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2 große Gewerbegebäude, in dem Discounter und Supermarkt untergebracht waren, steht in gesamter Länger lichterloh in Flammen (on tape) - Feuerwehr im Großeinsatz - Bevölkerung wird vor giftigem Rauch gewarnt - Schaden im Millionenbereich
Pikant: Am heutigen Freitag hätten beide Geschäfte das letzte Mal an dem Standort ihre Türen geöffnet, da der Komplex abgerissen werden soll - Dach des Komplexes stürzt ein
19.12.25, 03:51 Uhr
Datum: Freitag, 19. Dezember 2025, 03:00 Uhr
Ort: Zehdenick, Landkreis Oberhavel, Brandenburg
(ch) In der Nacht zu Freitag ist es an der Falkenthaler Chaussee in Zehdenick zu einem Großbrand gekommen. Ein Gewerbegebäude, in dem sich die Supermärkte Aldi und Rewe befinden, stand in Vollbrand. Die Feuerwehr ist seit den frühen Morgenstunden mit einem Großeinsatz vor Ort.
Nach Angaben der Leitstelle wurde der Brand gegen 1.13 Uhr gemeldet. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatte sich das Feuer bereits auf weite Teile des Gebäudes ausgebreitet. Sowohl beim Gebäudeteil von Aldi als auch bei Rewe stürzten im weiteren Verlauf die Dächer ein. Die Löscharbeiten gestalteten sich entsprechend schwierig, da das Feuer den gesamten Komplex erfasst hatte.
Wegen der starken Rauchentwicklung wurde eine Warnmeldung herausgegeben. Demnach könnten Brandgase eine akute Gesundheitsgefahr darstellen. Für die Bevölkerung in Zehdenick wurde die Gefährdungslage jedoch als gering eingeschätzt.
Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Die Feuerwehr war mit zahlreichen Kräften im Einsatz, um eine weitere Ausbreitung der Flammen zu verhindern.
Besonders bitter: Der Freitag sollte eigentlich der letzte Öffnungstag für beide Märkte sein. Aldi hatte angekündigt, den Standort nach der Schließung abzureißen und neu zu bebauen. Rewe wollte den Standort dauerhaft aufgeben. Durch den Brand ist das Gebäude nun schwer beschädigt. Die Brandursache ist bislang unklar, die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Unbekannte überfallen Mann und verletzen ihn mit Stichwaffe schwer - Täter auf der Flucht
Polizei hofft Überwachungskamera auswerten zu könnund auf Erfolg zu stoßen
19.12.25, 02:02 Uhr
Datum: Donnerstag, 19. Dezember 2025, 21.55 Uhr
Ort: Hamburg-Hammerbrook
(ch) Bei einem mutmaßlichen Raubüberfall ist am Donnerstagabend ein Mann schwer verletzt worden. Die Tat ereignete sich gegen 21.55 Uhr in der Amsinckstraße, nahe einer Tankstelle in dem stark frequentierten Bereich.
Nach ersten Erkenntnissen wurde der Mann auf offener Straße angegriffen und durch mehrere Stiche schwer verletzt. Ob dabei ein Messer oder eine andere Stichwaffe eingesetzt wurde, ist derzeit noch unklar. Das Opfer verlor viel Blut und musste nach einer notärztlichen Erstversorgung unter Begleitung eines Notarztes in ein Krankenhaus eingeliefert werden.
Der Täter flüchtete nach dem Angriff in unbekannte Richtung. Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb bislang ohne Erfolg. Der Kriminaldauerdienst übernahm noch in der Nacht die Ermittlungen und sicherte Spuren am Tatort. Zudem werteten die Ermittler Aufzeichnungen von Überwachungskameras einer nahegelegenen Tankstelle aus.
Die Hintergründe der Tat sind bislang unklar. Auch ob und was der Täter erbeutet haben könnte, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Polizei bittet mögliche Zeuginnen und Zeugen, die zur Tatzeit verdächtige Beobachtungen im Bereich der Amsinckstraße gemacht haben, sich zu melden.
Junge Autofahrerin prallt ungebremst frontal gegen Baum - Fahrerin erleidet lebensgefährliche Verletzungen
Rettungshubschrauber bringt 20-Jährige in Klinik - Polizei sucht Unfallzeugen
18.12.25, 18:01 Uhr
Datum: Donnerstag, 18. Dezember 2025, 17:00 Uhr
Ort: Lemwerder, Landkreis Wesermarsch, Niedersachsen
(ch) Bei einem schweren Verkehrsunfall in Lemwerder ist am Donnerstagnachmittag eine 20-jährige Autofahrerin aus Delmenhorst lebensgefährlich verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei war die junge Frau mit einem alten Toyota-Kleinwagen in Fahrtrichtung Delmenhorst unterwegs, als sie eingangs einer Linkskurve in Höhe des Guts Weyhausen aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abkam. Zunächst prallte das Fahrzeug gegen ein Verkehrszeichen, anschließend frontal gegen einen massiven Baum. Der Aufprall war so heftig, dass der Toyota stark deformiert wurde und wirtschaftlicher Totalschaden entstand.
Die Fahrerin war nach dem Unfall noch bedingt ansprechbar. Ersthelfer kümmerten sich bis zum Eintreffen der Rettungskräfte um die Schwerverletzte. Nach notärztlicher Versorgung am Unfallort wurde sie mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Ihr Zustand wurde als lebensgefährlich eingestuft.
Die Feuerwehr unterstützte die Polizei unter anderem bei der Absicherung und Ausleuchtung der Unfallstelle. Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme blieb die L875 voll gesperrt. Der Verkehr wurde über die B212 und die Stromer Landstraße umgeleitet.
Die Polizei in Brake hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen und bittet Zeugen, die Angaben zum Unfall machen können, sich unter der Telefonnummer 04401/935-0 zu melden.
VW Transporter schleudert innerorts in Haus und reißt komplette Außenwand ab (aufgrund von Überwachungsvideo on tape!) - 87-jährige Seniorin befand sich im Nebenraum und wunderte sich über das ausfallende Licht - Fahrer flüchtet zu Fuß von...
Haus ist einsturzgefährdet und kann nicht mehr bewohnt werden - THW versucht Statik des Gebäudes mit Stützen zu sichern - Fahndung nach Fahrer bislang ohne Erfolg - Anwohner berichten von Alkoholgeruch aus dem Unfallfahrzeug
18.12.25, 03:46 Uhr
Datum: Mittwoch, 17. Dezember 2025, 23:30 Uhr
Ort: Nümbrecht, Oberbergischer Kreis, Nordrhein-Westfalen
(ch) Ein nächtlicher Verkehrsunfall hat am Mittwochabend im oberbergischen Nümbrecht erhebliche Zerstörungen hinterlassen. Der Fahrer eines VW-Transporters verlor innerorts auf der Langenbacher Straße die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam von der Straße ab und krachte mit voller Wucht in ein historisches Fachwerkhaus.
Der Aufprall war so heftig, dass eine komplette Außenwand des Hauses herausgerissen wurde, das Auto blieb teils im Gebäude stecken. Eine Überwachungskamera auf dem Nachbargrundstück filmte den spektakulären Crash. Die Statik des Gebäudes wurde bei dem Unfall massiv beschädigt, das Haus gilt derzeit als einsturzgefährdet. Um das Gebäude zu sichern, wurde das Technische Hilfswerk hinzugezogen, das gemeinsam mit der Feuerwehr umfangreiche Sicherungsmaßnahmen einleitete und den Unfallwagen herauszog.
In dem Haus lebte eine 87-jährige Frau, die nur durch großes Glück unverletzt blieb. Zum Zeitpunkt des Unfalls hielt sie sich nicht im Wohnzimmer, sondern in der Küche auf. Den heftigen Knall nahm sie nicht wahr, da sie ihr Hörgerät abgelegt hatte – sie wunderte sich lediglich darüber, dass plötzlich das Licht ausging. Anwohner eilten sofort zu Hilfe, holten die Seniorin aus dem teils noch verstaubten Haus und versorgten sie mit einer Decke.
Noch bevor die ersten Einsatzkräfte am Unfallort eintrafen, ergriff der Fahrer des Transporters die Flucht. Der Mann verließ die Unfallstelle zu Fuß in unbekannte Richtung. Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb bislang ohne Erfolg. Nach Angaben vor Ort handelte es sich bei dem Unfallwagen um einen stark heruntergekommendes Fahrzeug. Dieses war mit Gerümpel, Werkzeug und weiterem Material voll beladen, die Kennzeichen waren entsiegelt, die Reifen stark abgefahren. Anwohner berichteten zudem von deutlich wahrnehmbarem Alkoholgeruch aus dem Fahrzeug, als sie nach dem Unfall an den Transporter herantraten.
Feuerwehr, Rettungsdienst, THW und Polizei waren mehrere Stunden im Einsatz. Der Sachschaden wird auf einen mittleren fünfstelligen Betrag geschätzt. Die Polizei ermittelt nun sowohl zum Unfallhergang als auch zur Identität des flüchtigen Fahrers.
Polizei will Autofahrer in Wuppertal kontrollieren, der jedoch mit Vollgas abhaut - Mitten in der Stadt verliert er die Kontrolle und kracht ungebremst in mehrere geparkte Autos - 40-Jähriger war ohne Führerschein und möglicherweise unter BTM-Einfluss...
Fahrzeuge schleudern teilweise aufs Dach - 28 Jahre alter Beifahrer und Unfallfahrer erleiden leichte Verletzungen - Fünf Autos nicht mehr fahrbereit, vier weitere durch umherfliegende Trümmer beschädigt - Polizei findet mutmaßliche Drogen im Auto (on tape)
18.12.25, 03:09 Uhr
Datum: Donnerstag, 18. Dezember 2025, 0:00 Uhr
Ort: Wuppertal-Sonnborn, Nordrhein-Westfalen
(ch) Eine riskante Flucht vor der Polizei hat in der Nacht zu Donnerstag in Wuppertal zu einem schweren Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden geführt. Gegen 23 Uhr sollte ein Autofahrer von einer Streifenwagenbesatzung kontrolliert werden. Statt anzuhalten, gab der Mann jedoch Gas und flüchtete über die Friedrich-Ebert-Straße.
In einer Kurve verlor der Fahrer die Kontrolle über den Wagen, kam von der Fahrbahn ab und rammte mehrere geparkte Fahrzeuge. Die Aufprallwucht war dabei enorm. Insgesamt wurden vier Autos sowie das Fluchtfahrzeug selbst vollständig zerstört. Die Wagen wurden teils durch die Luft geschleudert und blieben auf dem Dach liegen. Weitere vier Fahrzeuge wurden durch umherfliegende Trümmerteile beschädigt.
Der 40-jährige Fahrer erlitt leichte Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Warum er floh, ist unklar - doch die Polizei hat gleich mehrere Hinweise, woran es gelegen haben könnte: denn der Mann besaß keinen Führerschein, zudem besteht der Verdacht, dass er oder Alkohol- oder Drogeneinfluss sich ans Steuer gesetzt hatte. Auch der 28-jährige Beifahrer wurde leicht verletzt und medizinisch versorgt.
Zur Klärung des genauen Unfallhergangs kam ein spezialisiertes Verkehrsunfallaufnahmeteam zum Einsatz. Die Friedrich-Ebert-Straße war während der Unfallaufnahme zeitweise gesperrt. Die Polizei hat umfangreiche Ermittlungen aufgenommen.
Freiwillige Feuerwehr erhält nach 26 Jahren ein neues HLF um bei Bränden und Unfällen gut gerüstet zu sein
Födergelder des Freistaates Sachsen und der Stadt Trebsen ermöglichen lngersehnten Wunsch der Feuerwehrleute
17.12.25, 19:52 Uhr
Datum: Mittwoch, 17. Dezember 2025, 18:00 Uhr
Ort: Trebsen, Landkreis Leipzig, Sachsen
(tz) Die Feuerwehr im sächsischen Trebsen erfreut sich seit heute an einem neuen Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug, kurz HLF 20. Das Fahrzeug löst das mittlerweile in die Jahre gekommene 26 Jahre alte HLF 10 ab. Gebaut wurde das Fahrzeug von der Firma Magirus auf einem MAN Fahrgestell. Finanziert wurde das Schmuckstück durch Fördergelder des Freistaates Sachsne und der Stadt Trebsen. Das Fahrzeug soll die Freiwillige Feuerwehr nun auf dem modernsten Stadt der Technik bei Unfällen und Bränden unterstützen.
Brennender LKW legt Verkehr auf der Autobahn 96 lahm - Vollsperrung
Kilometerlanger Stau auf den Umleitungsstrecken im Berufsverkehr
17.12.25, 17:29 Uhr
Datum: Mittwoch, 17. Dezember 2025, 16:00 Uhr
Ort: A96 zw. Buchloe-Ost - Jengen, Landkreis Unterallgäu, Bayern
(tz) Ein brennender LKW hat am Mittwochnachmittag den Verkehr auf der A96 bei Buchloe in Richtung Lindau für Stunden lahmgelegt. Als der Fahrer plötzlich aufsteigenden Qualm bemerkte, konnte er gerade noch auf den Standstreifen steuern und das Fahrerhaus verlassen. Als die Feuerwehr kurz darauf eintraf stand die Zugmaschine bereits in Vollbrand. Die Feuerwehr konnte gerade noch verhindern, dass die Flammen auf den Auflieger übergreifen. Die Autobahn in Richtung Lindau musste daraufhin voll gesperrt werden. Auf den Umleitungsstrecken entstand im Berufsverkehr schnell ein kilometerlanger Stau. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Fahrer von Gefahrguttransporter prallt an Stauende in Kipplaster - Mann eingeklemmt und schwer verletzt - Richtungsfahrbahn bis in die Nacht gesperrt
Kein Gefahrstoff ausgetreten - Arbeiten an Weserbrücke sorgen fast täglich für Staus - Warnhinweise bereits mehrere Kilometer zuvor, dennoch häufig Unfälle - Erhebliche Verkehrsbehinderungen durch erneuten Unfall
17.12.25, 07:43 Uhr
Datum: Mittwoch, 17. Dezember 2025, ca. 07:00 Uhr
Ort: A1 Fahrtrichtung Bremen, nahe AS Brinkum, Niedersachsen
(ah) Am Mittwochmorgen kam es auf der A1 bei Bremen erneut zu einem scheren Lkw-Unfall, der zu einer Vollsperrung der Richtungsfahrbahn und somit - wieder einmal - für ein Verkehrschaos auf der wichtigen Autobahn führte.
Ersten Angaben zufolge übersah der Fahrer eines Gefahrgutransporters trotz zahlreicher Warnhinweise in den Kilometern zuvor ein Stauende und fuhr dort auf einen Kipplaster auf. Der 25-Jährige wurde in seiner Fahrerkabine eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Er erlitt schwere Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der 51 Jahre alte Fahrer des vorderen Lkw blieb unverletzt.
Durch eine leichte Rauchentwicklung gab es kurzzeitig die Befürchtung, dass Gefahrstoffe ausgelaufen sein könnten, so dass Feuerwehrkräfte unter Atemschutz entsprechende Untersuchungen durchführten. Kurz darauf konnte jedoch diesbezüglich Entwarnung gegeben werden. Aufgrund der Rettungs- und Aufräumarbeiten sowie das Umpumpen des Gefahrstoffs musste die Autobahn in Richtung Bremen voll gesperrt werden. Es bildete sich ein kilometerlanger Rückstau im morgendlichen Berufsverkehr. Polizeiangaben zufolge wird die Sperrung voraussichtlich bis in die Nacht andauern.
Grund für die häufigen Staus auf dem Teilstück der Autobahn ist eine Dauerbaustelle an der Weserbrücke auf Bremer Gebiet. Fas täglich kommt es hierdurch zu Verkehrsbehinderungen und häufig auch zu teils schweren Unfällen.
31-jähriger versucht offenbar im Drogenrausch in fahrende Fahrzeuge einzusteigen – Taxi schleift den Mann mehrere Meter mit und verletzt in lebensgefährlich
Da der 48-jährige Taxifahrer nach dem Unfall zunächst flüchtet, wird seine Fahrerlaubnis und das Fahrzeug von der Polizei beschlagnahmt – Opfer soll bereits laut Zeugen mehrfach versucht haben, an Kreuzungen in teils fahrende Fahrzeuge einzusteigen
17.12.25, 01:00 Uhr
Datum: Mittwoch, 17. Dezember 2025, 1 Uhr
Ort: Wuppertal, Nordrhein-Westfalen
(sg) In Wuppertal-Barmen hat ein Vorfall im Bereich Höhne / Ecke Fischertal nahe Alter Markt in der Nacht einen größeren Einsatz ausgelöst. Zeugen hatten die Polizei alarmiert, weil eine verdächtige Person an mehreren Lichtzeichenanlagen versucht haben soll, in wartende Pkw einzusteigen. Als die Einsatzkräfte eintrafen, fanden sie einen schwer verletzten 31-jährigen Mann vor. Nach ersten Zeugenhinweisen soll er zuvor von einem Taxi mitgeschleift worden sein, als er versucht habe, in das Fahrzeug einzusteigen. Der Mann musste durch den Rettungsdienst versorgt werden, randalierte jedoch auf der Trage, sodass er fixiert und unter Begleitung ins Krankenhaus gebracht werden musste. Nach Angaben der Polizei besteht Lebensgefahr; zudem gebe es Hinweise auf Betäubungsmittelkonsum. Der 31-Jährige soll vor dem Unfall bereits mehrfach versucht haben, an Ampelkreuzungen in wartende und teils auch fahrende Fahrzeuge einzusteigen.
Der Taxifahrer, ein 48-jähriger Mann, entfernte sich zunächst vom Unfallort. Wie die Polizei weiter mitteilt, habe der Fahrer später selbst bei der Polizei angerufen, sei anschließend zurückgekehrt und habe sich den Maßnahmen gestellt. Das Taxi wurde sichergestellt, ebenso die Fahrerlaubnis des Taxifahrers. Zur Spurensicherung war ein Verkehrsunfall-Team aus Düsseldorf vor Ort. Die Polizei ermittelt wegen eines Verkehrsunfalls mit Personenschaden sowie wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort.
Autofahrer prallt nach medizinischem Notfall frontal in Linienbus in Haltestelle - Zehn Verletzte
Rettungsdienste mit Großaufgebot im Einsatz
16.12.25, 22:51 Uhr
Datum: Dienstag, 16. Dezember 2025, 21:15 Uhr
Ort: Krefeld, Nordrhein-Westfalen
(et) Am Dienstagabend wurde in Krefeld (NRW) ein Linienbus in einen schweren Verekrhsunfall verwickelt. Der Bus der Linie 404 fuhr gerade an der Blumentalstraße von der Haltestelle, als ein Autofahrer frontal auf den anfahrenden Bus zusteuerte und frontal in den Gelenkbus prallte. Aufgrund der zunächst unklaren Anzahl der Beteiligten, rückten die Rettungskräfte mit einem Großaufgebot zur Einsatzstelle aus. Der PKW-Fahrer und der verletzte Busfahrer mussten in ein Krankenhaus gebracht werden. Acht Fahrgäste wurden leicht verletzt und wurden von den Rettungskräften untersucht, konnten aber vor Ort verbleiben. Die beiden Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Mutmaßlich hatte der Autofahrer aufgrund eines medizinischen Vorfalls die Kontrolle über seinen PKW verloren. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen.
Lkw verliert auf der A6 plötzlich einen seiner Reifen, der auf die linke Spur rollt und dort liegen bleibt - Autofahrerin erkennt Hindernis in der Dunkelheit zu spät und kracht ungebremst hinein - Reifen verkeilt sich unter dem Auto, das sofort Feuer...
Lkw-Fahrer bemerkte Radverlust viel später und beschädigt Fahrbahn durch Schleifspuren auf viele Kilometer - Autofahrerin kommt wie durch ein Wunder unverletzt davon - Auto brennt aus, Reifen verschmilzt mit der Karosserie
16.12.25, 00:07 Uhr
Datum: Montag, 15. Dezember 2025, 21:00 Uhr
Ort: A6 bei Sinsheim, Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg
(ch) Ein verlorener Lkw-Reifen hat am Montagabend auf der Autobahn 6 bei Sinsheim zu einem dramatischen Unfall geführt. Gegen 20.45 Uhr verlor ein Lastwagen zwischen den Anschlussstellen Sinsheim und Sinsheim-Süd aus bislang ungeklärter Ursache einen Reifen, der schließlich auf der linken Fahrspur liegen blieb.
Die Fahrerin eines Renault Twingo, die in Richtung Heilbronn unterwegs war, konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen oder bremsen und prallte frontal in das Hindernis. Durch den Zusammenstoß fing der Kleinwagen sofort Feuer und brannte innerhalb kurzer Zeit nahezu vollständig aus. Die Fahrerin konnte sich noch rechtzeitig aus dem Fahrzeug retten und blieb nach ersten Angaben unverletzt.
Die Feuerwehr Sinsheim löschte den brennenden Pkw. Während der Einsatzmaßnahmen musste die A6 in Fahrtrichtung Heilbronn zeitweise teilweise gesperrt werden.
Der Lastwagen, der den Reifen verloren hatte, fuhr nach Zeugenangaben noch mehrere Kilometer weiter, bevor er schließlich auf dem Standstreifen anhielt. Durch die Fahrt ohne Reifen entstanden auf der Fahrbahn tiefe Kerben und Schäden. Warum der Lkw-Fahrer den Verlust zunächst nicht bemerkte, ist derzeit noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
VW und Dacia kollidieren auf Kreuzung - Eine Schwer- und zwei Leichtverletzte
Feuerwehr muss eingeklemmte Beifahrerin des VW schonend retten - Behinderungen im morgendlichen Berufsverkehr
15.12.25, 08:30 Uhr
Datum: Montag, 15. Dezember 2025, ca. 06:15 Uhr
Ort: Neunkirchen, Saarland
(ah) Bei einem schweren Verkehrsunfall auf einer zentralen Kreuzung nahe des Saarpark-Centers in Neunkirchen sind am frühen Montagmorgen drei Frauen verletzt worden, eine davon schwer. Ersten Angaben zufolge kollidierten ein VW und ein Dacia im Kreuzungsbereich, wodurch beide Fahrzeuge zerstört wurden und der VW auf einen Grünstreifen schleuderte. Beide Fahrerinnen erlitten leichte Verletzungen, die Beifahrerin des VW wurde schwer verletzt im Wrack eingeklemmt und musste von der Feuerwehr schonend aus dem Wrack befreit werden.
Zum Unfallzeitpunkt war die Ampel an der Kreuzung ausgefallen. Die Polizei hat weitere Ermittlungen zum Unfall aufgenommen. Aufgrund der Rettungs- und Aufräumarbeiten kam es zu Verkehrsbehinderungen im morgendlichen Berufsverkehr.
BMW kommt von A8 ab und schleudert in Mittelleitplanke – Metallschiene bohrt sich durchs ganze Fahrzeug – Fahrer wird zum Glück nicht getroffen, dennoch schwerverletzt
A8 mehrere Stunden voll gesperrt – Polizei ermittelt jetzt die genaue Unfallursache
15.12.25, 03:00 Uhr
Datum: Montag, 15. Dezember 2025, 3 Uhr
Ort: A8 bei Rehlingen, Landkreis Saarlouis, Saarland
(sg) Auf der Autobahn 8 in Fahrtrichtung Karlsruhe hat sich in der Nacht zum heutigen Tag bei Rehlingen im Kreis Saarlouis ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Zwischen dem Rastplatz Niedmündung und der Ausfahrt Rehlingen kam ein BMW in einer Rechtskurve von der Fahrbahn ab und geriet zunächst in den Grünstreifen. Anschließend schleuderte das Fahrzeug zurück auf die Fahrbahn und rammte die Mittelleitplanke mit großer Wucht.
Durch die Kollision wurde ein Element der Schutzplanke regelrecht durch das Auto gebohrt – es durchdrang den gesamten Fahrgastraum bis in den Kofferraum. Wie durch ein Wunder wurde der Fahrer nicht direkt von der Leitplanke getroffen, ist aber laut ersten Erkenntnissen schwer verletzt worden und wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht.
Rettungskräfte sicherten die Unfallstelle, und die A8 ist aufgrund der Unfallaufnahme seit etwa 3:00 Uhr morgens in Richtung Karlsruhe voll gesperrt. Gegnerische Fahrtrichtung war zeitweise ebenfalls beeinträchtigt, da Trümmerteile über die Fahrbahn geschleudert wurden, diese jedoch mittlerweile entfernt worden sind. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Über die genaue Ursache gibt es bislang keine abschließenden Angaben. Weitere Details stehen noch aus.
Unbekannter zündet Mülltonnen auf Lamberti-Markt an – Flammen greifen auf Imbissbude über – Polizei sucht nun den Brandstifter
Imbissstrand wird durch Flammen total zerstört – Schadenshöhe noch unklar
15.12.25, 01:15 Uhr
Datum: Montag, 15. Dezember 2025, 1:15 Uhr
Ort: Oldenburg (Olbg), Niedersachsen
(sg) In der Nacht zu Montag hat ein Unbekannter auf dem Lamberti-Weihnachtsmarkt in Oldenburg (Olbg.) mehrere Müllbehälter angezündet. An einer der Brandstellen griff das Feuer auf eine Imbissbude über – die Flammen zerstörten den Stand vollständig. Weil der Weihnachtsmarkt zum Zeitpunkt des Brandes bereits geschlossen war, wurde niemand verletzt. Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten die Brände und verhinderten eine weitere Ausbreitung. Die Polizei geht von Brandstiftung aus und sucht nun nach dem Täter – auch aus Sorge, dass dieser erneut zuschlagen könnte.
Bauern protestieren am Lidl-Zentrallager gegen Preispolitik der Discounter – Rund 120 Traktoren und 250 Landwirte blockieren Zufahrt zum Großlager und kündigen weitere Aktionen an
Polizei sorgt für freie Zufahrten – am Montag sollen Gespräche zwischen Bauern und dem zur Schwarz-Gruppe gehörendem Discounterriesen in Baden-Württemberg stattfinden
14.12.25, 22:00 Uhr
Datum: Sonntag, 14. Dezember 2025, 22 Uhr
Ort: Wasbek, Kreis Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Holstein
(sg) Wasbek bei Neumünster stand am Sonntagabend im Zeichen eines großen Bauernprotests: Vor dem Lidl-Zentrallager an der Industriestraße versammelten sich nach Angaben der Organisatoren rund 250 Landwirtinnen und Landwirte, unterstützt von etwa 120 Traktoren aus Schleswig-Holstein. Unter dem Motto „Tatort Wasbek“, angelehnt an die TV-Krimiserie zur Prime-Time, hatte der Verein „Land schafft Verbindung“ (LSV) zur Mahnwache aufgerufen. Hintergrund sind nach Darstellung der Protestierenden stark fallende Erzeugerpreise und politische Unsicherheiten; zugleich wird dem Lebensmittelhändler vorgeworfen, einen Preiskrieg ausgelöst zu haben. Die Aktion war bewusst unmittelbar vor Gesprächen des Unternehmens am Montag in Baden-Württemberg platziert, um den Druck auf Handel und Politik zu erhöhen und kurzfristige Schritte einzufordern.
Vor Ort säumten Traktoren mit Warnlichtern die Umgebung, Autofahrer sollten den Bereich meiden. Die Zufahrten zum Gelände durften nicht blockiert werden, dennoch musste die Polizei eingreifen: LKW-Fahrer wurden aufgefordert, ihre Fahrzeuge vom Demonstrationsbereich zu entfernen. Die Versammlung blieb friedlich, zugleich kündigte der LSV – unter Vorsitz von Uta von Schmidt-Kühl – langfristige und deutlichere Proteste an, falls aus Sicht der Landwirte keine Lösungen erzielt werden. Nach Angaben der Organisatoren konnte sich die Aktion auch über mehrere Tage hinziehen.
Küchenbrand in Mehrfamilienhaus breitet sich rasant aus – Bewohner retten sich trotz massive Rauchentwicklung noch selbst aus dem Gebäude – Gebäude unbewohnbar
Eine Person erlitt leichte Verletzungen – Polizei ermittelt nun die genaue Brandursache
14.12.25, 21:30 Uhr
Datum: Sonntag, 14. Dezember 2025, 21:30 Uhr
Ort: Krefeld, Nordrhein-Westfalen
(sg) Großeinsatz für die Feuerwehr Krefeld am Sonntagabend in der Innenstadt. Gegen 21:30 Uhr kam es in einem ehemaligen Ladenlokal in einem Wohnhaus an der Markstraße in Krefeld-Mitte zu einem Küchenbrand, der sich rasend schnell auf die Erdgeschosswohnung ausbreitete. Als die ersten Kräfte der Berufsfeuerwehr eintrafen, waren umliegende Straßen bereits massiv verraucht, dichter schwarzer und giftiger Brandrauch pulsierte aus sämtlichen Öffnungen des Erdgeschosses. Die Bewohner des Hauses konnten sich nach ersten Erkenntnissen rechtzeitig und unverletzt ins Freie retten. Der Bewohner der betroffenen Wohnung wurde vorsorglich durch den Rettungsdienst untersucht, konnte jedoch vor Ort verbleiben.
Durch einen schnellen und gezielten Löschangriff gelang es den Einsatzkräften, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Die Erdgeschosswohnung brannte dennoch großflächig aus. Der giftige Brandrauch zog bis in die oberen Etagen des Gebäudes, sodass das Wohnhaus nach Angaben der Feuerwehr derzeit nicht mehr bewohnbar ist. Die betroffenen Bewohner mussten anderweitig untergebracht werden. Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich aufwendig, zudem waren umfangreiche Belüftungsmaßnahmen sowie Messungen erforderlich. Unterstützt wurde die Berufsfeuerwehr Krefeld durch Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Fischeln.
Während des Einsatzes erlitt ein Feuerwehrmann einen Stromschlag und musste zur weiteren Kontrolle in ein Krankenhaus transportiert werden. Die Polizei sperrte den Bereich weiträumig und übernahm die Ermittlungen zur Brandursache.
MSC-Auftrag über gleich vier Kreuzfahrtriesen sichert tausende Arbeitsplätze im Emsland über Jahre – zugleich soll neuer Chef die zuletzt in Schieflage geratene Meyer-Werft wieder in ruhiges Fahrwasser bringen
Wir drehen am Montag aktuelle Bilder der Werft und Reaktionen bei der Bevölkerung in der Region – Großauftrag sichert vermutlich die Arbeitsplätze der 3.300 Beschäftigten bis mindestens 2036
15.12.25, 09:00 Uhr
Datum: Montag, 15. Dezember 2025
Ort: Papenburg, Landkreis Emsland, Niedersachsen
(sg) Spektakuläre Nachrichten von der Meyer Werft in Papenburg: In dem norddeutschen Werftbetrieb, der sich auf den Bau von Kreuzfahrtlinern spezialisiert hat, seht ein überraschender Wechsel an der Unternehmensspitze bevor: Dr. André Walter, eigentlich bisher in der Flugzeugbranche tätig, soll ab dem 1. Januar 2026 die Geschicke des maritimen Aushängeschilds des Emslands lenken. Mit ihm kommt die Hoffnung auf eine gesicherte Zukunft für die tief in der Region verankerten Großbetrieb mit über 3.000 Mitarbeitern allein am Standort in Papenburg.
Denn am Montag wird offenbar ein Milliardenauftrag zwischen der Schweizer Kreuzfahrtreederei MSC Cruises und dem Kreuzfahrtbauer verkündet. Es soll dabei um den Bau von vier neuen Kreuzfahrtriesen gehen, durch den die Werft und tausende Arbeitsplätze in der Region auf über zehn Jahre gesichert wären. Offiziell stellen das Projekt die Vertreter von Bund, Land Niedersachsen und den beiden beteiligten Unternehmen am Montag in Berlin vor.
Die Meyer Werft war erst vor gut einem Jahr mit staatlicher Unterstützung vor der Insolvenz bewahrt worden; dabei übernahmen Bund und Land Niedersachsen jeweils wesentliche Anteile. Der nun erwartete Auftrag gilt in der Branche als potenzieller Wendepunkt – und fällt zeitlich zusammen mit dem angekündigten Chefwechsel an der Spitze.
Denn der neue Chef soll die Führung zum 1. Juli 2026 übernehmen und folgt damit auf Dr. Bernd Eikens, der das Unternehmen auf eigenen Wunsch und planmäßig abgibt.
Walter kommt aus der Luftfahrtindustrie und war zuletzt in leitenden Funktionen bei Airbus tätig. Er soll die Werft in einer Phase führen, in der nach der staatlichen Stabilisierung weitere Schritte zur langfristigen Wettbewerbsfähigkeit anstehen.
Halle von Möbelfirma steht am Sonntagmorgen in Vollbrand – Großaufgebot an Einsatzkräften kämpft stundenlang gegen die Flammen - hunderte fertiggestellte Möbel werden ein Raub der Flammen - viele Kunden werden wohl vergeblich auf ihre Bestellungen zu...
Tagbilder und exklusiver O-Ton mit Eigentümern, ausführlicher O-Ton Feuerwehr - Technisches Hilfswerk muss am Morgen Reste der eingestürzten Halle einreißen, um weitere Löscharbeiten zu ermöglichen – Polizei schätzt Schaden auf einstelligen Millionenbetrag und ermittelt nun zur Brandursache
14.12.25, 11:00 Uhr
Datum: Sonntag, 14. Dezember 2025, 11:00 Uhr
Ort: Westoverledingen, Landkreis Leer, Niedersachsen
(sg) Im ostfriesischen Westoverledingen ist am frühen Sonntagmorgen ein Großbrand in einer Unternehmenshalle ausgebrochen und hat einen Sachschaden in Millionenhöhe verursacht.
Nach ersten Erkenntnissen war gegen die frühen Morgenstunden eine Halle eines Möbelbetriebs aus bislang noch ungeklärter Ursache in Brand geraten. Die starke Rauchentwicklung wurde von Nachbarn wahrgenommen, die umgehend die Feuerwehr alarmierten.
Über 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdiensten rückten zur Brandstelle aus und konnten die Flammen nach intensiven Löscharbeiten unter Kontrolle bringen. Umfangreiche Kräfte des Technischen Hilfswerks (THW) unterstützten im Anschluss bei der Bergung und Sicherung des Objekts, indem sie die noch stehenden Hallenteile teilweise einrissen, um Glutnester zuverlässig zu löschen. Auch Kräfte des Rettungsdienstes waren im Einsatz, um die Sicherheit und Versorgung der Einsatzkräfte zu gewährleisten.
Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden auf einen einstelligen Millionenbetrag, genaue Summe und Brandursache sind derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Verletzte gab es zum Glück nach derzeitigem Stand nicht.
Während des Einsatzes wurde durch die Kooperative Regionalleitstelle Ostfriesland (KRLO) eine Warnung für die Bevölkerung ausgegeben. Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten, da Rauch und Brandgase gesundheitliche Risiken bergen könnten. Auch Verkehrsbehinderungen im Bereich der Einsatzstelle wurden gemeldet, da Straßen zeitweise gesperrt waren.
Ungewöhnliche Begegnung am frühen Morgen – Damwild schlendert durch Straßen von Norderney und legt Frühstückspause im Ortskern ein
Trio aus zwei erwachsenen und einem jungen Damhirsch schlendert durch die morgendlichen Straßen von Norderney – später chillt das Trio auf einer Wiese im Ortskern - spektakuläre Videoaufnahmen
14.12.25, 10:00 Uhr
Datum: Sonntag, 14 Dezember 2025, 10 Uhr
Ort: Norderney, Landkreis Aurich, Niedersachsen
(sg) Da staunte ein Hundebesitzer am Sonntagmorgen auf der Nordseeinsel Norderney nicht schlecht, als ihm und seinem Vierbeiner drei ausgewachsene Dammhirsche auf einer der kleinen Straßen im Ortskern der Insel entgegenkommen.
Fast könnte man denken der sonst rotnasige Rudolf und seine Rentierkollegen hätten einen Zwischenstopp auf der Nordseeinsel vor den anstrengenden Festtagen eingelegt, aber tatsächlich ist das Damwild seit etwa 50 Jahren auf der Insel heimisch. Doch das die Tiere, deren Population etwa auf 40 geschätzt wird, sich immer mehr an die zweibeinigen Mitbewohner auf der nur 2630 Hektar großen Insel gewöhnen und ihren Lebensraum auf die Siedlungsflächen ausdehnen, macht Tierschützen etwas sorge. Und so kann es dann auch mal vorkommen, dass man morgens mal nicht den Nachbarn, sondern drei Damhirsche auf der Gassirunde trifft oder diese selenruhig inmitten des Ortes auf einer Wiese chillen.
Nach mehrfachen Preissenkungen - Protestfahrt und Demo von Landwirten über Bundes- und Landstraßen zu Verwaltungsgebäude von Deutschlands größtem Discounter - Hunderte Traktoren erwartet - Berufsverkehr am Morgen erheblich eingeschränkt
Landwirte wollen mit Managern des Discounters ins Gespräch kommen - Senkung des Butterpreises stößt auf große Widerstände bei den Bauern
13.12.25, 16:29 Uhr
Datum: Montag, 15. Dezember 2025, 08:00 Uhr
Ort: Bad Wimpfen, Landkreis Heilbronn, Baden-Württemberg
(jb) Zwei Jahre nach den ersten Aufständen platzt den Bauern im Land erneut der Kragen: Im Landkreis Heilbronn müssen Autofahrer am Montag mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Der Verein „Land schafft Verbindung“ (LSV) hat für diesen Tag zu einem Bauernprotest vor der Lidl-Zentrale in Bad Wimpfen aufgerufen. Hintergrund sind die jüngsten Preissenkungen des Discounters Lidl bei einzelnen Lebensmitteln, die bei vielen landwirtschaftlichen Betrieben auf deutliche Kritik stoßen. Lidl bietet bundesweit 250 Gramm Butter der Eigenmarke Milbona für 0,99 Euro an. Nach Angaben des Unternehmens sei Butter damit so günstig wie zuletzt vor rund zehn Jahren. Die Landwirte fordern von Lidl unter anderem verbindliche Lieferverträge vor der Warenanlieferung, um mehr Planungssicherheit zu erhalten. Zudem verlangen sie kostendeckende Erzeugerpreise. Weitere Forderungen betreffen eine stärkere Priorisierung saisonaler Inlandsware gegenüber Importprodukten sowie eine klare und für Verbraucher erkennbare Kennzeichnung regionaler Erzeugnisse in den Regalen. Bereits im Winter 2023/24 hatten bundesweit Bauernproteste stattgefunden, bei denen landwirtschaftliche Fahrzeuge Straßen blockierten und auf wirtschaftliche Probleme in der Landwirtschaft aufmerksam machten. Auch im Jahr 2024 richtete sich ein Protest gegen ein Unternehmen der Schwarz-Gruppe, als Landwirte das Kaufland-Logistikzentrum in Möckmühl blockierten. Für den aktuellen Protest ist ab etwa 8 Uhr eine Kundgebung sowie eine friedliche Mahnwache vor der Lidl-Zentrale geplant. Die Anreise soll zu Fuß, mit Pkw oder mit landwirtschaftlichen Maschinen erfolgen. Die Aktion ist nach Angaben des Veranstalters offiziell angemeldet. Die Polizei Heilbronn rechnet insbesondere im morgendlichen Berufsverkehr mit massiven Verkehrsbeeinträchtigungen, stockendem Verkehr und zeitweisen Verzögerungen. Davon betroffen sind nach Polizeiangaben mehrere Bundes- und Landstraßen sowie der Bereich rund um die Lidl Zentrale in Bad Wimpfen.

