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Reisebus wird Weiterfahrt wegen Bremsdefekt untersagt - Polizei kontrollierte zahlreiche Fern- und Reisebusse sowie Lkw - zahlreiche Beanstandungen

NonstopNews - 16. Mai 2026 - 0:00

Wir haben Autobahnpolizist Toni Schidlowski einen Tag lang bei seiner Arbeit für die Sonderkontrollgruppe der Brandenburger Polizei über die Schulter geschaut - diverse O-Töne mit Fahrern, Reisenden und Polizisten

26.05.16, 0:00 Uhr

Datum: Donnerstag, 26. Mai 2016

Ort: A24, Raststätte Linumer Bruch, Fehrbellin, Landkreis Ostprignitz-Ruppin, Brandenburg

 

(sg) Die Reise an die Ostsee fand für die Passagiere eines Reisebusses ein jähes Ende auf der Raststätte an der A24. Im Rahmen einer Großkontrolle untersagte die Polizei dem Busfahrer aufgrund einer defekten Bremsanlage die Weiterfahrt und ordnete einen mehrstündigen Werkstattaufenthalt an. Die ratlosen Passagiere blieben zunächst auf der Raststätte zurück.

„Schlimmstenfalls kann passieren, dass die Bremsanlage für drei Bremsungen ausreicht, aber eine vierte Bremsung nicht mehr zum Ziel führt und das Fahrzeug ungebremst ins Stauende fährt oder auch aus einer Kurve fliegt“, schildert Toni Schidlowski von der Autobahnpolizei das Problem.

Locker schlendert Toni durch den Reisebus, doch sein wachsames Auge achtet dabei auf jedes Detail: Sind die Notausgänge gekennzeichnet und wo sind die Nothammer angebracht? Sind alle Passagiere angeschnallt? Dem erfahrenen Autobahnpolizisten von der Sonderüberwachungsgruppe der Polizei Brandenburg entgeht nichts. Und bei Sicherheitsverstößen versteht der sonst kumpelhaft erscheinende Beamte keinen Spaß. „Für uns ist das ein Erfolg. Nicht, dass es eine statistische Erfassung ist, sondern, dass wir hier eine eventuelle Zeitbombe aus dem Verkehr gezogen haben und - wenn man ganz weit voraus denkt – vielleicht auch ein paar Leben gerettet haben“, begründet Toni die Motivation von ihm und seinen Kollegen.

Und der rote Reisebus mit Ziel Ostsee war nur einer der insgesamt 25 beanstandeten Fahrzeuge, die die die Brandenburger Kontrolleure am Montag bei insgesamt 59 untersuchten Fahrzeugen bemängelten. Die Maßnahme richtete sich in erster Linie an Fern- und Reisebusse. Nach zahlreichen schweren Unfällen mit Lastwagen an Stauenden und diversen Berichten über Verstöße bei den immer beliebter werdenden Fernbussen wollte die Polizei mit der Aktion ein Zeichen setzen. Und das Ergebnis war nicht nur negativ. Insbesondere bei den Fernbussen scheinen die Unternehmen aus der negativen Berichten der Vergangenheit gelernt zu haben. Die überwiegende Zahl der Fernbusse war beanstandungsfrei und in gutem technischen Zustand. Anders sah es da mit einigen Lastwagen aus, die den Beamten im Rahmen der Kontrollaktion auffielen, weil diese meist einen viel zu geringen Abstand zu ihren Vordermännern hielten. Auch einige der Busfahrer hielten sich nicht immer an die Verkehrsordnung. So fiel ein dänischerer Reisebus durch ein waghalsiges Überholmanöver auf, durch das die nachfolgenden Fahrzeuge zu massiven Bremsmanövern genötigt wurden.

Die Buspassagierte beurteilten die Kotrollen überwiegend positiv. Zwar waren die Reisenden über die unfreiwillige Zwangspause etwas genervt, freuten sich aber, dass das Busreisen durch derartige Kontrollen hoffentlich in Zukunft noch sicherer werden wird.

Selbst die ertappten Fahrer nahmen es größtenteils gelassen, wenn Schidlowski und seine Kollegen wieder mal einen Strafzettel ausfüllten: „Es ist normalerweise kein Problem. Wir werden oft angehalten“, erklärt Brummi-Fahrer Torsten Jahnke. Über den gerade erhaltenen Punkt in Flensburg wegen zu geringen Abstand war er aber nicht ganz so erfreut, sah seinen Fehler aber ein.

 

Die NonstopNews-Bilder (Tag) und die O-Töne:

 

Teil 1: Buskontrolle und Auswahl von Fahrzeugen auf Autobahn

  • Beamte kontrollieren Reisebus
  • Polizist begutachtet Innenraum, Fahrwerk und Motor
  • Fahrgäste warten auf Weiterfahrt
  • Streifenwagen beobachtet vorbeifließenden Verkehr an Autobahn
  • Streifenwagen verfolgt Bus und lost diesen zur Kontrollstelle
  • Postbus wird kontrolliert
  • Totale Kontrollstelle und Rastplatz
  • Streifenwagen fährt wieder auf die Autobahn
  • Nächster Fernreisebus wird gestoppt und kontrolliert
  • O-Ton mit Uwe Heber, Busfahrer: „grundsätzlich ist es nicht das verkehrteste wenn man da zwischendurch mal kontrolliert, aber manchmal ist es nervig. Muss ich auch ganz eindeutig sagen. Meine Fahrer werden vielleicht zwei, drei Mal im Jahr kontrolliert. Ich achte auch darauf, dass so was nicht passiert. Generell mit den Bussen ist das immer so ´ne schwierige Sache, weil ich fahr keine Kartoffeln oder keine Steine oder sonst was. Wenn ich das sehe, wie manche Fahrzeuge unterwegs sind. Auch diese Abstandsgeschichte wo diese schweren Unfälle passiert sind. Da muss man viel härter durchgreifen. Also wenn ich das sehe, ich bin auch oft auf der Straße was da für ein Schindluder getrieben wird. Das ist nicht normal. Und das ist zwangsläufig. Ich bin konzentriert und ich habe kein ungutes Gefühl. Dann müsste ich was Anderes machen.
  • O-Ton mit Jürgen Collin, Autobahnpolizei Walsleben, Sonderüberwachungsgruppe Polizeidirektion Nord: „meine Aufgabe ist jetzt erstmal auf die Busse zu achten, welche Busse für uns interessant sind. Und sollte jetzt ein Bus kommen, bei dem wir der Meinung sind, dass wir ihn kontrollieren sollten, dann werden wir hinterherfahren, uns diesen Bus hinten anhängen bis zur Kontrollstelle bringen und dort können die Kollegen an der Kontrollstelle den Bus kontrollieren. Jetzt haben wir noch einen Postbus. Dem werden wir jetzt hinterherfahren und uns dann davorsetzen und ihn dann kontrollieren. Ja, diesen Bus werden wir mitnehmen zur Kontrolle. Ich werde ihn nochmal über die Außenlautsprecher ansprechen, dass er das auch hört. Jetzt werden wir dem noch ein Zeichen geben. Die Möglichkeit, warum er langsamer wird, ist jetzt halt, dass er irgendwelche Unterlagen, die wir nicht sehen sollen, jetzt verstecken will oder irgendwas, was manipuliert wurde, jetzt noch in Ordnung bringen muss. Eine Kaffeemaschine, ein Laptop zum Beispiel, alles was so im Sichtfeld des Fahrers steht, was halt auch eine Ordnungswidrigkeit darstellen würde.“

 

Teil 2: Weitere Buskontrollen und Lkw werden wegen Verstößen gestoppt

  • Reisebus aus Dänemark wird kontrolliert
  • Fahrer wird in Streifenwagen verwarnt
  • Polizist schreibt Protokoll
  • ziviler Videowagen der Polizei
  • Beamte schreiben Protokoll an Notebook
  • Videowagen auf Autobahn unterwegs
  • Überwachungsvideo wird ausgewertet (abgefilmt von Bildschirm)
  • Lastwagen werden wegen Verstößen gestoppt und kontrolliert
  • Videowagen stoppt Lkws und lost diese zur Kontrollstelle
  • O-Ton mit Toni Schidlowski, Autobahnpolizei Walsleben Sonderüberwachungsgruppe Polizeidirektion Nord: „In dem Fall haben wir durch den Videowagen beobachtet, dass der Fahrer überholt hat ohne den nachfolgenden Verkehr zu beachten und deswegen mussten zwei Pkw bremsen und das haben wir per Videowagen festgehalten und jetzt versuchen wir uns mit dem Fahrer zu verständigen. Der Videowagen ist jetzt schon wieder unterwegs. Wir haben das Material gesichert und das wird hier zur Beweisaufnahme verwendet und von uns dann auch weiter dokumentiert. Der Bus war unterwegs auf der rechten Fahrspur Richtung Hamburg und wollte einen Sattelzug überholen, hat geblinkt, ist auf die Überholspur gefahren und hat dabei nicht den rückwärtigen Verkehr beachtet. Also hat zwei PKW, die beim Überholen schon waren, die mussten bremsen, damit sie mit ihm nicht kollidieren.“
  • O-Ton mit Femke Semmler (links) & Luisa Koch, Busreisende: „nervig, weil man solange hier warten muss und nichts machen darf. Ja erstmal aufregend irgendwie. Aber es ist okay. Wir wurden jetzt auch nicht kontrolliert oder so. Die haben zwar gesagt man soll sich anschnallen und die Sachen hoch packen oder so falls man nochmal kontrolliert wird, aber es jetzt eher die viertel Stunde die verloren geht. Für uns ist das jetzt nicht so schlimm, weil wir keinen wirklichen Zug kriegen müssen oder noch einen nächsten Bus, aber für die die noch einen Anschluss brauchen ist es glaub ich echt doof. Also es ist besser ohne rausziehen. Also ist jetzt auch das erste Mal, dass ich rausgezogen worden bin. Auf der einen Seite ist es gut, den Fahrer so zu überprüfen, dass der nicht zu viel fährt. Das finde ich schon okay. Also ich habe jetzt auch kein schlechtes Gefühl, wenn ich mit dem Bus fahre. Also ich habe jetzt auch keine Angst, wenn ich mit dem Bus oder dem Zug fahre. Ist mir eigentlich egal.“
  • O-Ton mit Torsten Jahnke, LKW-Fahrer: „ist normalerweise kein Problem. Wir werden oft angehalten. Und jetzt ist es zwar scheiße, weil ich einen Punkt kriege aber muss ich mit Leben. Ich habe gedacht er wäre weiter weg gewesen. Man kann es zwar durch die Begrenzungspfeiler sehen, aber erst war er schneller als ich, dann wurde er langsamer. Ja und dann bin ich rangefahren. Ja wegen Terminfrachten. Da entsteht der Druck denn. Da schnell hin, da schnell hin. Ich habe einen Abstandswarner da drinnen. Bloß wenn vor mir ein PKW reinzieht oder so, denn geht der voll in die Knie. Deswegen habe ich den auch ausgeschaltet. Ansonsten mit LKW zu LKW funktioniert das eigentlich, aber ich habe ihn ausgeschaltet, aber passiert. Wenn der hinter mir nicht aufpasst dann hängt der hinten drin. Habe ich alles schon gehabt. Der geht voll in die Knie dann der LKW. Deswegen habe ich ihn rausgenommen“

 

Teil 3: Mangelhafter Reisebus wird kontrolliert und Weiterfahrt untersagt

  • Reisebus und Fernbus werden kontrolliert
  • Lkw-Fahrer wird verwarnt
  • Fahrerkarte wird ausgelesen
  • Polizisten begutachten defekte Bremsanlage bei Reisebus
  • O-Ton mit Tino Liese, LKW-Fahrer: „Ertappt! Wie gesagt. Fehler – kann passieren. Soll nicht passieren, kann passieren. Ich bin zu dicht raufgefahren. Ist nun mal so. Naja was soll ich dazu sagen? Es gibt Leute, die übertreiben und es gibt Leute, die vernünftig fahren. Wenn du einen vor dir hast, der so übertreibt wie er, voll ran kriechen bei dem anderen, voll ran kriechen bei dem Vordermann und dann wieder bremsen. Dann läufst du ja automatisch mit auf. Was willst du machen? Dann biste mit drin, dann steckst du, aber wie gesagt. Was kannst du machen? Mit den ganzen Unfällen ich meine klar, könnte man noch mehr kontrollieren. Weil die Fahrer meist alle übermüdet sind, keine Ahnung. Ja, was soll ich sagen? Wir haben alle auch Familie. Da bist du froh, wenn du heile nach Hause kommst und emotional, muss ich sagen, ist es schon scheiße. Da fühlt man absolut scheiße als Kraftfahrer. Weil wir stehen jetzt wieder im dunklen Licht drin, weil es immer heißt nur wir, wir, wir. Aber im Endeffekt, nobody is perfect. Ich habe auch einen Kollegen verloren, auch tödlich und das ist schon heftig. Ich fahre ja jetzt schon ziemlich lange und wir haben uns zehn Jahre gekannt. Er war zwei Jahre jünger wie ich. Er war ein litauischer Fahrer, hat die Kontrolle verloren übers Fahrzeug und ist direkt tot gewesen. Hat den noch runtergelenkt von der Autobahn. Ja gut, wie gesagt. Da möchte ich auch nicht weiter drauf eingehen. Das ist schon schwer genug gewesen. Aber das hier, wie gesagt. Alles okay. Sollte nicht passiert, ist passiert.“
  • O-Ton mit Matthias Richert, Busfahrer: „ja, es ist im Endeffekt schon ein komisches Gefühl, wenn man so einen Streifenwagen am Straßenrand sieht, der dann losrollt. So ging es mir eben auch, da dachte ich gut, jetzt bist du fällig. Auf der anderen Seite lässt man alles so sekundenweise Revue passieren. Es ist alles okay, die Papiere sind alle da, Karte ist okay, Uhrzeiten sind eingehalten worden, der Bus ist technisch okay also kann dir im Endeffekt nichts passieren. Wir hatten eh vor, hier zu halten, deswegen ist es für uns auch kein Zeitverlust in dem Sinne. Ich finde es ist eine gute Sache. Es muss kontrolliert werden. Ich finde, so was könnte teilweise mehr kontrolliert werden. Es wird zum Teil noch zu viel Schindluder betrieben, es gibt noch zu viele schwarze Schafe und ich habe da überhaupt gar kein Problem mit. Jetzt von mir aus gehend, ich kann jetzt nicht für alle Busfahrer sprechen, habe ich festgestellt, die Zunahme im Schwerlastverkehr ist enorm. Das Problem für uns als Bus ist, dass der LKW fast genauso schnell wie der Bus mittlerweile ist, obwohl er ja eigentlich viel langsamer sein müsste. Bei uns ist technisch bei hundert km/h leider abgeriegelt. Bei dem LKW ist das leider nicht so. Deswegen haben wir auch schwere Probleme zu überholen und werden teilweise auch von LKWs überholt, was eigentlich gar nicht möglich ist. Und wir kriegen auch viel mit, da wir die gleiche Sichthöhe wie die haben, kriegen wir so mit, was in den Fahrerkabinen so abgeht. Da ist Handy-Gespiele, Laptop- Gespiele, Unachtsamkeit, schwanken. Vorhin hatten wir das erst wieder. Schwankender LKW, da war der Hänger schon fast auf meiner Seite. Es ist dramatisch und ich denke aber auch, dass die Fahrer da sehr unter Druck stehen. Das ist in der Branche sicherlich viel extremer als es bei uns Busfahrerin ist. Wir sind ein Unternehmen aus Gotha, Thüringen. Ich habe in Halle geladen und wir fahren jetzt nach Warnemünde. Drei Tage, Mittwoch geht es wieder zurück. Nicht ganz so gut meinen Fahrgästen gegenüber, da ich natürlich auch ein zeitliches Verlangen habe. Wir haben um 15 Uhr in Warnemünde einen großen Empfang, wo einige extra für anreisen. Den Termin können sie jetzt im Endeffekt jetzt abhaken. Und es ist irgendwo schon nicht so ein schönes Gefühl, muss ich ehrlich sagen. Und ich meine, ich muss auch ehrlich sagen, ich bin den Bus die ganze letzte Woche gefahren ich bin ihn am Samstag gefahren, da waren wir an der polnischen Ostsee. Wenn da wirklich jetzt technisch irgendwas gewesen wäre, hätte ich das schon lange gemerkt. Ich fahre ja nun nicht den ersten Tag. Auf der einen Seite finde ich das okay auf der anderen Seite, drei Stunden, dass auch den Fahrgästen zuzumuten. Wenn es jetzt irgendwas Gravierendes wäre, wenn jetzt irgendwas fest gewesen oder so, dann könnte ich es noch nachvollziehen. Man hätte auch so einen Mängelgutschein machen können, wie im PKW-Bereich machen können, sagen können: Hier kontrolliert das in ner Werkstatt, innerhalb einer Woche, stellt den Bus wieder vor. Dann wäre es im Endeffekt auch gut gewesen. Ja gut, müssen wir jetzt durch nützt nichts, gute Miene zum bösen Spiel.“
  • O-Ton mit Beatrix Lindeblatt, Busreisende: „ja, ich hab die Erfahrung auch gemacht. Ich glaub, ich habe es auch ein bisschen gehört wie unser Fahrer das erzählt hat. Es ist schon dramatisch was auf deutschen Straßen unterwegs ist an Gefahren. Ich fahre jeden Tag mindestens hundert Kilometer. Vorwiegend auch Autobahnen. Da wird dir himmelangst. Du vermeidest das auch, dran vorbei zu fahren. Ich finde das super, weiter so.“
  • O-Ton mit Toni Schildlowski, Autobahnpolizei Walsleben Sonderüberwachungsgruppe Polizeidirektion Nord: „ja, wir haben hier einen Reisebus, der ist unterwegs von Dresden Richtung Norden. Wir haben einen Defekt an der Bremsanlage festgestellt und den werden wir jetzt technisch untersuchen lassen. Ihr hört im Hintergrund so ein zischendes Geräusch, das ist ein Druckregler von der Bremsanlage. Hört sich in der Regel immer ein bisschen anders an als diese permanenten Geräusche. Wir haben Flüssigkeiten am Bremssystem, die austreten und das ist ein technischer Mangel dem wir erstmal auf den Grund gehen werden. Wir werden jetzt zu Gutachter fahren in der Werkstatt und uns die Sache zusammen anschauen. Die dürfen mit dem Bus jetzt nicht weiter mit, bis wir die Sache geklärt haben. Wir gehen mal grob von drei Stunden aus. Wenn wir gut sind, sind wir dann durch. Wir fahren jetzt erstmal zur nächstgelegenen Werkstätte. Dort wurde ein Gutachter schon hinbestellt. Wenn die Fahrgäste oder der Fahrer mit den Fahrgästen alles soweit geklärt haben setzten wir uns in unterwegs. Dann wird das Fahrzeug in der Werkstatt in eine Grube gefahren und werden wir einmal die komplette Bremsanlage durchtesten. Sollten die Mängel, die wir hier festgestellt haben, nicht bestätigt werden, dann kann die Weiterfahrt erstmal gestattet werden. Ansonsten wenn sie bestätigt werden durch einen Sachverständiger, dann werden wir die Weiterfahrt untersagen müssen und der Bus bleibt solange stehen, bis der Mangel behoben ist.“

 

Teil 4: weiterer O-Ton zum defekten Reisebus

  • Beamte besprechen sich vor Streifenwagen
  • Streifenwagen begleitet defekten Bus zur Werkstatt
  • O-Ton mit Toni Schidlowski, Autobahnpolizei Walsleben Sonderüberwachungsgruppe Polizeidirektion Nord: „also, wir haben das Problem mit der Bremsanlage. Die muss für eine gewisse Anzahl von Bremsungen ausreichen. Reicht es nicht aus, haben wir das Problem, dass eventuell die Bremsung für das Stauende nicht mehr reicht und der Bus ungebremst dort reinfährt. Im Rahmen der Busunglücke, wo Bremsanlagen versagt haben, ist das hier die absolute Vorlage dafür. Der Fehler ist hier, dass ständig Druckluft aus dem System abweicht und der Kompressor ständig arbeiten muss. Darauf ist er nicht ausgelegt. Dieser Dauerbetrieb führt zu technischen Mängeln, die zur Beeinflussung der Bremsanlage bis zum Komplettausfall führen. Schlimmstenfalls kann passieren, dass die Bremsanlage für drei Bremsungen ausreicht, aber eine vierte Bremsung nicht mehr zum Ziel führt und das Fahrzeug ungebremst ins Stauende in eine Kurve gerät oder auch aus einer Kurve fliegt. Für uns ist das ein Erfolg. Nicht, dass es eine statistische Erfassung ist, sondern, dass wir hier eine eventuelle Zeitbombe aus dem Verkehr gezogen haben, und wer ganz weit voraus denkt, auch ein paar Leben gerettet haben.“

 

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Kollision auf Brücke – Fahrer (55) flüchtet nach Unfall mit Uber-Fahrdienst – Frontal-Crash gegen Betonpfosten beendet Flucht-Fahrt – Unfallfahrer hatte keine Fahrerlaubnis und war wohl betrunken – Spezialisiertes Unfallteam im Einsatz – Ausfälle im...

NonstopNews - vor 6 Stunden 7 Minuten

Dem schwerverletzten Unfallfahrer wurde zur Beweissicherung eine Blutprobe entnommen - Vollsperrung am Sonnborner Ufer

28.03.26, 04:57 Uhr

Datum: Samstag, 28. März 2026, 00:00 Uhr

Ort: Wuppertal, Nordrhein-Westfalen

 

(jb) Am frühen Samstagmorgen kam es auf der Straße Sonnborner Ufer zu einem schweren Verkehrsunfall. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war ein 55-jähriger Mann gegen kurz nach Mitternacht mit seinem BMW in östlicher Richtung unterwegs, als es auf der Brücke über der Autobahn zu einer Kollision mit einem Uber-Fahrzeug kam. Statt anzuhalten, entfernte sich der BMW-Fahrer vom Unfallort. Nur wenig später verlor er in einer Linkskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte frontal gegen einen massiven Betonmast. Der Fahrer erlitt dabei schwere Verletzungen und wurde durch Rettungskräfte versorgt. Wie die Polizei weiter mitteilte, war der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis und stand offenbar unter dem Einfluss von Alkohol. Zur Beweissicherung wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Für die Unfallaufnahme war ein spezialisiertes Verkehrsunfallteam der Polizei im Einsatz. Die Straße Sonnborner Ufer musste für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und Unfallaufnahme in beide Richtungen voll gesperrt werden. Dadurch kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen sowie Ausfällen im Schienenersatzverkehr.

 

POL-H: Nachtragsmeldung: 25-Jähriger nach Messerangriff im Hauptbahnhof Hannover in Untersuchungshaft

Polizei Hannover - 27. März 2026 - 16:30
Hannover (ots) - Dies ist eine gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Hannover und der Polizeidirektion Hannover. Der 25-jährige Mann, der dringend verdächtigt wird, am 26.03.2026 im Hauptbahnhof Hannover einen 30-Jährigen mit einem ...

Festklemmender Wal rettet sich auf den letzten Meter selbst - Tier schwimmt in der der Morgendämmerung wieder los aufs freie Meer - Tagelange Bergung nimmt glückliches Ende

NonstopNews - 27. März 2026 - 6:13

Zahlreiche freiwillige Helfer waren in die Rettungsaktion eingebunden

27.03.26, 06:13 Uhr

Datum: Freitag, 27. März 2026, 06:00 Uhr

Ort: Niendorf, Kreis Ostholstein, Schleswig-Holstein

 

(jb) Die Kuh ist vom Eis oder besser gesagt: Der Wal ist gerettet. Nach tagelanger Rettungsaktion um den vor Niendorf aufgesessenen Buckelwal in der Ostsee hat sich die Rettung in der Nacht zu Freitag von selbst erledigt. Wie Taucher und Meeresbiologe Robert Marc Lehmann mitteilt, fehlten nur noch wenige Meter zurück in die Freiheit ins Meer. Das Tier scheint sich in der Nacht zu Freitag dem Rummel zahlreicher Fotografen sowie der vielen Retter entzogen zu haben. Scheinbar hat der Wal die letzten Meter zurück in die Freiheit alleine geschafft.

Comedy-Show in der Bonner Oper endet nach auffälligem Rucksackfund unfreiwillig nach der Pause - Rund 800 Besucher müssen Heimweg antreten - Polizei sperrt Bereich weiträumig ab und fordert Experten an

NonstopNews - 27. März 2026 - 1:54

Kräfte des LKA untersuchen den Fund und können Entwarnung geben

27.03.26, 01:54 Uhr

Datum: Freitag, 27. März 2026, 0:00 Uhr

Ort: Bonn, Nordrhein-Westfalen

 

(ch) Für das Publikum in der Bonner Oper sollte es ein unterhaltsamer Abend mit Michael Mittermeier werden – stattdessen endete die Show abrupt mit einer Evakuierung. Der Comedian stand mit seinem Programm „FLASHBACK – Die Rückkehr der Zukunft“ auf der Bühne, als die Veranstaltung nach einem verdächtigen Fund in der Pause nicht mehr fortgesetzt werden konnte.

Nach dem Fund eines herrenlosen Rucksacks im Eingangsbereich wurde die Oper geräumt. Rund 800 Zuschauer mussten das Gebäude verlassen, der Bereich rund um das Opernhaus wurde abgesperrt. Damit war der Auftritt von Mittermeier beendet, obwohl das Publikum zuvor noch regulär im Saal gesessen hatte und die Show bereits lief. Gerade dieser abrupte Bruch mitten in einem Comedy-Abend sorgte bei vielen Besuchern für Irritation und Enttäuschung.

Spezialisten des Landeskriminalamts rückten aus Düsseldorf an und überprüften das Gepäckstück. Erst später gab es Entwarnung: Im Rucksack befanden sich lediglich Kleidung, Essen und ein Schlafsack. Eine Gefahr bestand also nicht. Die Veranstaltung war zu diesem Zeitpunkt jedoch bereits abgebrochen.

Wintereinbruch sorgt für plötzliches Blitzeis und verwandelt Bundesstraße in spiegelglatte Eisfläche - Mercedes-Fahrer rutscht in Gegenverkehr und kracht frontal in Tanklastwagen - weitere Fahrzeuge können auf glatter Straße nicht mehr bremsen und...

NonstopNews - 27. März 2026 - 1:11

,,Die Leitstelle teilte uns mit, dass wir vorsichtig anfahren sollen - die Straße war spiegelglatt, wir mussten uns zur Unfallstelle herantasten" - berichtet der Einsatzleiter der Feuerwehr vor Ort - eine schwangere Frau wird vorsorglich in eine Klinik transportiert - Straßenmeisterei muss anrücken um Straße mit Salz zu streuen (on Tape)

27.03.26, 01:11 Uhr

Datum: Donnerstag, 26. März 2026, 21:00 Uhr

Ort: Simmersfeld, Landkreis Calw, Baden-Württemberg

 

(ch) Der nochmalige Wintereinbruch im Süden des Landes hat am späten Donnerstagabend für einen schweren Blitzeis-Unfall auf der B294 bei Simmersfeld im Schwarzwald gesorgt.

Bei Temperaturen um - 1 Grad setzte leichter Schneefall ein, zudem bildete sich überfrierende Nässe. In einem Kurvenbereich der B294 bei Simmersfeld im Landkreis Calw entstand dabei plötzlich gefährliches Blitzeis.
Ein Mercedes mit zwei Insassen geriet gegen 21 Uhr in der Kurve ins Schleudern, rutschte in den Gegenverkehr und kollidierte dort frontal mit einem entgegenkommenden Tanklastwagen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Pkw eine Böschung hinaufgeschleudert und drehte sich. Die Unfallstelle glich einem großen Trümmerfeld.
Ein nachfolgender Opel-Fahrer streifte den Mercedes und kam einige Meter später zum Stehen. Eine 34 Jahre alte schwangere VW-Fahrerin konnte noch rechtzeitig anhalten. Jedoch konnte ein ihr folgender VW-Lenker nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr der VW-Fahrerin auf. Die schwangere Frau wurde vorsorglich in eine Klinik transportiert.
Uwe Seeger, Kommandant der Feuerwehr Simmersfeld, schilderte die schwierigen Bedingungen vor Ort: ,,Wir hatten bereits frühlingshafte Temperaturen und dann ist nochmal ein Wintereinbruch gekommen. Wir müssen als Feuerwehr auch bei der Anfahrt zur Einsatzstelle bei diesen Witterungsbedingungen aufpassen.“
Bereits bei der Alarmierung habe die Leitstelle auf die extreme Glätte hingewiesen: ,,Wir wurden gewarnt, dass Glatteis herrscht und wir vorsichtig anfahren sollen. Die Straße war spiegelglatt. Wir mussten uns langsam an die Unfallstelle herantasten.“
Die B294 musste infolge des Unfalls für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Neben umfangreichen Bergungsarbeiten wurde auch eine Nassreinigung der Fahrbahn durchgeführt. Polizei, Feuerwehr, Rettungskräfte sowie die Straßenmeisterei waren im Einsatz. Die Straße wurde großflächig mit Salz gestreut, um die Glätte zu bekämpfen.

 

Ende März und trotzdem Tiefwinter: Skigebiet völlig eingeschneit, bizarre Verwehungen begraben Autos - Sturm mit rund 90 Stundenkilometer peitscht den Schnee durch den Ort und macht Skifahren zu einem Extremsport - Winterreifen reichen teils nicht mehr...

NonstopNews - 26. März 2026 - 20:35

Skifahren nur für Hartgesottene - Osterurlauber sollen Schneeketten einpacken

26.03.26, 20:35 Uhr

Datum: Donnerstag, 26. März 2026, 19:00 Uhr

Ort: Obertauern, Salzburger Land, Österreich, Europa

 

(ch) Statt Frühlingsgefühlen herrscht in Obertauern, wie in vielen anderen Teilen Österreichs auch, gerade Ausnahmezustand wie im tiefsten Winter – und das kurz vor April. Das Skigebiet ist in den letzten Stunden regelrecht eingeschneit worden. Autos sind teils komplett im Schnee versunken, Verwehungen formen bizarre „Schneeskulpturen“ auf Dächern und Motorhauben.

Vor allem der Wind ist das Problem: Böen um 90 Stundenkilometern treiben den Schnee durch den Ort und machen Skifahren zur Herausforderung. Auf den Pisten sind vor allem die Hartgesottenen unterwegs – der Sturm peitscht den Wintersportlern den Schnee ins Gesicht, Sicht und Orientierung werden immer wieder schwierig.

Auch auf den Straßen geht vielerorts kaum noch etwas. Selbst mit Winterreifen kommen manche Fahrzeuge nicht mehr voran und fahren sich fest. Für den Reiseverkehr ist das ein Warnsignal: Wer in Deutschland morgen in Richtung Österreich in die Osterferien startet, sollte Schneeketten unbedingt dabei haben. Denn mindestens Sonntag gilt in der Region Schneekettenpflicht – ohne Ketten droht Stillstand.

 

POL-H: Mann bei Messerangriff im Hauptbahnhof Hannover verletzt - Polizei nimmt Tatverdächtigen fest und ermittelt wegen versuchten Totschlags

Polizei Hannover - 26. März 2026 - 20:10
Hannover (ots) - Bei einem Angriff mit einem Messer ist am Donnerstag, 26.03.2026, im Hauptbahnhof Hannover ein 30-Jähriger leicht verletzt worden. Ein 25-Jähriger hatte den Mann aus bislang unbekannten Gründen mit einem Messer angegriffen und ...

POL-H: Nachtragsmeldung: Vermisste 36-Jährige aus Hannover-Döhren ist wieder da - Frau meldete sich in Bremen

Polizei Hannover - 26. März 2026 - 19:39
Hannover (ots) - Eine seit Mittwoch, 25.03.2026, vermisste 36-Jährige aus Hannover-Döhren ist wieder da. Die Frau hielt sich in Bremen auf und meldete sich dort bei einer Beratungsstelle. Sie war körperlich unversehrt. Die Polizei bedankt sich ...

POL-H: Nachtragsmeldung: Vermisste 92-Jährige aus Barsinghausen ist wieder da

Polizei Hannover - 26. März 2026 - 17:50
Hannover (ots) - Eine seit Donnerstag, 26.03.2026, vermisste 92-Jährige aus Barsinghausen ist wieder da. Der Seniorin geht es gut. Die Polizei bedankt sich bei der Öffentlichkeit für die Mithilfe bei der Suche. Die ursprüngliche Meldung wurde ...

POL-H: Öffentlichkeitsfahndung: 36-Jährige aus Hannover vermisst - Hinweise auf möglichen Aufenthalt in Bremen?

Polizei Hannover - 26. März 2026 - 15:43
Hannover (ots) - Die Polizei Hannover bittet bei der Öffentlichkeitsfahndung nach einer seit Mittwoch, 25.03.2026, vermissten Frau die Bevölkerung um Mithilfe. Die 36-Jährige Natalia R. hatte am Mittwoch zuletzt schriftlichen Kontakt mit ihrem ...

Kräftige Niederschläge und starke Böen bringen massiv Neuschnee in Obertauern

NonstopNews - 26. März 2026 - 11:43

Räumfahrzeuge müssen Schneemassen beiseite räumen - Lifte und Pisten nur eingeschränkt nutzbar

26.03.26, 11:43 Uhr

Datum: Donnerstag, 26. März 2026, ca, 10:00 Uhr

Ort: Obertauern, Salzburg, Österreich, Europa

 

(ah) Heftiger Wintereinbruch in den Salzburger Alpen: Kräftige Niederschläge und starke Böen haben seit dem Mittwochabend massiv Neuschnee in die Region gebracht, sodass am Donnerstagmorgen in Obertauern vor allem Räumfahrzeuge und Menschen mit Schneefräsen zu sehen sind. Zwar mag ergiebiger Schnee in einem Wintersportort wie eine gute Nachricht klingen, aber die Schneemassen bedeuten für Touristen zunächst einmal, dass Lifte und Pisten nur eingeschränkt nutzbar sind.

 

Blizzard-ähnliche Zustände bereits am Abend - Menschen kämpfen sich durch das Schneetreiben, Häuser im Schneewirbel eingehüllt - Orkanböen bis zu 150 km/h erwartet - Bis Freitag könnte bis zu ein Meter Neuschnee fallen...

NonstopNews - 26. März 2026 - 3:25

Lawinengefahr dürfte deutlich steigen - Positive Nachrichten für alle Urlauber in den Osterferien: Schnee gibt es reichlich

26.03.26, 03:25 Uhr

Datum: Donnerstag, 26. März 2026, 1:30 Uhr

Ort: Obertauern, Salzburger Land, Österreich, Europa

 

(ch) In den Alpen drohen in den kommenden Stunden winterliche Extrembedingungen. Ein heftiger Schneesturm zieht über Österreich und sorgt für blizzard-ähnliche Zustände: Starker Wind treibt den Schnee horizontal über Pisten und Passstraßen, die Sicht kann in höheren Lagen zeitweise nahezu auf Null sinken.

Nach aktuellen Prognosen werden bis Freitag in den Bergen bis zu einem Meter Neuschnee erwartet. Besonders kritisch wird der Donnerstag: In exponierten Lagen sind Windböen bis zu 150 km/h möglich. Viele Skigebiete stellen sich daher auf Einschränkungen ein – einzelne Lifte und Verbindungen könnten aus Sicherheitsgründen geschlossen bleiben, der Skibetrieb ist vielerorts nur eingeschränkt möglich.

Mit dem Neuschnee und der massiven Verfrachtung durch den Wind steigt zudem die Gefahr von Triebschneeansammlungen – damit dürfte auch die Lawinengefahr deutlich zunehmen. Behörden und Bergbahnen appellieren an Wintersportler, Warnhinweise zu beachten und abseits gesicherter Pisten besonders vorsichtig zu sein.

Dennoch hat die Winterrückkehr zu Ende März etwas positives: Urlauber an Ostern dürfen sich auch viel Neuschnee und gut präparierte Pisten freuen.

 

Dachstuhl von Wohnhaus gerät in Brand - Auffrischender Wind treibt Flammen unter die Ziegel und erschwert Löschangriff über Stunden

NonstopNews - 25. März 2026 - 18:34

Feuerwehr im Großeinsatz mit Drehleiter und Strahlrohren – Glutnester müssen immer wieder freigelegt werden - Eine Person leicht verletzt, Haus unbewohnbar

25.03.26, 18:34 Uhr

Datum: Mittwoch, 25. März 2026, 17:30 Uhr

Ort: Beelitz, Landkreis Potsdam-Mittelmark, Brandenburg

 

(ch) Ein Dachstuhlbrand an einem Wohnhaus hat die Feuerwehr am Mittwochnachmittag in Wittbrietzen über rund zwei Stunden gefordert. Als die ersten Kräfte eintrafen, hatte sich das Feuer bereits im Dachbereich ausgebreitet. Besonders problematisch war der auffrischende Wind: Er fachte die Flammen immer wieder an und trieb den Brand unter den Dachziegeln weiter voran.

Die Feuerwehr ging mit mehreren Trupps gegen das Feuer vor. Über eine Drehleiter sowie handgeführte Strahlrohre wurde ein Außenangriff aufgebaut, um gezielt an den Dachstuhl zu gelangen. Teilweise war auch ein Innenangriff möglich. Immer wieder mussten Glutnester freigelegt und abgelöscht werden.

Durch Hitze und Wind lockerten sich zudem Dachziegel – eine zusätzliche Gefahr für die Einsatzkräfte und ein Grund, warum der Zugriff auf den Brandherd immer wieder erschwert wurde. Erst nach rund zwei Stunden war das Feuer unter Kontrolle.

Eine Person wurde leicht verletzt, weitere Bewohner blieben unverletzt. Das Wohnhaus ist durch Feuer-, Rauch- und Wasserschäden bis auf Weiteres unbewohnbar. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Angaben zur Schadenshöhe liegen bislang nicht vor.

Starke Schneefälle am Erbeskopf - Mehrere Zentimeter Schnee innerhalb kurzer Zeit

NonstopNews - 25. März 2026 - 18:02

Aktuelle Wetterbilder aus dem Hunsrück

25.03.26, 18:02 Uhr

Datum: Mittwoch, 25. März 2026, ca. 16:00 Uhr

Ort: Erbeskopf, Hunsrück, Rheinland-Pfalz

 

(ah) Der März neigt sich dem Ende zu und dorch wird es wie prognostiziert wieder winterlicher. Vor allem in etwas höheren Lagen kommt es daher zu stärkeren Schneefällen, wie etwa am Erbeskopf im Hunsrück, wo am Mittwochnachmittag innerhalb kurzer Zeit mehrere Zentimeter Schnee fielen.

 

Pkw kommt bei Überholvorgang ins Rutschen - Drei nachfolgende Fahrzeuge können nicht mehr ausweichen - Zwei Verletzte

NonstopNews - 25. März 2026 - 17:13

Autobahn in Richtung Saarbrücken für mehr als zwei Stunden voll gesperrt

25.03.26, 17:13 Uhr

Datum: Mittwoch, 25. März 2026, ca. 14:00 Uhr

Ort: A1 Fahrtrichtung Saarbrücken, nahe AS Tholey, Saarland

 

(ah) Ein plötzlicher Eisregenschauer hat am Mittwochnachmittag für einen schweren Unfall auf der A1 im Saarland gesorgt: Ersten Angaben zufolge geriet ein Pkw bei einem Überholvorgang nahe Tholey ins Rutschen, woraufhin drei nachfolgende Fahrzeuge nicht mehr ausweichen konnten und mit dem ersten Wagen kollidierten oder in die Leitplanke prallten. Zwei Menschen wurden leicht verletzt. Aufgrund des Unfalls musste die A1 in Richtung Saarbrücken für mehr als zwei Stunden voll gesperrt werden.

POL-H: Zeugenaufruf: Wer kann Hinweise zu Diebstahl von Kommunalschleppern in Isernhagen geben?

Polizei Hannover - 25. März 2026 - 7:52
Hannover (ots) - In der Nacht von Freitag, 20.03.2026, haben unbekannte Täter zwischen Mitternacht und den frühen Morgenstunden einen Kommunalschlepper entwendet. Einen weiteren ließen sie auf der Flucht in einem Graben zurück. Die Polizei sucht ...

Kräftiger Wetterumschwung zur Wochenmitte - Kaltfront bringt Sturm und deutlich sinkende Temperaturen - Erste Auswirkungen in Krefeld: Baum stürzt auf Straße, Feuerwehr im Einsatz - Zahlreiche Bauzäune kippen um

NonstopNews - 25. März 2026 - 7:11

Schnee- und Graupelschauer wieder möglich - Kräftige Schneefälle im Alpenraum erwartet

25.03.26, 07:11 Uhr

Datum: Mittwoch, 25. März 2026, 07:11 Uhr

Ort: Krefeld, Nordrhein-Westfalen

 

(ch) Deutschland steht zur Wochenmitte vor einem markanten Wetterwechsel. Ab Mittwoch erfassen mehrere Tiefdruckgebiete Mitteleuropa. Mit dem Durchzug einer kräftigen Kaltfront frischt der Wind deutlich auf – in freien Lagen und im Bergland sind stürmische Böen bis hin zu schweren Sturmböen möglich. Gleichzeitig gehen die Temperaturen spürbar zurück, Schauer und teils kräftige Niederschläge breiten sich aus. Lokal sind auch Graupelgewitter möglich, in höheren Lagen mischt sich Schnee unter den Niederschlag.

In Krefeld zeigt sich bereits, was der Umschwung bedeutet: Ein Baum hielt den Sturmböen nicht stand und stürzte auf eine Straße. Die Feuerwehr rückte aus, sicherte die Gefahrenstelle und räumte die Fahrbahn. Zusätzlich kippten in der Stadt an mehreren Stellen Bauzäune um.

Ab Mittwochabend greift die kältere Luft auch vollständig auf den Alpenraum über. Mit einer Nordwestströmung zeichnet sich eine klassische Staulage an der Alpennordseite ab: Feuchte Luft wird gegen die Berge gedrückt, die Schneefallgrenze sinkt deutlich. Oberhalb von etwa 1500 bis 2000 Metern ist dann verbreitet mit Schnee zu rechnen.

1.500 m² Wald brennt in Kloster Lehnin - Flammen breiten sich rasch aus und fressen sich am Waldboden entlang - Feuerwehr muss Löschwasser im Pendelverkehr zur Einsatzstelle fahren - langwierige Löscharbeiten bis tief in die Nacht

NonstopNews - 25. März 2026 - 2:45

Unüblicher Waldbrand zu dieser Jahreszeit im März - Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen

25.03.26, 02:45 Uhr

Datum: Mittwoch, 25. März 2026, 22:00 Uhr

Ort: Kloster Lehnin, Ortsteil Emstal, Landkreis Potsdam-Mittelmark, Brandenburg

 

(fg) Plötzlich loderten Flammen am Waldrand: Am späten Dienstagabend ist es am Ortseingang von Emstal (Gemeinde Kloster Lehnin) nahe der L88 zu einem Waldbodenbrand gekommen.

Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, stand bereits eine Fläche von rund 1.500 Quadratmetern in Flammen. Dichter Rauch zog über das Gebiet und erschwerte die Sicht – schnelles und koordiniertes Handeln war gefragt - die Flammen drohten sich immer weiter im Waldboden auszubreiten.
Mit insgesamt sechs Strahlrohren gingen die Feuerwehrleute gegen den Brand vor, teilweise unter Atemschutz. Um die Wasserversorgung sicherzustellen, wurde ein Pendelverkehr mit mehreren Tanklöschfahrzeugen eingerichtet. So konnte kontinuierlich Löschwasser zur Einsatzstelle transportiert werden.
Dank des zügigen und abgestimmten Eingreifens gelang es den Einsatzkräften, das Feuer rasch unter Kontrolle zu bringen und schließlich vollständig zu löschen. Mit Wärmebildkameras durchsuchten die Feuerwehrleute den Waldboden gezielt nach versteckten Glutnestern. Diese wurden bis tief in die Nacht hinein abgelöscht, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

 

Traktor und Pkw kollidieren miteinander - Fahrbahn übersäht mit Trümmerteilen - Zwei Personen werden verletzt - Spezialisierter Abschleppdienst für den Traktor angefordert

NonstopNews - 24. März 2026 - 23:04

Landratsamts sowie der Bürgermeister der Stadt Aichtal wurden zur Unfallstelle hinzugezogen

24.03.26, 23:04 Uhr

Datum: Dienstag, 24. März 2026, 23:04 Uhr

Ort: B3 Höhe Aichtal, Landkreis Esslingen, Baden-Württemberg

 

(jk) Am Freitagabend ereignete sich auf der B3 auf Höhe Aichtal ein schwerer Verkehrsunfall. Nach ersten Erkenntnissen kollidierten ein Traktor mit Anhänger und ein Pkw miteinander. Dabei wurden zwei Personen verletzt. Durch die Wucht des Aufpralls entstand an beiden Fahrzeugen Totalschaden. Zudem trat eine größere Menge Kraftstoff aus. Die Fahrbahn war übersät mit Trümmerteilen. Neben Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei wurden auch Vertreter des Landratsamts sowie der Bürgermeister der Stadt Aichtal zur Unfallstelle hinzugezogen. Die B3 musste für die Dauer der Bergungs- und Reinigungsarbeiten teilweise gesperrt werden. Für den Abtransport des Traktors wurde ein spezialisierter Abschleppdienst angefordert.

 

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