NonstopNews
Taucher versuchen Rettung mit Spülarbeiten - DLRG sichert Arbeiten der privaten Rettungsinitiative mit Booten ab - Kommt die entscheidende Rettung an Tag 19?
Wal hatte bei Probespülungen am Freitag reagiert
18.04.26, 11:15 Uhr
Datum: Samstag, 18. April 2026, 11:00 Uhr
Ort: Poel, Landkreis Nordwestmecklenburg, Mecklenburg-Vorpommern
(jb) In der Wismarer Bucht hat am Vormittag die entscheidende Phase zur Rettung des Buckelwals „Timmy“ begonnen. Einsatzkräfte der DLRG sind mit Booten in die Kirchsee ausgelaufen, um den bevorstehenden Einsatz von Spezialtauchern abzusichern. Der geschwächte Wal sitzt dort heute bereits den 19. Tag auf einer Sandbank fest. Nachdem am Freitag erste Probespülungen im Schlamm durchgeführt wurden, verzögerte sich der Start am Samstagmorgen zunächst. Zuletzt hatte der Wal am Freitag mit heftigen Flossenschlägen auf Annäherungsversuche reagiert, sich aber kurz darauf wieder beruhigt. Die Helfer versuchen nun, das Tier vorsichtig aus seiner Lage zu befreien. Ob der Buckelwal noch heute wieder in tieferes Fahrwasser geleitet werden kann, hängt laut Experten vom weiteren Verlauf der Spülarbeiten ab.
Leerstehende Doppelhaushälfte brennt lichterloh - Beamte aus Revier wenige Häuser weiter evakuieren Bewohner aus danebenliegendem Gebäude - 90 Einsatzkräfte bringen Feuer in der Nacht unter Kontrolle
Ermittlungen zur Brandursache laufen - niemand verletzt
18.04.26, 07:44 Uhr
Datum: Samstag, 18. April 2026, 01:00 Uhr
Ort: Simmern, Rhein-Hunsrück-Kreis, Rheinland-Pfalz
(jb) In Simmern im Rhein-Hunsrück-Kreis hat ein Großbrand in der Nacht auf Samstag einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Gegen 1.10 Uhr meldeten Zeugen den Brand einer leerstehenden Doppelhaushälfte. Beim Eintreffen der Rettungskräfte stand der Dachstuhl des Gebäudes bereits in Flammen. Um eine Gefährdung der Anwohner auszuschließen, ließ die Polizei die direkt angrenzenden Häuser und Wohnungen umgehend räumen. Die Wache der Polizei befindet sich nur wenige Häuser entfernt. Nach Angaben des Wehrleiters der Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen, Andreas Roth, gelang es den insgesamt 90 Einsatzkräften von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Ein Übergreifen der Flammen auf die benachbarte Bebauung konnte erfolgreich verhindert werden. Verletzte gab es nach aktuellem Kenntnisstand nicht. Die Brandursache ist derzeit noch unklar, ebenso liegen noch keine gesicherten Informationen zur Höhe des entstandenen Sachschadens vor. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.
Knall kilometerweit zu hören – Einsatzkräfte finden Leichnam in Unterführung – Mindestens fünf Verletzte mit Rettungswagen abtransportiert – Umkreis einer Tankstelle weiträumig abgeriegelt – Feuerwehr errichtet beidseitigen Sichtschutz an Tunnel –...
Hintergründe noch unklar - Tatort liegt in der Nähe einer Tankstelle, die durch den Polizisten-Mord in die Schlagzeilen geraten war.
18.04.26, 02:44 Uhr
Datum: Samstag, 18. April 2026, 00:00 Uhr
Ort: Völklingen, Regionalverband Saarbrücken, Saarland
(jb) Großeinsatz nach rätselhaftem Tod im Tunnel: Im saarländischen Völklingen ist es in der vergangenen Nacht zu einer schweren Explosion gekommen. Gegen Mitternacht meldeten zahlreiche Bewohner einen extrem lauten Knall im Zentrum der Stadt, der nach Zeugenberichten noch in mehreren Kilometern Entfernung zu hören war. Einsatzkräfte entdeckten kurz darauf in einer Unterführung nahe einer Tankstelle mehrere Personen mit schweren Verletzungen. Wie das Landespolizeipräsidium mitteilte, konnte bei einem der Opfer nur noch der Tod festgestellt werden. Mindestens fünf Verletzte wurden mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht; ob Lebensgefahr besteht, ist derzeit noch unklar. Die Feuerwehr sicherte den Tatort mit einem Sichtschutz ab. Spezialisten für Sprengstofftechnik und Diensthunde suchten den Tunnel nach weiteren Gefahrenquellen ab. Erst danach konnte die Kriminalpolizei mit der Sicherung der Spuren beginnen. Die Hintergründe der Explosion sowie die Identität der Opfer sind zum jetzigen Zeitpunkt noch völlig offen. Die Ermittlungen dauern an. Die Unterführung liegt in der nähe einer Aral-Tankstelle. Diese war jüngst durch den Polizistenmord von Völklingen in die Schlagzeilen geraten.
Ein Jahr nach Tod durch Polizeikugel: 1.500 Menschen demonstrieren bei Regen in Oldenburg für Lorenz A. und gegen Polizeigewalt, Rassismus, Racial Profiling und Vertuschung
Trauer, Wut und die Forderung nach Gerechtigkeit
17.04.26, 13:42 Uhr
Datum: Sonntag, 19. April 2026, 15:00 Uhr
Ort: Oldenburg, Niedersachsen
(ah/th) Rund 1.500 Menschen haben am Sonntagnachmittag in Oldenburg demonstriert. Sie gedachten des vor einem Jahr bei einem Polizeieinsatz getöteten Lorenz A. Die Teilnehmer forderten lückenlose Aufklärung und Gerechtigkeit. Zur Kundgebung auf dem Pferdemarkt hatte die "Initiative in Gedenken an Lorenz A." aufgerufen. Anschließend zog ein langer Demonstrationszug durch die Innenstadt.
Trotz des zeitweisem Regens war der Pferdemarkt gut gefüllt. Auf einer Bühne erinnerten Freunde an den Verstorbenen. Sie legten eine Schweigeminute für Lorenz ein. Zahlreiche Plakate mit Botschaften wie "Gerechtigkeit für Lorenz" umrahmten die Szenerie. Die Stimmung war emotional und kämpferisch. Viele Teilnehmer zeigten sich tief bewegt.
Redner kritisierten den Polizeieinsatz als unverhältnismäßig. Sie sprachen von institutionellem Rassismus und Racial Profiling. Es wurde an ähnliche Fälle von Polizeigewalt im Bundesgebiet erinnert. Die Redner forderten Konsequenzen für die verantwortlichen Beamten. Der Tod von Lorenz A. dürfe nicht folgenlos bleiben.
Nach der zentralen Kundgebung setzte sich der Demonstrationszug in Bewegung. Er führte vom Pferdemarkt durch die Oldenburger Fußgängerzone. Die Teilnehmer skandierten lautstark ihre Forderungen. Die Polizei begleitete den friedlichen Protest mit einem größeren Aufgebot. Es kam zu keinen Zwischenfällen.
Sperrmüll-Lkw gerät in Sackgasse in Brand
Feuerwehr muss Heckklappe gewaltsam öffnen - Zeitaufwändiger Einsatz
17.04.26, 12:12 Uhr
Datum: Freitag, 17. April 2026, ca. 07:45 Uhr
Ort: Krefeld, Nordrhein-Westfalen
(ah) Zeitaufwändiger Einsatz für die Krefelder Feuerwehr am Freitagmorgen: Im Laderaum eines Sperrmüll-Lkw, der auf einer Abholtour unterwegs war und sich in einer Sackgasse befand, war ein Feuer ausgebrochen. Kurz nach dem Eintreffen der Löschkräfte war klar, dass Sperrmüll in Brand geraten war, sodass die Einsatzkräfte sich schnell Zugangswege schaffen mussten und dafür die Heckklappe gewaltsam öffneten. Die brennende Ladung wurde schließlich mit Haken aus dem Laderaum gezogen und abgelöscht
Feuer auf Gelände eines Versanddienstleisters im Gewerbegebiet Am Nordkanal droht sich auszuweiten – Feuerwehr muss weitere Löschzüge nachfordern Mindestens sechs Fahrzeuge stehen in Flammen - ein Feuerwehrmann wird leicht verletzt
Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen - Brandursache noch unklar
17.04.26, 04:07 Uhr
Datum: Donnerstag, 16. April 2026, 23:00 Uhr
Ort: Willich, Landkreis Viersen, Nordrhein-Westfalen
(ch) Am Donnerstagabend ist die Feuerwehr Willich zu einem größeren Fahrzeugbrand in das Gewerbegebiet Am Nordkanal im Kreis Viersen ausgerückt. Auf dem Gelände eines Versanddienstleisters brannten mindestens sechs Transporter und kleine Lkw, teils in voller Ausdehnung.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drohte sich das Feuer weiter auszubreiten. Deshalb mussten zwei weitere Löschzüge nachgefordert werden. Mit mehreren Strahlrohren gelang es der Feuerwehr schließlich, den Brand mit Wasser und Schaum unter Kontrolle zu bringen und zu löschen.
Bei dem Einsatz wurde ein Feuerwehrmann leicht verletzt. Weitere Verletzte wurden zunächst nicht bekannt.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Das Gelände ist videoüberwacht. Nach rund zwei Stunden war der Einsatz beendet.
27-Jährige wird beim Überqueren von vielbefahrener Straße von Lkw erfasst und überrollt - Junge Frau erleidet schwerste Verletzungen
Frau wird unter dem Fahrzeug eingeklemmt, Feuerwehr muss Lkw mit hydraulischem Gerät anheben
16.04.26, 09:14 Uhr
Datum: Donnerstag, 16. April 2026, ca. 08:30 Uhr
Ort: Krefeld-Uerdingen, Nordrhein-Westfalen
(ah) Ein schwerer Verkehrsunfall hat am Donnerstagmorgen für erhebliche Behinderungen auf einer wichtigen Zufahrtsstraße zur B288 und zum Krefelder Hafen gesorgt. Ersten Angaben zufolge wollte eine 27-Jährige zu Fuß die vielbefahrene Straße überqueren, als der Fahrer eines Lkw, dessen Fahrzeug zunächst stand, aber dann aufgrund einer grünen Ampel anfuhr, die junge Frau offensichtlich nicht sah und sie überrollte. Die Frau wurde unter dem Lastwagen eingeklemmt; die Feuerwehr musste hydraulisches Gerät einsetzen, um das Fahrzeug anzuheben und die Frau zu befreien. Sie erlitt schwerste Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Lebensgefahr konnte zunächst nicht ausgeschlossen werden. Auch der Lkw-Fahrer musste aufgrund eines Schocks ins Krankenhaus gebracht werden. Weitere Ermittlungen zum Unfall laufen.
"Blitzermarathon" als Höhepunkt der "Speedweek" - Zahlreiche Kontrollstellen vielen Regionen der Bundesrepublik
Fast alle Bundesländer beteiligt - Bilder einer Aktion an der B311 im Alb-Donau-Kreis
15.04.26, 11:36 Uhr
Datum: Mittwoch, 15. April 2026, ca. 11:00 Uhr
Ort: B311 bei Obermarchtal, Alb-Donau-Kreis, Baden-Württemberg
(ah) Die (mit Ausnahme des Saarlands) derzeit bundesweit stattfindende "Speedweek" ist in vollem Gange und zudem wurde sich in mehreren Bundesländern auf den heutigen Mittwoch als den als "Blitzermarathon" bekannten Schwerpunkttag geeinigt. Für Autofahrer heißt dies also, dass man die erlaubte Höchstgeschwindigkeit besonders gut im Auge haben sollte, wenn man keine unangenehme Post bekommen möchte.
Wir haben die Aktion an einer Kontrollstelle an der B311 bei Obermarchtal im Alb-Donau-Kreis begleitet.
Ameisen befallen Steuergerät von Ampelanlage und sorgen für mehrere Ampelausfälle an großer Verkehrskreuzung in Karlsruhe - zwei schwere Unfälle im April durch fehlende Lichtzeichen sind die Folge - mehrere Personen werden verletzt
Nach mehreren Ausfällen und zwei schweren Unfällen, hat der Betreiber nun die Ameisen-Ursache gefunden
15.04.26, 00:36 Uhr
Datum: Mittwoch, 15. April 2026
Ort: Karlsruhe, Baden-Württemberg
(ch) Ein Ameisen-Drama am Adenauerring in Karlsruhe hat in den vergangenen Tagen für eine ungewöhnliche Pannenserie und mehrere Verkehrsunfälle gesorgt. Was zunächst nach einer kuriosen Randnotiz klingt, entwickelte sich für Autofahrer zu einer ernsthaften Gefahr: Die Insekten hatten sich im Steuergerät einer Ampelanlage eingenistet und dort wiederholt technische Defekte ausgelöst.
Die Ampel fiel im April mehrfach aus – mit teils schweren Folgen. Bereits am 05.04.2026 sowie am 13.04.2026 kam es infolge der Ausfälle zu zwei schweren Unfällen, bei denen mehrere Menschen verletzt wurden. Am 05.04 überschlug sich während eines Ampelausfalls ein Kleinbus nach einem Zusammenprall mit einem querendem Auto - mehrere Menschen wurden verletzt. Auch am Montagabend ereignete sich ein weiterer Unfall: Zwei Fahrzeuge kollidierten im Kreuzungsbereich, nachdem offenbar die Vorfahrt missachtet worden war. Durch die Wucht des Aufpralls wurde eines der Autos gegen die Ampel geschleudert, zwei Personen erlitten Verletzungen.
Nach Angaben der Stadt war der Ameisenbefall im Inneren des Steuerkastens für die Störungen verantwortlich. Inzwischen wurde die Anlage gereinigt und bestmöglich gegen das Eindringen weiterer Insekten gesichert. Der Vorfall zeigt wie ein unscheinbarer Ameisenbefall schnell zur realen Gefahr im Straßenverkehr wird.
Wohnhaus steht in Flammen (ont tape) - Küchenbrand breitet sich rasend schnell aus - Dachstuhl brennt bei Eintreffen der Feuerwehr lichterloh - Bewohnerin unternimmt eigene Löschversuche und kommt mit Rauchgasvergiftung in Klinik – Löscharbeiten durch...
Winkelbungalow nach Feuer ausgebrannt
14.04.26, 22:59 Uhr
Datum: Dienstag, 14. April 2026, 20:20 Uhr
Ort: Lilienthal, Landkreis Osterholz, Niedersachsen
(th) Am Dienstagabend hat ein Feuer ein Wohnhaus in Lilienthal-Frankenburg komplett zerstört. Der Brand brach gegen 20:20 Uhr in der Küche des Winkel-Bungalows aus. Er breitete sich sehr schnell auf den gesamten Dachstuhl aus. Die Bewohnerin unternahm noch eigene Löschversuche. Sie kam mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus.
Als die alarmierten Einsatzkräfte am Brandort eintrafen, stand der Dachstuhl bereits in Vollbrand. Meterhohe Flammen schlugen aus dem Gebäude in den Nachthimmel. Die Bewohnerin hatte noch versucht, das Feuer selbst zu bekämpfen. Dabei atmete sie giftige Rauchgase ein. Der Rettungsdienst versorgte die Frau vor Ort und brachte sie anschließend in eine Klinik.
Die Löscharbeiten stellten für die Feuerwehr eine besondere Herausforderung dar. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach erschwerte den Einsatz erheblich. Auch die enge Bebauung am Ende der Sackgasse behinderte die Löscharbeiten.
Trotz des massiven Einsatzes der Feuerwehr brannte der Winkelbungalow vollständig aus. Das Haus ist nun unbewohnbar. Der entstandene Sachschaden ist beträchtlich. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Brandursache aufgenommen. Diese dauern aktuell noch an.
Mann stirbt bei verheerendem Gebäudebrand – in Waldstück liegendes Haus steht bei Eintreffen der Feuerwehr bereits in Vollbrand – Großeinsatz für Rettungskräfte in ländlichem Vorort
Brandursache noch unklar – Kriminalpolizei ermittelt
14.04.26, 19:39 Uhr
Datum: Dienstag, 14. April 2026, 16:30 Uhr
Ort: Offenburg, Baden-Württemberg
(th) Bei einem verheerenden Brand in Offenburg-Zell-Weierbach ist am Dienstagnachmittag ein 61-jähriger Mann gestorben. Sein Fachwerkhaus in der Straße "Im Gosler" stand komplett in Flammen. Ein Großaufgebot von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei war im Einsatz. Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund der Lage äußerst schwierig. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur bislang unklaren Brandursache aufgenommen.
Gegen 16:30 Uhr ging der Notruf bei der Leitstelle ein. „Bereits auf der Anfahrt konnte man eine massive Rauchentwicklung aus dem schmalen Weiherbachtal erkennen“, so Feuerwehrsprecher Wolfgang Schreiber. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand das alte Fachwerkhaus bereits in Vollbrand. Die Flammen schlugen meterhoch in den Himmel. Eine riesige Rauchsäule war weithin sichtbar. Die Feuerwehr erhöhte daraufhin umgehend die Alarmstufe.
Für den 61-jährigen Bewohner kam jede Hilfe zu spät. „Er konnte beim Eintreffen der Feuerwehr noch gerettet werden, verstarb jedoch dann an der Unfallstelle“, bestätigte Schreiber. Der Einsatzort in einem Waldstück war für die Feuerwehrleute schwer zugänglich. Wolfgang Schreiber beschreibt die Problematik: „Wir sind hier im ursprünglichen Zellweiherbach mit alter Bausubstanz, Fachwerkhäusern, sehr enger Bebauung, einer schmalen Zugangsstraße.“ Lange Schlauchleitungen mussten verlegt werden.
Obwohl der Brand nach etwa 45 Minuten unter Kontrolle war, dauerten die Nachlöscharbeiten bis in die späten Abendstunden an. „Das heißt aber nicht, dass er aus ist“, erklärte der Feuerwehrsprecher. Besonders die alte Bausubstanz mit Holz und Stroh-Lehm-Decken erschwerte die Arbeiten. Das Gebäude wurde durch das Feuer vollständig zerstört. Die Kriminalpolizei hat den Brandort abgesperrt und die Ermittlungen aufgenommen. Auch Notfallseelsorger waren zur Betreuung von geschockten Nachbarn im Einsatz.
Lkw mit heißem Asphalt kommt von Straße ab und überschlägt sich auf Acker – Fahrer nur leicht verletzt – Aufwendige Bergung mit Kran und Bagger dauert Stunden – Umwelt-Einsatz wegen ausgelaufenem Diesel und Asphalt
Schwierige Bergung dauert Stunden – Lkw nur noch Schrottwert
14.04.26, 16:31 Uhr
Datum: Dienstag, 14. April 2026, 11:30 Uhr
Ort: Nerenstetten, Alb-Donau-Kreis, Baden-Württemberg
(th) Ein schwerer Lkw-Unfall sorgte am Dienstag für eine stundenlange Vollsperrung. Bei Nerenstetten im Alb-Donau-Kreis war ein Lkw von der Straße abgekommen. Der mit heißem Asphalt beladene Laster überschlug sich. Der 29-jährige Fahrer wurde nur leicht verletzt. Auslaufender Diesel und heißer Asphalt lösten einen Umwelteinsatz aus. Die Bergung gestaltete sich äußerst aufwendig.
Der 29-jährige Fahrer war gegen 11:30 Uhr in Richtung Setzingen unterwegs. Nach dem Ortsende von Nerenstetten geriet sein Fahrzeug ins Schleudern. In einer Linkskurve kam der Lkw aus unbekannter Ursache nach rechts ins Bankett. Der Fahrer lenkte gegen, doch der Laster schleuderte erneut nach rechts. Das Vorderrad stach in einen Entwässerungsgraben ein. Daraufhin überschlug sich der Lkw und landete auf dem Dach in einem Acker.
Das Führerhaus wurde bei dem Unfall massiv eingedrückt. Der Fahrer hatte Glück im Unglück. Er konnte sich selbstständig und nur leicht verletzt aus dem Wrack befreien. Rettungskräfte brachten ihn zur Untersuchung in ein Krankenhaus. Die Feuerwehr rückte an, da Kraftstoff aus dem Dieseltank lief. Gleichzeitig ergoss sich heißer Asphalt aus dem beschädigten Thermofass in den Acker.
Die Umweltbehörde des Landratsamtes ordnete das Ausbaggern des kontaminierten Erdreichs an. Die Bergung des Lkw dauerte fast sechs Stunden. Ein Mobilkran drehte den Laster zunächst auf die Seite. Feuerwehrleute und Bergungshelfer mussten den restlichen Asphalt entfernen. Eile war geboten, da das Material schnell aushärtet. An dem älteren Lkw entstand Totalschaden.
Koalition beschließt Senkung der Energiesteuer
13.04.26, 22:24 Uhr
Datum: Montag, 13. April 2026, 22:00 Uhr
Ort: Rotenburg/Wümme, Niedersachsen
(et) Angesichts massiv gestiegener Kraftstoffpreise, befeuert durch internationale Konflikte, hat die Bundesregierung ein umfassendes Entlastungspaket für Autofahrer und Pendler auf den Weg gebracht. Kern der Maßnahmen ist eine temporäre Senkung der Energiesteuer auf Benzin und Diesel.
Um die Bürgerinnen und Bürger angesichts der hohen Spritpreise finanziell zu entlasten, hat sich der Koalitionsausschuss auf eine befristete Absenkung der Energiesteuer geeinigt. Laut aktuellen Beschlüssen soll die Steuer für einen Zeitraum von zwei Monaten um jeweils rund 17 Cent brutto pro Liter gesenkt werden.
Doch bis die Entlastung greift, kann es noch dauern und so bewegen sich auch nach dem Beschluss die Preise für Benzin und Diesel auf sehr hohem Niveau, selbst an den freien Tankstellen ist kein Unterschied zu den Markentankstellen zu erkennen.
US-Präsident räumt erstmals ein, dass Ölpreise bis November auf Rekordniveau verharren könnten - Deutschen Verbrauchern und deutscher Wirtschaft droht demnach ein Sommer der Rekordpreise an der Tankstelle und den Energiekosten - Neuer Preisschock am...
Preise für Diesel und Benzin verharren aktuell auf hohem Niveau - Ölpreise vorbörslich am Montag bereits gestiegen, Gaspreise schnellen in die Höhe
13.04.26, 01:59 Uhr
Datum: Montag, 13. April 2026, 1 Uhr
Ort: Berlin
(ch) Seit rund sechs Wochen tobt der Krieg im Iran. Hatten die amerikanischen und iraelischen Streitkräfte anfangs von einem schnellen Einsatz über wenige Wochen gesprochen, so ist nun von einem Konflikt die Rede, der die Welt noch Monate beschäftigen könnte. Die ersten Auswirkungen haben die Deutschen bereits wenige Tage nach Kampfausbruch an den Tankstellen gemerkt - und sie leiden noch immer. Denn auch eine kurzfristige Gesetzesänderung vor Ostern brachte keine Erleichterung, stattdessen verharren die Benzinpreise auf Rekordniveau. Wer in der Nacht auf Montag tanken wollte, zahlte je nach Tankstelle in Berlin zwischen 2,28 Euro und atemraubenden 2,76 Euro. Der Liter Super E10 kostete zwischen 2,08 und 2,49 Euro. Vor Kriegsbeginn zahlte man noch rund 1,70 Euro.
Und dieser Preisschock dürfte anhalten. US-Präsident Trump räumte am späten Sonntagabend in einem FOX-Interview erstmals ein, dass die Ölpreise möglicherweise bis November hoch bleiben könnten: "Es könnte so sein oder gleich bleiben, oder vielleicht ein bisschen höher, aber es dürfte in etwa gleich bleiben." Übersetzt könnte man auch sagen: Nichts genaues weiß man. Aber es wird, auch angesichts der amerikanischen Ankündigung zur Blockade der Straße von Hormuz deutlich: der deutschen Wirtschaft und den deutschen Verbrauchern könnte ein harter Sommer drohen. Und damit auch der Politik, die bislang noch keine Antwort auf die jetzige Situation gefunden hat. Der Ölpreis ist bereits vorbörslich wieder gestiegen, die europäischen Erdgaspreise gar um 20 Prozent.
Lufthansa- und Eurowings-Piloten streiken teils bis Dienstag - Flughafen Berlin-Brandenburg über deutsche Airlines damit kaum noch erreichbar - Passagiere reagieren auf erneute Streiks langsam genervt (on tape)
Bereits am Freitag waren viele Flüge ausgefallen, nun erneut knapp 120 Flüge betroffen
13.04.26, 01:23 Uhr
Datum: Montag, 13. April 2026, 01:15 Uhr
Ort: Flughafen Berlin-Brandenburg, Brandenburg
(ch) Wer nach den Osterferien vom BER aus in den Urlaub oder auf Geschäftsreise starten wollte, hat zum Wochenbeginn schlechte Karten. Am Flughafen Berlin Brandenburg ist um Mitternacht der nächste angekündigte Warnstreik beim Cockpitpersonal von Lufthansa und Eurowings angelaufen. Seit dem frühen Morgen kommt es zu Flugausfällen und spürbaren Einschränkungen im Flugbetrieb.
Bei Lufthansa sind am BER am Montag und Dienstag jeweils rund 20 Starts und Landungen betroffen. Gestrichen werden vor allem Verbindungen von und nach Frankfurt und München. Auch Passagiere von Eurowings müssen sich am Montag auf Ausfälle einstellen. Hier fallen ebenfalls knapp 40 Flüge aus, vorwiegend ebenfalls innerdeutsche Flüge sowie innerhalb Europas.
Die Vereinigung Cockpit hat Pilotinnen und Piloten bei Lufthansa, Lufthansa Cargo und Lufthansa CityLine für Montag und Dienstag zum Ausstand aufgerufen. Bei Eurowings gilt der Warnstreik für den kompletten Montag. Hintergrund sind die stockenden Tarifverhandlungen. Der Arbeitsausstand am Montag ist damit bereits der zweite binnen 72 Stunden, denn bereits am Freitag hatte die Lufthansa gestreikt.
Streik bei Lufthansa und Eurowings angelaufen - Über 80 Starts und Landungen gestrichen - Kunden sollen sich direkt bei den Airlines informieren
Letzte Flieger der Airlines starteten am Sonntagabend (on tape) - Menschenleere Check In-Counter
13.04.26, 00:41 Uhr
Datum: Montag, 13. April 2026, 00:00 Uhr
Ort: Flughafen Hamburg, Hamburg
(ch) Am Hamburger Flughafen ist der angekündigte Warnstreik beim Cockpitpersonal von Lufthansa und Eurowings angelaufen. Der Ausstand gilt seit 0.01 Uhr. Damit kommt es am Airport zu Flugausfällen und spürbaren Einschränkungen im Flugbetrieb. Die Vereinigung Cockpit hat Pilotinnen und Piloten bei Lufthansa, dem Tochterunternehmen City Line und Lufthansa Cargo zu einem Streik von Montag um 0.01 Uhr bis Dienstag um 23.59 Uhr aufgerufen. Die Piloten der Lufthansa-Tochter Eurowings sind für den kompletten Montag zum Warnstreik aufgerufen.
Für Hamburg hat der Streik bereits deutliche Folgen: Nach Angaben auf der Flughafen-Webseite sind bei Lufthansa am Montag insgesamt 42 Starts und Landungen der Verbindungen nach München und Frankfurt betroffen. Auch am Dienstag fallen demnach weitere Flüge aus. Zudem weist die Webseite des Flughafens für Montag 38 gestrichene Flüge von Eurowings aus.
Der Hamburger Flughafen bittet Passagiere mit gebuchten Flügen bei Lufthansa oder Eurowings, die von Ausfällen betroffen sind, sich direkt an die Fluggesellschaften zu wenden. Hintergrund des Warnstreiks sind die stockenden Tarifverhandlungen zwischen der Vereinigung Cockpit und Lufthansa. Die Airline reagierte auf den Streikaufruf mit deutlicher Kritik.
Spritpreis sinkt am späten Sonntagabend an mehreren Tankstellen im Kreis Karlsruhe plötzlich unter 2 Euro (1,98 Euro) - Autoschlangen an den Zapfsäulen im Kampf um den letzten Tropfen Sprit - E10 geht binnen weniger Augenblicke leer (on Tape) -...
Schnäppchen-Jagd nach gescheiterten Iran-Verhandlungen - Experten sehen weiter steigende Spritpreise voraus
12.04.26, 22:25 Uhr
Datum: Sonntag, 12. April 2026, 22:30 Uhr
Ort: Bruchsal - Forst, Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg
(ch) Am späten Sonntagabend kam es im Landkreis Karlsruhe zu einem unerwarteten Ansturm auf mehrere Tankstellen. Grund dafür: Der Preis für E10-Benzin fiel plötzlich unter die Marke von zwei Euro – auf teils nur 1,98 Euro pro Liter.
Innerhalb kürzester Zeit bildeten sich lange Schlangen an den Zapfsäulen. Autofahrer versuchten mit wilden Fahrmanövern, sich schnell einen Platz an den begehrten E10-Säulen zu sichern.
Doch die Euphorie hielt nicht lange an. Binnen weniger Minuten waren die E10-Tanks vieler Stationen leer. Wer zu spät kam, musste auf andere Kraftstoffe ausweichen: Viele Autofahrer tankten stattdessen Benzin für rund 2,04 Euro pro Liter – immerhin noch günstiger als in den Tagen zuvor.
Einige versuchten ihr Glück an anderen Tankstellen im Umkreis, doch auch dort wiederholte sich das gleiche Bild: kurzer Preisvorteil, schnelle Leere.
Die Situation könnte sich in den kommenden Tagen weiter zuspitzen: Nach dem Scheitern der Iran-Verhandlungen warnen Experten vor neuen Preissprüngen an den Zapfsäulen. Es sei mit starken Schwankungen zu rechnen, teils ist sogar von „Gier“ seitens der Mineralölkonzerne die Rede.
Für diejenigen, die das kurzfristige Schnäppchen nutzen konnten, beginnt die neue Woche immerhin etwas entspannter – alle anderen müssen sich wohl auf weiter steigende Preise einstellen.
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Wahlen – Über 200 Einsatzkräfte kämpfen gegen Feuer – Wasserknappheit und Einsturzgefahr erschweren Arbeiten – Spezieller Löschroboter erstmals im Saarland eingesetzt
Löscharbeiten dauern bis in die Nacht – Brandursache noch unklar – Keine Verletzten
12.04.26, 22:00 Uhr
Datum: Sonntag, 12. April 2026, 11:30 Uhr
Ort: Losheim am See, Landkreis Merzig-Wadern, Saarland
(th) Ein Großbrand auf einem Hof in Losheim-Wahlen hat am Sonntag einen Großeinsatz ausgelöst. Seit dem Vormittag kämpften über 200 Einsatzkräfte gegen die Flammen. Eine Lagerhalle mit rund 100 Strohballen und Holzhackschnitzeln stand in Vollbrand. Menschen oder Tiere wurden nach ersten Erkenntnissen nicht verletzt. Die Brandursache ist noch völlig unklar.
Die Löscharbeiten gestalteten sich äußerst schwierig. Ein einzelner Hydrant lieferte nicht genug Wasser für den Löschangriff. Örtliche Landwirte halfen deshalb mit ihren großen Tankwagen aus. Sie transportierten Wasser aus dem nahen Stausee zur Brandstelle. So konnten die Einsatzkräfte große Wasserbecken als Puffer füllen.
Die brennende Scheune ist stark einsturzgefährdet. Das Technische Hilfswerk musste das Gebäude aufwendig sichern. Ein Einsatz im Inneren war für Menschen zu gefährlich. Deshalb kam ein spezieller Löschroboter des Katastrophenschutzes zum Einsatz. Das Gerät bekämpfte gezielt Brandnester im Inneren des Gebäudes.
Wegen der starken Rauchentwicklung gab es eine Warnung für die Bevölkerung. Anwohner sollten Fenster und Türen geschlossen halten. Messungen ergaben eine leichte Ammoniakbelastung in der Luft. Der Brand ist inzwischen unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten werden aber noch bis tief in die Nacht andauern.
Sportboot brennt mitten im Hamburger Hafen – Skipper kann sich gerade noch ans sichere Ufer retten, während sein Boot lichterloh in Flammen steht
Feuerwehr bekämpft Brand von Land und Wasser aus – Norderelbe höhe Hafencity kurzzeitig wegen dem treibenden Boot
12.04.26, 14:30 Uhr
Datum: Sonntag, 12. April 2026, 14:30 Uhr
Ort: Ort, Landkreis, Hamburg
(sg) In der Hamburger HafenCity ist am Sonntag das Sportboot "Schnecke" in Brand geraten. Nahe der Elbbrücken breiteten sich die Flammen nach ersten Erkenntnissen rasend schnell über das gesamte Boot aus. Dem Skipper gelang es noch, sich rechtzeitig ans sichere Ufer zu retten. Das brennende Sportboot trieb anschließend jedoch wieder auf die Elbe hinaus.
Die Feuerwehr leitete zunächst Löschmaßnahmen von der Kaimauer aus ein. Im weiteren Verlauf kamen auch Einsatzboote hinzu, die den Brand von der Wasserseite bekämpften. So konnte das Feuer sowohl vom Ufer als auch von der Elbe aus unter Kontrolle gebracht werden.
Der Bootsbesitzer wurde vom Rettungsdienst versorgt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Weitere Angaben zur Brandursache oder zur Höhe des Schadens lagen zunächst nicht vor.
Wohnung in Mehrfamilienhaus in Vollbrand – Flammen greifen auf Dach über – Gebäude unbewohnbar
Menschen werden nicht verletzt – riesige Rauchwolke über dem Stadtteil – Feuerwehr mit über 100 Einsatzkräften vor Ort – Nachlöscharbeiten ziehen sich über Stunden hin
12.04.26, 10:55 Uhr
Datum: Sonntag, 12. April 2026, 8:39 Uhr
Ort: Köln, Nordrhein-Westfalen
(sg) In Köln-Kalk ist es in der Martha-Mense-Straße zu einem schweren Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus mit sechs Wohnungen gekommen. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand eine Maisonettewohnung bereits in Vollbrand. Das Feuer breitete sich in der Folge auf den Dachbereich des Gebäudes aus. Über dem Objekt stand eine massive Rauchsäule, die nach ersten Angaben aus mehreren Stadtteilen sichtbar war.
Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an. Mehr als 100 Einsatzkräfte waren vor Ort im Einsatz. Zwei Drehleitern sowie mehrere Trupps unter Atemschutz wurden eingesetzt, um die Flammen zu bekämpfen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Besonders aufwendig gestalteten sich die Löscharbeiten im Bereich des Dachstuhls. Dieser musste großflächig geöffnet werden, damit alle Glutnester erreicht und abgelöscht werden konnten.
Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Das Gebäude ist jedoch vorerst komplett unbewohnbar. Während der Löscharbeiten wurden die Bewohner zunächst in einem benachbarten Altenheim betreut. Warum das Feuer ausbrach, ist noch unklar. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

