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Aktualisiert: vor 2 Stunden 9 Minuten

Mit drei Personen besetzter Renault Clio kommt von der Fahrbahn ab, überschlägt sich und landet schwer beschädigt auf den Gleisen an Straßenbahnhaltestelle - zwei männliche Insassen flüchten zu Fuß und lassen schwerverletzte Mitfahrerin (16) am...

25. Oktober 2025 - 7:07

Polizei kann bei Fahndungsmaßnahmen den leichtverletzten Fahrer (25) deutlich alkoholisiert antreffen, vom zweiten Mitfahrer fehlte noch jede Spur - Unfallwrack muss mit Kran geborgen werden, Bahnverkehr mehrere Stunden unterbrochen

25.10.25, 07:07 Uhr

Datum: Samstag, 25. Oktober 2025, 03:00 Uhr

Ort: Karlsruhe-Grünwinkel, Baden-Württemberg

 

(jb) In der Nacht zu Samstag kam es gegen 3 Uhr in der Hardecksiedlung in Karlsruhe zu einem schweren Verkehrsunfall:

Ein mit drei Personen besetzter Renault Clio war auf der Akazienstraße unterwegs, als der Fahrer aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abkam, über einen Bordstein fuhr, sich überschlug und auf den Schienen im tieferliegenden Gleisbett zum Liegen kam. Nach dem Unfall flüchtete der männliche Fahrer und ein ebenfalls männlicher Beifahrer von der Unfallstelle und ließen die schwerverletzte weibliche Mitfahrerin im Auto zurück. ,,Im Rahmen der Nahbereichsfahndung konnte der 25-jährige Fahrer des Wagens leicht verletzt und deutlich alkoholisiert durch die Polizei aufgefunden werden“, so ein Polizeisprecher in der Nacht auf Anfrage. Von der zweiten flüchtigen Person fehle noch jede Spur. Das schwerverletzte 16-jährige Mädchen wurde mit dem Notarzt in eine Klinik transportiert.

Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Die Bahnstrecke musste für mehrere Stunden gesperrt werden. Ein Schienenersatzverkehr wurde eingerichtet. Der verunfallte Pkw wurde durch ein Abschleppunternehmen mittels Kran geborgen. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.

 

94-Tonnen-Koloss auf Achse - Schwerlastkonvoi rollte am Abend von Merzig nach Uchtelfangen - Im Schneckentempo durch die Nacht

25. Oktober 2025 - 6:55

Mega-Schwertransport sorgte für Aufsehen am Abend

25.10.25, 06:55 Uhr

Datum: Freitag, 25. Oktober 2025, 23:00 Uhr

Ort: Uchtelfangen, Landkreis Neunkirchen, Saarland

 

(jb) Ein Schwertransport hat für Aufsehen auf den Straßen im Saarland gesorgt. Vom saarländischen Merzig aus wurde ein rund 94 Tonnen schwerer Rumpftrafo zum Amprion-Umspannwerk in Uchtelfangen (Landkreis Neunkirchen) gebracht. Das 25 Meter lange Spezialfahrzeug war mit Begleitfahrzeugen eines Transportunternehmens unterwegs. Der Trafo misst 7,50 Meter in der Länge, 3,30 Meter in der Breite und 3,50 Meter in der Höhe. Zusammen mit dem Transportfahrzeug brachte das Gespann ein Gesamtgewicht von rund 150 Tonnen auf die Waage. Der Transport startete gegen 20:00 Uhr in Merzig und legte die rund 50 Kilometer lange Strecke über Dillingen, Nalbach, Lebach und Eiweiler bis Uchtelfangen größtenteils im Schritttempo zurück. Unterwegs mussten mehrfach Verkehrsschilder demontiert werden, um Engstellen und Verkehrsinseln zu überwinden. Besonders an Steigungen war koordinierte Teamarbeit der Begleitfahrzeuge gefragt, um eine freie Fahrbahn zu gewährleisten. Gegen 23:00 Uhr erreichte der Transport ohne Zwischenfälle sein Ziel. Der neue 80-MVA-Trafo, der künftig im Umspannwerk 110-kV-Strom einspeisen und 20-kV-Spannung ausgeben wird, soll ab Montag von Technikern der VSE installiert werden. Während der Fahrt kam es zu temporären Verkehrsbehinderungen, da eine Überholung des Schwertransports auf vielen Streckenabschnitten nicht möglich war.

 

Frau bei Attacke im Industriegebiet schwer verletzt - Täter flüchtig - Große Fahndung mit Heli in der Nacht

25. Oktober 2025 - 6:47

Ermittlungen laufen - Hintergründe unklar

25.10.25, 06:47 Uhr

Datum: Samstag, 25. Oktober 2025, 02:30 Uhr

Ort: Wuppertal, Nordrhein-Westfalen

 

(jb) In der Nacht zu Samstag ist es in Wuppertal-Nächstebreck zu einem größeren Polizeieinsatz gekommen. Gegen 02:30 Uhr wurden Polizei und Rettungsdienst in die Porschestraße im dortigen Industriegebiet alarmiert. Zunächst war unklar, ob ein versuchtes oder vollendetes Tötungsdelikt vorlag. Daher rückten die Einsatzkräfte mit einem Großaufgebot an. Im Verlauf der ersten Ermittlungen stellte sich heraus, dass es sich nicht um ein Tötungsdelikt, sondern um eine gefährliche Körperverletzung handelte. Eine Frau wurde bei dem Vorfall schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Sie wurde vor Ort vom Rettungsdienst versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei leitete unmittelbar umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein, bei denen auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt wurde. Weitere Details zu den Hintergründen und möglichen Tatbeteiligten sind derzeit noch unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur genauen Tatabläufen und zu den Umständen der Auseinandersetzung aufgenommen. Die Porschestraße war während der polizeilichen Maßnahmen zeitweise gesperrt.

 

 

Mächtige Wellen prallen an Mauer vor Uferpromenade von Norddeich - Spaziergänger staunen über die Macht der Natur und stellen sich gegen den Wind

24. Oktober 2025 - 12:55

"Für die Kinder ein Super-Spaß" - "So habe ich es noch nie erlebt" -"Es ist schon sehr anstrengend, hier zu laufen" - "Man fühlt, dass die Natur wirklich lebt" - "Wirklich ein Highlight" - "Man muss aufpassen, dass man nicht wegfliegt"

24.10.25, 12:55 Uhr

Datum: Freitag, 24. Oktober 2025, ca. 12:00 Uhr

Ort: Norddeich, Landkreis Aurich, Niedersachsen

 

(ah) Auch am Freitagmittag war die Stärke von Sturmtief "Joshua" an der Nordseeküste noch immer beeindruckend: Das Meer war sehr stark aufgewühlt, in Norddeich prallten mächtige Wellen gegen die Mauern an der Promenade.

Dieses Naturschauspiel wollten sich zahlreiche Spaziergänger nicht entgehen lassen, mussten aber am eigenen Leib feststellen, was für eine Kraft die Natur haben kann. Einige Schaulustige konnten sich kaum auf den Beinen halten oder kamen bei besonder starken Böen kaum gegen den Sturm an. Dennoch überwog das Positive: Staunen über die Naturgewalten und aber auch großer Spaß, wenn man versuchte, sich gegen den Wind zu stellen und gegen den Sturm ankam.

 

Surfer wagen sich in die hohen Wellen vor der Insel, Spaziergänger bestaunen die wagemutigen Wassersportler und bestaunen die Naturgewalten

24. Oktober 2025 - 11:40

Fährverkehr aufgrund des Sturms wie auch bei anderen Inseln vorübergehend unterbrochen

24.10.25, 11:40 Uhr

Datum: Freitag, 24. Oktober 2025, ca. 11:00 Uhr

Ort: Wangerooge, Niedersachsen

 

(ah) Auch über und vor Wangerooge brachte Sturmtief "Joshua" am Freitag kräftige Sturmböen und führte dazu, dass die Färverbindungen zum Festland bis mindestens zum Nachmittag unterbrochen werden mussten. Aufgrund der Lage der Insel und der Windrichtung war man hier zwar etwas besser geschützt als an anderen Orten an der Nordseeküste, aber dennoch konnte man sich ordentlich durchpusten lassen und zudem sorgte der Sturm für beeindruckend hohe Wellen.

Am Strand fanden sich einige Spaziergänger ein und bestaunten die Macht der Natur und wohl sogar noch mehr einige wagemutige Surfer, die sich trotz des Sturmes in die Wellen wagten.

 

Fähren bleiben auch im Hafen von Norderney

24. Oktober 2025 - 8:08

Verbindungen zum Festland bis mindestens 14 Uhr ausgesetzt - Kräftige Böen reißen Bauzaun und Strandkörbe um

24.10.25, 08:08 Uhr

Datum: Freitag, 24. Oktober 2025, ca. 07:00 Uhr

Ort: Norderney, Niedersachsen

 

(ah) Sturmtief "Joshua" schneidet die ostfriesischen Inseln vorübergehend vom Festland ab. Aufgrund der Witterungsbediungungen ist auch Norderney vorübergehend nicht auf dem Seeweg erreichbar. Die Fährverbindungen wurden am Freitag bis mindestens 14 Uhr ausgesetzt und werden erst wieder aufgenommen, wenn Wind und Wellen es wieder zulassen.

Diese Vorsichtsmaßnahme scheint angesichts der Stärke des Sturms verständlich: Auf der Insel wurde ein Bauzaun durch eine Böe umgerissen und auch mehrere Strandkörbe wurden umgeweht.

 

 

Entwurzelter Baum stürzt auf Gleise und blockiert die Bahnstrecke Saarbrücken-Frankfurt - Regionalbahn kann nicht mehr bremsen und fährt in Krone - Fahrgäste müssen in Zug ausharren, bis Feuerwehr Baum weggeschnitten hat

23. Oktober 2025 - 23:07

Deutsche Bahn meldet Beeinträchtigungen im Regionalbahn- und Fernverkehr in Süd-/West-/ und Norddeutschland

23.10.25, 23:07 Uhr

Datum: Donnerstag, 23. Oktober 2025, 21:00 Uhr

Ort: Nohfelden, Landkreis St. Wendel, Saarland

 

(ch) Sturmtief „Joshua“ hat am Donnerstagabend auch den Bahnverkehr im Saarland beeinträchtigt. Gegen 21 Uhr prallte auf der Strecke Frankfurt–Saarbrücken eine Regionalbahn des Unternehmens Vlexx zwischen den Bahnhöfen Türkismühle und Nohfelden gegen die Krone einer umgestürzten Birke.

Der Wind hatte zuvor mit Geschwindigkeiten von bis zu 80 Kilometern pro Stunde gewütet. Der auf den Gleisen liegende Baum löste eine Notbremsung aus. Nach Angaben der Feuerwehr befanden sich zwölf Fahrgäste im Zug, die unverletzt blieben.

Einsatzkräfte aus Türkismühle und Nohfelden machten sich zu Fuß – jeweils etwa einen Kilometer über das Gleisbett – auf den Weg zur Unfallstelle. Dort zersägten sie Stamm und Äste mit Motorsägen und räumten die Strecke frei. Die Passagiere warteten währenddessen im Zug.

Der Bahnverkehr war zeitweise in beiden Richtungen unterbrochen, konnte aber gegen 22:30 Uhr wieder freigegeben werden.

Wie das Unternehmen Vlexx mitteilte, kam es im Verlauf des Abends zu weiteren witterungsbedingten Zwischenfällen. In einer Mitteilung warnte das Unternehmen vor „zahlreichen Kapazitätsminderungen“, da mehrere Fahrzeuge durch Kollisionen mit umgestürzten Bäumen beschädigt worden seien.

Dachelemente flattern im Wind - Baustatiker muss Stabilität von Wohnhausdach prüfen - Gebäude teilweise nicht mehr bewohnbar

23. Oktober 2025 - 21:12

Wind hatte Dachausbau eingedrückt – Mögliche Vorbeschädigung wird ebenfalls geprüft

23.10.25, 21:12 Uhr

Datum: Donnerstag, 23. Oktober 2025, 19:00 Uhr

Ort: Saarbrücken, Saarland

 

(ch) Kräftige Sturmböen sind am Abend über das Saarland hinweggerauscht. In der Saabrücker Straße „Am Geisenberg“ war der Wind derart kräftig, dass die Dachgaube eines Wohnhauses eingestürzt. Die Feuerwehr wurde gegen 18 Uhr alarmiert, nachdem Anwohner herabfallende Teile bemerkt hatten.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte bot sich ein deutliches Bild der Zerstörung: Ein Rollladen hing lose im Wind, seitlich am Dachgiebel flatterten abgerissene Vertäfelungen. Durch die beschädigte Stelle drang Regenwasser in das Gebäude ein.

Zur Beurteilung der Statik wurde ein Baufachberater des Technischen Hilfswerks (THW) hinzugezogen. Nach dessen Einschätzung ist ein Teil des Hauses vorerst nicht mehr bewohnbar. Die beiden Bewohner dürfen nur noch den neueren, rückwärtigen Anbau des Gebäudes nutzen.

Die Bauaufsicht des Regionalverbands Saarbrücken will am Freitag weitere Untersuchungen durchführen. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. 

Sturm "Joshua" zieht am Abend im Westen nochmal kräftig an - Feuerwehr muss vermehrt ausrücken - Transporter und PKW von zehn Meter hohem Baum begraben und stark beschädigt - Dachfenster herausgerissen

23. Oktober 2025 - 19:43

Höhepunkt erst in der Nacht erwartet

23.10.25, 19:43 Uhr

Datum: Donnerstag, 23. Oktober 2025, 19:00 Uhr

Ort: Krefeld, Nordrhein-Westfalen

 

(ch) Das Sturmtief „Joshua“ hat am Donnerstagabend im Westen Deutschlands deutlich an Kraft gewonnen und für zahlreiche Feuerwehreinsätze gesorgt. In Krefeld wurde ein rund zehn Meter hoher Baum vom Wind entwurzelt und stürzte auf einen geparkten Transporter sowie einen Pkw. Beide Fahrzeuge wurden massiv beschädigt.

Auch an mehreren Gebäuden richtete der Sturm Schäden an. In einem Fall riss der Wind ein Dachfenster aus der Verankerung und schleuderte es in die Tiefe. Die Feuerwehr war bis in den späten Abend im Einsatz, um Gefahrenstellen zu sichern und umgestürzte Bäume zu beseitigen.
Meteorologen erwarten den Höhepunkt des Sturms in der Nacht zu Freitag vor allem an der Nordseeküste. Die Einsatzkräfte rufen dazu auf, Fahrzeuge nicht unter Bäumen zu parken, lose Gegenstände im Freien zu sichern und Waldgebiete zu meiden.

 

Kaltfront zieht mit Starkregen und Sturmböen über den Südwesten hinweg - Mehrere Äste fallen auf die B500

23. Oktober 2025 - 12:35

Feuerwehr wird zu mehreren Einsätzen gerufen - Polizei bittet um erhöhte Vorsicht auf den Straßen - DWD warnt weiter vor Sturmböen und Starkregenschauern

23.10.25, 12:35 Uhr

Datum: Donnerstag, 23. Oktober 2025, ca. 09:00 Uhr

Ort: Baden-Baden, Baden-Württemberg

 

(ah) Am Donnerstagmorgen ist eine Starkregenfront mit Sturmböen über den Raum Baden-Baden hinweggezogen und hat Innerhalb kurzer Zeit für zahlreiche wetterbedingte Verkehrsbehinderungen gesorgt. Die Feuerwehr wurde zu mehreren Einsätzen gerufen, so auch auf die B500, wo mehrere Baumkronen und Äste auf die Fahrbahn stürzten. 
Der Deutsche Wetterdienst warnt weiterhin vor Sturmböen und Dauerregen im Teilen des Landes. 

 

Anwohner melden Explosionen in Mehrfamilienhaus - Feuerwehr kann aus Sicherheitsgründen nur von außen löschen - Polizei sichert Einsatz mit Maschinenpistolen ab, da Bewohner bereits mehrfach Rettungskräfte bedroht hatte

23. Oktober 2025 - 2:35

Löscharbeiten dauern die Nacht an - Polizei nimmt Bewohner an anderem Ort fest - Einsatzstelle direkt gegenüber der Feuerwehr

23.10.25, 02:35 Uhr

Datum: Mittwoch, 22. Oktober 2025, 23:00 Uhr

Ort: Schwalmtal, Landkreis Viersen, Nordrhein-Westfalen 

 

(ch) Dass Feuerwehrleute aufgrund von einer Explosionsgefahr nur aus sicherer Entfernung löschen kann, kommt vor. Dass die Kräfte jedoch nur unter Polizeischutz arbeiten können, war für Helfer in Schwalmtal vermutlich auch neu. Rund 50 Feuerwehrler wurden am späten Mittwochabend in den Ortsteil Amern gerufen. Ihr Anfahrtsweg war kurz, befand sich die Einsatzstelle doch direkt gegenüber des Feuerwehrhauses. Anwohner hatten laute Detonationen aus einem Mehrfamilienhaus gemeldet und tatsächlich stand eine Wohnung lichterloh in Flammen. Ihr Bewohner war kein Unbekannter: der Mann hatte bereits in der Vergangenheit mehrfach für Einsätze gesorgt und die Kräfte auch bedroht.

Während die Polizei mit gezogenen Maschinenpistolen den Einsatz absicherten, löschten die Feuerwehrmänner aus Gründen des Eigenschutzes von außen den Brand. In der Zeit konnte das Feuer sich auch auf das Dachgeschoss ausbreiten. Mit einer Drohne suchte die Feuerwehr nach Brandnestern.

Intensive Fahndungsmaßnahmen der Polizei hatten derweil Erfolg. Die Beamten konnten den Bewohner an einem anderen Ort aufgreifen und festnehmen. Die Feuerwehr intensivierte die Löscharbeiten im Anschluss und brachte den Brand schließlich unter Kontrolle. Der Feuereinsatz zog sich dennoch die ganze Nacht hin. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Werkstatthalle in Vollbrand - Dichte Rauchsäule weithin sichtbar - Feuerwehr im Großeinsatz - Millionenschaden - Flammen erst nach drei Stunden unter Kontrolle

21. Oktober 2025 - 14:31

Keine Verletzten - Hoher Sachschaden - Brandursache noch unklar

21.10.25, 14:31 Uhr

Datum: Dienstag, 21. Oktober 2025, ca. 13:00 Uhr

Ort: Schwaigern-Stetten, Landkreis Heilbronn, Baden-Württemberg

 

(ah) Großbrand am Dienstagnachmittag in Schwaigern-Stetten im Landkreis Heilbronn: Eine Gerätehalle eines Landmaschinenbetriebs ist in Brand geraten. Gegen 12:50 Uhr wurde die Feuerwehr in die Straße Tiergärten alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die rund 200 Quadratmeter große Halle bereits im Vollbrand. Nach Angaben der Polizei befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes vier Personen im Gebäude. Sie konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Eine Person wurde vorsorglich zur medizinischen Abklärung in ein Krankenhaus gebracht. In der Halle waren Maschinen, kleinere Geräte und Betriebsstoffe gelagert. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot von insgesamt 87 Kräften aus Schwaigern, Heilbronn, Massenbachhausen, Massenbach, Lauffen, Leingarten, Neckarsulm und Neuenstadt am Kocher im Einsatz. Unterstützt wurden sie von der Berufsfeuerwehr Heilbronn, die zusätzliche Atemschutzgeräte bereitstellte, sowie vom Gefahrstoffzug der Feuerwehr Bad Rappenau. Die Flammen konnten erst nach rund drei Stunden unter Kontrolle gebracht werden. Messungen in der Umgebung ergaben keine Verunreinigung von Luft oder Abwasser. Eine zunächst ausgesprochene Bevölkerungswarnung wurde daraufhin wieder aufgehoben. Die Landesstraße 1107 zwischen Stetten am Heuchelberg und Brackenheim-Haberschlacht war während der Löscharbeiten in beide Richtungen voll gesperrt. Der entstandene Sachschaden wird nach derzeitigen Erkenntnissen auf etwa eine Million Euro geschätzt. Da das Gebäude einsturzgefährdet ist, kann es bislang nicht betreten werden. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Beschlagnahmung des Brandortes an. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

 

Rettungswagen mit Patient an Bord prallt bei Einsatzfahrt an Kreuzung mit querendem Auto zusammen - beide Fahrzeuge werden schwer beschädigt - insgesamt fünf Personen werden verletzt

20. Oktober 2025 - 14:07

Rettungskräfte vor Ort - Polizei hat die Unfallermittlungen aufgenommen

20.10.25, 14:07 Uhr

Datum: Montag, 20. Oktober 2025, 12:45 Uhr

Ort: Heilbronn, Baden-Württemberg

 

(jb) In Heilbronn ist es am Montagmittag zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Rettungswagen und einem Hyundai gekommen. Gegen 12:45 Uhr stießen die beiden Fahrzeuge an der Kreuzung der Karl-Wüst-Straße zusammen. Nach ersten Informationen war der Rettungswagen zum Zeitpunkt des Unfalls mit Blaulicht und Martinshorn auf einer Einsatzfahrt unterwegs. Im Kreuzungsbereich kam es aus bislang ungeklärter Ursache zur Kollision mit einem Hyundai E-Fahrzeug, das die Kreuzung befuhr. Laut einer Polizeisprecherin wurden die drei Mitarbeiter des Roten Kreuzes im Rettungswagen, ein Patient darin und der Fahrer im Hyundai verletzt. Wie schwer, ist bislang noch unklar. Die Ermittlungen zum genauen Unfallablauf durch die Verkehrspolizei dauern an.

Mehrere Parzellen bei Großbrand zerstört - Feuerwehr mit mehr als 100 Kräften Kräften im Einsatz

20. Oktober 2025 - 7:24

Stundenlange Löscharbeiten - Auch Feuerwehrleute aus den Niederlanden im Einsatz - Brandursache unklar - Keine Verletzten

20.10.25, 07:24 Uhr

Datum: Montag, 20. Oktober 2025, ca. 01:00 Uhr

Ort: Nordhorn, Niedersachsen

 

(ah) Ein Großbrand in einer Kleingartenanlage im niedersächsischen Nordhorn hat in der Nacht zum Montag mehr als 100 Feuerwehrleute, darunter auch zahlreiche Kräfte aus den Niederlanden, stundenlang in Atem gehalten.

Ersten Angaben zufolge war das Feuer aus bislang ungeklärter Ursache in einer der Parzellen ausgebrochen und hatte sich rasch in der engen Anlage ausgeweitet, sodass beim Eintreffen der Feuerwehr bereits mehrere Parzellen in Vollbrand standen. Die Löschwasserversorgung gestaltete sich als schwierig, weshalb ein Großtanklöschfahrzeug aus den Niederlanden im Pendelverkehr eingesetzt werden musste, um die Arbeiten aufrechtzuerhalten. Es gelang den Einsatzkräften schließlich, den Brand zu löschen, die betroffenen Parzellen wurden jedoch zerstört.

Menschen wurden nicht verletzt. Es entstand ein Sachschen von ersten Schätzungen zufolge mehr als 100.000 Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen und bittet Zeugen, die etwas beobachtet haben, sich zu melden.

 

Gigantische Polarlichter zaubern farbenfrohe Lichter in den Himmel über Norddeutschland - grün-rot-gelbes Lichtermeer sorgt für atemberaubenden Anblick am Horizont

19. Oktober 2025 - 8:25

Anhaltender Sonnensturm im Herbst verwandelt die Nächte bei guter Wetterlage in einzigartige Idylle

19.10.25, 01:00 Uhr

Datum:  Sonntag, 19. Oktober 2025, 1 Uhr

Ort:   Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Schleswig-Holstein

 

(sg) Am frühen Sonntagmorgen gegen 1 Uhr verwandelte sich der Nachthimmel über Teilen Norddeutschlands in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Schleswig-Holstein in ein atemberaubendes Lichtermeer. Statt eines ruhigen Himmels präsentierte sich ein farbenprächtiges Naturphänomen:

Tanzende Bögen und Schleier in Grün, Gelb und Rot zogen sich über den Horizont und begeisterten zahlreiche Himmelsbeobachter. In beliebten Beobachtungsorten wie Fehmarn, Heiligenhafen, Seekamp und Wangels in Schleswig-Holstein herrschte reges Staunen, denn klarer Himmel, gute Sicht auf den Nordhorizont und ruhige Herbstnächte ermöglichten ein eindrucksvolles Spektakel. Auch im Gebiet von Oranienburg (Ortsteil Schmachtenhagen) sowie in Altlandsberg im Landkreis Märkisch-Oderland (Brandenburg) wurden ähnliche Sichtungen gemeldet.

Hinter diesem eindrucksvollen Schauspiel stehen geladene Teilchen des Sonnenwinds, die auf das Magnetfeld der Erde treffen und entlang der Magnetfeldlinien in die obere Atmosphäre geleitet werden, wo sie mit den atmosphärischen Gasen — hauptsächlich Sauerstoff und Stickstoff — in Wechselwirkung treten. Dieses Zusammenspiel erzeugt das bekannt-grün-gelb-rote Farbenspiel der sogenannten Polarlichter. In den vergangenen Tagen war eine Serie von Sonnenaktivitäten registriert worden — darunter mehrere Auswürfe koronaler Masse (CMEs) –, wodurch erhöhte Werte des Sonnenwinds und des geomagnetischen Feldes gemessen werden konnten.

Zwar lag keine offizielle Warnstufe explizit für die Nacht zum 19. Oktober vor, doch die Bedingungen — ruhiger klarer Himmel, gute Sicht und erhöhte Sonnen- und Magnetfeldaktivität — bildeten eine perfekte Kulisse für diese seltene Erscheinung in unseren Breitengraden. Polarlichter sind in Norddeutschland kein alltägliches Beobachtungsphänomen, umso spektakulärer wirkt das Ereignis, wenn die Bedingungen stimmen. Für Fotobegeisterte, aber auch für alle, die nachts hinausblickten, war die Nacht ein ganz besonderes Erlebnis.

Wer in den kommenden Nächten ebenfalls auf Sichtungsjagd gehen möchte, sollte einen Standort mit freiem Blick Richtung Norden wählen, möglichst außerhalb von stark beleuchteten Bereichen — und eine Kamera mit Langzeitbelichtung bereithalten. Zudem ist die erhöhte Sonnenwindaktivität auch von technischer Bedeutung: Funk-, Navigations- und Satellitensysteme können bei intensiver geomagnetischer Störung beeinträchtigt werden.

 

Dachstuhl von Mehrfamilienhaus in Flammen – Feuerwehr kann Feuer löschen, bevor es auf weitere Gebäudeteile übergreifen kann

18. Oktober 2025 - 23:55

Verletzt wurde zum Glück niemand – Brandursache noch unklar

18.10.25, 16:00 Uhr

Datum:  Samstag, 18. Oktober 2025, 16 Uhr

Ort:   Bad Bentheim, Grafschaft Bentheim, Niedersachsen

 

(sg) Am heutigen Nachmittag kam es gegen 16 Uhr zu einem Brand im Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses in der Niehausstiege in Bad Bentheim.
Zum Zeitpunkt des Eintreffens der Einsatzkräfte befanden sich keine verletzten Personen vor Ort. Der Einsatz wurde mit rund 80 Kräften durchgeführt. Beteiligte Einheiten waren die Feuerwehren der Ortsteile Bad Bentheim, Gildehaus und Schüttorf sowie der organisatorische Leiter Einsatz (OrgL), der Leitende Notarzt (LNA) und der Ortsverein des Deutsches?Rotes?Kreuz (DRK) Gildehaus-Bad Bentheim.
Das Feuer konnte durch die Einsatzkräfte unter Kontrolle gebracht werden. Eine Ausbreitung auf angrenzende Gebäudeteile wurde verhindert.
Die Brandursache ist bislang noch unklar, die Polizei leitete Ermittlungen ein

Mehrere Wohnhäuser evakuiert – Explosionsgefahr an Austrittsstelle – Feuerwehr versucht Gas mit Lüftern zu verteilen

18. Oktober 2025 - 23:31

Mehrere Wohnhäuser evakuiert – Explosionsgefahr an Austrittsstelle – Feuerwehr versucht Gas mit Lüftern zu verteilen

18.10.25, 17:30 Uhr

Datum:  Samstag, 18. Oktober 2025, 17:30 Uhr

Ort:   Ensdorf, Landkreis Saarlouis, Saarland

 

(sg) In der Gemeinde Ensdorf, Landkreis Saarlouis, kam es am heutigen Samstagabend gegen 17:30 Uhr zu einem schweren Zwischenfall: Bei Bauarbeiten auf der Provinzialstraße im Bereich des Güterbahnhofs wurde durch einen Bagger, der im Auftrag eines Glasfasernetzbetreibers Erdarbeiten durchführte, eine Gasleitung beschädigt.
Die Leitung ließ sich nicht so ohne weiteres absperren – aus ihr strömt ständig Gas, sodass eine unmittelbare Explosionsgefahr bestand.
Mehrere Wohnhäuser in direkter Nähe zur Einsatzstelle wurden evakuiert und die Bewohner kurzfristig in einer Gemeindehalle untergebracht.
Die betroffene Provinzialstraße bleibt in dem Bereich bis auf Weiteres komplett gesperrt. Durch die Sperrung entstand bereits ein massiver Rückstau, der sich bis zur Autobahn A620 auszudehnen begann. Die Feuerwehr setzte zur Gefahrenabwehr Hochleistungslüfter ein, um das ausströmende Gas zu verdrängen. Nach aktuellem Stand rechnet die Einsatzleitung mit einer restlichen Einsatzdauer von rund drei Stunden, bis das Leck geschlossen werden kann.
Im Einsatz sind umfangreiche Kräfte, darunter eine CBRN-Spezialeinheit des Katastrophenschutzes des Landkreises Saarlouis, die Feuerwehr sowie weitere unterstützende Einheiten.

Opel-Fahrer flüchtet mit geklauten Kennzeichen vor Polizeikontrolle - zehn Kilometer Verfolgung endet im Frontalcrash mit entgegenkommendem VW - Flüchtiger bei Crash schwerverletzt gefasst - zwei Leichtverletzte in entgegenkommenden Wagen

18. Oktober 2025 - 11:59

Polizei ermittelt nun in mehreren Fällen gegen den Mann

18.10.25, 11:59 Uhr

Datum: Samstag, 18. Oktober 2025, 01:00 Uhr

Ort: Bernau bei Berlin, Landkreis Barnim, Brandenburg

 

(jb) In der Nacht zu Samstag hat sich im Landkreis Barnim eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei ereignet, die mit einem schweren Unfall endete: Gegen 00:48 Uhr wollte eine Streifenbesatzung den Fahrer eines Opel anhalten, der mit geklauten Kennzeichen unterwegs war. Die Kennzeichen standen laut Polizei zur Fahndung aus. Anstatt den Anhaltezeichen Folge zu leisten, beschleunigte der 41-jährige Fahrer und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit. Die Verfolgung führte von Weesow bis nach Bernau. Dort verlor der Mann in der Eberswalder Straße die Kontrolle über seinen Wagen, kam von seiner Spur ab und stieß frontal mit einem entgegenkommenden VW zusammen. Der Opel-Fahrer wurde bei dem Zusammenstoß schwer verletzt und nach einer Erstversorgung am Unfallort in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden Insassen des VW, zwei Männer im Alter von 22 und 23 Jahren, erlitten leichte Verletzungen. Die Polizei sperrte die Eberswalder Straße während der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten vollständig. Gegen den Opel-Fahrer wird nun in mehreren Fällen ermittelt.

 

Golf kommt in Kurve von vielbefahrener Straße an Ortsrand von Fahrbahn ab, überschlägt sich und landet auf Dach an Zaun von bekanntem Gartencenter - Fahrer in Fahrzeug eingeschlossen und schwer verletzt, Beifahrer erleidet leichte Verletzungen

17. Oktober 2025 - 15:01

Feuerwehr muss Tür heraustrennen, um den Eingeschlossenen patientenschonend befreien zu können - Rettungshubschrauber bringt Notarzt zur Unfallstelle - Straße zeitweise voll gesperrt

17.10.25, 15:01 Uhr

Datum: Freitag, 17. Oktober 2025, ca. 14:00 Uhr

Ort: Stuhr-Varrel, Landkreis Diepholz, Niedersachsen

 

(ah) In Stuhr-Varrel kam es am Freitagnachmittag zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem zwei Insassen eines VW verletzt wurden. Ersten Angaben zufolge fuhren die beiden jungen Männer in dem Pkw in Richtung Delmenhorst, als der Wagen direkt am Ortseingang und der Landesgrenze zu Bremen in einer Linkskurve geradeaus von der Fahrbahn abkam, sich überschlug und direkt am Zaun eines in der Region bekannten Gartencenters auf dem Dach zum Liegen kam.

Der Beifahrer erlitt leichte Verletzungen und konnte selbst aus dem Unfallfahrzeug aussteigen, der Fahrer wurde jedoch schwer verletzt und in dem Wrack eingeschlossen. Der mit einem Rettungshubschrauber zur Unfallstelle eingeflogene Notarzt entschied, dass eine patientenschonende Rettung durchgeführt werden müsse, woraufhin die Feuerwehr eine Tür des Wagens entfernen musste, bevor der Mann aus dem Fahrzeug befreit werden konnte. Beide Verletzten wurden schließlich mit Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Aufgrund des Unfalls musste die vielbefahrene Straße zeitweise voll gesperrt werden. Es kam zu Verkehrsbehinderungen. Die Unfallursache ist noch unklar. Die Polizei ermittelt.

 

Abschleppdienst ist mit Bergung von Pannenfahrzeug auf Seitenstreifen von Bundesstraße beschäftigt, als ein Lastwagen plötzlich in das Pannenauto kracht - Abschleppfahrer erkennt die Gefahr sofort, packt die beiden Passanten und alle drei springen...

17. Oktober 2025 - 1:52

Ausführlicher O-Ton mit Bergungsmitarbeiter beschreibt die unfassbare Dramatik dieses Unfalls! - Lasterfahrer muss von der Feuerwehr aus seinem Fahrerhaus befreit werden - Abschleppfahrer und die beiden Passanten überleben unverletzt - Stundenlange Bergungsarbeiten bis tief in die Nacht - Bundesstraße stundenlang voll gesperrt

17.10.25, 01:52 Uhr

Datum: Donnerstag, 16. Oktober 2025, 19:30 Uhr

Ort: B9, Bellheim, Landkreis Germersheim, Rheinland-Pfalz

 

(ch) Ein schwerer Unfall endet am Abend bei Bellheim in Rheinland-Pfalz knapp in einer tödlichen Katastrophe - nur Dank der unfassbaren Reaktion eines Bergungsmitarbeiter können drei Leben gerettet werden:

Am Donnerstagabend gegen 19:30 Uhr ereignete sich auf der Bundesstraße 9 zwischen den Anschlussstellen Bellheim Süd und Bellheim Nord in Fahrtrichtung Ludwigshafen ein schwerer Verkehrsunfall unter Beteiligung eines LKW. Eine Person wurde verletzt, drei weitere überlebten das Geschehen wie durch ein Wunder nahezu unverletzt.
Der Fahrer eines Abschleppdienstes war mit der Bergung eines Pannenfahrzeugs auf dem Seitenstreifen beschäftigt. Auch ein Fahrzeug eines Ersthelfers war dort abgestellt. Alle Fahrzeuge waren ordnungsgemäß mit Pylonen und Blitzleuchten abgesichert.
Während der laufenden Bergung kam eine nagelneue Zugmaschine auf Überführungsfahrt heran. Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge fuhr der LKW-Fahrer möglicherweise durch Unachtsamkeit oder Ablenkung zu weit nach rechts und geriet auf den Seitenstreifen. Dort krachte der Lastwagen in das Pannenfahrzeug.
In diesem Moment reagierte der Fahrer des Abschleppwagens geistesgegenwärtig: Er sah den anrauschenden Lastwagen, packte die beiden Passanten und sprang mit ihnen über die Leitplanke die Böschung hinunter.
Nur eine Sekunde später geschah das Unglück: Die Zugmaschine schleuderte über das Plateau des Abschleppwagens, riss dessen Fahrerhaus vollständig ab, flog etwa 50 Meter durch die Luft und kam schließlich quer zur Fahrbahn auf der Seite zum Liegen.
Ein Großaufgebot von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei war binnen kurzer Zeit am Unfallort. Die Feuerwehr musste den LKW-Fahrer aus seinem zerstörten Fahrzeug befreien. Dabei wurde unter anderem die Windschutzscheibe aufgesägt. Der Fahrer kam mit Verletzungen in ein Krankenhaus.
„Es grenzt an ein Wunder, dass die drei Personen den Unfall unverletzt überlebt haben“, erklärte Alexander Stefan von der Firma Auto Böhler, die für die Bergung verantwortlich war. „Wären sie nicht über die Böschung gesprungen, möchte man sich nicht ausmalen, wie das Ganze geendet hätte.“
Alexander Stefan betont zudem, wie gefährlich Bergungseinsätze im fließenden Verkehr sind: „Man muss immer ein Auge auf den Verkehr haben. Und jeder, der mit einer Panne auf der Autobahn liegenbleibt, sollte sein Fahrzeug sofort verlassen und sich in Sicherheit bringen. Sitzt man bei einem solchen Aufprall noch im Auto, kann das tödlich enden.“
Die Bergung des verunglückten LKW gestaltete sich äußerst aufwendig. Mit einem Kran und Seilwinden wurde das Fahrzeug in stundenlanger Arbeit wieder aufgerichtet. Die Fahrbahn in Richtung Ludwigshafen blieb bis tief in die Nacht hinein voll gesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.

 

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