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Reisebus wird Weiterfahrt wegen Bremsdefekt untersagt - Polizei kontrollierte zahlreiche Fern- und Reisebusse sowie Lkw - zahlreiche Beanstandungen
Wir haben Autobahnpolizist Toni Schidlowski einen Tag lang bei seiner Arbeit für die Sonderkontrollgruppe der Brandenburger Polizei über die Schulter geschaut - diverse O-Töne mit Fahrern, Reisenden und Polizisten
26.05.16, 0:00 Uhr
Datum: Donnerstag, 26. Mai 2016
Ort: A24, Raststätte Linumer Bruch, Fehrbellin, Landkreis Ostprignitz-Ruppin, Brandenburg
(sg) Die Reise an die Ostsee fand für die Passagiere eines Reisebusses ein jähes Ende auf der Raststätte an der A24. Im Rahmen einer Großkontrolle untersagte die Polizei dem Busfahrer aufgrund einer defekten Bremsanlage die Weiterfahrt und ordnete einen mehrstündigen Werkstattaufenthalt an. Die ratlosen Passagiere blieben zunächst auf der Raststätte zurück.
„Schlimmstenfalls kann passieren, dass die Bremsanlage für drei Bremsungen ausreicht, aber eine vierte Bremsung nicht mehr zum Ziel führt und das Fahrzeug ungebremst ins Stauende fährt oder auch aus einer Kurve fliegt“, schildert Toni Schidlowski von der Autobahnpolizei das Problem.
Locker schlendert Toni durch den Reisebus, doch sein wachsames Auge achtet dabei auf jedes Detail: Sind die Notausgänge gekennzeichnet und wo sind die Nothammer angebracht? Sind alle Passagiere angeschnallt? Dem erfahrenen Autobahnpolizisten von der Sonderüberwachungsgruppe der Polizei Brandenburg entgeht nichts. Und bei Sicherheitsverstößen versteht der sonst kumpelhaft erscheinende Beamte keinen Spaß. „Für uns ist das ein Erfolg. Nicht, dass es eine statistische Erfassung ist, sondern, dass wir hier eine eventuelle Zeitbombe aus dem Verkehr gezogen haben und - wenn man ganz weit voraus denkt – vielleicht auch ein paar Leben gerettet haben“, begründet Toni die Motivation von ihm und seinen Kollegen.
Und der rote Reisebus mit Ziel Ostsee war nur einer der insgesamt 25 beanstandeten Fahrzeuge, die die die Brandenburger Kontrolleure am Montag bei insgesamt 59 untersuchten Fahrzeugen bemängelten. Die Maßnahme richtete sich in erster Linie an Fern- und Reisebusse. Nach zahlreichen schweren Unfällen mit Lastwagen an Stauenden und diversen Berichten über Verstöße bei den immer beliebter werdenden Fernbussen wollte die Polizei mit der Aktion ein Zeichen setzen. Und das Ergebnis war nicht nur negativ. Insbesondere bei den Fernbussen scheinen die Unternehmen aus der negativen Berichten der Vergangenheit gelernt zu haben. Die überwiegende Zahl der Fernbusse war beanstandungsfrei und in gutem technischen Zustand. Anders sah es da mit einigen Lastwagen aus, die den Beamten im Rahmen der Kontrollaktion auffielen, weil diese meist einen viel zu geringen Abstand zu ihren Vordermännern hielten. Auch einige der Busfahrer hielten sich nicht immer an die Verkehrsordnung. So fiel ein dänischerer Reisebus durch ein waghalsiges Überholmanöver auf, durch das die nachfolgenden Fahrzeuge zu massiven Bremsmanövern genötigt wurden.
Die Buspassagierte beurteilten die Kotrollen überwiegend positiv. Zwar waren die Reisenden über die unfreiwillige Zwangspause etwas genervt, freuten sich aber, dass das Busreisen durch derartige Kontrollen hoffentlich in Zukunft noch sicherer werden wird.
Selbst die ertappten Fahrer nahmen es größtenteils gelassen, wenn Schidlowski und seine Kollegen wieder mal einen Strafzettel ausfüllten: „Es ist normalerweise kein Problem. Wir werden oft angehalten“, erklärt Brummi-Fahrer Torsten Jahnke. Über den gerade erhaltenen Punkt in Flensburg wegen zu geringen Abstand war er aber nicht ganz so erfreut, sah seinen Fehler aber ein.
Die NonstopNews-Bilder (Tag) und die O-Töne:
Teil 1: Buskontrolle und Auswahl von Fahrzeugen auf Autobahn
- Beamte kontrollieren Reisebus
- Polizist begutachtet Innenraum, Fahrwerk und Motor
- Fahrgäste warten auf Weiterfahrt
- Streifenwagen beobachtet vorbeifließenden Verkehr an Autobahn
- Streifenwagen verfolgt Bus und lost diesen zur Kontrollstelle
- Postbus wird kontrolliert
- Totale Kontrollstelle und Rastplatz
- Streifenwagen fährt wieder auf die Autobahn
- Nächster Fernreisebus wird gestoppt und kontrolliert
- O-Ton mit Uwe Heber, Busfahrer: „grundsätzlich ist es nicht das verkehrteste wenn man da zwischendurch mal kontrolliert, aber manchmal ist es nervig. Muss ich auch ganz eindeutig sagen. Meine Fahrer werden vielleicht zwei, drei Mal im Jahr kontrolliert. Ich achte auch darauf, dass so was nicht passiert. Generell mit den Bussen ist das immer so ´ne schwierige Sache, weil ich fahr keine Kartoffeln oder keine Steine oder sonst was. Wenn ich das sehe, wie manche Fahrzeuge unterwegs sind. Auch diese Abstandsgeschichte wo diese schweren Unfälle passiert sind. Da muss man viel härter durchgreifen. Also wenn ich das sehe, ich bin auch oft auf der Straße was da für ein Schindluder getrieben wird. Das ist nicht normal. Und das ist zwangsläufig. Ich bin konzentriert und ich habe kein ungutes Gefühl. Dann müsste ich was Anderes machen.
- O-Ton mit Jürgen Collin, Autobahnpolizei Walsleben, Sonderüberwachungsgruppe Polizeidirektion Nord: „meine Aufgabe ist jetzt erstmal auf die Busse zu achten, welche Busse für uns interessant sind. Und sollte jetzt ein Bus kommen, bei dem wir der Meinung sind, dass wir ihn kontrollieren sollten, dann werden wir hinterherfahren, uns diesen Bus hinten anhängen bis zur Kontrollstelle bringen und dort können die Kollegen an der Kontrollstelle den Bus kontrollieren. Jetzt haben wir noch einen Postbus. Dem werden wir jetzt hinterherfahren und uns dann davorsetzen und ihn dann kontrollieren. Ja, diesen Bus werden wir mitnehmen zur Kontrolle. Ich werde ihn nochmal über die Außenlautsprecher ansprechen, dass er das auch hört. Jetzt werden wir dem noch ein Zeichen geben. Die Möglichkeit, warum er langsamer wird, ist jetzt halt, dass er irgendwelche Unterlagen, die wir nicht sehen sollen, jetzt verstecken will oder irgendwas, was manipuliert wurde, jetzt noch in Ordnung bringen muss. Eine Kaffeemaschine, ein Laptop zum Beispiel, alles was so im Sichtfeld des Fahrers steht, was halt auch eine Ordnungswidrigkeit darstellen würde.“
Teil 2: Weitere Buskontrollen und Lkw werden wegen Verstößen gestoppt
- Reisebus aus Dänemark wird kontrolliert
- Fahrer wird in Streifenwagen verwarnt
- Polizist schreibt Protokoll
- ziviler Videowagen der Polizei
- Beamte schreiben Protokoll an Notebook
- Videowagen auf Autobahn unterwegs
- Überwachungsvideo wird ausgewertet (abgefilmt von Bildschirm)
- Lastwagen werden wegen Verstößen gestoppt und kontrolliert
- Videowagen stoppt Lkws und lost diese zur Kontrollstelle
- O-Ton mit Toni Schidlowski, Autobahnpolizei Walsleben Sonderüberwachungsgruppe Polizeidirektion Nord: „In dem Fall haben wir durch den Videowagen beobachtet, dass der Fahrer überholt hat ohne den nachfolgenden Verkehr zu beachten und deswegen mussten zwei Pkw bremsen und das haben wir per Videowagen festgehalten und jetzt versuchen wir uns mit dem Fahrer zu verständigen. Der Videowagen ist jetzt schon wieder unterwegs. Wir haben das Material gesichert und das wird hier zur Beweisaufnahme verwendet und von uns dann auch weiter dokumentiert. Der Bus war unterwegs auf der rechten Fahrspur Richtung Hamburg und wollte einen Sattelzug überholen, hat geblinkt, ist auf die Überholspur gefahren und hat dabei nicht den rückwärtigen Verkehr beachtet. Also hat zwei PKW, die beim Überholen schon waren, die mussten bremsen, damit sie mit ihm nicht kollidieren.“
- O-Ton mit Femke Semmler (links) & Luisa Koch, Busreisende: „nervig, weil man solange hier warten muss und nichts machen darf. Ja erstmal aufregend irgendwie. Aber es ist okay. Wir wurden jetzt auch nicht kontrolliert oder so. Die haben zwar gesagt man soll sich anschnallen und die Sachen hoch packen oder so falls man nochmal kontrolliert wird, aber es jetzt eher die viertel Stunde die verloren geht. Für uns ist das jetzt nicht so schlimm, weil wir keinen wirklichen Zug kriegen müssen oder noch einen nächsten Bus, aber für die die noch einen Anschluss brauchen ist es glaub ich echt doof. Also es ist besser ohne rausziehen. Also ist jetzt auch das erste Mal, dass ich rausgezogen worden bin. Auf der einen Seite ist es gut, den Fahrer so zu überprüfen, dass der nicht zu viel fährt. Das finde ich schon okay. Also ich habe jetzt auch kein schlechtes Gefühl, wenn ich mit dem Bus fahre. Also ich habe jetzt auch keine Angst, wenn ich mit dem Bus oder dem Zug fahre. Ist mir eigentlich egal.“
- O-Ton mit Torsten Jahnke, LKW-Fahrer: „ist normalerweise kein Problem. Wir werden oft angehalten. Und jetzt ist es zwar scheiße, weil ich einen Punkt kriege aber muss ich mit Leben. Ich habe gedacht er wäre weiter weg gewesen. Man kann es zwar durch die Begrenzungspfeiler sehen, aber erst war er schneller als ich, dann wurde er langsamer. Ja und dann bin ich rangefahren. Ja wegen Terminfrachten. Da entsteht der Druck denn. Da schnell hin, da schnell hin. Ich habe einen Abstandswarner da drinnen. Bloß wenn vor mir ein PKW reinzieht oder so, denn geht der voll in die Knie. Deswegen habe ich den auch ausgeschaltet. Ansonsten mit LKW zu LKW funktioniert das eigentlich, aber ich habe ihn ausgeschaltet, aber passiert. Wenn der hinter mir nicht aufpasst dann hängt der hinten drin. Habe ich alles schon gehabt. Der geht voll in die Knie dann der LKW. Deswegen habe ich ihn rausgenommen“
Teil 3: Mangelhafter Reisebus wird kontrolliert und Weiterfahrt untersagt
- Reisebus und Fernbus werden kontrolliert
- Lkw-Fahrer wird verwarnt
- Fahrerkarte wird ausgelesen
- Polizisten begutachten defekte Bremsanlage bei Reisebus
- O-Ton mit Tino Liese, LKW-Fahrer: „Ertappt! Wie gesagt. Fehler – kann passieren. Soll nicht passieren, kann passieren. Ich bin zu dicht raufgefahren. Ist nun mal so. Naja was soll ich dazu sagen? Es gibt Leute, die übertreiben und es gibt Leute, die vernünftig fahren. Wenn du einen vor dir hast, der so übertreibt wie er, voll ran kriechen bei dem anderen, voll ran kriechen bei dem Vordermann und dann wieder bremsen. Dann läufst du ja automatisch mit auf. Was willst du machen? Dann biste mit drin, dann steckst du, aber wie gesagt. Was kannst du machen? Mit den ganzen Unfällen ich meine klar, könnte man noch mehr kontrollieren. Weil die Fahrer meist alle übermüdet sind, keine Ahnung. Ja, was soll ich sagen? Wir haben alle auch Familie. Da bist du froh, wenn du heile nach Hause kommst und emotional, muss ich sagen, ist es schon scheiße. Da fühlt man absolut scheiße als Kraftfahrer. Weil wir stehen jetzt wieder im dunklen Licht drin, weil es immer heißt nur wir, wir, wir. Aber im Endeffekt, nobody is perfect. Ich habe auch einen Kollegen verloren, auch tödlich und das ist schon heftig. Ich fahre ja jetzt schon ziemlich lange und wir haben uns zehn Jahre gekannt. Er war zwei Jahre jünger wie ich. Er war ein litauischer Fahrer, hat die Kontrolle verloren übers Fahrzeug und ist direkt tot gewesen. Hat den noch runtergelenkt von der Autobahn. Ja gut, wie gesagt. Da möchte ich auch nicht weiter drauf eingehen. Das ist schon schwer genug gewesen. Aber das hier, wie gesagt. Alles okay. Sollte nicht passiert, ist passiert.“
- O-Ton mit Matthias Richert, Busfahrer: „ja, es ist im Endeffekt schon ein komisches Gefühl, wenn man so einen Streifenwagen am Straßenrand sieht, der dann losrollt. So ging es mir eben auch, da dachte ich gut, jetzt bist du fällig. Auf der anderen Seite lässt man alles so sekundenweise Revue passieren. Es ist alles okay, die Papiere sind alle da, Karte ist okay, Uhrzeiten sind eingehalten worden, der Bus ist technisch okay also kann dir im Endeffekt nichts passieren. Wir hatten eh vor, hier zu halten, deswegen ist es für uns auch kein Zeitverlust in dem Sinne. Ich finde es ist eine gute Sache. Es muss kontrolliert werden. Ich finde, so was könnte teilweise mehr kontrolliert werden. Es wird zum Teil noch zu viel Schindluder betrieben, es gibt noch zu viele schwarze Schafe und ich habe da überhaupt gar kein Problem mit. Jetzt von mir aus gehend, ich kann jetzt nicht für alle Busfahrer sprechen, habe ich festgestellt, die Zunahme im Schwerlastverkehr ist enorm. Das Problem für uns als Bus ist, dass der LKW fast genauso schnell wie der Bus mittlerweile ist, obwohl er ja eigentlich viel langsamer sein müsste. Bei uns ist technisch bei hundert km/h leider abgeriegelt. Bei dem LKW ist das leider nicht so. Deswegen haben wir auch schwere Probleme zu überholen und werden teilweise auch von LKWs überholt, was eigentlich gar nicht möglich ist. Und wir kriegen auch viel mit, da wir die gleiche Sichthöhe wie die haben, kriegen wir so mit, was in den Fahrerkabinen so abgeht. Da ist Handy-Gespiele, Laptop- Gespiele, Unachtsamkeit, schwanken. Vorhin hatten wir das erst wieder. Schwankender LKW, da war der Hänger schon fast auf meiner Seite. Es ist dramatisch und ich denke aber auch, dass die Fahrer da sehr unter Druck stehen. Das ist in der Branche sicherlich viel extremer als es bei uns Busfahrerin ist. Wir sind ein Unternehmen aus Gotha, Thüringen. Ich habe in Halle geladen und wir fahren jetzt nach Warnemünde. Drei Tage, Mittwoch geht es wieder zurück. Nicht ganz so gut meinen Fahrgästen gegenüber, da ich natürlich auch ein zeitliches Verlangen habe. Wir haben um 15 Uhr in Warnemünde einen großen Empfang, wo einige extra für anreisen. Den Termin können sie jetzt im Endeffekt jetzt abhaken. Und es ist irgendwo schon nicht so ein schönes Gefühl, muss ich ehrlich sagen. Und ich meine, ich muss auch ehrlich sagen, ich bin den Bus die ganze letzte Woche gefahren ich bin ihn am Samstag gefahren, da waren wir an der polnischen Ostsee. Wenn da wirklich jetzt technisch irgendwas gewesen wäre, hätte ich das schon lange gemerkt. Ich fahre ja nun nicht den ersten Tag. Auf der einen Seite finde ich das okay auf der anderen Seite, drei Stunden, dass auch den Fahrgästen zuzumuten. Wenn es jetzt irgendwas Gravierendes wäre, wenn jetzt irgendwas fest gewesen oder so, dann könnte ich es noch nachvollziehen. Man hätte auch so einen Mängelgutschein machen können, wie im PKW-Bereich machen können, sagen können: Hier kontrolliert das in ner Werkstatt, innerhalb einer Woche, stellt den Bus wieder vor. Dann wäre es im Endeffekt auch gut gewesen. Ja gut, müssen wir jetzt durch nützt nichts, gute Miene zum bösen Spiel.“
- O-Ton mit Beatrix Lindeblatt, Busreisende: „ja, ich hab die Erfahrung auch gemacht. Ich glaub, ich habe es auch ein bisschen gehört wie unser Fahrer das erzählt hat. Es ist schon dramatisch was auf deutschen Straßen unterwegs ist an Gefahren. Ich fahre jeden Tag mindestens hundert Kilometer. Vorwiegend auch Autobahnen. Da wird dir himmelangst. Du vermeidest das auch, dran vorbei zu fahren. Ich finde das super, weiter so.“
- O-Ton mit Toni Schildlowski, Autobahnpolizei Walsleben Sonderüberwachungsgruppe Polizeidirektion Nord: „ja, wir haben hier einen Reisebus, der ist unterwegs von Dresden Richtung Norden. Wir haben einen Defekt an der Bremsanlage festgestellt und den werden wir jetzt technisch untersuchen lassen. Ihr hört im Hintergrund so ein zischendes Geräusch, das ist ein Druckregler von der Bremsanlage. Hört sich in der Regel immer ein bisschen anders an als diese permanenten Geräusche. Wir haben Flüssigkeiten am Bremssystem, die austreten und das ist ein technischer Mangel dem wir erstmal auf den Grund gehen werden. Wir werden jetzt zu Gutachter fahren in der Werkstatt und uns die Sache zusammen anschauen. Die dürfen mit dem Bus jetzt nicht weiter mit, bis wir die Sache geklärt haben. Wir gehen mal grob von drei Stunden aus. Wenn wir gut sind, sind wir dann durch. Wir fahren jetzt erstmal zur nächstgelegenen Werkstätte. Dort wurde ein Gutachter schon hinbestellt. Wenn die Fahrgäste oder der Fahrer mit den Fahrgästen alles soweit geklärt haben setzten wir uns in unterwegs. Dann wird das Fahrzeug in der Werkstatt in eine Grube gefahren und werden wir einmal die komplette Bremsanlage durchtesten. Sollten die Mängel, die wir hier festgestellt haben, nicht bestätigt werden, dann kann die Weiterfahrt erstmal gestattet werden. Ansonsten wenn sie bestätigt werden durch einen Sachverständiger, dann werden wir die Weiterfahrt untersagen müssen und der Bus bleibt solange stehen, bis der Mangel behoben ist.“
Teil 4: weiterer O-Ton zum defekten Reisebus
- Beamte besprechen sich vor Streifenwagen
- Streifenwagen begleitet defekten Bus zur Werkstatt
- O-Ton mit Toni Schidlowski, Autobahnpolizei Walsleben Sonderüberwachungsgruppe Polizeidirektion Nord: „also, wir haben das Problem mit der Bremsanlage. Die muss für eine gewisse Anzahl von Bremsungen ausreichen. Reicht es nicht aus, haben wir das Problem, dass eventuell die Bremsung für das Stauende nicht mehr reicht und der Bus ungebremst dort reinfährt. Im Rahmen der Busunglücke, wo Bremsanlagen versagt haben, ist das hier die absolute Vorlage dafür. Der Fehler ist hier, dass ständig Druckluft aus dem System abweicht und der Kompressor ständig arbeiten muss. Darauf ist er nicht ausgelegt. Dieser Dauerbetrieb führt zu technischen Mängeln, die zur Beeinflussung der Bremsanlage bis zum Komplettausfall führen. Schlimmstenfalls kann passieren, dass die Bremsanlage für drei Bremsungen ausreicht, aber eine vierte Bremsung nicht mehr zum Ziel führt und das Fahrzeug ungebremst ins Stauende in eine Kurve gerät oder auch aus einer Kurve fliegt. Für uns ist das ein Erfolg. Nicht, dass es eine statistische Erfassung ist, sondern, dass wir hier eine eventuelle Zeitbombe aus dem Verkehr gezogen haben, und wer ganz weit voraus denkt, auch ein paar Leben gerettet haben.“
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Steuersenkung auf Benzin und Diesel um 17 Cent offiziell in Kraft – Branchenexperten warnen vor schleppender Preisanpassung – Zapfsäulen in Berlin zeigen nachts noch über 2 Euro an – Tankstellen geben Rabatt vermutlich nur schrittweise an Kunden weiter...
Trotz staatlicher Entlastung verharrten die Preise an vielen Tankstellen kurz nach Mitternacht auf hohem Niveau
01.05.26, 02:16 Uhr
Datum: Freitag, 01. Mai 2026, 01:00 Uhr
Ort: Berlin
(jb) In Deutschland ist am Freitag um Mitternacht der vorübergehende Tankrabatt der Bundesregierung in Kraft getreten. Für zwei Monate sinken die Steuersätze auf Benzin und Diesel um jeweils rund 17 Cent pro Liter. Branchenexperten gehen jedoch davon aus, dass die Preise an den Zapfsäulen nur schrittweise nachgeben werden. Die Tankstellengesellschaften geben die Steuersenkung vermutlich nicht sofort in vollem Umfang an die Kunden weiter. Ein Blick auf die Preise in der Nacht zum Feiertag bestätigt dieses Bild. An einer Berliner Tankstelle kostete der Liter Diesel gegen 01:00 Uhr noch 2,04 Euro. Der Preis für Superbenzin lag zu diesem Zeitpunkt bei 2,03 Euro. Noch am Abend lag der Superpreis in Deutschland im Schnitt bei 2,20 bis er um Mitternacht dann im Schnitt auf 2,03 Euro fiel.
Berliner Polizei mit 1.800 Kräften im Einsatz – Demonstranten zünden Feuerwerk in Neukölln und Kreuzberg – Geparkte Autos im Vorbeilaufen mit Farbe beschädigt – Beamte mit Böllern beworfen – Gezielte Festnahmen durch Video-Identifizierung –...
Berliner Sicherheitskräfte rüsten sich nun für den weitaus größeren Einsatz am 1. Mai
01.05.26, 02:04 Uhr
Datum: Freitag, 01. Mai 2026, 00:00 Uhr
Ort: Berlin
(jb) In der Walpurgisnacht ist es in Berlin bei mehreren Demonstrationen zum Einsatz von Pyrotechnik und vereinzelten Sachbeschädigungen gekommen. Die Polizei war im Verlauf des Tages und der Nacht mit insgesamt 1.800 Kräften in Neukölln, Kreuzberg und Mitte präsent. Unterstützung erhielt die Berliner Polizei dabei aus mehreren anderen Bundesländern. Ein Aufzug führte am späten Abend von Neukölln nach Kreuzberg bis zum Engelbecken. Teilnehmer zündeten während des Marsches wiederholt Feuerwerkskörper. Laut Polizeisprecher Florian Nath wurden zudem im Vorbeilaufen geparkte Fahrzeuge durch Farbschläge beschädigt. Die Beamten videografierten die Vorfälle und nahmen im Nachgang vereinzelt Tatverdächtige fest, die als Schützen von Pyrotechnik identifiziert wurden. Trotz der verbal militanten Mobilisierung im Vorfeld stufte die Polizei die Lage insgesamt als ruhig und überschaubar ein. Es kam zu keinen größeren Ausschreitungen oder schweren Straftaten. Die Anzahl der Festnahmen blieb gering. Besonders hob die Polizei hervor, dass keine Einsatzkräfte verletzt wurden, obwohl vereinzelt Pyrotechnik in Richtung der Beamten geworfen wurde. Die Walpurgisnacht gilt für die Sicherheitskräfte traditionell als Vorabend zum 1. Mai, für den deutlich mehr Versammlungen und ein noch größerer Personaleinsatz geplant sind.
Mit vier Personen besetztes Stadtmobil kommt von Fahrbahn ab und landet im Fluss - alle Insassen können sich durchnässt retten und bleiben unverletzt - Auto muss mit Kran geborgen werden
Feuerwehr und DLRG im Einsatz - Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen
01.05.26, 00:59 Uhr
Datum: Donnerstag, 30. April 2026, 22:05 Uhr
Ort: Karlsruhe, Baden-Württemberg
(jb) Ein spektakulärer Verkehrsunfall hat sich am späten Donnerstagabend in Karlsruhe-Durlach ereignet:
Um kurz nach 22 Uhr befuhren vier Insassen eines Stadtmobil der Marke VW die Alte Weingartener Straße, als der Wagen aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abkam.
Das Stadtmobil rutschte die dortige Böschung hinab und landete schließlich im Pfinz-Entlastungskanal. Trotz der gefährlichen Lage konnten sich alle vier Insassen eigenständig aus dem Fahrzeug befreien. Sie erreichten durchnässt das Ufer, blieben jedoch nach ersten Erkenntnissen unverletzt.
Feuerwehr, DLRG sowie weitere Rettungskräfte waren rasch vor Ort und betreuten die Beteiligten.
Das Fahrzeug wurde mithilfe eines Krans geborgen. Die Bergungsarbeiten gestalteten sich aufwendig und dauerten bis nach Mitternacht an. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
POL-H: Nachtragsmeldung: Seit August 2025 Vermisste aus Hannover-Südstadt ist wieder da
POL-H: Maschsee/Südstadt: 16-Jähriger mit Messer bedroht und ausgeraubt - Polizei sucht Zeugen
Pkw und Linienbus kollidieren frontal auf B327 - Fahrerin des Pkw kommt ums Leben - Sechs Verletzte
Bus mit 19 Personen besetzt, darunter auch Kinder - Bundesstraße voll gesperrt - Unfallursache noch unklar
30.04.26, 08:53 Uhr
Datum: Donnerstag, 30. April 2026, ca. 07:00 Uhr
Ort: B327 bei Kastellaun, Rhein-Hunsrück-Kreis, Rheinland-Pfalz
(ah) Tödlicher Verkehrsunfall auf der B327 bei Kastellaun am Donnerstagmorgen: Ein Pkw und ein mit 19 Fahrgästen, darunter auch Schulkindern, besetzter Schulbus kollidierten frontal auf der Bundesstraße, wodurch der Pkw zerstört und von der Fahrbahn geschleudert wurde. Auch der Bus wurde erheblich beschädigt.
Zahlreiche Rettungskräfte rückten an, ein "Massenanfall von Verletzten" wurde ausgelöst. Für die Pkw-Fahrerin kam jede Hilfe zu spät. Sie verstarb noch an der Unfallstelle. Im Bus wurden ersten Angaben zufolge sechs Menschen verletzt. Aufgrund der Unfalls musste die Bundesstraße voll gesperrt werden. Es kam zu Verkehrsbehinderungen. Der genaue Hergang des Vorfalls ist noch nicht bekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Balkonbrand greift auf Wohnung in Mehrfamilienhaus über - Feuer droht auf Nachbargebäude überzugreifen
Feuerwehr kann Brand rasch löschen und Schlimmeres verhindern - Bewohner beider Gebäude können sich unverletzt ins Freie retten - Brandursache unklar
30.04.26, 08:41 Uhr
Datum: Donnerstag, 30. April 2026, ca. 04:15 Uhr
Ort: Saarbrücken, Saarland
(ah) Größerer Feuerwehreinsatz am frühen Morgen in Saarbrücken-Rastpfuhl: Ein Balkonbrand im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhause hatte sich auf eine Wohnung ausgeweitet, die wenig später in Vollbrand stand. Das Feuer drohte zudem, auf ein Nachbargebäude überzugreifen.
Die Feuerwehr rückte an und prüfte zunächst, ob sich noch Menschen im Inneren befanden, doch alle insgesamt acht Bewohner der betroffenen und bedrohten Gebäude konnten sich unverletzt ins Freie retten. Es gelang, den Löschkräften, das Feuer rasch unter Kontrolle zu bringen und so Schlimmeres zu verhindern. Die Wohnung wurde jedoch zerstört. Zur Brandursache gibt es noch keine Angaben. Entsprechende Ermittlungen laufen.
POL-H: Hannover-List: Unbekannter überfällt Kiosk in der Raabestraße - Die Polizei sucht Zeugen
POL-H: Durchsuchungen: Polizei entdeckt in Garbsen Indoorplantage mit hunderten Cannabis-Pflanzen und beschlagnahmt größere Geldsumme in Wohnung in Laatzen
Autos kollidieren bei scheinbarem 0815-Unfall auf Hauptverkehrsstraße - Zwei Insassen steigen dann jedoch aus und geben im wahrsten Sinne Fersengeld - Personen verlieren auf ihrer Flucht die Badeschlappen und laufen barfuß davon (on tape) - Polizei...
Polizei sichert DNA-Spuren und entfernt ausgelösten Airbag (on tape) - Hintergründe für die Flucht der Betroffenen noch völlig unklar
29.04.26, 01:09 Uhr
Datum: Dienstag, 28. April 2026, 22:00 Uhr
Ort: Neunkirchen, Landkreis Neunkirchen, Saarland
(ch) Sie sind rosa und schwarz-rot. Verlassen liegen sie auf der Straße, von ihren Besitzern keine Spur. Denn für die waren die Badelatschen schlicht ein zu großes Hindernis auf ihrer Flucht vor der Polizei. Aber von vorne.
Am Abend kam es in der Innenstadt von Neunkirchen zu einem Verkehrsunfall. Ein alter VW Passat mit Luxemburger Kennzeichen war auf einer Hauptverkehrsstraße unterwegs, als er mit einem Audi SUV zusammenstieß, das gerade aus einem Parkhaus herausfuhr. Der VW krachte mit einem derart hohen Tempo in die Fahrerseite des Audis, dass die Airbags auslösten. Der Fahrer des SUV wurde bei der Kollision leicht verletzt.
Ob auch die Insassen des Passats sich verletzten, ist derweil völlig unklar. Denn die zwei stiegen aus ihrem beschädigten Auto aus – und rannten davon. Nach wenigen Metern merkten sie, dass die Badeschlappen an ihren Füßen ihre Flucht eher behinderten statt ermöglichen. Kurzerhand schleuderten sie diese von den Füßen und rannten barfuß durch die Innenstadt davon. Die Polizei leitete eine Großfahndung ein, konnte die Männer aber nicht mehr schnappen.
Am Unfallort selbst sicherten die Beamten Spuren. Neben dem Doppelpaar Badelatschen als „corpus delicti“ wurden auch die Airbags aus dem Wagen geschnitten, um hier möglicherweise DNA-Spuren festzustellen. Der zweite Fahrer kam mit einem Rettungswagen vorsorglich ins Krankenhaus. Bis in die Nacht hinein suchte die Polizei nach den Barfuß-Flüchtenden, jedoch ohne Erfolg. Die Hintergründe bleiben somit zunächst ungewiss.
Einmotorige Maschine stürzt nahe eines Flugplatzes unweit der Start- und Landebahn auf ein Feld - Pilot kommt noch an der Unfallstelle ums Leben
Ob das Flugzeug beim Starten oder Landen verunglückte, ist noch unklar - Polizei und Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung ermitteln
28.04.26, 18:39 Uhr
Datum: Dienstag, 28. April 2026, 18:39 Uhr
Ort: Hatten, Landkreis Oldenburg, Niedersachsen
(ch) Am späten Dienstagnachmittag ist es im Oldenburger Land zu einem schweren Flugzeugunglück gekommen. Aus bislang ungeklärter Ursache stürzte eine einmotorige Maschine, möglicherweise vom Typ Cessna, nahe eines Flugplatzes auf ein Feld. Die Absturzstelle befand sich unweit der Start- und Landebahn.
Rettungskräfte rückten mit einem Großaufgebot an die Unglücksstelle aus. Für den Piloten kam jedoch jede Hilfe zu spät. Er erlitt bei dem Absturz tödliche Verletzungen und verstarb noch an der Unfallstelle.
Ob die Maschine im Rahmen des Start- oder Landevorgangs verunglückte, ist derzeit noch unklar. Auch zur genauen Ursache gibt es bislang keine gesicherten Erkenntnisse.
Die Polizei hat gemeinsam mit der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung die Ermittlungen aufgenommen.
Feuer bricht in papierverarbeitendem Betrieb aus - Rauchwolke steht weithin sichtbar über der Stadt - Feuerwehr mit Großaufgebot im Einsatz - Massive Geruchsbelästigung für Bevölkerung
Anwohner sollen Fenster und Türen geschlossen halten - Löscharbeiten bis in die späten Abendstunden erwartet
28.04.26, 18:19 Uhr
Datum: Dienstag, 28. April 2026, 18:19 Uhr
Ort: Mülheim a.d. Ruhr, Nordrhein-Westfalen
(ch) Am Dienstagnachmittag ist es in Mülheim an der Ruhr zu einem Großbrand in einem papierverarbeitenden Betrieb gekommen. Aus bislang ungeklärter Ursache brach dort ein Feuer aus. Eine dichte schwarze Rauchwolke stand über der Stadt und war bereits aus großer Entfernung zu sehen.
Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an, um den Brand unter Kontrolle zu bringen. Da der Rauch teilweise bis in umliegende Straßen drückte und es zu einer massiven Geruchsbelästigung kam, wurden Anwohner aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Nach ersten Messungen ergaben sich bislang keine gefährdenden Schadstoffwerte in der Luft. Dennoch blieb die Rauchentwicklung erheblich. Die Brandursache ist derzeit noch unklar.
Die Löscharbeiten werden voraussichtlich bis tief in die Nacht andauern. Bereits vor rund zehn Jahren hatte es in demselben Betrieb einen ähnlich großen Brandausbruch gegeben.
Wohnung in Erdgeschoss von Mehrfamilienhaus ausgebrannt - Bewohner lebensgefährlich verletzt
Rettungshubschrauber im Einsatz - Brandursache unklar
28.04.26, 14:53 Uhr
Datum: Dienstag, 28. April 2026, ca. 14:00 Uhr
Ort: Hamburg
(ah) Folgenschwerer Brand im Hamburger Phoenix-Viertel: In einer Wohnung im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Lassallestraße war ein Feuer ausgebrochen und hatte sich rasch ausgeweitet, sodass rasch die gesamte Wohnung betroffen war. Zahlreiche Löschkräfte rückten an, und konnten den schwer verletzten Bewohner ins Freie retten. Ein mit einem Hubschrauber eingeflogener Notarzt versorgte den Mann, der anschließend in ein Krankenhaus gebracht wurde. Es besteht Lebensgefahr.
Der Brand konnte rasch gelöscht werden, die Wohnung wurde jedoch zerstört. Zur Brandursache gibt es noch keine Angaben. Die Polizei ermittelt.
POL-H: Döhren: 29-Jähriger nach Einbruch in Geschäft vorläufig festgenommen
Mehrere "Staubteufel" tanzen über Feld bei Diepholz - Schönwetter-Tornados wirbeln mit Sand und Erde meterhoch über den Boden
Aktuelles Wetter macht das Naturschauspiel möglich - Staubteufel entstehen wenn stark erhitzte Luft vom Boden aufsteigt, sich dreht und Staub mitreißt
28.04.26, 12:56 Uhr
Datum: Dienstag, 28. April 2026
Ort: Diepholz, Niedersachsen
(ah) Das derzeitige Frühlingswetter hat am Dienstagvormiitag bei Diepholz ein ungeöhnliches Naturschauspiel entstehen lassen: Mehrere als "Staubteufel" oder "Dust Devils" bekannte Schönwetter-Tornados fegten gleichzeitig über ein Feld und wirbelten Staub und Erde in die Höhe.
Dieses Phänmen entsteht in der Regel bei starker Sonneneinstrahlung und nahezu windstillen Verhältnissen auf trockenen Böden. Manche "Staubteufel" können bis zu 50 Meter Höhe anwachsen und Geschwindigkeiten von mehr als 100 Stundenkilometern erreichen. Trotz ihrer teils beeindruckenden Größe sind Staubteufel in der Regel harmlos und deutlich schwächer als Tornados.
Toyota kollidiert an unbeschranktem Bahnübergang mit Straßenbahn - Wagen wird mitgeschleift und zwischen Bahn und Ampelmast eingeklemmt - Verletzter Fahrer muss von Feuerwehr befreit werden
Straßenbahnverkehr zeitweise unterbrochen - Polizei ermittelt zur Unfallursache
28.04.26, 12:26 Uhr
Datum: Dienstag, 28. April 2026, ca. 11:00 Uhr
Ort: Freiburg, Baden-Württemberg
(ah) Schwerer Straßenbahnunfall am Dienstagvormittag in Freiburg im Breisgau: Ein Toyota wurde an einem unbeschrankten Bahnübergang in der Maxim-Gorkij-Straße von einer herannahenden Straßenbahn erfasst und der Wagen in der Folge zwischen der Bahn und einer Ampelanlage eingeklemmt. Der Pkw-Fahrer wurde bei dem Unfall verletzt und im Inneren eingeschlossen. Feuerwehrleute mussten ihn aus dem Wrack befreien. In der Straßenbahn selbst wurde ersten Angaben zufolge niemand verletzt.
Der Straßenbahnverkehr in dem Bereich musste infolge des Unfalls vorübergehend unterbrochen werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
POL-H: Trunkenheitsfahrten, Fahren ohne Fahrerlaubnis und gestohlene Kennzeichen: Polizei zieht Bilanz einer großangelegten Fahrtüchtigkeitskontrolle in Hannover
Helfer von privater Rettungsinitiative und der DLRG brechen am Abend zu finalen Rettung von Timmy auf - Schute wird für letzten Rettungsversuch am Dienstagmorgen vorbereitet
Boote verlassen am Abend Hafen nachdem Schleppverband eingetroffen ist - Boote der DLRG manövrieren Schute zum Wal
28.04.26, 01:00 Uhr
Datum: Montag, 27. April 2026
Ort: Poel, Mecklenburg-Vorpommern
(sg) Hektisches Treiben am Montagabend auf der Insel Poel, nachdem endlich die Transportschute eingetroffen ist, mit der die Rettungsinitiative Wal Timmy wieder bis in die Nordsee transportieren möchte. Mit allen verfügbaren Booten fahren die Helfer der privaten Rettungscrew und der DLRG zum immer noch auf der Sandbank feststeckendem Tier, um diesen schnellstmöglich mit Hilfe der absenkbaren Schute befreien zu können und so in einem sicheren Wasserbehälter bis in die rettende Nordsee zu transportieren. Noch in der Nacht soll die Schute dort positioniert werden, während ein Bagger weiterhin die Fahrrinne vertieft, um dann am Morgen einen letzten und hoffentlich erfolgreichen Rettungsversuch zu starten.
POL-H: Nachtragsmeldung: Vermisster 93-Jähriger wohlauf in Karlsruhe angetroffen
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