Situation gefährlich. Eine Fahrt über die Landstraßen glich einem Hindernislauf. Immer wieder krachten Äste und ganze Baumkronen auf die Fahrbahn. Die Straßen waren mit einer dicken Schicht aus nassem Blättern bedeckt. Diese verwandelte den Asphalt in eine gefährliche Rutschpartie. An einigen Stellen gab es kein Weiterkommen mehr. 
 
Mit Kettensägen und schwerem Gerät rückten die Einsatzkräfte aus. Sie kämpften sich von Baum zu Baum vor, um die Wege freizumachen. Ein Radlader wurde eingesetzt, um massive Stämme beiseitezuschieben. Die Aufräumarbeiten zogen sich über Stunden hin. Das genaue Ausmaß der Schäden ist noch unklar.

Kleintransporter gerät auf Gegenfahrbahn und kollidiert frontal mit entgegenkommenden Linienbus - Fahrer schwer im Fahrzeug eingeklemmt, Reanimationsversuche von Rettungsdienst erfolglos - Busfahrer und zwölf Fahrgäste werden verletzt - Sechs...

31. Juli 2026 - 18:02

Mit O-Ton von Polizei und Feuerwehr

31.07.26, 18:02 Uhr

Datum: Freitag, 31. Juli 2026, 16:00 Uhr

Ort: B297 Schlierbach, Landkreis Göppingen, Baden-Württemberg

 

(jk) Am Freitagnachmittag kam es auf der B 297 am Ortseingang von Schlierbach zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Kleintransporter und einem Linienbus.

Nach ersten Erkenntnissen war der Kleintransporter auf der B 297 aus Richtung Schlierbach kommend in Fahrtrichtung Kirchheim unter Teck unterwegs, als das Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geriet und dort frontal mit dem entgegenkommenden Linienbus kollidierte.

Der Fahrer des Transporters wurde in seinem Fahrzeug schwer eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit schwerem technischen Gerät befreit werden. Reanimationsmaßnahmen durch den Rettungsdienst blieben erfolglos, der Mann verstarb noch an der Unfallstelle.

Auch der Busfahrer sowie zwölf Fahrgäste wurden bei dem Unfall verletzt. Sechs Fahrgäste erlitten schwere Verletzungen, sieben weitere wurden leicht verletzt.

Die Feuerwehren waren mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort. Der Rettungsdienst löste einen Großeinsatz aus, unter anderem waren mehrere Notärzte, Rettungswagen sowie eine leitende Notärztin des Landkreises Göppingen im Einsatz. Die Verkehrspolizeiinspektion Ulm hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Die B 297 bleibt für die Dauer der Unfallaufnahme weiterhin voll gesperrt.

Feuerwehr kämpft gegen Waldbrand bei Bademeusel in Brandenburg - Tausende Quadratmeter fallen den Flammen zum Opfer

31. Juli 2026 - 16:15

31.07.26, 16:15 Uhr

Datum: Freitag, 31. Juli 2026, 16:00 Uhr

Ort: Zwischen Cottbus und Bademeusel, Brandenburg

 

(jk) Die anhaltende Trockenheit sorgt in Brandenburg weiterhin für zahlreiche Vegetationsbrände. Auch am Freitag wr die Feuerwehr weiterhin am löschenm, diesmal zwischen Cottbus und Bademeusel. Auf mehreren tausend Quadratmetern brennt dort der trockene Waldboden. Die Einsatzkräfte versuchen mit aller Mühe das Feuer unter Kontrolle zu bringen.

 

Mann ignoriert rote Ampel, geht über Gleise, wird von Straßenbahn erfasst und gegen zweite S-Bahn geschleudert und dabei schwer verletzt - Drei Straßenbahnfahrer werden psychologisch betreut

31. Juli 2026 - 15:26

Verkehrsunfallaufnahmeteam im Einsatz

31.07.26, 15:26 Uhr

Datum: Freitag, 31. Juli 2026, 13:30 Uhr

Ort: Köln, Nordrhein-Westfalen

 

(jk) Bei einem schweren Verkehrsunfall ist am Freitagmittag in Köln ein Fußgänger von einer Straßenbahn erfasst und schwer verletzt worden. Der Unfall ereignete sich gegen 13:30 Uhr auf der Frankfurter Straße im Bereich einer Haltestelle, wo die Stadtbahnlinie 3 die Hauptstraße kreuzt. Nach ersten Erkenntnissen lief der Mann aus bislang ungeklärter Ursache bei Rot über die Gleise und wurde kurz vor der Haltestelle von einer herannahenden Straßenbahn erfasst. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Fußgänger gegen eine entgegenkommende Straßenbahn geschleudert. Er erlitt schwere Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Fahrer der beteiligten sowie einer weiteren Stadtbahn wurden noch an der Unfallstelle psychologisch betreut. Für die Dauer der Rettungs- und Unfallaufnahme wurde die Frankfurter Straße beziehungsweise die Bundesstraße 8 im Bereich der Unfallstelle vollständig gesperrt. Der Straßenbahnverkehr musste eingestellt werden, wodurch es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kam. Zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurde das Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei hinzugezogen. Die Ermittlungen zur Ursache dauern an

 

Wildfuchs genießt die Berliner Sommerpause - Lieblingsplatz mit Blick auf Bundestag und Spree - Zwischen Touristen und Sicherheitszäunen zeigt sich der tierische Besucher völlig unbeeindruckt

30. Juli 2026 - 22:15

Unklar, ob Fuchs sich auf neuen Job im Bundeskabinett bewerben wollte - Tier spaziert im Sicherheitsbereich fröhlich umher (on tape)

30.07.26, 22:15 Uhr

Datum: Donnerstag, 30. Juli 2026, 22:15 Uhr

Ort: Berlin

 

(ch) Während Bundeskanzler Friedrich Merz die politische Sommerpause nutzt, sein Kabinett mehr oder minder erfolgreich umzuabeun, scheint sich vor dem Kanzleramt bereits ein neuer Stammgast etabliert zu haben. Ein Wildfuchs streunt regelmäßig über die Vorwiese des Regierungssitzes und genießt dort offenbar den wohl besten Blick auf Bundestag und Kanzleramt.

Immer wieder streift das Tier entspannt über die weitläufige Grünfläche, legt sich in die Sonne oder beobachtet das Treiben rund um das Regierungsviertel. Von den Sicherheitszäunen und der Präsenz zahlreicher Beamter zeigt sich der vierbeinige Gast völlig unbeeindruckt.

Auch Touristen bleiben regelmäßig stehen, zücken ihre Handys und fotografieren den ungewöhnlichen Bewohner des Regierungsviertels. Sicherheitskräfte beobachten den tierischen Besucher gelassen. Politische Ambitionen sind bislang nicht bekannt. Der Wildfuchs zeigt sich auffallend entspannt – möglicherweise der Gelassenste im gesamten Regierungsviertel.

Brandherde entlang der Gleise halten Einsatzkräfte auf Trab - Bahnverkehr eingestellt, Landstraßen gesperrt - Brand sorgt für großflächigen Vodafone-Netzausfall

30. Juli 2026 - 20:14

Feuerwehr nach Flächenbrand bereits am Limit - Über 150 Kräfte kämpfen gegen Flammen entlang der Strecke

30.07.26, 20:14 Uhr

Datum: Donnerstag, 30. Juli 2026, 20:00 Uhr

Ort: St. Ingbert, Saarpfalz-Kreis, Saarland

 

(ch) Ein außergewöhnlicher Feuerwehreinsatz hat am Donnerstagnachmittag den Saarpfalz-Kreis beschäftigt. Gegen 16.50 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu zahlreichen Vegetationsbränden entlang der Bahnstrecke zwischen St. Ingbert und Homburg alarmiert. Auf mehreren Kilometern waren entlang der Gleise immer wieder Brandherde ausgebrochen.

Nach ersten Erkenntnissen könnten Funken eines vorbeifahrenden Zuges die Feuer ausgelöst haben. Innerhalb kurzer Zeit entzündeten sich an mehreren Stellen trockene Böschungen und Vegetationsflächen, sodass die Feuerwehr zahlreiche Einsatzorte gleichzeitig abarbeiten musste.

Um eine weitere Gefährdung auszuschließen und die Löscharbeiten zu ermöglichen, wurde der Bahnverkehr auf der betroffenen Strecke vollständig eingestellt. Die Erreichbarkeit der Brandstellen gestaltete sich schwierig, da sich viele Feuer unmittelbar entlang der Gleisanlagen befanden.

Mehr als 150 Feuerwehrleute aus dem gesamten Saarpfalz-Kreis sowie aus Zweibrücken waren im Einsatz. Für viele Kräfte bedeutete der Einsatz eine besondere Belastung: Zahlreiche Feuerwehrleute waren bereits zuvor bei einem größeren Flächenbrand in Niederbexbach im Einsatz gewesen und wurden nun erneut alarmiert. Die hohen Temperaturen und die Vielzahl der Brandstellen erschwerten die Arbeiten zusätzlich.

Die Löscharbeiten zogen sich über mehrere Stunden hin. Die Polizei und die Deutsche Bahn werden die genaue Brandursache untersuchen. Nach aktuellem Stand deutet jedoch vieles darauf hin, dass Funkenflug eines Zuges die kilometerlange Brandserie ausgelöst hat. Unangenehmer Nebeneffekt für tausende Vodafone-Kunden. Entlang der Bahntrasse waren wohl auch Kabel des Netzanbieters verbaut, die durch den Brand beschädigt wurden. Die Folge: in weiten Teilen des Saarlands blieben die Fernseher von Vodafone-Kunden dunkel, die Handys ohne Empfang sowie die Internetleitungen tot. Erst im Laufe der Nacht auf Freitag soll der Schaden behoben werden.

Großer Flächenbrand breitet sich auf Waldstück aus - starke Sturmböen peitschen die Flammen an und sorgen für rasend schnelle Brandausbreitung - rund zwei Hektar Fläche betroffen - mehrere Feuerwehren im Einsatz - auch die Flughafenfeuerwehr Baden...

30. Juli 2026 - 17:31

Brand kann unter Kontrolle gebracht werden - Nachlöscharbeiten dauern am Nachmittag an - zwei Feuerwehrleute werden leicht verletzt

30.07.26, 17:31 Uhr

Datum: Donnerstag, 30. Juli 2026, 16:00 Uhr

Ort: Hügelsheim, Landkreis Rastatt, Baden-Württemberg

 

(ah) Am Donnerstagnachmittag wurde die Feuerwehr gegen 16 Uhr zu einem gemeldeten Flächenbrand in der Badener Straße bei Hügelsheim im Landkreis Rastatt alarmiert. Bereits auf der Anfahrt bestätigte eine deutliche Rauchentwicklung den Einsatz.

Aufgrund der raschen Ausbreitung des Feuers durch die starken Sturmböen wurden weitere Feuerwehren sowie ein Flughafenlöschfahrzeug der Flughafenfeuerwehr Baden Airpark nachalarmiert.
Vor Ort standen rund zwei Hektar Acker- und Waldfläche in Flammen. Das Feuer konnte zügig unter Kontrolle gebracht werden. Anschließend waren langwierige Nachlöscharbeiten erforderlich. Rund 50 Feuerwehrleute löschen, zwei von ihnen erleiden einen Kreislaufkollaps.
Während des Einsatzes blieb die Verbindungsstraße zwischen Hügelsheim und Sinzheim vollständig gesperrt.

 

Wunderschöner Ausblick von der Zugspitze bei angenehmen Temperaturen

30. Juli 2026 - 17:23

14 Grad auf dem höchsten Berg Deutschlands, während weite Teile des Landes aufgrund extremer Hitze ächzen

30.07.26, 17:23 Uhr

Datum: Donnerstag, 30. Juli 2026, ca. 16:00 Uhr

Ort: Zugspitze,, Bayern

 

(ah) Einen kühlen Ort im Freien zu finden, ist derzeit nicht einfach, da weite Teile Deutschlands unter extremer Hitze ächzen. Abkühlug bietet hier der höchste Berg der Bundesrepublik - und zudem wird man bei angenehmen 14 Grad auch noch mit einem wunderschönen Ausblick auf den blauen Sommerhimmel belohnt.

 

Knapp 60 Feuerwehrleute und 21 Fahrzeuge aus NRW und Niedersachsen starten zur Unterstützung der Waldbrandbekämpfung - Kräfte rücken im Rahmen des EU-Katastrophenschutzverfahrens aus – Ankunft in Nordwestspanien für Samstag erwartet

30. Juli 2026 - 6:47

Deutsche Spezialkräfte sollen ihre spanischen Kollegen im Kampf gegen die seit Tagen unkontrolliert wütenden Brände unterstützen

30.07.26, 06:47 Uhr

Datum: Donnerstag, 30. Juli 2026, 09:00 Uhr

Ort: Bonn, Nordrhein-Westfalen

 

(ch) Spezialkräfte mehrerer Feuerwehren aus Nordrhein-Westfalen brechen am heutigen Donnerstagmorgen zu einem internationalen Waldbrandeinsatz nach Spanien auf. Das sogenannte Waldbrandmodul unterstützt dort auf Ersuchen der spanischen Behörden die Bekämpfung großflächiger Vegetationsbrände im Rahmen des Europäischen Katastrophenschutzverfahrens.

An dem Einsatz beteiligt sind Feuerwehren aus Bonn, Düsseldorf, Leverkusen, Königswinter und Ratingen. Ergänzt wird das Kontingent durch Feuerwehrkräfte aus Niedersachsen, Fachberater der Hilfsorganisation @fire sowie eine Versorgungseinheit der Johanniter-Unfall-Hilfe.

Der Konvoi umfasst insgesamt 56 Einsatzkräfte, 21 Fahrzeuge und drei Anhänger. Nach Eingang der offiziellen Anforderung am Mittwochabend wurden die Vorbereitungen für den Auslandseinsatz unmittelbar aufgenommen. Das Waldbrandmodul soll voraussichtlich am Samstag die Provinz Zamora im Nordwesten Spaniens erreichen. Welchen konkreten Einsatzauftrag die Kräfte übernehmen werden, soll erst vor Ort entschieden werden.

Bei dem Kontingent handelt es sich um das vom Land Nordrhein-Westfalen gemeldete EU-Waldbrandmodul. Die speziell für Vegetationsbrände ausgebildete Einheit ist seit 2019 Teil des Europäischen Katastrophenschutzverfahrens und kam bereits mehrfach bei internationalen Großschadenslagen zum Einsatz – unter anderem in Griechenland, Frankreich, Spanien und den Niederlanden.

Das Europäische Katastrophenschutzverfahren ermöglicht es den Mitgliedstaaten, bei außergewöhnlichen Wald- und Vegetationsbränden kurzfristig spezialisierte Einsatzmodule anzufordern. Diese bestehen aus geländegängigen Löschfahrzeugen, Führungs- und Versorgungseinheiten und sind auf mehrtägige Einsätze im Ausland ausgelegt.

Rund 5.000m² großer Lagerhallenkomplex einer Möbelfirma steht lichterloh in Vollbrand - meterhohe Flammen schlagen in den Nachthimmel (on Tape) - starke Rauchwolke steigt auf - Anwohner werden per Warn-App vor Rauchwolke gewarnt - Flammen greifen auf...

30. Juli 2026 - 1:38

Millionenschaden durch Feuer entstanden - Löscharbeiten dauern die ganze Nacht an - Netzbetreiber muss vom Brand betroffene Stromversorgung überbrücken - Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen

30.07.26, 01:38 Uhr

Datum: Mittwoch, 29. Juli 2026, 23:00 Uhr

Ort: Riegel am Kaiserstuhl, Landkreis Emmendingen, Baden-Württemberg

 

(jb) Ein Großbrand zerstörte in der Nacht einen ganzen Lagerhallenkomplex einer Möbelfirma in Riegel am Kaiserstuhl im Landkreis Emmendingen.

Gegen kurz vor 23 Uhr am späten Mittwochabend ist in einem rund 5.000 Quadratmeter großen Lagerhallenkomplex einer Möbelfirma ein verheerender Großbrand ausgebrochen.
Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das Gebäude in Vollbrand. Meterhohe Flammen und eine weithin sichtbare, dichte Rauchwolke stieg in den Nachthimmel auf. Das Feuer griff im weiteren Verlauf auch auf mehrere vor der Halle abgestellte Fahrzeuge über, die ebenfalls vollständig in Flammen aufgingen. Auch eine 20 kV-Stromleitung wurde vom Brand erfasst. Der Netzbetreiber musste die ausgefallene Stromversorgung überbrücken. Aufgrund der enormen Hitzeentwicklung und der starken Brandausbreitung wurde ein Großeinsatz ausgelöst.
Insgesamt waren rund 250 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes, dem THW und weiterer Hilfsorganisationen im Einsatz. Die Brandbekämpfung gestaltete sich aufgrund der Ausdehnung des Feuers äußerst aufwendig.
Die starke Rauchentwicklung führte dazu, dass für die umliegende Bevölkerung eine NINA-Warnung herausgegeben wurde. Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungs- und Klimaanlagen abzuschalten.
Die Löscharbeiten werden voraussichtlich die gesamte Nacht andauern. Zur Brandursache liegen derzeit noch keine gesicherten Erkenntnisse vor. Der Sachschaden geht in die Millionenhöhe. Verletzt wurde niemand. Die Ermittlungen werden nach Abschluss der Löscharbeiten aufgenommen.

 

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