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Reisebus wird Weiterfahrt wegen Bremsdefekt untersagt - Polizei kontrollierte zahlreiche Fern- und Reisebusse sowie Lkw - zahlreiche Beanstandungen

NonstopNews - 16. Mai 2026 - 0:00

Wir haben Autobahnpolizist Toni Schidlowski einen Tag lang bei seiner Arbeit für die Sonderkontrollgruppe der Brandenburger Polizei über die Schulter geschaut - diverse O-Töne mit Fahrern, Reisenden und Polizisten

26.05.16, 0:00 Uhr

Datum: Donnerstag, 26. Mai 2016

Ort: A24, Raststätte Linumer Bruch, Fehrbellin, Landkreis Ostprignitz-Ruppin, Brandenburg

 

(sg) Die Reise an die Ostsee fand für die Passagiere eines Reisebusses ein jähes Ende auf der Raststätte an der A24. Im Rahmen einer Großkontrolle untersagte die Polizei dem Busfahrer aufgrund einer defekten Bremsanlage die Weiterfahrt und ordnete einen mehrstündigen Werkstattaufenthalt an. Die ratlosen Passagiere blieben zunächst auf der Raststätte zurück.

„Schlimmstenfalls kann passieren, dass die Bremsanlage für drei Bremsungen ausreicht, aber eine vierte Bremsung nicht mehr zum Ziel führt und das Fahrzeug ungebremst ins Stauende fährt oder auch aus einer Kurve fliegt“, schildert Toni Schidlowski von der Autobahnpolizei das Problem.

Locker schlendert Toni durch den Reisebus, doch sein wachsames Auge achtet dabei auf jedes Detail: Sind die Notausgänge gekennzeichnet und wo sind die Nothammer angebracht? Sind alle Passagiere angeschnallt? Dem erfahrenen Autobahnpolizisten von der Sonderüberwachungsgruppe der Polizei Brandenburg entgeht nichts. Und bei Sicherheitsverstößen versteht der sonst kumpelhaft erscheinende Beamte keinen Spaß. „Für uns ist das ein Erfolg. Nicht, dass es eine statistische Erfassung ist, sondern, dass wir hier eine eventuelle Zeitbombe aus dem Verkehr gezogen haben und - wenn man ganz weit voraus denkt – vielleicht auch ein paar Leben gerettet haben“, begründet Toni die Motivation von ihm und seinen Kollegen.

Und der rote Reisebus mit Ziel Ostsee war nur einer der insgesamt 25 beanstandeten Fahrzeuge, die die die Brandenburger Kontrolleure am Montag bei insgesamt 59 untersuchten Fahrzeugen bemängelten. Die Maßnahme richtete sich in erster Linie an Fern- und Reisebusse. Nach zahlreichen schweren Unfällen mit Lastwagen an Stauenden und diversen Berichten über Verstöße bei den immer beliebter werdenden Fernbussen wollte die Polizei mit der Aktion ein Zeichen setzen. Und das Ergebnis war nicht nur negativ. Insbesondere bei den Fernbussen scheinen die Unternehmen aus der negativen Berichten der Vergangenheit gelernt zu haben. Die überwiegende Zahl der Fernbusse war beanstandungsfrei und in gutem technischen Zustand. Anders sah es da mit einigen Lastwagen aus, die den Beamten im Rahmen der Kontrollaktion auffielen, weil diese meist einen viel zu geringen Abstand zu ihren Vordermännern hielten. Auch einige der Busfahrer hielten sich nicht immer an die Verkehrsordnung. So fiel ein dänischerer Reisebus durch ein waghalsiges Überholmanöver auf, durch das die nachfolgenden Fahrzeuge zu massiven Bremsmanövern genötigt wurden.

Die Buspassagierte beurteilten die Kotrollen überwiegend positiv. Zwar waren die Reisenden über die unfreiwillige Zwangspause etwas genervt, freuten sich aber, dass das Busreisen durch derartige Kontrollen hoffentlich in Zukunft noch sicherer werden wird.

Selbst die ertappten Fahrer nahmen es größtenteils gelassen, wenn Schidlowski und seine Kollegen wieder mal einen Strafzettel ausfüllten: „Es ist normalerweise kein Problem. Wir werden oft angehalten“, erklärt Brummi-Fahrer Torsten Jahnke. Über den gerade erhaltenen Punkt in Flensburg wegen zu geringen Abstand war er aber nicht ganz so erfreut, sah seinen Fehler aber ein.

 

Die NonstopNews-Bilder (Tag) und die O-Töne:

 

Teil 1: Buskontrolle und Auswahl von Fahrzeugen auf Autobahn

  • Beamte kontrollieren Reisebus
  • Polizist begutachtet Innenraum, Fahrwerk und Motor
  • Fahrgäste warten auf Weiterfahrt
  • Streifenwagen beobachtet vorbeifließenden Verkehr an Autobahn
  • Streifenwagen verfolgt Bus und lost diesen zur Kontrollstelle
  • Postbus wird kontrolliert
  • Totale Kontrollstelle und Rastplatz
  • Streifenwagen fährt wieder auf die Autobahn
  • Nächster Fernreisebus wird gestoppt und kontrolliert
  • O-Ton mit Uwe Heber, Busfahrer: „grundsätzlich ist es nicht das verkehrteste wenn man da zwischendurch mal kontrolliert, aber manchmal ist es nervig. Muss ich auch ganz eindeutig sagen. Meine Fahrer werden vielleicht zwei, drei Mal im Jahr kontrolliert. Ich achte auch darauf, dass so was nicht passiert. Generell mit den Bussen ist das immer so ´ne schwierige Sache, weil ich fahr keine Kartoffeln oder keine Steine oder sonst was. Wenn ich das sehe, wie manche Fahrzeuge unterwegs sind. Auch diese Abstandsgeschichte wo diese schweren Unfälle passiert sind. Da muss man viel härter durchgreifen. Also wenn ich das sehe, ich bin auch oft auf der Straße was da für ein Schindluder getrieben wird. Das ist nicht normal. Und das ist zwangsläufig. Ich bin konzentriert und ich habe kein ungutes Gefühl. Dann müsste ich was Anderes machen.
  • O-Ton mit Jürgen Collin, Autobahnpolizei Walsleben, Sonderüberwachungsgruppe Polizeidirektion Nord: „meine Aufgabe ist jetzt erstmal auf die Busse zu achten, welche Busse für uns interessant sind. Und sollte jetzt ein Bus kommen, bei dem wir der Meinung sind, dass wir ihn kontrollieren sollten, dann werden wir hinterherfahren, uns diesen Bus hinten anhängen bis zur Kontrollstelle bringen und dort können die Kollegen an der Kontrollstelle den Bus kontrollieren. Jetzt haben wir noch einen Postbus. Dem werden wir jetzt hinterherfahren und uns dann davorsetzen und ihn dann kontrollieren. Ja, diesen Bus werden wir mitnehmen zur Kontrolle. Ich werde ihn nochmal über die Außenlautsprecher ansprechen, dass er das auch hört. Jetzt werden wir dem noch ein Zeichen geben. Die Möglichkeit, warum er langsamer wird, ist jetzt halt, dass er irgendwelche Unterlagen, die wir nicht sehen sollen, jetzt verstecken will oder irgendwas, was manipuliert wurde, jetzt noch in Ordnung bringen muss. Eine Kaffeemaschine, ein Laptop zum Beispiel, alles was so im Sichtfeld des Fahrers steht, was halt auch eine Ordnungswidrigkeit darstellen würde.“

 

Teil 2: Weitere Buskontrollen und Lkw werden wegen Verstößen gestoppt

  • Reisebus aus Dänemark wird kontrolliert
  • Fahrer wird in Streifenwagen verwarnt
  • Polizist schreibt Protokoll
  • ziviler Videowagen der Polizei
  • Beamte schreiben Protokoll an Notebook
  • Videowagen auf Autobahn unterwegs
  • Überwachungsvideo wird ausgewertet (abgefilmt von Bildschirm)
  • Lastwagen werden wegen Verstößen gestoppt und kontrolliert
  • Videowagen stoppt Lkws und lost diese zur Kontrollstelle
  • O-Ton mit Toni Schidlowski, Autobahnpolizei Walsleben Sonderüberwachungsgruppe Polizeidirektion Nord: „In dem Fall haben wir durch den Videowagen beobachtet, dass der Fahrer überholt hat ohne den nachfolgenden Verkehr zu beachten und deswegen mussten zwei Pkw bremsen und das haben wir per Videowagen festgehalten und jetzt versuchen wir uns mit dem Fahrer zu verständigen. Der Videowagen ist jetzt schon wieder unterwegs. Wir haben das Material gesichert und das wird hier zur Beweisaufnahme verwendet und von uns dann auch weiter dokumentiert. Der Bus war unterwegs auf der rechten Fahrspur Richtung Hamburg und wollte einen Sattelzug überholen, hat geblinkt, ist auf die Überholspur gefahren und hat dabei nicht den rückwärtigen Verkehr beachtet. Also hat zwei PKW, die beim Überholen schon waren, die mussten bremsen, damit sie mit ihm nicht kollidieren.“
  • O-Ton mit Femke Semmler (links) & Luisa Koch, Busreisende: „nervig, weil man solange hier warten muss und nichts machen darf. Ja erstmal aufregend irgendwie. Aber es ist okay. Wir wurden jetzt auch nicht kontrolliert oder so. Die haben zwar gesagt man soll sich anschnallen und die Sachen hoch packen oder so falls man nochmal kontrolliert wird, aber es jetzt eher die viertel Stunde die verloren geht. Für uns ist das jetzt nicht so schlimm, weil wir keinen wirklichen Zug kriegen müssen oder noch einen nächsten Bus, aber für die die noch einen Anschluss brauchen ist es glaub ich echt doof. Also es ist besser ohne rausziehen. Also ist jetzt auch das erste Mal, dass ich rausgezogen worden bin. Auf der einen Seite ist es gut, den Fahrer so zu überprüfen, dass der nicht zu viel fährt. Das finde ich schon okay. Also ich habe jetzt auch kein schlechtes Gefühl, wenn ich mit dem Bus fahre. Also ich habe jetzt auch keine Angst, wenn ich mit dem Bus oder dem Zug fahre. Ist mir eigentlich egal.“
  • O-Ton mit Torsten Jahnke, LKW-Fahrer: „ist normalerweise kein Problem. Wir werden oft angehalten. Und jetzt ist es zwar scheiße, weil ich einen Punkt kriege aber muss ich mit Leben. Ich habe gedacht er wäre weiter weg gewesen. Man kann es zwar durch die Begrenzungspfeiler sehen, aber erst war er schneller als ich, dann wurde er langsamer. Ja und dann bin ich rangefahren. Ja wegen Terminfrachten. Da entsteht der Druck denn. Da schnell hin, da schnell hin. Ich habe einen Abstandswarner da drinnen. Bloß wenn vor mir ein PKW reinzieht oder so, denn geht der voll in die Knie. Deswegen habe ich den auch ausgeschaltet. Ansonsten mit LKW zu LKW funktioniert das eigentlich, aber ich habe ihn ausgeschaltet, aber passiert. Wenn der hinter mir nicht aufpasst dann hängt der hinten drin. Habe ich alles schon gehabt. Der geht voll in die Knie dann der LKW. Deswegen habe ich ihn rausgenommen“

 

Teil 3: Mangelhafter Reisebus wird kontrolliert und Weiterfahrt untersagt

  • Reisebus und Fernbus werden kontrolliert
  • Lkw-Fahrer wird verwarnt
  • Fahrerkarte wird ausgelesen
  • Polizisten begutachten defekte Bremsanlage bei Reisebus
  • O-Ton mit Tino Liese, LKW-Fahrer: „Ertappt! Wie gesagt. Fehler – kann passieren. Soll nicht passieren, kann passieren. Ich bin zu dicht raufgefahren. Ist nun mal so. Naja was soll ich dazu sagen? Es gibt Leute, die übertreiben und es gibt Leute, die vernünftig fahren. Wenn du einen vor dir hast, der so übertreibt wie er, voll ran kriechen bei dem anderen, voll ran kriechen bei dem Vordermann und dann wieder bremsen. Dann läufst du ja automatisch mit auf. Was willst du machen? Dann biste mit drin, dann steckst du, aber wie gesagt. Was kannst du machen? Mit den ganzen Unfällen ich meine klar, könnte man noch mehr kontrollieren. Weil die Fahrer meist alle übermüdet sind, keine Ahnung. Ja, was soll ich sagen? Wir haben alle auch Familie. Da bist du froh, wenn du heile nach Hause kommst und emotional, muss ich sagen, ist es schon scheiße. Da fühlt man absolut scheiße als Kraftfahrer. Weil wir stehen jetzt wieder im dunklen Licht drin, weil es immer heißt nur wir, wir, wir. Aber im Endeffekt, nobody is perfect. Ich habe auch einen Kollegen verloren, auch tödlich und das ist schon heftig. Ich fahre ja jetzt schon ziemlich lange und wir haben uns zehn Jahre gekannt. Er war zwei Jahre jünger wie ich. Er war ein litauischer Fahrer, hat die Kontrolle verloren übers Fahrzeug und ist direkt tot gewesen. Hat den noch runtergelenkt von der Autobahn. Ja gut, wie gesagt. Da möchte ich auch nicht weiter drauf eingehen. Das ist schon schwer genug gewesen. Aber das hier, wie gesagt. Alles okay. Sollte nicht passiert, ist passiert.“
  • O-Ton mit Matthias Richert, Busfahrer: „ja, es ist im Endeffekt schon ein komisches Gefühl, wenn man so einen Streifenwagen am Straßenrand sieht, der dann losrollt. So ging es mir eben auch, da dachte ich gut, jetzt bist du fällig. Auf der anderen Seite lässt man alles so sekundenweise Revue passieren. Es ist alles okay, die Papiere sind alle da, Karte ist okay, Uhrzeiten sind eingehalten worden, der Bus ist technisch okay also kann dir im Endeffekt nichts passieren. Wir hatten eh vor, hier zu halten, deswegen ist es für uns auch kein Zeitverlust in dem Sinne. Ich finde es ist eine gute Sache. Es muss kontrolliert werden. Ich finde, so was könnte teilweise mehr kontrolliert werden. Es wird zum Teil noch zu viel Schindluder betrieben, es gibt noch zu viele schwarze Schafe und ich habe da überhaupt gar kein Problem mit. Jetzt von mir aus gehend, ich kann jetzt nicht für alle Busfahrer sprechen, habe ich festgestellt, die Zunahme im Schwerlastverkehr ist enorm. Das Problem für uns als Bus ist, dass der LKW fast genauso schnell wie der Bus mittlerweile ist, obwohl er ja eigentlich viel langsamer sein müsste. Bei uns ist technisch bei hundert km/h leider abgeriegelt. Bei dem LKW ist das leider nicht so. Deswegen haben wir auch schwere Probleme zu überholen und werden teilweise auch von LKWs überholt, was eigentlich gar nicht möglich ist. Und wir kriegen auch viel mit, da wir die gleiche Sichthöhe wie die haben, kriegen wir so mit, was in den Fahrerkabinen so abgeht. Da ist Handy-Gespiele, Laptop- Gespiele, Unachtsamkeit, schwanken. Vorhin hatten wir das erst wieder. Schwankender LKW, da war der Hänger schon fast auf meiner Seite. Es ist dramatisch und ich denke aber auch, dass die Fahrer da sehr unter Druck stehen. Das ist in der Branche sicherlich viel extremer als es bei uns Busfahrerin ist. Wir sind ein Unternehmen aus Gotha, Thüringen. Ich habe in Halle geladen und wir fahren jetzt nach Warnemünde. Drei Tage, Mittwoch geht es wieder zurück. Nicht ganz so gut meinen Fahrgästen gegenüber, da ich natürlich auch ein zeitliches Verlangen habe. Wir haben um 15 Uhr in Warnemünde einen großen Empfang, wo einige extra für anreisen. Den Termin können sie jetzt im Endeffekt jetzt abhaken. Und es ist irgendwo schon nicht so ein schönes Gefühl, muss ich ehrlich sagen. Und ich meine, ich muss auch ehrlich sagen, ich bin den Bus die ganze letzte Woche gefahren ich bin ihn am Samstag gefahren, da waren wir an der polnischen Ostsee. Wenn da wirklich jetzt technisch irgendwas gewesen wäre, hätte ich das schon lange gemerkt. Ich fahre ja nun nicht den ersten Tag. Auf der einen Seite finde ich das okay auf der anderen Seite, drei Stunden, dass auch den Fahrgästen zuzumuten. Wenn es jetzt irgendwas Gravierendes wäre, wenn jetzt irgendwas fest gewesen oder so, dann könnte ich es noch nachvollziehen. Man hätte auch so einen Mängelgutschein machen können, wie im PKW-Bereich machen können, sagen können: Hier kontrolliert das in ner Werkstatt, innerhalb einer Woche, stellt den Bus wieder vor. Dann wäre es im Endeffekt auch gut gewesen. Ja gut, müssen wir jetzt durch nützt nichts, gute Miene zum bösen Spiel.“
  • O-Ton mit Beatrix Lindeblatt, Busreisende: „ja, ich hab die Erfahrung auch gemacht. Ich glaub, ich habe es auch ein bisschen gehört wie unser Fahrer das erzählt hat. Es ist schon dramatisch was auf deutschen Straßen unterwegs ist an Gefahren. Ich fahre jeden Tag mindestens hundert Kilometer. Vorwiegend auch Autobahnen. Da wird dir himmelangst. Du vermeidest das auch, dran vorbei zu fahren. Ich finde das super, weiter so.“
  • O-Ton mit Toni Schildlowski, Autobahnpolizei Walsleben Sonderüberwachungsgruppe Polizeidirektion Nord: „ja, wir haben hier einen Reisebus, der ist unterwegs von Dresden Richtung Norden. Wir haben einen Defekt an der Bremsanlage festgestellt und den werden wir jetzt technisch untersuchen lassen. Ihr hört im Hintergrund so ein zischendes Geräusch, das ist ein Druckregler von der Bremsanlage. Hört sich in der Regel immer ein bisschen anders an als diese permanenten Geräusche. Wir haben Flüssigkeiten am Bremssystem, die austreten und das ist ein technischer Mangel dem wir erstmal auf den Grund gehen werden. Wir werden jetzt zu Gutachter fahren in der Werkstatt und uns die Sache zusammen anschauen. Die dürfen mit dem Bus jetzt nicht weiter mit, bis wir die Sache geklärt haben. Wir gehen mal grob von drei Stunden aus. Wenn wir gut sind, sind wir dann durch. Wir fahren jetzt erstmal zur nächstgelegenen Werkstätte. Dort wurde ein Gutachter schon hinbestellt. Wenn die Fahrgäste oder der Fahrer mit den Fahrgästen alles soweit geklärt haben setzten wir uns in unterwegs. Dann wird das Fahrzeug in der Werkstatt in eine Grube gefahren und werden wir einmal die komplette Bremsanlage durchtesten. Sollten die Mängel, die wir hier festgestellt haben, nicht bestätigt werden, dann kann die Weiterfahrt erstmal gestattet werden. Ansonsten wenn sie bestätigt werden durch einen Sachverständiger, dann werden wir die Weiterfahrt untersagen müssen und der Bus bleibt solange stehen, bis der Mangel behoben ist.“

 

Teil 4: weiterer O-Ton zum defekten Reisebus

  • Beamte besprechen sich vor Streifenwagen
  • Streifenwagen begleitet defekten Bus zur Werkstatt
  • O-Ton mit Toni Schidlowski, Autobahnpolizei Walsleben Sonderüberwachungsgruppe Polizeidirektion Nord: „also, wir haben das Problem mit der Bremsanlage. Die muss für eine gewisse Anzahl von Bremsungen ausreichen. Reicht es nicht aus, haben wir das Problem, dass eventuell die Bremsung für das Stauende nicht mehr reicht und der Bus ungebremst dort reinfährt. Im Rahmen der Busunglücke, wo Bremsanlagen versagt haben, ist das hier die absolute Vorlage dafür. Der Fehler ist hier, dass ständig Druckluft aus dem System abweicht und der Kompressor ständig arbeiten muss. Darauf ist er nicht ausgelegt. Dieser Dauerbetrieb führt zu technischen Mängeln, die zur Beeinflussung der Bremsanlage bis zum Komplettausfall führen. Schlimmstenfalls kann passieren, dass die Bremsanlage für drei Bremsungen ausreicht, aber eine vierte Bremsung nicht mehr zum Ziel führt und das Fahrzeug ungebremst ins Stauende in eine Kurve gerät oder auch aus einer Kurve fliegt. Für uns ist das ein Erfolg. Nicht, dass es eine statistische Erfassung ist, sondern, dass wir hier eine eventuelle Zeitbombe aus dem Verkehr gezogen haben, und wer ganz weit voraus denkt, auch ein paar Leben gerettet haben.“

 

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Schwarzgekleideter Mann schießt mehrfach auf Opfer und trifft es im Rücken - Täter rennt zu bereitstehendem BMW und flüchtet - Schwerverletzter bricht mit Wunde im Rücken zusammen

NonstopNews - vor 9 Stunden 9 Minuten

Großangelegte Fahndung bislang ohne Erfolg - Hintergründe unklar - Tatort weiträumig abgesperrt

23.03.26, 01:36 Uhr

Datum: Montag, 23. März 2026, 01:30 Uhr

Ort: Berlin-Schöneberg

 

(ch) In der Nacht haben mehrere Schüsse in Berlin-Schöneberg einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Gegen Mitternacht fielen nach ersten Zeugenangaben vier Schüsse. Unmittelbar danach soll eine schwarz gekleidete Person zu einem BMW gerannt sein, der mit einem Fahrer bereits auf den Schütze gewartet hatte.

Kurz darauf brach ein Mann auf der Straße zusammen. Anscheinend hatte der Täter wie bei einem Attentat dem Mann in den Rücken geschossen. Das Opfer erlitt schwere Verletzungen, soll aber nicht in Lebensgefahr schweben. Rettungskräfte versorgten den Mann und brachten ihn in ein Krankenhaus.

Die Polizei leitete eine großangelegte Fahndung nach dem flüchtigen Täter und dem BMW ein. Der Tatort wurde abgesperrt, Spuren gesichert. Die Hintergründe der Tat sind derzeit unklar.

Dichte Rauchschwaden in der Innenstadt – Dachstuhlbrand in Eislingen/Fils – Großeinsatz für 94 Rettungskräfte

NonstopNews - 22. März 2026 - 18:05

Gebäude evakuiert – niemand verletzt

22.03.26, 18:05 Uhr

Datum: Sonntag, 22. März 2026, 13:15 Uhr

Ort: Eislingen, Landkreis Göppingen, Baden-Württemberg

 

(th) Am Sonntagmittag kam es in Eislingen zu einem Großeinsatz. Gegen 13:15 Uhr brach in einem Mehrfamilienhaus am Kronenplatz ein Feuer aus. Ein Balkon im dritten Obergeschoss hatte aus ungeklärter Ursache Feuer gefangen. Die Flammen griffen rasch auf den gesamten Dachstuhl über. Alle Bewohner konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand. Der Sachschaden ist erheblich. 
 

Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort. Insgesamt 94 Einsatzkräfte aus vier Wehren waren im Einsatz. Sie kamen aus Eislingen, Göppingen, Salach und Süßen. Der Rettungsdienst sicherte die Löscharbeiten ab. Das Gebäude wurde vollständig evakuiert. Alle Bewohner kamen anderweitig unter.
Der Brand verursachte erheblichen Schaden am Gebäude. Der Dachstuhl des Flachdachhauses brannte auf einer Fläche von etwa 10 mal 15 Metern komplett aus. Auch Rauch und Löschwasser zogen das Haus stark in Mitleidenschaft. Derzeit wird geprüft, ob die unteren Wohnungen bewohnbar bleiben. Die Nachlöscharbeiten der Feuerwehr dauern noch mehrere Stunden an.
Die Höhe des Sachschadens ist noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Tausende bei Protest gegen Hass im Netz – Nach schweren Vorwürfen von Collien Fernandes versammeln sich Tausende am Brandenburger Tor

NonstopNews - 22. März 2026 - 17:33

Solidarität wird zur politischen Bewegung

22.03.26, 17:33 Uhr

Datum: Sonntag, 22. März 2026, 17:00 Uhr

Ort: Berlin

 

(th) Am Sonntagnachmittag demonstrierten in Berlin tausende Menschen gegen sexualisierte digitale Gewalt. Anlass war der Fall um die Moderatorin Collien Fernandes. Das neu gegründete Bündnis „Feminist Fight Club!“ hatte zur Solidaritäts-Kundgebung am Brandenburger Tor aufgerufen. Die Veranstalter forderten unter anderem, Lücken im Strafgesetz zu schließen. 
 

Statt der angemeldeten 500 Teilnehmer kamen deutlich mehr Menschen. Die Polizei sprach von rund 6.700 Demonstrierenden. Die Veranstalter schätzten die Zahl sogar auf 13.000. Viele hielten Plakate mit Aufschriften wie „Mein Körper gehört mir - auch digital!“. Die Kundgebung stand unter dem Motto „Gegen sexualisierte digitale Gewalt – Solidarität mit allen Opfern“. 
 
Als bekannteste Rednerin trat die Klima-Aktivistin Luisa Neubauer auf. Collien Fernandes war nicht persönlich vor Ort. Ein Statement von ihr wurde aber während der Veranstaltung verlesen. Fernandes hatte schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen erhoben. Für Ulmen gilt die Unschuldsvermutung. 
 
Die Demonstration löste politische Reaktionen aus. Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) forderte ein wirksames digitales Gewaltschutzgesetz. Auch der Brandenburger Innenminister Jan Redmann (CDU) betonte, geltendes Recht müsse konsequent durchgesetzt werden. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) kündigte einen entsprechenden Gesetzentwurf an.

Brennendes Sofa in Beelitzer Wohnung – Feuerwehr bricht Tür auf – Wohnung nach Feuer unbewohnbar

NonstopNews - 22. März 2026 - 16:32

Hoher Sachschaden – Polizei ermittelt

22.03.26, 16:32 Uhr

Datum: Sonntag, 22. März 2026, 16:32 Uhr

Ort: Beelitz, Landkreis Potsdam-Mittelmark, Brandenburg

 

(th) Am Sonntagnachmittag kam es in Beelitz zu einem Wohnungsbrand. In einem Mehrfamilienhaus in der Straße „An den Gärten“ geriet eine Couch in Brand. Glücklicherweise befand sich niemand in der Wohnung. Alle Bewohner der anderen Wohnungen konnten sich dank lauter Rauchmelder rechtzeitig in Sicherheit bringen. Die Feuerwehr löschte den Brand. 
 

Als die Kameraden der Feuerwehr an der Adresse eintrafen, drang bereits dichter Rauch aus der betroffenen Wohnung. Alle Bewohner des Hauses hatten sich bereits ins Freie begeben. Sie wurden durch die installierten Rauchmelder alarmiert und wählten den Notruf. 

Unter schwerem Atemschutz verschafften sich die Einsatzkräfte gewaltsam Zutritt. Im Inneren der Wohnung stand eine elektronische Coucheinrichtung in Vollbrand. Mit einem C-Rohr hatten die Kameraden das Feuer aber schnell unter Kontrolle.
 
Die betroffene Wohnung ist derzeit unbewohnbar. Alle weiteren Bewohner konnten nach den Maßnahmen zurückkehren. Die Polizei nahm den Sachverhalt auf. Sie ermittelt nun zur genauen Ursache des Feuers. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Euro.

Feuer-Drama am Sonntagmittag – Flammen schlagen von Balkonen und fressen sich in Wohnungen – Polizei kümmert sich um vom Brand betroffene Katze

NonstopNews - 22. März 2026 - 15:01

Zwei Verletzte – hoher Sachschaden

22.03.26, 15:01 Uhr

Datum: Sonntag, 22. März 2026, 12:30 Uhr

Ort: Wuppertal, Nordrhein-Westfalen

 

(th) Am Sonntagmittag kam es in Wuppertal-Barmen zu einem dramatischen Wohnungsbrand. Gegen 12:30 Uhr stand der Balkon eines Mehrfamilienhauses in der Tunnelstraße in Vollbrand. Das Feuer griff rasch auf eine darüberliegende Wohnung über. Neun Hausbewohner wurden vom Rettungsdienst betreut. Zwei von ihnen kamen mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Die beiden betroffenen Wohnungen sind vorerst unbewohnbar. 

 

Schon auf der Anfahrt sahen die Einsatzkräfte eine massive Rauchsäule. Thomas Halle, Einsatzleiter der Feuerwehr Wuppertal, schildert die Lage: "Bei unserem Eintreffen hat sich die Situation wie folgt dargestellt, dass zwei Balkone in erheblichem Ausmaß gebrannt haben." Die Flammen hatten bereits die Fensterscheiben zum Wohnzimmer zerstört. So konnte sich das Feuer in die Wohnungen ausbreiten.


Mehrere Bewohner machten an den Fenstern auf sich aufmerksam. Die Rettungskräfte brachten die Menschen umgehend in Sicherheit. "Alle Personen konnten über den normalen Treppenraum, also das Treppenhaus, ins Freie geführt werden", so Halle weiter. Der Treppenraum selbst blieb glücklicherweise rauchfrei. Insgesamt betreute der Rettungsdienst neun Personen.


Die Feuerwehr startete einen Löschangriff von außen und von innen. Mit drei Strahlrohren brachten die Einsatzkräfte die Flammen unter Kontrolle. "Unsere Maßnahmen haben sehr schnell Erfolg gezeigt, insbesondere der Außenangriff", berichtet der Einsatzleiter. Auch mehrere Haustiere, darunter eine Katze, konnten gerettet werden.


Zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr waren im Einsatz. Zudem sicherten Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr die verwaiste Wache in Barmen ab. Die beiden vom Brand betroffenen Wohnungen sind nun unbewohnbar. "Zwei Wohnungen sind unbewohnbar, das sind die beiden betroffenen Wohnungen", bestätigt Halle. Für die Bewohner musste eine Notunterkunft gefunden werden.

Ein Toter bei schwerem Verkehrsunfall nahe Bremen – Mehrere Verletzte und tote Hunde – Autobahn in beide Richtungen voll gesperrt

NonstopNews - 22. März 2026 - 14:46

Suche nach entlaufenem Hund – Rettungshubschrauber im Einsatz

22.03.26, 14:46 Uhr

Datum: Sonntag, 22. März 2026, 12:20 Uhr

Ort: Stuhr-Brinkum, Landkreis Diepholz, Niedersachsen

 

(th) Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 1 ist am Sonntag ein Mensch ums Leben gekommen. In Fahrtrichtung Osnabrück waren mehrere Fahrzeuge ineinander gekracht. Eine Person wurde schwer verletzt, es gab zudem mehrere Leichtverletzte. Die Autobahn musste für die Rettungs- und Bergungsarbeiten in beide Richtungen voll gesperrt werden. Es bildete sich ein kilometerlanger Stau. 
 

Auslöser der Massenkarambolage war offenbar ein liegengebliebenes Fahrzeug. Ein Sprecher vor Ort schilderte die Situation. „Ein Fahrzeug ist auf der mittleren Spur liegen geblieben.“ Ein nachfolgendes Auto konnte noch rechtzeitig anhalten. „Weitere Fahrzeuge konnten dann nicht mehr rechtzeitig bremsen und sind in dieses Hindernis hineingekracht.“ Die Wucht des Aufpralls war enorm. Für einen Fahrer kam jede Hilfe zu spät. Er verstarb noch an der Unfallstelle.
An dem Unfall waren mehrere Pkw beteiligt. In einem der Fahrzeuge befanden sich vier Hunde. Drei der Tiere überlebten den Zusammenstoß nicht. Ein vierter Hund lief offenbar in Panik davon. Einsatzkräfte suchten die Umgebung ab. Dafür wurde auch die Gegenfahrbahn gesperrt. Die Suche nach dem Tier blieb zunächst ohne Erfolg. Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Die genaue Unfallursache ist noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

POL-H: Zeugenaufruf: Verletzte Person im Bus nach Gefahrenbremsung - Wer kann Hinweise zu einem silbernen Kleinwagen geben?

Polizei Hannover - 22. März 2026 - 11:58
Hannover (ots) - Bereits am Donnerstagvormittag, 19.03.2026, hat sich im Bereich der Kurt-Schumacher-Straße ein Unfall ereignet. Infolge einer Gefahrenbremsung eines Linienbusses ist eine Frau im Bus leicht verletzt worden. Der mutmaßlich ...

Wenig los an Tankstellen in der Havelland-Region - Diesel knackt historischen Höchstwert von 2,32€ - Benzin weiter stabil hoch - wenig los an den Zapfhähnen

NonstopNews - 22. März 2026 - 10:00

Zuletzt war der Spritpreis vor vier Jahren während des Ukraine-Kriegs auf diesen Preis geklettert

22.03.26, 10:00 Uhr

Datum: Sonntag, 22. März 2026, 10:00 Uhr

Ort: Premnitz, Landkreis Havelland, Brandenburg

 

(jb) Innerhalb von nur zwei Tagen ist der Preis für einen Liter Diesel um mehr als 12 Cent gestiegen und lag am Freitag im bundesweiten Durchschnitt bei rund 2,29 Euro. Damit fehlten laut ADAC nur noch  3 Cent bis zum historischen Höchststand aus dem Jahr 2022. Auch der Preis für Super E10 zog deutlich an und kletterte auf einen Mittelwert von 2,09 Euro pro Liter. Seit Beginn der kriegerischen Auseinandersetzungen hat sich Diesel um insgesamt 54,5 Cent pro Liter verteuert. Erste Daten vom heutigen Sonntag zeigen: Der Diesel hat die historische Höchstmarke geknackt. In Premnitz, abseits jeglicher Autobahn, ist der Preis am Vormittag auf 2,33€ für den Liter Diesel geklettert. Entsprechen wenig Betrieb herrschte an den Zapfsäulen.

 

Kleinwagen kollidiert bei voller Fahrt auf B49 mit entgegenkommendem Kombi und wird völlig demoliert auf Leitplanke geschleudert - schwer eingeklemmte Beifahrerin stirbt noch im Wrack - zwei Schwerverletzte in Klinik gebracht

NonstopNews - 22. März 2026 - 9:38

Bundesstraße für Unfallaufnahme über Stunden gesperrt - Gutachter im Einsatz

22.03.26, 09:38 Uhr

Datum: Sonntag, 22. März 2026, 05:00 Uhr

Ort: B49 bei Traben-Trarbach, Landkreis Wittlich-Wittlich, Rheinland-Pfalz

 

(jb) Auf der Bundesstraße 49 zwischen Traben-Trarbach-Bengel und Kinderbeuern ist es am frühen Sonntagmorgen zu einem folgenschweren Verkehrsunfall gekommen. Gegen 4:50 Uhr kollidierten ein Kleinwagen und ein entgegenkommender Kombi aus bislang ungeklärter Ursache frontal und bei voller Fahrt miteinander. Durch die enorme Wucht des Aufpralls wurde der Kleinwagen auf die Leitplanke geschleudert, wo das Wrack in Schräglage zum Stillstand kam. Wie die Polizei vor Ort mitteilte, verstarb die Beifahrerin des Kleinwagens noch an der Unfallstelle. Zwei weitere Beteiligte erlitten schwere Verletzungen und wurden nach der Erstversorgung in umliegende Kliniken gebracht. Die Staatsanwaltschaft Trier hat zur Klärung des genauen Unfallhergangs einen Gutachter beauftragt. Die B 49 war am Morgen voll gesperrt.

 

Schweres Zugunglück im Eisenbahntunnel der Schnellbahnstrecke zwischen Mannheim und Stuttgart wird simuliert - ICE entgleist im Tunnel, rund 50 ,,Verletzte“ - Großalarm zahlreicher Feuerwehr und Rettungskräfte - auch die beiden Rettungszüge aus...

NonstopNews - 22. März 2026 - 4:42

Große Übung dauert die ganze Nacht von Samstag auf Sonntag - Deutsche Bahn sperrte die Zugstrecke in der Nacht um die Übung zu ermöglichen

22.03.26, 04:42 Uhr

Datum: Samstag, 21. März 2026, 23:00 Uhr

Ort: Forst, Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg

 

(jb) Ein realistisches Katastrophenszenario stellte in der Nacht auf Sonntag zahlreiche Einsatzkräfte aus der Region vor eine anspruchsvolle Herausforderung:

Kurz nach 23 Uhr begann eine groß angelegte Übung auf der Schnellbahnstrecke zwischen Mannheim und Stuttgart. Angenommen wurde die Entgleisung eines ICE mit rund 50 Personen an Bord in einem Tunnel.
Die Übung war in zwei Einsatzabschnitte gegliedert – wie es auch im realen Ernstfall erforderlich wäre. Der westliche Abschnitt konzentrierte sich auf das Tunnelportal nahe der A5 zwischen Forst und Hambrücken, während der östliche Abschnitt das Tunnelportal zwischen Forst und Ubstadt-Weiher umfasste.
Zahlreiche Kräfte waren im Einsatz, darunter die Feuerwehren aus Forst, Hambrücken, Graben-Neudorf und Bruchsal. Unterstützt wurden sie vom Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes mit mehreren Bereitschaften, der Deutsche Bahn, einer Drohnenstaffel der Feuerwehr Kronau sowie dem Bevölkerungsschutz. Auch Vertreter der Kommunalpolitik verschafften sich vor Ort ein Bild der Lage.
Eine zentrale Rolle spielten zwei Rettungszüge, die aus Mannheim und Stuttgart anrückten und jeweils an einem Tunnelportal zum Einsatz kamen. Diese Spezialzüge bestehen aus einer Sanitäts-, Technik- und Pendelkomponente. Sie fahren bis zur Schadensstelle in den Tunnel ein, setzen dort benötigte Module ab und pendeln anschließend zwischen Unglücksort und den Bereitstellungsplätzen.
An beiden Tunnelportalen richteten die Einsatzkräfte Behandlungsplätze ein. Dorthin wurden die Verletzten gebracht und medizinisch versorgt. Die Rettung der „Fahrgäste“ erfolgte teils über die Rettungszüge, teils konnten sich einige Betroffene eigenständig aus dem Tunnel ins Freie retten.
Der Einsatz dauerte die gesamte Nacht und zog sich bis in die Morgenstunden des Sonntags. Parallel wurde ein Führungsstab auf Kreisebene eingerichtet, um die Lage zentral zu koordinieren und zu steuern.
Ziel der Großübung war es, die Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen unter realitätsnahen Bedingungen zu trainieren. Ein derart komplexes Katastrophenszenario erfordert ein hohes Maß an Abstimmung, Kommunikation und logistischer Planung – Fähigkeiten, die im Ernstfall über Menschenleben entscheiden können.

 

Nächtlicher Kellerbrand in Wohn- und Geschäftshaus in der Ettlinger Altstadt - starker Rauch dringt aus dem Gebäude - Feuerwehr rettet einen Bewohner mittels Fluchthaube aus dem verrauchten Gebäude

NonstopNews - 22. März 2026 - 2:56

Langwierige Löscharbeiten in der Nacht - Feuerwehr und Rettungskräfte stundenlang im Großeinsatz - Brandursache unklar

22.03.26, 02:56 Uhr

Datum: Samstag, 21. März 2026, 23:55 Uhr

Ort: Ettlingen, Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg

 

(jb) Ein ausgedehnter Kellerbrand hat am späten Samstagabend die Einsatzkräfte in der Ettlinger Altstadt gefordert.

Gegen 23:55 Uhr wurde die Feuerwehr zunächst zu einem Kellerbrand in der Albstraße alarmiert. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde die Einsatzlage jedoch umgehend auf „Brand 4“ erhöht.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte stellte sich heraus, dass es sich um einen bereits weit fortgeschrittenen Brand in einem Wohn- und Geschäftsgebäude an einer Ecklage handelte. Dichter Rauch drang aus dem Gebäude, wodurch eine intensive Brandbekämpfung unter Atemschutz notwendig wurde.
Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehren Ettlingen, Bruchhausen, Oberweier und Malsch vor Ort. Zehn Trupps unter Pressluftatmern wurden zur Brandbekämpfung und Erkundung eingesetzt.
Eine Person konnte von der Feuerwehr mithilfe einer Fluchthaube aus dem Gebäude gerettet werden. Sie wurde anschließend vom Rettungsdienst untersucht, musste jedoch nicht ins Krankenhaus gebracht werden.
Besondere Herausforderungen ergaben sich durch die Bauweise des Gebäudes: Das Feuer hatte sich bereits in die Zwischendecke ausgebreitet, die teilweise mit Stroh gefüllt war. Um alle Glutnester ablöschen zu können, musste die Decke aufwendig geöffnet und abgetragen werden.
Aufgrund der Einsatzmaßnahmen musste in mehreren umliegenden Straßenzügen zeitweise der Strom abgeschaltet werden.
Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in die frühen Morgenstunden hin. Zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens liegen derzeit noch keine Informationen vor.
 

POL-H: Schwerer Unfall in Garbsen - Zwei junge Männer lebensgefährlich verletzt

Polizei Hannover - 21. März 2026 - 11:22
Hannover (ots) - In der Nacht von Freitag, 20.03.2026, auf Samstag, 21.03.2026, hat sich in Garbsen ein schwerer Verkehrsunfall mit einem beteiligten Mercedes-Benz und einem Rover MINI ereignet. Der Unfallverursacher und sein Beifahrer sind ...

POL-H: Schwerer Unfall auf der Bundesautobahn (A) 7 im Raum Hannover - Zwischenzeitliche Vollsperrung in Richtung Süden

Polizei Hannover - 21. März 2026 - 8:37
Hannover (ots) - In den Nachtstunden des Samstags, 21.03.2026, ist es auf der A 7 in Fahrtrichtung Kassel zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen gekommen. Infolge des Unfalls kam es zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen. Ein ...

Zwei Personen geraten vor Imbiss in Streit - Person mit Messer schwer verletzt und in Klinik gebracht - Polizei ermittlet

NonstopNews - 21. März 2026 - 2:42

Hintergründe des Streits noch unklar.

21.03.26, 02:42 Uhr

Datum: Freitag, 20. März 2026, 20:00 Uhr

Ort: Leinfelden-Echterdingen, Baden-Württemberg

 

(jb) Wohl mit mehreren Messerstichen ist am Freitagabend eine Person in Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart niedergestreckt worden. Nach ersten Informationen eskalierte ein Komflikt zwischen zwei Personen vor einem dortigen Imbiss in der Hauptstraße. Die Hintergründe der Auseinandersetzung sind noch unbekannt. Die Polizei ermittelt.

 

Anwohner bemerken Brand in oberer Etage von Mehrfamilienhaus - Feuerwehr muss Menschen mit Drehleiter aus Gebäude retten - Evakuierungsbus für Anwohner bereitgestellt

NonstopNews - 21. März 2026 - 2:32

Brandursache noch unklar

21.03.26, 02:32 Uhr

Datum: Freitag, 20. März 2026, 22:30 Uhr

Ort: Halle (Saale), Sachsen-Anhalt

 

(jb) Ein Brand in einem Mehrfamilienhaus am Waisenhausring in Halle (Saale) hat am späten Freitagabend einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst ausgelöst. Gegen 22:30 Uhr bemerkten Anwohner dichte Qualmwolken, die aus einem der oberen Stockwerke drangen, und alarmierten die Einsatzkräfte. Das gesamte Gebäude wurde evakuiert. Zahlreiche Rettungswagen waren vor Ort, um die Bewohner medizinisch zu versorgen. Auch ein Evkauierungsbus stand bereit. Die Polizei hat den Waisenhausring für die Dauer des Einsatzes voll gesperrt und die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Ob ein technischer Defekt oder Brandstiftung vorliegt, ist derzeit noch ungeklärt.

 

POL-H: Niedersachsen-Derby: Vorläufige Bilanz der Bundespolizeiinspektion und der Polizeiinspektion Hannover fällt grundsätzlich positiv aus - Zwei Fans durch verbotenen Einsatz von Pyrotechnik verletzt

Polizei Hannover - 20. März 2026 - 22:46
Hannover (ots) - Die Polizei hat nach dem Niedersachsen-Derby zwischen Hannover 96 und Eintracht Braunschweig am Freitag, 20.03.2026, eine positive vorläufige Bilanz gezogen. Sowohl die Polizeiinspektion als auch die Bundespolizeiinspektion ...

POL-H: Öffentlichkeitsfahndung: 59-Jähriger aus Hannover-Davenstedt vermisst

Polizei Hannover - 20. März 2026 - 12:53
Hannover (ots) - Die Polizei Hannover sucht seit Donnerstag, 19.03.2026, nach dem 59 Jahre alten Leo K. aus Hannover-Davenstedt. Der Vermisste verließ am Donnerstag, gegen 04:00 Uhr, sein Wohnanschrift und ist seitdem unbekannten Aufenthalts. Die ...

POL-H: Sehnde: 22-Jähriger in Wohnung angegriffen - Tatverdächtiger festgenommen

Polizei Hannover - 19. März 2026 - 16:00
Hannover (ots) - Am Donnerstagmorgen, 30.10.2025, ist ein 22-Jähriger in einer Wohnung in Sehnde durch mehrere Personen angegriffen und schwer verletzt worden. Die Polizei hat nun einen Tatverdächtigen festgenommen. Das Amtsgericht Hildesheim ...

POL-H: Calenberger Neustadt: Radfahrerin flüchtet nach Zusammenstoß am Emma-Frede-Weg - Zeugen gesucht!

Polizei Hannover - 19. März 2026 - 14:01
Hannover (ots) - Am 18.03.2026 hat eine bislang unbekannte Radfahrerin beim Überholen einer Joggerin einen Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Radfahrer verursacht. Der 62-jährige Mann wurde leicht verletzt. Die Verursacherin flüchtete ...

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