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Aktualisiert: vor 2 Stunden 16 Minuten

Rund 80 Demonstranten ziehen unter Polizeischutz durch Isernhagen-Süd - Nachbarn fürchten Gewalt und Vandalismus - Demo gegen Reiche löst Panik unter Familien aus - Kinder bleiben an Halloween drin

31. Oktober 2025 - 15:19

31.10.25, 15:19 Uhr

Datum: Freitag, 31. Oktober 2025, 13:00 Uhr

Ort: Isernhagen-Süd, Hannover, Niedersachsen

 

(jk) Am 31. Oktober hatten rund 80 Teilnehmer unter Polizeibegleitung eine Halloween-Demo durch Isernhagen-Süd, das Villenviertel von Hannover, abgehalten. Die Protestgruppe richtete sich gegen wohlhabende Bewohner und bezeichnete das Viertel in sozialen Netzwerken als „Horror-Viertel“. Der Mediziner Udo Niedergerke bewertete die Aktion als Drohung und äußerte Befürchtungen, es könne zu Vandalismus und Gewalt kommen. Er berichtete, dass Nachbarn angekündigt hatten, ihre Kinder an Halloween aus Angst nicht auf die Straße zu lassen. Niedergerke kritisierte zudem die pauschalen Vorwürfe gegen die Bewohner, die in den Aufrufen als „Immobilienspekulierende, Steuerhinterziehende, Ausbeuter und Armuts-Profiteure“ bezeichnet wurden.

Erst verdeckt Graffiti Hinweisschild vom Hydranten, dann klemmt der Deckel eines anderen Hydranten - Feuerwehr kämpft sich durch Rauch und Hitze - Zwei Menschen mit Rauchgasvergiftung im Krankenhaus

31. Oktober 2025 - 14:26

31.10.25, 14:26 Uhr

Datum: Freitag, 31. Oktober 2025, 11:00 Uhr

Ort: Falkensee-Finkenkrug, Landkreis Havelland, Brandenburg

 

(jk) Am Donnerstagvormittag kam es in der Leistikowstraße im Falkenseer Ortsteil Finkenkrug zu einem Kellerbrand in einem Einfamilienhaus. Beim Eintreffen der Feuerwehr war das Gebäude bereits stark verraucht. Der Einsatz gestaltete sich schwierig, da der nächstgelegene Hydrant zunächst nicht auffindbar war. Das Hinweisschild war mit Graffiti übersprüht.

Während ein Trupp sich unter schwerem Atemschutz in das verrauchte Haus vorkämpfte, sucht andere Einsatzkräfte nach einem Ersatzhydranten und wurden fündig, doch auch hier gab es ein Problem: Der Deckel war festgerostet und ließ sich nur mit Werkzeug öffnen. Nach kurzer Verzögerung konnte die Wasserversorgung hergestellt. Zwei ältere Bewohner wurden aus dem Gebäude rechtzeitig ins Freie gebracht, erlitten jedoch Rauchgasvergiftungen und kamen ins Krankenhaus. Der Brandherd befand sich im hinteren Bereich des Kellers; dort hatten sich brennbare Gegenstände entzündet. Mehrere C-Rohre kamen zum Einsatz, um die Flammen im Keller zu löschen.

Wehrführer Benjamin Christ, der später die Einsatzleitung übernahm, zog nach dem Einsatz eine positive Bilanz. Trotz der anfänglichen Schwierigkeiten mit der Wasserversorgung verlief der Einsatz geordnet und effektiv. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen verhindern und den Brand zügig unter Kontrolle bringen. In der Nachbarschaft herrschte am Nachmittag spürbare Erleichterung. Viele Anwohner verfolgten die Löscharbeiten, boten der Feuerwehr Unterstützung an und zeigten sich beeindruckt vom Engagement der Einsatzkräfte.

Das Haus ist derzeit unbewohnbar. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund 200.000 Euro. Die Brandursache wird derzeit noch ermittelt.

 

Über 400 Halloween-Biker gehen auf gemeinsame 30-Kilometer-Ausfahrt – viele der Motorradfahrer anlassgemäß kostümiert

31. Oktober 2025 - 13:55

31.10.25, 12:30 Uhr

Datum: Freitag, 31. Oktober 2025, 12:30 Uhr

Ort: Bremen

 

(sg) Ein gruseliges Treffen von Motorrädern fand heute im Bremer Stadtteil Habenhausen statt: 408 Motorradfahrer hatten sich zu einer Ausfahrt unter dem Titel „Halloween-Rideout versammelt. Viele Biker erschienen in Halloween-Kostümen, was der Veranstaltung eine besonders stimmungsvolle Note verlieh. Das Ziel war die rund 30 Kilometer entfernte Ortschaft Martfeld im Landkreis Diepholz. Weil die örtliche Polizei keine Durchfahrt einer geschlossenen Gesamt-Kolonne genehmigte, starteten die Teilnehmer im Abstand von jeweils 20 Sekunden in Gruppen zu je circa 20 Motorrädern.
Zwar sorgte die Aufteilung für einen geregelten Ablauf, dennoch blieb die beeindruckende Zahl der Maschinen und der gemeinschaftliche Start trotz der Staffelung nicht ohne sichtbare Wirkung im Stadtteil Habenhausen.
Die Polizei war mit zwei Streifenwagen vor Ort, um den Verkehr zu begleiten und die Sicherheit der Ausfahrt zu gewährleisten. Der Beginn war planmäßig um 13 Uhr in Habenhausen, die Ankunft in Martfeld wurde einige Zeit später erwartet.

Fünf Lastwagen von beliebter Schausteller-Familie brennen lichterloh - 40 Weihnachtsbuden, Deko, Glühweinmaschinen und Sitzmöbel für Berliner Weihnachtsmarkt ein Raub der Flammen - - Großbrand vernichtet Inventar - Bereits zweites Feuer auf Gelände...

30. Oktober 2025 - 22:18

Hinweise auf vorsätzliche Brandstiftung - Löscharbeiten werden die ganze Nacht andauern - Schausteller Thilo Wollenschläger gibt sich auch nach zwei Brandstiftungen kämpferisch: "Wir sind Stehauf-Männchen. Wir krempeln die Ärmel jetzt doppelt hoch und die Weihnachtsmärke werden definitiv stattfinden!"

30.10.25, 22:18 Uhr

Datum: Donnerstag, 30. Oktober 2025, 22:00 Uhr

Ort: Leegebruch, Landkreis Oberhavel, Brandenburg

 

(ch) Auf einem Grundstück des Schaustellers Wollenschläger ist am späten Donnerstagabend erneut ein Feuer ausgebrochen. Insgesamt fünf Lkw-Auflieger gingen in Flammen auf. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei handelt es sich um Brandstiftung.

Beim Eintreffen der Feuerwehr standen bereits vier große Auflieger in voller Ausdehnung in Flammen, ein fünfter fing Feuer. In den Fahrzeugen lagerten zahlreiche Materialien für einen Weihnachts- und Wintermärkte – darunter 40 Holzbuden, Dekorationselemente, Glühweinmaschinen und weitere Ausstattungen, die derzeit für den Marktaufbau benötigt werden.

Mehrere Feuerwehren aus der Umgebung rückten mit Tanklöschfahrzeugen an, um die Flammen einzudämmen. Dichter Rauch stieg über dem Gelände auf, die Löscharbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden. Verletzt wurde niemand.

Die Polizei hat die Ermittlungen übernommen und geht nach aktuellem Stand von einem gezielten Anschlag aus. Ein Sprecher erklärte, man prüfe mögliche Zusammenhänge zu früheren Bränden auf dem Gelände des Schaustellerbetriebs. Die Spurensicherung war bis in die Nacht im Einsatz.

Der entstandene Sachschaden dürfte erneut beträchtlich sein. Es ist bereits das zweite Feuer bei der Schaustellerfamilie innerhalb von zwei Wochen (siehe NSN-Nr: 47438). Am 14. Oktober gingen in Paaren/Glien mehrere Lkw der Schaustellerfamilie in Flammen aufgegangen.

Viehtransporter muss auf schmaler Verbindungsstraße Gegenverkehr ausweichen und sinkt in weichem Straßenbankett ein - Mit 70 Schweinen beladener Laster kippt auf die Seite - Feuerwehr befreit die Tiere, doch 20 von ihnen sterben oder müssen von ihrem...

30. Oktober 2025 - 19:42

Einsatz geht freiwilligen Kräften, die selbst oft Landwirte sind, sehr nahe - Überlebende Tiere erfreuen sich über Eicheln auf dem Waldboden und werden umgeladen

30.10.25, 19:42 Uhr

Datum: Donnerstag, 30. Oktober 2025, 19:42 Uhr

Ort: Laichingen, Alb-Donau-Kreis, Baden-Württemberg

 

(ch) Auf der schmalen Verbindungsstraße zwischen den Laichinger Ortsteilen Suppingen und Machtolsheim ist am Donnerstagnachmittag ein Viehtransporter mit rund 70 Schweinen umgestürzt.

Nach Polizeiangaben kam der Lkw gegen 16.20 Uhr von der Fahrbahn ab, als er einem entgegenkommenden Pkw auswich. Beide Fahrzeuge wichen nach rechts aus, der Lkw geriet in den weichen Waldboden und kippte auf die Seite. Der Fahrer des Transporters blieb unverletzt, ebenso der Pkw-Fahrer.

Die Feuerwehr Laichingen und mehrere umliegende Wehren rückten mit etwa 40 Einsatzkräften an. Gemeinsam mit Tierärzten und dem Veterinäramt befreiten sie die Tiere aus dem umgestürzten Anhänger. Rund 20 Schweine verendeten oder mussten aufgrund schwerer Verletzungen notgeschlachtet werden. Für viele der Freiwilligen Feuerwehrleute ein harter Einsatz, sind viele von ihnen doch selbst in der Landwirtschaft tätig.

Die übrigen Tiere blieben weitgehend unverletzt, wurden beruhigt und später in Ersatzfahrzeuge verladen. Im nahrhaften Waldboden fanden sie Futter in großen Mengen. Zumindest etwas Erholung auf den Schrecken. Die Polizei ermittelt nun, wie es zu dem Unfall kommen konnte.

 

Holz und Sägespäne brennen in Silo von holzverarbeitender Firma im Industriegebiet - starker Rauch steigt auf - Silo muss komplett ausgeräumt werden - über 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk seit 12 Stunden im Einsatz

30. Oktober 2025 - 3:16

Sanitätsbereitschaft vor Ort - aufwändige Löscharbeiten bis in die Morgenstunden - Brandursache unklar

30.10.25, 03:16 Uhr

Datum: Mittwoch, 29. Oktober 2025, seit 15:00 Uhr

Ort: Waghäusel - Wiesental, Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg

 

(ch) Ein stundenlanger Großeinsatz von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und Rettungsdiensten beschäftigt seit Mittwochnachmittag die Einsatzkräfte in Waghäusel-Wiesental.

Gegen 15 Uhr wurde in einem holzverarbeitenden Industriebetrieb in der Weinbrennerstraße ein Brand in einem Holzspänesilo gemeldet. Beim Eintreffen der ersten Kräfte drang bereits dichter Rauch aus dem Silo, das zu etwa 75 Prozent mit Holzspänen gefüllt war.

Die Brandbekämpfung gestaltete sich äußerst schwierig, da die glimmenden Späne mühsam von Einsatztrupps unter Atemschutz abgelöscht und auseinandergezogen werden mussten. Unterstützung erhielten die Feuerwehrleute durch mehrere Radlader und einen Teleskoplader des Technischen Hilfswerks sowie des städtischen Bauhofs. Zusätzlich kam ein Saugbagger eines privaten Entsorgungsunternehmens zum Einsatz, um das Silo zu leeren.

Insgesamt waren über 100 Einsatzkräfte vor Ort, darunter die Freiwilligen Feuerwehren Waghäusel und Philippsburg, der Ortsverband Waghäusel des Technischen Hilfswerks, der DRK-Ortsverein sowie Sanitätsdienste. Einsatzleiter Dieter Niemann beschrieb die Arbeiten als zeitaufwendig: „Die Entleerung und das Ablöschen der glimmenden Holzspäne erforderten zahlreiche Atemschutztrupps und dauerten bis in die Morgenstunden.“

Über die Höhe des entstandenen Schadens sowie die genaue Brandursache liegen derzeit noch keine Informationen vor.

 

Viertel Million Euro teurer Sportwagen bei Unfall zerlegt - Ferrari-Fahrer kracht am Stauende in Heck von Auto, welches auf weiteres Fahrzeug geschleudert wird - Sportflitzer schleudert währenddessen auf nebenliegende Bahngleise und donnert frontal...

30. Oktober 2025 - 2:39

Hoher Schaden - Bahnverkehr unterbrochen - langer Stau - Polizei hat Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen

30.10.25, 02:39 Uhr

Datum: Mittwoch, 30. Oktober 2025, 18:00 Uhr

Ort: Karlsruhe, Baden-Württemberg

 

(ch) Der Fahrer eines Ferrari Portofino hat am Mittwochabend in der Karlsruher Oststadt für einen spektakulären Unfall gesorgt:

Aus bislang ungeklärter Ursache prallte der Sportwagen auf der Durlacher Allee in das Heck eines vorausfahrenden Autos und schob dieses auf ein weiteres Fahrzeug. Anschließend geriet der Ferrari nach links von der Fahrbahn, fuhr auf die Straßenbahnschienen und kollidierte frontal mit einem Ampelmast.

Bei dem Zusammenstoß wurden drei Personen leicht verletzt, teilte ein Sprecher der Polizei Karlsruhe in der Nacht mit. Rettungsdienste und Polizei waren mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort und versorgten die Betroffenen. Aufgrund des Unfalls musste der Straßenbahnverkehr vorübergehend eingestellt werden.

Der Sachschaden ist erheblich, insbesondere am Ferrari, dessen Neupreis bei etwa 200.000 bis 270.000 Euro liegt, wurde total zerstört. Die Durlacher Allee blieb bis zur Bergung des Sportwagens und zur Räumung der Unfallstelle teilweise gesperrt.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

 

"Erstausbau" soll an rund 60 Jahre alter Straße in Bookholzberg durchgeführt werden - Anwohner müssen Löwenanteil der Kosten tragen - Fünfstellige Beträge pro Haus stehen im Raum - Angst ums Eigenheim und die Existenz besonders bei älteren Menschen

29. Oktober 2025 - 12:41

Etwa 1,5 Millionen Euro sollen von den Anwohnern bezahlt werden - Straße asphaltiert, aber mit vielen Schlaglöchern versehen - Leichtes Entgegenkommen der Gemeinde bei Anliegerversammlung, Anlieger fordern Überdenken der Pläne - "40-50% der Leute haben Ängste, dass sie ihr Haus aufgeben müssen, wenn es nicht wesentlich günstiger wird" - "Wenn die einen Bürgersteig für die Rollatorfahrer machen und die müssen an ihr Haus verkaufen, weil sie die Gelder nicht haben, dann brauchen wir auch keinen Bürgersteig" - "Das ist ein öffentliches Projekt und solche Projekte sind selten günstiger geworden" - "Die Gesundheit wird ruiniert, weil man ständig darüber nachdenkt" - "Es gibt immer Lösungen, aber mit dieser Lösung sind wir nicht einverstanden" - "Für uns ist das erschlossen" - Gemeinde äußert sich schriftlich

29.10.25, 12:41 Uhr

Datum: Mittwoch, 29. Oktober 2025

Ort: Bookholzberg, Landkreis Oldenburg, Niedersachsen

 

(ah) Die Anwohner des etwa 600 Meter langen Ohlenbuschweges im Ganderkeseer Ortsteil Bookholzberg gehen gegen die Pläne der Gemeinde, ihre zwar asphaltierte, aber teilweise in fragwürdigem Zustand befindliche Straße auszubauen, auf die Barrikaden. Der Grund: Die Straße ist zwar etwa 60 Jahre alt, wurde aber seinerzeit nur eher provisorisch angelegt und somit handelt es sich laut der Gemeide um einen "Erstausbau", dessen Kosten nach üblicher Praxis - beispielsweise in Neubaugebieten - zum 90% von den Anwohnern getragen werden sollen. Nach Anpassungen durch die Gemeinde bleiben immer noch 72%. Dies wären nach derzeitigen Berechnungen rund 1,5 Millionen Euro und somit würden den einzelnen Anwohnern Rechnungen mit mittleren fünfstelligen Beträgen drohen. Für viele ist dies schlicht und einfach finanziell nicht zu stemmen, weshalb gerade ältere Menschen, die am Ohlenbuschweg wohnen, Angst um ihr Eigenheim und ihre Existenz haben. 

Die Problematik sei seit Jahrzehnten bekannt, so die Anwohner, dennoch sei nie etwas passiert und außerdem habe man sich mit der Situation arrangiert und keine größeren Probleme mit der Straße, die immer wieder geflickt wurde, gehabt, Jetzt, nach dem explosionsartigen Anstieg der Baukosten in den vergangenen Jahren, will die Gemeinde das Projekt nun angehen und dies auch noch so aufwändig durchführen, dass ein solch hoher Endbetrag für den Ausbau entstehen würde. Hier sei vor allem der neu zu bauende Gehweg ein massiver Kostenfaktor, der von den meisten Anwohnern als nicht notwendig angesehen wird.

Bei einer Anliegerversammlung, die unter Ausschluss der Öffentlichkeit am vergangenen Montag (27.10.) im Ganderkeseer Rathaus stattfand, kam es schließlich zum Austausch der Standpunkte. Die Anwohner sind gegen die Vorschläge der Gemeinde und drängen auf einen weniger aufwändigen und somit deutlich günstigeren Straßenausbau. Die Gemeindeverwaltung hat zunächst ein gewissen Entgegenkommen bei der prozentualen Verteilung der Kosten signalisiert, was aber immer noch immens hohe Rechnungen für die einzelnen Hausbesitzer bedeuten würde. Man wolle aber die Vorschläge der Anwohner an die Politik weitergeben. Auch wenn sich bei einigen der Teilnehmer vorsichtiger Optimismus bezüglich des Verfahrens andeutete, hängt der noch immer offene Ausgang weiter wie ein Damoklesschwert über den Betroffenen.

Die Gemeinde hat sich inzwischen schriftlich zum Thema geäußert. Man bewerte die Planung als Erstausbau, "da der Gehweg noch nicht vorhanden und die Fahrbahn bisher nur als Provisorium hergestellt wurde, also nie nach den technischen Regelwerken – auch nicht nach damaligen Standards". Es habe zwar frühere Pläne zum Erstausbau gegeben, diese wurden aber nicht verwirklicht. Gründe hierfür wurden nicht genannt.

Ein Bauprogramm für den Ohlenbuschweg, das aufzeigt, wie die Straße im fertigen Zustand aussehen soll, sei noch nicht formuliert worden. Nach derzeitigen Schätzungen rechne man mit einem Betrag von etwa 1.439.000 Euro, der auf die anliegenden Grundstücke umgelegt werden soll. Dies seien rund 72 Prozent der Gesamtkosten. Die Betroffenen hätten in diesem Falle zwischen etwa 6.300 Euro und 74.300 Euro zu übernehmen.

 

Autobahnpolizei will auf der A3 einen BMW-SUV kontrollieren - Fahrer gibt jedoch Vollgas und haut mit 500 PS starken Karosse ab - Beamte finden Flüchtigen wenig später verunfallt in Autobahnausfahrt - Mehrere Kennzeichen sowie große Mengen Bargeld in...

29. Oktober 2025 - 2:48

39-jähriger Fahrer besaß keinen Führerschein mehr - Flucht führte von Rheinland-Pfalz bis nach NRW - Unfallwagen hat nur noch Schrottwert

29.10.25, 02:48 Uhr

Datum: Dienstag, 28. Oktober 2025, 22:15 Uhr

Ort: A3 bei Königswinter, Rhein-Sieg-Kreis, Nordrhein-Westfalen

 

(ch) Eine geplante Verkehrskontrolle der Autobahnpolizei Montabaur hat am späten Dienstagabend eine spektakuläre Verfolgungsfahrt ausgelöst, die in einem schweren Unfall endete. Gegen 22:15 Uhr wollten die Beamten auf der A3 in Rheinland-Pfalz einen weißen BMW X5 M stoppen. Doch anstatt der Anhalteaufforderung zu folgen, gab der Fahrer plötzlich Vollgas und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Nordrhein-Westfalen.

Die Polizisten verloren den über 500 PS starken SUV kurzzeitig aus den Augen. Rund acht Kilometer weiter fanden sie das Fahrzeug schließlich – auf der Beifahrerseite liegend – in der Ausfahrt Siebengebirge in Königswinter. Der Wagen war zuvor über eine Warnbake gefahren und über einen Erdhügel geschleudert.

Dank des automatischen eCall-Notrufsystems und der Polizei wurden sofort die Rettungskräfte alarmiert. Die Freiwillige Feuerwehr Königswinter, die sich gerade bei einem Übungsabend befand, traf innerhalb kürzester Zeit an der Unfallstelle ein. Der Fahrer war entgegen erster Meldungen nicht eingeklemmt und konnte schwer verletzt an den Rettungsdienst übergeben werden. Er wurde unter Polizeibegleitung in ein Krankenhaus nach Troisdorf gebracht.

Wie sich herausstellte, handelte es sich bei dem 39-jährigen türkischen Fahrer um eine Person, gegen die bereits ein Verfahren zur Entziehung der Fahrerlaubnis lief. Da nicht alle Airbags des Wagens ausgelöst hatten, richtete die Feuerwehr das Fahrzeug auf Anweisung der Polizei mit einem Seilzug wieder auf und klemmte die Batterien ab. Bei der Durchsuchung des BMW stießen die Beamten auf auffällige Gegenstände, darunter mehrere entstempelte Kennzeichen sowie große Bargeldbündel.

Die Polizei aus Nordrhein-Westfalen übernahm noch vor Ort die weiteren Ermittlungen. Der BMW wurde abgeschleppt und sichergestellt. Die Ausfahrt Siebengebirge blieb für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten mehrere Stunden gesperrt.

Touristenflugzeug stürzt auf dem Weg zu Nationalreservat ab - Alle elf Insassen kommen ums Leben - Zwei Deutsche unter den Opfern

28. Oktober 2025 - 12:26

Näheres zum Vorfall noch unklar - Bilder vom Diani Airport, wo das Flugzeug startete

28.10.25, 12:26 Uhr

Datum: Dienstag, 28. Oktober 2025

Ort: Kwale, Kenia, Afrika, Welt

 

(ah) Nahe des kenianischen Kwale ist am Dienstagmorgen ein Touristenflugzeug abgestürzt, das sich vom Diani Airport auf dem Weg zum Maasai Mara-Naturschutzgebiet befand. Alle elf Menschen an Bord der Cessna C-208 der "Mombasa Air Safari" kamen bei dem Unglück ums Leben. Bei den Opfern soll es sich neben acht Ungarn und dem kenianischen Piloten auch um zwei Deutsche handeln. Näheres ist noch nicht bekannt.

 

Mehrere Polizeifahrzeuge stoppen Kleinwagen auf Autobahn und nehmen drei Personen fest - Autobahn zeitweise gesperrt, nachfolgende Verkehrsteilnehmer müssen teilweise abrupt abbremsen

28. Oktober 2025 - 9:20

Aktion bei Dunkelheit und nasser Fahrbahn - Zeitgleich Suchmaßnahmen auf Straße in Michendorf, möglicherweise Zusammenhang zwischen beiden Aktionen - Hintergründe unklar

28.10.25, 09:20 Uhr

Datum: Montag, 27. Oktober 2025, ca. 17:00 Uhr

Ort: A115 bei Kleinmachnow sowie Michendorf, Landkreis, Brandenburg

 

(ah) Spektakuläre Polizeiaktion am Montagabend auf der A115 bei Kleinmachnow: Mehrere Streifenwagen und ein Gefangenentransporter stoppten im laufenden Verkehr einen Kleinwagen auf der Autobahn, woraufhin drei Personen festgenommen wurden. Die Aktion geschah bei Dunkelheit und auf nasser Fahrbahn, mehrere nachfolgende Verkehrsteilnehmer mussten abrupt bremsen. Die Autobahn wurde in Richtung Berlin zeitweise voll gesperrt.

Etwa zeitgleich wurde in Michendorf die Teltower Straße teilweise gesperrt und der Bereich von Polizeikräften nach Beweismitteln durchsucht. Zu einem möglichen Zusammenhang zwischen beiden Aktionen gibt es bisher keine Angaben. Näheres zu den Hintergründen ist noch nicht bekannt.

 

Elvis-insprierte Kreuzfahrt mit der "Costa Fascinosa" - Musiker lassen den Spirit der Fifties wieder aufleben - Passagiere sind begeistert

27. Oktober 2025 - 15:57

Umfangreicher Dreh an Bord inklusiver zweier Protagonisten sowie einem ausführlichem O-Ton mit Presleys Cousine Donna - "He was one of the finest men to ever grace the stage of life" - "At home, he was just Elvis"

27.10.25, 15:57 Uhr

Datum: Montag, 27. Oktober 2025 (Kreuzfahrt zwischen dem 11. und 18. Oktober)

Ort: Mittelmeer, Europa

 

(ah) Für Fifties- und Rock 'n Roll-Jünger hieß das Traumschiff im Oktober "Costa Fascinosa": Zahlreiche Fans des King of Rock 'n Roll und der fünfziger Jahre stachen nun gemeinsam mit dem Kreuzfahrtschiff der TCB-Cruise in See. Die Route der Kreuzfahrt war durchaus interessant und attraktiv - es ging von Genua über Korsika, Sardinien, Ibiza, Valencia und wieder zurück zum Start - doch die wirklichen Highlights für wahre Fans der Zeit dürften die zahlreichen Auftritte von unterschiedlichen Bands und Künstlern, darunter auch Musikern, die wirklich mit dem "King" zusammenspielten, gewesen sein.  Auch die jüngeren Rock 'n Roller auf der Bühne begeisterten Publikum und vor den Auftritten konnte man bei Tanzprofis die richtigen Hebefiguren und Hüftschwünge für den Abend lernen - auch unsere Protagonisten Claudia und Frank übten fleißig beim international renommierten Boogie-Woogie-Coach Florian Pogats.

Weitere Weggefährten des "King", die man im Rahmen von "Meet & Greet"-Veranstaltungen treffen konnte, sorgten für einen zusätzlichen Hauch von Glamour an Bord. Besonders gefragt war hierbei Elvis' Cousine Donna Presley, die uns in einem ausführlichen Interview ausfühlich von ihren Erinnerungen an den privaten Elvis berichtete.

 

 

Kehrfahrzeug stürzt auf herbstlich-feuchter Straße auf Seite und muss von Feuerwehr wieder aufgerichtet werden

27. Oktober 2025 - 13:11

Fahrer unverletzt - Kehrfahrzeug räumte gerade Herbstlaub von Straße

27.10.25, 13:11 Uhr

Datum: Montag, 27. Oktober 2025, ca. 12:30 Uhr

Ort: Hamburg

 

(ah) Die tückisch-herbstlichen Straßenverhältnisse wurden am Montagmittag in Hamburg-Veddel dem Fahrer eines Kehrfahrzeugs der Stadtreinigung zum Verhängnis, als sein Fahrzeug in einer Kurve auf die Seite stürzte - und zwar gerade, als er damit beschäftigt war, das rutschige Herbstlaub von der Straße und vom Gehweg zu räumen.

Der Mann blib unverletzt, das Fahrzeug wurde beschädigt. Die Feuerwehr wurde alarmiert und richtete die Kehrmaschine mithilfe einer Drehleiter wieder auf.

 

 

Hafen auf Norderney unter Wasser

26. Oktober 2025 - 15:51

26.10.25, 15:51 Uhr

Datum: Sonntag, 26. Oktober 2025, 15:00 Uhr

Ort: Norderney, Landkreis Aurich, Niedersachsen

 

(th) Der anhaltende Herbststurm "Joshua" hat am Sonntag auf Norderney zu Überflutungen im Hafengebiet geführt. Stege und Straßen am Hafen und an der Küste standen unter Wasser, auch das Dühnenschutzgebiet „Ostheller“ war betroffen. Die Nordsee zeigte sich aufgepeitscht, mit hohen Wellen, die an die Küste drückten.

Der Fährverkehr wurde vorübergehend eingestellt. Trotz oder gerade wegen Wind und Regen zog es viele Touristen an den Strand, um das Naturschauspiel zu beobachten. Ein Junge wurde dabei beobachtet, wie er sein Fahrrad durchs Wasser schob und selber auf einer Mauer balancierte, um nicht nass zu werden.

Inselbewohner trotzen erneut dem Hochwasser

26. Oktober 2025 - 15:36

Fährverkehr wegen anhaltender Fluten weiter eingeschränkt

26.10.25, 15:36 Uhr

Datum: Sonntag, 26. Oktober 2025, 15:36 Uhr

Ort: Wangerooge, Landkreis Friesland, Niedersachsen

 

(th) Die Nordseeinsel Wangerooge erlebt am Sonntag bereits die fünfte leichte Sturmflut seit Freitag. Nach Angaben des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes bleibt die Lage angespannt, da bis Dienstag weitere Sturmfluten erwartet werden.

Normalerweise treten ein bis zwei Sturmfluten nacheinander auf – eine Serie wie diese ist ungewöhnlich. Der Wind aus nordwestlicher Richtung drückt das Wasser immer wieder an die Küste und sorgt für überdurchschnittlich hohe Pegelstände.
Der Fährverkehr ist weiterhin eingeschränkt. Reisende müssen mit Verzögerungen und Fahrtausfällen rechnen. 

 

Eine Fahrwasser-Tonne hat sich vor Amrum losgerissen und hat am Freitag einen Badeturm auf Wangerooge zerstört. Die Tonne ist weitergespült worden, die Rest des Badeturms liegen derzeit noch am Strand. 

Fährverkehr nach Norderney eingeschränkt – Flut deutlich höher als üblich

26. Oktober 2025 - 15:05

Urlauber und Tagesgäste müssen mit Einschränkungen rechnen

26.10.25, 15:05 Uhr

Datum: Sonntag, 26. Oktober 2025, 15:05 Uhr

Ort: Norddeich, Landkreis Aurich, Niedersachsen

 

(th) Herbststurm „Joshua“ hat am Sonntag für eine deutliche Sturmflut an der Nordseeküste gesorgt. Nach Angaben der Küstenschutzbehörden lag der Wasserstand mehr als einen Meter über dem normalen Hochwasser. Für mehrere Küstenabschnitte gilt eine offizielle Sturmflutwarnung.

 

Wegen des stürmischen Wetters und des hohen Wasserstands wurde der Fährverkehr nach Norderney weitgehend eingestellt. Größere Fähren bleiben vorerst im Hafen, kleinere Schiffe fahren nur unregelmäßig.
 

Urlauber und Einheimische sind in Norddeich unterwegs und bewundern die Naturkraft, wie das Wasser an die Kaimauern gedrückt wird und eine hohen Gischt erzeugt. 
Auch Wochenend- und Tagestouristen aus dem Ruhrgebiet wollen sich diese Wetterphänomene nicht entgehen lassen. 

Sturm-Opfer mit Pinguin-Look - Seltene Trottellumme womöglich durch heftigen Sturm auf Insel getrieben - Normalerweise nur auf Helgoland beheimatet

26. Oktober 2025 - 10:47

Ungewöhnlicher Gast am Strand von Norderney - Heftiger Sturm tobt am Sonntag auf der Insel

26.10.25, 10:47 Uhr

Datum: Sonntag, 26. Oktober 2025, 10:00 Uhr

Ort: Insel Norderney , Niedersachsen

 

(jb) Der heftig anhaltende Sturm „Joshua“ sorgt am Sonntag auf Norderney nicht nur für kräftige Böen, sondern auch für ein ungewöhnliches Naturphänomen: Am Strand wurde eine Trottellumme gesichtet – ein Seevogel, der normalerweise nicht auf der ostfriesischen Insel vorkommt. Das Tier stand am Vormittag gut sichtbar im Spülsaum der Nordseeküste und zog die Aufmerksamkeit einiger Menschen auf sich. Auf den ersten Blick könnte man die Trottellumme, mit ihrem schwarz-weißen Gefieder und dem aufrechten Gang, leicht mit einem Pinguin verwechseln. Eigentlich leben Trottellummen in Deutschland ausschließlich auf Helgoland, wo sie an den steilen Felsen brüten. Vermutlich wurde der Vogel durch die anhaltenden Sturmböen von der Hochseeinsel abgetrieben und an die Küste Norderneys gespült.

 

Zug kracht in umgestürzten Baum - Feuerwehr bringt Passagiere auf freier Strecke mit Leitern aus Bahn (on tape) - Passagiere und Zugführer unverletzt - Weitertransport mit Bussen - Feuerwehr beseitigt massiven Baum mit Motorsägen (on tape)

26. Oktober 2025 - 9:49

Sturm fegt auch am Sonntag heftig über die Region - Feuerwehr rechnet mit weiteren Einsätzen durch angespannte Lage (im O-Ton)

26.10.25, 09:49 Uhr

Datum: Sonntag, 26. Oktober 2025, 08:00 Uhr

Ort: Bad Zwischenahn-Kayhauserfeld, Landkreis Ammerland, Niedersachsen

 

(jb) Am Sonntagmorgen ist auf der Bahnstrecke bei Kayhauserfeld ein Regionalzug mit einem umgestürzten Baum kollidiert. Der Unfall ereignete sich gegen 6 Uhr. Ursache war offenbar Sturm „Joshua“, der auch am Sonntag mit kräftigen Böen über die Region zog und den Baum auf die Gleise stürzen ließ. Der Zug der Linie RE21 war in Richtung Hannover Hauptbahnhof unterwegs, als er den auf den Schienen liegenden Baum erfasste. Der Triebfahrzeugführer leitete eine Notbremsung ein, konnte den Zusammenstoß aber nicht mehr verhindern. Der Zug wurde im Frontbereich beschädigt und konnte die Fahrt nicht fortsetzen. Nach Angaben der Feuerwehr blieb der Lokführer unverletzt. Auch die Fahrgäste an Bord erlitten keine Verletzungen. Die Einsatzkräfte wurden gegen 8 Uhr zur Evakuierung alarmiert, nachdem zunächst sichergestellt worden war, dass keine Gefahr mehr durch den umgestürzten Baum bestand. Um die Passagiere sicher aus dem Zug zu bringen, setzte die Feuerwehr Leitern ein. Anschließend wurde der Baum mit Motorsägen zerkleinert und von den Gleisen entfernt. Der Zugverkehr auf der Strecke war für die Dauer der Bergungsarbeiten unterbrochen. Die Deutsche Bahn setzte Ersatzverbindungen ein. Mit Bussen wurden die Passagiere vom Unfallort gebracht.

 

Drei Autos schleudern bei Auffahrunfall über die Autobahn

25. Oktober 2025 - 20:18

Drei Verletzte - Fünf Stunden lange Sperrung stört Rückreiseverkehr

25.10.25, 20:18 Uhr

Datum: Samstag, 25. Oktober 2025, 18:55 Uhr

Ort: Dornstadt, Alb-Donau-Kreis, Baden-Württemberg

 

(th) Ein betrunkener 33-Jähriger Autofahrer hat am Samstagabend einen Unfall verursacht, der zu einer fünfstündigen Autobahn-Sperrung geführt hat. 

 

Am Samstagabend kurz vor 19 Uhr war der 33-jährige Audi-Fahrer auf der Autobahn 8 in Richtung Stuttgart unterwegs. Auf Höhe der Ausfahrt Ulm-West fuhr er auf der linken Spur mit hoher Geschwindigkeit auf den silbernen Ford eines 63-Jährigen auf und brachte beide Autos ins Schleudern.

 

Dabei schleuderten die beiden Fahrzeuge rund einhundert Meter über die dreispurige Autobahn und schlugen mehrfach links und rechts in den Leitplanken ein. Fahrzeugtrümmer und Glasscherben verteilten sich nicht nur an der gesamten Unfallfahrbahn, sie flogen auch auf die Parallelfahrbahn, die zu den Ein- und Ausfahrten der Ausfahrten Ulm-West und Ulm-Nord führt. Ein drittes Auto wurde von Trümmern beschädigt.

 

Wegen der anfangs unübersichtlichen Lage rückten die Feuerwehren aus Dornstadt und Ulm gemeinsam aus, da auch eingeklemmte Personen befürchtet wurden, was sich vor Ort nicht bestätigte.

Besonders schnell war die Freiwillige Feuerwehr Dornstadt. Ein Teil der Kameraden war den ganzen Tag auf einer Katastrophenschutz-Übung unterwegs und auf dem Rückweg. Kurz vor der eigenen Wache kam der Alarm auf die Autobahn. Sofort konnte das neue Ziel gewählt werden und schnelle Hilfe zu den Unfallbeteiligten kommen. Bis zum EIntreffen des Rettungsdienstes wurden auch die Verletzten erstversorgt. Daneben wurde die Autobahn für die Unfallermittlungen der Polizei ausgeleuchtet und die Nebenfahrbahn von Fahrzeugtrümmern gereinigt. 

 

Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen und einem Notarzt im Einsatz, um schließlich drei verletzte Unfallbeteiligte in Krankenhäuser zu bringen. Der 63-jährige Fordfahrer wurde schwerverletzt, der 33-jährige Audi-Fahrer und die Beifahrerin im Ford wurden leicht verletzt. 

 

Die Autobahnpolizei übernahm die Ermittlungen zum Unfallhergang, anschließend bargen Abschleppwagen die drei schwer beschädigten Autos. Wegen der erkennbaren Alkoholisierung des Unfallverursachers wurde er wegen Gefährdung des Straßenverkehrs angezeigt, sein Führerschein beschlagnahmt und eine Blutentnahme durchgeführt. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 45 000 Euro. 

 

Die Autobahnmeisterei Dornstadt sperrte die Autobahn, leitete den Verkehr über die Parallelfahrbahn und reinigte die Fahrbahn mit einer Kehrmaschine. Kurz vor MItternacht konnte die Autobahn wieder freigegeben werden und der rund drei Kilometer lange Stau löste sich auf. Im Stau waren nach den Autokennzeichen auch viele Urlauber aus Rheinland-Pfalz, die auf dem Rückweg aus dem Herbstferien aufgehalten wurden.  

Vogelgrippe tötet Hunderte Kraniche und andere Zugvögel - Behörden schlagen Alarm - Sperrungen rund um den See - Tote Vögel werden geborgen und Untersucht - Ausmaß des Ausbruchs wird ermittelt

25. Oktober 2025 - 16:09

Spaziergänger werden gebeten die Absperrung zu beachten, keine toten Tiere zu berühren und Hunde an der Leine zu führen.

25.10.25, 16:09 Uhr

Datum: Samstag, 25. Oktober 2025, 15:00 Uhr

Ort: Helmestausee Berga-Kelbra, Mansfeld-Südharz, Sachsen-Anhalt

 

(jk) Schwerer Schlag für den Vogelschutz: An der Talsperre Kelbra, in Berga-Kelbra kam es in den vergangenen Tagen zu einem massiven Vogelsterben. Untersuchungen bestätigen den Verdacht auf Vogelgrippe (Geflügelpest, Virus-Typ H5N1), an der Hunderte Kraniche und andere Zugvögel verendet sind. Der Stausee liegt im EU-Vogelschutzgebiet „Helmestausee Berga-Kelbra“ und gilt als eines der wichtigsten Rastgebiete für Zugvögel in Mitteldeutschland. Besonders im Herbst halten dort bis zu 40.000 Kraniche auf ihrem Weg in den Süden. Die große Zahl an Tieren auf engem Raum begünstigt die schnelle Ausbreitung des Virus. Um dies Einzudämmen, haben die Behörden Sperrungen rund um den See angeordnet. Einige Ufer- und Beobachtungsbereiche sind derzeit nicht zugänglich. Spaziergänger werden gebeten, die Absperrungen zu beachten, keine toten Tiere zu berühren und Hunde an der Leine zu führen.

Das Veterinäramt koordiniert die Bergung und Untersuchung der toten Vögel. In enger Zusammenarbeit mit dem Friedrich-Loeffler-Institut und den Landesumweltbehörden soll das genaue Ausmaß des Ausbruchs ermittelt werden.

 

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