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Aktualisiert: vor 33 Minuten

Mehrere Fahrzeuge kollidieren auf der A560 - Möglicherweise löst misslungener Fahrstreifenwechsel Kettenreaktion aus - Taxi fängt nach Kollision Feuer, welches Polizisten mit beherztem Feuerlöscher-Einsatz noch rechtzeitig bekämpfen können - Insgesamt...

30. Januar 2026 - 1:57

Autobahn komplett gesperrt - Insgesamt vier Autos in Unfall verwickelt

30.01.26, 01:57 Uhr

Datum: Donnerstag, 29. Januar 2026, 22:15 Uhr

Ort: A560 bei St. Augustin, Rhein-Sieg-Kreis, Nordrhein-Westfalen

 

(ch) Ein möglicherweise misslungener Fahrstreifenwechsel löste am späten Abend auf der A560 eine Kettenreaktion aus, die drei völlig zerstörte Fahrzeuge sowie sechs Verletzte zur Folge hatte. Auf Höhe der Anschlussstelle St. Augustin-Niederpleis war ein VW ID.3 mit einem nachfolgenden VW EOS kollidiert. Beide Autos schleuderten über die Autobahn, ein Großraumtaxi konnte nicht mehr bremsen und prallte in die Unfallstelle. Sowohl dieses Fahrzeug als auch der VW ID.3 landeten im Anschluss in der Leitplanke. Ein viertes Auto wurde ebenfalls in den Unfall involviert. Dessen Fahrer konnte den Wagen sicher auf dem Standstreifen stoppen.

Während sich die insgesamt acht Beteiligten von dem ersten Schrecken versuchten zu erholen, fing das Taxi aufgrund seiner Schäden plötzlich Feuer. Glücklicherweise war rasch eine erste Streifenwagenbesatzung vor Ort, die mittels Feuerlöscher den Brand bekämpfte. Die wenig später eintreffende Feuerwehr übernahm die Nachlöscharbeiten. Aufgrund der großen Zahl an Betroffenen löste der Rettungsdienst Großalarm aus. Mehrere Rettungswagen und Notärzte eilten auf die mittlerweile vollgesperrte A560. Letztlich mussten sie sechs Verletzte – drei leicht und drei mittelschwere, versorgen. Die drei Autos haben nur noch Schrottwert und wurden völlig zerstört.

Wie genau der Unfall sich ereignen konnte, versucht nun die Polizei herauszufinden. Augenscheinlich löste ein Fahrstreifenwechsel die Unglücksserie aus, wobei das die weiteren polizeilichen Ermittlungen noch ergeben müssen.

Gerissenes Tragseil sorgt für kompletten Stromausfall der Oberleitungen am Karlsruher Hauptbahnhof - Züge stehen still - ICE mit 150 Fahrgästen kommt auf freier Strecke zum Stehen und muss abgeschleppt werden - zahlreiche Fahrgäste stranden am...

30. Januar 2026 - 0:20

Fahrgäste berichten vor Ort: ,,Wir warten hier nun seit 3 Stunden“ - ,,Im ICE war eine schwangere Frau mit gesundheitlichen Problemen, da war dann Chaos“ - ,,Meine Eltern fahren nun 90 Kilometer mit dem Auto hier nach Karlsruhe um mich abzuholen“ - Zahlreiche Zugverbindungen fallen aus - Reparaturmaßnahmen dauerten an - Stromversorgung konnte nach und nach wiederhergestellt werden

30.01.26, 00:20 Uhr

Datum: Donnerstag, 29. Januar 2026, seit 20:10 Uhr

Ort: Karlsruhe, Baden-Württemberg

 

(ch) Bahn-Chaos in Karlsruhe: Am Donnerstagabend ist es am Karlsruher Hauptbahnhof zu erheblichen Störungen im Bahnverkehr gekommen.

Um kurz nach 20 Uhr war ein Tragseil an einer Oberleitung gerissen und führte zu einem vollständigen Stromausfall der Oberleitungen am Hauptbahnhof. In der Folge kam der Zugverkehr im gesamten Bahnhof sowie im umliegenden Streckenbereich weitgehend zum Erliegen.
Mehrere Züge blieben sowohl im Hauptbahnhof als auch auf den Zufahrtsstrecken stehen.
Laut Deutscher Bahn konnten aufgrund des Stromausfalls zwei ICE-Züge nicht in den Karlsruher Bahnhof einfahren. Einer der beiden Fernverkehrszüge habe nicht weiterfahren können und wurde abgeschleppt. Die rund 170 Fahrgäste an Bord mussten den Zug verlassen und auf den Regionalverkehr umsteigen.
Im Hauptbahnhof sammelten sich im Laufe des Abends zahlreiche gestrandete Reisende. Viele Fahrgäste warteten auf Informationen zur Weiterfahrt oder suchten nach alternativen Reisemöglichkeiten. Mehrere Zugverbindungen im Nah- und Fernverkehr fielen vollständig aus, weitere verspäteten sich erheblich.
,,Wir warten hier seit drei Stunden - wir fahren jetzt mit dem Taxi nach Hause“, erzählt eine Frau. Ein anderer Passant erzählt von wilden Szenen im steckengebliebenen ICE: ,,Eine schwangere Frau war unter den Fahrgästen und ihr ging es nicht gut. Die anderen Fahrgäste waren sauer über den stundenlangen Stillstand. Meine Eltern kommen jetzt 90 Kilometer nach Karlsruhe gefahren mit dem Auto um mich abzuholen“, erzählte er.
Erst im Laufe des späten Abends konnte nacheinander die Stromversorgung überbrückt und die Gleise wieder freigegeben werden. Lediglich das betroffene Gleis blieb bis nach Abschluss der Reparaturarbeiten gegen Mitternacht gesperrt.

 

Kleintransporter und mit mehreren Personen besetztes Auto kollidieren frontal auf Bundesstraße - Vier Personen teils schwer verletzt, für einen weiteren Insassen kommt jede Hilfe zu spät

29. Januar 2026 - 23:18

Gutachter soll Unfallursache herausfinden – Fahrbahn zur Unfallzeit feucht, Temperaturen um den Gefrierpunkt

29.01.26, 23:18 Uhr

Datum: Donnerstag, 29. Januar 2026, 19:00 Uhr

Ort: Bausendorf, Landkreis Bernkastel-Wittlich, Rheinland-Pfalz

 

(ch) Auf der Bundesstraße 49 zwischen Bausendorf und Wittlich-Neuerburg ist es am Donnerstagabend zu einem schweren Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen geriet ein mit mehreren Personen besetztes Auto in einer Kurve aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrspur und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Kleintransporter. Die Straße war zum Unfallzeitpunkt feucht, die Außentemperatur lag bei etwa null Grad. Zudem hatte der Deutscher Wetterdienst bereits im Vorfeld vor möglicher Glätte gewarnt.

Zunächst war von fünf Verletzten die Rede. Im weiteren Verlauf der Rettungsmaßnahmen stellte sich jedoch heraus, dass eine Person ihren schweren Verletzungen erlag. Die übrigen Beteiligten wurden teils schwer verletzt in umliegende Krankenhäuser gebracht. Aufgrund der Schwere des Unfalls ordnete die Staatsanwaltschaft die Erstellung eines Unfallgutachtens an. Die B49 ist weiterhin vollständig gesperrt, eine Umleitung wurde eingerichtet. Die Sperrung wird voraussichtlich noch mehrere Stunden andauern. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache laufen.

Autos rutschen auf schneebedeckter Fahrbahn in Freudenstadt - Lastwagen geriet auf schneeglatter Bundesstraße in den Seitenstreifen und fährt sich in Schräglage im Schneematsch fest - Polizei vermeldet weitere witterungsbedingte Unfälle in der Nacht -...

29. Januar 2026 - 1:19

Deutscher Wetterdienst warnt weiterhin vor Schneefällen und Glättegefahr im Südwesten und Dauerfrost im Nordosten

29.01.26, 01:19 Uhr

Datum: Donnerstag, 29. Januar 2026, 00:45 Uhr

Ort: Region Freudenstadt, Schwarzwald, Baden-Württemberg

 

(jb) In der Nacht zu Donnerstag hat eine Kaltfront von Italien kommend, neuen Schnee nach Deutschland gebracht. Besonders betroffen war der Südwesten des Landes, wo in höheren Lagen mehrere Zentimeter Neuschnee fielen. Im Schwarzwald, vor allem in Baden-Württemberg, sanken die Temperaturen unter null Grad, sodass der Schnee liegen blieb und die Straßen spiegelglatt wurden.

In Freudenstadt verwandelte der Schneefall die Landschaft in eine weiße Winterkulisse. Gleichzeitig führte die Schneeglätte auf den Straßen zu zahlreichen rutschenden Autos. Die Winterdienste waren in der Nacht im Dauereinsatz, um die Straßen befahrbar zu halten.
Auch auf der B294 zwischen Freudenstadt und Seewald kam es zu einem Zwischenfall: Ein Lastwagen geriet auf der schneebedeckten Fahrbahn in Höhe eines Parkplatzes in den Seitenstreifen, steckte im Schnee fest und kippte leicht zur Seite. Die Polizei war vor Ort, um die Bergung zu koordinieren. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Das Polizeipräsidium Pforzheim vermeldete auf Anfrage, dass es in der Nacht zu mehreren schneebedingten Unfällen im Schwarzwald kam, es jedoch immer bei Blechschäden blieb.
Am Donnerstag setzt sich das winterliche Wetter vor allem im Südosten Deutschlands fort, wo weitere Zentimeter Neuschnee erwartet werden. Im Norden bleibt es bei vereinzelten Schneeschauern, begleitet von Dauerfrost und eisigem Ostwind. Glättegefahr besteht insbesondere im Westen und Süden des Landes – Autofahrer werden daher zu vorsichtiger Fahrweise und angepasster Geschwindigkeit aufgerufen.

 

Rettungssanitäterin baut ausrangierte Bell UH-1D in ihrem Garten auf

28. Januar 2026 - 13:56

29-Jährige war früher großer Fan der Fernsehserie "Die Rettungsflieger" - Langwierige Kleinarbeit - Erst die ikonische Hecktür, dann folgt über Jahre ein Teil auf das nächste - "Henriette" natürlich nicht flugfähig - "Leute, die vorbeikommen, finden es wahnsinnig cool" - "Große Hoffnung, die Maschine fertig zu haben und die Möglichkeit zu bieten, dass die Leute sich angucken können, wie früher die Luftrettung bei der Bundeswehr ablief" - "Warum macht man so etwas? Weil man bekloppt ist"

28.01.26, 13:56 Uhr

Datum: Mittwoch, 28. Januar 2026

Ort: Lilienthal, Landkreis Osterholz, Niedersachsen

 

(ah) Eine solche "Gartendeko" hat nun wirklich nicht jeder: Im Garten von Merle Lorenzen und ihrer Frau steht ein Hubschrauber - und zwar ein echter Bell UH-1D in voller Größe (bis auf die mächtigen Rotoren). Die 29-jährige Rettungsanitäterin war und ist ein großer Fan der Fernsehserie "Die Rettungsflieger" und wollte aus Fanliebe unbedingt die ikonische organgefarbene Hecktür mit "SAR"-Aufschrift eines UH-1D-Rettungshubschraubers der Bundeswehr haben. Schließlich fand sie eine solche Tür und nun kam über Jahre ein weiteres Teil des Helikopters zum nächsten, bis schließlich im vergangenen Jahr die Zelle mit dem Heckteil verbunden werden konnte. In den kommenden Jahren wird noch viel Arbeit in das natürlich auch nicht billige Projekt hineingesteckt werden müssen, aber das Ziel ist, dass sich schließlich Menschen durch den "Henriette" genannten Heli anschauen können, wie die Luftrettung bei der Bundeswehr früher ablief.

Von Passanten und Nachbarn kommen ausnahmslos positive Rückmeldungen: "Sie finden es wahnsinnig cool", so Merle Lorenzen, die dadurch natürlich noch motivierter ist, den Rettungshubschrauber so weit wie möglich fertigzustellen. Flugfähig ist "Henriette" nicht - und wird es auch in Zukunft nicht sein. Hierfür wären die Kosten zu hoch und auch die zu erfüllenden Auflagen ein gewaltiges Hindernis. Bleibt nur noch die Frage, wie man auf eine solche Idee kommt und sie dann auch so durchzieht. Merle Lorenzen hat eine simple Antwort: "Weil man bekloppt ist".

 

 

 

Kleinwagen rutscht auf regennasser Landstraße in den Gegenverkehr und prallt frontal in Transporter - zwei schwerverletzte Personen - Feuerwehr musste eine Person aus völlig zerstörtem Unfallwrack befreien

28. Januar 2026 - 0:41

Feuerwehr und Rettungskräfte im Großeinsatz - Landstraße bis in die Nacht voll gesperrt - Wetterdienst warnt vor angespannter Wetterlage: Starkregen, Glätte und Neuschnee

28.01.26, 00:41 Uhr

Datum: Dienstag, 27. Januar 2026, 18:20 Uhr

Ort: L552, Ubstadt-Weiher, Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg

 

(ch) Die Wetterlage in Deutschland bleibt weiterhin angespannt: Anhaltender Starkregen sorgte am Dienstagabend auf der regennassen Landesstraße bei Ubstadt-Weiher zwischen den Ortsteilen Zeutern und Odenheim, im Landkreis Karlsruhe für einen schweren Frontalzusammenstoß.

Bei anhaltendem Dauer- und Starkregen rutschte nach einer Kurve auf regennasser Fahrbahn ein Kleinwagen in den Gegenverkehr und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Transporter.
Durch die Wucht des Aufpralls wurden beide Fahrzeuge völlig zerstört. Beide Fahrer erlitten schwere Verletzungen. Eine der verletzten Personen war in ihrem Fahrzeug eingeschlossen und musste von der Feuerwehr mit technischem Gerät aus dem Wrack befreit werden.
Die L552 wurde im betroffenen Streckenabschnitt vollständig gesperrt. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Die Verletzten wurden nach der Erstversorgung in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Die Unfallaufnahme sowie die Bergungs- und Reinigungsarbeiten dauerten bis in die Nacht an.
Der Deutsche Wetterdienst warnt in der Nacht auf Mittwoch vor anhaltenden Regenfällen, teils glatten Straßen und im Verlauf von Mittwoch auf Donnerstag mit starken Schneefällen in Höhenlagen. Die Wetterlage in Deutschland bleibt somit weiterhin angespannt.

 

"Thames Highway" soll nach Emden geschleppt werden

27. Januar 2026 - 13:34

O-Ton mit dem Havariekommando zur Situation

27.01.26, 13:34 Uhr

Datum: Dienstag, 27. Januar 2026

Ort: Cuxhaven, Niedersachsen

 

(ah) Der Autofrachter "Thames Highway", der nach einem Brand im Maschinenraum manövrierunfähig vor Borkum liegt, soll nun von einem Bergungsunternehmen nach Emden geschleppt werden. Das Feuer konnte gelöscht werden, Menschen wurden nicht verletzt. Während der ersten Notlage, die den Brand und die Löscharbeiten umfassten, hatte das Havariekommando die Einsatzleitung, die Bergung wird nun von der Verkehrszentrale Emden koordiniert.

 

Autofrachter muss nach Feuer an Bord auf der Nordsee vor Borkum notankern

27. Januar 2026 - 8:15

Feuer inzwischen gelöscht, keine Verletzten - "MS Thames Highway" hat rund 1300 Fahrzeuge geladen - Schiff ist manövrierunfähig und soll nach Emden geschleppt werden

27.01.26, 08:15 Uhr

Datum: Dienstag, 27. Januar 2026, ca. 00:00 Uhr

Ort: Nordsee vor Borkum, Niedersachsen

 

(ah) Aufgrund eines Brandes im Mschinenraum musste der Autofrachter "MS Thames Highway" am späten Montagabend auf der Nordsee nordwestlich von Borkum notankern. Das Feuer brach laut Havariekommando kurz nach dem Verlassen des Emder Hafens aus und sorgte in der Folge für einen Blackout auf dem rund 150 Mete langen und mit etwa 1300 Fahrzeugen beladenen Schiff. Feuerwehrkräfte wurden auf den Frachter geflogen, Der Brand konte inzwischen gelöscht werden. Menschen wurden nicht verletzt.

Das Schiff ist jedoch manövrierunfähig und soll nun zurück nach Emden geschleppt werden. Bergungsschlepper und Seenotrettungskreuzer stehen unweit des Havaristen bereit.

 

Garage brennt nachts lichterloh – Feuer springt auf Dachstuhl über – Wohnhaus steht in kurzer Zeit in Vollbrand – Zwei Bewohner durch Rauchgase verletzt – Gebäude unbewohnbar

27. Januar 2026 - 5:39

Großeinsatz der Feuerwehren - Löscharbeiten bis in die Morgenstunden

27.01.26, 05:39 Uhr

Datum: Dienstag, 27. Januar 2026, 01:30 Uhr

Ort: Göriesried, Landkreis Ostallgäu, Bayern

 

(jb) Gegen 1:30 Uhr heulten in der Nacht auf Dienstag die Sirenen in Göriesried im Ostallgäu. In einer Garage war ein Brand ausgebrochen, dieser Drohe auf ein Wohnhaus überzugreifen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Garage bereits in Vollbrand. Die Feuerwehr reagierte schnell, doch sie konnte das Schlimmste nicht verhindern. Die Flammen griffen auf den Dachstuhl über und entzündeten somit auch das Wohnhaus. Innerhalb kürzester Zeit stand so auch der Dachstuhl des Wohnhauses in Vollbrand. Laut Angaben der Polizei sind zwei der vier Bewohner durch den Rauch leicht verletzt worden. Das Wohnhaus ist unbewohnbar. Am Morgen ist die Feuerwehr immer noch im Einsatz und kämpft gegen die letzten Glutnester.

 

Wohnung im Obergeschoss brennt komplett aus - Bewohner mit Rauchgasvergiftung im Krankenhaus - Evakuierte werden bei Minusgraden in Rettungsbussen warm gehalten

26. Januar 2026 - 22:02

Weitere Bewohner können sich selbst ins Freie retten - Zwei ältere Personen mit Rollatoren werden von Mitarbeitern des Ordnungsdienstes gerettet

26.01.26, 22:02 Uhr

Datum: Montag, 26. Januar 2026, 19:45 Uhr

Ort: Remscheid, Nordrhein-Westfalen

 

(et) Am späten Montagabend ist in Remscheid im Dachstuhl eines Mehrfamilienhaus ein Feuer ausgebrochen und hatte schnell um sich gegriffen. Als die Feuerwehr eintraf schlugen die Flammen bereits aus dem Dach. Doch die beiden Hydranten in der unmittelbaren Umgebung waren zugeparkt. Die Polizei musste erst schnellstens die Fahrzeughalter ermitteln, die dann auch sofort ihre Wagen umparkten. Der Bewohner der Dachgeschosswohung musste von den Einsatzkräften gerettet werden. Er erlitt eine Rauchgasvergiftung und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die anderen Bewohner konnten sich gerade noch rechtzeitig ins Freie retten. Zwei Mitarbeiter des Ordnungsdienstes, die gerade an einem Nachbarhaus waren und die Rauchmelder hörten, halfen sofort mit und konnten zwei ältere Bewohner mit Rollatoren aus dem Erdgeschoss aus der Gefahrenzone retten. Um die Bewohner bei den herrschenden Temperaturen unter dem Gefrierpunkt nicht im Freien stehen zu lassen, wurde ein Bus der Stadtwerke und ein Mannschaftfahrzeug der Feuerwehr, in dem sich die Bewohner warm halten konnten. Die Wohnung im Dachgeschoss brannte komplett aus und ist nicht mehr bewohnbar. Die Brandursache ist noch unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. 

 

 

 

Starke Schneefälle über Ostfriesland - Straßen, Felder und Städte teils mit dicker Schneedecke überzogen

26. Januar 2026 - 12:08

Bilder aus Wittmund - Anwohner schippen Schnee, Winterdienst im Dauereinsatz - Anwohner: "Besser als Regen - nur mehr Arbeit"

26.01.26, 12:08 Uhr

Datum: Montag, 26. Januar 2026, ca. 11:30 Uhr

Ort: Wittmund, Niedersachsen

 

(ah) Der Wintereinbruch am Montag hat auch vor dem äußersten Nordwesten nich Halt gemacht: Starke Schneefälle überzogen Ostfriesland mit einer zentimeterdicken Schneedecke, der Winterdienst war auf den verschneiten Straßen im Dauereinsatz, Anwohner räumten Wege und Einfahrten.

In Wittmund nahm man die Schneefälle aber durchaus gelassen. Trotz der starken Schneefälle waren hier die Straßen gut geräumt und waren bei entsprechend angepasster Fahrweise gut zu bewältigen. Außerdem hat die weiße Pracht durchaus auch ihre schönen Seiten: "Ich finde es besser als Regen - es macht nur mehr Arbeit", so ein Anwohner beim Fegen des Schnees von seinem Auto.

 

Starker Schneefall sorgt für Beeinträchtigungen am Frankfurter Flughafen

26. Januar 2026 - 10:33

Räumfahrzeuge auf dem Flugfeld, Flugzeuge werden enteist

26.01.26, 10:33 Uhr

Datum: Montag, 26. Januar 2026, ca. 10:00 Uhr

Ort: Flughafen Frankfurt, Hessen

 

(ah) Der starke Schneefall hat am Montag auch am Flughafen Frankfurt für Beeinträchtigungen gesorgt, die sich allerdings in Grenzen hielten. Der Großteil der Flüge konnte weitgehend normal durchgeführt werden, dennoch kam es zu Verspätungen und teilweise auch zu Ausfällen.

Die verfügbaren Räumfahrzeuge waren im Dauereinsatz und befreiten das Flugfeld vom Schnee, einzelne Flugzeuge mussten enteist werden.

 

Straßen komplett verschneit, Winterdienst im Dauereinsatz - Busse bleiben in höheren Lagen stecken

26. Januar 2026 - 8:59

Winterdienst zieht festgefahrenen Bus - Dicke Schneedecke überzieht die Stadt

26.01.26, 08:59 Uhr

Datum: Montag, 26. Januar 2026, ca. 07:00 Uhr

Ort: Göttingen, Niedersachsen

 

(ah) Der Schnee hat auch Göttingen voll im Griff: Eine dicke weiße Decke lag am Montagmorgen über der Stadt, die Straßen waren komplett verschneit, der Winterdienst war im Dauereinsatz. Nur wenige Passanten gingen vor die Tür und kämpften sich durch den tiefen Schnee.

In den höheren Lagen blieben Busse stecken und kamen nicht mehr weiter. Räumfahrzeuge zogen die Liegenbleiber frei.

 

Starke Schneefälle stellen Verkehrsbetriebe in Hannover vor Herausforderungen - Sogenannter "Salzwagen" der ÜSTRA im Einsatz .- Zug der Linie 17 springt aus den Schienen, keine Verletzten

26. Januar 2026 - 8:35

"Versuchen alles, um den Betrieb aufrechtzuerhalten"

26.01.26, 08:35 Uhr

Datum: Montag, 26. Januar 2026, ca. 07:30 Uhr

Ort: Hannover, Niedersachsen

 

(ah) Der massive Schneefall hat am Montagmorgen in Hannover die Verkehrsbetriebe vor Herausforderungen gestellt, aber nicht kalt erwischt. Man sei besser vorbereitet als beim letzten Mal und versuchen alles, um den Betrieb aufrechtzuerhalten, so Thomas Falentschik von der ÜSTRA. Ein sogenannter "Salzwagen", ein Schneeräumfahrzeug auf Schienen, war im Dauereinsatz, um die Gleise nicht mit Salz, aber einem Schneepflug von den Schneemassen zu befreien.

Der Stadtbahnverkehr konnte größtenteils normal laufen, allerdings gab es Beeinträchtigungen auf einigen Liniien, unter anderem durch eine Weichenstörung, Der größte Zwischenfall ereignete sich auf der Wallensteinstraße, wo ein Zug der Linie 17 aus den Schienen sprang, weshalb dort der Betrieb eingestellt werden musste. Menschen wurden glücklicherweise nicht verletzt.

 

Zahlreiche Lastwagen bleiben auf der Autobahn im Schnee stecken - THW und Bergungsdienste im Dauereinsatz, um Lkw von der Fahrbahn zu ziehen

26. Januar 2026 - 7:50

Autobahn völlig verschneit, teilweise festgefrorene Eisschicht - Erhebliche Verkehrsbehinderungen

26.01.26, 07:50 Uhr

Datum: Montag, 26. Januar 2026, ca. 07:00 Uhr

Ort: A81 nahe AK Weinsberg, Baden-Württemberg

 

(ah) Die massiven Schneefälle in der Nacht haben am Montagmorgen für Chaos im morgendlichen Berufsverkehr auf der A81 bei Heilbronn gesorgt. Nahe des Kreuzes Weinberg blieben zahlreiche Lkw im Schnee stecken und mussten von THW und Bergungsdiensten von der Fahrbahn gezogen werden. Aufgrund der Liegenbleiber und der Bergungseinätze kam es zu erheblichen Behinderungen und Rückstaus. Auch an den Stellen, an denen die Fahrbahn nicht blockiert war, ging es auf der völlig verschneiten und teilweise überfrorenen Autobahn nur sehr langsam voran.

 

Eisregen und dichter Schneefall auch in Brandenburg an der Havel

26. Januar 2026 - 4:54

Erst Regen und dann Schnee macht Autofahrten in der Nacht zu Montag zur Rutschpartie

26.01.26, 02:00 Uhr

Datum: Montag, 26. Januar 2026, 2 Uhr

Ort: Brandenburg an der Havel, Brandenburg

 

(sg) In Brandenburg an der Havel kam es in der Nacht zu Montag zu winterlichen Verhältnissen mit gefrierendem Regen, der auf den Straßen zu teils gefährlicher Glätte führte, gefolgt von anhaltendem Schneefall und dichter Bewölkung bei Temperaturen um den Gefrierpunkt.
Der Deutsche Wetterdienst warnte vor rutschigen Straßenverhältnissen und Glatteis, was zu spürbaren Verkehrsbehinderungen und erschwerten Bedingungen im Berufsverkehr führte.

 

Kleintransporter mit Anhänger schleudert über schneebedeckte Autobahn - Anhänger mit geladenem Oldtimer kippt um - über 30 Zentimeter dicke Schneedecke liegt auf der Autobahn - Bergungsdienste kommen nur mühsam zum Unfallort: ,,Solche Schneemassen habe...

26. Januar 2026 - 4:45

Weitere Lastwagen stehen im Stau quer - Bergungsdienste kommen in der Nacht an ihre Belastungsgrenze - massives Schneegestöber auf den Autobahnen

26.01.26, 04:45 Uhr

Datum: Montag, 26. Januar 2026, 04:00 Uhr

Ort: A6 Kupferzell - Schwäbisch Hall, Fahrtrichtung Nürnberg, Hohenlohekreis, Baden-Württemberg

 

(sg) Ein absolutes Verkehrschaos herrschte am frühen Montagmorgen auf der A6 in Fahrtrichtung Nürnberg. Gegen 4 Uhr versank die Autobahn zwischen Kupferzell und Schwäbisch Hall regelrecht im Schnee. In der Nacht und den Morgenstunden waren massive Schneefälle niedergegangen, stellenweise lagen über 30 Zentimeter Neuschnee auf der Fahrbahn. Schneeberge machten ein Vorankommen kaum noch möglich.

Auf der A6 bei Kupferzell bei Heilbronn-Franken (Hohenlohekreis) geriet ein Kleintransporter mit Anhänger im Schnee ins Schleudern. Der Anhänger, auf dem ein Oldtimer geladen war, kippte um. Das transportierte Fahrzeug stürzte dabei auf die Seite. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand, der Sachschaden ist jedoch erheblich.
Für die Bergung mussten mehrere Abschleppdienste mit schweren Kränen anrücken. Die Arbeiten gestalteten sich aufgrund der extremen Schneemengen äußerst schwierig und dauerten mehrere Stunden an. Währenddessen staute sich der Verkehr auf der A6 kilometerweit zurück.
Zahlreiche Lastwagen blieben im Stau stecken oder konnten die schneebedeckte Strecke nicht mehr bewältigen. Teilweise ging auf der Autobahn nichts mehr. Ein Mitarbeiter des Bergungsdienstes sprach von einem Ausnahmezustand: Ein solches Schneechaos habe er in seiner gesamten Laufbahn noch nie erlebt. Die Schneemengen seien außergewöhnlich heftig gewesen. Die Bergungsdienste selbst kamen nur mühsam vorwärts und konnten nicht alle steckengebliebenen Fahrzeuge gleichzeitig bergen.
Die Polizei rief die Menschen dazu auf, das Auto am Montagmorgen stehen zu lassen und Fahrten auf das geringste zu beschränken.

 

Eisregen sorgt für vereiste Fahrbahnen rund um Berlin – gleich mehrere Unfälle in der Nacht zu Montag auf A10 und A115 – mindestens ein Verletzter

26. Januar 2026 - 3:26

Autobahn Richtung Magdeburg zeitweise voll gesperrt – zum Glück bleibt es bis auf wenige Ausnahmen bei Blechschäden

26.01.26, 01:00 Uhr

Datum: Montag, 26. Januar 2026, 1 Uhr

Ort: A10 bei Michendorf / A115 bei Sarmund und Nuthetal, Potsdam-Mittelmark, Brandenburg

 

(sg) Gefährlicher Eisregen und eine amtliche Unwetterwarnung haben Berlin und Brandenburg am Montag in einen Ausnahmezustand versetzt. Über Nacht verwandelten sich Straßen, Autobahnen und Brücken in spiegelglatte Rutschbahnen. Was Meteorologen angekündigt hatten, wurde für viele Verkehrsteilnehmer bitterer Ernst: Fahrzeuge rutschten unkontrolliert, krachten in Leitplanken, drehten sich auf der Fahrbahn und blockierten den Verkehr. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste waren im Dauereinsatz, um Unfallstellen abzusichern und die Verkehrswege wieder freizubekommen.
Auf der A10 bei Michendorf verlor ein Autofahrer auf der spiegelglatten Fahrbahn die Kontrolle über seinen Kleinwagen. Der Pkw rutschte in die Mittelleitplanke und kam dort zum Stehen. Polizeikräfte sicherten die Unfallstelle, stoppten den Verkehr und begleiteten das Fahrzeug anschließend vorsichtig an den Fahrbahnrand, wo der Unfall aufgenommen wurde. Die Fahrtrichtung Magdeburg musste kurzzeitig voll gesperrt werden. Verletzt wurde niemand und auch der Pkw blieb zum Glück noch fahrbereit.
Zwischen der Anschlussstelle Saarmund und dem Autobahndreieck Nuthetal kam es auf der A115 zu einem weiteren Glatteisunfall: Ein Pkw kam nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte in die Leitplanke. Durch die Wucht drehte sich das Auto einmal um die eigene Achse und blieb schließlich in entgegengesetzter Fahrtrichtung mitten auf der Autobahn stehen. Die Feuerwehren aus der Gemeinde Nuthetal sicherten die Unfallstelle, streuten die Fahrbahn ab und räumten Trümmerteile, die Polizei nahm den Unfall auf. Auch hier blieb es bei Sachschaden, der Pkw war jedoch nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die Fahrtrichtung Magdeburg wurde zeitweise voll gesperrt.
Besonders gefährlich wurde es in den Nachtstunden erneut auf der A10 bei Michendorf: Mehrere Fahrzeuge kollidierten auf der spiegelglatten Fahrbahn miteinander. Dabei drehte sich eines der Autos und kam in entgegengesetzter Fahrtrichtung zum Stehen – eine lebensgefährliche Situation für den nachfolgenden Verkehr. Eine Person wurde verletzt und vom Rettungsdienst versorgt. Die Feuerwehren aus der Gemeinde Nuthetal nahmen ausgelaufene Betriebsstoffe auf und beräumten die Fahrbahn. Für rund 45 Minuten musste die Fahrtrichtung Magdeburg während der Rettungs- und Aufräumarbeiten voll gesperrt werden. Ein Pkw wurde abgeschleppt, der Sachschaden liegt bei mehreren tausend Euro.

Über 20 Zentimeter Schnee behindern Bus und Straßenbahnverkehr in Ulm – THW muss auf Autobahnen A7 und A8 Fahrzeuge freischleppen – zahlreiche Autofahrer bekommen bei verschneiten Fahrbahnen erhebliche Probleme

26. Januar 2026 - 1:40

Straßenbahnen fahren aktuell noch, Busverkehr am Abend eingestellt – spektakuläre Funkenschläge durch vereiste Oberleitungen on Tape – zahlreiche Pkw-Fahrer haben offenbar noch Sommerreifen und bekommen massive Probleme durch Schneedecke

26.01.26, 01:40 Uhr

Datum: Sonntag, 25. Januar 2026

Ort: Ulm, Baden-Württemberg

 

(sg) Eine kräftige Schneefront hat Ulm in der Nacht am Sonntag massiv getroffen und weite Teile des Verkehrs lahmgelegt. Ab etwa 15 Uhr zog das Unwetter aus südlicher Richtung über die Stadt, bis Mitternacht fielen rund 20 Zentimeter Neuschnee. In kurzer Zeit kam es zu Staus, blockierten Auffahrten und gefährlich vereisten Fahrbahnen. Besonders in Steigungsbereichen verloren zahlreiche Fahrzeuge die Traktion, Räder drehten durch, ein Vorankommen war teils nicht mehr möglich.
Die städtischen Verkehrsbetriebe reagierten bereits am Nachmittag und stellten den Busverkehr auf steilen Strecken ein. Gegen 23.30 Uhr wurde aus Sicherheitsgründen der komplette Busbetrieb gestoppt, Straßenbahnen fuhren noch bis etwa 0.30 Uhr. Mehrere Busse blieben quer auf glatten Fahrbahnen stehen oder kamen an Kreuzungen nicht mehr weiter. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand.
Der Straßenbahnverkehr lief auf den eigenen Gleisen weitgehend stabil, allerdings sorgten vereiste Fahrleitungen für spektakuläre Funkenschläge. In der Innenstadt mussten Weichen trotz vorhandener elektrischer Heizung manuell vor jeder Durchfahrt gereinigt werden. Auf gemeinsam genutzten Trassen pressten Busse Schnee in die Weichenanlagen, was zu blockierten Endstellungen führte und zusätzlichen Arbeitsaufwand verursachte.
Auch auf den Autobahnen A7 und A8 rund um das Kreuz Ulm/Elchingen kam der Verkehr immer wieder vollständig zum Erliegen. Besonders der Elchinger Berg in Richtung Stuttgart stellte viele Fahrzeuge vor unüberwindbare Probleme. Das THW Neu-Ulm unterstützte mit schwerem Gerät und zog festgefahrene Fahrzeuge den Berg hinauf. Die Autobahnmeisterei Dornstadt war mit sämtlichen Räumfahrzeugen im Dauereinsatz. Kritisch waren vor allem Bereiche, in denen Lkw oder Pkw zum Stillstand kamen, da dort eine Räumung kaum möglich war und die Fahrbahn schnell vereiste.
Vor allem die Verbindungsrampen erwiesen sich als problematisch. Mehrere Sattelzüge blieben stecken, da die Ladungsverteilung nicht genügend Anpressdruck auf die Antriebsräder erzeugte. Auch Pkw mit Sommerreifen hatten auf den glatten Fahrbahnen keine Chance. Trotz der schwierigen Bedingungen gelang es der Autobahnmeisterei, größere Streckenabschnitte so freizuräumen, dass stellenweise wieder Asphalt sichtbar wurde. Einsatzleiter Georg Gotterbarm koordinierte die Maßnahmen über die gesamte Nacht hinweg an besonders neuralgischen Punkten.
Im Ulmer Stadtgebiet kam es zudem an zahlreichen Ampeln zu Problemen beim Anfahren, Fahrzeuge rutschten oder blieben stehen. Für die kommenden Tage wird leichtes Tauwetter erwartet. Dadurch steigt die Gefahr von Schneebruch erheblich, da nasser Schnee Äste oder ganze Bäume abbrechen lassen kann, was erneut zu Behinderungen auf Straßen und Wegen führen dürfte.

Massive Schneefälle sorgen für 30 Zentimeter dicke Schneedecke auf der Autobahn - Lastwagen und Autos fahren sich im dichten Schnee fest und blockieren stundenlang die A81 - Technisches Hilfswerk muss mit Seilzug anrücken und die Fahrzeuge aus den...

26. Januar 2026 - 1:04

Autofahrer stecken stundenlang fest: ,,Stehen hier schon seit 5 Stunden in der Kälte im Stau - sowas habe ich noch nie erlebt - die ganze Autobahn ist komplett zugeschneit" - THW, Polizei und Räumdienste die ganze Nacht im Großeinsatz - tausende Autofahrer stecken im Schneechaos fest

26.01.26, 01:04 Uhr

Datum: Montag, 26. Januar 2026, 00:30 Uhr

Ort: A81 Weinsberg, Landkreis Heilbronn Baden-Württemberg

 

(sg) In der Nacht auf Montag ist es auf der A81 am Kreuz Weinsberg, aus Richtung A6 kommend in Fahrtrichtung Stuttgart, zu einem massiven Schneechaos gekommen. Starke und anhaltende Schneefälle legten die Autobahn vollständig lahm. Innerhalb kurzer Zeit bildete sich eine bis zu 30 Zentimeter dicke, geschlossene Schneedecke auf der Fahrbahn.

Mehrere Lastwagen stellten sich quer, zahlreiche Sattelzüge blieben in den Schneemassen stecken. In Fahrtrichtung Stuttgart ging stundenlang nichts mehr: kein Vor, kein Zurück. Es entstand ein kilometerlanger Stau, in dem sich im weiteren Verlauf auch zahlreiche Autos und weitere Lastwagen festfuhren und zuschneiten.
Polizei, Räumdienste und das Technische Hilfswerk (THW) waren die gesamte Nacht über im Großeinsatz. Mit Seilwinden wurden festgefahrene Lastwagen mühsam aus den Schneemassen gezogen. Gleichzeitig versuchten Schneepflüge und Räumfahrzeuge, die dicke Schneedecke zu beseitigen. Aufgrund der enormen Schneemengen gestalteten sich die Arbeiten jedoch äußerst schwierig und zogen sich über mehrere Stunden hin.
Viele Autofahrer mussten stundenlang im Stau ausharren und froren in ihren Fahrzeugen. Betroffene berichteten, sie steckten bereits seit mehreren Stunden fest. „So etwas habe ich noch nie erlebt“, sagte ein Autofahrer. Die Autobahn sei komplett zugeschneit gewesen – totales Chaos, ein absoluter Ausnahmezustand.
Kuriose Szenen spielten sich ebenfalls ab: Eine Gruppe junger Männer nahm die Situation mit Humor, trank Bier und machte Schneeengel mitten auf der gesperrten Autobahn. Nach Angaben der Wetterdienste sollen die starken Schneefälle noch bis Montagmittag andauern.

 

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