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Reisebus wird Weiterfahrt wegen Bremsdefekt untersagt - Polizei kontrollierte zahlreiche Fern- und Reisebusse sowie Lkw - zahlreiche Beanstandungen

NonstopNews - 16. Mai 2026 - 0:00

Wir haben Autobahnpolizist Toni Schidlowski einen Tag lang bei seiner Arbeit für die Sonderkontrollgruppe der Brandenburger Polizei über die Schulter geschaut - diverse O-Töne mit Fahrern, Reisenden und Polizisten

26.05.16, 0:00 Uhr

Datum: Donnerstag, 26. Mai 2016

Ort: A24, Raststätte Linumer Bruch, Fehrbellin, Landkreis Ostprignitz-Ruppin, Brandenburg

 

(sg) Die Reise an die Ostsee fand für die Passagiere eines Reisebusses ein jähes Ende auf der Raststätte an der A24. Im Rahmen einer Großkontrolle untersagte die Polizei dem Busfahrer aufgrund einer defekten Bremsanlage die Weiterfahrt und ordnete einen mehrstündigen Werkstattaufenthalt an. Die ratlosen Passagiere blieben zunächst auf der Raststätte zurück.

„Schlimmstenfalls kann passieren, dass die Bremsanlage für drei Bremsungen ausreicht, aber eine vierte Bremsung nicht mehr zum Ziel führt und das Fahrzeug ungebremst ins Stauende fährt oder auch aus einer Kurve fliegt“, schildert Toni Schidlowski von der Autobahnpolizei das Problem.

Locker schlendert Toni durch den Reisebus, doch sein wachsames Auge achtet dabei auf jedes Detail: Sind die Notausgänge gekennzeichnet und wo sind die Nothammer angebracht? Sind alle Passagiere angeschnallt? Dem erfahrenen Autobahnpolizisten von der Sonderüberwachungsgruppe der Polizei Brandenburg entgeht nichts. Und bei Sicherheitsverstößen versteht der sonst kumpelhaft erscheinende Beamte keinen Spaß. „Für uns ist das ein Erfolg. Nicht, dass es eine statistische Erfassung ist, sondern, dass wir hier eine eventuelle Zeitbombe aus dem Verkehr gezogen haben und - wenn man ganz weit voraus denkt – vielleicht auch ein paar Leben gerettet haben“, begründet Toni die Motivation von ihm und seinen Kollegen.

Und der rote Reisebus mit Ziel Ostsee war nur einer der insgesamt 25 beanstandeten Fahrzeuge, die die die Brandenburger Kontrolleure am Montag bei insgesamt 59 untersuchten Fahrzeugen bemängelten. Die Maßnahme richtete sich in erster Linie an Fern- und Reisebusse. Nach zahlreichen schweren Unfällen mit Lastwagen an Stauenden und diversen Berichten über Verstöße bei den immer beliebter werdenden Fernbussen wollte die Polizei mit der Aktion ein Zeichen setzen. Und das Ergebnis war nicht nur negativ. Insbesondere bei den Fernbussen scheinen die Unternehmen aus der negativen Berichten der Vergangenheit gelernt zu haben. Die überwiegende Zahl der Fernbusse war beanstandungsfrei und in gutem technischen Zustand. Anders sah es da mit einigen Lastwagen aus, die den Beamten im Rahmen der Kontrollaktion auffielen, weil diese meist einen viel zu geringen Abstand zu ihren Vordermännern hielten. Auch einige der Busfahrer hielten sich nicht immer an die Verkehrsordnung. So fiel ein dänischerer Reisebus durch ein waghalsiges Überholmanöver auf, durch das die nachfolgenden Fahrzeuge zu massiven Bremsmanövern genötigt wurden.

Die Buspassagierte beurteilten die Kotrollen überwiegend positiv. Zwar waren die Reisenden über die unfreiwillige Zwangspause etwas genervt, freuten sich aber, dass das Busreisen durch derartige Kontrollen hoffentlich in Zukunft noch sicherer werden wird.

Selbst die ertappten Fahrer nahmen es größtenteils gelassen, wenn Schidlowski und seine Kollegen wieder mal einen Strafzettel ausfüllten: „Es ist normalerweise kein Problem. Wir werden oft angehalten“, erklärt Brummi-Fahrer Torsten Jahnke. Über den gerade erhaltenen Punkt in Flensburg wegen zu geringen Abstand war er aber nicht ganz so erfreut, sah seinen Fehler aber ein.

 

Die NonstopNews-Bilder (Tag) und die O-Töne:

 

Teil 1: Buskontrolle und Auswahl von Fahrzeugen auf Autobahn

  • Beamte kontrollieren Reisebus
  • Polizist begutachtet Innenraum, Fahrwerk und Motor
  • Fahrgäste warten auf Weiterfahrt
  • Streifenwagen beobachtet vorbeifließenden Verkehr an Autobahn
  • Streifenwagen verfolgt Bus und lost diesen zur Kontrollstelle
  • Postbus wird kontrolliert
  • Totale Kontrollstelle und Rastplatz
  • Streifenwagen fährt wieder auf die Autobahn
  • Nächster Fernreisebus wird gestoppt und kontrolliert
  • O-Ton mit Uwe Heber, Busfahrer: „grundsätzlich ist es nicht das verkehrteste wenn man da zwischendurch mal kontrolliert, aber manchmal ist es nervig. Muss ich auch ganz eindeutig sagen. Meine Fahrer werden vielleicht zwei, drei Mal im Jahr kontrolliert. Ich achte auch darauf, dass so was nicht passiert. Generell mit den Bussen ist das immer so ´ne schwierige Sache, weil ich fahr keine Kartoffeln oder keine Steine oder sonst was. Wenn ich das sehe, wie manche Fahrzeuge unterwegs sind. Auch diese Abstandsgeschichte wo diese schweren Unfälle passiert sind. Da muss man viel härter durchgreifen. Also wenn ich das sehe, ich bin auch oft auf der Straße was da für ein Schindluder getrieben wird. Das ist nicht normal. Und das ist zwangsläufig. Ich bin konzentriert und ich habe kein ungutes Gefühl. Dann müsste ich was Anderes machen.
  • O-Ton mit Jürgen Collin, Autobahnpolizei Walsleben, Sonderüberwachungsgruppe Polizeidirektion Nord: „meine Aufgabe ist jetzt erstmal auf die Busse zu achten, welche Busse für uns interessant sind. Und sollte jetzt ein Bus kommen, bei dem wir der Meinung sind, dass wir ihn kontrollieren sollten, dann werden wir hinterherfahren, uns diesen Bus hinten anhängen bis zur Kontrollstelle bringen und dort können die Kollegen an der Kontrollstelle den Bus kontrollieren. Jetzt haben wir noch einen Postbus. Dem werden wir jetzt hinterherfahren und uns dann davorsetzen und ihn dann kontrollieren. Ja, diesen Bus werden wir mitnehmen zur Kontrolle. Ich werde ihn nochmal über die Außenlautsprecher ansprechen, dass er das auch hört. Jetzt werden wir dem noch ein Zeichen geben. Die Möglichkeit, warum er langsamer wird, ist jetzt halt, dass er irgendwelche Unterlagen, die wir nicht sehen sollen, jetzt verstecken will oder irgendwas, was manipuliert wurde, jetzt noch in Ordnung bringen muss. Eine Kaffeemaschine, ein Laptop zum Beispiel, alles was so im Sichtfeld des Fahrers steht, was halt auch eine Ordnungswidrigkeit darstellen würde.“

 

Teil 2: Weitere Buskontrollen und Lkw werden wegen Verstößen gestoppt

  • Reisebus aus Dänemark wird kontrolliert
  • Fahrer wird in Streifenwagen verwarnt
  • Polizist schreibt Protokoll
  • ziviler Videowagen der Polizei
  • Beamte schreiben Protokoll an Notebook
  • Videowagen auf Autobahn unterwegs
  • Überwachungsvideo wird ausgewertet (abgefilmt von Bildschirm)
  • Lastwagen werden wegen Verstößen gestoppt und kontrolliert
  • Videowagen stoppt Lkws und lost diese zur Kontrollstelle
  • O-Ton mit Toni Schidlowski, Autobahnpolizei Walsleben Sonderüberwachungsgruppe Polizeidirektion Nord: „In dem Fall haben wir durch den Videowagen beobachtet, dass der Fahrer überholt hat ohne den nachfolgenden Verkehr zu beachten und deswegen mussten zwei Pkw bremsen und das haben wir per Videowagen festgehalten und jetzt versuchen wir uns mit dem Fahrer zu verständigen. Der Videowagen ist jetzt schon wieder unterwegs. Wir haben das Material gesichert und das wird hier zur Beweisaufnahme verwendet und von uns dann auch weiter dokumentiert. Der Bus war unterwegs auf der rechten Fahrspur Richtung Hamburg und wollte einen Sattelzug überholen, hat geblinkt, ist auf die Überholspur gefahren und hat dabei nicht den rückwärtigen Verkehr beachtet. Also hat zwei PKW, die beim Überholen schon waren, die mussten bremsen, damit sie mit ihm nicht kollidieren.“
  • O-Ton mit Femke Semmler (links) & Luisa Koch, Busreisende: „nervig, weil man solange hier warten muss und nichts machen darf. Ja erstmal aufregend irgendwie. Aber es ist okay. Wir wurden jetzt auch nicht kontrolliert oder so. Die haben zwar gesagt man soll sich anschnallen und die Sachen hoch packen oder so falls man nochmal kontrolliert wird, aber es jetzt eher die viertel Stunde die verloren geht. Für uns ist das jetzt nicht so schlimm, weil wir keinen wirklichen Zug kriegen müssen oder noch einen nächsten Bus, aber für die die noch einen Anschluss brauchen ist es glaub ich echt doof. Also es ist besser ohne rausziehen. Also ist jetzt auch das erste Mal, dass ich rausgezogen worden bin. Auf der einen Seite ist es gut, den Fahrer so zu überprüfen, dass der nicht zu viel fährt. Das finde ich schon okay. Also ich habe jetzt auch kein schlechtes Gefühl, wenn ich mit dem Bus fahre. Also ich habe jetzt auch keine Angst, wenn ich mit dem Bus oder dem Zug fahre. Ist mir eigentlich egal.“
  • O-Ton mit Torsten Jahnke, LKW-Fahrer: „ist normalerweise kein Problem. Wir werden oft angehalten. Und jetzt ist es zwar scheiße, weil ich einen Punkt kriege aber muss ich mit Leben. Ich habe gedacht er wäre weiter weg gewesen. Man kann es zwar durch die Begrenzungspfeiler sehen, aber erst war er schneller als ich, dann wurde er langsamer. Ja und dann bin ich rangefahren. Ja wegen Terminfrachten. Da entsteht der Druck denn. Da schnell hin, da schnell hin. Ich habe einen Abstandswarner da drinnen. Bloß wenn vor mir ein PKW reinzieht oder so, denn geht der voll in die Knie. Deswegen habe ich den auch ausgeschaltet. Ansonsten mit LKW zu LKW funktioniert das eigentlich, aber ich habe ihn ausgeschaltet, aber passiert. Wenn der hinter mir nicht aufpasst dann hängt der hinten drin. Habe ich alles schon gehabt. Der geht voll in die Knie dann der LKW. Deswegen habe ich ihn rausgenommen“

 

Teil 3: Mangelhafter Reisebus wird kontrolliert und Weiterfahrt untersagt

  • Reisebus und Fernbus werden kontrolliert
  • Lkw-Fahrer wird verwarnt
  • Fahrerkarte wird ausgelesen
  • Polizisten begutachten defekte Bremsanlage bei Reisebus
  • O-Ton mit Tino Liese, LKW-Fahrer: „Ertappt! Wie gesagt. Fehler – kann passieren. Soll nicht passieren, kann passieren. Ich bin zu dicht raufgefahren. Ist nun mal so. Naja was soll ich dazu sagen? Es gibt Leute, die übertreiben und es gibt Leute, die vernünftig fahren. Wenn du einen vor dir hast, der so übertreibt wie er, voll ran kriechen bei dem anderen, voll ran kriechen bei dem Vordermann und dann wieder bremsen. Dann läufst du ja automatisch mit auf. Was willst du machen? Dann biste mit drin, dann steckst du, aber wie gesagt. Was kannst du machen? Mit den ganzen Unfällen ich meine klar, könnte man noch mehr kontrollieren. Weil die Fahrer meist alle übermüdet sind, keine Ahnung. Ja, was soll ich sagen? Wir haben alle auch Familie. Da bist du froh, wenn du heile nach Hause kommst und emotional, muss ich sagen, ist es schon scheiße. Da fühlt man absolut scheiße als Kraftfahrer. Weil wir stehen jetzt wieder im dunklen Licht drin, weil es immer heißt nur wir, wir, wir. Aber im Endeffekt, nobody is perfect. Ich habe auch einen Kollegen verloren, auch tödlich und das ist schon heftig. Ich fahre ja jetzt schon ziemlich lange und wir haben uns zehn Jahre gekannt. Er war zwei Jahre jünger wie ich. Er war ein litauischer Fahrer, hat die Kontrolle verloren übers Fahrzeug und ist direkt tot gewesen. Hat den noch runtergelenkt von der Autobahn. Ja gut, wie gesagt. Da möchte ich auch nicht weiter drauf eingehen. Das ist schon schwer genug gewesen. Aber das hier, wie gesagt. Alles okay. Sollte nicht passiert, ist passiert.“
  • O-Ton mit Matthias Richert, Busfahrer: „ja, es ist im Endeffekt schon ein komisches Gefühl, wenn man so einen Streifenwagen am Straßenrand sieht, der dann losrollt. So ging es mir eben auch, da dachte ich gut, jetzt bist du fällig. Auf der anderen Seite lässt man alles so sekundenweise Revue passieren. Es ist alles okay, die Papiere sind alle da, Karte ist okay, Uhrzeiten sind eingehalten worden, der Bus ist technisch okay also kann dir im Endeffekt nichts passieren. Wir hatten eh vor, hier zu halten, deswegen ist es für uns auch kein Zeitverlust in dem Sinne. Ich finde es ist eine gute Sache. Es muss kontrolliert werden. Ich finde, so was könnte teilweise mehr kontrolliert werden. Es wird zum Teil noch zu viel Schindluder betrieben, es gibt noch zu viele schwarze Schafe und ich habe da überhaupt gar kein Problem mit. Jetzt von mir aus gehend, ich kann jetzt nicht für alle Busfahrer sprechen, habe ich festgestellt, die Zunahme im Schwerlastverkehr ist enorm. Das Problem für uns als Bus ist, dass der LKW fast genauso schnell wie der Bus mittlerweile ist, obwohl er ja eigentlich viel langsamer sein müsste. Bei uns ist technisch bei hundert km/h leider abgeriegelt. Bei dem LKW ist das leider nicht so. Deswegen haben wir auch schwere Probleme zu überholen und werden teilweise auch von LKWs überholt, was eigentlich gar nicht möglich ist. Und wir kriegen auch viel mit, da wir die gleiche Sichthöhe wie die haben, kriegen wir so mit, was in den Fahrerkabinen so abgeht. Da ist Handy-Gespiele, Laptop- Gespiele, Unachtsamkeit, schwanken. Vorhin hatten wir das erst wieder. Schwankender LKW, da war der Hänger schon fast auf meiner Seite. Es ist dramatisch und ich denke aber auch, dass die Fahrer da sehr unter Druck stehen. Das ist in der Branche sicherlich viel extremer als es bei uns Busfahrerin ist. Wir sind ein Unternehmen aus Gotha, Thüringen. Ich habe in Halle geladen und wir fahren jetzt nach Warnemünde. Drei Tage, Mittwoch geht es wieder zurück. Nicht ganz so gut meinen Fahrgästen gegenüber, da ich natürlich auch ein zeitliches Verlangen habe. Wir haben um 15 Uhr in Warnemünde einen großen Empfang, wo einige extra für anreisen. Den Termin können sie jetzt im Endeffekt jetzt abhaken. Und es ist irgendwo schon nicht so ein schönes Gefühl, muss ich ehrlich sagen. Und ich meine, ich muss auch ehrlich sagen, ich bin den Bus die ganze letzte Woche gefahren ich bin ihn am Samstag gefahren, da waren wir an der polnischen Ostsee. Wenn da wirklich jetzt technisch irgendwas gewesen wäre, hätte ich das schon lange gemerkt. Ich fahre ja nun nicht den ersten Tag. Auf der einen Seite finde ich das okay auf der anderen Seite, drei Stunden, dass auch den Fahrgästen zuzumuten. Wenn es jetzt irgendwas Gravierendes wäre, wenn jetzt irgendwas fest gewesen oder so, dann könnte ich es noch nachvollziehen. Man hätte auch so einen Mängelgutschein machen können, wie im PKW-Bereich machen können, sagen können: Hier kontrolliert das in ner Werkstatt, innerhalb einer Woche, stellt den Bus wieder vor. Dann wäre es im Endeffekt auch gut gewesen. Ja gut, müssen wir jetzt durch nützt nichts, gute Miene zum bösen Spiel.“
  • O-Ton mit Beatrix Lindeblatt, Busreisende: „ja, ich hab die Erfahrung auch gemacht. Ich glaub, ich habe es auch ein bisschen gehört wie unser Fahrer das erzählt hat. Es ist schon dramatisch was auf deutschen Straßen unterwegs ist an Gefahren. Ich fahre jeden Tag mindestens hundert Kilometer. Vorwiegend auch Autobahnen. Da wird dir himmelangst. Du vermeidest das auch, dran vorbei zu fahren. Ich finde das super, weiter so.“
  • O-Ton mit Toni Schildlowski, Autobahnpolizei Walsleben Sonderüberwachungsgruppe Polizeidirektion Nord: „ja, wir haben hier einen Reisebus, der ist unterwegs von Dresden Richtung Norden. Wir haben einen Defekt an der Bremsanlage festgestellt und den werden wir jetzt technisch untersuchen lassen. Ihr hört im Hintergrund so ein zischendes Geräusch, das ist ein Druckregler von der Bremsanlage. Hört sich in der Regel immer ein bisschen anders an als diese permanenten Geräusche. Wir haben Flüssigkeiten am Bremssystem, die austreten und das ist ein technischer Mangel dem wir erstmal auf den Grund gehen werden. Wir werden jetzt zu Gutachter fahren in der Werkstatt und uns die Sache zusammen anschauen. Die dürfen mit dem Bus jetzt nicht weiter mit, bis wir die Sache geklärt haben. Wir gehen mal grob von drei Stunden aus. Wenn wir gut sind, sind wir dann durch. Wir fahren jetzt erstmal zur nächstgelegenen Werkstätte. Dort wurde ein Gutachter schon hinbestellt. Wenn die Fahrgäste oder der Fahrer mit den Fahrgästen alles soweit geklärt haben setzten wir uns in unterwegs. Dann wird das Fahrzeug in der Werkstatt in eine Grube gefahren und werden wir einmal die komplette Bremsanlage durchtesten. Sollten die Mängel, die wir hier festgestellt haben, nicht bestätigt werden, dann kann die Weiterfahrt erstmal gestattet werden. Ansonsten wenn sie bestätigt werden durch einen Sachverständiger, dann werden wir die Weiterfahrt untersagen müssen und der Bus bleibt solange stehen, bis der Mangel behoben ist.“

 

Teil 4: weiterer O-Ton zum defekten Reisebus

  • Beamte besprechen sich vor Streifenwagen
  • Streifenwagen begleitet defekten Bus zur Werkstatt
  • O-Ton mit Toni Schidlowski, Autobahnpolizei Walsleben Sonderüberwachungsgruppe Polizeidirektion Nord: „also, wir haben das Problem mit der Bremsanlage. Die muss für eine gewisse Anzahl von Bremsungen ausreichen. Reicht es nicht aus, haben wir das Problem, dass eventuell die Bremsung für das Stauende nicht mehr reicht und der Bus ungebremst dort reinfährt. Im Rahmen der Busunglücke, wo Bremsanlagen versagt haben, ist das hier die absolute Vorlage dafür. Der Fehler ist hier, dass ständig Druckluft aus dem System abweicht und der Kompressor ständig arbeiten muss. Darauf ist er nicht ausgelegt. Dieser Dauerbetrieb führt zu technischen Mängeln, die zur Beeinflussung der Bremsanlage bis zum Komplettausfall führen. Schlimmstenfalls kann passieren, dass die Bremsanlage für drei Bremsungen ausreicht, aber eine vierte Bremsung nicht mehr zum Ziel führt und das Fahrzeug ungebremst ins Stauende in eine Kurve gerät oder auch aus einer Kurve fliegt. Für uns ist das ein Erfolg. Nicht, dass es eine statistische Erfassung ist, sondern, dass wir hier eine eventuelle Zeitbombe aus dem Verkehr gezogen haben, und wer ganz weit voraus denkt, auch ein paar Leben gerettet haben.“

 

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Feuer auf Campingplatz sorgt für nächtliche Aufregung – Feuerwehr kann Totalverlust des mobilen Heims nicht verhindern

NonstopNews - 16. Mai 2025 - 23:00

Benachbarte Familie kommt mit dem Schrecken davon - Brandursache noch unklar, Polizei hat Ermittlungen aufgenommen

25.05.16, 23:00 Uhr

Datum: Mittwoch, 25. Mai 2016, 23:00 Uhr

Ort: Hennef, Rhein-Sieg-Kreis, Nordrhein-Westfalen

 

(sg) Große Aufregung für Frank Burbach und seine Familie am Mittwochabend: Eigentlich wollte der Familienvater mit seinen Kindern einen erholsamen Kurzurlaub auf dem Campingplatz verbringen. Dazu war die Familie aus Köln mit den beiden 7 und 9 Jahre alten Kindern und ihrem Wohnmobil über das verlängerte Fronleichnams-Wochenende auf den idyllischen Campingplatz an der Sieg gekommen. Doch bereits am ersten Abend wurden die Camper durch laute Rufe und Geräusche gestört: Als Frank Burbach aus dem Fenster schaute, sah er, dass der benachbarte Wohnwagen lichterloh in Flammen stand.

„Es war sehr heiß, aber zum Glück ist uns nichts passiert. Der Abstand zu unserem Wohnmobil war weit genug“, berichtet der noch etwas geschockte Camper, dessen Kinder sich auch ein wenig über das nächtliche Abenteuer freuten.

Die Feuerwehr rückte mit mehreren Fahrzeugen an, um Campingwagen und Vorzelt, die lichterloh brannten, zu löschen. Auch mehrere Gasflaschen wurden aus den brennenden Trümmern geborgen.

Warum der Wohnwagen eines älteren Ehepaars, die sich aber nicht auf dem Platz befanden, in Flammen aufging, ermittelt nun die Polizei.

 

Die NonstopNews-Bilder (Nacht) und der O-Ton:

  • Löschfahrzeug trifft ein
  • Flammen auf Campingplatz
  • Wohnwagen brennt lichterloh
  • Feuerwehr bei Löscharbeiten
  • Feuerwehr und Rettungsdienst vor Ort
  • geborgene Gasflaschen
  • Feuerwehr reißt Trümmer auseinander
  • Polizist fotografiert Einsatzstelle
  • abgesperrte Brandstelle, rauchende Trümmer
  • Schnittbilder
  • O-Ton mit Frank Burbach, Familienvater und Camper: „…wollten gerade mit Kinder schlafen gehen … haben Zischen und Rufe gehört … habe dann gesehen, dass nebenan ein Wohnwagen brannte … wollten Kurzurlaub machen, ein bisschen Erholung … war sehr warm und recht heiß … die Kinder fanden es aufregend, mit Feuerwehr … zum Glück ist uns nichts passiert … stand lichterloh in Brand … der Abstand zu unserem Wohnmobil war weit genug …“

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Pkw kollidieren auf Kreisstraße - ein Fahrer wird schwerverletzt eingeklemmt, drei weitere Insassen leicht verletzt

NonstopNews - 28. Februar 2020 - 19:37

Unfallursache unklar - Feuerwehr muss eingeklemmten Fahrer mit schwerem Gerät befreien

28.02.20, 17:30 Uhr

Datum: Freitag, 28. Februar 2020, 17:30 Uhr

Ort: Mittelkalbach, Landkreis Fulda, Hessen

 

(sg) Ein Schwerverletzter und drei leichtverletzte Insassen forderte ein Frontalzusammenstoß auf der Kreisstraße 77 zwischen Mittelkalbach und Veitsteinbach am Freitagnachmittag. Gegen 17:30 Uhr kollidierten zwei Fahrzeuge so schwer, dass der 59-jährige Fahrer eines der beiden Pkw eingeklemmt und mit schweren Verletzungen durch die Feuerwehr befreit wurde. Die beiden 54-jährigen Männer und ein 45-jähriger Mann in dem anderen Pkw wurden leicht verletzt. Die Feuerwehr war mit rund 50 Einsatzkräften vor Ort. Der Sachschadenbeträgt 25.000 Euro.

 

Verdachtsfall bei Studentin hat sich bestätigt - Klausurteilnehmerin mit Coronavirus infiziert - Gesundheitsamt sucht Kontaktpersonen

NonstopNews - 28. Februar 2020 - 18:17

Umfangreicher O-Ton mit Stadtsprecherin - die betroffene Frau hat sich während der vorlesungsfreien Zeit an der Universität aufgehalten, um an einer Klausur teilzunehmen - Patientin kommt nicht direkt aus Wuppertal

28.02.20, 18:00 Uhr

Datum: Freitag, 28.02.2020

Ort: Wuppertal, Nordrhein-Westfalen

 

(sg) Wie die Universitätsleitung der Bergischen Universität am Freitagnachmittag mitteilte, hat sich der Coronavirus-Verdacht bei einer Studentin der Hochschule bestätigt. Die nicht aus Wuppertal stammende Studentin hatte während der vorlesungsfreien Zeit an einer Klausur teilgenommen und war deshalb aus ihrem Heimatort Heinsberg in die Universität gekommen. Dort traf sie mit zahlreichen Kommilitonen und auch einigen Mitarbeitern und Professoren zusammen. Das Gesundheitsamt der Stadt versucht nun diese Kontakte ausfindig zu machen und weitere Schritte einzuleiten, um eine Ausbreitung des Virus zu unterbinden. Die betroffene Patientin selbst befindet sich zuhause in Quarantäne.

 

Auto mit sechsjährigem Mädchen auf Beifahrersitz rollt führerlos einen Hügel hinunter und wird über Bordstein in Zaun katapultiert

NonstopNews - 28. Februar 2020 - 17:14

Mädchen und Vater kommen mit dem Schrecken davon - Zaun bewahrt Fahrzeug und Kind vor Fall in einen Abgrund - Feuerwehr sichert Pkw und holt völlig verängstigtes Kind aus dem Fahrzeug

28.02.20, 15:30 Uhr

Datum: Freitag, 28. Februar 2020, 15:30 Uhr

Ort: Rostock, Mecklenburg-Vorpommern

 

(sg) Zu einem ungewöhnlichen Verkehrsunfall ist es am heutigen Freitagnachmittag im Rostocker Ortsteil Brinckmansdorf gekommen. Ein Auto, in dem sich ein kleines Kind befand, rollte von einer Erhöhung führerlos über eine viel befahrene Straße und krachte in einen Zaun. Das Kind verletzte sich dabei leicht, die Feuerwehr sicherte das Auto vor dem Abstürzen in einen Abhang. Der Vorfall hatte sich nach Polizeiangaben gegen 15:30 Uhr in der Neubrandenburger Straße im Ortsteil Brinckmansdorf ereignet. Nach bisherigen Erkenntnissen verließ der Fahrer eines Nissan zusammen mit einem sechsjährigen Mädchen auf dem Beifahrersitz ein Firmengrundstück an der Neubrandenburger Straße. Er stellte sein Fahrzeug auf der im Vergleich zur Straße höher liegenden Ausfahrt ab, zog die Handbremse und stieg aus, um das Tor hinter sich zu schließen. Aus noch nicht geklärten Gründen löste sich plötzlich die Handbremse und das Auto rollte samt Mädchen den Hügel hinunter. Führerlos querte der Nissan dabei die Neubrandenburger Straße, auf der in dem Moment glücklicherweise keine Autos fuhren. Das Fahrzeug fuhr gegen einen Bordstein und katapultierte in einen Zaun. Die Begrenzung verhinderte, dass das Fahrzeug weiter einen Abhang hinab kippte. Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr trafen kurz nach dem Unglück ein und untersuchten das kleine Mädchen. Die Sechsjährige kam vorsorglich in eine Klinik. Die Berufsfeuerwehr sicherte mit einer Seilwinde das Fahrzeug vor dem weiteren Abkippen. Nun muss geklärt werden, wie sich die Handbremse lösen konnte. Fahrer und Kind erlitten einen Schock.

 

Audi A4 rast auf schnurrgerader Straße in Ortschaft und kracht an T-Kreuzung in gegenüberliegende Gaststätte - Fahrzeug fängt sofort Feuer - Fahrer tot - offenbar zündete der Fahrer zuvor nach Beziehungsende sein Wohnhaus an

NonstopNews - 28. Februar 2020 - 17:02

Beim Eintreffen der Feuerwehr brennt der Pkw lichterloh und die Flammen greifen bereits aufs Gebäude über - Brandschützer handeln sofort und ziehen Pkw mit Bagger aus dem Gebäude - Haus wurde bereits mehrfach von Fahrzeugen gerammt - Unfall steht offenbar in Zusammenhang mit Brand eines großen Einfamilienhauses in Nordenham, dass dem Fahrzeughalter gehörte - dieses brannte am Nachmittag völlig aus

28.02.20, 15:30 Uhr

Datum: Freitag, 28. Februar 2020, 15:30 Uhr

Ort: Seefeld / Nordenham, Landkreis Wesermarsch, Niedersachsen

 

(sg) Der Audi A4 muss die schnurrgerade über einen Kilometer lange Straße bis in die Ortschaft Seefelder Schaart mit deutlich zu hoher Geschwindigkeit entlanggerast sein, bevor der Wagen an einer Einmündung in die gegenüberliegende Dorfgaststätte raste. Am Unfallort gibt es keine Bremspuren, der Wagen steckte tief in der Hauswand.

Das Fahrzeug beginnt zu allem Unglück auch direkt nach dem Aufprall sofort an zu brennen. Beim Eintreffen der alarmierten Feuerwehr steht das Wrack in Vollbrand und die Flammen greifen bereits auf das Haus über. Die Feuerwehrleute reagieren sofort und holen sich von einer nahen Baustelle einen Bagger zur Hilfe, mit dem das brennende Fahrzeug kurzerhand aus dem Haus gezogen wird.

Nach dem Ablöschen der Flammen bestätigt sich der traurige Verdacht: Für den Fahrer kommt jede Hilfe zu spät. Weitere Personen waren offenbar nicht in dem Kombi, der bis zur Unkenntlichkeit zerstört wurde.

Warum es genau zu dem Unfall kam, war zunächst unklar. Tragischer Weise wurde die gleiche Gaststätte bereits in den letzten Jahren fünf oder sechsmal Opfer ähnlicher Vorfälle. Alle Unfälle gingen offenbar immer tödlich aus. Der letzte Unfall passiert im Oktober letzten Jahres. Die Gemeinde wollte in diesem Jahr die Kreuzung umgestalten, um das Gebäude zu schützen.

Wenig später brachten die Ermittlungen der Polizei einige Klarheit in den Fall. Offenbar steht der tödliche Unfall im direkten Zusammenhang mit einem Großbrand im benachbarten Nordenham am Nachmittag nur rund 25 Minuten vor dem Unfall. Dort brannte ein großes Einfamilienhaus völlig aus.

Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte am Brandort schlugen bereits meterhohe Flammen aus allen Fenstern. Weiterhin brannten abseits vom Gebäude auf dem großen Grundstück noch eine Garage und ein abgestelltes Wohnmobil völlig aus.

Wie sich herausstellte, gehörte das Gebäude dem Fahrzeughalter des Audi, der vermutlich bei dem Unfall ums Leben kam. Er war im letzten Jahr wohl von seiner Frau verlassen worden, auch seine neue Lebensgefährtin hatte in Anfang des Jahres verlassen und die Frau sollte demnächst Haus und Kinder zugesprochen bekommen. Dies brachte den Mann wohl dazu, eine solche Verzweiflungstat zu begehen.

 

 

Mit Papierrollen beladener Lkw kommt von A19 ab und stürzt auf Seite - Stundenlange Vollsperrung aufgrund aufwändiger Bergungsarbeiten

NonstopNews - 28. Februar 2020 - 14:14

Fahrer unverletzt - Lastwagen muss zunächst entladen werden - Autobahn in Richtung Rostock bis zum Abend gesperrt

28.02.20, 14:14 Uhr

Datum: Freitag, 28. Februar 2020, 14:14 Uhr

Ort: A19 Fahrtrichtung Rostock, zwischen AS Malchow und AS Listow, Mecklenburg-Vorpommern

 

(ah) Sekundenschlaf am Steuer war offenbar die Ursache für einen schweren Unfall auf der A19 in Mecklenburg-Vorpommern am Freitagvormittag: Der Fahrer eines mit Papierrollen beladenen Lkw nickte am Steuer ein und verlor die Kontrolle über den Lkw, woraufhin das Fahrzeug von der Fahrbahn abkam und auf die Seite stürzte.

Der Fahrer blieb unverletzt. Aufwändiger Bergungsarbeiten wurden nötig; der Lkw musste entladen werden. Die Autobahn musste in Richtung Rostock bis in den Abend voll gesperrt werden.

 

POL-H: Kripo sucht nach versuchtem Tötungsdelikt in Sehnde Zeugen

Polizei Hannover - 28. Februar 2020 - 14:06
Hannover (ots) - Nachdem ein bislang unbekannter Täter am Donnerstagmorgen, 27.02.2020, einen 41 Jahre alten Mann an der Achardstraße angegriffen und dabei schwer verletzt hat, ermittelt die Polizei Hannover wegen eines versuchten Tötungsdelikts ...

POL-H: Vahrenheide: 13-Jähriger bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Polizei Hannover - 28. Februar 2020 - 12:13
Hannover (ots) - Ein 13-jähriger Junge ist am Freitagvormittag, 28.02.2020, kurz vor 08:00 Uhr beim Überqueren der Straße Sahlkamp von einem Auto erfasst und dabei schwer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr ein 32-Jähriger mit ...

POL-H: Groß-Buchholz: Unbekannter entblößt sich vor Zwölfjähriger

Polizei Hannover - 28. Februar 2020 - 11:17
Hannover (ots) - Am Mittwoch, 26.02.2020, hat ein bislang Unbekannter sich vor einer Zwölfjährigen im Bereich der Rotekreuzstraße entblößt. Er hat anschließend sexuelle Handlungen an sich vorgenommen. Nach bisherigen Erkenntnissen war die ...

POL-H: Stromkasten an Polizeidienststelle beschmiert - 32-Jähriger festgenommen

Polizei Hannover - 28. Februar 2020 - 10:45
Hannover (ots) - Ein 32-Jähriger hat am Donnerstagabend, 27.02.2020, einen Stromkasten an der Hildesheimer Straße in Höhe der Polizeiinspektion Süd beschmiert. Einsatzkräfte haben ihn dabei aus der Dienststelle beobachtet und kurz drauf ...

POL-H: Vahrenwald: 51-Jähriger schläft alkoholisiert am Steuer ein

Polizei Hannover - 28. Februar 2020 - 8:53
Hannover (ots) - Am frühen Freitagmorgen, 28.02.2020, gegen 06:00 Uhr haben Beamte des Polizeikommissariats Nordstadt einen 51-Jährigen kontrolliert. Ein Atemalkoholtest hat einen Wert von 2,1 Promille ergeben. Ein Zeuge hatte die Polizei ...

Anwohnerin bemerkt mitten in der Nacht Flammen auf Bahngelände - mehrere abgestellte Güterwaggons in Vollbrand

NonstopNews - 28. Februar 2020 - 2:25

Bei den betroffenen Waggons handelt es sich um hölzerne Stückgutwaggons, die auf einem Abstellgleis schon einige Zeit auf einen neuen Einsatz warteten

28.02.20, 23:30 Uhr

Datum: Donnerstag, 27. Februar 2020, 23:30 Uhr

Ort: Werneuchen, Landkreis Barnim, Brandenburg

 

(sg) Mitten in der Nacht bemerkte eine Anwohnerin im Werneuchener Ortsteil Tiefensee Flammen auf dem Bahnhofsgelände und alarmierte die Feuerwehr. Als die Einsatzkräfte kurz vor Mitternacht an dem Bahngleisen eintrafen, standen dort einige der auf einem Abstellgleis aneinandergereihten Stückgutwaggons lichterloh in Flammen. Die hölzernen Wagen warteten dort offenbar schon längere Zeit auf einen neuen Einsatz. Jetzt hatte offenbar ein Brandstiften die leeren Waggons in Brand gesteckt.

 

Reisebus wird im dichten Schneetreiben von Sturmböe erfasst, stürzt Böschung hinunter und kippt um - alle acht Insassen wie durch ein Wunder nur leichtverletzt

NonstopNews - 28. Februar 2020 - 1:18

Aktuell herrscht heftiger Sturm in der Region - Fernbus war auf dem Weg von Kroatien nach Heilbronn - Großaufgebot an Rettungskräften im Einsatz

27.02.20, 21:50 Uhr

Datum: Donnerstag, 27. Februar 2020, 21:50 Uhr

Ort: B10 bei Dornstadt, Alb-Donau-Kreis, Baden-Württemberg

 

(sg) Riesenglück hatten die Passagiere eines Reisebusses am Donnerstagabend in Dornstadt bei Ulm: Kurz vor 22 Uhr fuhr der Fernbus aus Kroatien auf dem Weg nach Heilbronn im dichten Schneetreiben über die Bundesstraße 10 in Richtung Stuttgart. Etwa zehn Kilometer vor Ulm erfasste eine heftige Windböe den Bus.

Ein Autofahrer, der unmittelbar hinter dem Reisebus fuhr, berichtete später, dass der Bus angehoben worden sei und nur noch auf zwei Rädern fuhr. Auf schneebedeckter Fahrbahn drückte der Sturm das Gefährt dann nach rechts von der Straße eine etwa drei Meter hohe Böschung hinunter, wo er dann auf einen asphaltierten Feldweg kippte.

Alle sieben im Fernbus mitfahrenden Reisenden und der Fahrer wurden bei dem Horror-Crash wie durch ein Wunder nur leicht verletzt. Sie erlitten überwiegend Schnittwunden durch die splitternden Glasscheiben. Über die Dachluke konnten sich alle selbst befreien bevor Feuerwehr und Rettungsdienst eintrafen. Ein Großaufgebot der Wehren der Umgebung sowie zahlreiche Rettungswagen und Notärzte wurden zur Unfallstelle entsandt. Auch ein Autokran der Feuerwehr Ulm machte sich auf den Weg, kam aber nicht mehr zum Einsatz.

Noch in der Nacht wurde der Bus durch eine Bergungsfirma wieder auf die Straße gehoben und abtransportiert, damit der Verkehr auf der Bundesstraße am Morgen wieder problemlos fließen kann.

 

 

Unwetterzelle wütet in Pforzheim und Enzkreis - mehrere Einsätze für die örtlichen Feuerwehren

NonstopNews - 27. Februar 2020 - 23:22

Heftige Sturmböen entwurzeln mehrere Bäume

27.02.20, 18:00 Uhr

Datum: Donnerstag, 27. Februar 2020, 18 Uhr

Ort: Pforzheim, Baden-Württemberg

 

(sg) Ein heftiges Unwetter mit starken Sturmböen und Regen ging am Donnerstagabend über Pforzheim und dem Enzkreis nieder. Mehrere Bäume wurden entwurzelt oder drohten umzustürzen. In der Andreas-Conius-Straße in Pforzheim musste die Feuerwehr einen in Schieflage geratenen Baum mit Hilfe einer Drehleiter kürzen, damit dieser nicht umstürzte.

Insgesamt hatten die Einsatzkräfte von Berufs- und freiwilliger Feuerwehr zahlreiche Einsätze in der Stadt und dem umliegenden Landkreis zu bewältigen.

 

 

Baum stürzt auf fahrenden PKW - Weiterer massiver Baum stürzt auf zwei geparkte Autos - Mehrere umgestürzte Buchen blockieren Landstraße

NonstopNews - 27. Februar 2020 - 22:27

Feuerwehr im nächtlichen Kettensägeneinsatz

27.02.20, 21:30 Uhr

Datum: Donnerstag, 27. Februar 2020, 21:30 Uhr

Ort: Baiereck und Gruibingen, Landkreis Göppingen / Aichwald-Aichschiess, Landkreis Esslingen, Baden-Württemberg

 

(et/sg) Nach dem tagelangem Regen, Schnee und erneut folgendem Sturm gaben in der Nacht zu Freitag die ersten Bäume in Baden-Württemberg nach und stürzten in dem aufgeweichtem Boden um. Ein großer Baum kippte in Baiereck auf zwei Autos und nur wenige Kilometer weiter stürzten mehrere massive Buchen quer über eine Landstraße. Die Feuerwehr musste mit mehreren Zügen ausrücken und mit Kettensägen die Schäden beseitigen. Im benachbarten Gruibingen stürzte ein Baum auf ein fahrendes Auto. Der Fahrer kam mit dem Schrecken davon. Der Sturm peitschte den Schnee quer über die Straßen, sodass die Sicht nur noch wenige Meter betrug und sich die Schneeberge an den Straßenrändern türmten. 

In Aichwald-Aichschiess stürzte ein Baum auf zwei geparkte Fahrzeuge. Ein Opel Astra wurde dabei wohl total zerstört, ein weitere Pkw wurde leicht beschädigt. Die Feuerwehr rückte an und zersägte den Baum. Den Pkw konnte das allerdings nicht mehr retten.

 

Mann hatte sich mit Grippe-Symptomen im Bahnhofsgebäude gemeldet - Hauptbahnhof Mannheim wird von Bundespolizei in dem Bereich geschlossen

NonstopNews - 27. Februar 2020 - 18:59

Person wird isoliert mit Notarztwagen zur weiteren Untersuchung in Klinik gebracht

27.02.20, 18:59 Uhr

Datum: Donnerstag, 27. Februar 2020, 17:45 Uhr

Ort: Mannheim, Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg

 

(et) Der Mannheimer Hauptbahnhof in Baden-Württemberg musste am Donnerstagbend wegen eines Corona-Verdachts teilweise abgeriegelt werden.

Wie die Bundespolizei auf Anfrage mitteilte, klagte im dortigen Bahnhofsgebäude eine Person über Grippe-Symptome. Sofort wurde der Bahnhof in diesem Bereich für etwa eine Stunde abgeriegelt. Die betroffene Person wurde befragt und es stellte sich heraus, dass diese nicht in den betroffenen Ländern war und auch keinen Kontakt mit entsprechenden Personen hatte. Der Mann wurde isoliert und in eine Klinik transportiert um weitere Untersuchungen durchzuführen.

 

 

 

Mehrere Autos bleiben im Schnee liegen - Räumdienste im Einsatz

NonstopNews - 27. Februar 2020 - 17:21

Verkehr stockt und geht nur noch langsam voran

27.02.20, 17:21 Uhr

Datum: Donnerstag, 27. Februar 2020, 16:00 Uhr

Ort: B 417 + B 54 bei Wiesbaden, Rheingau-Taunus.Kreis, Hessen

 

(et) Ein Tiefdruckgebiet mit Schnee im Gepäck hat am Donnerstagnachmittag für erste Probleme auf den Straßen gesorgt. Die Schneefallgrenze fiel teilweise unter 500 Meter und überraschte offenbar viele Autofahrer. In Hessen nahe Wiesbaden kam auf einigen Bundesstraßen kam so viel Schnee herunter, dass gleich mehrere Autos liegen blieben und den nachfolgenden Verkehr behinderten. Die Räumdienste sind unterwegs und geben ihr Bestes. 

 

 

 

16-jähriger Motorradfahrer verliert in spiegelglatter Kurve die Kontrolle über seine Maschine und prallt frontal in PKW

NonstopNews - 27. Februar 2020 - 17:00

Biker fliegt meterweit durch die Luft und wird lebensgefährlich verletzt - O-Ton mit Ersthelfer

27.02.20, 17:00 Uhr

Datum: Donnerstag, 27. Februar 2020, 16:15 Uhr

Ort: Sinsheim, K2147  Landesgrenze Rhein-Neckar-Kreis und Heilbronn, Baden-Württemberg

 

(et) Kaum ist der erste Schnee gefallen, ereignete sich auf der K2147 bei Sinsheim in Baden-Württemberg der erste schwere Verkehrsunfall.

Ein 16-jähriger Motorradfahrer hatte in einer spiegelglatten 90-Grad-Kurve die Kontrolle über seine Maschiene veroren und war in den Gegenverkehr gerutscht. Dort prallte er frontal auf einen gerade entgegenkommenden Skoda. Der Biker flog meterweit durch die Luft. Ein kurz darauf eintreffender Notarzt musste den jungen Mann noch vor Ort notversorgen. Er wurde schwerst verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Laut Aussagen der Polizei besteht Lebensgefahr.

Die Kreisstraße musste für länger Zeit voll gesperrt werden. Die Polizei hat vor Ort die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. Zum Unfallzeitpunkt herrscht starker Schneefall, spiegelglatte Straßen und die Temperaturen lagen unter dem Gefrierpunkt. 

 

 

 

 

Kinder in Baden-Württemberg können sich endlich über Schnee freuen

NonstopNews - 27. Februar 2020 - 16:33

Auto- und Mopedfahrer hingegen müssen sich auf langsamere Fahrweise einstellen

27.02.20, 16:33 Uhr

Datum: Donnerstag, 27. Februar 2020, 16:00 Uhr

Ort: Sindelfingen, Landkreis Böblingen, Baden-Württemberg

 

(et) Seit dem Donnerstagnachmittag schneit es endlich, jedenfalls in Baden-Württemberg. Die Kinder dort können sich freuen, endlich einen Schneemann bauen zu können, während sich die Autofahrer auf die neue Straßensituation einstellen müssen. Die Räumdienste sind auch schon unterwegs um die weiße Pracht zu bändigen. 

 

 

 

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