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Waldbrand nahe der A1 hat sich binnen kurzer Zeit auf fast 100 Hektar vergrößert - Löschhubschrauber gegen Großbrand im Dauereinsatz - Rund 300 Einsatzkräfte aus mehreren Bundesländern kämpfen gegen Feuer, das sich auf über 30 Hektar ausgebreitet hat
Wind treibt Flammen weiter an - Landstraße vorsorglich gesperrt - Riesige Rauchwolke sorgt für zahlreiche Notrufe und NINA-Warnung - Saarländischer Innenminister vor Ort. und im Ton
23.07.26, 21:21 Uhr
Datum: Donnerstag, 23. Juli 2026, 22:21 Uhr
Ort: Nonnweiler, St. Wendel, Saarland
(ch) Der Großbrand in einem Waldgebiet bei Kastel in der Gemeinde Nonnweiler hat sich auch Stunden nach Ausbruch des Feuers noch nicht unter Kontrolle bringen lassen. Seit der Alarmierung gegen 17.30 Uhr kämpfen mittlerweile rund 300 Einsatzkräfte aus mehreren Landkreisen des Saarlandes und aus Rheinland-Pfalz gegen die Flammen. Drei Feuerwehrleute wurden bei den Löscharbeiten leicht verletzt und zur Behandlung in Krankenhäuser gebracht.
Das Feuer war in einem Waldgebiet hinter der Kläranlage nahe der Landstraße zwischen Primstal und Kastel ausgebrochen. Angefacht durch den Wind breitete sich der Brand rasch aus und erfasste nach Angaben des saarländischen Innenministers Reinhold Jost eine Fläche von der Größe des Stausees Nonnweiler, und damit von knapp 100 Hektar. Trotz des massiven Einsatzes wandern die Flammen weiterhin den Berghang hinauf. Zwar ließ der Wind am Abend etwas nach, ein Flammenschlag ist jedoch weiterhin sichtbar.
Die dichte Rauchentwicklung war über weite Teile der Region zu sehen und führte zu zahlreichen Notrufen bei der Leitstelle. Über die Warn-App NINA wurde die Bevölkerung aufgefordert, das Gebiet zu meiden, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungs- und Klimaanlagen abzuschalten.
Neben Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis St. Wendel sind auch Waldbrandspezialisten aus dem Landkreis Merzig-Wadern sowie aus dem rheinland-pfälzischen Landkreis Birkenfeld im Einsatz. Unterstützt werden sie von Kräften des Deutschen Roten Kreuzes, der Malteser, der Polizei sowie Mitarbeitern des Saarforst-Landesbetriebs.
Aus Koblenz wurde der Polizeihubschrauber „Sperber 4“ angefordert, der mit sogenannten Big Packs Löschwasser aus dem Stausee Nonnweiler aufnimmt und über dem Brandgebiet abwirft. Da sich der Einsatz bis tief in die Nacht erstreckt, wurde zusätzlich ein nachtflugtauglicher Hubschrauber der Bundespolizei aus dem Raum Bonn alarmiert, um die Luftunterstützung auch nach Einbruch der Dunkelheit sicherzustellen - dieser konnte aber aus logistischen Gründen nicht anfliegen.
Die Landstraße 147 bleibt im Bereich der Einsatzstelle gesperrt. Eine unmittelbare Gefahr für die Bevölkerung besteht nach Angaben der Behörden derzeit nicht. Auch Evakuierungen sind bislang nicht erforderlich, da sich das Feuer ausschließlich im Waldgebiet ausbreitet. Saar-Innenminister Reinhold Jost und Landesbrandinspekteur Timo Meyer machten sich am Abend persönlich ein Bild von der Lage. Die Entwicklung wird fortlaufend bewertet.
POL-H: Nachtragsmeldung: 67-Jähriger aus Pflegeheim wohlauf angetroffen
Fahrer von Mercedes AMG überholt trotz Gegenverkehr - Audi-Fahrer muss ausweichen und prallt in entgegenkommendes Wohnmobil - Audi wird beim Zusammenprall total zerstört, dessen Fahrer erleidet lebensgefährliche Verletzungen - zweite Person wird leicht...
Bundesstraße voll gesperrt - Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an
23.07.26, 15:54 Uhr
Datum: Donnerstag, 23. Juli 2026, 12:30 Uhr
Ort: B35, Illingen, Enzkreis, Baden-Württemberg
(ch) Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B35 zwischen Illingen und Lienzingen ist am Donnerstagmittag eine Person lebensgefährlich verletzt worden. Eine weitere Person erlitt leichte Verletzungen.
Nach derzeitigen Erkenntnissen war ein 46-jähriger Fahrer eines Mercedes gegen 12:30 Uhr von Illingen kommend in Richtung Lienzingen unterwegs. Im Bereich der Unfallstelle überholte er zwei vor ihm fahrende Fahrzeuge. Während des Überholvorgangs kam ihm ein 50-jähriger Audi-Fahrer entgegen. Dieser musste nach rechts auf den Grünstreifen ausweichen und geriet dabei ins Schleudern.
In der Folge kollidierte der Audi mit der Seite eines Wohnmobils, das zuvor von dem Mercedes überholt worden war. Die 45-jährige Fahrerin wurde hierbei leicht verletzt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Der 50-jährige Audi-Fahrer erlitt durch den Unfall lebensgefährliche Verletzungen. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.
Der entstandene Sachschaden wird auf insgesamt rund 100.000 Euro geschätzt. Zur Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge muss die B35 bis vermutlich noch bis gegen 15 Uhr voll gesperrt bleiben. Die Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen zum genauen Unfallhergang übernommen.
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Scheune, Stall und Heuschober stehen mitten im Ort in Vollbrand (on tape) - Enorme Hitze lässt Fensterscheiben bersten - Feuerwehr verhindert Ausbreitung auf Wohnhäuser - Landwirte unterstützen mit Güllefässern die Wasserversorgung
Größter Brand in der Gemeinde in den letzten zehn Jahren - O-Ton von Landwirt, der Brand bemerkte und Alarm schlug
22.07.26, 02:40 Uhr
Datum: Dienstag, 21. Juli 2026, 23:00 Uhr
Ort: Ruppichteroth, Rhein-Sieg-Kreis, Nordrhein-Westfalen
(ch) Ein verheerender Großbrand hat am späten Dienstagabend den Ortskern von Mittelsaurenbach erschüttert. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet eine Fachwerkscheune eines landwirtschaftlichen Anwesens in Brand. Innerhalb kürzester Zeit stand das Gebäude in Vollbrand. Die Flammen griffen anschließend auf einen Stall sowie einen Heuschober über.
Der Landwirt bemerkte das Feuer und informierte umgehend seine Nachbarn. Gemeinsam gelang es ihnen noch rechtzeitig, die im Stall untergebrachten Pferde in Sicherheit zu bringen. Für mehrere Vögel in der Scheune kam jedoch jede Hilfe zu spät – sie verendeten in den Flammen. Zudem wurde ein Traktor vollständig zerstört.
Bereits auf der Anfahrt war der Feuerschein für die Einsatzkräfte weithin sichtbar. Die rund 20 mal fünf Meter große Fachwerkscheune brannte schließlich vollständig nieder. Die enorme Hitzeentwicklung war selbst an den benachbarten Wohnhäusern deutlich zu spüren: Kunststofffenster verfärbten sich, Fensterscheiben barsten.
Die Feuerwehr konzentrierte sich deshalb zunächst darauf, die umliegenden Gebäude vor einem Übergreifen der Flammen zu schützen. Die Löschwasserversorgung gestaltete sich schwierig, weshalb zahlreiche Feuerwehren aus der Umgebung zusätzlich Wasser zur Einsatzstelle transportierten. Unterstützung erhielten die Einsatzkräfte auch von Landwirten, die mit Güllefässern Löschwasser heranbrachten und so die Brandbekämpfung unterstützten.
Durch den massiven Feuerwehreinsatz konnte ein Übergreifen auf weitere Gebäude verhindert werden. Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
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Zwei Sattelzüge kollidieren beim Spurwechsel auf der Autobahn - Beifahrertür des 40-Tonners wird abgerissen und Plane vom Auflieger aufgeschlitzt - 80 Bierkisten knallen auf die Autobahn - Bierflaschen zerschellen auf der Fahrbahn, Scherben und Bier...
Stundenlange Bergungsarbeiten dauern bis tief in die Nacht - glücklicherweise keine Verletzten - Polizei hat Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen
21.07.26, 00:31 Uhr
Datum: Montag, 20. Juli 2026, seit 18:30 Uhr
Ort: A5 Offenburg, Ortenaukreis, Baden-Württemberg
(ch) Flaschen zerschellen auf der Autobahn, Bier läuft über die Fahrbahn und ein riesiges Scherbenfeld sorgt stundenlange Bergungsarbeiten:
Auf der A5 zwischen Appenweier und Offenburg hat eine Kollision zweier Sattelzüge am Montagabend für ein spektakuläres Trümmerfeld gesorgt.
Gegen 18:30 Uhr wollte der Fahrer eines Sattelzuges den Parkplatz Gottswald in Fahrtrichtung Süden verlassen und auf die Autobahn auffahren. Dabei kam es auf dem Beschleunigungsstreifen zur Kollision mit einem auf der rechten Fahrspur fahrenden, mit Bier beladenen Sattelzug.
Durch den Aufprall riss die Plane des Biertransporters auf der rechten Seite auf, zudem wurde die komplette Beifahrertür abgerissen. Rund 80 Bierkisten stürzten auf die Fahrbahn. Zerborstene Bierflaschen, Glasscherben und ausgelaufenes Bier bedeckten die rechte Fahrspur.
Während der mutmaßliche Unfallverursacher seine Fahrt mit nur leichten Schäden fortsetzen konnte, musste der beschädigte Biertransporter von einem Bergungsunternehmen abgeschleppt werden. Der Bergungsfachbetrieb übernahm anschließend auch die aufwendige Reinigung der Fahrbahn, die sich bis tief in die Nacht hinzog. Immerhin wurde niemand verletzt. Der Verkehr konnte über einen Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeführt werden. Der Sachschaden wird auf rund 70.000 Euro geschätzt.
POL-H: Öffentlichkeitsfahndung: 81-Jährige aus Senioreneinrichtung vermisst - Wer kann Hinweise geben?
Großer Flächenbrand bricht am späten Abend in Rheinaue aus – Feuer walzt sich durch anhaltende Trockenheit auf über 10.000 Quadratmeter Fläche voran – Büsche, Sträucher und sensible Vegetation stehen in Vollbrand – Wassermangel sorgt für für...
Flammen wüteten vor Toren des Chemparks Dormagen
20.07.26, 07:49 Uhr
Datum: Sonntag, 19. Juli 2026, 23:45 Uhr
Ort: Köln-Worringen, Nordrhein-Westfalen
(jb) Ein Feuer im Naturschutzgebiet Rheinaue Worringen-Langel im Kölner Stadtteil Worringen hat am späten Sonntagabend einen aufwändigen Einsatz von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr gefordert. Gegen 23:45 Uhr brach das Feuer aus ungeklärter Ursache aus und breitete sich auf einer Fläche von rund 10.000 Quadratmetern aus. Die Flammen erfassten Büsche, Sträucher und die umliegende Vegetation. Aufgrund einer unzureichenden Wasserversorgung vor Ort ließen die Einsatzkräfte zwei weitere Tanklöschfahrzeuge nachalarmieren. Die Brandbekämpfung wurde mit mehreren C-Rohren und einem B-Rohr durchgeführt; wegen der starken Rauchentwicklung arbeiteten die Einsatzkräfte teilweise unter Atemschutz. Nach rund anderthalb Stunden war das Feuer unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten dauerten längere Zeit an. An dem Einsatz vor den angrenzenden Chemparks Dormagen waren die Löschgruppe Worringen der Freiwilligen Feuerwehr, die Berufsfeuerwehr Köln sowie ein Löschboot beteiligt. Die ebenfalls alarmierte Werkfeuerwehr des Chemparks Dormagen musste mit ihrem Großtanklöschfahrzeug nicht mehr eingreifen. Die anhaltende Trockenheit begünstigte die schnelle Ausbreitung des Brandes.
Hunderttausende feiern bei Hitzewelle in Belgien – Nach dem verheerenden Brand 2025 findet Tomorrowland 2026 mit neuer Bühne, aber ohne Feuerwerk und mit Grillverbot statt – Veranstalter investiert massiv in Sicherheit
Sprecherin: „Sicherheit hat oberste Priorität“
19.07.26, 18:44 Uhr
Datum: Sonntag, 19. Juli 2026, 17:00 Uhr
Ort: Boom, Belgien, Europa
(th) Hunderttausende feiern am ersten Wochenende des Tomorrowland-Festivals 2026. Die Veranstaltung steht unter strengen Sicherheitsauflagen. Der Brand der Hauptbühne im Vorjahr und eine Hitzewelle erzwingen besondere Maßnahmen. So gibt es ein Grillverbot und kein Feuerwerk. Eine spektakuläre neue Hauptbühne ist das Highlight für die rund 70.000 täglichen Besucher.
Die Stimmung auf dem Festivalgelände ist trotz der Umstände ausgelassen. Im Mittelpunkt steht die aufwendig gestaltete Hauptbühne. Pressesprecherin Debby Wilmsen erklärt die Besonderheit. „Wir sind wirklich glücklich, dass wir eine neue Hauptbühne haben.“ Diese habe „viele neue Visuals, neue Dekoration.“ Die Bühne ist eine Investition für mehrere Festivals und wird auch in Thailand und Brasilien zum Einsatz kommen.
Der Schatten des Vorjahres schwebt über der Veranstaltung. 2025 zerstörte ein Feuer eine komplette Bühne und verursachte weitere Schäden. Die genaue Brandursache wird noch untersucht. „Wir haben eine komplette Bühne verloren, aber auch andere Dinge wurden beschädigt“, so Wilmsen. Die finanziellen Folgen sind noch nicht absehbar. „Es wird einige Zeit dauern, aber es wird auch eine Menge Geld kosten.“
Die Veranstalter haben aus dem Vorfall gelernt. Wegen der extremen Hitze in Belgien gelten für alle Events strenge Regeln. „Das Programm des Festivals wird sich nicht ändern“, sagt Wilmsen. Eine wichtige Ausnahme sei das traditionelle Feuerwerk. „Nur die Endshows werden ohne Feuerwerk stattfinden.“ Zudem ist auf dem Campingplatz das Grillen oder Kochen im eigenen Zelt verboten.
Trotz aller Vorkehrungen bleibt ein Restrisiko. „Man hat immer ein Risiko, wenn man ein Festival organisiert“, betont die Sprecherin. Das Wetter und einzelne Personen seien unkalkulierbare Faktoren. Die Veranstalter versuchen jedoch, alle Risiken zu minimieren. Für sie ist klar: „Sicherheit ist unsere Priorität.“
Spezial-Einheiten aus Niedersachsen mit geländegängigen Tanklöschfahrzeugen vor Ort – Großbrand im Müritz-Nationalpark – Munition im Boden erschwert Löscharbeiten – Landkreis vermutet Brandstiftung
Lage weiter angespannt – schwieriger Einsatz – Hunderte Hektar Wald vernichtet
19.07.26, 18:04 Uhr
Datum: Sonntag, 19. Juli 2026, 15:30 Uhr
Ort: Kratzeburg-Dalmsdorf, Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, Mecklenburg-Vorpommern
(th) Im Müritz-Nationalpark kämpfen seit Tagen Hunderte Einsatzkräfte gegen einen riesigen Waldbrand. Das Feuer nahe Granzin hat bereits rund 390 Hektar erfasst. Während die Löscharbeiten andauern, vermutet der Landrat Brandstiftung als Ursache. Spezialkräfte aus anderen Bundesländern unterstützen die schwierigen Löscharbeiten in dem munitionsbelasteten Gebiet.
Die Lage im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte bleibt äußerst angespannt. Rund 300 Frauen und Männer sind unermüdlich im Einsatz. Sie bekämpfen die Flammen auf einer Fläche von fast 400 Hektar. Der Waldboden ist verkohlt. Immer wieder lodern neue Brandnester auf. Die Löscharbeiten gestalten sich durch Munitionsreste im Boden als extrem gefährlich. Die Einsatzkräfte können das Gebiet daher nicht direkt betreten.
Unterstützung kommt von Spezialkräften aus Niedersachsen. Der Katastrophenschutz entsandte vier geländegängige Spezialfahrzeuge. Jedes Fahrzeug ist mit vier Einsatzkräften besetzt. Diese robusten Tanklöschfahrzeuge sind für Waldbrände besonders gut geeignet. Sie fahren direkt durch das unwegsame Gelände an die Brandherde. Ihre Hauptaufgabe ist die Sicherung einer wichtigen Bahnstrecke.
Von einem zentralen Bereitstellungsplatz rücken die Fahrzeuge koordiniert ab. Die Fahrt führt tief in die dichten Wälder des Nationalparks. Dort werden die Einheiten präzise eingewiesen. Sie bewässern breite Schneisen, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Der Kampf gegen das Feuer ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Eine Entwarnung gibt es weiterhin nicht.
Feuersbrunst im Nationalpark – Hunderte Kräfte kämpfen gegen Flammenwalze – Landrat vermutet Brandstiftung – Bundeswehr-Hubschrauber im Dauereinsatz
Spezialkräfte aus Niedersachsen unterstützen Löscharbeiten – Lage entspannt sich langsam
19.07.26, 17:51 Uhr
Datum: Samstag, 18. Juli 2026, 14:00 Uhr bis Sonntag, 19. Juli 2026, 16:00 Uhr
Ort: Kratzeburg-Dalmsdorf, Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, Mecklenburg-Vorpommern
(th) Seit sechs Tagen kämpfen hunderte Einsatzkräfte im Müritz-Nationalpark gegen einen verheerenden Waldbrand. Das Feuer brach nahe Kratzeburg-Dalmsdorf aus. Der Landkreis geht von Brandstiftung aus. Die Einsatzleitung koordiniert Feuerwehr, THW, Polizei und Bundeswehr. Wasserwerfer und Löschhubschrauber sind im Dauereinsatz. Die Lage hat sich mittlerweile etwas entspannt.
Die Feuerfront hat sich in ein nicht munitionsbelastetes Gebiet verschoben. Das erleichtert die Löscharbeiten erheblich. Nun können Hubschrauber das Feuer direkt aus der Luft bekämpfen. Zuvor evakuierte Anwohner konnten in ihre Häuser zurückkehren. Dennoch flammen immer wieder einzelne Brandnester auf. Diese Bereiche sind für die Bodentruppen zu gefährlich.
Spezialkräfte unterstützen die örtlichen Feuerwehren. „Seit Samstag haben wir einen Löschzug zur Waldbrandbekämpfung aus Niedersachsen hier im Einsatz“, sagt der stellvertretende Landrat Michael Löffler. Diese Einheit bekämpfe das Feuer direkt am Boden. Die überörtlichen Kräfte werden schrittweise wieder abgezogen. Die Motivation der Helfer ist trotz der Belastung hoch.
Hinter den Kulissen läuft eine gewaltige Logistikmaschinerie. Das Deutsche Rote Kreuz versorgt bis zu 400 Einsatzkräfte mit fünf Mahlzeiten am Tag. Mathias Zeipelt vom DRK organisiert die Verpflegung. Er und sein Team kümmern sich um alles. Das reicht von tausenden Brötchen bis zum Toilettenpapier. Die große Hilfsbereitschaft und Spenden müssen gut koordiniert werden. „Einfach so herkommen und hier was abblasen ist für uns sehr, sehr schlecht, weil wir es nicht planen können“, betont Zeipelt.
POL-H: Hannover/Ronnenberg: 27-Jähriger flüchtet mehrfach vor der Polizei und verletzt Beamten - Einsatzkräfte müssen Autoscheibe einschlagen
POL-H: Pkw überschlägt sich nach Kollision mit geparkten Fahrzeugen - Fahrer flüchtet zu Fuß
Sturmböen fegen pünktlich zum Ferienstart der meisten Bundesländer über die Nordseeinsel – Strandspaziergänge nur in Jacken möglich – Miserables Wetter sorgt für Flaute im Tourismusgeschäft
Insel für Spontanurlauber derzeit unattraktiv
18.07.26, 16:08 Uhr
Datum: Samstag, 18. Juli 2026, 14:00 Uhr
Ort: Insel Norderney, Niedersachsen
(jb) Zum Beginn der Sommerferien in den meisten Bundesländern sorgt ein schwerer Sommersturm auf der Nordseeinsel Norderney für Flaute im Tourismus. Am Samstag machten starke Sturmböen Strandspaziergänge nur in dicken Jacken möglich. Für Spontanurlauber ist die Insel angesichts des Wetters derzeit kaum attraktiv.
Zahlreiche Urlauber lösen Verkehrs-Kollaps vor dem Schweizer Gotthard-Nordportal aus – Blechlawine auf A2 Richtung Süden wächst auf 20 Kilometer an – Urlauber stecken weit über Stunden im Stau – Reisende verlassen trotz Verbot und drohenden Bußgeldern...
Stau-Chaos schwappt bereits auf Alternativstrecke A13 über – 17-Kilometer-Nadelöhr durch Baustelle und Einspurigkeit völlig überlastet
18.07.26, 15:55 Uhr
Datum: Samstag, 18. Juli 2026, 13:00 Uhr
Ort: A2 bei Göschenen, Schweiz
(jb) Zu Beginn der Sommerreisewelle hat sich vor dem Gotthard-Nordportal in der Schweiz am Samstagmorgen ein Stau von bis zu 20 Kilometern Länge gebildet. Auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süden betrug die Wartezeit für Urlauber zeitweise mehr als drei Stunden. Staubilder aus der Gemeinde Silenen (Kanton Uri) zeigten kilometerlange Fahrzeugkolonnen. Bereits gegen 3:00 Uhr morgens staute sich der Verkehr auf einer Länge von acht Kilometern. Wenig später wuchs die Blechschlange auf den Höchstwert von 20 Kilometern an. Zahlreiche Reisende verließen laut Augenzeugenberichten trotz Verbots ihre Fahrzeuge, um neben der Kolonne spazieren zu gehen. Die Kantonspolizei Uri wies darauf hin, dass das Betreten der Autobahn verboten ist und ein Bußgeld von umgerechnet nach sich zieht. Der Touring Club Schweiz (TCS) empfahl Autofahrern großräumige Ausweichrouten, darunter die Autobahn A13 über den San-Bernardino-Tunnel oder die A9 über den Simplon beziehungsweise den Großen St. Bernhard sowie den Autozug Lötschberg. Auf der Ausweichroute A13 kam es in Fahrtrichtung Süden im Bereich der Ortschaft Trimmis (Kanton Graubünden) ebenfalls zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. In Fahrtrichtung Norden blieb die Lage am Gotthard-Südportal mit rund drei Kilometern Stau und einer halben Stunde Wartezeit vergleichsweise entspannt. Der 17 Kilometer lange Gotthard-Straßentunnel ist die wichtigste Nord-Süd-Verbindung durch die Schweizer Alpen. Da pro Richtung nur ein Fahrstreifen zur Verfügung steht und derzeit eine Baustelle eingerichtet ist, kommt es in den Ferienmonaten regelmäßig zu starken Blockaden.

