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Aktualisiert: vor 2 Stunden 59 Minuten

Wohnmobil rollt von Parkplatz in den Rhein bei Karlsruhe und geht unter - großes Aufgebot an Einsatzkräften von Feuerwehr und DLRG rücken an - Kräfte auf Feuerwehrbooten können Wohnmobil sichern - Schwimmkran soll es am Hafen in Maxau bergen und zurück...

1. April 2026 - 17:00

Personen befanden sich keine an Bord des Wohnmobils - Wasserschutzpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen - großes Aufgebot an Einsatzkräften zwischen Rheinstetten und Karlsruhe auf dem Rhein im Einsatz

01.04.26, 17:00 Uhr

Datum: Mittwoch, 01. April 2026, 14:10 Uhr

Ort: Rhein zwischen Rheinstetten und Karlsruhe, Baden-Württemberg

 

(jb) Am Mittwochnachmittag gegen 14:10 Uhr kam es auf dem Parkplatz am Zollhaus in Rheinstetten-Neuburgweier zu einem ungewöhnlichen Unfall:

,,Ein Wohnmobil rollte aus bislang ungeklärter Ursache in den Rhein", teilte der Einsatzleiter der Feuerwehr Rheinstetten mit. Glücklicherweise befanden sich keine Personen im Fahrzeug, sodass niemand verletzt wurde.
Die Feuerwehren aus Rheinstetten und Au am Rhein rückten umgehend aus und setzten Boote ein, um das Fahrzeug zu sichern. Mithilfe von Seilen gelang es den Einsatzkräften, das Wohnmobil zunächst gegen weiteres Abtreiben zu stabilisieren.
Im weiteren Verlauf übernahm das Feuerwehrboot „Pamina“ der Feuerwehr Karlsruhe die Bergungsarbeiten auf dem Wasser. Das Wohnmobil wurde kontrolliert bis in den Hafen nach Maxau geschleppt.
Dort soll das Fahrzeug nun mithilfe eines Schwimmkran geborgen und an Land gebracht werden. An dem Einsatz waren zahlreiche Kräfte verschiedener Feuerwehren sowie der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) beteiligt. Die Wasserschutzpolizei hat die Ermittlungen zur Ursache des Vorfalls aufgenommen.

 

Plötzliche Pleite sorgt für Großeinsatz der Rettungskräfte - Nach ausbleibenden Lohnzahlungen kam Personal am Morgen nicht zur Arbeit ins Altenheim - Teil der Bewohner von Angehörigen untergebracht - Rettungskräfte versuchen Unterkunft für restliche...

1. April 2026 - 16:18

Chaotische Szenen vor offenbar insolventem Pflegeheim

01.04.26, 16:18 Uhr

Datum: Mittwoch, 01. April 2026, 16:00 Uhr

Ort: Laatzen, Region Hannover, Niedersachsen

 

(jb) Nach dem plötzlichen Aus der Seniorenresidenz in Laatzen spielen sich am heutigen Mittwoch dramatische Szenen am Schubertweg ab. Der Betreiber der Einrichtung mit 153 Plätzen, die Firma Ambiente Care, ist offenbar zahlungsunfähig. Da Gehälter seit längerer Zeit nicht gezahlt wurden, blieb ein Großteil des Personals am Mittwoch der Arbeit fern, was eine sofortige Räumung des Hauses unumgänglich machte. Die verbliebenen Bewohner und ihre Angehörigen wurden größtenteils erst am Vorabend über die Schließung informiert. Seit dem Vormittag herrscht in der Residenz Ausnahmezustand: Angehörige versuchen unter Zeitdruck, Habseligkeiten zu packen und Ersatzunterkünfte zu organisieren. Während am Dienstagabend noch rund 60 Bewohner in der Einrichtung lebten, konnte bis zum Mittwochnachmittag schätzungsweise für die Hälfte ein neuer Pflegeplatz gefunden werden. Ein Großaufgebot an Rettungskräften, darunter das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und die Feuerwehr, ist vor Ort im Einsatz, um die Evakuierung der verbliebenen Senioren zu koordinieren. Die Situation wird von Betroffenen als „Chaos“ und „absoluter Horror“ beschrieben, da viele der pflegebedürftigen Menschen nun kurzfristig in umliegende Krankenhäuser oder Übergangseinrichtungen verlegt werden müssen. Eine Schnelleinsatzgruppe der Rettungskräfte wurde am Nachmittag angefordert um die letzten Bewohner anderweitig unterzubringen.

 

Feuer auf landwirtschaftlichem Anwesen erfasst Anbau sowie Dachstuhl von großer Scheune - Enorme Rauchentwicklung - Feuerwehr versucht Brand am Mittag unter Kontrolle zu bringen - Mehrere Maschinen sind Flammen zum Opfer gefallen

1. April 2026 - 13:33

Schadensausmaß noch unklar - Löscharbeiten dauern an

01.04.26, 13:33 Uhr

Datum: Mittwoch, 01. April 2026, 12:30 Uhr

Ort: Beelitz-Wittbrietzen, Landkreis Potsdam-Mittelmark, Brandenburg

 

(jb)  Ein Brand hat am Mittwochmittag ein landwirtschaftlich genutztes Gebäude im Beelitzer Ortsteil Wittbrietzen zerstört. Gegen Mittag brachen das Feuer aus und erfasst einen Anbau  sowie den Dachstuhl der großen Scheune. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das Gebäude bereits in Vollbrand. Mehrere Feuerwehren aus der gesamten Umgebung sind im Großeinsatz, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Eine weithin sichtbare, dichte Rauchwolke zieht über die Ortschaft hinweg. Nach ersten Beobachtungen vor Ort fielen dem Brand bereits mehrere landwirtschaftliche Maschinen zum Opfer, die in dem Gebäude untergestellt waren. 

 

Diesel klettert unter neuem Gesetz auf 2,36 Euro - Trotz horrender Preise herrscht an Potsdamer Tankstellen Hochbetrieb

1. April 2026 - 13:24

Einmal hochgeschaltet, bleibt der Preis nun 24 Stunden stehen

01.04.26, 13:24 Uhr

Datum: Mittwoch, 01. April 2026, 12:00 Uhr

Ort: Potsdam, Brandenburg

 

(jb) In der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam hat die gesetzlich fixierte Preisänderung am Mittwochmittag zu einer weiteren Verteuerung an den Zapfsäulen geführt. Punkt 12:00 Uhr sprang der Preis für den Liter Diesel von zuvor 2,28 Euro auf 2,36 Euro um. An einer Autobahn-Tankstelle wurden bereits im Vorfeld der Mittagsfrist Preise von bis zu 2,68 Euro pro Liter auf den Anzeigetafeln verzeichnet. Trotz massiven Kostenbelastung riss der Kundenstrom an den Potsdamer Tankstellen nicht ab. Da die einzige Preisänderung des Tages nun vollzogen ist und die Tarife bis zum nächsten Mittag stabil bleiben müssen, nutzen viele Autofahrer die verbleibende Zeit, um ihre Fahrzeuge trotz des hohen Niveaus zu betanken.

 

Ahmet G. muss in die Psychiatrie - Urteil nach Schüssen auf Kommissar in Völklingen gefallen – 19-jähriger Schütze wegen Schizophrenie schuldunfähig – Jugendkammer spricht Angeklagten vom Mordvorwurf frei – Einweisung in geschlossene Klinik unbefristet...

1. April 2026 - 13:15

Gericht stufte die Tat aufgrund der psychischen Erkrankung als schweren Raub statt als Mord ein

01.04.26, 13:15 Uhr

Datum: Mittwoch, 01. April 2026, 12:00 Uhr

Ort: Saarbrücken, Saarland

 

(jb) Am Landgericht Saarbrücken ist am Mittwoch das Urteil im Prozess um den gewaltsamen Tod eines Polizeikommissars in Völklingen gefallen. Die Jugendkammer sprach den zur Tatzeit 18-jährigen Ahmet G. vom Vorwurf des Mordes frei und verurteilte ihn stattdessen wegen schweren Raubes. Gleichzeitig ordnete das Gericht die unbefristete Unterbringung des Deutsch-Türken in einer psychiatrischen Klinik an, da der Angeklagte als schuldunfähig eingestuft wurde. Hintergrund der Entscheidung ist das Gutachten eines Experten der Universitätsklinik, der bei dem inzwischen 19-Jährigen eine Schizophrenie attestierte. Damit folgte das Gericht der Einschätzung, dass der Täter zum Zeitpunkt der Tat nicht einsichtsfähig war. Der Fall hatte im August vergangenen Jahres bundesweit für Entsetzen gesorgt. Nach einem Tankstellenüberfall hatte Ahmet G. auf der Flucht einem Polizeianwärter die Dienstwaffe entrissen und damit das Feuer auf die verfolgenden Beamten eröffnet. Insgesamt fielen 17 Schüsse, bis die Munition aufgebraucht war. Der 34-jährige Polizeikommissar Simon Bohr wurde von sechs Projektilen getroffen und tödlich verletzt. Erst durch Schüsse weiterer Polizeikräfte konnte der Angreifer gestoppt werden. Während die Staatsanwaltschaft von einer regelrechten Hinrichtung und somit von Mord ausging, sah das Gericht aufgrund der psychischen Erkrankung die rechtlichen Voraussetzungen für eine Bestrafung wegen Mordes als nicht gegeben an.

 

Laster prallt in bremsenden Sattelzug - Dieselspur und Trümmer nach Kollision auf Fahrbahn verteilt - zwei Leichtverletzte - Längere Vollsperrung sorgt für erhebliche Verkehrsbehinderungen

1. April 2026 - 12:43

Rettungs- und Polizeihubschrauber waren im Einsatz

01.04.26, 12:43 Uhr

Datum: Mittwoch, 01. April 2026, 11:00 Uhr

Ort: A7 bei Moorburg, Hamburg

 

(jb) Ein Lkw-Unfall auf der A7 in Höhe Moorburg hat am Mittwochvormittag für eine vollständige Sperrung der Autobahn in Richtung Norden gesorgt. Gegen 11:00 Uhr kam es am Ende eines Staus zu einer Kollision zwischen zwei Lkw. Nach ersten Informationen wurden beide Fahrer bei dem Aufprall leicht verletzt; entgegen erster Befürchtungen war niemand in den Führerhäusern eingeklemmt. Aufgrund der unklaren Lage unmittelbar nach dem Unfall wurden umfangreiche Rettungsmaßnahmen eingeleitet. Ein Rettungshubschrauber landete auf der Fahrbahn, zudem machte sich ein Polizeihubschrauber aus der Luft ein Bild von der Unfallstelle und der Staubildung. Durch die Kollision lief Dieselkraftstoff aus den beschädigten Tanks auf die Autobahn. Die Vollsperrung dauert auch am Mittag noch an und führt zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

 

Tankstelle in Dinslaken nutzt neues Spritpreis-Änderungsgesetz am Mittag für saftige Preiserhöhung - Diesel schnellt von 2,28 Euro auf 2,36 Euro

1. April 2026 - 12:27

Bei Super-Benzin war die Preisänderung noch erheblicher

01.04.26, 12:27 Uhr

Datum: Mittwoch, 01. April 2026, 12:00 Uhr

Ort: Dinslaken, Landkreis Dinslaken, Nordrhein-Westfalen

 

(jb) In Dinslaken hat die erste Anwendung des neuen Spritpreis-Änderungsgesetzes am Mittwochmittag zu einem spürbaren Preissprung an den Zapfsäulen geführt. Bereits kurz vor12:00 Uhr passten die Tankstellen im Stadtgebiet ihre Tarife an. Der Preis für einen Liter Diesel stieg von 2,28 Euro auf 2,36 Euro unmittelbar an. Beim Benzin sprang der Preis sogar um elf Cent an. Der saftige Preissprung ist die einzige zulässige Preisänderung des Tages unter der neuen gesetzlichen Regelung.

 

Tankstelle in Wuppertal erhöht um Punkt Zwölf den Dieselpreis um sechs Cent (on tape) - Spürbare Zurückhaltung an der Zapfsäule

1. April 2026 - 12:15

Neues Spritpreis-Änderungsgesetz sorgt für gähnende Leere an der Zapfsäule

01.04.26, 12:15 Uhr

Datum: Mittwoch, 01. April 2026, 12:00 Uhr

Ort: Wuppertal, Nordrhein-Westfalen

 

(jb) Punkt 12:00 Uhr hat die angekündigte Preisänderung an den Wuppertaler Zapfsäulen für eine spürbare Zäsur im Tankverhalten gesorgt. Innerhalb eines Augenblicks kletterte der Preis für einen Liter Diesel von zuvor 2,32 Euro auf 2,38 Euro. Dieser Anstieg um 6 Cent markiert die erste offizielle Anpassung unter den neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen, nachdem die Preise laut ADAC bereits im Vorfeld deutlich angezogen hatten. An den Tankstellen im Stadtgebiet war die Reaktion der Autofahrer unmittelbar messbar: Mit dem Umspringen der digitalen Preisanzeigen riss der zuvor rege Betrieb schlagartig ab. Seit dem Zeitpunkt der Preiserhöhung wurde an den betroffenen Stationen laut Beobachtungen vor Ort einige Zeit lang kein weiterer Tankvorgang mehr verzeichnet.

 

Diesel klettert in Bayerns Landeshauptstadt schlagartig um zehn Cent auf 2,42 €

1. April 2026 - 11:51

Ist die gesetzliche Premiere missglückt?

01.04.26, 11:51 Uhr

Datum: Mittwoch, 01. April 2026, 12:00 Uhr

Ort: München, Bayern

 

(jb) Mit Spannung wurde sie erwartet: Die erste und einzige Preisänderung des Tages an deutschen Zapfsäulen. In der bayerischen Landeshauptstadt fällt das Ergebnis ernüchternd aus. Von vormals 2,32 € für den Liter Diesel schwappte die Preistafel um 12 Uhr auf 2,42 €. Bereits gestern meldete der ADAC, dass die Spritpreise vor dem Start des neuen Gesetzes enorm in die Höhe geschnellt waren. Dieser Anstieg um genau zehn Cent auf einen Schlag markiert die einzige zulässige Preisänderung des Tages unter der neuen gesetzlichen Regelung.

Rückbau-Phase am Atomreaktor Stade gestartet – Tonnenschwere Abrissbirne zertrümmert massive Betonhülle – 35.000 Tonnen Schutt fallen bei Reaktor-Abriss an – Beachtlicher Meilenstein beim Rückbau von Druckwasserreaktoren – Gebäude nach jahrelanger...

1. April 2026 - 11:39

Ziel: Komplettes Abtragen bis Ende 2026

01.04.26, 11:39 Uhr

Datum: Mittwoch, 01. April 2026

Ort: Stade, Landkreis Stade, Niedersachsen

 

(jb) Beim Rückbau des ehemaligen Kernkraftwerks in Stade-Bassenfleth hat eine neue Phase begonnen. Seit gestern wird die massive Betonhülle des Reaktorgebäudes mit einer Abrisstechnik zerlegt. Ein Seilbagger lässt dabei eine schwere Stahlkugel gegen die Außenwand prallen. Dieser Prozess markiert einen beachtlichen Meilenstein. Stade gilt als erster Druckwasserreaktor, der auf diese Weise vollständig zurückgebaut wird. Das Gebäude wurde zuvor über Jahre hinweg entkernt und in aufwendigen Verfahren von Radioaktivität freigemessen. Sobald die äußere Hülle abgetragen ist, wird der darunterliegende Sicherheitsbehälter aus Stahl mit schweren Hydraulikscheren und Spezialbaggern zerlegt. Ziel ist es, das Reaktorgebäude bis Ende 2026 vollständig abzutragen. Der Rückbau der Anlage an der Elbe läuft bereits seit 2005. Der Reaktor war im Jahr 2003 endgültig vom Netz gegangen. Zahlreiche Nebengebäude wie das Maschinenhaus und die Werkstätten wurden bereits in den vergangenen Jahren abgerissen. Die vollständige Entlassung des Standorts aus der atomrechtlichen Aufsicht ist für den Herbst 2027 geplant. Zur künftigen Nutzung des Geländes gibt es noch keine konkreten Pläne.

 

Feuerwehr findet bei Löscharbeiten Gewehr in DDR-Altbau – Durchsuchung von Wohnung fördert weitere Waffen, Drogen und Händlerequipment zu Tage

31. März 2026 - 12:27

Ermittler stellen Amphetamine, Kokain, Heroin, Cannabis und MDMA-Pillen sicher – 55-jähriger Wohnungsmieter festgenommen

31.03.26, 12:27 Uhr

Datum: Sonntag, 29. März 2026, 8:20 Uhr

Ort: Leipzig, Sachsen

 

(sg) Ein Brand in einem alten, unsanierten Wohnblock im Leipziger Stadtteil Kleinzschocher hat am Sonntagmorgen einen größeren Einsatz von Feuerwehr und Polizei ausgelöst. Nach bisherigen Erkenntnissen war das Feuer aus bislang ungeklärter Ursache in einem Anbau des Gebäudes in der Diezmannstraße ausgebrochen. Acht Personen, die sich zu diesem Zeitpunkt in dem Haus aufhielten, mussten von der Feuerwehr evakuiert werden. Verletzt wurde niemand. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist bislang noch unklar.

Während der Brandbekämpfung machten die Einsatzkräfte in einem Raum eine brisante Entdeckung: Die Feuerwehr stieß auf eine Langwaffe. Daraufhin wurde die Polizei hinzugezogen. Auf Anordnung eines Gerichts durchsuchten Beamte anschließend die betreffende Wohnung. Dabei fanden sie neben weiteren Hieb- und Stichwaffen auch eine Schusswaffe, mehrere tausend Euro Bargeld, Drogen sowie Feinwaagen.

Nach Polizeiangaben wurden unter anderem Amphetamine, Kokain, Heroin, Cannabis und MDMA-Pillen sichergestellt. Der 55-jährige Mieter der Wohnung wurde nach der Durchsuchung festgenommen und einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ Untersuchungshaftbefehl. Die weiteren Ermittlungen zu dem Brand und den aufgefundenen Gegenständen hat das zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizei Leipzig übernommen.

Unwetter mit massivem Graupel zieht über den Südwesten Deutschlands und verwandelt Straßen und Wege binnen kurzer Zeit in weiße Rutschpartie - Polizei berichtet von mehreren wetterbedingten Unfälle auf der Autobahn

30. März 2026 - 12:26

Mehrere Unfälle auf der Autobahn A5 zwischen Karlsruhe und Offenburg - sprichwörtliches Aprilwetter setzt in diesem Jahr bereits etwas früher ein

30.03.26, 12:26 Uhr

Datum: Montag, 30. März 2026, 09:00 Uhr

Ort: Landkreis Rastatt und Ortenaukreis, Baden-Württemberg

 

(sg) Ein heftiges Graupel-Unwetter hat am Montagvormittag im Südwestens für kurzzeitige chaotische Verkehrsverhältnisse gesorgt:

Innerhalb weniger Minuten gingen über dem Landkreis Rastatt und dem Ortenaukreis teils große Graupelkörner nieder, die sich auf Fahrbahnen und Straßen sammelten und diese in rutschige, stellenweise spiegelglatte Pisten verwandelten. Teilweise blieben die Graupelmassen liegen und sorgten für nahezu winterliche Straßenverhältnisse.

Besonders betroffen war die A5 zwischen Achern und Bühl – dort ist es auf beiden Richtungsfahrbahnen (Richtung Karlsruhe und Basel) zu mehreren Unfällen gekommen. Aber auch innerorts kam es zu massiven Einschränkungen. Straßen waren zeitweise blockiert oder nur langsam passierbar.

Das sprichwörtliche Aprilwetter setzt augenscheinlich in diesem Jahr, bereits schon etwas früher ein.

 

Neue Ryanair-Strecken ab Saarbrücken sorgen für Konkurrenz im Westen – Touri-Flieger steuern jetzt auch Italien und Spanien vom Saarland an

30. März 2026 - 10:25

Konkurrenz für nahe Flugplätze Hahn und Luxemburg – Einweihung mit Flugzeugtaufe für neuen Billigflieger

30.03.26, 10:00 Uhr

Datum: Montag, 30. März 2026, 10 Uhr

Ort: Saarbrücken, Saarland

 

(sg) Mit Flugzeugtaufe und Pressekonferenz ist der Billigflieger Ryanair am Montag offiziell am Flughafen Saarbrücken gestartet. Ab sofort sollen von dort neue Ferienziele in Italien und Spanien bedient werden. Flughafen, Landespolitik und Airline werten den Einstieg als wichtigen Impuls für die Region und als Signal für die Zukunftsfähigkeit des saarländischen Standorts.
Ryanair sprach zum Auftakt von attraktiven neuen Reisemöglichkeiten für die Menschen im Saarland und von zusätzlichen Chancen für den Tourismus. Zugleich verwies das Unternehmen erneut auf die aus seiner Sicht hohen staatlichen Belastungen für den Luftverkehr in Deutschland. Auch aus der Landespolitik kam Rückenwind: Die neuen internationalen Verbindungen seien ein wichtiger Faktor für wirtschaftliches Wachstum, Investitionen und die Gewinnung von Fachkräften, hieß es. Der Flughafen Saarbrücken werde durch die zusätzlichen Ziele in Europa weiter gestärkt.
Auch aus touristischer Sicht werden die neuen Verbindungen als Chance gesehen. Saarbrücken wolle gezielt mehr Gäste aus Italien und Spanien ansprechen und die Stadt als Reiseziel stärker in diesen Märkten positionieren. Für Reisende aus der Region bedeuten die neuen Angebote zugleich mehr Direktverbindungen ab Heimatflughafen.
Spannend dürfte nun werden, wie sich der Ryanair-Start auf den Wettbewerb in der Grenzregion auswirkt. Denn mit dem Flughafen Hahn und dem nahen Luxemburg bestehen bereits weitere Abflugorte, die ebenfalls um Urlaubsreisende werben. Ob Saarbrücken dabei tatsächlich zusätzliche Passagiere gewinnt oder es zu Verlagerungen innerhalb der Region kommt, dürfte sich erst in den kommenden Monaten zeigen.

Feuer auf Terrasse weckt Hausbewohner mitten in der Nacht - Flammen drohen auf Dachstuhl überzugreifen

30. März 2026 - 7:19

Gebäude trotz schnellem Einsatz der Feuerwehr durch massive Rauchschäden erstmal unbewohnbar

30.03.26, 07:19 Uhr

Datum: Montag, 30. März 2026, 2 Uhr

Ort: Großheide, Landkreis Aurich, Niedersachsen

 

(sg) Gegen 2 Uhr am Montagmorgen sind zwei Bewohner eines Einfamilienhauses in Menstede in der Gemeinde Großheide von aufmerksamen Nachbarn aus dem Schlaf geklingelt worden. Diese hatten auf der Rückseite des Hauses ein ausgedehntes Feuer bemerkt. Betroffen war vor allem die an das Gebäude eingelassene Terrasse.
Die starke Hitzeentwicklung sowie der in der Nacht auffrischende Wind ließen befürchten, dass Flammen und heißer Rauch auf den Dachstuhl übergreifen könnten. Durch das schnelle Eingreifen der alarmierten Feuerwehren konnte ein Übergreifen auf das Gebäude jedoch verhindert werden.
Trotzdem ist das Wohnhaus vorerst nicht bewohnbar, da Rauch auch in die Innenräume eindrang und dort Schäden verursachte.

Feuerwehr-Einsatzleiter: "Die Situation war zum Anfang chaotisch" – Flammen-Inferno am Sonntagnachmittag – Großaufgebot der Feuerwehr im Einsatz – Wohnungsbaugenossenschaft organisiert Notunterkünfte

29. März 2026 - 20:03

Kriminalpolizei ermittelt zur Brandursache

29.03.26, 20:03 Uhr

Datum: Sonntag, 29. März 2026, 16:45 Uhr

Ort: Premnitz, Landkreis Havelland, Brandenburg

 

(th) Bei einem verheerenden Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in Premnitz ist am Sonntagnachmittag eine Person ums Leben gekommen. Neun weitere Bewohner erlitten leichte Rauchgasvergiftungen. Das Feuer brach im ersten Obergeschoss des dreigeschossigen Gebäudes in der Erich-Weinert-Straße aus und breitete sich rasch aus. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort und rettete 13 Menschen über eine Drehleiter von ihren Balkonen. Das Haus ist vorerst unbewohnbar. 
 

Die Einsatzkräfte wurden gegen 16:45 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr quoll bereits dichter Rauch aus den Fenstern des Treppenhauses. „Die Situation war zum Anfang chaotisch“, berichtete Einsatzleiter Justin Hellmich von der Feuerwehr Premnitz. „Wir hatten viele Bürgerinnen und Bürger draußen auf der Straße gehabt, wir hatten viele Bürger eingeschlossen in ihren Wohnungen.“ Die Feuerwehr leitete umgehend die Menschenrettung ein. 
 

Für eine Person aus der Brandwohnung kam jedoch jede Hilfe zu spät. Sie wurde zunächst gerettet, verstarb aber im Rettungswagen. Die neun Leichtverletzten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei im Einsatz. Das Gebäude wurde von der Polizei versiegelt und ist derzeit unbewohnbar. 
 

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Zur Schadenshöhe konnten noch keine Angaben gemacht werden. Die Wohnungsbaugenossenschaft hat für die betroffenen Bewohner Notunterkünfte in der Umgebung organisiert. „Dort werden alle Anwohner aufgeteilt“, so Hellmich.

Lagerhalle am Ortsrand steht lichterloh in Vollbrand - Flammen schlagen aus landwirtschaftlicher Halle, Rauchwolke weithin sichtbar - Dach mit Photovoltaikanlage in Flammen - großes Aufgebot an Feuerwehrkräften im Einsatz

29. März 2026 - 17:47

Löscharbeiten dauern bis in den Abend an - Brandursache unklar

29.03.26, 17:47 Uhr

Datum: Sonntag, 29. März 2026, 16:00 Uhr

Ort: Waltenhofen - Lachen, Landkreis Oberallgäu, Bayern

 

(th) Am Sonntagnachmittag gegen 16 Uhr ist es zwischen Waltenhofen und Buchenberg im Landkreis Oberallgäu zu einem Großeinsatz der Feuerwehr gekommen. Auf einem landwirtschaftlichen Anwesen geriet eine Lagerhalle in Brand und stand innerhalb kurzer Zeit  lichterloh in Flammen.

Eine weithin sichtbare Rauchsäule machte bereits aus der Ferne auf das Feuer aufmerksam. Zahlreiche Einsatzkräfte aus der Region sind derzeit vor Ort und bekämpfen die Flammen. Die Löscharbeiten dauern aktuell noch an. Auf dem Dach der Halle befindet sich zudem auch eine Solaranlage, welche ebenfalls brennt.
Zur Ursache des Brandes sowie zur Höhe des entstandenen Schadens liegen bislang keine gesicherten Informationen vor. Ob Personen verletzt wurden, ist ebenfalls noch unklar.

 

750 Partygäste konnten sich in Sicherheit bringen - angesagte Diskothek steht nach Brandausbruch in der Nacht lichterloh in Flammen - Löscharbeiten dauern am Tag darauf weiterhin an

29. März 2026 - 12:53

Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen - Brand weckt Erinnerungen an Silvester-Inferno in Crans-Montana

29.03.26, 12:53 Uhr

Datum: Sonntag, 29. März 2026, 12:00 Uhr

Ort: Kehl, Ortenaukreis, Baden-Württemberg

 

(jb) In der Nacht auf Sonntag ist in einem Club in Kehl (Ortenaukreis) ein Brand ausgebrochen (wir berichteten).

Wie das Polizeipräsidium Offenburg mitteilte, befanden sich zu dem Zeitpunkt nach ersten Angaben des Betreibers etwa 750 Personen in dem Gebäude.
Trotz der raschen Brandausbreitung, haben es alle Partygäste rechtzeitig ins Freie geschafft. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand die Disko bereits komplett in Flammen.
Am Mittag danach dauern die Ermittlungen zur Brandursache, ebenso wie die Nachlöscharbeiten an. Es muss von einem Millionenschaden ausgegangen werden.
Das Feuer weckt Erinnerungen an das Silvester-Inferno von Crans-Montana, das noch immer die Öffentlichkeit und die Behörden in der Schweiz beschäftigt.

 

Dachstuhl von Bauernhaus gerät am Abend in Brand - über 40 Feuerwehrleute kämpfen drei Stunden gegen Flammen - Gebäude stark beschädigt - niemand verletzt

29. März 2026 - 9:11

Polizei ermittelt zur Brandursache

29.03.26, 09:11 Uhr

Datum: Samstag, 28. März 2026, 21:30 Uhr

Ort: Willich-Neersen, Landkreis Viersen, Nordrhein-Westfalen

 

(jb) Ein Großbrand auf einem Bauernhof im Willicher Stadtteil Neersen hat am Samstagabend einen mehrstündigen Einsatz der Feuerwehr ausgelöst. Um 21:19 Uhr wurden zunächst die Löschzüge Neersen und Clörath alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand der Dachstuhl des Bauernhauses bereits in Vollbrand. Laut Polizei handelt es sich um ein verlassenes Areal. Insgesamt waren rund 40 Einsatzkräfte vor Ort, die den Brand mit drei C-Rohren im Außenangriff sowie über ein Wenderohr der Drehleiter bekämpften. Zur Unterstützung der Löscharbeiten kam ein Teleskoplader des Löschzugs Clörath zum Einsatz. Mithilfe eines Arbeitskorbs und eines speziellen Aufsatzes wurde die Dachhaut des Gebäudes geöffnet, um versteckte Glutnester freizulegen und gezielt abzulöschen. Nach ersten Angaben wurde bei dem Brandereignis niemand verletzt. Der Einsatz dauerte mehrere Stunden an. Die Polizei hat die Brandstelle abgesperrt und die Ermittlungen zur bislang ungeklärten Ursache aufgenommen.

 

Nachtclub ,,Kiss-Club Kehl“ im Industriegebiet steht lichterloh in Vollbrand - Flammen schlagen aus Dachstuhl - 750 Partygäste bringen sich in Sicherheit - zahlreiche Feuerwehrkräfte kämpfen stundenlang gegen die Flammen

29. März 2026 - 6:11

Diskothek hatte zum Zeitpunkt des Brandausbruchs noch geöffnet - Löscharbeiten dauern bis in die Morgenstunden - mehrere Partygäste müssen vom Rettungsdienst betreut werden - Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen

29.03.26, 06:11 Uhr

Datum: Sonntag, 29. März 2026, 03:45 Uhr

Ort: Kehl, Ortenaukreis, Baden-Württemberg

 

(jb) In den frühen Morgenstunden des Sonntags ist in einer Diskothek in der Siemensstraße in Kehl im Ortenaukreis ein Feuer ausgebrochen.

Gegen 3.45 Uhr wurde ein Brand im Dachbereich des Nachtclubs bemerkt und der Notruf verständigt. ,,Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Disco bereits lichterloh in Vollbrand“, so David Oster, Einsatzleiter der Feuerwehr Kehl vor Ort.Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs herrschte noch laufender Betrieb in der Diskothek „K-Club“. Zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdiensten rückten an. Nach Angaben der Polizei in der Nacht, konnten alle 750 Gäste die Disko verlassen - einige mussten vom Rettungsdienst betreut werden.
,,Alle Personen hatten die Diskothek eigenständig verlassen können“, so David Oster weiter.
Das umliegende Industriegebiet wurde weiträumig abgesperrt. Die Löscharbeiten dauerten bis in die Morgenstunden an.
Zur Ursache des Feuers liegen derzeit noch keine Erkenntnisse vor. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen noch in der Nacht aufgenommen.

 

Altes Einfamilienhaus steht nachts lichterloh in Flammen – Rettungskräfte vermuten zu Beginn noch einen Bewohner im brennenden Haus – Mann rettete sich in letzter Sekunde aus brennendem Gebäude ins Freie – Großeinsatz nach Sirenenalarm Mitternacht –...

29. März 2026 - 3:17

Polizei hat die Ermittlungen zur bislang ungeklärten Brandursache aufgenommen

29.03.26, 03:17 Uhr

Datum: Sonntag, 29. März 2026, 00:30 Uhr

Ort: Brookmerland-Leezdorf, Landkreis Aurich, Niedersachsen

 

(jb) Ein Gebäudebrand hat in der Nacht zu Sonntag einen Großeinsatz der Feuerwehren im Brookmerland ausgelöst. Gegen 00:20 Uhr wurden die Einsatzkräfte aus Leezdorf und den umliegenden Gemeinden per Sirenenalarm zu einem Einfamilienhaus in einer engen Nebenstraße gerufen. Bereits während der Anfahrt war für die Retter heller Feuerschein und eine massive Rauchentwicklung über dem Ortsteil Leezdorf sichtbar. Da zunächst gemeldet worden war, dass sich noch eine Person im brennenden Gebäude befinden solle, leiteten die Einsatzkräfte unmittelbar nach dem Eintreffen eine entsprechende Erkundung ein. Kurz darauf gab es Entwarnung: Der Bewohner konnte sich eigenständig aus dem brennenden Haus retten. Er wurde vor Ort vom Rettungsdienst übernommen und medizinisch versorgt. Das alte Einfamilienhaus stand beim Eintreffen der ersten Wehren bereits lichterloh in Flammen. Durch einen massiven Wassereinsatz gelang es den Feuerwehrleuten, den Brand unter Kontrolle zu bringen und eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Die Löscharbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden an. Zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

 

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