Sammlung von Newsfeeds
Demonstrationszug zieht am Morgen im strömenden Regen durch den Hafen
Arbeiter machen ihrem Unmut Luft - Gewerkschaft Ver.di fordert deutlich stärkere Lohnerhöhung als von der Arbeitgeberseite angeboten
04.09.26, 10:13 Uhr
Datum: Freitag, 04. September 2026, ca. 09:00 Uhr
Ort: Hamburg
(ah) Im Rahmen des Tarifkonflikts in den norddeutschen Häfen und des derzeitigen Warnstreiks zog am Freitagvormittag ein Demonstrationszug durch den Hamburger Hafen statt. Zahlreiche Hafenarbeiter nahmen trotz strömenden Regens teil und machten lautstark ihrem Unmut Luft. Die Polizei sicherte den Demonstrationszug ab.
Die Gewerkschaft Ver.di fordert eine Lohnerhöhung um 8,2% bei einer Laufzeit von einem Jahr, während die Arbeitgeberseite eine Erhöhung der Bzüge um 5,1% und eine Laufzeit von 18 Monaten angeboten hatte.
POL-H: Öffentlichkeitsfahndung: 49-Jährige aus der Wedemark vermisst - Wer hat die Frau gesehen?
POL-H: Öffentlichkeitsfahndung: 46-Jährige aus Wunstorf vermisst - Wer kann Hinweise geben?
POL-H: Öffentlichkeitsfahndung: 15-Jährige aus Hannover-Döhren verschwunden - Wer hat sie gesehen?
POL-H: Hannover-Südstadt: Pflegefachkraft erkennt Schockanruf - Polizei nimmt mutmaßlichen Abholer fest
Autobahnpolizei erweitert Videoüberwachung aufgrund Häufung schwerer und schwerster Unfälle - VKS-Messsystem soll vor allem Ablenkungs- und Abstandsverstöße besser dokumentieren
System am Donnerstag vorgestellt - Verkehrslage in dem Bereich aufgrund Großbaustelle an der Weserbrücke seit und auch noch für längere Zeit äußerst angespannt, fast täglich Staus - Polizei hat bereits zahlreiche Maßnahmen eingerichtet, doch der Faktor Mensch führt immer wieder zu Unfällen
03.09.26, 07:32 Uhr
Datum: Donnerstag, 03. September 2026, 09:45 Uhr
Ort: A1 bei Wildeshausen, Niedersachsen
(ah) Auf der A1 kommt es aufgrund der Großbaustelle an der Weserbrücke in Bremen seit längerer Zeit - und voraussichtlich auch bis weit ins kommende Jahr hinein - fast täglich zu Staus und immer wieder zu schweren und schwersten Unfällen, teils auch mit tödlichem Ausgang. Die Autobahnpolizei hat daher seit Beginn der Bauarbeiten schon Maßnahmen eingeleitet, um die Verkehrsteilnehmer auf die Gefahren hinzuweisen, doch der Faktor Mensch ist immer wieder problematisch. Unaufmerksamkeit und unangepasste Fahrweise sind die Hauptgründe für die Unfälle, sodass man sich nach der Häufung von Unfällen in den letzten Wochen und Monaten dazu entschlossen hat, die Videoüberwachung zu erweitern und ein VKS-Messsystem zu nutzen, um Ablenkungs- und Abstandsverstöße besser dokumentieren zu können. Hierfür mussten Messpunkte auf der Fahrbahn eingerichtet werden, damit genaue und rechtssichere Messungen möglich sind. Am Donnerstag wurde das System vorgestellt.
POL-H: Zeugenaufruf: Radfahrerin bei Verkehrsunfall in Hannover-Vahrenwald schwer verletzt - Autofahrer flüchtet
Mehrfamilienhaus mit 45 gemeldeten Personen in Leverkusen wird vollständig geräumt - Notunterkunft für betroffene Anwohner eingerichtet - Rückkehr erst nach fachgerechter Reinigung und Freimessung möglich
O-Ton mit der Feuerwehr Leverkusen, Nico Blum Pressesprecher, in vorbereitung
01.09.26, 21:02 Uhr
Datum: Dienstag, 01. September 2026, 21:02 Uhr
Ort: Leverkusen, Nordrhein-Westfalen
(jk) Bei Sanierungsarbeiten in einem achtgeschossigen Mehrfamilienhaus in Leverkusen-Steinbüchel ist es am Dienstag zu einer Asbestbelastung durch aufgewirbelten Staub gekommen. In dem Haus waren laut Melderegister rund 45 Personen gemeldet. Alle Bewohnerinnen und Bewohner mussten das Gebäude verlassen. Für die vorübergehende Unterbringung standen unter anderem ein Bus des Leverkusener Verkehrsunternehmens, sowie die Käthe-Kollwitz-Schule als Aufenthaltsmöglichkeit zur Verfügung.
Die Feuerwehr Leverkusen unterstützte die betroffenen Bewohner zudem mit Ersatzkleidung. Gemeinsam mit den zuständigen Fachbereichen der Stadt, darunter Umwelt und Soziales, sowie dem Kommunalen Ordnungsdienst wurden die weiteren Maßnahmen koordiniert.
Eine Rückkehr in das Gebäude ist erst möglich, wenn die betroffenen Bereiche fachgerecht gereinigt und anschließend freigemessen wurden. Wie lange der Einsatz dauern wird, ist derzeit noch nicht absehbar.
BMW ignoriert rote Ampel und rast mit überhöhter Geschwindigkeit in Kreuzung, kracht mit Porsche-Oldtimer zusammen, reißt anschließend Ampelmast samt Lichtanlage heraus und zwei Bäume und kommt in einem Waldstück zum stehen - Porschefahrer und eine...
01.09.26, 16:47 Uhr
Datum: Dienstag, 01. September 2026, 15:30 Uhr
Ort: Krefeld, Nordrhein-Westfalen
(jk) Am Dienstagnachmittag gegen 15:30 Uhr kam es in Krefeld zu einem schweren Verkehrsunfall. Im Kreuzungsbereich kollidierten ein silberner BMW und ein Oldtimer-Porsche Turbo. Nach ersten Angaben von Augenzeugen soll der BMW mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen und bei Rot in die Kreuzung eingefahren sein. Nach dem Zusammenstoß fuhr der BMW weiter, riss einen kompletten Ampelmast samt Lichtanlage aus der Verankerung und kam erst rund 30 bis 40 Meter weiter in einem Waldstück zum Stillstand. Dabei wurden noch zwei Bäume beschädigt. Der Fahrer des Porsche wurde bei dem Unfall verletzt. Die Feuerwehr musste die Tür des Fahrzeuges mit technischem Gerät öffnen um den Fahrer zu befreien. Anschließend wurde er zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Auch ein Innensasse des BMW wurde verletzt.
Da sich der Unfall zur Berufsverkehrszeit auf einer wichtigen Hauptverkehrsstraße ereignete, kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und einem starken Rückstau. Auch die Umleitungsstrecken über die umliegenden Seitenstraßen waren zeitweise stark belastet.
POL-H: Polizei stellt 728 Geschwindigkeitsverstöße auf dem Messeschnellweg fest
POL-H: Autobahn (A) 2: Rad löst sich von Pkw und prallt in Windschutzscheibe - Mitfahrerin schwer verletzt
Zwei Fahrzeuge kollidieren auf der Autobahn am Dreieck Karlsruhe und gehen sofort in Flammen auf - beide Unfallwracks brennen komplett aus - Ersthelfer retten beide Fahrer aus ihren brennenden Autos - beide Personen werden verletzt, eine davon schwer -...
Feuerwehr und Rettungskräfte im Großeinsatz - Autobahn in Richtung Süden voll gesperrt - Bergungsarbeiten dauern an
31.08.26, 15:41 Uhr
Datum: Montag, 31. August 2026, 14:10 Uhr
Ort: A5 Karlsruhe, Fahrtrichtung Süden, Baden-Württemberg
(ah) Am Montagnachmittag gegen 14.10 Uhr ereignete sich auf der A5 zwischen der Anschlussstelle Karlsruhe-Mitte und dem Autobahndreieck Karlsruhe ein schwerer Verkehrsunfall. Aufgrund einer Baustelle hatte sich auf der Autobahn zuvor ein Rückstau gebildet.
Am Ende des Staus kollidierten zwei Fahrzeuge und ein Lastwagen miteinander. Infolge des Zusammenstoßes geriet eines der beteiligten Autos in Brand. Das Feuer griff auf das zweite Fahrzeug über.
Feuerwehr und Rettungskräfte rückten mit mehreren Einsatzkräften zur Unfallstelle aus und versorgten die Betroffenen. Beim Eintreffen der ersten Kräfte, standen beide Unfallwracks in Vollbrand. Eine starke Rauchwolke war weithin sichtbar.
Bei dem Unfall wurden nach aktuellem Sachstand der Feuerwehr, zwei Personen verletzt, eine davon schwer. Diese kam mittels Rettungshubschrauber in eine Unfall-Spezial-Klinik. Ersthelfer retteten die beiden Personen aus den brennenden Unfallautos.
Aufgrund der Rettungs- und Löscharbeiten musste die A5 vollständig gesperrt werden. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Durch die Sperrung kommt es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Dramatischer Unfall in der Ulmer Weststadt – 59-Jährige will Wäsche aufhängen, bricht durch maroden Balkonboden im dritten Stock und stürzt in die Tiefe – Feuerwehr rückt mit Großaufgebot an
Trotz Sturz nur leicht verletzt – Sanierung war bereits angekündigt – Polizei ermittelt
31.08.26, 15:40 Uhr
Datum: Montag, 31. August 2026, 13:10 Uhr
Ort: Ulm, Baden-Württemberg
(ah) Eine 59-jährige Frau ist am Montag in Ulm bei einem Unfall verletzt worden. Sie wollte gegen 13:10 Uhr auf ihrem Balkon in der Weststadt Wäsche aufhängen. Plötzlich brach der morsche Holzboden unter ihren Füßen durch. Die Frau stürzte vom dritten Stockwerk rund drei Meter in die Tiefe. Sie schlug dabei im Balkon des zweiten Stocks ein und blieb dort liegen.
Nachbarn hörten den lauten Knall und alarmierten sofort den Notruf. Daraufhin rückte die Feuerwehr Ulm mit einem Großaufgebot von rund 40 Kräften an. Die Retter verschafften sich schnell Zugang zur Verletzten. Ein Feuerwehrmann kletterte von außen über eine Leiter nach oben. Gleichzeitig brachen weitere Kräfte die Wohnungstür im zweiten Stock auf.
Der Rettungsdienst versorgte die Frau noch auf dem kaputten Balkon. Anschließend wurde sie in die sichere Wohnung gebracht. Trotz des tiefen Sturzes erlitt sie nur leichte Verletzungen. Sie konnte das Haus auf eigenen Füßen verlassen. Zur weiteren Untersuchung kam sie in ein Krankenhaus.
Anwohner zeigten sich von dem Vorfall wenig überrascht. Für die Balkone habe es ein striktes Betretungsverbot gegeben. Die Holzböden der nachträglich angebauten Stahlkonstruktionen galten seit Längerem als sanierungsbedürftig. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Es wird geklärt, warum der Balkon trotz des Verbots betreten wurde.
POL-H: Zwei Schwerpunkteinsätze in Hannovers Innenstadt - Polizei zieht Bilanz
POL-H: Hannover-Mitte: 17-Jähriger nach versuchtem Raub unter Fußballfans am Hauptbahnhof festgenommen
POL-H: Hannover-Ricklingen: Mehr als 100 Endgeräte bei IT-Dienstleister gestohlen - Polizei stellt mutmaßliches Diebesgut sicher
Häftling entfernt Gitterstab und zwängt sich durch Zellenfenster – 35-Jähriger klettert an Außenfassade auf das Gefängnisdach und kann auch noch die Sicherung an Dachkante überwinden – Polizei fahndet nach dem Flüchtigen
O-Ton mit Justizministerium - Sicherheitsexperte soll mögliche Schwachstellen in der JVA untersuchen
30.08.26, 13:30 Uhr
Datum: Sonntag, 30. August 2026, 13:30 Uhr
Ort: Duisburg, Nordrhein-Westfalen
(sg) In der Justizvollzugsanstalt Duisburg-Hamborn ist einem Untersuchungshäftling in der Nacht zum Sonntag eine spektakuläre Flucht gelungen. Der 35-Jährige entkam nach Angaben des nordrhein-westfälischen Justizministeriums gegen 03:20 Uhr aus seiner Zelle im dritten Stock des Gefängnisses. Die Polizei leitete eine Fahndung nach dem weiterhin flüchtigen Mann ein.
Nach den bisherigen Erkenntnissen entfernte der Gefangene zunächst einen Gitterstab vor dem Fenster seiner Zelle. Wie ihm dies gelang, ist noch unklar. Nach Angaben eines Ministeriumssprechers könnte der Stab durchgesägt worden sein. Anschließend soll der Häftling eine weitere Feinvergitterung beiseitegedrückt und sich durch den äußerst schmalen Spalt des Zellenfensters gezwängt haben.
Außen an der Fassade kletterte der Mann offenbar vom dritten in den vierten Stock und gelangte schließlich auf das Dach der Haftanstalt. Dort überwand er auch die Sicherung an der Dachkante und konnte aus dem Gefängnisbereich fliehen.
Der 35-Jährige saß seit dem 10. Februar wegen des Verdachts des Diebstahls in Untersuchungshaft. Zwischenzeitlich wurde er wegen einer weiteren Straftat zu einer sechsjährigen Freiheitsstrafe verurteilt. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig.
NRW-Justizminister Benjamin Limbach bezeichnete den Ausbruch als „absolut inakzeptabel“. Neben der schnellen Festnahme des Flüchtigen habe die umfassende Aufklärung des Vorfalls höchste Priorität. Ein Sicherheitsexperte des Ministeriums nahm noch am Sonntag Untersuchungen in der JVA auf. Dabei soll insbesondere geklärt werden, wie der Gefangene den Gitterstab entfernen und mehrere bauliche Sicherungen überwinden konnte.
Die Polizei fahndet nach dem Ausbrecher. Wo sich der Mann derzeit aufhält und ob er bei seiner Flucht Unterstützung erhielt, ist bislang nicht bekannt.
Mann am Baggersee Giesen vermisst – Rettungshunde und Drohne suchen noch in der Nacht – Großalarm am Morgen – Einsatzkräfte finden Vermissten leblos im See
Zahlreiche Kräfte von Feuerwehr, DLRG und Polizei im Einsatz – Ermittlungen zur Todesursache aufgenommen
30.08.26, 10:44 Uhr
Datum: Sonntag, 30. August 2026, 07:45 Uhr
Ort: Linkenheim-Hochstetten, Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg
(sg) Tragisches Ende einer groß angelegten Vermisstensuche in Linkenheim-Hochstetten: Am Sonntagmorgen ist ein Mann am Baggersee Giesen leblos aufgefunden worden. Zuvor hatten zahlreiche Einsatzkräfte mehrere Stunden lang nach ihm gesucht.
Der Mann war gegen 3 Uhr im Zusammenhang mit einer Techno-Veranstaltung am See als vermisst gemeldet worden. Zunächst suchten Rettungshunde das Veranstaltungsgelände sowie den Uferbereich ab. Zudem wurde eine Drohne mit Wärmebildkamera eingesetzt. Die nächtlichen Suchmaßnahmen blieben jedoch zunächst ohne Ergebnis.
Gegen 7.45 Uhr wurde erneut Alarm ausgelöst. Feuerwehr und DLRG rückten mit einem Großaufgebot an und setzten die Suche auf dem Wasser fort. Insgesamt drei Boote und zahlreiche Einsatzkräfte waren daran beteiligt.
Gegen 8.30 Uhr fanden die Helfer den Vermissten schließlich im See und brachten ihn an Land. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät. Er konnte nur noch tot geborgen werden.
Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. Die genauen Umstände und die Ursache seines Todes sind derzeit noch Gegenstand der Untersuchungen.
Schreckliche Bluttat auf schweizer Techno-Festival - Noch unbekannte Täter erschießen einen Menschen und verletzten fünf weitere zum Teil schwer - Polizei jagt Täter mit Großaufgebot
Neuer O-Ton der Polizei zu Opferzahlen und Fahndungsmaßnahmen - Polizei kann derzeit keine Angaben über Deutsche unter den Opfern machen - nach Schüssen geraten die bis zu 3.500 Besucher offenbar in Panik und versuchen sich vor Kugeln in Sicherheit zu bringen - Festivaltag war kurz zuvor zu Ende gegangen
30.08.26, 10:00 Uhr
Datum: Sonntag, 30. August 2026, 10 Uhr (Tatzeit 2:30 Uhr)
Ort: Aarau, Kanton Aargau, Schweiz
(sg) Am Morgen nach den tödlichen Schüssen bei einer Techno-Veranstaltung ist die Pferderennbahn im Schweizer Aarau weiterhin Schauplatz umfangreicher polizeilicher Ermittlungen. Das Gelände im Stadtteil Schachen und umliegende Bereiche bleiben abgesperrt. Auch die Polizeipräsenz in und um Aarau wurde vorsorglich verstärkt.
Wo am Samstag noch Tausende Menschen beim „Aarau Rave Vol. 7“ feierten, bestimmen am Sonntag Absperrungen und Einsatzkräfte das Bild. Das benachbarte Freibad Schachen bleibt wegen des laufenden Polizeieinsatzes bis auf Weiteres geschlossen.
Die Schüsse fielen kurz nach dem Ende der Veranstaltung. Gegen 2.30 Uhr wurde die Kantonspolizei Aargau alarmiert. Ein Mensch wurde getötet, fünf weitere Personen erlitten Verletzungen, zum Teil schwere.
Der unbekannte Täter befindet sich weiterhin auf der Flucht. Die Polizei fahndet nach ihm, während die Hintergründe und das Motiv der Tat noch unklar sind. Auch zum genauen Ablauf der Schussabgabe machte die Polizei bislang keine näheren Angaben.
Der Rave auf der Pferderennbahn war am Samstag um 15 Uhr gestartet und sollte planmäßig gegen 2 Uhr enden. Die Veranstaltung war mit bis zu 3.500 Teilnehmern beworben worden.
Für die Ermittlungen ist die Polizei weiterhin auf Aufnahmen von Besuchern angewiesen. Personen, die während oder unmittelbar nach den Schüssen Fotos oder Videos angefertigt haben, sollen diese den Behörden zur Verfügung stellen.
Update 10 Uhr: Die Fahndung nach der weiterhin unbekannten Täterschaft wurde inzwischen ausgeweitet. Auch das Polizeipräsidium Freiburg in Deutschland ist an den Fahndungsmaßnahmen beteiligt. Die Kantonspolizei Aargau zeigt vorsorglich über das Stadtgebiet hinaus erhöhte Präsenz. Nach Angaben der Polizei waren der Getötete und die fünf zum Teil schwer verletzten Personen Besucher des Rave-Festivals. Zu möglichen Tatverdächtigen, dem Motiv und dem genauen Hergang liegen weiterhin keine gesicherten Erkenntnisse vor.
Update 12 Uhr: Die Fahndung läuft nach wie vor auf Hochtouren. Schwerbewaffnete Polizisten und Panzerfahrzeuge der Polizei suchen nach dem oder den Schützen in der Umgebung aber auch in der ganzen Region und über die Landesgrenze hinaus auch im Bereich Freiburg.
1 Toter und 5 Schwerverletzte nach nächtlicher Schießerei auf Techno-Festival "Aarau Rave VOL. 7" - Panik unter den rund 3.500 Zuschauern auf Aarauer Pferderennbahn - Großfahndung nach offenbar mehreren Tätern läuft
Menschen warfen sich zu Boden oder suchten unter anderem im Bereich des DJ-Pults Schutz - Hintergründe sowie genaue Zahl der Verletzten noch unklar - Polizei und Rettungskräfte im Großeinsatz
30.08.26, 07:00 Uhr
Datum: Sonntag, 30. August 2026, 02:30 Uhr
Ort: Aarau, Kanton Aargau, Schweiz
(sg) Bei Schüssen im Umfeld einer Rave-Veranstaltung im Schweizer Kanton Aargau ist in der Nacht zum Sonntag ein Mensch getötet worden. Fünf weitere Menschen erlitten schwere Verletzungen. Polizei und Rettungskräfte rückten zu einem Großeinsatz aus.
Das Ereignis wurde der Kantonspolizei Aargau kurz nach 2.30 Uhr gemeldet. Schauplatz ist die Pferderennbahn im Aarauer Schachen, auf der am Samstag der „Aarau Rave Vol. 7“ stattgefunden hatte. Die Veranstaltung war für bis zu 3.500 Besucher beworben worden.
Nach bisherigen Erkenntnissen wurden mehrere Schüsse im Bereich einer größeren Personengruppe abgegeben. Augenzeugen berichteten von mehreren kurz hintereinander fallenden Schüssen und panikartigen Szenen. Besucher warfen sich zu Boden oder suchten unter anderem im Bereich des DJ-Pults Schutz.
Die Kantonspolizei rückte mit einem Großaufgebot an. Neben Polizei und Feuerwehr waren mehrere Rettungsdienste sowie das Kantonale Katastrophen-Einsatzelement des Kantons Aargau im Einsatz. Die Feuerwehr sperrte das Gebiet rund um die Pferderennbahn weiträumig ab.
Die Lage war am Sonntagmorgen weiterhin angespannt. Die Polizei befand sich nach eigenen Angaben im Fahndungsmodus und forderte die Bevölkerung ausdrücklich dazu auf, dem Gebiet fernzubleiben. Ob ein oder mehrere Tatverdächtige gesucht werden und ob bereits Personen festgenommen wurden, war zunächst nicht bekannt.
Über dem Großraum Aarau war zudem ein Super-Puma-Hubschrauber der Schweizer Armee im Einsatz. Welche konkrete Aufgabe die Militärmaschine im Zusammenhang mit dem Polizeieinsatz übernahm, blieb zunächst unklar.
Zu den Hintergründen, dem genauen Ablauf und einem möglichen Motiv lagen zunächst keine gesicherten Erkenntnisse vor. Personen, die während des Vorfalls Foto- oder Videoaufnahmen angefertigt haben, werden gebeten, das Material der Polizei zur Verfügung zu stellen.

