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Reisebus wird Weiterfahrt wegen Bremsdefekt untersagt - Polizei kontrollierte zahlreiche Fern- und Reisebusse sowie Lkw - zahlreiche Beanstandungen

NonstopNews - 16. Mai 2026 - 0:00

Wir haben Autobahnpolizist Toni Schidlowski einen Tag lang bei seiner Arbeit für die Sonderkontrollgruppe der Brandenburger Polizei über die Schulter geschaut - diverse O-Töne mit Fahrern, Reisenden und Polizisten

26.05.16, 0:00 Uhr

Datum: Donnerstag, 26. Mai 2016

Ort: A24, Raststätte Linumer Bruch, Fehrbellin, Landkreis Ostprignitz-Ruppin, Brandenburg

 

(sg) Die Reise an die Ostsee fand für die Passagiere eines Reisebusses ein jähes Ende auf der Raststätte an der A24. Im Rahmen einer Großkontrolle untersagte die Polizei dem Busfahrer aufgrund einer defekten Bremsanlage die Weiterfahrt und ordnete einen mehrstündigen Werkstattaufenthalt an. Die ratlosen Passagiere blieben zunächst auf der Raststätte zurück.

„Schlimmstenfalls kann passieren, dass die Bremsanlage für drei Bremsungen ausreicht, aber eine vierte Bremsung nicht mehr zum Ziel führt und das Fahrzeug ungebremst ins Stauende fährt oder auch aus einer Kurve fliegt“, schildert Toni Schidlowski von der Autobahnpolizei das Problem.

Locker schlendert Toni durch den Reisebus, doch sein wachsames Auge achtet dabei auf jedes Detail: Sind die Notausgänge gekennzeichnet und wo sind die Nothammer angebracht? Sind alle Passagiere angeschnallt? Dem erfahrenen Autobahnpolizisten von der Sonderüberwachungsgruppe der Polizei Brandenburg entgeht nichts. Und bei Sicherheitsverstößen versteht der sonst kumpelhaft erscheinende Beamte keinen Spaß. „Für uns ist das ein Erfolg. Nicht, dass es eine statistische Erfassung ist, sondern, dass wir hier eine eventuelle Zeitbombe aus dem Verkehr gezogen haben und - wenn man ganz weit voraus denkt – vielleicht auch ein paar Leben gerettet haben“, begründet Toni die Motivation von ihm und seinen Kollegen.

Und der rote Reisebus mit Ziel Ostsee war nur einer der insgesamt 25 beanstandeten Fahrzeuge, die die die Brandenburger Kontrolleure am Montag bei insgesamt 59 untersuchten Fahrzeugen bemängelten. Die Maßnahme richtete sich in erster Linie an Fern- und Reisebusse. Nach zahlreichen schweren Unfällen mit Lastwagen an Stauenden und diversen Berichten über Verstöße bei den immer beliebter werdenden Fernbussen wollte die Polizei mit der Aktion ein Zeichen setzen. Und das Ergebnis war nicht nur negativ. Insbesondere bei den Fernbussen scheinen die Unternehmen aus der negativen Berichten der Vergangenheit gelernt zu haben. Die überwiegende Zahl der Fernbusse war beanstandungsfrei und in gutem technischen Zustand. Anders sah es da mit einigen Lastwagen aus, die den Beamten im Rahmen der Kontrollaktion auffielen, weil diese meist einen viel zu geringen Abstand zu ihren Vordermännern hielten. Auch einige der Busfahrer hielten sich nicht immer an die Verkehrsordnung. So fiel ein dänischerer Reisebus durch ein waghalsiges Überholmanöver auf, durch das die nachfolgenden Fahrzeuge zu massiven Bremsmanövern genötigt wurden.

Die Buspassagierte beurteilten die Kotrollen überwiegend positiv. Zwar waren die Reisenden über die unfreiwillige Zwangspause etwas genervt, freuten sich aber, dass das Busreisen durch derartige Kontrollen hoffentlich in Zukunft noch sicherer werden wird.

Selbst die ertappten Fahrer nahmen es größtenteils gelassen, wenn Schidlowski und seine Kollegen wieder mal einen Strafzettel ausfüllten: „Es ist normalerweise kein Problem. Wir werden oft angehalten“, erklärt Brummi-Fahrer Torsten Jahnke. Über den gerade erhaltenen Punkt in Flensburg wegen zu geringen Abstand war er aber nicht ganz so erfreut, sah seinen Fehler aber ein.

 

Die NonstopNews-Bilder (Tag) und die O-Töne:

 

Teil 1: Buskontrolle und Auswahl von Fahrzeugen auf Autobahn

  • Beamte kontrollieren Reisebus
  • Polizist begutachtet Innenraum, Fahrwerk und Motor
  • Fahrgäste warten auf Weiterfahrt
  • Streifenwagen beobachtet vorbeifließenden Verkehr an Autobahn
  • Streifenwagen verfolgt Bus und lost diesen zur Kontrollstelle
  • Postbus wird kontrolliert
  • Totale Kontrollstelle und Rastplatz
  • Streifenwagen fährt wieder auf die Autobahn
  • Nächster Fernreisebus wird gestoppt und kontrolliert
  • O-Ton mit Uwe Heber, Busfahrer: „grundsätzlich ist es nicht das verkehrteste wenn man da zwischendurch mal kontrolliert, aber manchmal ist es nervig. Muss ich auch ganz eindeutig sagen. Meine Fahrer werden vielleicht zwei, drei Mal im Jahr kontrolliert. Ich achte auch darauf, dass so was nicht passiert. Generell mit den Bussen ist das immer so ´ne schwierige Sache, weil ich fahr keine Kartoffeln oder keine Steine oder sonst was. Wenn ich das sehe, wie manche Fahrzeuge unterwegs sind. Auch diese Abstandsgeschichte wo diese schweren Unfälle passiert sind. Da muss man viel härter durchgreifen. Also wenn ich das sehe, ich bin auch oft auf der Straße was da für ein Schindluder getrieben wird. Das ist nicht normal. Und das ist zwangsläufig. Ich bin konzentriert und ich habe kein ungutes Gefühl. Dann müsste ich was Anderes machen.
  • O-Ton mit Jürgen Collin, Autobahnpolizei Walsleben, Sonderüberwachungsgruppe Polizeidirektion Nord: „meine Aufgabe ist jetzt erstmal auf die Busse zu achten, welche Busse für uns interessant sind. Und sollte jetzt ein Bus kommen, bei dem wir der Meinung sind, dass wir ihn kontrollieren sollten, dann werden wir hinterherfahren, uns diesen Bus hinten anhängen bis zur Kontrollstelle bringen und dort können die Kollegen an der Kontrollstelle den Bus kontrollieren. Jetzt haben wir noch einen Postbus. Dem werden wir jetzt hinterherfahren und uns dann davorsetzen und ihn dann kontrollieren. Ja, diesen Bus werden wir mitnehmen zur Kontrolle. Ich werde ihn nochmal über die Außenlautsprecher ansprechen, dass er das auch hört. Jetzt werden wir dem noch ein Zeichen geben. Die Möglichkeit, warum er langsamer wird, ist jetzt halt, dass er irgendwelche Unterlagen, die wir nicht sehen sollen, jetzt verstecken will oder irgendwas, was manipuliert wurde, jetzt noch in Ordnung bringen muss. Eine Kaffeemaschine, ein Laptop zum Beispiel, alles was so im Sichtfeld des Fahrers steht, was halt auch eine Ordnungswidrigkeit darstellen würde.“

 

Teil 2: Weitere Buskontrollen und Lkw werden wegen Verstößen gestoppt

  • Reisebus aus Dänemark wird kontrolliert
  • Fahrer wird in Streifenwagen verwarnt
  • Polizist schreibt Protokoll
  • ziviler Videowagen der Polizei
  • Beamte schreiben Protokoll an Notebook
  • Videowagen auf Autobahn unterwegs
  • Überwachungsvideo wird ausgewertet (abgefilmt von Bildschirm)
  • Lastwagen werden wegen Verstößen gestoppt und kontrolliert
  • Videowagen stoppt Lkws und lost diese zur Kontrollstelle
  • O-Ton mit Toni Schidlowski, Autobahnpolizei Walsleben Sonderüberwachungsgruppe Polizeidirektion Nord: „In dem Fall haben wir durch den Videowagen beobachtet, dass der Fahrer überholt hat ohne den nachfolgenden Verkehr zu beachten und deswegen mussten zwei Pkw bremsen und das haben wir per Videowagen festgehalten und jetzt versuchen wir uns mit dem Fahrer zu verständigen. Der Videowagen ist jetzt schon wieder unterwegs. Wir haben das Material gesichert und das wird hier zur Beweisaufnahme verwendet und von uns dann auch weiter dokumentiert. Der Bus war unterwegs auf der rechten Fahrspur Richtung Hamburg und wollte einen Sattelzug überholen, hat geblinkt, ist auf die Überholspur gefahren und hat dabei nicht den rückwärtigen Verkehr beachtet. Also hat zwei PKW, die beim Überholen schon waren, die mussten bremsen, damit sie mit ihm nicht kollidieren.“
  • O-Ton mit Femke Semmler (links) & Luisa Koch, Busreisende: „nervig, weil man solange hier warten muss und nichts machen darf. Ja erstmal aufregend irgendwie. Aber es ist okay. Wir wurden jetzt auch nicht kontrolliert oder so. Die haben zwar gesagt man soll sich anschnallen und die Sachen hoch packen oder so falls man nochmal kontrolliert wird, aber es jetzt eher die viertel Stunde die verloren geht. Für uns ist das jetzt nicht so schlimm, weil wir keinen wirklichen Zug kriegen müssen oder noch einen nächsten Bus, aber für die die noch einen Anschluss brauchen ist es glaub ich echt doof. Also es ist besser ohne rausziehen. Also ist jetzt auch das erste Mal, dass ich rausgezogen worden bin. Auf der einen Seite ist es gut, den Fahrer so zu überprüfen, dass der nicht zu viel fährt. Das finde ich schon okay. Also ich habe jetzt auch kein schlechtes Gefühl, wenn ich mit dem Bus fahre. Also ich habe jetzt auch keine Angst, wenn ich mit dem Bus oder dem Zug fahre. Ist mir eigentlich egal.“
  • O-Ton mit Torsten Jahnke, LKW-Fahrer: „ist normalerweise kein Problem. Wir werden oft angehalten. Und jetzt ist es zwar scheiße, weil ich einen Punkt kriege aber muss ich mit Leben. Ich habe gedacht er wäre weiter weg gewesen. Man kann es zwar durch die Begrenzungspfeiler sehen, aber erst war er schneller als ich, dann wurde er langsamer. Ja und dann bin ich rangefahren. Ja wegen Terminfrachten. Da entsteht der Druck denn. Da schnell hin, da schnell hin. Ich habe einen Abstandswarner da drinnen. Bloß wenn vor mir ein PKW reinzieht oder so, denn geht der voll in die Knie. Deswegen habe ich den auch ausgeschaltet. Ansonsten mit LKW zu LKW funktioniert das eigentlich, aber ich habe ihn ausgeschaltet, aber passiert. Wenn der hinter mir nicht aufpasst dann hängt der hinten drin. Habe ich alles schon gehabt. Der geht voll in die Knie dann der LKW. Deswegen habe ich ihn rausgenommen“

 

Teil 3: Mangelhafter Reisebus wird kontrolliert und Weiterfahrt untersagt

  • Reisebus und Fernbus werden kontrolliert
  • Lkw-Fahrer wird verwarnt
  • Fahrerkarte wird ausgelesen
  • Polizisten begutachten defekte Bremsanlage bei Reisebus
  • O-Ton mit Tino Liese, LKW-Fahrer: „Ertappt! Wie gesagt. Fehler – kann passieren. Soll nicht passieren, kann passieren. Ich bin zu dicht raufgefahren. Ist nun mal so. Naja was soll ich dazu sagen? Es gibt Leute, die übertreiben und es gibt Leute, die vernünftig fahren. Wenn du einen vor dir hast, der so übertreibt wie er, voll ran kriechen bei dem anderen, voll ran kriechen bei dem Vordermann und dann wieder bremsen. Dann läufst du ja automatisch mit auf. Was willst du machen? Dann biste mit drin, dann steckst du, aber wie gesagt. Was kannst du machen? Mit den ganzen Unfällen ich meine klar, könnte man noch mehr kontrollieren. Weil die Fahrer meist alle übermüdet sind, keine Ahnung. Ja, was soll ich sagen? Wir haben alle auch Familie. Da bist du froh, wenn du heile nach Hause kommst und emotional, muss ich sagen, ist es schon scheiße. Da fühlt man absolut scheiße als Kraftfahrer. Weil wir stehen jetzt wieder im dunklen Licht drin, weil es immer heißt nur wir, wir, wir. Aber im Endeffekt, nobody is perfect. Ich habe auch einen Kollegen verloren, auch tödlich und das ist schon heftig. Ich fahre ja jetzt schon ziemlich lange und wir haben uns zehn Jahre gekannt. Er war zwei Jahre jünger wie ich. Er war ein litauischer Fahrer, hat die Kontrolle verloren übers Fahrzeug und ist direkt tot gewesen. Hat den noch runtergelenkt von der Autobahn. Ja gut, wie gesagt. Da möchte ich auch nicht weiter drauf eingehen. Das ist schon schwer genug gewesen. Aber das hier, wie gesagt. Alles okay. Sollte nicht passiert, ist passiert.“
  • O-Ton mit Matthias Richert, Busfahrer: „ja, es ist im Endeffekt schon ein komisches Gefühl, wenn man so einen Streifenwagen am Straßenrand sieht, der dann losrollt. So ging es mir eben auch, da dachte ich gut, jetzt bist du fällig. Auf der anderen Seite lässt man alles so sekundenweise Revue passieren. Es ist alles okay, die Papiere sind alle da, Karte ist okay, Uhrzeiten sind eingehalten worden, der Bus ist technisch okay also kann dir im Endeffekt nichts passieren. Wir hatten eh vor, hier zu halten, deswegen ist es für uns auch kein Zeitverlust in dem Sinne. Ich finde es ist eine gute Sache. Es muss kontrolliert werden. Ich finde, so was könnte teilweise mehr kontrolliert werden. Es wird zum Teil noch zu viel Schindluder betrieben, es gibt noch zu viele schwarze Schafe und ich habe da überhaupt gar kein Problem mit. Jetzt von mir aus gehend, ich kann jetzt nicht für alle Busfahrer sprechen, habe ich festgestellt, die Zunahme im Schwerlastverkehr ist enorm. Das Problem für uns als Bus ist, dass der LKW fast genauso schnell wie der Bus mittlerweile ist, obwohl er ja eigentlich viel langsamer sein müsste. Bei uns ist technisch bei hundert km/h leider abgeriegelt. Bei dem LKW ist das leider nicht so. Deswegen haben wir auch schwere Probleme zu überholen und werden teilweise auch von LKWs überholt, was eigentlich gar nicht möglich ist. Und wir kriegen auch viel mit, da wir die gleiche Sichthöhe wie die haben, kriegen wir so mit, was in den Fahrerkabinen so abgeht. Da ist Handy-Gespiele, Laptop- Gespiele, Unachtsamkeit, schwanken. Vorhin hatten wir das erst wieder. Schwankender LKW, da war der Hänger schon fast auf meiner Seite. Es ist dramatisch und ich denke aber auch, dass die Fahrer da sehr unter Druck stehen. Das ist in der Branche sicherlich viel extremer als es bei uns Busfahrerin ist. Wir sind ein Unternehmen aus Gotha, Thüringen. Ich habe in Halle geladen und wir fahren jetzt nach Warnemünde. Drei Tage, Mittwoch geht es wieder zurück. Nicht ganz so gut meinen Fahrgästen gegenüber, da ich natürlich auch ein zeitliches Verlangen habe. Wir haben um 15 Uhr in Warnemünde einen großen Empfang, wo einige extra für anreisen. Den Termin können sie jetzt im Endeffekt jetzt abhaken. Und es ist irgendwo schon nicht so ein schönes Gefühl, muss ich ehrlich sagen. Und ich meine, ich muss auch ehrlich sagen, ich bin den Bus die ganze letzte Woche gefahren ich bin ihn am Samstag gefahren, da waren wir an der polnischen Ostsee. Wenn da wirklich jetzt technisch irgendwas gewesen wäre, hätte ich das schon lange gemerkt. Ich fahre ja nun nicht den ersten Tag. Auf der einen Seite finde ich das okay auf der anderen Seite, drei Stunden, dass auch den Fahrgästen zuzumuten. Wenn es jetzt irgendwas Gravierendes wäre, wenn jetzt irgendwas fest gewesen oder so, dann könnte ich es noch nachvollziehen. Man hätte auch so einen Mängelgutschein machen können, wie im PKW-Bereich machen können, sagen können: Hier kontrolliert das in ner Werkstatt, innerhalb einer Woche, stellt den Bus wieder vor. Dann wäre es im Endeffekt auch gut gewesen. Ja gut, müssen wir jetzt durch nützt nichts, gute Miene zum bösen Spiel.“
  • O-Ton mit Beatrix Lindeblatt, Busreisende: „ja, ich hab die Erfahrung auch gemacht. Ich glaub, ich habe es auch ein bisschen gehört wie unser Fahrer das erzählt hat. Es ist schon dramatisch was auf deutschen Straßen unterwegs ist an Gefahren. Ich fahre jeden Tag mindestens hundert Kilometer. Vorwiegend auch Autobahnen. Da wird dir himmelangst. Du vermeidest das auch, dran vorbei zu fahren. Ich finde das super, weiter so.“
  • O-Ton mit Toni Schildlowski, Autobahnpolizei Walsleben Sonderüberwachungsgruppe Polizeidirektion Nord: „ja, wir haben hier einen Reisebus, der ist unterwegs von Dresden Richtung Norden. Wir haben einen Defekt an der Bremsanlage festgestellt und den werden wir jetzt technisch untersuchen lassen. Ihr hört im Hintergrund so ein zischendes Geräusch, das ist ein Druckregler von der Bremsanlage. Hört sich in der Regel immer ein bisschen anders an als diese permanenten Geräusche. Wir haben Flüssigkeiten am Bremssystem, die austreten und das ist ein technischer Mangel dem wir erstmal auf den Grund gehen werden. Wir werden jetzt zu Gutachter fahren in der Werkstatt und uns die Sache zusammen anschauen. Die dürfen mit dem Bus jetzt nicht weiter mit, bis wir die Sache geklärt haben. Wir gehen mal grob von drei Stunden aus. Wenn wir gut sind, sind wir dann durch. Wir fahren jetzt erstmal zur nächstgelegenen Werkstätte. Dort wurde ein Gutachter schon hinbestellt. Wenn die Fahrgäste oder der Fahrer mit den Fahrgästen alles soweit geklärt haben setzten wir uns in unterwegs. Dann wird das Fahrzeug in der Werkstatt in eine Grube gefahren und werden wir einmal die komplette Bremsanlage durchtesten. Sollten die Mängel, die wir hier festgestellt haben, nicht bestätigt werden, dann kann die Weiterfahrt erstmal gestattet werden. Ansonsten wenn sie bestätigt werden durch einen Sachverständiger, dann werden wir die Weiterfahrt untersagen müssen und der Bus bleibt solange stehen, bis der Mangel behoben ist.“

 

Teil 4: weiterer O-Ton zum defekten Reisebus

  • Beamte besprechen sich vor Streifenwagen
  • Streifenwagen begleitet defekten Bus zur Werkstatt
  • O-Ton mit Toni Schidlowski, Autobahnpolizei Walsleben Sonderüberwachungsgruppe Polizeidirektion Nord: „also, wir haben das Problem mit der Bremsanlage. Die muss für eine gewisse Anzahl von Bremsungen ausreichen. Reicht es nicht aus, haben wir das Problem, dass eventuell die Bremsung für das Stauende nicht mehr reicht und der Bus ungebremst dort reinfährt. Im Rahmen der Busunglücke, wo Bremsanlagen versagt haben, ist das hier die absolute Vorlage dafür. Der Fehler ist hier, dass ständig Druckluft aus dem System abweicht und der Kompressor ständig arbeiten muss. Darauf ist er nicht ausgelegt. Dieser Dauerbetrieb führt zu technischen Mängeln, die zur Beeinflussung der Bremsanlage bis zum Komplettausfall führen. Schlimmstenfalls kann passieren, dass die Bremsanlage für drei Bremsungen ausreicht, aber eine vierte Bremsung nicht mehr zum Ziel führt und das Fahrzeug ungebremst ins Stauende in eine Kurve gerät oder auch aus einer Kurve fliegt. Für uns ist das ein Erfolg. Nicht, dass es eine statistische Erfassung ist, sondern, dass wir hier eine eventuelle Zeitbombe aus dem Verkehr gezogen haben, und wer ganz weit voraus denkt, auch ein paar Leben gerettet haben.“

 

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Feuer auf Campingplatz sorgt für nächtliche Aufregung – Feuerwehr kann Totalverlust des mobilen Heims nicht verhindern

NonstopNews - 16. Mai 2025 - 23:00

Benachbarte Familie kommt mit dem Schrecken davon - Brandursache noch unklar, Polizei hat Ermittlungen aufgenommen

25.05.16, 23:00 Uhr

Datum: Mittwoch, 25. Mai 2016, 23:00 Uhr

Ort: Hennef, Rhein-Sieg-Kreis, Nordrhein-Westfalen

 

(sg) Große Aufregung für Frank Burbach und seine Familie am Mittwochabend: Eigentlich wollte der Familienvater mit seinen Kindern einen erholsamen Kurzurlaub auf dem Campingplatz verbringen. Dazu war die Familie aus Köln mit den beiden 7 und 9 Jahre alten Kindern und ihrem Wohnmobil über das verlängerte Fronleichnams-Wochenende auf den idyllischen Campingplatz an der Sieg gekommen. Doch bereits am ersten Abend wurden die Camper durch laute Rufe und Geräusche gestört: Als Frank Burbach aus dem Fenster schaute, sah er, dass der benachbarte Wohnwagen lichterloh in Flammen stand.

„Es war sehr heiß, aber zum Glück ist uns nichts passiert. Der Abstand zu unserem Wohnmobil war weit genug“, berichtet der noch etwas geschockte Camper, dessen Kinder sich auch ein wenig über das nächtliche Abenteuer freuten.

Die Feuerwehr rückte mit mehreren Fahrzeugen an, um Campingwagen und Vorzelt, die lichterloh brannten, zu löschen. Auch mehrere Gasflaschen wurden aus den brennenden Trümmern geborgen.

Warum der Wohnwagen eines älteren Ehepaars, die sich aber nicht auf dem Platz befanden, in Flammen aufging, ermittelt nun die Polizei.

 

Die NonstopNews-Bilder (Nacht) und der O-Ton:

  • Löschfahrzeug trifft ein
  • Flammen auf Campingplatz
  • Wohnwagen brennt lichterloh
  • Feuerwehr bei Löscharbeiten
  • Feuerwehr und Rettungsdienst vor Ort
  • geborgene Gasflaschen
  • Feuerwehr reißt Trümmer auseinander
  • Polizist fotografiert Einsatzstelle
  • abgesperrte Brandstelle, rauchende Trümmer
  • Schnittbilder
  • O-Ton mit Frank Burbach, Familienvater und Camper: „…wollten gerade mit Kinder schlafen gehen … haben Zischen und Rufe gehört … habe dann gesehen, dass nebenan ein Wohnwagen brannte … wollten Kurzurlaub machen, ein bisschen Erholung … war sehr warm und recht heiß … die Kinder fanden es aufregend, mit Feuerwehr … zum Glück ist uns nichts passiert … stand lichterloh in Brand … der Abstand zu unserem Wohnmobil war weit genug …“

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Mitten im Programm von Comedy-GrandPrix-Gewinner Thorsten Bär bricht Feuer auf dem Dach der Limburger Stadthalle aus - Zuschauer glauben zunächst an Gag des Comedian - Großeinsatz für Feuerwehr

NonstopNews - vor 8 Stunden 21 Minuten

Veranstaltung kann sicher geräumt werden - Brand auf Flachdach der Veranstaltungshalle - Feuer breitet sich durch Lichtkuppel in Verwaltungstrakt aus - Bauarbeiten vermutlich ursächlich für den Brand

19.09.19, 20:44 Uhr

Datum: Donnerstag, 19. September 2019, 20:30 Uhr

Ort: Limburg, Landkreis Limburg-Weilburg, Hessen

 

(sg) „Das Dach brennt, sie müssen alle raus!“ - Zunächst dachten die Zuschauer in der Limburger Josef-Kohlmaier-Halle an einen Gag im Programm des Comedian Thorsten Bär, der an diesem Abend in der gut besuchten Stadthalle auftrat. Doch schnell wurde klar, dass es sich um einen Ernstfall handelte! „Ich merkte sofort, dass etwas nicht stimmt, als der Hallenleiter durch die Tür kam“, berichtet Comedy-GrandPrix-Gewinner von 2018, Thorsten Bär aus Hamburg später. „Zum Glück sind dann alle schnell rausgekommen und die Feuerwehr war schon da!“.

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte war heller Feuerschein auf dem Dach des Veranstaltungsgebäudes zu erkennen. Im Bereich der ehemaligen Lüftungszentrale auf dem Flachdach, wo nach Angaben der Feuerwehr am Tag Bauarbeiten stattgefunden haben, brannte das Bitumendach. Schnell wurde ein Außenangriff über zwei Drehleitern in Stellung gebracht und der Brand bekämpft. Allerdings konnten die Einsatzkräfte nicht verhindern, dass eine große Lichtkuppel durch den Brand platze und so Flammen und Rauch in das Gebäude eindrangen. Betroffen war aber nur der baulich vom Veranstaltungsbereich getrennte Verwaltungstrakt.

Verletzt wurde zum Glück niemand, alle Besucher der Comedy-Veranstaltung sowie die Gäste der im Keller befindlichen Bowlingbahn konnten das Gebäude sicher verlassen.

Überaus erleichtert bedankte sich daher auch Comedian Thorsten Bär bei Einsatzleiter René Jung für die professionelle Arbeit der Feuerwehr und kündigte an, den Termin unbedingt nachholen zu wollen, damit alle Besucher doch noch in den vollen Genuss seines Solo-Programms kämen.

 

Ehemann findet schwerst verletzte Frau zu Hause auf - Rettungsdienst versucht zu reanimieren, Frau verstirbt noch vor Ort

NonstopNews - 19. September 2019 - 22:17

Massive Gewaltanwendung von außen gegen den Kopf - Tatverdächtiger osteuropäischer Herkunft am Abend festgenommen - Täter war von außen in das Haus eingedrungen und hat auf die Frau eingeschlagen - Mordkommission ermittelt

19.09.19, 22:17 Uhr

Datum: Donnerstag, 19. September 2019, ca. 18 Uhr

Ort: Güstrow, LK Rostock, Mecklenburg-Vorpommern

 

(jl) Am frühen Donnerstagabend kam es in Güstrow im Landkreis Rostock zu einer grausigen Bluttat. Eine 79-jährige Frau wurde in ihrem eigenen Haus brutal erschlagen.
Der Täter drang von außen in das Haus in der ruhigen Eigenheimsiedlung ein. Der genaue Tathergang ist noch nicht bekannt, aber er schlug offenbar brutalst auf den Kopf der Seniorin ein. Es war ihr Ehemann, der die schwerst verletzte Frau auffand und den Rettungsdienst alarmierte. Sofort eingeleitete Reanimationsversuche blieben erfolglos. Die Frau verstarb noch am Tatort.
Kurz darauf konnte ein dringend tatverdächtiger Mann osteuropäischer Herkunft festgenommen werden. Er befindet sich aktuell in Rostock in Gewahrsam. Die Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen.

 

 

Beim Rangieren angeblich erschrocken - Stiefmutter tritt beim Rangieren auf eigenem Hof “vor Schreck“ auf's Gaspedal und fährt Stieftochter gegen die Wand - Stieftochter eingeklemmt und schwer verletzt

NonstopNews - 19. September 2019 - 20:24

Feuerwehr muss Schwerverletzte befreien - Aufgelöste Fahrerin und deren Tochter, die mit ihm Auto saß, von Notfallseelsorgern betreut - Viel befahrene Durchgangsstraße muss voll gesperrt werden

19.09.19, 20:24 Uhr

Datum: Donnerstag, 19. September 2019, 18 Uhr

Ort: Eltville, Rheingau-Taunus-Kreis, Hessen

 

(jl) Wie genau es zu diesem tragischen Unfall kommen konnte, ist noch nicht ganz geklärt. Eine Frau hat am Donnerstagabend aus Versehen mit ihrem Auto ihre Stieftochter gegen eine Mauer gefahren und sie zwischen Pkw und Mauer eingeklemmt. Die Eingeklemmte wurde dabei schwer verletzt und musste von der Feuerwehr befreit werden. 

Vor Ort schilderte die Stiefmutter den Fall so, dass sie sich beim Rangieren auf dem eigenen Hof offenbar erschrocken habe, weshalb sie versehentlich auf das Gaspedal getreten und das Auto einen ungewollten Satz gemacht habe. Mit im Auto saß die Tochter der Frau. Beide erlitten offenbar einen Schock und wurden von Notfallseelsorgern betreut. 

Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang laufen.

Zeitgleich zwei schwere Motorradunfälle in Niedersachsen - Fahrer stürzt in Kurve auf A28 in Delmenhorst und rutscht unter Leitplanke: schwer verletzt - Zweiter Fahrer kollidiert in Dötlingen mit entgegenkommendem Pkw und schleudert gegen Leitplanke:...

NonstopNews - 19. September 2019 - 18:54

A28: Schwerverletzter ins Krankenhaus eingeliefert - Auffahrt zur A1 voll gesperrt - Motorrad mit Scherespreizer unter Leitplanke herausgeholt - Dötlingen: Motorrad kollidiert erst mit Pkw und schleudert dann in Leitplanke - Unfallaufnahme über Stunden

19.09.19, 18:54 Uhr

Datum: Donnerstag, 19. September 2019, ca. 18 Uhr

Ort: A28 Dreieck Delmenhorst, / Wildeshauser Straße Dötlingen, Niedersachsen

 

(jl) Die Motorradsaison neigt sich langsam dem Ende, doch am Donnerstagabend kam es gleich zu zwei schweren Unfällen mit Motorrädern.

Auf der A28 am Dreieck Delmenhorst in Richtung A1 stürzte ein Fahrer in einer Kurve mit seiner Maschine und rutschte unter die Leitplanke. Dabei zog er sich schwere Verletzungen zu. Er wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.

Das Motorrad hat sich unter der Leitplanke verkeilt. Mit Holzklötzen bockten die Einsatzkräfte der Feuerwehr das Krad zunächst auf. Mit Hilfe eines Scherespreizers drückten sie die Leitplanke nach oben, sodass sie das Fahrzeug darunter hervorziehen konnten.

Die Auffahrt musste für die Einsatzdauer voll gesperrt werden. Es bildete sich ein Rückstau auf der Autobahn.

Nahezu zeitgleich ereignete sich auf der Wildeshauser Straße in der Gemeinde Dötlingen ein noch schwererer Unfall. Aus noch ungeklärter Ursache kollidierte dort ein Motorradfahrer mit einem entgegenkommenden Pkw. Durch die Wucht wurde das Krad in die Leitplanke geschleudert. Der Motorradfahrer kam mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus. 

 

 

POL-H: Polizei kontrolliert Grünanlage in Linden-Süd zu möglichen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz

Polizei Hannover - 19. September 2019 - 17:35
Hannover (ots) - Heute Mittag (19.09.2019) haben Einsatzkräfte der Polizeiinspektion West und der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen eine auf Betäubungsmittel ausgelegte Razzia in den Grünanlagen an der Auestraße (Linden-Süd) durchgeführt. In ...

SEK-Einsatz bei Ausländerbehörde im Landratsamt Nordwestmecklenburg - Mann aus Ghana will gewaltsam Vaterschaft anerkannt bekommen, um legal in Deutschland bleiben zu können

NonstopNews - 19. September 2019 - 17:00

Mutter des Säugling mit im Gebäude - Sie stillt das Baby, während der Mann das Kind permanent in seiner Gewalt hat - Je näher die Polizisten komme, desto aggressiver verhält sich der Mann und „wirkt auf den Säugling ein“ - Seit ca. 14.30 Uhr Einfahrt zur Rostocker Straße auf Höhe der Polizeiinspektion Wismar gesperrt - Beamte geben aus taktischen Gründen keine Informationen zur Sachlage heraus

19.09.19, 17:00 Uhr

Datum: Donnerstag, 19. September 2019, 17:00 Uhr

Ort: Wismar, LK Nordwestmecklenburg, Mecklenburg-Vorpommern

 

(jl) Großeinsatz am Donnerstag im Landratsamt Nordwestmecklenburg in Wismar. In der Ausländerbehörde halten sich eine Mutter mit einem Säugling und ein Mann aus Ghana auf. Der Mann will laut Pressesprecherin der Polizei Wismar gewaltsam die Anerkennung der Vaterschaft erzwingen, um legal in Deutschland bleiben zu können. Er hält das Baby in seiner Gewalt. Je weiter sich ihm die Polizisten nähern, desto aggessiver wird sein Verhalten und er „wirkt dann auf den Säugling ein“, den er vor seiner Brust hält. Zwischendurch stillt die Mutter das Baby, während es aber permanent in der Gewalt des Mannes bleibt. Die Beamten kommen nicht an den aggressiven Mann heran.

Seit ca. 14.30 Uhr ist die Einfahrt zur Rostocker Straße auf Höhe der Polizeiinspektion Wismar gesperrt.

Gegen kurz vor 18 Uhr haben die SEK-Beamten das Gebäude betreten. Vor Ort wurde bekannt, dass der Einsatz in der Ausländerbehörde des Landratsamtes zu lokalisieren ist. Ein Rettungswagen und ein Notarzt sind vor Ort. Mehrere Steifenwagen der Polizei stehen quer vor dem Gebäude.

 

POL-H: Verkehrsverstöße mit E-Scootern

Polizei Hannover - 19. September 2019 - 13:17
Hannover (ots) - Die Polizeidirektion Hannover hat nach drei Monaten die Verkehrsverstöße mit E-Scootern ausgewertet. In den ersten Monaten wurden 15 Verkehrsunfälle und 71 Verstöße wegen einer fehlenden Pflichtversicherung registriert. Am ...

POL-H: Nachtragsmeldung! Kinder von Mann in der Südstadt angesprochen - 57-Jähriger in Klinik eingewiesen

Polizei Hannover - 19. September 2019 - 12:35
Hannover (ots) - Ein 57 Jahre alter Mann, der am vergangenen Freitag (13.09.2019) sowie am Montag (16.09.2019) mehrere Kinder in der hannoverschen Südstadt angesprochen hat, ist heute Morgen von Polizisten erneut im Umfeld von Schulen am ...

POL-H: Lehrte: Flucht vor der Polizei - 21-Jähriger schwer verletzt

Polizei Hannover - 19. September 2019 - 11:24
Hannover (ots) - Beamte des Polizeikommissariats Lehrte haben im Stadtgebiet Lehrte die Wohnanschrift eines 21-Jährigen aufgesucht, um einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Hildesheim zu vollstrecken. Beim Versuch vor den Einsatzkräften zu ...

POL-H: Polizei Hannover sucht nach Jürgen N.

Polizei Hannover - 19. September 2019 - 10:37
Hannover (ots) - Seit Mittwochabend, 18.09.2019, wird der 84-jährige Senior aus einem Altenheim im Stadtteil Groß Buchholz vermisst. Mit der Veröffentlichung eines Fotos erhoffen sich die Ermittler nun Hinweise zum Aufenthaltsort des Gesuchten. Nach ...

POL-H: Unfall auf dem Südschnellweg sorgt für Behinderungen im Berufsverkehr - Verkehrsunfalldienst sucht Zeugen

Polizei Hannover - 19. September 2019 - 9:20
Hannover (ots) - Eine 27 Jahre alte Geisterfahrerin ist Donnerstagmorgen, 19.09.2019, mit ihrem Peugeot gegen einen Lkw geprallt und dabei leicht verletzt worden. Aufgrund von Bergungsarbeiten ist der Südschnellweg in Richtung Sehnde derzeit voll ...

Lkw-Fahrerin bemerkt beim Tanken grünen Stoff aus Hochsee-Container austreten – Flüssigkeit stellt sich als Kühlmittel heraus – Großes Aufgebot an Rettungskräften alarmiert

NonstopNews - 18. September 2019 - 17:56

Berufsfeuerwehr aus Bremen angefordert – Proben werden entnommen

18.09.19, 17:56 Uhr

Datum: Mittwoch, 18. September 2019, 18:00 Uhr

Ort: Seckenhausen, Landkreis Diepholz, Niedersachsen

 

(ch) Einen Großeinsatz löste eine unklare Flüssigkeit am frühen Mittwochabend in Seckenhausen aus. Die Fahrerin eines Lastwagens war dabei ihren Sattelzug zu betanken. Dabei bemerkte sie einen grünen Stoff aus dem Auflieger austreten, rief die Feuerwehr und warnte die 14 Arbeiter auf dem Gelände. Die Einsatzkräfte löste einen Großalarm aus, da auch nach Durchsicht der Papiere nicht klar war, was sich alles im Container befand und möglicherweise miteinander reagieren könnte.

Fachberater der Berufsfeuerwehr Bremen sind genauso vor Ort, wie Spezialisten des Gefahrgutzuges. Mittels einer Auffangwanne konnte ein Trupp unter Atemschutz zunächst verhindern, dass der Stoff unkontrolliert weiter austritt. Im weiteren Verlauf werden Proben entnommen, um das Gefahrgut möglicherweise identifizieren zu können.

Nach zwei Stunden Ungewissheit dann die Entwarnung: bei dem Stoff handelt es sich um Kühlflüssigkeit.

78-Jährige tot in ihrem Haus aufgefunden – Polizei fahndet nach dem Auto der Toten

NonstopNews - 18. September 2019 - 17:54

Tötungsdelikt gilt als sehr wahrscheinlich

18.09.19, 17:54 Uhr

Datum: Mittwoch, 18. September 2019/ Tatzeit 17.09.2019

Ort: Wuppertal, Nordrhein-Westfalen

 

(ch) Wie die Polizei heute mitteilte, wurde bereits gestern im Wuppertaler Stadtteil Cronenberg eine 78-jährige Frau tot in ihrem Einfamilienhaus in der Straße Obere Rutenbeck aufgefunden. Nach den Umständen wird von einem Tötungsdelikt ausgegangen. Eine eingerichtete Mordkommission (MK-"Rutenbeck") hat die Ermittlungen aufgenommen. Am Tatort führte die Polizei eine umfangreiche Spurensicherung durch. Staatsanwaltschaft und Polizei suchen nach dem Fahrzeug der getöteten Wuppertalerin, einem VW Golf Variant, blau mit dem Kennzeichen W - GV 7777. Zeugen werden gebeten, sich unter der Tel.: 0202/284-0 oder in dringenden Fällen- unter der Notrufnummer 110 zu melden.

POL-H: Kinder von Mann in der Südstadt angesprochen - Polizei ermittelt 57-Jährigen

Polizei Hannover - 18. September 2019 - 16:45
Hannover (ots) - Beamte des Polizeikommissariats (PK) Südstadt haben einen 57-Jährigen ermittelt, der am vergangenen Freitag (13.09.2019) und am Montag (16.09.2019) mehrere Kinder in der hannoverschen Südstadt angesprochen hat. Nach bisherigen ...

Kleinlaster gerät beim Ausfahren von Parkplatz in Gegenverkehr und prallt frontal mit entgegenkommendem Pkw zusammen - Wagen wird über Leitplanke auf Acker geschleudert - Mutter und Tochter kommen im Pkw ums Leben, Fahrer des Lkw erleidet schwerste...

NonstopNews - 18. September 2019 - 13:02

Unfall ereignete sich im Bereich einer leichten Kurve - Ursache noch unklar . Rettungshubschrauber im Einsatz - Bundesstraße voll gesperrt

18.09.19, 13:02 Uhr

Datum: Mittwoch, 18. September 2019, ca. 10:20 Uhr

Ort: B292 bei Sinsheim, Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg

 

(ah) Bei schweren Verkehrsunfall auf der B292 bei Sinsheim sind am Mittwochvormittag zwei Menschen ums Leben gekommen. Ein weiterer Beteiligter erlitt schwerste Verletzungen.

Polizeiangaben zufolge fuhr der Fahrer eines Kleinlasters von einem Parkplatz zurück auf die Bundesstraße und geriet dabei im Bereich einer leichten Kurve in den Gegenverkehr und kollidierte dort frontal mit einem entgegenkommenden Pkw. Dieser wurde durch den heftigen Aufprall über die Leitplanke geschleudert und kam auf einem Acker am Fuß einer Böschung zum Stehen. Beide Insassen des Pkw - Polizeiangaben zufolge eine Frau mit ihrer Tochter - wurden bei dem Unfall tödlich verletzt. Der schwerst verletzte Fahrer des Kleinlasters wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

Derzeit ist noch nicht bekannt, warum das Fahrzeug in den Gegenverkehr geraten war. Die Polizei ermittelt. Aufgrund des Unfalls musste die Bundesstraße voll gesperrt werden. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.

 

POL-H: Falscher Handwerker ist im Stadtteil Kirchrode erfolgreich - Wer kann Hinweise geben?

Polizei Hannover - 18. September 2019 - 11:10
Hannover (ots) - Nachdem sich ein bislang unbekannter Dieb Dienstagmittag, 17.09.2019 an der Ottweilerstraße gegenüber einer Seniorin als Handwerker ausgegeben und dadurch Schmuck im Wert von etwa 100.000 Euro erbeutet hat, sucht die Kripo dringend ...

POL-H: Springe: Eine Schwer- und eine Leichtverletzte nach Verkehrsunfall auf der Landesstraße (L) 421 - Die Polizei sucht Zeugen

Polizei Hannover - 18. September 2019 - 10:23
Hannover (ots) - Am Dienstagnachmittag, 17.09.2019, ist eine 27-Jährige mit ihrem Skoda bei einem Abbiegevorgang mit einem entgegenkommenden Audi kollidiert. Die Audi-Fahrerin (55) hat dabei schwere und die Skoda-Fahrerin leichte Verletzungen ...

Kirchturm von St. Birgid gerät in Brand - Zwischendecke teilweise eingestürzt - Feuerwehr im Großeinsatz - Feuer brach offenbar im Technikraum unterhalb des Glockenstuhls aus

NonstopNews - 18. September 2019 - 7:53

Schwierige Löscharbeiten aufgrund enormer Wärmeentwicklung, kein gefahrloser Innenangriff möglich - Mehrere Drehleitern im Einsatz - Feuerwehr: "Enormer Kraftakt für die Einsatzkräfte"

18.09.19, 07:53 Uhr

Datum: Mittwoch, 18. September 2019, ca. 05:30 Uhr

Ort: Wiesbaden, Hessen

 

(ah) Ein Großbrand in der St.-Birgid-Kirche in Wiesbaden-Bierstedt hat am frühen Mittwochmorgen die Feuerwehr in Atem gehalten. Das Feuer war ersten Angaben zufolge in einem Technikraum unterhalb des Glockenstuhls ausgebrochen und hatte sich rasch ausgeweitet.

Die Feuerwehr rückte mit etwa 70 Kräften an, um gegen die Flammen vorzugehen. Mehrere Drehleitern wurden eingesetzt. Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund der Bauweise des Gebäudes als sehr schwierig, da kaum Fenster vorhanden sind und die Wärme so nicht entweichen kann. Durch einen massiven Außenangriff konnten die von außen sichtbaren Flammen zurückgeschlagen werden, da jedoch im Inneren eine Zwischendecke teilweise einstürzte, wurde die Statik derartig in Mitleidenschaft gezogen, dass ein Innenangriff für die Löschkräfte zunächst nicht möglich ist und daher der eigentliche Brandort nicht erreicht werden kann. "Es ist ein enormer Kraftakt für die Einsatzkräfte", so Feuerwehrsprecher Valentin Reuter.

Das Schadensausmaß ist noch unklar. Auch die genaue Brandursache ist noch nicht bekannt. Aufgrund des Ortes des Brandausbruchs kann jedoch ein technischer Defekt nicht ausgeschlossen werden.

 

 

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