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Reisebus wird Weiterfahrt wegen Bremsdefekt untersagt - Polizei kontrollierte zahlreiche Fern- und Reisebusse sowie Lkw - zahlreiche Beanstandungen

NonstopNews - 16. Mai 2026 - 0:00

Wir haben Autobahnpolizist Toni Schidlowski einen Tag lang bei seiner Arbeit für die Sonderkontrollgruppe der Brandenburger Polizei über die Schulter geschaut - diverse O-Töne mit Fahrern, Reisenden und Polizisten

26.05.16, 0:00 Uhr

Datum: Donnerstag, 26. Mai 2016

Ort: A24, Raststätte Linumer Bruch, Fehrbellin, Landkreis Ostprignitz-Ruppin, Brandenburg

 

(sg) Die Reise an die Ostsee fand für die Passagiere eines Reisebusses ein jähes Ende auf der Raststätte an der A24. Im Rahmen einer Großkontrolle untersagte die Polizei dem Busfahrer aufgrund einer defekten Bremsanlage die Weiterfahrt und ordnete einen mehrstündigen Werkstattaufenthalt an. Die ratlosen Passagiere blieben zunächst auf der Raststätte zurück.

„Schlimmstenfalls kann passieren, dass die Bremsanlage für drei Bremsungen ausreicht, aber eine vierte Bremsung nicht mehr zum Ziel führt und das Fahrzeug ungebremst ins Stauende fährt oder auch aus einer Kurve fliegt“, schildert Toni Schidlowski von der Autobahnpolizei das Problem.

Locker schlendert Toni durch den Reisebus, doch sein wachsames Auge achtet dabei auf jedes Detail: Sind die Notausgänge gekennzeichnet und wo sind die Nothammer angebracht? Sind alle Passagiere angeschnallt? Dem erfahrenen Autobahnpolizisten von der Sonderüberwachungsgruppe der Polizei Brandenburg entgeht nichts. Und bei Sicherheitsverstößen versteht der sonst kumpelhaft erscheinende Beamte keinen Spaß. „Für uns ist das ein Erfolg. Nicht, dass es eine statistische Erfassung ist, sondern, dass wir hier eine eventuelle Zeitbombe aus dem Verkehr gezogen haben und - wenn man ganz weit voraus denkt – vielleicht auch ein paar Leben gerettet haben“, begründet Toni die Motivation von ihm und seinen Kollegen.

Und der rote Reisebus mit Ziel Ostsee war nur einer der insgesamt 25 beanstandeten Fahrzeuge, die die die Brandenburger Kontrolleure am Montag bei insgesamt 59 untersuchten Fahrzeugen bemängelten. Die Maßnahme richtete sich in erster Linie an Fern- und Reisebusse. Nach zahlreichen schweren Unfällen mit Lastwagen an Stauenden und diversen Berichten über Verstöße bei den immer beliebter werdenden Fernbussen wollte die Polizei mit der Aktion ein Zeichen setzen. Und das Ergebnis war nicht nur negativ. Insbesondere bei den Fernbussen scheinen die Unternehmen aus der negativen Berichten der Vergangenheit gelernt zu haben. Die überwiegende Zahl der Fernbusse war beanstandungsfrei und in gutem technischen Zustand. Anders sah es da mit einigen Lastwagen aus, die den Beamten im Rahmen der Kontrollaktion auffielen, weil diese meist einen viel zu geringen Abstand zu ihren Vordermännern hielten. Auch einige der Busfahrer hielten sich nicht immer an die Verkehrsordnung. So fiel ein dänischerer Reisebus durch ein waghalsiges Überholmanöver auf, durch das die nachfolgenden Fahrzeuge zu massiven Bremsmanövern genötigt wurden.

Die Buspassagierte beurteilten die Kotrollen überwiegend positiv. Zwar waren die Reisenden über die unfreiwillige Zwangspause etwas genervt, freuten sich aber, dass das Busreisen durch derartige Kontrollen hoffentlich in Zukunft noch sicherer werden wird.

Selbst die ertappten Fahrer nahmen es größtenteils gelassen, wenn Schidlowski und seine Kollegen wieder mal einen Strafzettel ausfüllten: „Es ist normalerweise kein Problem. Wir werden oft angehalten“, erklärt Brummi-Fahrer Torsten Jahnke. Über den gerade erhaltenen Punkt in Flensburg wegen zu geringen Abstand war er aber nicht ganz so erfreut, sah seinen Fehler aber ein.

 

Die NonstopNews-Bilder (Tag) und die O-Töne:

 

Teil 1: Buskontrolle und Auswahl von Fahrzeugen auf Autobahn

  • Beamte kontrollieren Reisebus
  • Polizist begutachtet Innenraum, Fahrwerk und Motor
  • Fahrgäste warten auf Weiterfahrt
  • Streifenwagen beobachtet vorbeifließenden Verkehr an Autobahn
  • Streifenwagen verfolgt Bus und lost diesen zur Kontrollstelle
  • Postbus wird kontrolliert
  • Totale Kontrollstelle und Rastplatz
  • Streifenwagen fährt wieder auf die Autobahn
  • Nächster Fernreisebus wird gestoppt und kontrolliert
  • O-Ton mit Uwe Heber, Busfahrer: „grundsätzlich ist es nicht das verkehrteste wenn man da zwischendurch mal kontrolliert, aber manchmal ist es nervig. Muss ich auch ganz eindeutig sagen. Meine Fahrer werden vielleicht zwei, drei Mal im Jahr kontrolliert. Ich achte auch darauf, dass so was nicht passiert. Generell mit den Bussen ist das immer so ´ne schwierige Sache, weil ich fahr keine Kartoffeln oder keine Steine oder sonst was. Wenn ich das sehe, wie manche Fahrzeuge unterwegs sind. Auch diese Abstandsgeschichte wo diese schweren Unfälle passiert sind. Da muss man viel härter durchgreifen. Also wenn ich das sehe, ich bin auch oft auf der Straße was da für ein Schindluder getrieben wird. Das ist nicht normal. Und das ist zwangsläufig. Ich bin konzentriert und ich habe kein ungutes Gefühl. Dann müsste ich was Anderes machen.
  • O-Ton mit Jürgen Collin, Autobahnpolizei Walsleben, Sonderüberwachungsgruppe Polizeidirektion Nord: „meine Aufgabe ist jetzt erstmal auf die Busse zu achten, welche Busse für uns interessant sind. Und sollte jetzt ein Bus kommen, bei dem wir der Meinung sind, dass wir ihn kontrollieren sollten, dann werden wir hinterherfahren, uns diesen Bus hinten anhängen bis zur Kontrollstelle bringen und dort können die Kollegen an der Kontrollstelle den Bus kontrollieren. Jetzt haben wir noch einen Postbus. Dem werden wir jetzt hinterherfahren und uns dann davorsetzen und ihn dann kontrollieren. Ja, diesen Bus werden wir mitnehmen zur Kontrolle. Ich werde ihn nochmal über die Außenlautsprecher ansprechen, dass er das auch hört. Jetzt werden wir dem noch ein Zeichen geben. Die Möglichkeit, warum er langsamer wird, ist jetzt halt, dass er irgendwelche Unterlagen, die wir nicht sehen sollen, jetzt verstecken will oder irgendwas, was manipuliert wurde, jetzt noch in Ordnung bringen muss. Eine Kaffeemaschine, ein Laptop zum Beispiel, alles was so im Sichtfeld des Fahrers steht, was halt auch eine Ordnungswidrigkeit darstellen würde.“

 

Teil 2: Weitere Buskontrollen und Lkw werden wegen Verstößen gestoppt

  • Reisebus aus Dänemark wird kontrolliert
  • Fahrer wird in Streifenwagen verwarnt
  • Polizist schreibt Protokoll
  • ziviler Videowagen der Polizei
  • Beamte schreiben Protokoll an Notebook
  • Videowagen auf Autobahn unterwegs
  • Überwachungsvideo wird ausgewertet (abgefilmt von Bildschirm)
  • Lastwagen werden wegen Verstößen gestoppt und kontrolliert
  • Videowagen stoppt Lkws und lost diese zur Kontrollstelle
  • O-Ton mit Toni Schidlowski, Autobahnpolizei Walsleben Sonderüberwachungsgruppe Polizeidirektion Nord: „In dem Fall haben wir durch den Videowagen beobachtet, dass der Fahrer überholt hat ohne den nachfolgenden Verkehr zu beachten und deswegen mussten zwei Pkw bremsen und das haben wir per Videowagen festgehalten und jetzt versuchen wir uns mit dem Fahrer zu verständigen. Der Videowagen ist jetzt schon wieder unterwegs. Wir haben das Material gesichert und das wird hier zur Beweisaufnahme verwendet und von uns dann auch weiter dokumentiert. Der Bus war unterwegs auf der rechten Fahrspur Richtung Hamburg und wollte einen Sattelzug überholen, hat geblinkt, ist auf die Überholspur gefahren und hat dabei nicht den rückwärtigen Verkehr beachtet. Also hat zwei PKW, die beim Überholen schon waren, die mussten bremsen, damit sie mit ihm nicht kollidieren.“
  • O-Ton mit Femke Semmler (links) & Luisa Koch, Busreisende: „nervig, weil man solange hier warten muss und nichts machen darf. Ja erstmal aufregend irgendwie. Aber es ist okay. Wir wurden jetzt auch nicht kontrolliert oder so. Die haben zwar gesagt man soll sich anschnallen und die Sachen hoch packen oder so falls man nochmal kontrolliert wird, aber es jetzt eher die viertel Stunde die verloren geht. Für uns ist das jetzt nicht so schlimm, weil wir keinen wirklichen Zug kriegen müssen oder noch einen nächsten Bus, aber für die die noch einen Anschluss brauchen ist es glaub ich echt doof. Also es ist besser ohne rausziehen. Also ist jetzt auch das erste Mal, dass ich rausgezogen worden bin. Auf der einen Seite ist es gut, den Fahrer so zu überprüfen, dass der nicht zu viel fährt. Das finde ich schon okay. Also ich habe jetzt auch kein schlechtes Gefühl, wenn ich mit dem Bus fahre. Also ich habe jetzt auch keine Angst, wenn ich mit dem Bus oder dem Zug fahre. Ist mir eigentlich egal.“
  • O-Ton mit Torsten Jahnke, LKW-Fahrer: „ist normalerweise kein Problem. Wir werden oft angehalten. Und jetzt ist es zwar scheiße, weil ich einen Punkt kriege aber muss ich mit Leben. Ich habe gedacht er wäre weiter weg gewesen. Man kann es zwar durch die Begrenzungspfeiler sehen, aber erst war er schneller als ich, dann wurde er langsamer. Ja und dann bin ich rangefahren. Ja wegen Terminfrachten. Da entsteht der Druck denn. Da schnell hin, da schnell hin. Ich habe einen Abstandswarner da drinnen. Bloß wenn vor mir ein PKW reinzieht oder so, denn geht der voll in die Knie. Deswegen habe ich den auch ausgeschaltet. Ansonsten mit LKW zu LKW funktioniert das eigentlich, aber ich habe ihn ausgeschaltet, aber passiert. Wenn der hinter mir nicht aufpasst dann hängt der hinten drin. Habe ich alles schon gehabt. Der geht voll in die Knie dann der LKW. Deswegen habe ich ihn rausgenommen“

 

Teil 3: Mangelhafter Reisebus wird kontrolliert und Weiterfahrt untersagt

  • Reisebus und Fernbus werden kontrolliert
  • Lkw-Fahrer wird verwarnt
  • Fahrerkarte wird ausgelesen
  • Polizisten begutachten defekte Bremsanlage bei Reisebus
  • O-Ton mit Tino Liese, LKW-Fahrer: „Ertappt! Wie gesagt. Fehler – kann passieren. Soll nicht passieren, kann passieren. Ich bin zu dicht raufgefahren. Ist nun mal so. Naja was soll ich dazu sagen? Es gibt Leute, die übertreiben und es gibt Leute, die vernünftig fahren. Wenn du einen vor dir hast, der so übertreibt wie er, voll ran kriechen bei dem anderen, voll ran kriechen bei dem Vordermann und dann wieder bremsen. Dann läufst du ja automatisch mit auf. Was willst du machen? Dann biste mit drin, dann steckst du, aber wie gesagt. Was kannst du machen? Mit den ganzen Unfällen ich meine klar, könnte man noch mehr kontrollieren. Weil die Fahrer meist alle übermüdet sind, keine Ahnung. Ja, was soll ich sagen? Wir haben alle auch Familie. Da bist du froh, wenn du heile nach Hause kommst und emotional, muss ich sagen, ist es schon scheiße. Da fühlt man absolut scheiße als Kraftfahrer. Weil wir stehen jetzt wieder im dunklen Licht drin, weil es immer heißt nur wir, wir, wir. Aber im Endeffekt, nobody is perfect. Ich habe auch einen Kollegen verloren, auch tödlich und das ist schon heftig. Ich fahre ja jetzt schon ziemlich lange und wir haben uns zehn Jahre gekannt. Er war zwei Jahre jünger wie ich. Er war ein litauischer Fahrer, hat die Kontrolle verloren übers Fahrzeug und ist direkt tot gewesen. Hat den noch runtergelenkt von der Autobahn. Ja gut, wie gesagt. Da möchte ich auch nicht weiter drauf eingehen. Das ist schon schwer genug gewesen. Aber das hier, wie gesagt. Alles okay. Sollte nicht passiert, ist passiert.“
  • O-Ton mit Matthias Richert, Busfahrer: „ja, es ist im Endeffekt schon ein komisches Gefühl, wenn man so einen Streifenwagen am Straßenrand sieht, der dann losrollt. So ging es mir eben auch, da dachte ich gut, jetzt bist du fällig. Auf der anderen Seite lässt man alles so sekundenweise Revue passieren. Es ist alles okay, die Papiere sind alle da, Karte ist okay, Uhrzeiten sind eingehalten worden, der Bus ist technisch okay also kann dir im Endeffekt nichts passieren. Wir hatten eh vor, hier zu halten, deswegen ist es für uns auch kein Zeitverlust in dem Sinne. Ich finde es ist eine gute Sache. Es muss kontrolliert werden. Ich finde, so was könnte teilweise mehr kontrolliert werden. Es wird zum Teil noch zu viel Schindluder betrieben, es gibt noch zu viele schwarze Schafe und ich habe da überhaupt gar kein Problem mit. Jetzt von mir aus gehend, ich kann jetzt nicht für alle Busfahrer sprechen, habe ich festgestellt, die Zunahme im Schwerlastverkehr ist enorm. Das Problem für uns als Bus ist, dass der LKW fast genauso schnell wie der Bus mittlerweile ist, obwohl er ja eigentlich viel langsamer sein müsste. Bei uns ist technisch bei hundert km/h leider abgeriegelt. Bei dem LKW ist das leider nicht so. Deswegen haben wir auch schwere Probleme zu überholen und werden teilweise auch von LKWs überholt, was eigentlich gar nicht möglich ist. Und wir kriegen auch viel mit, da wir die gleiche Sichthöhe wie die haben, kriegen wir so mit, was in den Fahrerkabinen so abgeht. Da ist Handy-Gespiele, Laptop- Gespiele, Unachtsamkeit, schwanken. Vorhin hatten wir das erst wieder. Schwankender LKW, da war der Hänger schon fast auf meiner Seite. Es ist dramatisch und ich denke aber auch, dass die Fahrer da sehr unter Druck stehen. Das ist in der Branche sicherlich viel extremer als es bei uns Busfahrerin ist. Wir sind ein Unternehmen aus Gotha, Thüringen. Ich habe in Halle geladen und wir fahren jetzt nach Warnemünde. Drei Tage, Mittwoch geht es wieder zurück. Nicht ganz so gut meinen Fahrgästen gegenüber, da ich natürlich auch ein zeitliches Verlangen habe. Wir haben um 15 Uhr in Warnemünde einen großen Empfang, wo einige extra für anreisen. Den Termin können sie jetzt im Endeffekt jetzt abhaken. Und es ist irgendwo schon nicht so ein schönes Gefühl, muss ich ehrlich sagen. Und ich meine, ich muss auch ehrlich sagen, ich bin den Bus die ganze letzte Woche gefahren ich bin ihn am Samstag gefahren, da waren wir an der polnischen Ostsee. Wenn da wirklich jetzt technisch irgendwas gewesen wäre, hätte ich das schon lange gemerkt. Ich fahre ja nun nicht den ersten Tag. Auf der einen Seite finde ich das okay auf der anderen Seite, drei Stunden, dass auch den Fahrgästen zuzumuten. Wenn es jetzt irgendwas Gravierendes wäre, wenn jetzt irgendwas fest gewesen oder so, dann könnte ich es noch nachvollziehen. Man hätte auch so einen Mängelgutschein machen können, wie im PKW-Bereich machen können, sagen können: Hier kontrolliert das in ner Werkstatt, innerhalb einer Woche, stellt den Bus wieder vor. Dann wäre es im Endeffekt auch gut gewesen. Ja gut, müssen wir jetzt durch nützt nichts, gute Miene zum bösen Spiel.“
  • O-Ton mit Beatrix Lindeblatt, Busreisende: „ja, ich hab die Erfahrung auch gemacht. Ich glaub, ich habe es auch ein bisschen gehört wie unser Fahrer das erzählt hat. Es ist schon dramatisch was auf deutschen Straßen unterwegs ist an Gefahren. Ich fahre jeden Tag mindestens hundert Kilometer. Vorwiegend auch Autobahnen. Da wird dir himmelangst. Du vermeidest das auch, dran vorbei zu fahren. Ich finde das super, weiter so.“
  • O-Ton mit Toni Schildlowski, Autobahnpolizei Walsleben Sonderüberwachungsgruppe Polizeidirektion Nord: „ja, wir haben hier einen Reisebus, der ist unterwegs von Dresden Richtung Norden. Wir haben einen Defekt an der Bremsanlage festgestellt und den werden wir jetzt technisch untersuchen lassen. Ihr hört im Hintergrund so ein zischendes Geräusch, das ist ein Druckregler von der Bremsanlage. Hört sich in der Regel immer ein bisschen anders an als diese permanenten Geräusche. Wir haben Flüssigkeiten am Bremssystem, die austreten und das ist ein technischer Mangel dem wir erstmal auf den Grund gehen werden. Wir werden jetzt zu Gutachter fahren in der Werkstatt und uns die Sache zusammen anschauen. Die dürfen mit dem Bus jetzt nicht weiter mit, bis wir die Sache geklärt haben. Wir gehen mal grob von drei Stunden aus. Wenn wir gut sind, sind wir dann durch. Wir fahren jetzt erstmal zur nächstgelegenen Werkstätte. Dort wurde ein Gutachter schon hinbestellt. Wenn die Fahrgäste oder der Fahrer mit den Fahrgästen alles soweit geklärt haben setzten wir uns in unterwegs. Dann wird das Fahrzeug in der Werkstatt in eine Grube gefahren und werden wir einmal die komplette Bremsanlage durchtesten. Sollten die Mängel, die wir hier festgestellt haben, nicht bestätigt werden, dann kann die Weiterfahrt erstmal gestattet werden. Ansonsten wenn sie bestätigt werden durch einen Sachverständiger, dann werden wir die Weiterfahrt untersagen müssen und der Bus bleibt solange stehen, bis der Mangel behoben ist.“

 

Teil 4: weiterer O-Ton zum defekten Reisebus

  • Beamte besprechen sich vor Streifenwagen
  • Streifenwagen begleitet defekten Bus zur Werkstatt
  • O-Ton mit Toni Schidlowski, Autobahnpolizei Walsleben Sonderüberwachungsgruppe Polizeidirektion Nord: „also, wir haben das Problem mit der Bremsanlage. Die muss für eine gewisse Anzahl von Bremsungen ausreichen. Reicht es nicht aus, haben wir das Problem, dass eventuell die Bremsung für das Stauende nicht mehr reicht und der Bus ungebremst dort reinfährt. Im Rahmen der Busunglücke, wo Bremsanlagen versagt haben, ist das hier die absolute Vorlage dafür. Der Fehler ist hier, dass ständig Druckluft aus dem System abweicht und der Kompressor ständig arbeiten muss. Darauf ist er nicht ausgelegt. Dieser Dauerbetrieb führt zu technischen Mängeln, die zur Beeinflussung der Bremsanlage bis zum Komplettausfall führen. Schlimmstenfalls kann passieren, dass die Bremsanlage für drei Bremsungen ausreicht, aber eine vierte Bremsung nicht mehr zum Ziel führt und das Fahrzeug ungebremst ins Stauende in eine Kurve gerät oder auch aus einer Kurve fliegt. Für uns ist das ein Erfolg. Nicht, dass es eine statistische Erfassung ist, sondern, dass wir hier eine eventuelle Zeitbombe aus dem Verkehr gezogen haben, und wer ganz weit voraus denkt, auch ein paar Leben gerettet haben.“

 

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POL-H: Langenhagen: Strohballen geraten in Vollbrand - Polizei sucht Zeugen und prüft Tatzusammenhänge

Polizei Hannover - vor 4 Stunden 50 Minuten
Hannover (ots) - Am Mittwoch, 01.04.2026, sind mehr als 600 Strohballen auf einem Acker in Godshorn in Vollbrand geraten. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung und prüft Tatzusammenhänge zu ähnlich gelagerten ...

Sattelzug übersieht beim Überholen Pkw auf Nebenspur – Ausweichmanöver endet im Straßengraben – Pkw dreht sich mehrfach

NonstopNews - vor 5 Stunden 59 Minuten

Insassen bleiben zum Glück unverletzt – Bergungsarbeiten werden wohl einige Zeit in Anspruch nehmen und zu massiven Verkehrsbehinderungen führen

02.04.26, 11:30 Uhr

Datum: Donnerstag, 02. April 2026, 11:30 Uhr

Ort: A1 bei Harpstedt, Landkreis Oldenburg, Niedersachsen

 

(sg) Ein missglückter Spurwechsel hat am Donnerstagmittag auf der A1 in Fahrtrichtung Osnabrück für einen größeren Einsatz gesorgt. Zwischen Groß Ippener und Wildeshausen-Nord wollte der Fahrer eines 40-Tonnen-Sattelzuges die Fahrspur wechseln und übersah dabei offenbar einen links neben ihm fahrenden Pkw. Es kam zur Kollision zwischen beiden Fahrzeugen. Infolge des Zusammenstoßes wich der Lastwagen nach rechts aus, kam dabei von der Autobahn ab und blieb schließlich in einem Graben liegen.
Der betroffene Pkw geriet durch die Berührung ins Schleudern, drehte sich mehrfach auf der Fahrbahn und kam dort schließlich zum Stillstand. Trotz des heftigen Unfallverlaufs wurden die Insassen nach ersten Erkenntnissen zum Glück nicht ernsthaft verletzt.
Für die Einsatzkräfte dürfte der Vorfall dennoch noch längere Zeit für aufwendige Arbeiten sorgen. Vor allem die Bergung des im Graben liegenden Sattelzuges wird voraussichtlich erhebliche Zeit in Anspruch nehmen. Nach ersten Einschätzungen ist dafür vermutlich auch eine Vollsperrung der Richtungsfahrbahn nach Osnabrück erforderlich.

Massiver Tanktourismus in der Nacht – 60 Cent Preisunterschied pro Liter Diesel – Lange Schlangen an Tankstellen in Slubice – Deutsche Autofahrer flüchten vor Rekordpreisen – Neues Spritpreis-Gesetz in Deutschland befeuert Nacht-Ansturm – Drastische...

NonstopNews - vor 17 Stunden 28 Minuten

In Deutschland dürfen die Preise nach neuem Gesetz um 12:00 Uhr wieder erhöht werden

02.04.26, 01:00 Uhr

Datum: Donnerstag, 02. April 2026, 01:00 Uhr

Ort: Slubice, Polen, Europa

 

(jb) Ein massiver Tanktourismus an der deutsch-polnischen Grenze hat in der Nacht für lange Schlangen gesorgt. In Deutschland gilt seit dem 1. April das neue Spritpreis-Änderungsgesetz – wonach Preise nur noch einmal täglich um 12:00 Uhr erhöht werden dürfen. Polen lockt dagegen mit drastisch niedrigeren Festpreisen. An den Tankstellen in Slubice bildeten sich in der Nacht lange Schlangen deutscher Autofahrer, die teils weite Umwege aus Berlin und Brandenburg in Kauf nahmen. Der Preisunterschied beim Diesel betrug in der Spitze bis zu 60 Cent pro Lite. Hintergrund der Billigpreise ist ein aktuelles Maßnahmenpaket der polnischen Regierung. In Deutschland dürfen die Preise bis zur Mittagswende um 12:00 Uhr zwar sinken, blieben in der Nacht jedoch auf einem konstant hohen Niveau. Das hat den Ansturm auf die Billig-Tankstellen zusätzlich befeuert.

Ermittler seit zwei Tagen im Einsatz – Fahnder mit niederländischen Kennzeichen vor Ort – Garten wird systematisch nach Spuren durchkämmt – THW rückt mit schwerem Gerät an – Dichte Hecken schirmen Gelände ab – Gezielte Suche im Außenbereich eines...

NonstopNews - 1. April 2026 - 23:05

Behörden schweigen derzeit beharrlich zu den Hintergründen der Ermittlungen

01.04.26, 23:05 Uhr

Datum: Mittwoch, 01. April 2026

Ort: Holtgast-Fulkum, Landkreis Wittmund, Niedersachsen

 

(jb) Ein mysteriöser Polizeieinsatz in einem Wohnhaus und dem dazugehörigen Garten sorgt seit Dienstagmorgen für Aufsehen. Nach Anwohnerberichten sind Einsatzkräfte bereits den zweiten Tag in Folge vor Ort. Insbesondere die Präsenz von Ermittlern mit niederländischen Kennzeichen fällt auf. Die Maßnahmen konzentrieren sich offenbar auf den Außenbereich des Anwesens. Augenzeugen beobachteten, wie Einsatzkräfte Grünschnitt entfernten und den Boden im Garten intensiv untersuchten. Es erweckt den Anschein, als werde gezielt nach vergrabenen Gegenständen oder Spuren gesucht. Am Mittwochabend wurde zudem das Technische Hilfswerk (THW) hinzugezogen, um die Einsatzstelle vermutlich für weitere Arbeiten auszuleuchten oder technische Unterstützung zu leisten. Dichte Hecken schirmen das Grundstück weitgehend vor Blicken ab. Berichte über das, was auf dem Grundstück passiert, gibt es nur durch Nachbarn und Augenzeugen. Sie konnten zufällig Blicke erhaschen. Die Polizei hält sich derzeit bedeckt und macht keine Angaben zum Hintergrund der Ermittlungen oder dem Grund für die internationale Zusammenarbeit mit den niederländischen Behörden.

 

Grauenhafter Fund in Rosengarten – Anwohner entdeckt leblosen Säugling in Mülleimer an Wohnhaus – Notarzt kann nur noch Tod feststellen – Kriminalpolizei sperrt Fundort in Wohnstraße weiträumig ab – Erste heiße Spur zur Identität der Mutter – Leichnam...

NonstopNews - 1. April 2026 - 22:53

Kriseninterventionsteam betreut derzeit den unter Schock stehenden Finder des toten Kindes

01.04.26, 22:53 Uhr

Datum: Mittwoch, 01. April 2026, 20:00 Uhr

Ort: Rosengarten, Landkreis Harburg, Niedersachsen

 

(jb) Grauenhafter Fund am Mittwochabend: In der Gemeinde Rosengarten ist ein toten Babys in einer Haus-Mülltonne gefunden worden. Ein Anwohner entdeckte das leblose Kind gegen 19:30 Uhr in einer Restmülltonne in einer ruhigen Wohnstraße im Ortsteil Vahrendorf. Ein alarmierter Notarzt konnte vor Ort nur noch den Tod des Säuglings feststellen. Die Kriminalpolizei und die Spurensicherung haben den Fundort weiträumig abgesperrt und die Ermittlungen aufgenommen. Eine Person, die das Kind entdeckte, wird derzeit von einem Kriseninterventionsteam betreut. Laut Polizei gibt es bereits erste Hinweise auf die Identität der Mutter, denen die Ermittler aktuell nachgehen. Das Kind wurde in die Rechtsmedizin überführt, um die Todesursache sowie das genaue Alter und die Lebensfähigkeit zum Zeitpunkt der Geburt zu klären. Weitere Details gaben die Behörden aus ermittlungstaktischen Gründen zunächst nicht bekannt.

 

Bei Streit unter mehreren Personen Messer gezückt - mindestens eine Person schwer verletzt - Großaufgebot an Polizeikräften vor Ort

NonstopNews - 1. April 2026 - 19:15

Offenbar ging dem Streit ein Unfall voraus - Hintergründe der Auseinandersetzung noch unklar

01.04.26, 19:15 Uhr

Datum: Mittwoch, 01. April 2026, 17:00 Uhr

Ort: Solingen, Nordrhein-Westfalen

 

(jb) Ein Großeinsatz der Polizei hält die Solinger Innenstadt am Mittwochnachmittag in Atem. Nach ersten Informationen kam es infolge eines Streits zwischen mehreren Personen zu einem Messerangriff, bei dem mindestens eine Person verletzt wurde. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort und konnte bereits eine Festnahme bestätigen. Laut Augenzeugenberichten soll der Tat ein gewöhnlicher Verkehrsunfall vorausgegangen sein. Im anschließenden Wortgefecht habe einer der Beteiligten ein Messer gezogen und auf seinen Kontrahenten eingestochen. Die Polizei hat den Bereich weiträumig abgesperrt, hält sich zu den genauen Details und dem Ablauf des Geschehens jedoch noch bedeckt. Die Hintergründe der Tat sowie die Schwere der Verletzungen sind derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Wohnmobil rollt von Parkplatz in den Rhein bei Karlsruhe und geht unter - großes Aufgebot an Einsatzkräften von Feuerwehr und DLRG rücken an - Kräfte auf Feuerwehrbooten können Wohnmobil sichern - Schwimmkran soll es am Hafen in Maxau bergen und zurück...

NonstopNews - 1. April 2026 - 17:00

Personen befanden sich keine an Bord des Wohnmobils - Wasserschutzpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen - großes Aufgebot an Einsatzkräften zwischen Rheinstetten und Karlsruhe auf dem Rhein im Einsatz

01.04.26, 17:00 Uhr

Datum: Mittwoch, 01. April 2026, 14:10 Uhr

Ort: Rhein zwischen Rheinstetten und Karlsruhe, Baden-Württemberg

 

(jb) Am Mittwochnachmittag gegen 14:10 Uhr kam es auf dem Parkplatz am Zollhaus in Rheinstetten-Neuburgweier zu einem ungewöhnlichen Unfall:

,,Ein Wohnmobil rollte aus bislang ungeklärter Ursache in den Rhein", teilte der Einsatzleiter der Feuerwehr Rheinstetten mit. Glücklicherweise befanden sich keine Personen im Fahrzeug, sodass niemand verletzt wurde.
Die Feuerwehren aus Rheinstetten und Au am Rhein rückten umgehend aus und setzten Boote ein, um das Fahrzeug zu sichern. Mithilfe von Seilen gelang es den Einsatzkräften, das Wohnmobil zunächst gegen weiteres Abtreiben zu stabilisieren.
Im weiteren Verlauf übernahm das Feuerwehrboot „Pamina“ der Feuerwehr Karlsruhe die Bergungsarbeiten auf dem Wasser. Das Wohnmobil wurde kontrolliert bis in den Hafen nach Maxau geschleppt.
Dort soll das Fahrzeug nun mithilfe eines Schwimmkran geborgen und an Land gebracht werden. An dem Einsatz waren zahlreiche Kräfte verschiedener Feuerwehren sowie der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) beteiligt. Die Wasserschutzpolizei hat die Ermittlungen zur Ursache des Vorfalls aufgenommen.

 

Plötzliche Pleite sorgt für Großeinsatz der Rettungskräfte - Nach ausbleibenden Lohnzahlungen kam Personal am Morgen nicht zur Arbeit ins Altenheim - Teil der Bewohner von Angehörigen untergebracht - Rettungskräfte versuchen Unterkunft für restliche...

NonstopNews - 1. April 2026 - 16:18

Chaotische Szenen vor offenbar insolventem Pflegeheim

01.04.26, 16:18 Uhr

Datum: Mittwoch, 01. April 2026, 16:00 Uhr

Ort: Laatzen, Region Hannover, Niedersachsen

 

(jb) Nach dem plötzlichen Aus der Seniorenresidenz in Laatzen spielen sich am heutigen Mittwoch dramatische Szenen am Schubertweg ab. Der Betreiber der Einrichtung mit 153 Plätzen, die Firma Ambiente Care, ist offenbar zahlungsunfähig. Da Gehälter seit längerer Zeit nicht gezahlt wurden, blieb ein Großteil des Personals am Mittwoch der Arbeit fern, was eine sofortige Räumung des Hauses unumgänglich machte. Die verbliebenen Bewohner und ihre Angehörigen wurden größtenteils erst am Vorabend über die Schließung informiert. Seit dem Vormittag herrscht in der Residenz Ausnahmezustand: Angehörige versuchen unter Zeitdruck, Habseligkeiten zu packen und Ersatzunterkünfte zu organisieren. Während am Dienstagabend noch rund 60 Bewohner in der Einrichtung lebten, konnte bis zum Mittwochnachmittag schätzungsweise für die Hälfte ein neuer Pflegeplatz gefunden werden. Ein Großaufgebot an Rettungskräften, darunter das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und die Feuerwehr, ist vor Ort im Einsatz, um die Evakuierung der verbliebenen Senioren zu koordinieren. Die Situation wird von Betroffenen als „Chaos“ und „absoluter Horror“ beschrieben, da viele der pflegebedürftigen Menschen nun kurzfristig in umliegende Krankenhäuser oder Übergangseinrichtungen verlegt werden müssen. Eine Schnelleinsatzgruppe der Rettungskräfte wurde am Nachmittag angefordert um die letzten Bewohner anderweitig unterzubringen.

 

Feuer auf landwirtschaftlichem Anwesen erfasst Anbau sowie Dachstuhl von großer Scheune - Enorme Rauchentwicklung - Feuerwehr versucht Brand am Mittag unter Kontrolle zu bringen - Mehrere Maschinen sind Flammen zum Opfer gefallen

NonstopNews - 1. April 2026 - 13:33

Schadensausmaß noch unklar - Löscharbeiten dauern an

01.04.26, 13:33 Uhr

Datum: Mittwoch, 01. April 2026, 12:30 Uhr

Ort: Beelitz-Wittbrietzen, Landkreis Potsdam-Mittelmark, Brandenburg

 

(jb)  Ein Brand hat am Mittwochmittag ein landwirtschaftlich genutztes Gebäude im Beelitzer Ortsteil Wittbrietzen zerstört. Gegen Mittag brachen das Feuer aus und erfasst einen Anbau  sowie den Dachstuhl der großen Scheune. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das Gebäude bereits in Vollbrand. Mehrere Feuerwehren aus der gesamten Umgebung sind im Großeinsatz, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Eine weithin sichtbare, dichte Rauchwolke zieht über die Ortschaft hinweg. Nach ersten Beobachtungen vor Ort fielen dem Brand bereits mehrere landwirtschaftliche Maschinen zum Opfer, die in dem Gebäude untergestellt waren. 

 

Diesel klettert unter neuem Gesetz auf 2,36 Euro - Trotz horrender Preise herrscht an Potsdamer Tankstellen Hochbetrieb

NonstopNews - 1. April 2026 - 13:24

Einmal hochgeschaltet, bleibt der Preis nun 24 Stunden stehen

01.04.26, 13:24 Uhr

Datum: Mittwoch, 01. April 2026, 12:00 Uhr

Ort: Potsdam, Brandenburg

 

(jb) In der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam hat die gesetzlich fixierte Preisänderung am Mittwochmittag zu einer weiteren Verteuerung an den Zapfsäulen geführt. Punkt 12:00 Uhr sprang der Preis für den Liter Diesel von zuvor 2,28 Euro auf 2,36 Euro um. An einer Autobahn-Tankstelle wurden bereits im Vorfeld der Mittagsfrist Preise von bis zu 2,68 Euro pro Liter auf den Anzeigetafeln verzeichnet. Trotz massiven Kostenbelastung riss der Kundenstrom an den Potsdamer Tankstellen nicht ab. Da die einzige Preisänderung des Tages nun vollzogen ist und die Tarife bis zum nächsten Mittag stabil bleiben müssen, nutzen viele Autofahrer die verbleibende Zeit, um ihre Fahrzeuge trotz des hohen Niveaus zu betanken.

 

Ahmet G. muss in die Psychiatrie - Urteil nach Schüssen auf Kommissar in Völklingen gefallen – 19-jähriger Schütze wegen Schizophrenie schuldunfähig – Jugendkammer spricht Angeklagten vom Mordvorwurf frei – Einweisung in geschlossene Klinik unbefristet...

NonstopNews - 1. April 2026 - 13:15

Gericht stufte die Tat aufgrund der psychischen Erkrankung als schweren Raub statt als Mord ein

01.04.26, 13:15 Uhr

Datum: Mittwoch, 01. April 2026, 12:00 Uhr

Ort: Saarbrücken, Saarland

 

(jb) Am Landgericht Saarbrücken ist am Mittwoch das Urteil im Prozess um den gewaltsamen Tod eines Polizeikommissars in Völklingen gefallen. Die Jugendkammer sprach den zur Tatzeit 18-jährigen Ahmet G. vom Vorwurf des Mordes frei und verurteilte ihn stattdessen wegen schweren Raubes. Gleichzeitig ordnete das Gericht die unbefristete Unterbringung des Deutsch-Türken in einer psychiatrischen Klinik an, da der Angeklagte als schuldunfähig eingestuft wurde. Hintergrund der Entscheidung ist das Gutachten eines Experten der Universitätsklinik, der bei dem inzwischen 19-Jährigen eine Schizophrenie attestierte. Damit folgte das Gericht der Einschätzung, dass der Täter zum Zeitpunkt der Tat nicht einsichtsfähig war. Der Fall hatte im August vergangenen Jahres bundesweit für Entsetzen gesorgt. Nach einem Tankstellenüberfall hatte Ahmet G. auf der Flucht einem Polizeianwärter die Dienstwaffe entrissen und damit das Feuer auf die verfolgenden Beamten eröffnet. Insgesamt fielen 17 Schüsse, bis die Munition aufgebraucht war. Der 34-jährige Polizeikommissar Simon Bohr wurde von sechs Projektilen getroffen und tödlich verletzt. Erst durch Schüsse weiterer Polizeikräfte konnte der Angreifer gestoppt werden. Während die Staatsanwaltschaft von einer regelrechten Hinrichtung und somit von Mord ausging, sah das Gericht aufgrund der psychischen Erkrankung die rechtlichen Voraussetzungen für eine Bestrafung wegen Mordes als nicht gegeben an.

 

Laster prallt in bremsenden Sattelzug - Dieselspur und Trümmer nach Kollision auf Fahrbahn verteilt - zwei Leichtverletzte - Längere Vollsperrung sorgt für erhebliche Verkehrsbehinderungen

NonstopNews - 1. April 2026 - 12:43

Rettungs- und Polizeihubschrauber waren im Einsatz

01.04.26, 12:43 Uhr

Datum: Mittwoch, 01. April 2026, 11:00 Uhr

Ort: A7 bei Moorburg, Hamburg

 

(jb) Ein Lkw-Unfall auf der A7 in Höhe Moorburg hat am Mittwochvormittag für eine vollständige Sperrung der Autobahn in Richtung Norden gesorgt. Gegen 11:00 Uhr kam es am Ende eines Staus zu einer Kollision zwischen zwei Lkw. Nach ersten Informationen wurden beide Fahrer bei dem Aufprall leicht verletzt; entgegen erster Befürchtungen war niemand in den Führerhäusern eingeklemmt. Aufgrund der unklaren Lage unmittelbar nach dem Unfall wurden umfangreiche Rettungsmaßnahmen eingeleitet. Ein Rettungshubschrauber landete auf der Fahrbahn, zudem machte sich ein Polizeihubschrauber aus der Luft ein Bild von der Unfallstelle und der Staubildung. Durch die Kollision lief Dieselkraftstoff aus den beschädigten Tanks auf die Autobahn. Die Vollsperrung dauert auch am Mittag noch an und führt zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

 

Tankstelle in Dinslaken nutzt neues Spritpreis-Änderungsgesetz am Mittag für saftige Preiserhöhung - Diesel schnellt von 2,28 Euro auf 2,36 Euro

NonstopNews - 1. April 2026 - 12:27

Bei Super-Benzin war die Preisänderung noch erheblicher

01.04.26, 12:27 Uhr

Datum: Mittwoch, 01. April 2026, 12:00 Uhr

Ort: Dinslaken, Landkreis Dinslaken, Nordrhein-Westfalen

 

(jb) In Dinslaken hat die erste Anwendung des neuen Spritpreis-Änderungsgesetzes am Mittwochmittag zu einem spürbaren Preissprung an den Zapfsäulen geführt. Bereits kurz vor12:00 Uhr passten die Tankstellen im Stadtgebiet ihre Tarife an. Der Preis für einen Liter Diesel stieg von 2,28 Euro auf 2,36 Euro unmittelbar an. Beim Benzin sprang der Preis sogar um elf Cent an. Der saftige Preissprung ist die einzige zulässige Preisänderung des Tages unter der neuen gesetzlichen Regelung.

 

Tankstelle in Wuppertal erhöht um Punkt Zwölf den Dieselpreis um sechs Cent (on tape) - Spürbare Zurückhaltung an der Zapfsäule

NonstopNews - 1. April 2026 - 12:15

Neues Spritpreis-Änderungsgesetz sorgt für gähnende Leere an der Zapfsäule

01.04.26, 12:15 Uhr

Datum: Mittwoch, 01. April 2026, 12:00 Uhr

Ort: Wuppertal, Nordrhein-Westfalen

 

(jb) Punkt 12:00 Uhr hat die angekündigte Preisänderung an den Wuppertaler Zapfsäulen für eine spürbare Zäsur im Tankverhalten gesorgt. Innerhalb eines Augenblicks kletterte der Preis für einen Liter Diesel von zuvor 2,32 Euro auf 2,38 Euro. Dieser Anstieg um 6 Cent markiert die erste offizielle Anpassung unter den neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen, nachdem die Preise laut ADAC bereits im Vorfeld deutlich angezogen hatten. An den Tankstellen im Stadtgebiet war die Reaktion der Autofahrer unmittelbar messbar: Mit dem Umspringen der digitalen Preisanzeigen riss der zuvor rege Betrieb schlagartig ab. Seit dem Zeitpunkt der Preiserhöhung wurde an den betroffenen Stationen laut Beobachtungen vor Ort einige Zeit lang kein weiterer Tankvorgang mehr verzeichnet.

 

Diesel klettert in Bayerns Landeshauptstadt schlagartig um zehn Cent auf 2,42 €

NonstopNews - 1. April 2026 - 11:51

Ist die gesetzliche Premiere missglückt?

01.04.26, 11:51 Uhr

Datum: Mittwoch, 01. April 2026, 12:00 Uhr

Ort: München, Bayern

 

(jb) Mit Spannung wurde sie erwartet: Die erste und einzige Preisänderung des Tages an deutschen Zapfsäulen. In der bayerischen Landeshauptstadt fällt das Ergebnis ernüchternd aus. Von vormals 2,32 € für den Liter Diesel schwappte die Preistafel um 12 Uhr auf 2,42 €. Bereits gestern meldete der ADAC, dass die Spritpreise vor dem Start des neuen Gesetzes enorm in die Höhe geschnellt waren. Dieser Anstieg um genau zehn Cent auf einen Schlag markiert die einzige zulässige Preisänderung des Tages unter der neuen gesetzlichen Regelung.

Rückbau-Phase am Atomreaktor Stade gestartet – Tonnenschwere Abrissbirne zertrümmert massive Betonhülle – 35.000 Tonnen Schutt fallen bei Reaktor-Abriss an – Beachtlicher Meilenstein beim Rückbau von Druckwasserreaktoren – Gebäude nach jahrelanger...

NonstopNews - 1. April 2026 - 11:39

Ziel: Komplettes Abtragen bis Ende 2026

01.04.26, 11:39 Uhr

Datum: Mittwoch, 01. April 2026

Ort: Stade, Landkreis Stade, Niedersachsen

 

(jb) Beim Rückbau des ehemaligen Kernkraftwerks in Stade-Bassenfleth hat eine neue Phase begonnen. Seit gestern wird die massive Betonhülle des Reaktorgebäudes mit einer Abrisstechnik zerlegt. Ein Seilbagger lässt dabei eine schwere Stahlkugel gegen die Außenwand prallen. Dieser Prozess markiert einen beachtlichen Meilenstein. Stade gilt als erster Druckwasserreaktor, der auf diese Weise vollständig zurückgebaut wird. Das Gebäude wurde zuvor über Jahre hinweg entkernt und in aufwendigen Verfahren von Radioaktivität freigemessen. Sobald die äußere Hülle abgetragen ist, wird der darunterliegende Sicherheitsbehälter aus Stahl mit schweren Hydraulikscheren und Spezialbaggern zerlegt. Ziel ist es, das Reaktorgebäude bis Ende 2026 vollständig abzutragen. Der Rückbau der Anlage an der Elbe läuft bereits seit 2005. Der Reaktor war im Jahr 2003 endgültig vom Netz gegangen. Zahlreiche Nebengebäude wie das Maschinenhaus und die Werkstätten wurden bereits in den vergangenen Jahren abgerissen. Die vollständige Entlassung des Standorts aus der atomrechtlichen Aufsicht ist für den Herbst 2027 geplant. Zur künftigen Nutzung des Geländes gibt es noch keine konkreten Pläne.

 

POL-H: Blaulichtorganisationen übergeben Erlös aus "Run4Respect" an den Weißen Ring in Hannover

Polizei Hannover - 31. März 2026 - 16:02
Hannover (ots) - Vertreterinnen und Vertreter der Feuerwehr Hannover, der Johanniter-Unfall-Hilfe sowie der Polizeidirektion Hannover und die Agentur "eichels Event" haben am Dienstag, 31.03.2026, in der Landeshauptstadt rund 3.800 Euro an den ...

POL-H: Oststadt: Minibagger von Baustelle entwendet - Polizei sucht Zeugen

Polizei Hannover - 31. März 2026 - 12:32
Hannover (ots) - Unbekannte Täter haben zwischen Samstag, 28.03.2026, und Montag, 30.03.2026, einen Minibagger von einer Baustelle in der hannoverschen Oststadt entwendet. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise zum Verbleib des Fahrzeugs ...

Feuerwehr findet bei Löscharbeiten Gewehr in DDR-Altbau – Durchsuchung von Wohnung fördert weitere Waffen, Drogen und Händlerequipment zu Tage

NonstopNews - 31. März 2026 - 12:27

Ermittler stellen Amphetamine, Kokain, Heroin, Cannabis und MDMA-Pillen sicher – 55-jähriger Wohnungsmieter festgenommen

31.03.26, 12:27 Uhr

Datum: Sonntag, 29. März 2026, 8:20 Uhr

Ort: Leipzig, Sachsen

 

(sg) Ein Brand in einem alten, unsanierten Wohnblock im Leipziger Stadtteil Kleinzschocher hat am Sonntagmorgen einen größeren Einsatz von Feuerwehr und Polizei ausgelöst. Nach bisherigen Erkenntnissen war das Feuer aus bislang ungeklärter Ursache in einem Anbau des Gebäudes in der Diezmannstraße ausgebrochen. Acht Personen, die sich zu diesem Zeitpunkt in dem Haus aufhielten, mussten von der Feuerwehr evakuiert werden. Verletzt wurde niemand. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist bislang noch unklar.

Während der Brandbekämpfung machten die Einsatzkräfte in einem Raum eine brisante Entdeckung: Die Feuerwehr stieß auf eine Langwaffe. Daraufhin wurde die Polizei hinzugezogen. Auf Anordnung eines Gerichts durchsuchten Beamte anschließend die betreffende Wohnung. Dabei fanden sie neben weiteren Hieb- und Stichwaffen auch eine Schusswaffe, mehrere tausend Euro Bargeld, Drogen sowie Feinwaagen.

Nach Polizeiangaben wurden unter anderem Amphetamine, Kokain, Heroin, Cannabis und MDMA-Pillen sichergestellt. Der 55-jährige Mieter der Wohnung wurde nach der Durchsuchung festgenommen und einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ Untersuchungshaftbefehl. Die weiteren Ermittlungen zu dem Brand und den aufgefundenen Gegenständen hat das zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizei Leipzig übernommen.

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